Großbritannien: Mehr Menschen über Falun Gong informieren und an den 25. April erinnern

3. Mai 2016

(Minghui.org) Im Geist des friedlichen Protestes von über 10.000 Praktizierenden am 25. April 1999 in Peking bauten Falun Gong-Praktizierende aus Sheffield, Barnsley und Leeds am Montag, dem 25.April einen Informationsstand vor dem Rathaus Sheffield auf.

Viele Menschen im geschäftigen Stadtzentrum blieben stehen und schauten der Übungsvorführung zu, lasen die Plakate und Flyer und unterschrieben die Petition, die eine Beendigung der brutalen Verfolgung in China fordert, die seit 17 Jahren in Gang ist.

Ein junges Paar, das die Petition unterschrieb, hatte vor vielen Jahren von Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) gehört. Die beiden freuten sich, als sie hörten, dass sich in ihrer Gegend regelmäßig eine Übungsgruppe trifft, an der sie teilnehmen können. Die Frau hatte häufig den Videos in YouTube folgend die Übungen nachgemacht. Sie war interessiert, die Übungen in einer Gruppe zu machen. Die Praktizierenden erklärten ihnen, dass sie auf www.falundafa.org die Übungsplätze finden könnten und auch das Hauptbuch der Lehre: Zhuan Falun. Die beiden gingen dankbar und energiegeladen weg.

Ein Student der Politikwissenschaften an der örtlichen Universität Hallam unterschrieb die Petition der Organisation Doctors Against Forced Organ Harvesting [1]. Diese Petition richtet sich an die Vereinten Nationen und fordert unter anderem, dass die chinesische Regierung aufgefordert wird, sofort die brutale Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Sie ist nämlich die eigentliche Ursache für den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Der Student nahm sich eine Handvoll Flyer über diese Praktik und die Verfolgung mit und sagte, dass er sie an seine Studienkollegen verteilen werde.

Anmerkung
[1]DAFOH, Ärzte gegen erzwungene Organentnahmen

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/2/156497.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 25. April

Inspirierende Güte: Rückblick auf den 25. April 1999

Wiederholung – Erstveröffentlichung am 28. April 2014

25. April 2016 | Von Fei Ming

(Minghui.org) Während der Weihnachtsfeiertage 2011 berichteten mehrere Hongkonger Zeitungen von einer inspirierenden Geschichte: Einem 41 Jahre alten Kassierer eines kleinen Lebensmittelladens drohte ein Dieb mit vorgehaltener Pistole mit einer Bombe. Der Kassierer überredete den Dieb, seine räuberischen Absichten aufzugeben und aus dem Laden zu verschwinden. Die Leute wunderten sich, woher der Kassierer diese Stärke und diesen Mut nahm.

Der Kassierer war Falun Gong-Praktizierender. Sein Beweggrund: „Als Praktizierender kann ich solche kriminellen Taten nicht zulassen. Ich bin der Gesellschaft gegenüber verantwortlich. Mein Meister lehrt mich, ein guter Mensch zu sein und mein Leben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht auszurichten. Ich wollte nicht, dass sich der Dieb selbst schadet, wenn er einen Raub begeht.“

Dieser Vorfall war keine Ausnahmeerscheinung. Die friedliche Meinungsäußerung von Falun Gong-Praktizierenden am 25. April 1999 war von einem ähnlichen logischen Grundprinzip getragen.

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An jenem Tag demonstrierten mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende in Peking. Sie hatten drei Forderungen: Freilassung der inhaftierten Praktizierenden in Tianjin; Anerkennung des ihnen zustehenden Rechts, Falun Gong zu praktizieren und Aufhebung des Verbots, Falun Gong-Materialien zu drucken. Die 10.000 Praktizierenden gingen noch am selben Tag friedlich weg, nachdem der damalige chinesische Premierminister Zhu Rongji sich mit Vertretern von Falun Gong getroffen hatte. Zhu stimmte einer Freilassung der Praktizierenden in Tianjin zu und versicherte, dass sich die Regierung nicht gegen Falun Gong stellen werde.

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Grund der Zusammenkunft: Verhaftung von 45 Praktizierenden in Tianjin

Der unmittelbare Grund dafür, dass die Praktizierenden nach Peking fuhren, war die Verhaftung und Inhaftierung von 45 Praktizierenden in Tianjin. Andere Praktizierende erfuhren von der Regierung von Tianjin, einer regierungsunmittelbaren Stadt, dass der Minister für öffentliche Sicherheit mit der Angelegenheit zu tun habe und sie daher nur mit einer Genehmigung Pekings gelöst werden könne.

Am 11. April 1999 erschien im Youth Reader-Magazin der Hochschule für Bildung in Tianjin ein Artikel mit dem Titel: „Ich bin dagegen, dass Jugendliche Qigong praktizieren“. Es wurden Beispiele aufgeführt, mit denen Falun Gong verleumdet wurde. Es waren die gleichen Beispiele, die bereits 1998 von einem Pekinger Fernsehsender vorgebracht worden waren. Jene Beispiele waren jedoch kurz nach der Fernsehsendung in dem Jahr zuvor in Peking vollständig korrigiert worden.

Als der Artikel in Tianjin erschien, waren einige Praktizierende der Meinung, dass sie einfach den Verantwortlichen in Tianjin die Fakten genau erklären sollten. Sie hofften auch, die negative Auswirkung des Artikels dadurch zu reduzieren, dass sie Kontakt mit den Redakteuren des Magazins aufnahmen.

Zwischen dem 18. und 24. April 1999 besuchten Praktizierende die Hochschule für Bildung in Tianjin und maßgebliche Regierungseinrichtungen, um eine Lösung zu erreichen.

