Praktizierender aus Chongqing wurden unbekannte Drogen injiziert

27. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten der Stadt Chongqing

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Su Huaizhen wurde verhaftet und erhielt Injektionen mit unbekannten Drogen. Anschließend versuchte die Polizei, sie in ein Arbeitslager und in die Psychiatrie zu bringen, doch wurde sie beide Male nicht aufgenommen.

Frau Su (62) lebt in Wulidian,im Bezirk Jiangbei der Stadt Chongqing. Am 9. September 2015 brach die Polizei in ihre Wohnung ein und verhaftete sie. Ein Polizist der städtischen Polizeiabteilung drohte ihr, sie hinzurichten. Gegen 23:30 Uhr wurde Frau Su wieder entlassen.

Die Polizisten kamen am nächsten Tag erneut zu ihr, brachten sie auf die Polizeistation und injizierten ihr dort unbekannte Drogen. Gleichzeitig spielten die Polizisten eine Audioaufnahme vom vorhergehenden Tag ab, in der Frau Su erklärte, wie Falun Gong verfolgt wird.

Anschließend wurde sie von der Polizei zum Arbeitslager Fusheng gebracht. Nach der Aufnahmeuntersuchung, bei der Bluthochdruck und Lungenprobleme festgestellt worden waren, weigerten sich die Beamten, Frau Su aufzunehmen. Daraufhin fuhr die Polizei sie in die Psychiatrie des Bezirks Jiangbei. Dort wurde die Aufnahme ebenso verweigert.

Gegen 23:00 Uhr wurde Frau Su freigelassen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/18/153290.html

Chinesische Version vorhanden
重庆苏怀珍被警察绑架、打毒针

Rubrik: Augenzeugenberichte

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Durch Folterungen geschwächt und krank – ein Leben ist in Gefahr

9. August 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing

(Minghui.org) Das Leben der Falun Gong-Praktizierenden Zhang Chenying aus Chongqing ist in Gefahr. Sie war Ende Dezember 2014 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden und befindet sich derzeit im Frauengefängnis Zoumazhan im Bezirk Jiulongpo, Chongqing.

Frau Zhang und fünf andere Praktizierende waren am 10. Januar 2014 zur Polizeiwache Guanyinyan gegangen, um Herrn Mu Lunhui und Frau Zhang Zhengyi zu besuchen, die dort festgehalten wurden. Sie forderten von der Polizei, die beiden freizulassen. Doch es endete damit, dass sie festgenommen wurden.

Im Frauengefängnis Zoumazhan

2015-Frauengefängnis-Zoumazhen
Die Landkarte zeigt, wo sich das Frauengefängnis Zoumazhen befindet.

Dort durfte ihr Mann sie ursprünglich nicht besuchen, schaffte es jedoch einmal, sie kurz zu sehen. Er konnte sie kaum erkennen. Ihre Augen waren tief eingesunken und sie war ausgemergelt. Beim Gehen wurde sie von zwei Insassen gestützt. Als sie sprach, klang ihre Stimme sehr schwach.

Ein Wärter erklärte Zhangs Mann: „Die Medizin, die wir ihr geben, kann ihr Leben nur aufrecht erhalten. Um sie vollkommen gesund zu machen, müssten wir ihr Protein spritzen. Doch die Kosten liegen bei Ihnen. Es ist Ihre Entscheidung, ob sie bezahlen wollen oder nicht. Pro Packung kostet es 900 Yuan.“

Trotz der Belastung durch die Situation für sie alle musste Zhangs Mann 4.500 Yuan für fünf Packungen Spritzen bezahlen. Er sagte dem Wärter, dass er jeden Monat ihre Situation überprüfen werde.

2015-Zahlungsbestätigung
Foto der Zahlungsbestätigung von 4.500 Yuan für Zhangs Medizin, die ihr Mann erhalten hat.

Im Gefängnis gefoltert –sie gibt nicht auf

Laut einem Insider hat Frau Zhang trotz täglicher körperlicher und seelischer Folterung im Gefängnis niemals ihren Glauben an Falun Gong aufgegeben.

Wärter Tang befahl anderen Insassen, sich bei ihrer Überwachung abzuwechseln. Sie hielten sie vom Schlafen ab und gaben ihr pro Tag nur 50 Gramm Reis. Sie schlugen ihr ins Gesicht, und wenn Frau Zhang ihren Befehlen nicht nachkam und sich gegen die Verfolgung von Falun Gong aussprach, verschlossen sie ihren Mund.

