Dänische Zeitung: China hat versucht, die Aufführung von Shen Yun in Aarhus zu verhindern

14. Juni 2016 | Von Shu Hui, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org) Politiken, eine führende dänische Tageszeitung, hat am 26. Mai 2016 einen Bericht veröffentlicht mit dem Titel „China versuchte, eine Aufführung in Aarhus zu verhindern“ („Kina forsøgte at stoppe forestilling i Aarhus“).

Der Bericht enthüllt einen Brief, der von der chinesischen Botschaft an die Konzerthalle geschickt wurde und darauf abzielte, die geplante Aufführung von Shen Yun Performing Arts in Aarhus, Dänemark zu verhindern.

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Die dänische „Politiken“ berichtet von dem Plan der chinesischen Botschaft, die Aufführung von Shen Yun Performing Arts zu verhindern.

In dem Zeitungsbericht heißt es: „Die in New York ansässige chinesische Tanzgruppe Shen Yun Performing Arts sagt seit Jahren, dass China in der ganzen Welt, auch in Dänemark, versuche, die Auftritte der Tanzgruppe zu behindern. Vor Kurzem beschuldigte die Tanzgruppe China, dass es ein Theater in Seoul unter Druck gesetzt habe, damit dieses die vier Shows absage. Und im April habe die chinesische Botschaft versucht, die Konzerthalle in Aarhus zu bedrängen, die zwei Auftritte von Shen Yun Performing Arts zu stornieren.

Die chinesische Botschaft drängte die Konzerthalle, sich von Shen Yun fernzuhalten und verleumdete die Künstlergruppe. Der Brief unterstellte, dass die Aufführung ‚versuche, die Beziehung zwischen China und Dänemark zu untergraben‘.“

Die chinesische Botschaft habe damit „eine Grenze überschritten“, sagt Alex Arendtsen, der Sprecher der Kulturabteilung der dänischen Volkspartei.

In dem Zeitungsbericht steht weiter: „Er [Alex Arendtsen] werde Kulturminister Bertel Haarder bitten, der Botschaft klar zu machen: ‚Sie haben das Recht zu sagen, was sie denken. Doch sie können den Dänen nicht vorschreiben, dazu auch noch „ja“ zu sagen. Dazu müssen wir klar „nein“ sagen, weil das die Art ist, wie Diktaturen arbeiten‘.“

Die Konzerthalle überging die Forderung der Botschaft. Direktor Jan Christensen sagte dazu: „Wir hatten den künstlerischen Inhalt der Show als ausreichend hoch eingeschätzt, um an sie zu vermieten. In Dänemark gibt es Redefreiheit und wir hatten vor einzuwilligen, deshalb vermieteten wir sehr, sehr rasch, damit wir uns nicht um die Forderung [der Botschaft] kümmern mussten.“

Christensen erklärte zum Reporter von Politiken, dass die beiden Shows in der Konzerthalle beinahe ausverkauft gewesen seien. Fast 3.000 Menschen hatten Karten gekauft.

In dem Zeitungsbericht heißt es: „Shen Yun Performing Arts tourt durch die ganze Welt und hat auf vielen großen Bühnen gestanden. Die Künstlergruppe sagt, dass sie durch Musik und Tanz alte Legenden, himmlische Königreiche und moderne Heldensagen zeige, die das Publikum auf eine Reise durch Chinas 5.000 jährige Kulturgeschichte mitnehmen.“

Die Aufführungen von Shen Yun bezauberten das Publikum in Aarhus, Dänemark

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Volles Haus bei Shen Yun Performing Arts in Aarhus, Dänemark im April 2016

Shen Yun Performing Arts führte in Aarhus am 12. und 13. April 2016 zwei Shows auf.

Dass Dänemark die Tanzgruppe willkommen hieß, steht außer Zweifel. Die beiden Aufführungen waren beinahe ausverkauft und das Publikum war sehr herzlich, gab Standing Ovations und holte die Künstler drei Mal vor den Vorhang.

Tiefe und Schönheit in jeder einzelnen Szene

Thera Hoeymans ist Journalistin und Fernsehsprecherin. Ihr Mann Jorgen Vang ist Videofilmer und Filmproduzent. Das Fernsehproduzenten-Ehepaar sagte, dass China 5.000 Jahre Zivilisation habe und sie diese in der Aufführung von Shen Yun zum Leben erweckt gesehen hätten. Das Paar berichtete, dass es beim Auftritt in Aarhus am 12. April absolute Schönheit gesehen habe.

„Diese Leichtigkeit, die Eleganz der Musik und der Körperausdruck gaben mir das Gefühl, dass alles sehr … Es scheint, als ob alles so leicht und voller Freude ist und sehr emotional, sehr spirituell. Man bekam das Gefühl, vom Universum emporgehoben zu werden“, beschrieb Hoeymans ihre Erleben beim Zuschauen. Sie erklärte, sie habe dieses Gefühl durch die Tiefe und Schönheit erhalten, die sie in jeder einzelnen Szene der Aufführung gesehen habe.

„Ich habe Frieden gespürt. Ja, das habe ich. Es war eine angenehme Erfahrung. Ich habe mich von etwas emporgehoben gefühlt“, ergänzte sie.

