Keine „Doppelkultivierung von Mann und Frau“ bei Falun Gong

Von Zheng Qing

(Minghui.org) Viele Mainstream Websites in China veröffentlichten kürzlich einen weiteren Artikel, in dem Falun Gong diffamiert wurde. In dem Bericht wurde behauptet, dass eine Person namens Sun verhaftet wurde, weil er unter dem Vorwand „des Gentransfers und der Kultivierungsliebe“ sexuelle Beziehungen mit einigen Frauen hatte. In dem Artikel wurden seine Handlungen mit dem Konzept „Doppelkultivierung von Mann und Frau“ in Verbindung gebracht und behauptet, dass Sun ein Anhänger von Falun Gong sei.

Dies war der jüngste Versuch der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in ihrer 15 Jahre andauernden Kampagne, Falun Gong zu diffamieren. Das Ziel ist, die brutale Verfolgung dieses friedlichen Kultivierungsweges zu rechtfertigen und das Volk einer Gehirnwäsche zu unterziehen, damit Missverständnisse hinsichtlich Falun Gong entstehen. Gleichzeitig wird verhindert, dass Chinesen Zugang zu den Tatsachen erhalten.

Falun Gong wurde 1992 in China öffentlich bekanntgemacht und hat sich inzwischen in mehr als 100 Ländern weltweit verbreitet. Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen haben sowohl körperlich als auch geistig von der Praktik profitiert. Falun Gong ist auf der ganzen Welt willkommen. Die KPCh konnte jedoch die Popularität von Falun Gong und die Tatsache, dass die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden die Anzahl der Mitglieder ihrer Partei überstieg, nicht tolerieren. Deshalb begann sie 1999 eine bis heute andauernde brutale Verfolgung des Kultivierungsweges.

Die neue Rufmordkampagne kommt zu einer Zeit, in der immer mehr Chinesen die Tatsachen über Falun Gong sowie von dem Ausmaß und der Brutalität der Verfolgung erfahren haben. Mehr als 160 Millionen Menschen sind aus der KPCh und deren Unterorganisationen ausgetreten. Der höchste Tagesrekord liegt bei über 100.000.

Während die KPCh mit Kampagnen einer strikten Informationskontrolle darum ringt, ihr Gift in die Köpfe der Chinesen zu füllen, initiierte sie am Abend des 10. April den jüngsten Betrugsversuch: „Doppelkultivierung von Mann und Frau“. Angeblich ereigneten sich die Fälle in der Provinz Henan.

Die Doppelkultivierung von Mann und Frau ist eine einzigartige Praktik im Tibetischen Buddhismus, eine Kultivierungsschule, die in bestimmten Regionen des Himalaya vorkommt.

Meister Li Hongzhi, der Gründer von Falun Gong, macht in Zhuan Falun eine eindeutige Aussage dazu:

„Vor allem in dieser unserer Falun Dafa-Kultivierungsschule gibt es keine Doppelkultivierung von Mann und Frau, wir reden auch nicht davon. Das ist unsere Ansicht zu dieser Frage.“ (Li Hongzhi, Lektion 5, Doppelkultivierung von Mann und Frau, Zhuan Falun)

Alle kürzlich veröffentlichten Online-Artikel in Bezug auf den Sexskandal in der Provinz Henan beinhalten exakt die gleichen Worte und scheinen von der gleichen Quelle der KPCh Propaganda zu stammen. Aber trotz des Versuchs der KPCh, Sun mit Falun Gong in Verbindung zu bringen, entspricht sein Verhalten genau dem Gegenteil der Lehre von Falun Gong.

Falun Gong-Praktizierende sind ganz normale Mitglieder der Gesellschaft. Manche sind Singles und manche sind verheiratet. Sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe gelten als Sünde und solch ein Verhalten wird nicht geduldet. Falun Gong-Praktizierende verbessern ihre Moral und bemühen sich im täglichen Leben, gute Menschen zu sein. Die Vorstellung, dass Falun Gong unanständige sexuelle Beziehungen fördert, damit Praktizierende die Vollendung erreichen, ist Unsinn. Minghui.org hat zahlreiche Berichte von Personen veröffentlicht, die ihre unangemessenen sexuellen Beziehungen korrigierten, nachdem sie begonnen hatten, Falun Gong zu praktizieren.

Seit die KPCh vor über 60 Jahren an die Macht kam, hat sie sich immer auf Lügen gestützt, um verschiedene Gruppen zu diffamieren, die Ziel ihrer gewaltsamen Verfolgung waren. Der Tag, an dem alle Lügen der KPCh ans Licht kommen, ist nicht mehr weit.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/4/13/176.html

Chinesische Version:
法轮功没有“男女双修”

Veröffentlicht am:
17.04.2014

Herr Cao Dong reicht Beschwerde gegen das Verwaltungskomitee für Zwangsarbeit in Peking ein

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Peking, China

(Minghui.org) Herr Cao Dong, Falun Gong-Praktizierender aus Peking, wurde am 8. Juni 2010 zu Zwangsarbeit verurteilt, nachdem er von der Pekinger Polizei verhaftet worden war. Sein Verteidiger, Herr Li Xiongbing, reichte gegen das Verwaltungskomitee für Zwangsarbeit in Peking Beschwerde ein und forderte, dass die Verurteilung von Herrn Cao aufgehoben und er sofort freigelassen wird. Allerdings weigerte sich das Bezirksgericht Xicheng, die Beschwerde anzunehmen. Herr Li reichte danach beim mittleren Gericht des Bezirks Xicheng Berufung ein.

Dieses Pekinger Verwaltungskomitee verurteilte Herrn Cao zu zweieinhalb Jahren Zwangsarbeit mit der Anklage, dass „75 Falun Gong-Bücher und 14 Exemplare von Informationsmaterialien über Falun Gong in seinem Haus entdeckt worden waren“. Der Verteidiger reichte zu Anfang eine Verwaltungsbeschwerde gegen dieses Komitee ein, da der Fall mit unzureichenden Fakten, widersprüchlichen Beweisen, Missbrauch des Gesetzes und unüberlegtem Vollzug bearbeitet worden war. Am 26. Oktober 2012 wies das Verwaltungskomitee in Peking seine Beschwerde zurück und hielt das ursprüngliche Urteil aufrecht. Herr Cao weigerte sich, die Entscheidung zu akzeptieren und am 9. November 2012 reichte sein Anwalt beim Gericht eine Beschwerde gegen dieses Komitee ein.