Am 20. Juni 2015 fiel Frau Zhang aufgrund heftiger Schmerzen ohnmächtig zu Boden. Man brachte sie in das Krankenhaus Jiulong und sie wurde mit einer über vier Stunden dauernden Operation gerettet. Man stellte bei ihr eine gastrointestinale Aushöhlung fest. Einige Tage später brachte man sie zurück ins Gefängniskrankenhaus.

Nur ihrem Mann war es gestattet, sie zu besuchen. Ihr Sohn, der ebenfalls Falun Gong praktiziert, durfte sie weiterhin nicht sehen. Zuvor hatte sie niemand besuchen dürfen.

Hintergrund

Zhang Chenying aus dem Bezirk Wanzhou von Chongqing begann 1998 Falun Dafa zu praktizieren. Ihre Krankheiten verschwanden und sie wurde eine gutherzige und zufriedene Person.

Sie war beständig in ihrem Glauben und nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 begonnen hatte Falun Gong zu verfolgen und zu verleumden, begann sie den Menschen die wahren Umstände über Falun Gong zu erklären. Aber wie so viele andere wurde sie verhaftet und in Untersuchungsgefängnissen, Gehirnwäsche-Einrichtungen und zwei Mal in einem Zwangsarbeitslager festgehalten.

An der Verfolgung von Frau Zhang beteiligte Person:
Wärter Tang (Erkennungsnummer 5021204): +86-023-6577506

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/30/151800.html

Chinesische Version vorhanden
重庆市万州区张臣英被迫害生命垂危

Rubrik: Augenzeugenberichte

Falun Gong-Praktizierende vor Gericht in der Stadt Chongqing

15. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing in China

(Minghui.org) Gegen die Falun Gong-Praktizierende Qin Li fand am 15. Juni 2015 eine Verhandlung statt. Ihre Eltern waren die einzigen Personen, die der Verhandlung im Gerichtssaal persönlich beiwohnen durften. Als sich ihre Tochter deswegen beschwerte, drohte ihr die Polizei, sie zu verhaften.

Die Verhandlung

Der Staatsanwalt von der Bezirksstaatsanwaltschaft Jiangbei klagte Frau Qin an, „durch Nutzung einer Kultorganisation … den Gesetzesvollzug zu unterminieren“ [1]. Er beschuldigte sie, eine VCD mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung bei sich gehabt zu haben. Außerdem habe sie ihrer Cousine Papiergeldscheine gegeben, auf der Botschaften über Falun Gong standen.

Frau Qins Anwalt plädierte auf nicht schuldig für seine Klientin und forderte, dass die VCD im Gerichtssaal abgespielt werden solle. Nur so könne überprüft werden, ob dieses Material wirklich den „Gesetzesvollzug unterminiere“. Seine Forderung wurde jedoch abgelehnt.

Als der Anwalt darauf hinwies, dass Falun Gong nach der chinesischen Verfassung nie als Kultorganisation eingestuft worden sei, blieben der Richter und der Staatsanwalt stumm.

Der Anwalt überreichte außerdem dem Richter einen Beschwerdebrief über den Polizisten Zhang Hongbo und den Angestellten des Nachbarschaftskomitees Fu Du. Die beiden hatten Frau Qin 24 Tage lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten.

Am Bahnhof verhaftet

Frau Qin war am 12. November 2014 am Bahnhof Fengdu festgenommen worden. Sie befand sich gerade auf dem Nachhauseweg von einer Beerdigung. Bahnhofsbeamte sperrten sie nur aus dem Grund ein, weil sie Falun Gong praktiziert. Sie zeigten sie dann bei ihrem Nachbarschaftskomitee und der örtlichen Polizeiwache an. Die Polizisten brachten Frau Qin direkt in die Gehirnwäsche-Einrichtung Qianzhugou.

Nachdem Frau Qin dort 24 Tage lang eingesperrt gewesen war, wurde sie in das Untersuchungsgefängnis im Bezirk Jiangbei in Chongqing überführt.

