Praktizierender aus Chongqing wurden unbekannte Drogen injiziert

27. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten der Stadt Chongqing

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Su Huaizhen wurde verhaftet und erhielt Injektionen mit unbekannten Drogen. Anschließend versuchte die Polizei, sie in ein Arbeitslager und in die Psychiatrie zu bringen, doch wurde sie beide Male nicht aufgenommen.

Frau Su (62) lebt in Wulidian,im Bezirk Jiangbei der Stadt Chongqing. Am 9. September 2015 brach die Polizei in ihre Wohnung ein und verhaftete sie. Ein Polizist der städtischen Polizeiabteilung drohte ihr, sie hinzurichten. Gegen 23:30 Uhr wurde Frau Su wieder entlassen.

Die Polizisten kamen am nächsten Tag erneut zu ihr, brachten sie auf die Polizeistation und injizierten ihr dort unbekannte Drogen. Gleichzeitig spielten die Polizisten eine Audioaufnahme vom vorhergehenden Tag ab, in der Frau Su erklärte, wie Falun Gong verfolgt wird.

Anschließend wurde sie von der Polizei zum Arbeitslager Fusheng gebracht. Nach der Aufnahmeuntersuchung, bei der Bluthochdruck und Lungenprobleme festgestellt worden waren, weigerten sich die Beamten, Frau Su aufzunehmen. Daraufhin fuhr die Polizei sie in die Psychiatrie des Bezirks Jiangbei. Dort wurde die Aufnahme ebenso verweigert.

Gegen 23:00 Uhr wurde Frau Su freigelassen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/18/153290.html

Chinesische Version vorhanden
重庆苏怀珍被警察绑架、打毒针

Rubrik: Augenzeugenberichte

Durch Folterungen geschwächt und krank – ein Leben ist in Gefahr

9. August 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing

(Minghui.org) Das Leben der Falun Gong-Praktizierenden Zhang Chenying aus Chongqing ist in Gefahr. Sie war Ende Dezember 2014 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden und befindet sich derzeit im Frauengefängnis Zoumazhan im Bezirk Jiulongpo, Chongqing.

Frau Zhang und fünf andere Praktizierende waren am 10. Januar 2014 zur Polizeiwache Guanyinyan gegangen, um Herrn Mu Lunhui und Frau Zhang Zhengyi zu besuchen, die dort festgehalten wurden. Sie forderten von der Polizei, die beiden freizulassen. Doch es endete damit, dass sie festgenommen wurden.

Im Frauengefängnis Zoumazhan

2015-Frauengefängnis-Zoumazhen
Die Landkarte zeigt, wo sich das Frauengefängnis Zoumazhen befindet.

Dort durfte ihr Mann sie ursprünglich nicht besuchen, schaffte es jedoch einmal, sie kurz zu sehen. Er konnte sie kaum erkennen. Ihre Augen waren tief eingesunken und sie war ausgemergelt. Beim Gehen wurde sie von zwei Insassen gestützt. Als sie sprach, klang ihre Stimme sehr schwach.

Ein Wärter erklärte Zhangs Mann: „Die Medizin, die wir ihr geben, kann ihr Leben nur aufrecht erhalten. Um sie vollkommen gesund zu machen, müssten wir ihr Protein spritzen. Doch die Kosten liegen bei Ihnen. Es ist Ihre Entscheidung, ob sie bezahlen wollen oder nicht. Pro Packung kostet es 900 Yuan.“

Trotz der Belastung durch die Situation für sie alle musste Zhangs Mann 4.500 Yuan für fünf Packungen Spritzen bezahlen. Er sagte dem Wärter, dass er jeden Monat ihre Situation überprüfen werde.

2015-Zahlungsbestätigung
Foto der Zahlungsbestätigung von 4.500 Yuan für Zhangs Medizin, die ihr Mann erhalten hat.

Im Gefängnis gefoltert –sie gibt nicht auf

Laut einem Insider hat Frau Zhang trotz täglicher körperlicher und seelischer Folterung im Gefängnis niemals ihren Glauben an Falun Gong aufgegeben.

Wärter Tang befahl anderen Insassen, sich bei ihrer Überwachung abzuwechseln. Sie hielten sie vom Schlafen ab und gaben ihr pro Tag nur 50 Gramm Reis. Sie schlugen ihr ins Gesicht, und wenn Frau Zhang ihren Befehlen nicht nachkam und sich gegen die Verfolgung von Falun Gong aussprach, verschlossen sie ihren Mund.

Am 20. Juni 2015 fiel Frau Zhang aufgrund heftiger Schmerzen ohnmächtig zu Boden. Man brachte sie in das Krankenhaus Jiulong und sie wurde mit einer über vier Stunden dauernden Operation gerettet. Man stellte bei ihr eine gastrointestinale Aushöhlung fest. Einige Tage später brachte man sie zurück ins Gefängniskrankenhaus.

Nur ihrem Mann war es gestattet, sie zu besuchen. Ihr Sohn, der ebenfalls Falun Gong praktiziert, durfte sie weiterhin nicht sehen. Zuvor hatte sie niemand besuchen dürfen.

