Praktizierender festgenommen, weil er ein Transparent über Falun Gong aufgehängt hat

24. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Zhou Wei aus der Stadt Lanzhou wurde am 19. September 2016 verhaftet, weil er ein Transparent über die Verfolgung von Falun Gong aufgehängt hatte. Die Staatssicherheit Chengguan gab seinen Fall an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Chengguan weiter, um die Verhaftung bewilligen zu lassen.

Zhou und Yang Xuegui, ein anderer Praktizierender, hatten das Transparent am 14. September an die Straßenüberführung Donggang gehängt. Dabei wurden sie von einer Überwachungskamera gefilmt. Daraufhin kam die Polizei und nahm sie fest. Yang wurde verhaftet, Zhou konnte fliehen.

Um Zhou zu finden, überwachte die Polizei seine Wohnung und folgte seiner nicht-praktizierenden Frau. Zhou kehrte am Abend des 18. September nachhause zurück. Beamte in Zivilkleidung warteten die ganze Nacht vor dem Haus.

Als Zhou und seine Frau am nächsten Tag um 6:35 Uhr zur Arbeit gingen, wurden sie von der Polizei festgenommen und zur Staatssicherheit Chengguan gebracht. Am späten Abend ließen sie seine Frau wieder frei.

Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten rechtswidrig Falun Gong-Bücher und einen Computer.

Zhou wird im Untersuchungsgefängnis Xiguoyuan (auch Untersuchungsgefängnis Nr. 3 Lanzhou genannt) festgehalten.

Ehefrau schikaniert

Mehrere Tage später kam die Polizei zu Zhous Wohnung und befahl seiner Frau, seinen Laptop herauszugeben. Sie behaupteten, eine Verbindung zwischen seinem Computer und einem Laptop gefunden zu haben, als sie seinen beschlagnahmten Computer überprüft hatten. Die Beamten drohten damit, die Wohnung auf den Kopf zu stellen, wenn sie nicht gehorchte. Um ein Eindringen zu verhindern, gab sie den Laptop heraus.

Später rief ein Polizist Zhous Frau an und erklärte ihr, dass sie mit ihr sprechen wollten. Sie ging mit ihren Bruder zur Staatssicherheit.

Der Beamte Zhao zeigte ihr einen Stapel mit sogenannten Beweisen. Zuoberst lagen einige Fotos.

Er erklärte, dass sich ihr Mann weigere, sich zu fügen, und er wolle von ihr, dass sie den Beweis unterschreibt. Wenn sie unterschreiben würde, bekäme Zhou nur eine geringe Strafe und wenn nicht, müsste er mit einer langen Strafe rechnen, so der Beamte.

Die Frau weigerte sich: „Ich kann nicht sehen, was auf den Fotos ist. Ich kann nichts unterschreiben, was ich nicht erkenne.“

Als die Polizei später noch einmal versuchte, sie dazu zu bringen, die Dokumente zu unterschreiben, weigerte sie sich wieder.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/22/159639.html

Chinesische Version vorhanden
兰州市法轮功学员周巍被警察绑架抄家

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Gansu: Durch Folter behinderte Frau unrechtmäßig vor Gericht gestellt

9. Oktober 2016

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Duan Xiaoyan wurde am 16. August 2016 unrechtmäßig vor Gericht gestellt. Obwohl Duan aufgrund der erlittenen Folter von der Hüfte an gelähmt war und sich in schlechtem Gesundheitszustand befand, fand die Verhandlung statt. Es handelte sich um das Gericht des Bezirks Qingcheng der Stadt Qingyang.

Am Tag der Verhandlung waren viele Polizisten anwesend. Man erlaubte mehr als 6 Agenten der Staatsicherheit, an der Verhandlung teilzunehmen. Von Duans Angehörigen durften dahingegen nur zwei Personen teilnehmen.

Duans Anwalt Wang Haijun fragte den Richter während der Verhandlung, warum er und seine Mandantin nicht drei Tage vor der Verhandlung von dem Termin informiert worden seien, wie es das Gesetz vorschreibe. Der Richter blieb die Antwort jedoch schuldig.