[1] Diese Formulierung entstammt dem § 300 des chinesischen StGB und wird häufig von der Kommunistischen Partei Chinas verwendet, um Falun Gong-Praktizierende anzuklagen und zu verurteilen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/8/151448.html

Chinesische Version vorhanden
秦丽被重庆江北区法院庭审 律师做无罪辩护

Rubrik: Augenzeugenberichte

Das Bezirksgericht Wulong verurteilt vier Falun Gong-Praktizierende

16. Juni 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing, China

(Minghui.org) Das Bezirksgericht Wulong in der Stadt Chongqing verurteilte am 18. Mai vier Falun Gong-Praktizierende, nachdem im Oktober 2014 rechtswidrige Verfahren stattgefunden hatten.

Frau Xiong Hongwei wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und Frau Feng Zhilan, ungefähr 60 Jahre alt, zu drei Jahren Gefängnis. Die Polizei brachte sie nach der Verurteilung weg, doch es ist nicht bekannt, wo die beiden inhaftiert sind.

Frau Liu Wuhua, in den 60ern, wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, mit einem Jahr Aufschub. Herr Liu Banghe, 59, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Urteil wurde für viereinhalb Jahre aufgeschoben. Sie wurden freigelassen und bekamen den Befehl, ihre Kommunikationswege offen zu halten, damit Staatssicherheit und Polizei sie jederzeit überwachen können.

Die vier Praktizierenden waren in der ersten Hälfte des Jahres 2014 verhaftet worden. Frau Xiong und Frau Feng kamen im Juli und August gegen Kaution frei. Frau Liu und Herr Liu blieben zunächst im Untersuchungsgefängnis Wulong.

Herr Liu Banghe war durch das Praktizieren von Falun Gong gesund geworden. Er sparte dadurch zehn Millionen Yuan, die ihn sonst Behandlungen gekostet hätten. Jedoch war er mehrere Male verhaftet worden, weil er seinen Mitmenschen über die Vorteile von Falun Dafa berichtete. Am 18. Juli 2012 war er in ein Zwangsarbeitslager deportiert worden und musste dort für ein Jahr bleiben.

An der Verfolgung dieser Praktizierenden beteiligten Personen und Einrichtungen:
Duan Lihua, Präsident des Bezirksgerichts Wulong: +81-23-77823001 (Büro),+86-13508317166 (Mobil)
Cheng Jinyi, leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft des Bezirks Wulong: 86-13908313046 (Mobil)
Zhang Xiaoning, Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht im Bezirk Wulong: +86-23-77728711 (Büro), +86-13908267818 (Mobil)
Chen Yaowu, Direktor der Polizeibehörde des Bezirks Wulong: +86-13908372138 (Mobil)

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/5/31/150839.html

Chinesische Version vorhanden
重庆武隆县熊红伟等四人被非法判刑

Rubrik: Augenzeugenberichte

Todesmeldung: Folter und Tod, nur weil DVDs verteilt wurden

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Chongqing, China

(Minghui.org) Am 14. Januar 2014 starb Herr Zhou Xueliang aus der Stadt Chongqing im Alter von nur 63 Jahren in seiner Wohnung. Sein Tod ist die Folge der Folterungen im Zwangsarbeitslager Xishanping.

Folter und Misshandlung im Zwangsarbeitslager Xishanping

Als Herr Zhou am 27. April 2012 auf dem Bauernmarkt des Bezirks Banan DVDs zu der Tanzshow Shen Yun verteilte, folgten ihm Polizisten. Der Direktor Xiong Tianrong aus dem Verwaltungsbüro der Huaxi Straße, seine Frau und der Polizeibeamte Shi nahmen ihn fest und brachten ihn auf die Polizeistation von der Huaxi. Sofort nach der Festnahme durchsuchte die Polizei Herrn Zhous Wohnung.

Als seine Angehörigen zur Polizei gingen, um Herrn Zhous Freilassung zu verlangen, wurden sie grob auf die Abteilung der Staatssicherheit des Bezirks Jiulongpo weiter verwiesen. In der gleichen Nacht wurde Herr Zhou um 21:00 Uhr zur Haftanstalt Yudong im Bezirk Banan gebracht. Später verurteilte man ihn zu Zwangsarbeit.

Die einjährige Haftzeit im Zwangsarbeitslager Xishanping war gekennzeichnet von Folter und Misshandlungen. So gossen Wärter Herrn Zhou heißes Pfefferwasser in die Augen, sodass seine Augen geschädigt wurden.