Am 23. und 24. April 1999 entsandte das Büro für öffentliche Sicherheit in Tianjin Bereitschaftspolizei, um die Praktizierenden zu verprügeln, die gekommen waren, um mit offiziellen Vertretern von Tianjin zu sprechen. Das Ergebnis war, dass Praktizierende verletzt und 45 von ihnen verhaftet wurden.

Von den Angriffen in den Medien in den zurückliegenden Jahren angefangen bis zur physischen Gewalt gegen Praktizierende in Tianjin, war die Eskalation der Verfolgung alarmierend. Die Kunde von dem „Vorfall in Tianjin“ verbreitete sich rasch im ganzen Land.

Muster der Schikane gerät in Bewegung

Guangming Daily, das Sprachrohr des Staatsrats, veröffentlichte am 17. Juni 1996 den Artikel eines Kolumnisten, in dem Falun Gong verleumdet wurde. Am 24. Juli 1996 verkündete das chinesische Büro für Nachrichtenveröffentlichung, dass die Verteilung aller Falun Gong-Publikationen landesweit verboten sei.

Anfang 1997 fing das Büro für öffentliche Sicherheit mit einer landesweiten Untersuchung an, in der Hoffnung Beweise zu erhalten, um Falun Gong als einen „bösartigen Kult“ anprangern zu können. Alle Polizeiwachen im ganzen Land berichteten jedoch nach umfangreichen Recherchen: „bis jetzt keine Beweise gefunden“. So wurden die Untersuchungen eingestellt.

Ende Mai 1998 brandmarkte He Zuoxiu in einem Interview im Pekinger Fernsehen Falun Gong als schädlich. Als Nächstes wurde ein Interview auf einem Übungsplatz von Falun Gong gezeigt und in der Sendung hieß es, dass Falun Gong „feudalistischer Aberglaube“ sei.

Nach Ausstrahlung der Sendung wiesen Praktizierende ihn und den Fernsehsender darauf hin, dass die Sendung sachlich nicht richtig gewesen war, weil die genannten Personen gar keine Falun Gong-Praktizierenden waren. Die Praktizierenden kannten nämlich die Leute, die von He Zuoxiu als Beispiele in der Sendung aufgeführt worden waren.

Bald darauf korrigierte sich der Fernsehsender, indem er eine positive Sendung über Falun Gong brachte.

Die erste Abteilung des Büros für öffentliche Sicherheit veröffentlichte am 21. Juli 1998 das Rundschreiben 1998-Nr. 555 mit dem Titel „Bekanntmachung über den Beginn einer Untersuchung von Falun Gong“. In der „Bekanntmachung“ wurde behauptet, dass einige Praktizierende im Namen von Falun Gong in rechtswidrigen Aktivitäten engagiert seien. Infolge dieser Meldung überfielen die örtlichen Abteilungen für öffentliche Sicherheit in einigen Gebieten des Landes Übungsgruppen von Falun Gong, scheuchten die Praktizierenden auseinander, durchsuchten ihre Wohnungen, brachen in ihre Wohnstätten ein, konfiszierten Privateigentum und vieles mehr.

Ursache und Wirkung

Viele denken, dass diese friedliche Demonstration am 25. April die Verfolgung von Falun Gong herbeigeführt habe, die offiziell am 20. Juli 1999 begann. Wenn man dieses Muster der eskalierenden Schikanen in den drei Jahren vor dem 25. April 1999 betrachtet, dann suchte die KPCh in Wirklichkeit bereits nach einer Möglichkeit, die Verfolgung rechtfertigen zu können.

Die Demonstration war die Bemühung der Praktizierenden, einer im Entstehen befindlichen brutalen Niederschlagung entgegenzuwirken. Es war ein Versuch, allen Mitgliedern der Gesellschaft, einschließlich der Kommunistischen Partei Chinas, Nutzen zu bringen.

Wenn unschuldigen Menschen Leid zugefügt wird, ist jeder dafür verantwortlich, dass das beendet wird. Die Ereignisse des 25. April 1999 stellten die Würde einer Gruppe von Chinesen heraus und ihr Engagement zur Aufrechterhaltung ihres Glaubens und der Gerechtigkeit.

In den letzten 15 Jahren haben Praktizierende bei der Aufklärung über die Fakten von Falun Gong und die Verfolgung ständig den gleichen Geist gezeigt und sie gewinnen wachsende Unterstützung an der Basis in China. Diese Bürger, die nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leben, sind zu Eckpfeilern der chinesischen Gesellschaft geworden.

(Link zur Erstveröffentlichung: http://de.minghui.org/html/articles/2014/4/28/78469.html)

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2014/4/26/356.html

Chinesische Version vorhanden
回顾四•二五 扬善抑恶 道德基石

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Wie Jiang Zemin seine Macht missbrauchte, um Falun Gong zu verfolgen

14. Juni 2015 | Von Kan Shenzhou

(Minghui.org) Viele Menschen können nicht verstehen, warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und ihr ehemaliger Vorsitzender Jiang Zemin eine brutale Verfolgung gegen einen so friedlichen Kultivierungsweg wie Falun Gong in Gang setzte. Bei dieser Verfolgung wird nicht nur das Leben von Millionen von Praktizierenden aufs Spiel gesetzt, sondern für viele Chinesen war das auch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Entsetzt von der jüngsten Brutalität der Partei, traten bis April 2015 über 200 Millionen Chinesen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen aus.