Bürgermeister Uffe Jensen von Odder, einer kleinen Stadt ungefähr 20 Kilometer von Aarhus entfernt, sah sich die Show am 12. April an. Er habe noch nie zuvor eine Show wie diese gesehen, sagte er. Das Orchester mit traditionellen westlichen und östlichen Instrumenten fand er erstaunlich, hervorragend. Außerdem war er begeistert, Tänze zu sehen, die traditionelle Geschichten und Legenden Chinas erzählten.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/6/12/157390.html

Chinesische Version vorhanden
丹麦媒体曝光中共干扰神韵演出失败

Rubrik: Medienberichte

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Kopenhagen, Dänemark: Praktizierende klären über die wahren Gründe der Verfolgung von Falun Gong auf

14. November 2015 | Von Minghui-Korrespondent Shu Hui

(Minghui.org) Obwohl Falun Gong-Praktizierende in China seit 16 Jahren wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind sich einige Menschen im Westen immer noch nicht darüber im Klaren.

Und wie so viele Menschen in China verstehen auch diejenigen, die von Falun Gong gehört haben, häufig nicht die wirklichen Gründe und das Wesens der Verfolgung. Es folgen nun einige Gespräche von einem Wochenende, als dänische Praktizierende in der Innenstadt von Kopenhagen mit Passanten über Falun Gong sprachen.

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Passanten lesen am Wochenende in der Innenstadt von Kopenhagen Plakate über Falun Gong.

Was hat die kommunistische Partei in China getan?

Viele Passanten lasen die Plakate über Falun Gong und die Unterdrückung in China und unterschrieben auch eine Petition zur Unterstützung. Aber ein ca. 50 Jahre alter Herr aus Schweden wollte nicht unterschreiben.

„Haben Sie irgendwelche Bedenken hinsichtlich dieser Sache?, fragte ein Praktizierender ihn.

„Ihr von Falun Gong sagt, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zusammenbrechen wird“, antwortete er und zeigte auf ein Plakat. Er fuhr fort: „Denken Sie daran – in China leben über eine Milliarde Menschen. Wird es in einem solchen Land ohne die KPCh nicht chaotisch zugehen?“

„Ich verstehe“, erwiderte die Praktizierende. Dann erklärte sie ihm, dass die Chinesen die Kommunistische Partei weder gewählt noch gewollt haben. Ihnen wurde das Regime aufgezwungen. Sie berichtete: „Im Laufe der letzten Jahrzehnte, als die KPCh an der Macht war, wurde ein großer Teil der Chinesen in verschiedenen politischen Kampagnen schlecht behandelt.“ Und fügte hinzu: „Gerade jetzt lehnt fast jeder die Partei ab.“

„Nun, wenn Falun Gong nichts Falsches gemacht hat, warum verbietet die KPCh es dann?“

Die Praktizierende erklärte ihm dann, dass die Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – und auch die Verbesserung von Körper und Geist dazu führten, dass in China so viele Menschen Falun Gong praktizieren. „Die Partei dagegen fördert Gewalt und Kampf, was den Prinzipien von Falun Gong widerspricht. Die KPCh will Menschen kontrollieren und verbietet alles, was ihr dabei im Weg steht – unabhängig davon, ob es gut oder schlecht ist.“

Schließlich nickte der Mann: „Was Sie sagen macht Sinn. Ich werde die Petition unterschreiben.“

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Zwei Passanten unterschreiben die Petitionen, um die Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen.

China: Eine totalitäre Gesellschaft

Nachdem ein dänischer Herr die Petition zur Beendigung der Gräueltaten in China unterschrieben hatte, blieb er noch weiter stehen.

„Bitte sagen Sie mir, Jiang Zemin ist nur ein Mensch – wie konnte er eine landesweite Unterdrückung wie diese beginnen?“, fragte er.

„Die chinesische Politik unterscheidet sich von unserer demokratischen Gesellschaft“, antwortete die Praktizierende. Führer wie Mao oder Jiang haben diktatorische Macht, sie stehen über dem Gesetz und können entsprechend Befehle erteilen. „Wir haben das in der Vergangenheit bei der Kulturrevolution und dem Umgang mit der demokratischen Bewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 erlebt.“

„Kein Wunder, dass Osteuropa den Kommunismus abgeschafft hat“, sagte der Mann, bevor er ging. „Bei so vielen Strafanzeigen gegen Jiang, denke ich, wissen wir, was demnächst in China passiert.“

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Eine Praktizierende informiert Passanten über die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in China.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/12/153640.html

Chinesische Version vorhanden
哥本哈根民众支持法轮功反迫害(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Dänemark: Falun Dafa begeistert beim Kulturgipfelfest (Fotos)

8. September 2015 | Von Shu Hui, einem Minghui-Korrespondenten in Dänemark

(Minghui.org) Das diesjährige Kulturgipfelfest (Kulturmødet), abgehalten auf der schönen Insel Mors in Dänemark, lockte mehr als 170.000 Bewohner, Künstler und Kunstliebhaber aus dem ganzen Land an. Dort hatten die Besucher die Gelegenheit, Falun Dafa kennen zu lernen – eine alte spirituelle Praktik, die sich auf die Werte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gründet.