Bei der Haftentlassung extrem abgemagert

Bei seiner Entlassung im April 2013 war Herr Zhou extrem abgemagert und körperlich am Ende. Obwohl die Familie 120.000 Yuan für medizinische Behandlungen ausgab, konnte ihm kein Arzt mehr helfen. Er sprach nur wenig. Immer, wenn er versuchte, etwas zu sagen, quälte ihn ein Hustenanfall. Kälte- und Hitzewallungen, Schüttelfrost und große Schmerzen peinigten ihn. Bevor er den Auswirkungen der Folterungen erlag, verfärbte sich seine Gesichtshaut gelblich, dann der restliche Körper. Seine Fußgelenke und seine Hände waren geschwollen.

Hintergrund und frühere Verhaftungen

Herr Zhou war pensionierter Mitarbeiter eines Bauunternehmens des Bezirks Jiulongpo, Stadt Chongqing. Falun Gong begann er im Januar 1999 zu praktizieren und bald schon profitierte er sowohl körperlich als auch geistig von diesem Übungsweg. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung von Falun Gong startete, wurde er immer wieder festgenommen.

So wurden er und seine Frau im November 2002 festgenommen, als sie Spruchbänder mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung anbrachten. Man sperrte Herrn Zhou einen Monat lang unrechtmäßig in der Haftanstalt Lijiatuo ein. Seine Frau wurde zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und ins Zwangsarbeitslager für Frauen in Jiangbei gebracht.

Im September 2003 nahm man Herrn Zhou erneut fest, dieses Mal inhaftierten ihn Mitarbeiter des Büro 610 vom Bauunternehmen des Bezirks Jiulongpo. In der Gehirnwäscheeinrichtung des Bezirks Jiulongpo unterzog man ihn gewaltsam einer Gehirnwäsche.

Eine weitere Verhaftung erfolgte Anfang März 2004 in Xiejiawan, als Herr Zhou Plakate mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung anbrachte. Polizisten der Polizeistation Xiejiawan verhaften ihn. Bevor er im Bezirksgefängnis Jiulongpo interniert wurde, schlug man ihn brutal zusammen. Kurz danach wurde Herr Zhou zu einem Jahr Zwangsarbeit im Lager Xishanping verurteilt.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.03.2014

Zwei Frauen, die stark von Falun Gong profitiert hatten, erneut verhaftet (Foto) (Chongqing)

(Minghui.org) Vor Jahren konnten sie dank Falun Gong ein neues Leben beginnen, jetzt wurden eine Mutter und ihre behinderte Tochter erneut verhaftet. Frau Zhao Fengxia und ihre Mutter Li Zhengying sind beide Bewohner des Stadtteils Guanjian der Mega-City Chongqing. Die beiden hatten gesundheitlich große Probleme gehabt. Frau Zhao war blind und ihre Mutter litt an unzähligen Krankheiten. Nachdem sie begannen, Falun Gong zu praktizieren, wurden beide wie durch ein Wunder geheilt. Die einst blinde Frau Zhao gewann ihr Augenlicht zurück und Frau Lis unzählige Krankheiten waren verschwunden. Dass Frau Zhao mittlerweile im Rollstuhl sitzt, ist die Folge von erlittener Folter im Jahre 2007.

Zuletzt wurden Frau Zhao und Frau Li am 23. Oktober 2013 von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Tongliang, von der Polizeiwache in Dongcheng und vom Straßenbüro in Dongcheng festgenommen. Mit einem Trick brachten die Beamten Frau Li dazu, die Tür zu öffnen. Sie überwältigten sie und schleppten sie und Frau Zhao, die im Rollstuhl sitzt, in die Gehirnwäsche-Einrichtung des Bezirks Tongliang.

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Die Gehirnwäsche-Einrichtung Tongliang wurde im September 2013 eingerichtet und trägt den Decknamen „Rechtserziehungsanstalt“.

Warum Frau Zhao und Frau Li von Falun Gong überzeugt sind

Weil sie beide durch Falun Gong so sehr profitiert hatten, waren Mutter und Tochter entschlossen, ihre guten Erfahrungen mit jedem zu teilen. Früher litt Frau Li an einer schrecklichen Krankheit, durch die sie völlig erblindete. Die Ärzte hatten bereits die Behandlung aufgegeben.