Herr Li argumentiert, dass das Urteil zur Zwangsarbeit gegen Herrn Cao ihm seine persönliche Freiheit entzogen hat. Dieses Urteil stelle eine administrative Strafe dar, die gegen die chinesische Verfassung, die Gesetze und relevante Vorschriften in Bezug auf administrative Strafen verstoße. Laut chinesischer Verfassung kann kein Bürger ohne Urteil durch ein Gericht oder die Staatsanwaltschaft festgenommen werden. Administrative Strafen, die den Bürgern ihre Freiheit entziehen, werden durch die Gesetze überstimmt, die von maßgeblichen Gesetzgebern der Nation gemacht wurden. Administrative Vorschriften und Direktiven, die von der Polizei oder anderen Parteien gemacht worden sind, sind nicht zulässig, um Personen ihrer Freiheiten zu berauben. Das Urteil des Herrn Cao, das sich auf diese unberechtigten administrativen Vorschriften und Lehren bezieht, die von der Polizei erstellt wurden, ist ein Verstoß gegen die Verfassung Chinas sowie des Gesetzes der administrativen Strafe und der gesetzgebenden Gewalt. Herr Li argumentierte, dass das Urteil gegen Herrn Cao aufgehoben und er sofort freigelassen werden sollte, da es auf unzureichenden Fakten und rechtswidrigen Verfahren beruht, die von Institutionen erhoben wurden, denen es an ausreichender Befugnis mangelt. Herr Li zählte noch weitere Regelwidrigkeiten auf, zusätzlich zu denen die er bereits genannt hatte. Die zweieinhalb Jahre Haftstrafe des Herrn Cao überschreiten das maximale Strafmaß, das durch einschlägige Gesetze bestimmt ist, die zwei Jahre festsetzen. Nach Artikel 13 und 14 der Ausführungsbestimmungen zur weiteren Verstärkung und Verbesserung des Zulassungsverfahrens von Zwangsarbeitsurteilen (Ausführungsbestimmungen) liegt die Höchststrafe für Zwangsarbeit bei zwei Jahren. Die sechs weiteren Monate sind somit rechtlich unbegründet. Das Urteil wurde verkündet, ohne den Beklagten davon zu unterrichten und ohne ein rechtliches Verfahren. Dies ist offensichtlich eine Verletzung der administrativen Regeln der öffentlichen Sicherheit. Das Verurteilungsverfahren ist daher rechtswidrig.

Herr Li betonte: „Der Streitfall gegen Herrn Cao ist im Wesentlichen eine Frage der religiösen Überzeugung, was ein grundlegendes bürgerliches Recht ist. Dieses Recht wird durch die Verfassung Chinas respektiert und geschützt. Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass ein Bürger, der Bücher oder Materialien von Falun Gong besitzt, gegen das Gesetz verstößt und deshalb verurteilt werden soll.“

Herr Li machte den Vorschlag das „System der Zwangsarbeit zu überdenken“. Er erklärte: „In den letzten über zehn Jahren, seit 1999 [als die Verfolgung von Falun Gong begann], hat Chinas Rechtssystem viele alarmierender Fälle erlebt, die an das Recht des Landes erinnern sollten, das Bürgerrecht auf Glaubensfreiheit zu respektieren und dies mit vollem Bewusstsein und Vernunft. … Es ist eine grobe Verletzung des Rechtsverfahrens und Gesetzes, Bürger zu Zwangsarbeit zu verurteilen, lediglich aufgrund der Ausführungsbestimmungen und das Ganze ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung der betroffenen Person in einem ordentlichen Gericht“.

Herr Li fuhr fort: „Aus der Geschichte der Gesetzgebung und der Entwicklung der Idee des freien religiösen Glaubens unter zivilisierten Ländern der Welt können unverwechselbare Schlussfolgerungen gezogen werden: Die gesetzliche Etablierung und Umsetzung des bürgerlichen Rechts auf Glaubensfreiheit macht die Politik transparenter, indem sie Menschenrechte freisetzt, was im heutigen China im Laufe der Geschichte durch berüchtigt unfaire Behandlung von Religionen und verschiedenen Glaubensrichtungen gekennzeichnet war. Um eine Kultur der Glaubensfreiheit zu errichten, haben die Menschen einen hohen Preis bezahlt. Heute ist der richtige Zeitpunkt für China, dieses universelle Prinzip mit vollem Bewusstsein und Ehrlichkeit zu wahren.“

Chinas Zwangsarbeitslager können bis zur ehemaligen Sowjetunion zurückverfolgt werden. Früher war es völlig unrechtmäßig und speziell ein System der Sowjetunion, doch ist es jetzt ein funktionsfähiges System speziell für das kommunistische China und ein Gebilde, das über dem Gesetz Chinas steht. Es wurde ein wichtiges Instrument der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei deren Verfolgung von Falun Gong. Die KPCh respektiert vielleicht die Regeln bei der Verurteilung anderer, aber nicht so bei Falun Gong-Praktizierenden. Eine einzige Erklärung eines Praktizierenden, dass er Falun Gong praktizieren wird, unabhängig von den Umständen, oder wenn irgendwelche Materialien über Falun Gong in ihren Wohnungen entdeckt werden, die durchwühlt wurden, dann ist das schon genug, um einen Praktizierenden in ein Zwangsarbeitslager zu schicken. Solche Umstände erklären, warum die meisten Gefangenen in Zwangsarbeitslagern Falun Gong-Praktizierende sind.

Aufgrund der öffentlichen Protestwelle in China zieht das Zwangsarbeitssystem der KPCh immer mehr die Aufmerksamkeit der internationalen Gesellschaft auf sich. Obwohl viele Beamte der KPCh sich dessen bewusst sind, dass es rechtswidrig ist, schauen sie einfach weg und halten es am Laufen. Das Zwangsarbeitssystem ist ein Produkt der Alleinherrschaft der KPCh und steht über dem Gesetz des Landes; es wird ausschließlich von der Polizei betrieben und gibt der Polizei somit die Macht, jeden, den die KPCh nicht mag, zu verhaften. Falun Gong-Praktizierende zu verhaften und zu Zwangsarbeit zu verurteilen wird eigentlich ausschließlich von der Polizei durchgeführt, während das Verwaltungskomitee für die sogenannte „Umerziehung durch Arbeit“ lediglich den Verrat derjenigen verschleiert, die wirklich die Macht ausüben. Das System selbst ist eine kriminelle Organisation, die auf staatlicher Ebene arbeitet und offensichtlich illegal ist.

In den Arbeitslagern existiert keine Aufsicht. Die siebte Gruppe im Zwangsarbeitslager Xin’an, Peking, dort wo Herr Cao festgehalten wird, ist sehr streng. Briefe an seine Familie werden erst dann verschickt, wenn diese von Gefängniswärtern strengstens geprüft und zugelassen sind. Doch die Bestimmungen des Arbeitslagers besagen, dass die Häftlinge das Recht haben, durch Briefe zu kommunizieren, ohne dass ihre Briefe überprüft werden. Als Herr Cao die Erlaubnis erhielt, einen Anruf zu tätigen, wurde ihm streng verboten, über die schrecklichen Bedingungen im Arbeitslager zu sprechen. Polizisten saßen an seiner Seite und zeichneten auf, was er sagte. Wenn er auch nur irgendetwas über die Brutalität, die er zu ertragen hat, erwähnte, unterbrachen die Polizisten sofort seinen Anruf und ließen keine weiteren Anrufe zu. Das Recht, seinen Anwalt zu sprechen, wurde ihm meistens verweigert. Wenn er mit seinem Anwalt sprechen durfte, wurde das Gespräch streng überwacht.

Was uns am meisten beunruhigt ist die Tatsache, dass im Arbeitslager keine Gesetze eingehalten werden. Eigentlich übersieht die Regierung Verbrechen gegen Falun Gong-Praktizierende. Die Verfolgung wird vertuscht und tobt weiter fort.

Wir rufen hiermit die ausländischen Falun Gong-Praktizierenden und die Menschen in der Welt auf, den Zuständen, unter denen Herr Cao und andere Praktizierende leiden, Aufmerksamkeit zu schenken.

Adresse des Verwaltungskomitees für Zwangsarbeit in Peking:

You-anmen Straße Nr. 7, Bezirk Chaoyang, Peking

Zhou Zhengyu, gesetzlicher Vertreter

  • Veröffentlicht am:
  • 12.01.2013

Mitarbeiter des internationalen Studienzentrums der Universität in Beijing abgeführt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Peking

(Minghui.org) Am 21. September 2012 wurde Herr Hu Chuanlin, ein Falun-Gong-Praktizierender und Mitarbeiter des internationalen Studienzentrums der Universität in Beijing von der örtlichen Polizei in seinem Büro abgeführt. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, war es für seine Frau Huang Ling und seinen 13-jährigen Sohn unumgänglich, ihren Wohnort zu verlassen.