Was brachte die Partei dazu, letztlich einen solch zerstörerischen Entschluss zu fassen? Ganz einfach, die Verfolgung wurde vom Parteivorsitzenden vorangetrieben. Durch die Prüfung historischer Aufzeichnungen aus der Zeit des Beginns der Verfolgung, können wir Ereignisse herausfiltern, bei denen Jiang eindeutig seine Macht missbraucht hat. Genau wie sein Vorgänger Mao Zedong, schreckte Jiang vor nichts zurück, um sein persönliches politisches Programm durchzusetzen.

Sich beim Staatsrat einmischen

Nachdem am 23. April 1999 Praktizierende festgenommen und inhaftiert worden waren, während sie versucht hatten, friedlich gegen die schroffe Behandlung durch ein paar Beamte vor Ort zu appellieren, wurde ihnen gesagt, dass sie stattdessen nach Peking gehen müssten, um dort zu appellieren.

Da das Petitionsbüro unter der Aufsicht des Staatsrates steht, traf sich Premierminister Zhu Rongji am 25. April mit Vertretern der Praktizierenden und versicherte ihnen, dass sie ihrem Glauben frei folgen dürften. Es hieß, dass die einzelnen Beamten aus der Reihe getanzt waren.

Ein Sprecher des Petitionsbüros gab eine Erklärung heraus, die bestätigte, dass in China Religionsfreiheit herrscht.

Viele Medien in Übersee berichteten darüber und sahen es als eine Verbesserung der Situation innerhalb der chinesischen Regierung an. Unglücklicherweise war Jiang mit diesem Ergebnis nicht zufrieden.

Laut einer Dokumentation, die von der Epoch Times veröffentlicht wurde, schickte Jiang am gleichen Abend einen Brief an alle Mitglieder des Zentralkomitees, in dem er Falun Gong angriff.

Während eines Treffens am nächsten Tag sagte Zhu Ronghji, dass sich die Falun Gong-Praktizierenden nur geistig und körperlich verbessern wollten.

„Es macht keinen Sinn zu behaupten, dass sie eine politische Absicht haben“, sagte Zhu. „Wir sollten die Sache auf sich beruhen lassen.“

Berichten zufolge sprang Jiang jedoch auf und zeigte mit dem Finger auf Zhu.

„Unsinn! Unsinn! Das ist eine kritische Angelegenheit, die über Leben und Tod unserer Partei entscheidet. Manche unsere Genossen haben wirklich kein politisches Gespür“, sagte er.

Dann beauftragte er Luo Gan, den ehemaligen Vorsitzenden des Komitees für Politik und Recht, Falun Gong genau zu untersuchen.

„Das muss bei uns höchste Priorität haben! Wir müssen jedes Detail untersuchen und keine Lücken lassen!“ rief Jiang.

Da alle Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros – außer Jiang – um die unpolitische Natur von Falun Gong wussten, weigerten sie sich, Falun Gong zu unterdrücken. Jiang war als einer von sieben in der Minderheit.

Doch das hielt ihn nicht auf. In einer Aktion, die an seinen Vorgänger Mao erinnert, richtete Jiang eine Sondereinheit ein, die nach dem Tag ihrer Gründung, dem 10. Juni, „Büro 610“ genannt wurde. Das Büro agiert als außerrechtliche Organisation mit der Befugnis, jede Regierungsebene zu überstimmen. Es sollte als wichtigstes Organ Jiangs Willen bezüglich der Verfolgung ausführen.

Das Rechtssystem vereinnahmen

Obwohl Jiang am 20. Juli 1999 den Befehl gab, Falun Gong zu verfolgen, gab es keine Rechtsgrundlage für eine derart große Unterdrückung. Daher entschied er, selbst eine Basis zu schaffen.

Unter seiner Anleitung verabschiedete der Nationale Volkskongress am 30. Oktober 1999 ein „Anti-Kult“ Gesetz. Obwohl im Rechtssystem eine solch rückwirkende Gesetzgebung auf der ganzen Welt grundsätzlich verboten ist, benutzten Jiang und seine Anhänger es gegen Falun Gong-Praktizierende.

Wang Zhiwen und drei andere Mitglieder des Falun Dafa-Forschungsvereins wurden unter diesem fabrizierten Gesetz zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Luo Gan setzte den Prozess strategisch auf den 26. Dezember 1999 fest, dem zweiten Weihnachtstag, an dem die meisten westlichen Journalisten im Urlaub waren.

Entsprechend den Gerichtsprotokollen kamen mehr als 300 Praktizierende, um als Zuschauer teilzunehmen. Doch wurden sie alle verhaftet und später in Haftanstalten und Arbeitslager deportiert.

Jiang spielte bei der Umsetzung dieses Gesetzes nicht einmal nach seinen eigenen Regeln. Obwohl das Gesetz nur bestimmte Handlungen als illegal aufführte – gegen die Praktizierende ursprünglich gar nicht verstoßen hatten – missbrauchten Jiang und seine Medienpropaganda das Gesetz, indem sie behaupteten, dass alle Falun Gong-Praktizierenden Kriminelle seien.

In den letzten 16 Jahren wurden die meisten Praktizierenden, die eine offizielle Strafe erhielten, gemäß § 300 des chinesischen Strafgesetzbuches verurteilt. Obwohl die Oberste Staatsanwaltschaft und das Oberste Gericht juristische Auslegungen veröffentlichten, um Falun Gong zu verleumden, war das gegen das Gesetz. Denn nach chinesischem Gesetz müssen diese Auslegungen durch die Legislative erfolgen.

Darüber hinaus sichert § 36 der chinesischen Verfassung eindeutig Religionsfreiheit zu. Das bedeutet, dass die Unterdrückung von Falun Gong-Praktizierenden nur aufgrund ihres Glaubens von vornherein unrechtmäßig war.