Während der dreitägigen Veranstaltung vom 20. – 22. August 2015 besuchten viele Menschen den Informationsstand der Praktizierenden. Nachdem sie am Stand einige der Falun Dafa-Übungen gelernt hatte, äußerte eine Gruppe einstimmig, wie entspannt sie sich nun fühle.

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Viele Menschen in Dänemark lernen während des jährlichen Kulturgipfels die Falun Dafa-Übungen kennen

Die Besucher nahmen die Informationsflyer an und stellten Fragen zu Falun Dafa. Einige kauften sich auch Falun Dafa-Bücher.

Vortrag über die Auswirkungen von Kunst und Kultur auf die Gesellschaft

Auf einem Forum hielten die Falun Dafa-Praktizierenden außerdem einen Vortrag über die Auswirkungen von Kunst und Kultur auf die Gesellschaft.

Dort berichtete ein Praktizierender, wie die Lehren von Falun Dafa die Praktizierenden dazu anleiten, bei Konflikten die eigenen Anteile daran zu finden. Auch gehe es darum, zuerst an andere zu denken. „Dies nützt nicht nur in hohem Maße dem Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft“, sagte der Praktizierende.

Der Veranstalter des Forums war begeistert. Er kam am nächsten Tag an den Stand, um mehr über Falun Dafa zu erfahren und nahm viele Informationsmaterialien mit.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/5/152392.html

Chinesische Version vorhanden
丹麦文化大聚会 法轮功受欢迎(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Dänemark: „Jeder muss tätig werden, um das Töten sofort zu beenden.” (Fotos)

22. Juni 2015

(Minghui.org) Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Dänemark beteiligten sich vom 11. bis 14. Juni 2015 viele politische und gewerbliche Organisationen an der jährlichen Volksversammlung (Folkemødet) auf der Insel Bornholm in Dänemark. Die Falun Gong-Praktizierenden ergriffen diese Gelegenheit, um auf den staatlich sanktionierten Organraub in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und den Menschen zu erzählen, was Falun Gong ist.

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Praktizierende zeigen die Meditationsübung von Falun Gong.

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Einige Menschen beginnen gleich an Ort und Stelle, die Übungen zu lernen.

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Die Menschen unterschreiben eine Petition zur Verurteilung der Verfolgung von Falun Gong in China.

Die Fakten über den Organraub und die seit 16 Jahren andauernde brutale Verfolgung von Falun Gong in China schockten die Menschen. Viele Besucher blieben am Stand der Praktizierenden stehen und unterschrieben die ausliegende Petition, um ihre Unterstützung für einen friedlichen Widerstand zum Ausdruck zu bringen.

Gespräche am Stand

Eine Dänin dankte den Praktizierenden, dass sie die Information nach Dänemark gebracht hätten. Sie sagte: „Niemand sollte untätig da sitzen und dem Töten in China zuschauen. Wenn wir das Töten nicht jetzt beenden, wird es auch uns eines Tages passieren. Jeder sollte tätig werden, um das Töten sofort zu beenden.“

Ein dänischer Student wiederholte ihre Empfindungen: „Obwohl China weit weg von Dänemark ist, muss ich dennoch den friedlichen Widerstand unterstützen. Es stimmt nicht, dass das Töten in China nichts mit den Dänen zu tun hat.“

Ein Reporter einer Hochschulzeitung verstand nicht, inwiefern es helfen könne, wenn man die Petition unterschreibe. Ein Praktizierender erklärte ihm, dass sich die Kommunistische Partei Chinas davor fürchte, dass ihre Verbrechen vor der Internationalen Gemeinschaft aufgedeckt würden.

Er sagte: „Das chinesische Regime kontrolliert die chinesischen Medien. Sie hat alle möglichen Arten von Propaganda verbreitet, um die Chinesen und die Welt zu täuschen. Wenn jeder wüsste, was los ist, würde das chinesische Regime nicht mehr wagen, so viel Schlechtes zu tun. Die Macht der Medien ist enorm und Ihre Unterschrift kann dabei sehr helfen.“

Daraufhin stimmte der Reporter zu und unterschrieb.

Ein Mann war sehr mitfühlend, zögerte jedoch die Petition zu unterschreiben.

„Gott kennt mein Herz“, sagte er.

Ein Praktizierender sagte zu ihm: „Es ist wahr, dass Gott Ihr Herz kennt. Doch Gott möchte auch, dass Sie tätig werden, um das Aufrichtige zu unterstützen.“

Der Mann lächelte und unterschrieb sofort.