Herr Hu wurde in der letzten Zeit des Öfteren belästigt. Darüber hinaus drohten ihm die städtische Kommission für Gemeindeerziehung und sein Arbeitgeber, ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen. Inzwischen wurde bekannt, dass die Anweisung für seine Festnahme von der 14. Polizeiabteilung aus Beijing erfolgt ist, die Polizeistation aus Sanjianfang und die Polizeistation Chaoyang führten sie aus. Herr Hu wird derzeit in der Haftanstalt von Chaoyang widerrechtlich festgehalten.

Am Tag seiner Festnahme am 21. September fuhren Polizeiautos vor der Universität vor und suchten Herrn Hu an seinem Arbeitsplatz auf. Seiner Frau, die gerade zu diesem Zeitpunkt bei ihm anrief, gab er noch den Hinweis „Polizeibeamte reden gerade mit mir…“, dann wurde das Telefongespräch unterbrochen.

Vier Tage vor dem Vorfall, am 17. September, waren bereits zwei Beamte der 14. Polizeiabteilung aus Beijing am Arbeitsplatz seiner Ehefrau Huang und verlangten von ihr, vor dem 18. Nationalen Kongress der kommunistischen Partei zu Hause zu bleiben. Über eine halbe Stunde lang versuchten sie, ihre derzeitige Adresse herausbekommen, was ihnen jedoch nicht gelang.

Im Jahr 2007 wurde Herr Hu bereits einmal sehr schwer verfolgt und musste zwei Jahre in einem Zwangsarbeitslager verbringen. Als er nach seiner Entlassung wieder an seine alte Arbeitsstelle zurückkehrte, gab es seinen Arbeitsplatz nicht mehr. Er wurde herabgestuft und einem neuen Arbeitsplatz zugeteilt. Herr Hu arbeitete auch dort hart und leistete hervorragende Arbeit; er war bei allen seinen Kollegen anerkannt. Dennoch ließen ihm die Polizisten der 14. Polizeiabteilung aus Beijing und die städtische Kommission für Gemeindeerziehung keine Ruhe. Die Erziehungskommission drohte ihm drei Mal, ihn zur Gehirnwäsche zu bringen. Im Juli desselben Jahres schrieb Herr Hu deshalb einen offenen Brief an seine Vorgesetzten der Sicherheitsabteilung der Universität, in dem er die Verfolgung von Falun Gong schilderte.

Im Folgenden ein Auszug aus seinem offenen Brief:

Meine Familie und ich waren mehr als 10 Jahre lang Zielscheibe schwerwiegender Verfolgung. Am 11. September 2007 wurden meine Frau und ich von mehr als 30 Polizisten der Beijinger Staatssicherheitsabteilung und der Polizeistation in Fengtai von unserem Arbeitsplatz abgeholt. Während der widerrechtlichen Festnahme wurde ich von den Polizisten geschlagen und getreten. Einer von ihnen hielt meinen Mund zu. Meine Wohnung wurde ohne gesetzliche Grundlage durchsucht und mein persönliches Eigentum, wie zum Beispiel ein Computer, konfisziert. Nach einem Verhör kam ich aufgrund gefälschter Dokumente in ein Zwangsarbeitslager. Der Prozess fand im Geheimen statt. Am Tag meiner Festnahme brachten sie mich in das Jingfen Hotel und sperrten mich in einem kleinen Raum ein, in dem nur ein kleines Bett stand. Polizeibeamte verbarrikadierten die Tür mit einer Couch. Jeden Tag wurde ich von mehr als zehn Polizisten abwechselnd verhört. Dabei verwendeten sie hauptsächlich Täuschungen und Drohungen. Mir wurde weder erlaubt zu schlafen, noch auf die Toilette zu gehen. Unter Zwang und erpresserischen Psychomethoden versuchten sie mich dazu zu bringen, meine Kultivierung in Falun Dafa aufzugeben. Ein etwa 30 Jahre alter Polizist verfluchte mich ununterbrochen. Er schlug mir mit einem dicken Buch auf den Kopf und wenn keiner in der Nähe war, verprügelte er mich heftig. Ein Polizist in Zivil sprühte eine giftige Flüssigkeit auf mich, die meine Atemwege reizte, sodass ich ständig husten musste. Dann holte er Handschellen und drohte mir Folter an. Er zwang mich ferner, meine Brille abzunehmen und schlug mir ins Gesicht. Die ganze Nacht über drangen Schreie von Falun Gong-Praktizierenden und Schimpfworte der Polizisten aus den anderen Räumen zu mir herüber. Die sogenannten „Lehrsitzungen für Recht“ im Jingfen Hotel sind in Wirklichkeit ein illegales Gefängnis der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Letzten Endes brachten sie mich in ein Zwangsarbeitslager.

Im Arbeitslager wurde ich weiter gefoltert, durch Schlafentzug oder langes Sitzen auf einem kleinen Stuhl (bei dieser Foltermethode werden die Opfer gezwungen, mit zusammengelegten Händen und Beinen ruhig auf der Kante eines Stuhls zu sitzen). Weitere Foltermethoden waren: lange Zeit still stehen oder in der Hocke sitzen, den Kopf nach unten halten oder für längere Zeit körperliche Übungen machen, Elektroschockbehandlung, alle Arten von Drohungen, ständige Überwachung von Mitinsassen, sowie gemeine verbale Attacken und viele andere Beleidigungen. Da ich mich trotz dieser gewalttätigen Maßnahmen weigerte, Falun Gong aufzugeben, sperrten sie mich in eine dunkle Einzelzelle und ließen mich von vier Insassen überwachen. In dieser Zeit durfte ich weder schlafen noch baden. Das Essen war sehr dürftig. Meinen Familienangehörigen war es verboten, mich zu besuchen oder mir zu schreiben. Mir wurden sogar die grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse, wie der Gang zur Toilette, verweigert. Aufgrund dieser Verfolgung im Arbeitslager kam es zu einer Verschlechterung meiner Gesundheit. Ich bekam graue Haare, Magenschmerzen und litt unter starkem Gewichtsverlust.

Ein älterer Mann, der mit mir die Zelle teilte, litt unter niedrigem Blutdruck. Trotzdem oder gerade deshalb, erhielt er blutdrucksenkende Medikamente verabreicht. Sie drohten ihm, seine Freiheitsstrafe zu verlängern, wenn er nicht bereit sei, sie einzunehmen. Nach der Einnahme konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten und bekam Atemprobleme, dennoch durfte er sich nicht hinlegen. Ein Falun-Gong Praktizierender, Professor und Doktorvater der Wissenschaftsakademie in China, wurde gefoltert, indem er zwei Monate lang auf einem kleinen Stuhl sitzen musste, ohne sich zu bewegen. Er war bereits über 60 Jahre alt. Ich erlebte es auch, dass Wächter drogenabhängige Gefangene dazu anleiteten, einen Computerspezialisten, der sich weigerte, Falun Gong aufzugeben, zu schlagen. Sie schütteten kaltes Wasser über ihn, verweigerten ihm 15 Tage lang den Besuch der Toilette und entzogen ihm 18 Tage lang den Schlaf. Ein anderer Praktizierender aus Beijing, der sich ebenfalls weigerte, seinen Kultivierungsweg aufzugeben, wurde mit speziellen Elektroschlagstöcken geschockt. Ein älterer Falun-Gong-Praktizierender aus Huairou wurde in ein Badezimmer gezerrt und dort mehrmals gegen die Heizungsrohre gestoßen, bis sein ganzes Gesicht blutete. Als er später offen über diese Misshandlungen berichtete, behauptete das Arbeitslagerpersonal einfach, er habe sich selbst verletzt.