Der Richter unterbrach den Anwalt während der Verhandlung mehrfach und lehnte es ab, die Verhandlung auf Mandarin-Chinesisch zu führen, wodurch es für den Anwalt schwer wurde, den Richter zu verstehen. Der Richter kritisierte Duan während ihrer Aussage mehrmals [zum Verständnis: „Kritisieren“ ist ein Ausdruck aus der Kulturrevolution. Während dieser Zeit wurden Klassenfeine üblicherweise öffentlich kritisiert und an den Pranger gestellt].

Da der Richter Duan ihre verfassungsmäßigen Rechte nicht gewähren wollte, forderte Anwalt Wang die Auswechslung des Richters. Das Gericht vertagte die Verhandlung daraufhin für 30 Minuten, lehnte jedoch den Antrag des Anwalts ab.

Anwalt belästigt

Mehrere Personen vom Politikbüro der Provinz Gansu und dem Büro 610 versuchten Druck auf Anwalt Wang auszuüben, um ihn dazu zu bringen, den Fall niederzulegen. Sie drohten ihm auch negative Konsequenzen an, sollte er während der Verhandlung über die spirituelle Einstellung seiner Mandantin sprechen.

Hintergrund

Duan hatte im Juni 2015 eine Strafanzeige gegen den Ex-Chef des kommunistischen Regimes, Jiang Zemin, eingereicht. Jiang hatte 1999 die Verfolgung von Falun Gong initiiert. Sie wurde daraufhin im Juli 2015 zusammen mit anderen Praktizierenden von mehreren Polzisten verhaftet. Es handelte sich um Polizisten des Politikbüros der Stadt Xian, dem Büro 610, der Polizeibehörde des Bezirks Gaoxin und der Polizeibehörde des Bezirks Changan.

Duan hatte die erlittene Verfolgung [in der Strafanzeige] detailliert beschreiben: „Man schockte mich innerhalb eines Monats vier Mal mit Elektrostäben und zwar an meinem Kopf, Rücken und meinen Beinen. Mein Rücken und mein Gesicht waren mit Brandwunden übersäht. Eine gelbe Flüssigkeit sickerte aus den Blasen, ich fühlte mich taub und meine Gliedmaßen waren schwach. Es fiel mir schwer zu gehen und manchmal schaffte ich es nicht, aufzustehen.“

Vor der Verhaftung im Jahr 2015 war Duan mehrfach verhaftet und ins Arbeitslager gebracht worden, weil sie Falun Gong praktiziert. Man hatte sie zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, die sie im Gefängnis Qinghai ableisten musste. Dort wurde sie brutal gefoltert, beispielsweise traktierte man sie mit Elektroschockern. Sie erlitt dabei eine bleibende Behinderung: Sie ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Näheres dazu finden sie hier: http://de.minghui.org/html/articles/2011/8/17/65873.html

Chinesische Version vorhanden
http://de.minghui.org/html/articles/2011/8/17/65873.html

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遭七年冤狱 甘肃段小燕控告江泽民被报复(图)

Rubrik: Augenzeugenberichte

Trotz Druck durch die Polizei stehen drei ältere Bürger zu Falun Gong

20. März 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu in China

(Minghui.org) Es braucht großen Mut, um sich gegen die Tyrannei des kommunistischen Regimes Chinas zu webnden, besonders für jene, die die Kulturrevolution miterlebt hatten. Die folgenden Geschichten von drei älteren Falun Gong-Praktizierenden aus der Stadt Baiyin, Provinz Gansu zeigen die Kraft des Glaubens, der sie ihre Angst überwinden lässt.

80-jährige Frau weigert sich, Falun Gong aufzugeben

Im September 2014 nahm die Polizei der Stadt Baiyin die 80-jährige Liao Anan fest und stellte sie im Februar 2015 vor Gericht. Der Grund: Sie war Falun Gong-Praktizierende. Das Bezirksgericht Baiyin verurteilte sie zu fünf Jahren Gefängnis. Jedoch gewährte man ihr Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung.