Medieninteresse

Bei der Veranstaltung machte die örtliche Fernsehstation TV2 Born Holm Filmaufnahmen von der Übungsaufführung und führte Interviews mit den Praktizierenden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/6/20/151172.html

Chinesische Version vorhanden
在丹麦“人民聚会”上征签 共同制止活摘器官(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Dänemark, Kopenhagen: Die Verwirrung im Herzen auflösen (Fotos)

Von Shu Huidan, einem Minghui-Korrespondenten in Dänemark

(Minghui.org) Bei frühlingshaften Temperaturen trafen sich Falun Gong Praktizierende am Nachmittag des 8. März 2014 vor dem Rathaus in Kopenhagen und machten die Verbrechen über die erzwungenen Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei China (KPCh) bekannt. Viele Bürger und Touristen unterschrieben eine Petition der internationalen Organisation DAFOH (Doctors Against Forced Organ Harvesting) und eine Unterschriftenaktion an die dänischen Abgeordneten, mit den Ziel, die Gräueltaten gemeinsam zu beenden.

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Informationsstand der Falun Gong-Praktizierenden vor dem Rathaus in Kopenhagen

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Bürger unterschreiben die Petition zur Beendigung des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden

Die Verwirrung im Herzen Schicht um Schicht auflösen

Ein junger Chinese, der derzeit in Großbritannien studiert, wurde in Kopenhagen auf die Spruchbänder „Falun Dafa ist gut“ und „Stopp den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China“ aufmerksam. Er erkundigte sich am Infostand über die Hintergründe. Als er das Foto des Steins aus der Provinz Guizhou mit den Schriftzeichen „die Kommunistische Partei Chinas wird zugrunde gehen“ auf dem Sonderdruck sah, fragte er: „Ist das wirklich wahr?“ Die freiwillige Mitarbeiterin des Servicezentrums zum Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) erklärte ihm dazu weitere Einzelheiten. Dann fotografierte er das Bild mit seinem Handy.

Ein Praktizierender erklärte ihm: „Auf dieser Welt kann man in alle Organisationen freiwillig eintreten und aus ihnen wieder austreten. Nur bösartige Kulte erlauben es nicht, dass man aus ihrer Organisation austritt. Die Gedanken der Chinesen, vom Kind bis zum Erwachsenen, stehen unter der Kontrolle der KPCh. Die Kinder werden schon in der Grundschule gezwungen, in die ´Jungen Pioniere` einzutreten und müssen einen Eid auf sie schwören, ob sie wollen oder nicht. In der Mittelschule dann wieder das gleiche Spiel. Will man im Beruf vorwärtskommen, muss man in die KPCh eintreten und einen Eid schwören, dass man für den Kommunismus kämpfen und sein Leben für ihn einsetzen wird. Auf diese Weise verpfändeten die Chinesen unbewusst ihr Leben, ihr Glück und ihre Zukunft an die Partei. Ist das nicht bösartig?“ Der Student stimmte ihm zu und sagte: „Das macht Sinn:“ Danach nahm er sich ein Exemplar der ´Neun Kommentare über die Kommunistische Partei`.

Er überlegte lange, dann fragte er: „Wie wird es weitergehen, wenn die kommunistische Partei zusammenbricht?“ Der Praktizierende sagte: „Die Kommunistische Partei Chinas hat so viele Jahrzehnte regiert. Für die Arbeiter und Bauern hat sich nichts geändert, sie sind arm und führen ein schwieriges Leben. Viele Staaten in Osteuropa, die sich von der kommunistischen Partei getrennt haben, sind nicht zusammengebrochen; im Gegenteil, die Menschen führen jetzt ein besseres Leben.“

Anschließend trat der junge Mann aus dem Jugendverband der KP aus.

An diesen Nachmittag erklärten über zehn Chinesen den Austritt aus der KPCh und ihren Unterorganisationen.

Tolles Geburtstagsgeschenk

Ein Ehepaar mit Kind wurde von der harmonischen Übungsmusik angezogen. Die Familie las sich die Informationen über die Verfolgung durch und schaute den Übungen der Praktizierenden zu. Als sie Einzelheiten über die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh und die weltweite Verbreitung von Dafa erfuhren, unterschrieben sie die Petition. Sie interessierten sich auch für Falun Gong und erkundigten sich nach einem Übungsplatz, um die Übungen zu lernen.

Der Mann hatte an diesem Tag Geburtstag. Ein Praktizierender gab ihnen eine DVD der ´Neun Kommentare über die Kommunistischen Partei` und weiteres Informationsmaterial. Die Frau sagte zufrieden: „Das ist ein tolles Geburtstagsgeschenk für meinen Mann.“ Ihr Mann war bereits vier Mal in China gewesen und interessierte sich sehr für dieses Land. Bisher hatte er noch nichts von dieser brutalen Verfolgung von Falun Gong in China gehört. Die Angelegenheit bereitete ihm Sorgen.

Ein Mann aus den USA, hatte schon in anderen Ländern Aktionen der Falun Gong Praktizierenden gesehen. Er sagte: „Ihr werdet auf jedem Fall Erfolg haben. Gott hilft euch.“

Vernünftige Wahl

Eine Frau kam zum Infostand und unterschrieb die Petition, auch im Namen ihres Mannes. Sie hoffte sehr, dass noch mehr Menschen kämen und mithelfen würden, diese Gräueltaten zu beenden.