Militärische Macht manipulieren

Als Vorsitzender der zentralen Militärkommission zwischen 1989 und 2004 missbrauchte Jiang auch seine militärische Macht, um die Verfolgung zu starten und zu verstärken.

Nachdem die anderen sechs Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros Jiangs Vorschlag zur Verfolgung von Falun Gong abgelehnt hatten, wendete sich dieser an Liao Xilong, den Befehlshaber der Militärregion Chengdu und stellvertretenden Sekretär des Parteikomitees. Liao arbeitete mit dem Geheimdienst in der Militärregion Chengdu zusammen und fabrizierte Informationen, die besagten, dass Falun Gong die KPCh stürzen wolle. Mit diesen Informationen zwang Jiang alle Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros dazu, ihn bei der Verfolgung zu unterstützen.

Kurz nach dem friedlichen Protest am 25. April, befahl Jiang auch Zhang Wannian, dem stellvertretenden Vorsitzenden der zentralen Militärkommission, das Militär und die bewaffnete Polizei sofort auf eine Kampagne gegen Falun Gong vorzubereiten. Die zentrale Personalabteilung und Politabteilung gaben sofort einen dringenden Befehl heraus, der es aktiven Mitarbeitern, Militärpersonal im Ruhestand und ihren Familien verbot, Falun Gong zu praktizieren. Dieser Befehl wurde auf allen Ebenen der Volksbefreiungsarmee wiederholt hervorgehoben.

Obwohl die Verfolgung im Jahr 1999 bereits voll umgesetzt war, entwickelte sich im Jahr 2000 Widerstand gegen die kostspielige Kampagne, da viele Menschen der ungerechten Verfolgung überdrüssig wurden.

Jiang und sein Regime inszenierten daraufhin am 23. Januar 2001 den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Er zeigte, wie vermeintliche Falun Gong-Praktizierende sich im Namen ihres Glaubens selbst mit Benzin übergossen und anzündeten. Dieser schreckliche Propagandaschachzug verpasste vielen Chinesen eine gründliche Gehirnwäsche und hob die Verfolgung auf eine neue Stufe.

Außerhalb Chinas wurde der Vorfall schnell als Fälschung entlarvt, wie es die ausgezeichnete Dokumentation False Fire beweist. Als mehrere Praktizierende am 05. März 2002 die staatlich kontrollierte Medienpropaganda durchbrachen, um in der Stadt Changchun diese Fakten auszustrahlen, versetzte Jiang die entsprechende Militärregion in Kampfbereitschaft Stufe 2. Das Militärunterkommando der Stadt Changchun und die bewaffnete Polizei der Provinz Jilin wurden in Kampfbereitschaft Stufe 1 versetzt.

Liu Jing, Leiter des Büros 610 und stellvertretender Minister für Öffentliche Sicherheit, fuhr persönlich nach Changchun, um diese Sache zu verfolgen. Innerhalb von einigen Tagen wurden über 5.000 Falun Gong-Praktizierende verhaftet, und sieben von ihnen starben aufgrund schwerer Folter in Polizeigewahrsam.

Darüber hinaus spielte das Militär eine entscheidende Rolle beim Organraub an lebenden Gefangenen aus Gewissensgründen, der Zensur des Internets und dem Mordversuch an Herrn Li Hongzhi, dem Gründer von Falun Gong.

Wichtige Verfolger befördern

Nachdem Liao Jiang mit gefälschten Geheimdiensterkenntnissen versorgt hatte, wurde er zum Leiter der zentralen Logistikabteilung der Volksbefreiungsarmee befördert und wurde Mitglied der zentralen Militärkommission der Partei. Später spielte er eine entscheidende Rolle bei der Einrichtung der Versorgungskette im Organhandel, indem er für Unterstützung durch das Militär sorgte.

Ein anderes Beispiel für jemanden, der seine politische Karriere vorantrieb, indem er sich an der Verfolgung beteiligte, ist Bo Xilai. Er war Bürgermeister von Dalian, als Jiang die Stadt im August 1999 besuchte.

„Sei hart gegen Falun Gong und du bekommst eine Beförderung“, sagte Jiang.

Bo nahm sich diese Information zu Herzen. Er befahl sofort den Ausbau von Gefängnissen und Arbeitslagern, um so Platz für mehr Praktizierende zu schaffen. Seine Strategien zur Gehirnwäsche im Arbeitslager Masanjia wurden als Vorbild für das ganze Land herausgestellt.

Bo wurde bald darauf zum Gouverneur der Provinz Liaoning befördert.

Seine Schlüsselrolle beim Organraub an lebenden Praktizierenden und den Ausstellungen von konservierten Körpern führte zu einem der dunkelsten Kapitel der menschlichen Zivilisation.

Bevor Jiang im Jahr 2004 als Vorsitzender der KPCh zurücktrat, beförderte er seine Vertrauten in höhere Positionen, indem er das Ständige Komitee des Politbüros von sieben auf neun Mitglieder vergrößerte. Auf diese Weise konnte er die Politik in China weiter beeinflussen und die Verfolgung von Falun Gong aufrechterhalten.

Viele dieser Schlüsselfiguren bei der Verfolgung wurden kürzlich in internen politischen Kämpfen beseitigt. Nachdem Wang Lijun, der Polizeipräsident der Stadt Chongqing im September 2012 verurteilt worden war, wurde Bo der Korruption für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Berichten zufolge wurden gegen Li Dongsheng, den stellvertretenden Minister für Staatssicherheit und Leiter des Büros 610, im Dezember 2013 Ermittlungen eingeleitet. Xu Caihou, der stellvertr从否决4·25结果看元凶江泽民滥权祸国etende Vorsitzende der zentralen Militärkommission, verstarb im März 2015 an Krebs, während er vor einem Militärgericht stand.