Im Juli erstattete Frau Liao Strafanzeige gegen den Ex-Staatschef Jiang Zemin, der vor 16 Jahren die Verfolgung von Falun Gong in Gang setzte. Noch am selben Tag und am darauffolgenden Tag kamen Polizisten und übten Druck auf sie aus, damit sie ihre Anzeige zurückzog.

Im Oktober kamen erneut zwei Beamte und schikanierten Frau Liao. Sie erklärten ihr, dass sie keine anderen Praktizierenden kontaktieren dürfe, da dies gegen ihre Haftaussetzung verstoße. Frau Liao erklärte ihnen: „Ich habe kein Gesetz verletzt. Mein Übungsweg wird von der Verfassung geschützt. Es ist die Regierung, die die Verfassung verletzt. Dem sollten Sie nachgehen. Ich werde Falun Gong nicht aufgeben!“

Die Beamten drohten ihr und warnten sie, an ihre Familie zu denken. Frau Liao erwiderte darauf, dass sie gerade an ihre Familie gedacht habe, indem sie entsprechend den Prinzipien von Falun Gong ein guter Mensch geworden sei.

Dann sagte sie zu den beiden, sie sollten sie in Ruhe lassen. Sie erklärte ihnen noch, dass all jenen, die gute Menschen verfolgen würden, nichts Gutes widerfahren werde. Daraufhin gingen die Beamten wortlos davon.

76-jähriger Mann bleibt bei seiner Strafanzeige gegen den Ex-Staatschef

Im November 2015 holte der Sicherheitschef des Arbeitsplatzes von Herrn Jia Peifu ihn in sein Büro, um mit ihm zu sprechen. Zwei Polizisten waren anwesend und fragten, ob Herr Jia Jiang Zemin angezeigt habe.

Herr Jia, 76, sagte frei heraus: „Ich werde wegen Jiang seit einem Jahrzehnt verfolgt. Sollte ich ihn nicht anzeigen?“ Er erklärte den Polizisten und dem Sicherheitschef die wahren Umstände der Verfolgung und dass sie rechtswidrig sei. Zum Schluss bestätigte er den Polizisten, dass er seine Anzeige gegen Jiang bestehen lassen werde, bis dieser verurteilt sei. Die Beamten sagten nicht viel dazu und gingen wieder, nachdem Herr Jia ihnen die eidesstattliche Aussage unterschrieben hatte.

80-Jährige wirft Polizei Gesetzesbruch vor

Im Dezember 2015 nahmen Fan Fengtao und drei weitere Polizisten Frau Zhang Zhongchang bei sich zu Hause fest und stellten sie bald darauf vor das Bezirksgericht Baiyin.

Frau Zhang gab vor Gericht bekannt, dass sie gegen keine Gesetze verstoßen habe und dass das Praktizieren von Falun Gong ihr verfassungsmäßiges Recht sei und sie es weiterhin praktizieren werde. Der Richter fällte kein Urteil und ließ sie nur die eidesstattliche Aussage unterschreiben.

Da Frau Zhang die schriftliche Ausfertigung des Urteils sehen wollte, ging sie mehrere Male zur Polizeiwache, um Fan dort zu treffen. Doch Fan konnte das Dokument nicht vorweisen. Am 22. Dezember war Frau Zhang erneut bei der Polizeiwache. Fan war mit mehreren anderen Beamten in seinem Büro und konnte das Dokument immer noch nicht vorweisen.

Frau Zhang machte Fan schließlich Vorwürfe: „Sie schikanieren mich seit Jahren. Sie brachten den Staatsanwalt vor zwei Jahren dazu, mich anzuklagen und dieses Mal stellten Sie mich mit betrügerischen Mitteln vor Gericht. Ich sage Ihnen heute, dass ich durch das Praktizieren von Falun Gong kein Gesetz verletzt habe. Sie stehen auf der Seite der korrupten Regierung und verletzen das Gesetz, indem Sie gute Menschen verfolgen.“

Frau Zhang drehte sich um und sagte zu den anderen im Büro: „Machen Sie nicht dasselbe wie Fan und verschwören Sie sich nicht mit ihm, um Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen. Denken Sie daran: Was man sät, erntet man. Korrupte Menschen werden letztendlich bestraft werden.“

Fan hatte seinen Kopf die ganze Zeit über gesenkt und sagte dann zu Frau Zhang: „Bitte hören Sie auf. Ich mache nur meinen Job …“ Als Frau Zhang weitersprach, verließ Fan das Büro.