Jemand empfahl ihnen Falun Gong. Frau Li begann, ihrer Tochter aus dem Zhuan Falun vorzulesen. Kurz darauf erlangte Frau Zhao ihr Augenlicht wieder – die Ärzte waren sprachlos.

Frau Li erlebte ebenfalls erstaunliche gesundheitliche Verbesserungen. Wegen ihres kranken Körpers konnte sie sich nicht selbst versorgen und war auf ihren Mann und ihre bereits sehr alte Mutter angewiesen. Kurz nachdem sie begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, verschwanden alle ihre Krankheiten.

Sie begann Menschen in Not zu helfen, zum Beispiel unterstützte sie arme Studenten und Opfer in Katastrophengebieten finanziell. Dabei spendete sie immer anonym.

Die Geschichte ihrer ersten Verhaftung

Arglos erzählten die beiden 2007 dem Pförtner einer Grundschule in Shangquingsi über Falun Gong. Daraufhin zog er völlig unvermittelt zwei paar Handschellen hervor und legte sie ihnen an. Dann rief er die Polizei und ließ die beiden abtransportieren.

Man erklärte ihnen, dass sie innerhalb von drei Tagen freigelassen würden, doch stattdessen brachte man sie in das Gefängnis des Bezirks Jiangbei. Später verurteilte man sie zu einem Jahr Zwangsarbeit und brachte sie in das Frauenzwangsarbeitslager in Shimahe.

Kurz nachdem die über 90 Jahre alte Mutter von Frau Li erfuhr, dass sowohl ihre Tochter als auch ihre Enkelin eingesperrt worden waren, verstarb sie.

Deshalb sitzt Frau Zhao heute im Rollstuhl

Im Arbeitslager wurde Frau Zhao brutal gefoltert, weil sie sich weigerte, mit den Wärtern zu kooperieren. Ihr wurden unter anderem unbekannte Medikamente injiziert, die sie in einen lebensbedrohlichen Zustand versetzten. Um sich der Verantwortung für ihren möglichen Tod zu entziehen, wurde sie von den Behörden ein halbes Jahr nach ihrer Verhaftung aus gesundheitlichen Gründen vom Arbeitslager entlassen.

Damals konnte sie weder aufstehen, noch gehen und hatte mehrere Tage hintereinander Blut im Stuhl. Seitdem sind mehrere Jahre vergangen, trotzdem befindet sie sich immer noch wegen der Folgeschäden im Rollstuhl.

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Frau Zhao Fengxia

Was Frau Li im April 2013 passierte

Frau Li wurde am 1. April 2013 von Beamten der Polizeiwache des Stadtteils Guanjian verhaftet. Am nächsten Tag musste ihre Familie um 2:00 Uhr nachts der Polizei 5.000 Yuan Lösegeld bezahlen, damit sie freikam.

Während der kurzen Haft machte Frau Li mit einem Mann des Komitees für Politik und Recht Bekanntschaft. Er gehörte zum Bezirk Tongliang und trug den Nachnamen Ding. Er und der stellvertretende Leiter der Polizeiwache mit dem Nachnamen Guo hielten sie gewaltsam fest und nahmen ihr Blut mit einer nicht desinfizierten Nadel ab. [Anmerkung der Redaktion: Diese Blutentnahme stand möglicherweise im Zusammenhang mit dem Organraub an Falun Gong-Praktizierenden, der vor allem vom Komitee für Politik und Recht organisiert wird.]

Kurze Zeit später wurde Frau Li vor Gericht gestellt. Lei Mingzhi von der Staatsanwalt des Bezirks Tongliang hatte sie ohne vorliegende Beweise angeklagt. Der vorsitzende Richter Gan Daju vom Bezirksgericht Tongliang und die Angestellten Xie Li, Yang Lin und Tang Luming organisierten das illegale Verfahren.