Während unseres Aufenthalts im Arbeitslager wurden wir gezwungen, unbezahlte Zwangsarbeit zu verrichten. Bei den Produkten, die wir herstellen mussten, handelte es sich um Lebensmittelverpackungen, Essstäbchen, Diät-Tee, Briefmarkenalben und Verpackungen für elektronische Produkte.

Die an seiner Verfolgung beteiligten Personen und Behörden sind:

Polizeistation Sanjianfang, Stadtteil Chaoyang: +86-10-65420101, +86-10-65752126,
Büro 610, Stadtteil Chaoyang: +86-10-65892288, ext. 320,
14. Polizeiabteilung in Beijing: +86-10-82616649,
Sicherheitsabteilung des internationalen Studienzentrums der Universität in Beijing: +86-10-65778011
Weitere ausführliche Kontaktinformationen der Täter, finden Sie im chinesischen Originalbericht.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.10.2012

Zwangsarbeit im Pekinger Zwangsarbeitslager für Frauen – ein Bericht

Von einem Falun Dafa-Praktizierenden aus Peking

(Minghui.org) Pekings Zwangsarbeitslager für Frauen wurde früher durch das chinesische kommunistische Regime beschrieben als gartenähnliche Schule, die mit rosanen und weißen Mauern versehen und von saftig grünen Rasen umgeben ist. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verbreitete in ihrer Propaganda, dass die Wärterinnen in dieser Einrichtung sich um die Insassen kümmern würden wie eine Mutter um ihr Kind oder wie eine Lehrerin um ihre Schüler oder wie ein Arzt um seine Patienten.

In Wirklichkeit hält dieses Arbeitslager ganzjährig mehrere hundert weibliche Falun Gong-Praktizierende fest. Die meisten von ihnen sind so um die 50, 60 Jahre alt. Jede Brigade hat 80 – 100 Frauen darunter 10 – 20 Nicht-Praktizierende, die wegen Drogenmissbrauch, Pornografie, Spielsucht und Einbruch einsitzen. Die anderen 80 – 90 sind Falun Gong Praktizierende. Viele von ihnen wurden in diesem Lager von Verbrechern und Kollaborateuren gefoltert, weil sie ihren Glauben nicht aufgaben. Falun Gong-Praktizierende werden auch unter Zwang einer systematischen Gehirnwäsche ausgesetzt mit dem Ziel, sie „umzuerziehen“, d.h., sie werden gezwungen, ihren Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht aufzugeben. Die KPCh hält Zwangsarbeit für ein wichtiges System, um Falun Gong-Praktizierende „umzuerziehen“. Mit dem System der Sklavenarbeit foltert die KPCh sie, obwohl dies ihre menschliche Würde verletzt und versucht, ihren starken Glauben an Falun Dafa zu zerstören.

A. Systematische und geregelte Zwangsarbeit

Die Brigade Nr. 6 des Lagers ist hauptsächlich verantwortlich für die Herstellung von Kleidung in einem Produktionsbetrieb. Viele der Praktizierenden sind jung. Die Brigade Nr. 3 ist ein allgemeines Team, das hauptsächlich auf dem Feld arbeitet. Die Brigaden Nr. 1,2,4,5,7 und 8 verrichten andere Arbeiten und die meisten Inhaftierten sind älter.

1. Wenn man es ablehnt zu arbeiten, wird man hart bestraft

Die Verfolgung von Praktizierenden im Pekinger Zwangsarbeitslager für Frauen hat System. Während all der Jahre der Verfolgung, hat es eine spezielle systematische Praxis der Zerstörung der menschlichen Natur erfunden. Im Lager gibt es Verwaltungseinheiten, Erziehungseinheiten und Arbeitseinheiten. Die Verwaltungseinheit ist verantwortlich für den Papierkram und die routinemäßige Verwaltung der Insassen und kann über das Strafmaß verfügen und es ändern. Die Erziehungseinheit kümmert sich um den sogenannten Unterricht und die Instruktion, das bedeutet genau genommen die Gehirnwäsche. Die Bezeichnung „Erziehung“ vertuscht ihre eigentliche Rolle bei der Verfolgung. Die Arbeitseinheit ist zur Ausbeutung der Insassinnen da. Sie macht Verträge mit Unternehmen außerhalb und verteilt dann die Arbeit im Lager; dabei häuft sie enorme illegale Profite an.

Falun Gong-Praktizierende werden durch die „Arbeits-Klasse” geschult, Arbeitspunkte zu verdienen. Mit den Punkten können sie im Arbeitslager als „normale Gefangene“ behandelt werden. Auch die Alten, Schwachen, Kranken und Behinderten müssen an dieser Art der Zwangsarbeit teilnehmen. Sonst werden sie verschiedene Strafen bekommen, z.B. die Verlängerung ihrer Haftzeit.

2. Zwangsarbeit ist eine unmenschliche Verfolgungsmethode

Zwangsarbeit wird von den Arbeitslagern benutzt, um Falun Dafa-Praktizierende weiter zu bestrafen, zu misshandeln und zu foltern und eine langzeitige Verfolgung von Falun Gong zu realisieren.

Bevor sie zur Arbeit gehen, stellen sich die Insassinnen in Reihen in der Haupthalle auf. Die Reihen bewegen sich unter der Aufsicht von Wärtern in Richtung Betrieb. Während dieses Marsches ist Sprechen und andere zu grüßen verboten. Sogar wenn zwei Bekannte einander zulächeln würden, wäre das Grund genug für die Wärter, sie hinterher intensiver zu bewachen. Wenn sie am Eingang des Betriebes angekommen sind, müssen sie die „Verhaltensregeln“ für Gefangene auswendig rezitieren, erst dann dürfen sie eintreten.

Nach der Arbeit müssen die Insassinnen wieder in Reihen stehen. Die Wärter durchsuchen jede einzelne, auch ihre Taschen, Kragen, Namensschilder, Ärmel, Hosenbeine, Handflächen und Wasserbehälter. Schuhe müssen auch ausgezogen werden und werden im Verlauf der Untersuchung ein paarmal abgeklopft.

Es gibt keine Pausen, außer, wenn man zur Toilette geht und wenn man heißes Wasser holt. Vor dem Gang zur Toilette muss die Insassin berichten und dann die Genehmigung bekommen, in die Gruppe zu gehen. Wenn die Toilette besetzt ist, muss sie eventuell lange warten. Einer Praktizierenden in der 2. Brigade wurde der Zugang zur Toilette von einem Wärter verboten, der sie verfluchte. Schließlich musste sie dauernd auf die Toilette. Sie fühlte sich wie erstickt und hatte Magenschmerzen. Ihr Symptom des Harndrangs wurde immer schlimmer.

Jede Gruppe hat Kollaborateure, die die Praktizierenden strikt überwachen und den Wärtern dabei helfen, sie zu beaufsichtigen und ihre Arbeit zu prüfen. Wenn sie mit einer Person nicht zufrieden sind, maßregeln und beschimpfen sie sie nicht nur, sondern machen ihr das Leben schwer.

Viele Wärter beobachten sie nebenbei mit sarkastischem Lächeln. Wenn eine wagt zu rebellieren, unterstützen die Wärter die strengen Mitarbeiter dabei, die Widerstand-Leistende umso mehr zu bestrafen. Die Wärter bestehen darauf, dass alle Gruppen Arbeitswettkämpfe durchführen.