Hintergrund

Zhang Chenying aus dem Bezirk Wanzhou von Chongqing begann 1998 Falun Dafa zu praktizieren. Ihre Krankheiten verschwanden und sie wurde eine gutherzige und zufriedene Person.

Sie war beständig in ihrem Glauben und nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 begonnen hatte Falun Gong zu verfolgen und zu verleumden, begann sie den Menschen die wahren Umstände über Falun Gong zu erklären. Aber wie so viele andere wurde sie verhaftet und in Untersuchungsgefängnissen, Gehirnwäsche-Einrichtungen und zwei Mal in einem Zwangsarbeitslager festgehalten.

An der Verfolgung von Frau Zhang beteiligte Person:
Wärter Tang (Erkennungsnummer 5021204): +86-023-6577506

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/30/151800.html

Chinesische Version vorhanden
重庆市万州区张臣英被迫害生命垂危

Rubrik: Augenzeugenberichte

Falun Gong-Praktizierende vor Gericht in der Stadt Chongqing

15. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing in China

(Minghui.org) Gegen die Falun Gong-Praktizierende Qin Li fand am 15. Juni 2015 eine Verhandlung statt. Ihre Eltern waren die einzigen Personen, die der Verhandlung im Gerichtssaal persönlich beiwohnen durften. Als sich ihre Tochter deswegen beschwerte, drohte ihr die Polizei, sie zu verhaften.

Die Verhandlung

Der Staatsanwalt von der Bezirksstaatsanwaltschaft Jiangbei klagte Frau Qin an, „durch Nutzung einer Kultorganisation … den Gesetzesvollzug zu unterminieren“ [1]. Er beschuldigte sie, eine VCD mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung bei sich gehabt zu haben. Außerdem habe sie ihrer Cousine Papiergeldscheine gegeben, auf der Botschaften über Falun Gong standen.

Frau Qins Anwalt plädierte auf nicht schuldig für seine Klientin und forderte, dass die VCD im Gerichtssaal abgespielt werden solle. Nur so könne überprüft werden, ob dieses Material wirklich den „Gesetzesvollzug unterminiere“. Seine Forderung wurde jedoch abgelehnt.

Als der Anwalt darauf hinwies, dass Falun Gong nach der chinesischen Verfassung nie als Kultorganisation eingestuft worden sei, blieben der Richter und der Staatsanwalt stumm.

Der Anwalt überreichte außerdem dem Richter einen Beschwerdebrief über den Polizisten Zhang Hongbo und den Angestellten des Nachbarschaftskomitees Fu Du. Die beiden hatten Frau Qin 24 Tage lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten.

Am Bahnhof verhaftet

Frau Qin war am 12. November 2014 am Bahnhof Fengdu festgenommen worden. Sie befand sich gerade auf dem Nachhauseweg von einer Beerdigung. Bahnhofsbeamte sperrten sie nur aus dem Grund ein, weil sie Falun Gong praktiziert. Sie zeigten sie dann bei ihrem Nachbarschaftskomitee und der örtlichen Polizeiwache an. Die Polizisten brachten Frau Qin direkt in die Gehirnwäsche-Einrichtung Qianzhugou.

Nachdem Frau Qin dort 24 Tage lang eingesperrt gewesen war, wurde sie in das Untersuchungsgefängnis im Bezirk Jiangbei in Chongqing überführt.

[1] Diese Formulierung entstammt dem § 300 des chinesischen StGB und wird häufig von der Kommunistischen Partei Chinas verwendet, um Falun Gong-Praktizierende anzuklagen und zu verurteilen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/8/151448.html

Chinesische Version vorhanden
秦丽被重庆江北区法院庭审 律师做无罪辩护

Rubrik: Augenzeugenberichte

Das Bezirksgericht Wulong verurteilt vier Falun Gong-Praktizierende

16. Juni 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Chongqing, China

(Minghui.org) Das Bezirksgericht Wulong in der Stadt Chongqing verurteilte am 18. Mai vier Falun Gong-Praktizierende, nachdem im Oktober 2014 rechtswidrige Verfahren stattgefunden hatten.

Frau Xiong Hongwei wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und Frau Feng Zhilan, ungefähr 60 Jahre alt, zu drei Jahren Gefängnis. Die Polizei brachte sie nach der Verurteilung weg, doch es ist nicht bekannt, wo die beiden inhaftiert sind.

Frau Liu Wuhua, in den 60ern, wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, mit einem Jahr Aufschub. Herr Liu Banghe, 59, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Urteil wurde für viereinhalb Jahre aufgeschoben. Sie wurden freigelassen und bekamen den Befehl, ihre Kommunikationswege offen zu halten, damit Staatssicherheit und Polizei sie jederzeit überwachen können.

Die vier Praktizierenden waren in der ersten Hälfte des Jahres 2014 verhaftet worden. Frau Xiong und Frau Feng kamen im Juli und August gegen Kaution frei. Frau Liu und Herr Liu blieben zunächst im Untersuchungsgefängnis Wulong.