Sie hatte früher schon Informationsmaterialien über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden erhalten, wollte sich aber erst näher über die Thematik informieren. Kürzlich hatte sie im Internet recherchiert und mehrere Berichte über die Verfolgung gelesen. Jetzt wo sie die Praktizierenden wiedersah, sagte sie: „Ich freue mich, euch zu sehen und werde mich euren Bemühungen für ein Ende dieser Verfolgung anschließen.“

Danach las sie sich aufmerksam die Entschließung des Europäischen Parlaments vom 12. Dezember 2013 durch. In der Resolution wird von der chinesischen Regierung die unverzügliche Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen in China, einschließlich der Anhänger der Falun Gong Bewegung, gefordert. Die Frau nahm sich vor, auch ihre Angehörigen und Freunde über den Inhalt zu informieren.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/3/13/145821.html

Chinesische Version:
哥本哈根-解开心中的迷惑(图)

Veröffentlicht am:
18.03.2014

Dänemark: Mitarbeiter der DAFOH-Vereinigung informieren auf einer medizinischen Fachmesse über die erzwungenen Organentnahmen durch die KPCh

Von Lin Tong, Shu Hui, Minghui-Korrespondentin in Dänemark

(Minghui.org) Vom 11. bis 15. November 2013 fand im größten Messezentrum „Bella“ in Kopenhagen ein Ärzte-Symposium mit medizinischer Fachmesse (Lægedage) statt. Ehrenamtliche Mitarbeiter von DAFOH (Doctors against Organ Harvesting – Ärzte gegen erzwungene Organentnahme) informierten während der Ausstellung über den Transplantationsmissbrauch in China und sammelten Unterschriften für eine weltweite Petition der DAFOH an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Darin wird China aufgefordert, die erzwungenen Organentnahmen an inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden.


Freiwillige Mitarbeiter von DAFOH klären während der Fachmesse die Besucher über den Transplantationsmissbrauch durch die KPCh auf; Ärzte unterschreiben die Petition

Die medizinische Fachmesse findet jedes Jahr während der 46. Kalenderwoche statt. Organisiert wird sie vom dänischen Hausärzteverband und der dänischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin. Die Veranstaltung besteht aus zwei Themenbereichen – fachliche Weiterbildungskurse für Ärzte und einer Ausstellung von Neuerungen auf dem Gebiet der medizinischen Geräte usw. Während der Veranstaltung finden auch Podiumsdiskussionen für Ärzte zu verschiedenen Themen statt.

„Danke für Ihre wichtigen Informationen“

Dem Veranstalter zufolge nahmen mehr als 2500 Mitarbeiter aus der Medizinbranche daran teil. In den Pausen besuchten die Ärzte die verschiedenen Ausstellungsstände, darunter auch den Stand von DAFOH. Ein Arzt nahm sich die Zeit und schaute sich das Video über die Untersuchungen zum Transplantationsmissbrauch und der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh an. Er äußerte sich schockiert dazu und wollte Näheres darüber erfahren.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin von DAFOH erklärte ihm: „In Dänemark muss man auf das passende Spenderorgan, zum Beispiel eine Niere, fünf Jahre oder noch länger warten. Hat jemand ein entsprechendes Organ gespendet, ist innerhalb kürzester Zeit ein Transplantationstermin erforderlich. Dagegen ergaben die Untersuchungen in Krankenhäusern in China, dass es hier möglich ist, innerhalb von zwei Wochen eine passende Niere zu erhalten. Und nicht nur das, der Termin für eine Transplantation wurde bereits vorher festgelegt.“

„Was glauben Sie, wie ist das möglich?“, fragte ihn die Mitarbeiterin. „Heißt das nicht, dass eine Vielzahl von Menschen mit Spenderorganen zur Verfügung stehen müssen, die dann auf Abruf getötet werden? Sobald sich ein Organempfänger um ein Spenderorgan bemüht, wird ein Mensch getötet.“ Der Arzt war über diese grauenvolle Praktik schockiert und bedankte sich, über diese wichtige Angelegenheit informiert worden zu sein.

Ärztin: „Ich bin gegen diese Form des Organhandels“

Frau Rossdy, seit 35 Jahren Ärztin, informierte sich über den Hintergrund der Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte und unterschrieb sofort. Sie sagte: „Ich habe gelesen, dass es außerhalb Dänemarks, zum Beispiel in Asien, auch Fälle von illegalem Organraub gibt. In asiatischen Ländern werden auch Transplantationen für Ausländer angeboten, aber ich kann nicht sagen, wer dort hinfährt. Ich bin gegen diese Art von Organhandel.“

Frau Rossdy erklärte weiter, dass das dänische Gesetz folgende Regelung vorsieht: „Wenn ein Arzt einem Patienten eine Organtransplantation im Ausland empfiehlt, dessen Quelle unklar ist, verstößt er gegen das Gesetz. Aber wenn ein Patient nach einer Transplantation im Ausland nach Dänemark zurückkehrt, wird nichts unternommen. Diese Regelung ist für mich lückenhaft, weil es die Menschen ermutigt, unmenschliche Angebote anzunehmen. Die Verantwortung der Ärzte ist, Leben zu retten. Aber man kann nicht einen Menschen töten unter dem Vorwand, andere damit zu retten.“

„Information sollte an die Verantwortlicher von Gesundheitsabteilung weitergeleitet werden“

Ein Ausstellungsstand informierte über das Gesundheitssystem in Grönland und offerierte Stellenangebote für Ärzte und Assistenzärzte.