Wenn eine Person bei der Arbeit langsam ist, bezeichnen sie sie als „faul“ und nicht „umerziehungswillig“. Sie wird dann unter besondere Aufsicht, strenge Überwachung und noch mehr Gehirnwäsche gestellt.

Im Lager darf man nicht wissen, wie viel Uhr es ist. Es gibt keine Uhren und die Wärter kontrollieren die Zeit und geben Befehle an die Gruppenleiter. Wenn Arbeit reinkommt, müssen Insassinnen früh aufstehen und einen langen Tag arbeiten bis sie fertig ist. Ab und zu werden die Arbeitszeiten verlängert. Wochenenden werden für Überstunden genutzt. Die Mittagspausen oder Toilettengänge können auch zeitlich gekürzt werden, um die Arbeit voranzutreiben. Wenn eine Gruppe die Quoten nicht erfüllt, wird die Mahlzeit aufgeschoben bis die Quote erreicht ist. Manchmal müssen die Frauen mehr als zehn Stunden pro Tag arbeiten. Oft müssen sie intensive Arbeit über einen Zeitraum von vierzehn Tagen ohne Unterstützung ausführen. Während des glühend heißen Sommers werden bis zu hundert Frauen in einen kleinen Raum gepfercht, wo sie ohne Klimaanlage und ohne Ventilatoren arbeiten. Die Luft ist verbraucht und alle sind schweißgebadet.

Wie müde die Insassinnen an den Arbeitstagen auch immer sind, müssen sie nach der Arbeit die wöchentliche „Hausdurchsuchung“ entweder von den Leitern des Arbeitslagers oder durch die Leiter der Brigade über sich ergehen lassen. Sie erscheinen und durchsuchen Bett, Tisch, Schrank, Kissen und Decke und hinterlassen ein Chaos. Die Insassinnen sind schon müde, müssen dann aber wieder Ordnung machen und Zeit finden, um ihre Arbeitskleidung zu waschen. Nach dem Abendessen werden sie gezwungen, auf einem schmalen Bänkchen zu sitzen und die Spätnachrichten von CCTV zu gucken. Danach müssen sie ihre Gefühle bezüglich der Propaganda der KPCh aufschreiben.

B. Giftige Produkte in die ganze Welt verschickt

Für die Außenwelt sieht das Pekinger Zwangsarbeitlager für Frauen wie ein Garten aus. Aber hinter den Kulissen versteckt sich eine elende Realität.

1. Die meisten regelmäßig anfallenden Produkte sind schmutzig

Die Insassinnen packen Wattestäbchen in Plastikbehälter. Die Wattestäbchen sehen gelblich, alt und stockig aus. Es gibt keine Hygiene-Richtlinien und auch kein Markenzeichen. Die Stäbchen sind nicht steril; sie werden überall eingepackt, auch auf Tischen und auf dem Fußboden. Unsichtbare feine Baumwollfädchen schweben durch die Luft und setzen sich in die Nase der Leute.

2. Äußerst anstrengende Arbeit

Die Leute müssen beim Einsortieren von Mungbohnen stehen. Einige erledigen das Abwiegen, andere das Eintüten und wieder andere das Verschließen und Transportieren. Weil die Tüten mit Mungbohnen schwer sind, tun die Arme am Ende eines Tages sehr weh und auch Hüfte und Rücken schmerzen sehr. Jeden Tag sind die Insassinnen erschöpft. Für eine Arbeitslieferung müssen sie bis zu zwei Wochen lang arbeiten.

3. Die schmutzigste Arbeit

Tee abzupacken ist auch sehr ermüdend. Es ist so ähnlich wie Mungbohnen abpacken, aber Tee ist schmutziger und produziert mehr Staub. Bevor der Tee abgepackt wird, werden mehrere Kartons Teeblätter auf einen großen Tisch geschüttet. Der Staub von dem Tee legt sich auf Kleidung, Haut, Augen, Ohren, Mund, Lungen. Die ganze Werkstatt ist mit Staub angefüllt, sodass alle Schwierigkeiten haben zu atmen und zu sehen. Im Zwangsarbeitslager hat jeder nur eine kleine weiße Kappe und eine Gesichtsmaske. Wenn man sie ein paarmal benutzt hat, werden sie von dem Teestaub schmutzig gelb-grün und bleiben auch nach dem Waschen so. Bei grünem und rotem Tee dauert die Arbeit ein bis zwei Wochen. Diese armseligen Arbeitsbedingungen haben die Gesundheit vieler Falun Gong-Praktizierender ernsthaft geschädigt.

4. Die härteste Arbeit

Die Fertigung von Holzspielzeug und dicken Bilderbüchern ist am härtesten. Zuerst muss der Lastwagen entladen werden und die Sachen müssen in die Werkstatt transportiert werden. Dann werden sie in Taschen oder Kisten gesteckt und in große Kartons verstaut, gewogen und jeder Karton einzeln wieder in den Lastwagen zurückgebracht. Diejenigen, die diese schwere Fertigungsarbeit ausführen, sind eine Gruppe älterer Frauen so um die 50 und 60 Jahre alt.

5. Toxische und schädigende Produkte

Einen Karton zu falten und die Ecken mit Leim zu versehen, ergibt ein Produkt, ähnlich einem Kästchen für Telefonkarten. Dieser Leim hat einen beißenden Geruch, der die Augen reizt und tränen lässt. Er ist sehr giftig. Außerhalb des Arbeitslagers will so eine Arbeit niemand machen; deshalb wird sie ins Arbeitslager gebracht, wo Insassinnen gezwungen werden, sie zu verrichten. Das Arbeitslager verheimlicht die gefährliche Natur dieser Arbeit vor ihnen. Lange Zeit stellte das Arbeitslager denjenigen, die diese Arbeit verrichteten, keinen Schutz zur Verfügung.

6. Souvenirs für die Olympischen Spiele 2008 produzieren

Das Zwangsarbeitslager stellte ein Album für die Olympischen Spiele her und fügte Busfahrkarten dazu mit dem Bild verschiedener Olympischer Austragungsorte sowie DVDs. Das Lager forderte, dass die Arbeit innerhalb einer bestimmten Zeit fertig sein musste. Es betrog die Insassinnen, indem es sagte: „Wenn ihr auch nicht draußen an den Olympischen Spielen teilnehmen könnt, so könnt ihr doch euren Beitrag auf diese Weise leisten.“ Damals war die Arbeit sehr intensiv. Die Materialien und Lastwagen kamen oft an, wenn die Frauen noch mit den Alben beschäftigt waren. Die Lastwagen transportierten die Kisten mit den fertigen Produkten aus dem Arbeitslager heraus. Die verschiedenen Teams wurden gezwungen, an einem Arbeits-Wettbewerb teilzunehmen. Kein Team konnte einen Tag frei bekommen, wenn die Quoten nicht erreicht wurden und keiner bekam Abendessen, wenn die geplante Arbeit nicht fertig war.

7. Arbeit auf dem Feld

Außerhalb des Arbeitslagers müssen die Frauen tiefe Löcher graben, in denen Gemüse gelagert wird. Hinter dem Arbeitslager befindet sich ein großes Stück Land, mit ganz wenigen Kellern für die Lagerung von Winter-Gemüse. Hauptsächlich werden diese Kellerlöcher von Falun Gong-Praktizierenden gegraben. Die Keller sind ziemlich breit und tief (etwa die Höhe einer halben Person). Unter der Aufsicht mehrerer Wärter, muss jeder Keller innerhalb eines halben Tages fertig sein.