Herr Liu Banghe war durch das Praktizieren von Falun Gong gesund geworden. Er sparte dadurch zehn Millionen Yuan, die ihn sonst Behandlungen gekostet hätten. Jedoch war er mehrere Male verhaftet worden, weil er seinen Mitmenschen über die Vorteile von Falun Dafa berichtete. Am 18. Juli 2012 war er in ein Zwangsarbeitslager deportiert worden und musste dort für ein Jahr bleiben.

An der Verfolgung dieser Praktizierenden beteiligten Personen und Einrichtungen:
Duan Lihua, Präsident des Bezirksgerichts Wulong: +81-23-77823001 (Büro),+86-13508317166 (Mobil)
Cheng Jinyi, leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft des Bezirks Wulong: 86-13908313046 (Mobil)
Zhang Xiaoning, Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht im Bezirk Wulong: +86-23-77728711 (Büro), +86-13908267818 (Mobil)
Chen Yaowu, Direktor der Polizeibehörde des Bezirks Wulong: +86-13908372138 (Mobil)

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/5/31/150839.html

Chinesische Version vorhanden
重庆武隆县熊红伟等四人被非法判刑

Rubrik: Augenzeugenberichte

Todesmeldung: Folter und Tod, nur weil DVDs verteilt wurden

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Chongqing, China

(Minghui.org) Am 14. Januar 2014 starb Herr Zhou Xueliang aus der Stadt Chongqing im Alter von nur 63 Jahren in seiner Wohnung. Sein Tod ist die Folge der Folterungen im Zwangsarbeitslager Xishanping.

Folter und Misshandlung im Zwangsarbeitslager Xishanping

Als Herr Zhou am 27. April 2012 auf dem Bauernmarkt des Bezirks Banan DVDs zu der Tanzshow Shen Yun verteilte, folgten ihm Polizisten. Der Direktor Xiong Tianrong aus dem Verwaltungsbüro der Huaxi Straße, seine Frau und der Polizeibeamte Shi nahmen ihn fest und brachten ihn auf die Polizeistation von der Huaxi. Sofort nach der Festnahme durchsuchte die Polizei Herrn Zhous Wohnung.

Als seine Angehörigen zur Polizei gingen, um Herrn Zhous Freilassung zu verlangen, wurden sie grob auf die Abteilung der Staatssicherheit des Bezirks Jiulongpo weiter verwiesen. In der gleichen Nacht wurde Herr Zhou um 21:00 Uhr zur Haftanstalt Yudong im Bezirk Banan gebracht. Später verurteilte man ihn zu Zwangsarbeit.

Die einjährige Haftzeit im Zwangsarbeitslager Xishanping war gekennzeichnet von Folter und Misshandlungen. So gossen Wärter Herrn Zhou heißes Pfefferwasser in die Augen, sodass seine Augen geschädigt wurden.

Bei der Haftentlassung extrem abgemagert

Bei seiner Entlassung im April 2013 war Herr Zhou extrem abgemagert und körperlich am Ende. Obwohl die Familie 120.000 Yuan für medizinische Behandlungen ausgab, konnte ihm kein Arzt mehr helfen. Er sprach nur wenig. Immer, wenn er versuchte, etwas zu sagen, quälte ihn ein Hustenanfall. Kälte- und Hitzewallungen, Schüttelfrost und große Schmerzen peinigten ihn. Bevor er den Auswirkungen der Folterungen erlag, verfärbte sich seine Gesichtshaut gelblich, dann der restliche Körper. Seine Fußgelenke und seine Hände waren geschwollen.

Hintergrund und frühere Verhaftungen

Herr Zhou war pensionierter Mitarbeiter eines Bauunternehmens des Bezirks Jiulongpo, Stadt Chongqing. Falun Gong begann er im Januar 1999 zu praktizieren und bald schon profitierte er sowohl körperlich als auch geistig von diesem Übungsweg. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung von Falun Gong startete, wurde er immer wieder festgenommen.

So wurden er und seine Frau im November 2002 festgenommen, als sie Spruchbänder mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung anbrachten. Man sperrte Herrn Zhou einen Monat lang unrechtmäßig in der Haftanstalt Lijiatuo ein. Seine Frau wurde zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und ins Zwangsarbeitslager für Frauen in Jiangbei gebracht.

Im September 2003 nahm man Herrn Zhou erneut fest, dieses Mal inhaftierten ihn Mitarbeiter des Büro 610 vom Bauunternehmen des Bezirks Jiulongpo. In der Gehirnwäscheeinrichtung des Bezirks Jiulongpo unterzog man ihn gewaltsam einer Gehirnwäsche.

Eine weitere Verhaftung erfolgte Anfang März 2004 in Xiejiawan, als Herr Zhou Plakate mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung anbrachte. Polizisten der Polizeistation Xiejiawan verhaften ihn. Bevor er im Bezirksgefängnis Jiulongpo interniert wurde, schlug man ihn brutal zusammen. Kurz danach wurde Herr Zhou zu einem Jahr Zwangsarbeit im Lager Xishanping verurteilt.

  • Veröffentlicht am:
  • 02.03.2014