Selbst Zhou Yongkang, ehemaliges Mitglied des Ständigen Komitees des Politbüros und Sekretär des Komitees für Politik und Recht (2007-2012) wurde wegen Bestechung, Machtmissbrauch und Verrat von Staatsgeheimnissen angeklagt und zu lebenslänglich Gefängnis verurteilt.

Obwohl die Verfolgung von Falun Gong oder der illegale Organhandel in den genannten Anklagen nicht vorkommt, wird es nicht lange dauern, bis die Wahrheit ans Licht kommt.

Beim Verbot von Falun Gong 1999 sagte Jiang: „Ich glaube nicht, dass die KPCh Falun Gong nicht besiegen kann!“

Seitdem sind 16 Jahre vergangen. Mehr als 200 Millionen Menschen sind aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten. Jiangs Arroganz und seine Missachtung der Prinzipien von Falun Gong „Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ werden letztendlich zu seinem Untergang und zum Untergang der Partei führen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/6/8/150970.html

Chinesische Version vorhanden
从否决4·25结果看元凶江泽民滥权祸国

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Die standhafte Güte der Falun Gong-Praktizierenden bringt der Welt Hoffnung (Foto)

2. Mai 2015 | Von He Yu

(Minghui.org) Am 25. April 1999 versammelten sich über 10.000 Falun Gong-Praktizierende friedlich in Peking, um die Zentralbehörden zu bitten, die Praktizierenden freizulassen, die in der Stadt Tianjin festgehalten wurden. Auch forderten sie die Regierung auf, nochmals ihr Recht zu bestätigen, ihren Glauben an Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht auszuüben.

Nachdem sich der chinesische Premierminister Zhu Rongji mit einigen Vertretern der Praktizierenden getroffen hatte, löste sich die Demonstration gegen Ende des Tages friedlich auf. Zhu willigte ein, die inhaftierten Praktizierenden freizulassen, und gab die Zusicherung, dass die Regierung nicht gegen Falun Gong sei.

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Die friedliche Demonstration am 25. April 1999 in Peking

Die friedliche Demonstration hatte auch eine große Auswirkung auf viele Zuschauer. Herr Zhao Guang, der Inhaber eines Privatgeschäftes in Tianjin, war einer von ihnen. Er fuhr seine Falun Gong praktizierende Frau nach Peking, damit sie der Regierung dort berichten konnte, wie sehr sie von Falun Gong profitiert habe.

Er war über die lange Menschenschlange erstaunt, die sich anständig und friedlich verhielt. Geboren in den Sechzigern hatte er einige der politischen Kämpfe der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) erlebt. Er erwartete lautstarke Demonstranten, die Parolen schreien und große Transparente tragen. Aber die Demonstration an diesem Tag war in einer Weise friedlich, wie er es sich nicht hatte vorstellen können.

Seine Weltansicht begann sich dadurch zu verändern und als er wieder zu Hause war, wollte er mehr über Falun Gong erfahren. Nach diesem Erlebnis begann er, Falun Gong zu praktizieren. Er sprach mit seinen Angestellten, Freunden und Verwandten über das, was er an diesem Tag gesehen hatte.

In allen internationalen Medien wurde über diese friedliche Demonstration berichtet und dies lenkte die internationale Aufmerksamkeit auf Falun Gong. Doch die friedliche Natur, die Güte und Selbstdisziplin der Falun Gong-Praktizierenden löste bei Parteichef Jiang Zemin Neid aus. Bald danach befahl er die brutale Verfolgung von Falun Gong und setzte dabei den gesamten Staatsapparat ein. Er erklärte, dass er „Falun Gong innerhalb von drei Monaten vernichten“ würde.

Die staatlich kontrollierten Medien der KPCh diffamierten Falun Gong mit Lügen und Erfindungen. Bis zum heutigen Tag verhaftet und foltert das Regime Falun Gong-Praktizierende, um sie zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Sie raubt sogar die Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Trotz dieser Brutalität halten die Falun Gong-Praktizierenden an ihrem Glauben fest und führen friedliche Proteste durch. Konfrontiert mit Gleichgültigkeit, Unverständnis und Hass sind sie nicht verärgert und lassen sich nicht abschrecken, die Menschen weiterhin für die Gnade von Falun Gong, die Brutalität der Verfolgung und die Natur der Partei zu sensibilisieren. Sie wollen dafür keine Gegenleistung, sondern halten nur standhaft an ihrem Glauben an Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht fest.

Die Demonstration am 25. April 1999 wird als Beginn des nunmehr 16 Jahre andauernden, gewaltlosen Widerstandes gegen die unmenschliche Verfolgung von Falun Gong betrachtet. Die Beharrlichkeit und Güte der Praktizierenden hat das chinesische Volk ermutigt, sich von dem Terror, der Gewalt und den Lügen der KPCh abzuwenden.

Die KPCh initiierte während ihrer 60-jährigen Herrschaft verschiedene politische Bewegungen und schuf künstliche Hungersnöte, die den unnatürlichen Tod von 80 Millionen Chinesen zur Folge hatten. Sie zerstört die traditionelle chinesische Kultur und erzieht die Menschen mit Atheismus und ihrer eigenen Ideologie, dem ständigen „Kampf“. Deshalb haben die meisten Chinesen heutzutage keinen Glauben mehr. Die Menschen werden ermutigt, nach Reichtum zu streben und materiellen Besitz anzuhäufen. Daher sind moralischer Zerfall und Korruption in China weit verbreitet.