Die freiwillige Mitarbeiterin Gisela erzählte den drei Grönländern von ihren persönlichen Erfahrungen: „Ich war früher Dialysepatientin und trug mich auch mit dem Gedanken einer Transplantation. Dann begann ich mit der Kultivierung von Falun Gong und wurde wieder völlig gesund. Ich schloss mein Studium ab und führe nun ein glückliches Leben. Aber in China werden die Praktizierenden dieses aufrichtigen Kultivierungsweges, die sich unter der Anleitung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht kultivieren, von der KPCh verfolgt und wegen ihrer Organe getötet.“

Diese Informationen erschütterten die Grönländer. Mit Tränen in den Augen sagten sie, dass diese Verbrechen zu grausam seien. Sie wollten etwas dagegen unternehmen und schlugen der Mitarbeiterin vor, die Informationen über die erzwungenen Organentnahmen an die Verantwortlichen des Gesundheitssystems in Grönland zu schicken. „Je mehr Menschen darüber erfahren, desto größer ist die Chance, diese Verbrechen gemeinsam zu beenden“, waren sie überzeugt.

Abgeordneter der Färöer: „Bitte schicken Sie mir noch weitere detaillierte Informationen“

Ein Ausstellungsbesucher informierte sich ausführlich am Stand der DAFOH über die Zusammenhänge und unterschrieb dann sofort die Petition. Eine Mitarbeiterin sprach mit ihm auch über eine Unterschriftenaktion an die Abgeordneten des dänischen Parlaments. Darin werden die Parlamentarier aufgefordert, entsprechende Gesetze zu erlassen, um die Menschen daran zu hindern, zu illegalen Transplantationen ins Ausland zu reisen. Mehrere tausende Dänen unterstützen diese Aktion. Der Mann gab sich als Abgeordneter des Färörer Parlamentes aus. Er hinterließ seine Adresse und bat die freiwilligen DAFOH-Mitarbeiter darum, ihm weitere Informationsmaterialien zuzusenden, damit er die Bevölkerung in seinem Land darüber informieren könne.

„Gemeinsam die Verbrechen stoppen“

Ein Verantwortlicher eines dänischen Vereins für Organtransplantationen unterschrieb ebenfalls sofort die DAFOH-Petition. Er berichtete, dass er in diesem Bereich als Arzt gearbeitet habe und von den illegalen Organtransplantationen in China wisse. Er hinterließ seine Kontaktdaten und betonte die Wichtigkeit, die mit Transplantationen befassten Ärzte über die Fakten zu informieren. Dann schrieb er weitere Kontaktinformationen von Personen verschiedener Organisationen auf und sagte: „Nennen Sie ihnen einfach meinen Namen und sagen Sie ihnen, dass ich Sie geschickt habe.“

Neben dem Stand der DAFOH informierte der „Verein für klinische Akupunktur und Moxibustion“. Nach eingehenden Informationen über den Transplantationsmissbrauch unterschrieben alle Mitarbeiter des Standes das Schreiben an die dänischen Abgeordneten. Sie waren überzeugt, dass die gemeinsamen Bemühungen vieler Menschen dazu beitragen werden, diese Verbrechen schneller zu beenden.

Ein Arzt erkundigte sich bei den freiwilligen Mitarbeitern, was er außer der Unterstützung der Petition noch tun könne. Eine Mitarbeiterin schlug ihm vor, seine Kenntnisse an seine Freunde und Kollegen weiterzugeben. Das reichte ihm nicht aus und er fragte, wie er wohl seine Fähigkeiten einsetzen könne, um diese „auf unseren Planeten noch nie da gewesenen Verbrechen“ zu beenden.

Viele Ärzte nahmen sich am Stand Informationsmaterialien mit und kamen später zurück, um die Petition zu schreiben. Einige Ärzte baten um weitere Petitionsformulare für ihre Kollegen und notierten die Adresse, an die sie die Formulare zurücksenden sollten.

Ein Arzt berichtete: „Diese Sache hat für Gesprächsstoff auf der Tagung gesorgt. Alle Teilnehmer waren sehr schockiert. Sie erörterten dieses Thema und fragten sich, was sie weiter unternehmen könnten.“

Mitarbeiterin von DAFOH: „Unser Ziel war es, dänische Ärzte über die Fakten der erzwungenen Organentnahmen durch die KPCh zu informieren.“

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin von DAFOH, Frau Chen, sagte: Wir wollten mit unserem Stand die Aufmerksamkeit der Mediziner und Mitarbeiter der medizinischen Branche auf dieses Thema lenken. Ich glaube, das haben wir auch erreicht. Viele Leute, mit denen wir gesprochen haben, unterstützten die Petition oder signalisierten ihre weitere Unterstützung.“

Die Organisation DAFOH (Doctors against Organ Harvesting – Ärzte gegen erzwungene Organentnahmen) initiierte im August eine weltweite Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, in der die Volksrepublik China aufgefordert wird, die erzwungenen Organentnahmen an verhafteten Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden. Die Petition kann noch bis 30. November 2013 auf der Webseite von DAFOH (www.dafoh.org) unterschrieben werden. In Dänemark wurden von Mitte August bis Mitte Oktober ca. 5000 Unterschriften von Unterstützern gesammelt.