Zwei Tage später ging Frau Zhang wieder zur Polizeiwache, um nach Fan zu sehen. Man erklärte ihr, dass er versetzt worden sei.

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http://en.minghui.org/html/articles/2016/2/3/155054.html

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甘肃省白银市三位老人的正气

Rubrik: Für Falun Dafa eintreten

Todesmeldung: Falun Gong-Praktizierende stirbt sechs Tage nach zwangsweiser Blutabnahme

14. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Stadt Lanzhou, Provinz Gansu

(Minghui.org) Frau Liu Lanying aus der Stadt Lanzhou in der Provinz Gansu wurde am 18. August 2015 festgenommen, weil sie Informationsmaterial über Falun Gong, einen von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgten Weg der Selbstkultivierung, verteilt hatte.

Liu-Lanying
Liu Lanying

Der Chef der Polizeiwache Zhangyelu wies seine Beamten an, bei Frau Liu Blut abzunehmen. Einen Grund wollte er jedoch dafür nicht nennen, als sie danach fragte.

Als Frau Liu unerwartet das Bewusstsein verlor, traten vier Polizisten auf sie ein, da sie dachten, sie würde sich tot stellen. Erst über zwei Stunden später ließen sie sie in ein Krankenhaus bringen. Zu jenem Zeitpunkt war es jedoch schon zu spät – Frau Liu verstarb am 24. August.

Am 18. August hatte die Polizei die Wohnung von Frau Li und ihrem Mann Guo Xueze durchsucht. Auch Herr Guo war an jenem Tag festgenommen worden. Nach Frau Lius Tod wurde er auf Kaution freigelassen. Die Polizei bedrohte ihn jedoch, dass er mit niemandem über den Tod seiner Frau reden solle.

Rückblick: Ehepaar wegen ihres Glaubens schon früher eingesperrt und wiederholt schikaniert

Frau Liu war vor ihrer Pensionierung beim Gemüseunternehmen der Stadt Lanzhou angestellt. Herr Guo war Buchhalter bei einer örtlichen Erdölgesellschaft. Im August 2002 wurden die beiden wegen des Praktizierens von Falun Gong festgenommen. Beide wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt: Herr Guo erhielt fünf Jahre und Frau Liu vier Jahre.

Am 30. Dezember 2003 wurde Frau Liu in das Frauengefängnis der Provinz Gansu gebracht und bei ihrer Aufnahme einer Leibesvisitation unterzogen. Während ihrer Haft wurde sie rund um die Uhr überwacht und musste verschiedene Misshandlungen über sich ergehen lassen. Einmal wurde sie mit Handschellen 14 Stunden lang an eine Bank gekettet, sie konnte weder stehen noch in die Hocke gehen. Ein anderes Mal zwang man sie vier Tage hintereinander zu mehr als 14 Stunden harter Arbeit und nachts wurde sie noch ohne Unterbrechung einer Gehirnwäsche unterzogen. Ihr Blutdruck schoss in gefährliche Höhen.

Nach der Entlassung aus dem Gefängnis endete jedoch der Leidensweg des Paares nicht. Die Ortspolizisten kamen dauernd in die Wohnung der beiden und schikanierten sie. Nicht lange vor Frau Lius Tod hatten Frau Liu und Herr Guo Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet. Jiang, der frühere Staatschef Chinas hatte 1999 die Verfolgung von Falun Gong in Gang gesetzt, die den Leidensweg des Paares zur Folge hatte.

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http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/24/152666.html

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甘肃兰州市法轮功学员刘兰英被强制抽血致死

Rubrik: Todesfälle

Provinz Gansu: Polizei nimmt Falun Gong-Praktizierende fest, sperrt sie ein und foltert sie

29. August 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Gansu

(Minghui.org) Transparente und Tafeln mit der Aufschrift „Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages“ und „Weltweites Bemühen, Jiang Zemin zur Rechenschaft zu ziehen“ waren in der Nacht zum 13. Mai 2015 überall in der Stadt Lanzhou in der Provinz aufgehängt worden. Der 13. Mai 2015 war der 16. Jahrestag des Welt-Falun-Dafa-Tages.