Die Frauen werden gezwungen, das Land herzurichten und Erdnüsse anzubauen. Im Frühjahr wird der größte Teil dieses Landes für die Anpflanzung von Erdnüssen vorbereitet. Das Land ist mit tiefwurzelnden wilden Gräsern bedeckt. Die Wärter zwingen die Praktizierenden, mit den Händen die Grasswurzeln herauszuziehen. Wegen des Gerölls und der Steine, bekommen ihre Handschuhe Löcher und gehen kaputt. Es gibt keine spezielle Ausrüstung für das Pflügen und so müssen sie das Land mit Schaufel und Spitzhacke beackern. Dieses Stück Land ist noch schlimmer als die Verhältnisse in den primitiven und armen Bergregionen. Dutzende von Morgen von Land wurden von Falun Gong-Praktizierenden nur mit Schaufel und Spitzhacke bearbeitet. Wenn das Land bestellt war, mussten sie säen, düngen, Unkraut jäten, ernten und alle Produkte in der Sonne trocknen. Das wurde alles von den Praktizierenden gemacht.

8. Diskriminierung

Unkraut jäten und trockene Blätter auflesen, klingt einfach; aber in Wirklichkeit ist das eine der schwersten Routinearbeiten, die das ganze Jahr hindurch gemacht werden müssen. Die Areale sind nicht nur innerhalb des Arbeitslagers, sondern auch ringsherum, um eine Schau für Kontrolleure, Besucher und für Wettbewerbe abzuziehen. Diese Arbeit müssen Falun Gong-Praktizierende machen.

Im Frühjahr und in der Regenzeit wächst das Grass schnell. Die Praktizierenden müssen jeden Morgen früh aufstehen und vor dem Frühstück aufs Feld gehen, um Unkraut zu jäten. Schuhe und Socken sind voll gesogen mit Tau oder Regenwasser. Die Frauen dürfen ihre Schuhe nicht in der Sonne trocknen, deshalb bildet sich darin Schimmel. Doch sie müssen die nassen, schimmeligen Schuhe noch am nächsten Tag tragen.

Wenn sie trockene Blätter auflesen, bekommen sie keine Gerätschaften. Sie müssen es mit den Händen tun, vom Herbst bis Winter. Die Verwaltung des Arbeitslagers fordert, dass sie jedes einzelne Blatt um das Lager herum vom Boden aufheben. Da andauernd Blätter fallen, ist die Arbeit bis in den Winter hinein endlos. Die Arbeitsintensität hierfür ist immens. Wenn die Blätter in Haufen zusammengekehrt sind, werden sie in Säcke getan, die dann zur weiteren Verwendung nach außerhalb transportiert werden. Das ist eine sehr schmutzige, staubige und erschöpfende Arbeit. Manchmal wird die Kleidung an einem Tag so schmutzig, dass es unmöglich ist, sie wieder sauber zu bekommen.

Das Lächerlichste daran ist, dass die Verwaltung den Frauen keine Geräte für diese Arbeit gibt. Sie müssen sie mit den Händen tun- wie primitive Menschen. In gewisser Weise ist dies eine weitere Form der Diskriminierung und Bestrafung. Es beleidigt die menschliche Würde.

9. Andere Produkte aus der Zwangsarbeit

Unter den Produkten für den Export sind auch Plastiktüten für Menstruations-Binden. Die Schnur der Tüten wird unter Verwendung eines Zahnstochers oder einer Nadel in den abgedichteten Verschluss eingefügt. Auf der Tüte stehen Worte in anderen Sprachen, es sieht nicht wie Englisch aus, eher wie Französisch. Chinesisch gibt es überhaupt nicht darauf. Es heißt, dass diese Produkte für den Export bestimmt sind.

Ein weiteres Produkt sind Ferien-Geschenke, wie z.B. Geschenke für das Herbstfest. An Ferientagen ist die Arbeit im Lager umso schwerer. 2008 mussten vor dem Herbstfest die Mond-Kuchen in Schachteln gepackt werden. Es gibt davon sieben oder acht verschiedene Sorten. Jede Arbeitseinheit verpackt ein oder zwei Sorten von Mondkuchen in Fließbandarbeit. Am Ende verpackt eine andere Einheit verschiedene Sorten Mondkuchen in eine große Souvenir-Schachtel. Da es Fließbandarbeit ist, kann man während des Prozesses nicht stoppen. Wärter und Kollaborateure treiben die Arbeiterinnen ständig an, noch schneller zu machen, um die folgenden Arbeitsschritte nicht zu beeinträchtigen. Wenn eine Einheit langsam arbeitet, werden die Frauen angeschrien.

Im Lager werden auch einige Agrarprodukte, wie z.B. Pilze, am Fließband in Geschenkboxen verpackt.

Aus den obigen Informationen kann man ersehen, dass die Zwangsarbeit im Pekinger Zwangsarbeitslager für Frauen nicht nur systematisch vonstatten geht, sondern auch rücksichtslos und brutal, hauptsächlich mit dem Ziel, unschuldige Falun Gong- Praktizierende zu verfolgen und zu quälen. Alles, was das Zwangsarbeitslager getan hat, ist hinterlistig und verwerflich.

Nach der chinesischen Verfassung ist das gesamte Zwangsarbeitssystem illegal, denn es verletzt massiv die Menschenrechte. Die Vermarktung solcher Produkte ist ohne Zweifel die typischste Irreführung einer riesigen Anzahl von Konsumenten, die die wirklichen Fakten nicht kennen. Diese immer weiter gehende Verfolgung kann nur unter dem Regime der KPCh stattfinden. All diese Informationen bestätigen die bösartige Natur der KPCh.

  • Veröffentlicht am:
  • 05.10.2012

54 Fakten, die enthüllen, wie die „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ in Wirklichkeit zu Propagandazwecken inszeniert wurde – Teil 4

(Minghui.de)

Teil 1: http://www.minghui.de/artikel/68704.html
Teil 2: http://www.minghui.de/artikel/68679.html
Teil 3: http://www.minghui.de/artikel/68620.html

31. Weitere widersprüchliche chinesische Berichte

1) Gemäß eines Xinhua-Artikels vom 30. Januar kamen die sogenannten Selbstverbrenner am Morgen zum Platz des Himmlischen Friedens, konnten den Platz jedoch nicht betreten. So hielten sie sich dort bis „zum Nachmittag, bis der Platz wieder geöffnet wurde“ auf, betraten ihn dann und zündeten sich selbst an.

In „Wang Jindongs persönlicher Erklärung…“ gab er an, dass die Gruppe zu jemandem nach Hause ging, um die Flaschen mit Benzin zu füllen. Sie alle verließen das Haus gegen 14:30 Uhr – 11 Minuten, bevor das Ereignis eintrat – und sie nahmen ein Taxi zum Platz des Himmlischen Friedens.

2) Im Xinhua-Artikel vom 30. Januar hieß es, Wang Jindongs Gruppe sei am Morgen des 17. Januar auf dem Pekinger Westbahnhof eingetroffen, wo Chen Guo sie abgeholt habe.

In „Wang Jindongs persönlicher Erklärung…“ sagt er jedoch, dass die Gruppe nach ihrer Ankunft in Peking einen Bus zur zentralen Musikhochschule benutzt habe, wo sie von Chen Guo abgeholt worden seien.