Aber die Falun Gong-Praktizierenden haben darauf beharrt, die Güte aufrechtzuerhalten und der Partei nicht nachzugeben. Ihre friedlichen und vernünftigen Proteste sprechen sich gegen die gewaltsame Unterdrückung aus und wahren die Gerechtigkeit.

Im Laufe der vergangenen 16 Jahre hat sich Falun Gong in über 100 Ländern verbreitet. Über 200 Millionen Chinesen sind auf der Webseite The Epoch Times aus der Partei und ihren Jugendorganisationen ausgetreten. Ihre Entscheidung, den Kommunismus zu verwerfen, wird China helfen, eine neue Ära ohne das totalitäre Regime willkommen zu heißen.

Englische Version vorhanden
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2015/4/29/149927.html

Chinesische Version vorhanden
择善固执 带给世界希望

Rubrik: Offenes Meinungsforum

25. April: Prolog zur Schlacht zwischen einem aufrichtigen Glauben und dem Bösem

1. Mai 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden

(Minghui.org) Am 25. April 1999 reisten 10.000 Falun Gong-Praktizierende zum Nationalen Appellationsbüro Chinas in Peking, um bei der Regierung auf friedliche Weise ein Gesuch einzureichen. Sie baten darum, dass die fälschlicherweise verhafteten Praktizierenden in Tianjin wieder freigelassen werden; dass die Regierung damit aufhört, ihre Praxis zu stören, und dass das kürzlich verhängte Veröffentlichungsverbot für Falun Gong-Bücher wieder aufgehoben werde. Obwohl die Praktizierenden völlig friedlich blieben, erzürnte diese ruhige Demonstration den Kopf der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Jiang Zemin. Als Gegenschlag begann er eine Verfolgung gegen diese friedliche und äußerst populäre Kultivierungspraxis und behauptete, dass „die KPCh innerhalb von drei Monaten Falun Gong besiegen werde“. Auf die letzten 16 Jahre der brutalen Verfolgung von Falun Gong und dessen gewaltfreien Widerstandes zurückblickend, kann das Ereignis des 25. April als ein Vorspiel für die Schlacht zwischen aufrichtigem Glauben und dem Bösen angesehen werden.

Warum behauptete Jiang, dass Falun Gong von der KPCh besiegt werden würde? Die KPCh kontrolliert in China alles, und Falun Gong ist einfach eine Gruppe von unbewaffneten Menschen. Dennoch konnte die Verfolgung bis zum heutigen Tage Falun Gong nicht besiegen. In diesem klassischen Fall von „das Böse fürchtet sich vor dem Guten“ wurde die bösartige Natur der KPCh aufgedeckt, wie auch der aufrichtige Glaube all jener, die nach Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht streben, weiterhin erstrahlt.

Die Politik des Völkermordes

Jiangs Verfolgungspolitik gegen Falun Gong beinhaltete die verheerenden Anweisungen: „Ruiniert ihren Ruf, richtet sie finanziell zugrunde, zerstört sie körperlich. Wenn Falun Gong-Praktizierende getötet werden, wird dies als Selbstmord betrachtet. Identifiziert keinen Leichnam, sondern verbrennt ihn sofort.“ Unzählige unschuldige Falun Gong-Praktizierende wurden unter dieser Völkermordpolitik umgebracht. Ungeachtet dessen blieb Falun Gongs Widerstand gegen diese Verfolgung friedlich und gewaltlos. Mit großartiger Barmherzigkeit und Toleranz erzählen Praktizierende den Menschen die Geschichte über Falun Gong, um deren Gewissen zu erwecken, das von den Lügen der KPCh getäuscht worden ist.

Lügen und Täuschungen können nicht aufrechterhalten werden

Die KPCh verwendete den gesamten staatlich kontrollierten Medienapparat, um eine Propaganda zu erschaffen und zu verbreiten, die Falun Gong in der ganzen Welt verleumden sollte. Ihre Lügen über Falun Gong, wie beispielsweise die Behauptung, dass „Zhongnanhai belagert worden wäre“, „1400 Todesfälle“ und die sogenannte „Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens“, wurden eine nach der anderen entlarvt.

Die KPCh manipulierte Chinas Rechtssystem, um unschuldige Falun Gong-Praktizierende in Gefängnisse, Arbeitslager, Hafteinrichtungen, Gehirnwäsche-Einrichtungen und psychiatrische Anstalten zu sperren. Falun Gong-Praktizierende wurden mit über 100 verschiedenen Foltermethoden misshandelt. Unter dem Druck der internationalen Gesellschaft schaffte die KPCh ihr System der „Umerziehung durch Arbeit“ ab. Im Gegenzug werden Falun Gong-Praktizierende nun statt in Zwangsarbeitslager in Gehirnwäsche-Einrichtungen gesperrt und erhalten ohne gesetzliche Grundlage längere Gefängnisstrafen.

Die Internationale Gesellschaft hat schließlich alle Lügen der KPCh durchschaut, sodass ihre wahre Natur aufgedeckt werden konnte. Durch die beständige Verbreitung der Tatsachen durch Praktizierende haben immer mehr Menschen die Fakten über Falun Gong und dessen Verfolgung erfahren, sodass die KPCh-Propaganda vollständig ihre Glaubwürdigkeit verloren hat. Immer mehr mutige Anwälte in China haben damit begonnen, die Unschuld der Falun Gong-Praktizierenden zu verteidigen und offen das Herumtrampeln der KPCh auf dem Gesetz zu verurteilen.

Das entsetzlichste Verbrechen der KPCh, den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, wurde aufgedeckt und als eine neue Form des Bösen auf unserem Planeten bezeichnet. Dies hat die Grundlinie der menschlichen Moralität herausgefordert. Viele Regierungen und Organisationen in der Welt haben dieses Verbrechen verurteilt und ein Ende dieser unzulässigen Organbeschaffung gefordert.