Polizisten des Büros 610 der Provinz Gansu leiteten eine Untersuchung ein. Sie überwachten, beschatteten und verhafteten Praktizierende. Um den Urheber der Transparente zu finden, wollten sie die Handschrift jedes Praktizierenden überprüfen.

Überwacht und festgenommen

Frau Wang Liqian und ihr Mann Guan Longyan wurden in ihrer Wohnung festgenommen, die sich im 4. Stock befindet. Die Polizisten ließen sich von einem Kran hochziehen und brachen durch die Fenster ein. Sie wiesen sich überhaupt nicht aus, durchsuchten die Wohnung und beschlagnahmten viele Gegenstände, darunter auch Computer und Drucker.

Vor der Festnahme hatte die Polizei Frau Wangs Wohnung 21 Tage lang überwacht. Am zweiten Tag schaltete die Polizei den Strom ab, so dass das Ehepaar ohne Strom und im Dunkel in der Wohnung blieb.

Auf eisernen Folterstühlen festgebunden

Frau Yue, ihr Mann, ihr Sohn und Frau Ma Pulan waren mehrere Tage lang überwacht worden. Sie wurden am 1. Juli festgenommen.

Frau Yue, ihr Mann und Frau Ma wurden verhört. Sie wurden für mindestens 24 Stunden auf eisernen Folterstühlen festgebunden. Wenn das Opfer zu lange auf einem solchen Stuhl festgeschürt wird, dann ist es gelähmt, wenn es schließlich daraus befreit wird.

Festbinden-auf-einem-Stuhl
Zeichnerische Darstellung der Foltermethode „Festbinden auf einem Stuhl”

Die Polizei durchsuchte Frau Yues Wohnung und beschlagnahmte Bücher von Falun Gong, zwei Computer, einen Laptop-Computer, vier verschiedene Drucker, mehrere DVS und Druckerpapier.

Der Polizist durchsuchte außerdem die Wohnung einer anderen Praktizierenden, wo Frau Ma zuvor gewohnt hatte. Dort beschlagnahmte er alle Bücher über Falun Gong, einen Computer und Wertgegenstände.

Weitere Festnahmen

Frau Jin Jilin wurde festgenommen und ihre Wohnung wurde durchsucht. Ihre Tochter und ihr Sohn blieben allein zuhause zurück.

Frau Lu Yuying, ihre Schwester und ihre Nichte wurden festgenommen und am darauffolgenden Tag wieder freigelassen.

Alle weiblichen Praktizierenden wurden in das Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Lanzhou gesperrt.

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http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/26/152248.html

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甘肃兰州多名法轮功学员被绑架抄家

Rubrik: Augenzeugenberichte

Praktizierende verhaftet, Familie zu Hause eingesperrt – Vergeltungsmaßnahme der Polizei?

22. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Am 18. und 19. Juni 2015 wurden acht Praktizierende im Bezirk Honggu der Stadt Lanzhou verhaftet. Zwei von ihnen kamen wieder frei, während die anderen sechs in Haft verblieben. Wie berichtet wurde, belästigte die Polizei ungefähr zur selben Zeit auch andere Praktizierende in dem Gebiet.

Vergeltung durch die Polizei?

Die Festnahmen und die Belästigungen scheinen eine Vergeltung dafür zu sein, dass Praktizierende Transparente aufgehängt hatten, um den 13. Mai, den Jahrestag der öffentlichen Verbreitung von Falun Dafa, zu feiern.

Praktizierende in China hängen oft Transparente auf, um auf die Verfolgung von Falun Dafa durch das kommunistische Regime aufmerksam zu machen. Beamte des Büros 610 der Provinz Gansu und von der Staatssicherheitsabteilung Lanzhou hatten die Verhaftungen und Belästigungen der Praktizierenden befohlen.