3) In dem am 24. April 2002 im Xinhua-Netz veröffentlichten Artikel „Sonderinterview mit Wang Jindong“ wird Wang Jindongs Tochter im ganzen Artikel als ‚Wang Juan‘ bezeichnet. Doch in einem am 28. März 2001 im Xinhua-Netz veröffentlichten Artikel wurde Wang Jindongs Tochter immer als ‚Wang Juanjuan‘ bezeichnet.

Bei Nachrichtenmeldungen sind die Namen der involvierten Personen die kritischsten Elemente der Meldung. Jeder professionelle Reporter widmet der Genauigkeit solch fundamentaler Informationen größte Aufmerksamkeit. Der Bericht vom 28. März enthielt mehr als 4.600 Worte und der Name Wang Juanjuan kam 37-mal vor. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die unterschiedlichen Referenzen zu Wang Juan und Wang Juanjuan auf einen Druckfehler zurückzuführen sind.

4) Dem Artikel vom 24. April zufolge hatten Wang Jindongs Frau und Tochter das Personal während der Haftzeit Ende 2000 als warmherzig und freundlich empfunden und sich aus diesem Grunde „umerziehen lassen (sie gaben das Praktizieren von Falun Gong auf).

Der Artikel vom 28. März umfasste mehr als 4.000 Worte, um zu beschreiben, wie das Frauenarbeitslager Henan die Mutter und die Tochter schließlich nach „viel harter Arbeit“ „umerzog“.

Entsprechend einem am 05. April 2002 von BBC China Netz veröffentlichten Artikel sagte Wang Jindongs Tochter, sie habe sich nur 10 Minuten nach dem Betreten des Arbeitslagers entschieden, Falun Gong aufzugeben.

Es gibt in den Aussagen von Mutter und Tochter Diskrepanzen in Bezug auf die Aufgabe ihres Glaubens an Falun Gong sowie bezüglich des Ortes ihrer Inhaftierung.

32. Der Bericht von Xinhua liefert anschauliche Details ohne Zeugen

Der Artikel vom 30. Januar 2001 war Xinhuas erster detaillierter Bericht über die Selbstverbrennung. Der Artikel enthält sehr konkrete und anschauliche Beschreibungen der Selbstverbrennungsszenen. Zum Beispiel:

„Um 14:41 Uhr saß ein Mann in den Fünfzigern mit Blick auf die Nordwestseite des Memorial Denkmals im einfachen Lotussitz und goss sich ununterbrochen Flüssigkeit aus einer grünen Plastikflasche über den Körper. Danach stiegen rote Flammen vom Körper des Mannes hoch, die eine Hülle von dunklem Rauch verströmte. Inmitten der Flammen schrie der Mann verzweifelt…“ … „fast gleichzeitig nahm auf der Nordostseite des Platzes eine Frau mittleren Alters plötzlich eine Sprite-Flasche aus ihrer Tasche. Sie öffnete ihren Mund, trank ein paar Schlucke von der Flüssigkeit und übergoss auch ihren Körper damit. In diesem Augenblick erfüllte ein penetranter Geruch von Benzin die Luft“ … „auf der Nordostseite des Volkshelden-Denkmals entdeckten vier Polizisten zuerst die Selbstverbrennung des Mannes in den Fünfzigern. … In weniger als einer Minute kamen mehrere Polizisten mit vier Feuerlöschern herbei, um das Feuer zu löschen. Sie fuhren den Mann dann mit einem im Einsatz befindlichen Polizeifahrzeug schnell in die Notaufnahme des Krankenhauses.“

Derartige Details können nur von jenen genannt werden, die der Szene tatsächlich beigewohnt haben. Der Bericht gibt jedoch nicht Aufschluss darüber, wie der Autor diese Details erhalten hat. Er enthält keinerlei Angaben zu Interviews von Augenzeugen.

33. In der Zeitung veröffentlichte Fotos zeigen die Sprite-Flasche in unterschiedlichen Positionen

Nach Aussagen von Beobachtern in China, zeigt ein in der Jin Zhou Tageszeitung veröffentlichtes Foto die Sprite-Flasche, die auf dem Boden neben Wang Jindongs rechtem Fuß platziert war. Dies unterscheidet sich von dem, was im CCTV-Video gezeigt wird, in dem die Flasche sich zwischen seinen Beinen befindet. Das Foto wurde um den 01. Februar 2001 veröffentlicht.

34. Vier Jahre später bringt die KPCh die „Selbstverbrennung“ an die Öffentlichkeit, um vom Tod von Zhao Ziyang abzulenken

Am 17. Januar 2005 starb der frühere chinesische Premierminister und Demokratieverfechter Zhao Ziyang, der fünfzehn Jahre lang unter Hausarrest der KPCh stand. Der Tod von Herrn Zhao löste in China und im Ausland starke Reaktionen aus. Menschen, vom einfachen Chinesen in China bis zu den Spitzenbeamten in den USA, Repräsentanten aus Hongkong bis zum früheren Sowjetführer Gorbatschow, betrauerten seinen Tod und zollten ihm für seine Erfolge hohes Lob. Im Gegensatz dazu schwiegen sich die vom chinesischen Staat gelenkten Medien über den Tod von Zhao aus und berichteten in den staatlichen Zeitungen nur mit einem Satz davon. Todesanzeigen im Web der offiziellen Xinhua Nachrichten wurden rasch entfernt.

Am nächsten Tag, dem 18. Januar 2005, begann die Xinhua Nachrichtenagentur erneut mit der Berichterstattung über den „Selbstverbrennungsvorfall“ von vor vier Jahren. Die KPCh strahlte diese Berichte nicht nur innerhalb Chinas aus, sondern beeinflusste auch ausländische Medien, darüber zu berichten. Bis zum 21. Januar 2005 hatte die Associated Press (AP) das verzerrte Bild der Version der KPCh des „Selbstverbrennungsvorfalls“ und dessen Nachwirkungen veröffentlicht. Der unkritische Artikel übernahm die Propaganda und berichtete darüber als Tatsache. Viele Zeitungen entschuldigten sich später für die Herausgabe des Artikels.

Warum berichtete die KPCh einen Tag nach solch einem bedeutungsvollen Ereignis lang und breit über einen Vorfall, der zum damaligen Zeitpunkt vier Jahre zurücklag?

35. Kein einziger Suizid eines Falun Gong-Praktizierenden hat sich vor oder nach dem Vorfall bestätigt

Seit der Einführung von Falun Gong im Mai 1992, bis zum Beginn der Verfolgung im Juli 1999, gab es keinerlei Berichte über etwaige Falun Gong-Praktizierende, die Suizid begangen hatten. Bei geschätzten 70 – 100 Millionen Menschen, die im Jahr 1998 Falun Gong praktizierten und bei einer Suizidrate von 23 auf 100.000, sollte es keinerlei Schwierigkeiten geben, bis zu 23.000 Suizide zu finden. Es wurde jedoch über keinen einzigen berichtet. Dies spricht wirklich für den Gesundheitseffekt von Falun Gong.

Als dann die Verfolgung einsetzte, begannen die chinesischen staatlich gelenkten Medien, einen Bericht nach dem anderen über Morde und Suizide zu veröffentlichen, die auf Falun Gong-Praktizierende zurückgingen. Innerhalb der ersten sechs Monate der Verfolgung, wurden über 300.000 Falun Gong gegnerische Berichte veröffentlicht. Offensichtlich bot die plötzliche Zunahme von Berichten Raum für Verdächtigungen. Einige der Berichte wurden an Ort und Stelle untersucht, wobei herauskam, dass sie erfunden oder falsch waren (d.h. ein normaler Bürger hatte sich selbst getötet und wurde dann als ein Falun Gong-Praktizierender bezeichnet). Andere Berichte stempelten Praktizierende, die in chinesischen Arbeitslagern gestorben sind, als Selbstmörder ab, doch allgemein wurde bewiesen, dass sie zu Tode gefoltert und von den Behörden rasch eingeäschert worden waren.