Diese gegenwärtige Schlacht zwischen dem aufrichtigen Glauben und dem Bösen hat die Herzen der Menschen erschüttert. Chinesen, die die Fakten über Falun Gong und dessen Verfolgung erfahren haben, erhielten die Gelegenheit, sich von der Angst und den Fesseln des Kommunismus zu befreien. Die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ löste eine massive Austrittsbewegung aus der KPCh aus. Bis April dieses Jahres waren über 200 Millionen Menschen aus der Kommunistischen Partei und ihren angeschlossenen Jugendorganisationen ausgetreten. Jeden Tag treten weitere 100.000 Menschen aus, da sich immer mehr Menschen von der KPCh distanzieren wollen.

16 Jahre des gewaltfreien Widerstandes

Jiang setzte sich zuversichtlich das Ziel, Falun Gong innerhalb von drei Monaten zu elimieren, doch Falun Gong hat der bis heute 16 Jahre andauernden Verfolgung widerstanden. Statt sich aufzulösen, hat es sich in über 100 Länder der Welt verbreitet. Auf der anderen Seite sieht die KPCh bereits ihre letzten Stunden schlagen und steht vor dem Zusammenbruch. Die Geschichte hat wieder einmal bewiesen, dass alle Versuche, den aufrichtigen Glauben zu beseitigen, definitiv fehlschlagen – Aufrichtigkeit besiegt immer das Böse.

Die friedliche Demonstration des 25. April steht für ein Testament der Barmherzigkeit, der Ausdauer und des Mutes von Falun Gong-Praktizierenden. Der Geist des aufrichtigen Glaubens strahlt durch die Ereignisse des 25. April, wie auch durch den fortwährenden friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung durch die Falun Gong-Praktizierenden. Ihre Opfer haben es ermöglicht, dass die Getäuschten die Wahrheit erfahren haben und dass Barmherzigkeit den Hass auflösen kann.

Dem 25. April wird für immer in der Geschichte gedacht werden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/4/27/149897.html

Chinesische Version vorhanden
“四.二五”上访拉开正邪大战的序幕

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Friedliche Demonstration am 25. April: Eine spirituelle Kostbarkeit unserer Ära

29. April 2015 | Von Fei Ming

(Minghui.org) Am 25. April 1999 hielten 10.000 Falun Gong-Praktizierende in Peking eine friedliche Demonstration ab. Sie forderten die Regierung auf, ihnen ihr Recht zu gewähren, Falun Gong zu praktizieren und die in der Nähe von Tianjin zu Unrecht festgenommenen Praktizierenden freizulassen. Diese Veranstaltung stellt den einzigen groß angelegten gewaltlosen Widerstand gegen die autoritäre Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) seit ihrer Machtübernahme im Jahr 1949 dar.

Die Zivilcourage der Demonstration ragt auch 16 Jahre nach ihrem Auftreten heraus.

In China leben wir in einer Ära des moralischen Verfalls und chaotischen Werten. Der Hauptgrund für dieses Phänomen ist die gewaltsame Kontrolle und der ständige Schwall an Lügen und Propaganda durch die KPCh. Viele Chinesen haben dadurch Symptome des Stockholm Syndroms entwickelt, wo Geiseln ihren Entführern Sympathie und positive Gefühle entgegenbringen. Dieses irrationale Denken stammt ebenfalls von der Angst des Verlusts an persönlichen Interessen, obwohl sich die Menschen in China der Geschichte der Partei voller Gewalt und Lügen bewusst sind.

Um die Verfolgung zu rechtfertigen und um Hass gegen und Angst vor Falun Gong zu schüren, inszenierte die KPCh die gestellte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 2001 und zeigte das grauenvolle Bildmaterial wiederholt in den chinesischen staatlich gelenkten Medien.

Die Falun Gong-Praktizierenden blieben in den ganzen 16 Jahren trotz der Lügen, Verleumdungen und Verunglimpfungen beständig in ihrem Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und behielten den gewaltlosen Widerstand gegen die unmenschliche Verfolgung durch die Partei bei. Es ist wirklich eine spirituelle Kostbarkeit unserer Ära.

KPCh-Beamte, die in den vergangenen 16 Jahren an der Verfolgung beteiligt waren, haben eine unvorstellbare Grausamkeit, Gier und unmoralisches Verhalten gezeigt. Von ihnen sind besonders zu erwähnen Zhou Yongkang, ehemaliger Leiter des Komitees für Politik und Recht der KPCh, und Li Dongsheng, ehemaliger Leiter des Büros 610 und Direktor der zentralen Fernsehstation der KPCh.

Angesichts der Gefahr, jederzeit verhaftet, geschlagen und inhaftiert werden zu können, gehen die Praktizierenden dennoch unermüdlich hinaus, um ihre Mitmenschen über Falun Gong und die Verfolgung zu informieren. Sie wollen allen Menschen die Güte von Falun Gong vermitteln, einschließlich den Polizisten und den Regierungsbeamten, die sie verfolgen.

Seit der Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei haben die Praktizierenden den Chinesen ununterbrochen nahegebracht, wie wichtig es ist, aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen auszutreten. Bis heute haben über 200 Millionen Menschen ihre Mitgliedschaft bei der Partei gelöst.

alun Gong-Praktizierende haben kein Interesse an politischer Macht. Die Austritte aus der Partei sind ein friedlicher Weg für China, eine bessere Gesellschaft zu werden – ohne KPCh.