  • Veröffentlicht am:
  • 29.11.2013

Chinesische Delegation in Dänemark will Falun Gong Proteste verhindern – Aufschrei der Bevölkerung

Von Minghui-Reporter Shuhui aus Dänemark

(Minghui.org) Vom 4. – 7. Juni 2013 besuchte Yu Zhengsheng, ständiges Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Vorsitzender der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Falun Gong-Praktizierende enthüllten die brutale Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime und riefen die dänischen Behörden auf, die Täter vor Gericht zu bringen.

Die chinesische Delegation, die Yu begleitete, forderte die dänische Regierung auf, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um während des Besuchs die Präsenz und den Einfluss von Falun Gong zu limitieren bzw. zu unterbinden. Sie setzten die Behörden unter Druck, die Medienlizenzen für The Epoch Times und NTDTV aufzuheben. Beide sind unabhängige chinesische Unternehmen, die für ihre objektive Berichterstattung bekannt sind.

Nationale Medienunternehmen verurteilten die Versuche der KPCh, die Redefreiheit in Dänemark zu unterminieren, wobei viele Parlamentsmitglieder ihre Entrüstung ausdrückten.

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Praktizierende protestieren friedlich vor dem chinesischen Konsulat in Dänemark

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Aufführung der Falun Dafa Übungen auf dem Neuen Königsplatz in Kopenhagen

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Passanten unterschreiben eine Petition, die zur Beendigung der Verfolgung aufruft

Chinesische Delegation versucht, den friedlichen Protest der Praktizierenden zu blockieren

Schon gleich nach seiner Ankunft auf dem Flughafen wurde Yu Zhengsheng mit ernsten Protesten konfrontiert, die ihn während eines gesamten Aufenthalts begleiteten.

Am 5. Juni protestierten die Praktizierenden vor der chinesischen Botschaft in Kopenhagen gegen die seit 14 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong in China. Sie riefen die dänische Regierung und die Bürger auf, mitzuhelfen, den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China zu beenden.

Auf dem Neuen Königsplatz erklärten sie den Passanten die tatsächlichen Hintergründe der Verfolgung und zeigten Transparente in englischer und chinesischer Sprache, die die Verbrechen des chinesischen Regimes aufdeckten. Die Menschen, die zum Teil noch gar nichts von der Verfolgung gehört hatten, reagierten erschüttert. Viele unterschrieben die Falun Gong unterstützende Petition.

Als die chinesische Delegation die Transparente erblickte, forderte sie die dänischen Behörden auf, den Protest durch die Polizei beenden zu lassen.

Chinesische Delegation will keine gelben T-Shirts der Praktizierenden sehen

Am 6. Juni wurden drei Praktizierende, die gelbe T-Shirts trugen, gewaltsam in ein wartendes Polizeifahrzeug gedrängt, das dann fortfuhr.

Frau Wu, die kein gelbes T-Shirt trug, fragte einen neben ihr stehenden Polizisten: „Warum haben die Polizisten jene Frauen mitgenommen? Sie hatten doch nur gelbe T-Shirts an und hielten noch nicht einmal Transparente!“ Der Polizist antwortete: „Die chinesische Delegation hat gesagt, dass sie während ihres Besuches keine gelben T-Shirts mehr sehen wollte.“

Wu sagte: „Wenn ich die dänische Regierung wäre, würde ich der chinesischen Delegation sagen: ‚Dänemark ist ein demokratisches Land und als solches dürfen Menschen hier anziehen, was sie wollen; wir haben kein Recht, uns da einzumischen‘.“ Der Polizist stimmte dieser Meinung zu.

„Kennen sie jene drei Frauen, die heute hierher kamen?“, fragte Frau Wu den Beamten. Sie wollten einfach den Menschen über die Verfolgung in China erzählen und sie bitten, mitzuhelfen, den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu beenden, den das chinesische Regime begeht.“

„Wenn man in China an Verwandte einen Brief schreibt und die Tatsache erwähnt, dass Falun Gong gut ist und die Verfolgung falsch, wird man dafür drei Jahre lang eingesperrt.“ Der Polizist verstand, sagte aber, dass er in dieser Sache nichts unternehmen könne.

Ein Reporter der dänischen Zeitung Ekstra Bladet fragte die Falun Gong-Praktizierende, Frau Li, was sie von der Situation halte. „Diese drei von uns standen ruhig da und hatten gelbe T-Shirts an“, erläuterte sie. „Als dänische Bürger haben wir ein Recht, den chinesischen Beamten zu sagen, dass sie sofort die Verfolgung von Falun Gong beenden müssen. Mehrere Beamte brachten ihr Mitgefühl für Falun Gong zum Ausdruck, sagten aber, sie müssten die Befehle ausführen.“

Medien verurteilen die Unterminierung der Redefreiheit in Dänemark

Die Medienministerien des dänischen Parlaments und der Königlichen Familie hatten The Epoch Times und NTDTV offiziell Genehmigung erteilt, dass ihre Reporter an zwei Meetings zwischen der chinesischen Delegation und den dänischen Politikern anwesend sein durften. Später wurde diesen Reportern gesagt, dass die dänische Regierung nur Berichterstattungen von staatlichen Medien zulasse.