An der Verfolgung beteiligte Personen

Zhang Renwen, stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht im Bezirk Tongliang
Zhao Xiaozhuang, Leiterin der Polizeibehörde des Bezirks Tongliang: 011-86-2345695527
Ye Maochuan und Qu Bo, stellvertretende Leiter der Polizeibehörde des Bezirks Tongliang
Polizeibehörde des Bezirks Tongliang: 011-86-2345695470, 011-86-2345874011
Polizeiwache in Dongcheng: 011-86-2345699919
Gao Degui, Straßenbüro des Bezirks Dongcheng
Zou Guangzhong, Direktor des Internierungslagers des Bezirks Tongliang

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Vorderansicht der Polizeibehörde des Bezirks Tongliang

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Seitenansicht der Polizeibehörde des Bezirks Tongliang

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/19/143303.html

Chinesische Version:
炼法轮功重见光明-重庆善良母女再次遭迫害

Veröffentlicht am:
26.02.2014

Anordnung „einheitlicher Verfolgungsstrategie“ gegen Falun Gong (Chongqing, Bezirk Wanzhou)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing, China

(Minghui.org) In der letzten Zeit ordneten das Komitee für Politik und Recht und das Büro 610 im Bezirk Wanzhou, Stadt Chongqing, einheitliche Verfolgungsstrategien gegen Falun Gong an. Sie forderten alle Unternehmen, alle Behörden in allen Gemeinden sowie die Schulen und andere Organisationen auf, Falun Gong zu diffamieren.

Dazu wurden zahlreiche Polizeibeamte in Zivilkleidung entsendet, in Einkaufszentren, am Flughafen, an Haltstellen, in Parks, auf Spielplätzen sowie in Wohngebieten die Aktivitäten der Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen.

Zur Überwachung wurden vor den Haustüren der Falun Gong-Praktizierenden Polizeiwagen abgestellt. Mitarbeiter des Komitees für Politik und Recht, des Büro 610 und der Polizeistation schikanierten einige Praktizierende  immer wieder durch Telefonanrufe.

Schüler und Studenten aus den Schulen und Hochschulen rund um den Platz Longdu wurden gezwungen, Informationsmaterialien, die Falun Gong verleumdeten, zu verteilen.

Der Bürgermeister des Dorfes Gaofeng zwang die Leiter der Produktionsbrigaden, Informationsmaterialien mit Diffamierungen gegen Falun Gong an ihre Mitglieder zu verteilen.

Zhou Shiyin und andere Mitarbeiter aus der Ordnungsbehörde des Dorfes Jiuchi brachen bei den Praktizierenden ein und durchsuchten ihre Wohnungen.

Aus Angst, bekannt zu werden, wagten sie nicht, ihren richtigen Namen zu verraten.

Liu Ping, der Leiter des Bezirksbüros 610, griff sogar persönlich in die Verfolgung ein. Egal wohin er ging, nahm er Mitarbeiter aus dem Nachbarschaftskomitee mit. Sie suchten Falun Gong-Praktizierende auf und führten mit jedem ein sogenanntes „persönliches Gespräch“. Diese Gespräche dienten in Wirklichkeit dazu, die Falun Gong-Praktizierenden umzuerziehen. Außerdem ließ Liu Ping jeden Falun Gong-Praktizierenden fotografieren.

Einmal leitete er eine Gruppe an, eine Falun Gong-Praktizierende zu besuchen. Diese Praktizierende war nicht da, nur ihr Mann war zu Hause. Liu tat sehr freundlich und fragte ihn, wie es seiner Familie gehe. Der Ehemann, ein Nichtpraktizierender, merkte sofort, dass sie gekommen waren, um seine Frau zu verfolgen. Er fragte nach dem Grund ihres Besuches. „Praktiziert Ihre Frau noch Falun Gong?“, wollte Liu wissen. Der Mann antwortete: „Es gibt so viele Leute auf der ganze Welt, die Falun Gong zu praktizieren. Ist es nicht normal, dass meine Frau auch praktiziert? Zhou Yongkang, der bei der Verfolgung von Falun Gong eine führende Rolle gespielt hat, ist schon festgenommen. Warum fragen Sie mich noch? Sie haben eine Gruppe Menschen zu uns gebracht und tun noch schlechte Dinge. Was gerade mit Zhou Yongkang passiert, werden Sie in der Zukunft erleben! Die Kommunistische Partei Chinas wird bald aufgelöst; sie sollten nicht mehr Beamter der KPCh sein. Sie sollten sich zum Besseren wenden. Ich kann zwei Lieder von Falun Gong für Sie singen, damit sie vernünftig werden!“ Liu Ping war nach dieser Rede so verdutzt, dass er auf der Stelle mit seinen Leuten das Haus verließ.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014