Chinas Zukunft hängt von Menschen mit Gewissen und hohen moralischen Werten ab – so wie wir sie bei den Falun Dafa-Praktizierenden bei der Demonstration am 25. April gesehen haben.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/4/27/149904.html

Chinesische Version vorhanden
“四二五” 我们这个时代的精神财富

Rubrik: Offenes Meinungsforum

London: Den Geist der friedlichen Demonstration des 25. April gewürdigt (Fotos)

Von Tang Xiuming, Minghui-Korrespondent in Großbritannien

(Minghui.org) „So etwas [wie die friedliche Demonstration am 25. April 1999] gab es nie zuvor in der chinesischen Geschichte, dass sich Chinesen in einer friedvollen und vernünftigen Weise selbst äußerten“, kommentierte Herr Wan, ein chinesischer Künstler, der seit mehr als 20 Jahren in Großbritannien lebt und am 26. April 2014 die Falun Gong-Praktizierenden in Londons Chinatown sah.

Mit Veranstaltungen in Chinatown und im Stadtzentrum erinnerten die Londoner Falun Gong-Praktizierenden an den 15. Jahrestag der friedlichen Demonstration. Sie riefen dazu auf, die seit 15 Jahren andauernde Verfolgung zu beenden und deckten dabei insbesondere den grauenvollen Organraub auf, den die Kommunistische Partei an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China begeht.

„Die friedvolle Vernunft der Falun Gong-Praktizierenden ist beispiellos und ihr gewaltfreier Widerstand gegen die Verfolgung hat schon eine so lange Zeit gedauert. Dies wird in der Geschichte festgehalten werden“, fuhr Herr Wan fort. Er praktiziert zwar nicht Falun Gong, erkennt es jedoch als ein traditionelles Glaubenssystem an, das die Kraft hat, China zum Besseren hin zu verändern.

Peter Graham, Gründer und Musiker der World Culture Association, meinte, dass der gewaltfreie Langzeit-Widerstand der Falun Gong-Praktizierenden echte Stärke zeige. Es sei der richtige Weg zur Beendigung der Verfolgung durch die KPCh und verweise auf die Zukunft.


Peter Graham, Gründer der World Culture Association


Falun Gong-Praktizierende organisierten Veranstaltungen in Londons Chinatown, um an den 15. Jahrestag der friedlichen Demonstration am 25. April 1999 zu erinnern.


Praktizierende in Großbritannien schärfen das Bewusstsein über die Verfolgung von Falun Gong am St. Martin’s Place im Zentrum von London und erinnern an die friedliche Demonstration des 25. April.


Passanten in Londons Chinatown lesen die Informationsflyer und -tafeln oder sprechen persönlich mit den Praktizierenden, um die detaillierten Fakten über Falun Gong und die Verfolgung zu erfahren.


Viele Leute unterschreiben die Petition, die ein Ende des Organraubs fordert, der vom kommunistischen Regime in China verübt wird.

Die ruhige Kraft des „25. April“ erstrahlt noch immer


Herr Zhu (links), Falun Gong-Praktizierender und Ortsansässiger, nahm sich den ganzen Tag frei, um bei der Gedenkveranstaltung zum 15. Jahrestag der friedlichen Demonstration des 25. April 1999 dabei zu sein.

Herr Yu, der erst vor kurzem aus China nach London kam, hatte damals am 25. April 1999 an der friedlichen Demonstration teilgenommen.

Herr Yu und seine 83 Jahre alte Mutter waren zusammen mit Dutzenden von Praktizierenden aus der Übungsgruppe der Pekinger Renmin Universität zu den über 10.000 Praktizierenden gestoßen, die damals friedlich in Peking demonstrierten. Die Praktizierenden wollten ihr Recht bestätigt haben, frei praktizieren zu können und forderten die Freilassung der in Tianjin inhaftierten Praktizierenden. Nachdem sich der damalige chinesische Premierminister Zhu Rongji mit Vertretern der Falun Gong-Praktizierenden getroffen und die Freilassung der Praktizierenden in Tianjin zugesagt hatte und außerdem versichert hatte, dass die Regierung sich nicht gegen Falun Gong stellen werde, gingen die 10.000 an jenem Tag wieder friedlich heim.

Für Herrn Yu erstrahlt die ruhige Kraft des 25. April heute noch: „Während der gesamten Demonstration waren alle Praktizierenden ruhig und gelassen. Einige Nicht-Praktizierende waren auch anwesend und sie bekundeten von Zeit zu Zeit ihren Unmut. Aber die Praktizierenden in ihrer Nähe beruhigten sie und bewahrten den allgemeinen Frieden.“

„Anfangs standen alle Praktizierenden ruhig dort und lasen im Zhuan Falun, dem Hauptwerk von Falun Gong. Später setzten wir uns in Reihen hin. Viele Polizisten wurden mobilisiert und standen in zwei bis drei Reihen mit dem Gesicht zu uns. Die meisten von ihnen gingen später jedoch weg und einige von den dagebliebenen Polizisten unterhielten sich oder rauchten Zigaretten.“ Herr Yu fügte hinzu: „Sie entspannten sich, als sie feststellten, dass diese Leute so diszipliniert und ordentlich blieben. Die Praktizierenden hielten die Fußwege sauber und ließen genügend Platz für die Fußgänger, die vorbeigingen. Auch der Straßenverkehr bewegte sich wie immer.“

Der gleiche Geist hat sich in den letzten 15 Jahren fortgesetzt, sagte Herr Yu. Alle Praktizierenden in China und weltweit setzten sich ein gegen die brutale Verfolgung und hielten die Prinzipien der Lehre von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – aufrecht.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/4/30/397.html

Chinesische Version:
纪念四.二五 伦敦法轮功学员传真相

Veröffentlicht am:
01.05.2014