Am späten Nachmittag wurde denselben Reportern wegen einer sogenannten „Planänderung“ der Eintritt in den Königlichen Palast verweigert. Ihnen wurde gesagt, dass nur dänischen königlichen Fotografen und speziell ausgewählten chinesischen Reportern erlaubt sei, den Palast zu betreten.

Bedeutende dänische Medienagenturen gerieten in Aufruhr über die Machenschaften der KPCh und verurteilten öffentlich deren Einmischung in die Redefreiheit in ihrem Land.

Am 8. Juni veröffentlichte die Zeitung Jyllands-Posten einen ganzseitigen Artikel, in dem sie verurteilte, wie die dänische Regierung sich vor der KPCh beugte. Ein Foto-Untertitel lautete: „Chinas Nr. 4 Yu Zhengsheng trifft sich mit dänischen Parlamentsmitgliedern. Das obige Foto stammt von chinesischen Medienfotografen, weil dänischen Reportern nicht erlaubt war, Fotos zu machen, bis auf das Foto, in welchem Yu die Stufen zum Parlament hochgeht.“

Der Artikel erwähnte, dass nach offiziellem Plan, Yu und seine Delegation den Vorsitzenden des dänischen Parlaments am Morgen des 6. Juni treffen sollte. Es ist üblich, dass Medienreportern erlaubt ist, bei solch einem Ereignis zu fotografieren.

Demnach hatte am 5. Juni das Medienministerium des dänischen Parlaments, die für die Erteilung von Medienlizenzen zuständig ist, den Reportern von The Epoch Times per E-Mail mitgeteilt: „Ihr Antrag, dem Treffen zwischen Herrn Yu und dem Vorsitzenden des Parlaments beizuwohnen, ist genehmigt worden.“

Später nahmen sie die ursprüngliche Genehmigung jedoch zurück, mit dem Hinweis: „Auf Ersuchen der chinesischen Delegation dürfen nur offizielle dänische Fotografen bei dem Ereignis anwesend sein. Das dänische Parlament hat sich entschieden, dem Ersuchen stattzugeben.“

Anfänglich waren gemäß Jyllands-Posten, dänische Beamte zögerlich, auf das Ersuchen der chinesischen Delegation einzugehen. Diese reagierte wie folgt: „Ok, dann dürfen überhaupt keine Medien bei dem Treffen dabei sein!“ In diesem Augenblick stimmte das dänische Parlament zu, die Anzahl der Reporter bei dem Treffen zu reduzieren und stornierte die Medienlizenzen für The Epoch Times und NTDTV.

Es ist allgemein üblich für die dänische Regierung, alle Medien-Gesellschaften in die Versammlungshalle des Parlamentsgebäudes einzuladen, wenn ausländische Beamte Dänemark besuchen. Dänische Beamte konnten nicht deutlich erklären, warum sie diese langjährige Tradition auf Drängen eines besuchenden chinesischen Beamten geändert haben.

Abgeordnete befragen den dänischen Außenminister

Als ein Reporter von Jyllands-Posten, Søren Espersen, Dänemarks stellvertretenden Minister des Komitees für Auslandangelegenheiten über den kontroversen Vorfall befragte, entgegnete der Minister: „Dies ist völlig unakzeptabel und sollte sofort beendet werden! Dies ist beispiellos in Dänemark.“

„Wenn die KPCh unsere Demokratie nicht mag, sollte sie einfach abreisen. Ich werde Außenminister Villy Søvndal bitten, vor dem Parlament dem Komitee für Auslandsangelegenheiten zu erklären, warum diese Sache geschehen konnte und natürlich werden wir auch darüber diskutieren, warum ähnliche Dinge während des Besuchs von Präsident Hu Jintao im vergangenen Jahr passiert sind.“

Als Reporter von Ekstra Bladet den parlamentarischen Abgeordneten der Volkspartei Herrn Simpson, sowie den juristischen Sprecher der Rot-Grünen Partei, Pernille Skipper, interviewte, sagte Herr Skipper: „Diese Dinge kommen bei andersdenkenden Medien immer wieder vor, dass ihnen verboten wird, an geplanten Staatsveranstaltungen dabei zu sein.“

„Immer und immer wieder hat die Polizei Protestierende wegen eines harmlosen Transparents zum Weggehen gezwungen. Skipper sagte, er werde Herrn Bødskov fragen, was wirklich passiert sei; wer diese Befehle an die Polizei erteilt habe; welche Bedeutung der Rede- und Versammlungsfreiheit in Dänemark beigemessen werde und warum die Polizei Menschen daran hindere, ihre Meinungen frei zu äußern?“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/6/19/140571.html
Chinesische Version:
中共政协主席访丹麦-惧怕法轮功抗议(图)
Veröffentlicht am:
26.06.2013