In den letzten Jahren neigten die chinesischen Medien weniger dazu, öffentlich über Falun Gong zu sprechen, doch von Zeit zu Zeit gelingt es ihnen, einen Bericht unterzubringen. Zum Beispiel behaupteten im November 2005 die Pekinger Tagesnachrichten, dass ein Falun Gong-Praktizierender sich in Peking selbst angezündet habe. Dies wurde jedoch schnell als Lüge entlarvt. (Details unter: http://www.theepochtimes.com/news/5-11-6/34275.html)

Das Verhalten der Falun Gong-Praktizierenden in den Gebieten außerhalb Chinas sagt wohl am meisten aus. Tausende von Praktizierenden leben in über 80 Ländern rund um die Welt. Viele leben in chinesischsprachigen Regionen von Hongkong, Singapur und Taiwan – Regionen, die nicht von der KPCh kontrolliert werden. Allein Taiwan hat über 300.000 Praktizierende.

Außerhalb Festlandchinas wurde nie über Suizide von Falun Gong-Praktizierenden berichtet.

36. Die „Selbstverbrennung“ passt nicht in das Profil anderer Selbstverbrennungen in der Geschichte

Selbstverbrennung ist sehr unkonventionell, da sie sehr lange dauert und extrem schmerzhaft ist. Von denen, über die in jüngster Zeit berichtet wurde, wurden die meisten aus Protest vorgenommen. Gründe für diese Selbstverbrennungen waren unter anderem: Depressionen, Antikriegsproteste, Proteste gegen autoritäre Herrschaften, gegen militärische Besetzung, gegen Regierungsstrategien und gegen Gerichtsprozesse.

Die Gründe, die von den „Selbstverbrennern“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens genannt wurden, waren Dinge, wie „in den Himmel zu gehen“. Es gab keinerlei Berichte über etwaige Proteste und die Gruppe war sicherlich nicht schwermütig. Wenn sie nicht gegen die Regierung protestieren wollten, dann erscheint es seltsam, dass sie auf den Platz des Himmlischen Friedens gingen.

Gruppensuizide unter dem Vorwand „in den Himmel zu gehen“ oder ähnliche Gründe sind extrem selten und nicht erwähnenswert. Betrachtet man die Heavens Gate Sekte, so aßen deren Mitglieder 1997 mit Gift versetzten Pudding und legten sich dann auf ihrem Gelände schlafen. Suizid aus diesen Gründen wird in der Regel in einem Bereich abseits der Öffentlichkeit verübt.

Nun zwei wirkliche Fälle von Selbstverbrennung in China:

Fall 1: Am 15. September 2003 übergoss sich vor der Jinshui Brücke am Platz des Himmlischen Friedens ein Landwirt namens Zhu Zhenglian aus dem Kreis Qingyang, Provinz Anhui, mit Benzin und setzte sich dann selbst in Brand. Der Grund für seine Tat war, dass sein Haus gegen seinen Willen abgerissen wurde und sein Rechtsfall nie gerecht abgewickelt wurde.

Fall 2: Am 01. Oktober 2003 verbrannte sich Yang Peiquan aus dem Kreis Gongan, Stadt Jingzhou, Provinz Hubei, im südöstlichen Teil vom Platz des Himmlischen Friedens am Gedächtnisturm mit Benzin, um gegen das Unrecht zu appellieren, das ihm widerfahren war. Yang war ein 49 Jahre alter Arbeiter, der entlassen worden war.

In den Nachrichten ist über mehrere solcher Fälle berichtet worden. Aufgrund der zurückhaltenden Berichterstattung in den Medien haben die meisten Chinesen wahrscheinlich nichts davon erfahren. Der Unterschied zwischen dem Umgang der staatlich gelenkten Medien mit wahren Selbstverbrennungsfällen und der inszenierten „Selbstverbrennung“ ist gravierend.

37. „Selbstverbrenner” distanzieren sich sofort von Falun Gong

Warum sollten die „Selbstverbrenner“ so weit gehen, sich im Namen von Falun Gong durch Verbrennen zu töten und sich dann sofort von dem Kultivierungsweg distanzieren, wenn sie überleben?

38. „Selbstverbrennung“ steht im starken Gegensatz zu den selbstlosen Aktionen von Falun Gong-Praktizierenden

Falun Gong-Praktizierende bemühen sich, in jedem Aspekt ihres Lebens wahrhaftig zu sein. All die Falun Dafa Bücher und Musik, Erfahrungsberichte, in denen die Praktizierenden sich über ihre Defizite austauschen und wie sie diese wegkultivieren, und all ihre Aktivitäten sind kostenlos und öffentlich im Internet oder persönlich zugänglich. In Festlandchina haben Praktizierende alles riskiert, um auf den Platz des Himmlischen Friedens zu gehen und an die Regierung zu appellieren, indem sie Banner entrollten oder anhand unterschiedlicher friedlicher Mittel die Fakten über Falun Gong und die Verfolgung erklärten.

Würde sich ein Praktizierender selbst anzünden, hätte dies einen gegenteiligen Effekt für die Bemühungen der Praktizierenden, die versuchen, das Gewissen der Menschen in Festlandchina zu erwecken. Vermutlich ist dies der Grund, warum das Ereignis inszeniert wurde, wie es war: In den Anfangsjahren der Verfolgung reisten jeden Tag Hunderte von Falun Gong-Praktizierende nach Peking, um auf dem Platz des Himmlischen Friedens an die Regierung zu appellieren und riskierten dabei Verhaftung und Inhaftierung. Diese selbstlosen Aktionen ließen die Gesellschaft aufhorchen und gaben den Bürgern, die unter einem totalitären Regime leben, eine Hoffnung für die Zukunft.

Durch die Inszenierung einer „Selbstverbrennung“ in dieser Art und an diesem Ort forderte die KPCh direkt eine negative Assoziation gegen die Bemühungen dieser Praktizierenden heraus.

39. Falun Gong weist jede Beteiligung zurück

Die Tatsache, dass Falun Gong-Praktizierende sofort jegliche Beteiligung an der Selbstverbrennung zurückwiesen, spricht an und für sich Bände.

40. Die Auswahl der Teilnehmer ist ideal, um die Öffentlichkeit aufzustacheln

Die an der Selbstverbrennung beteiligten Personen scheinen sorgfältig ausgewählt worden zu sein, es waren ein Mann, eine junge Frau, eine ältere Frau und ein kleines Mädchen. Das kleine Mädchen schrie herzzerreißend nach ihrer Mutter, als es zur Ambulanz getragen wurde, während die Träger einen Moment anhielten, um zu ermöglichen, dass sie auf Video aufgenommen werden konnten.

Das Ereignis zog sofort die öffentliche Anteilnahme auf sich und diffamierte Falun Gong. Menschen in ganz China waren aufgebracht. Die Folge davon war, dass zum Beispiel Dorfbewohner die Wohnungen von Praktizierenden aufsuchten, gewaltsam dort eindrangen und forderten, sich von Falun Gong abzuwenden. Manche beraubten und verprügelten sogar die Praktizierenden. Die Polizei griff nicht ein, wenn es hieß, die Opfer seien Falun Gong-Praktizierende.

(wird fortgesetzt)

  • Veröffentlicht am:
  • 21.04.2012