In der Nacht des 18. Juni wurde Dou Xioning verhaftet und von Beamten der Bezirkspolizei Honggu verhört.

Am Morgen des 19. Juni wurden sieben weitere Praktizierende verhaftet und ihre Wohnungen durchsucht.

Während die Polizei Guan Longshans Haus durchsuchten, stießen sie Guans Vater und seinen Neffen zu Boden und legte ihnen Handschellen an. Am selben Tag wurden Guan und seine Schwester Guan Longmei verhaftet.

Guan Longmei wurde gegen Mittag freigelassen und Herr Yu am folgenden Tag, nachdem man ihm gewaltsam Fingerabdrücke entnommen hatte.

Herr Guan kam in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Honggu. Die anderen fünf Praktizierenden werden im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 in Jinzhou festgehalten. Diese sind: Herr Dou Xiaoning, Herr Dou Qiuxin, Frau Song Faying, Herr Lu Dongxiang und ein Praktizierender mit dem Namen Bao.

Die Polizei verbarricadiert das Haus von Guans Bruder

Die Polizei und die Beamten vom Büro der Nachbarschaftsverwaltung versuchten am 21. Juni 2015 in das Haus von Guans Bruder, Guan Longyan, einzubrechen, schafften es aber nicht.

Daraufhin schalteten sie den Strom ab und warteten außerhalb des Hauses, wobei die Schicht drei Mal am Tag wechselte. Herr Guan, seine Frau und ihr zweiter Sohn konnten das Haus nicht verlassen.

Drei Tage später versuchte Guans Vater sie zu besuchen, doch die Polizei hatte die Tür versperrt. Guans Sohn rief laut „Großvater“ durch das Fenster im vierten Stock. Die Nachbarn brachten ihren Ärger über die Belästigung durch die Polizei zum Ausdruck. Sie erreichten den Onkel des Kindes, der half, das Kind herauszuholen.

Ob Guan Longyan und seine Frau immer noch ohne Elektrizität sind – darüber liegen uns derzeit keine Meldungen vor. Wie auf der chinesischen Minghui-Website berichtet, wurde jeder, der das Haus betrat, verhört und es war nicht erlaubt, Gegenstände in das Gebäude zu bringen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/19/151628.html

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兰州市红古区警察绑架六名法轮功学员

Rubrik: Augenzeugenberichte

„Ich bin es den Menschen der Welt schuldig, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu stellen“

Junge Frau aus der Provinz Gansu stellt Strafanzeige gegen Jiang Zemin

20. Juli 2015

(Minghui.org) Frau He Xiaoyan hat ein kleines Geschäft im Landkreis Nong in der Provinz Gansu. Sie wurde in der Schule und an ihrem Arbeitsplatz wegen ihres Glaubens an Falun Gong diskriminiert. Sie hat vor Kurzem bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Jiang Zemin gestellt, weil dieser die Verfolgung von Falun Gong eingeleitet hat.

Sie erklärte: „Jiang begann und leitete die Verfolgung gegen Falun Gong und verbreitete verleumderische Lügen über diesen Kultivierungsweg. Zahllose Menschen wurden betrogen und die Beamten des Systems für öffentliche Sicherheit in China haben deswegen schreckliche Verbrechen verübt. Ich bin es den Menschen der Welt schuldig, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu stellen.“

Für ihren Glauben diskriminiert

Frau He fing im Jahr 1996 an Falun Gong zu praktizieren. Als die Verfolgung begann, kam die örtliche Polizei zu ihrer Wohnung und belästigte ihren Vater, der auch praktiziert. Sie verhafteten ihren Vater schließlich und unternahmen in ihrem Haus eine nicht genehmigte Hausdurchsuchung.

Frau He, die damals nur 15 Jahre alt war, musste sich um ihre psychisch kranke Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern.

Die örtliche Polizei kam auch zu ihrer Mittelschule, um Frau He dort zu bedrohen. Zusammen mit dem Schulleiter und ihrem Klassenlehrer versuchten sie, sie dazu zu bewegen, eine Garantieerklärung abzugeben, dass sie Falun Gong aufgibt.

Um dem Druck zu entkommen, versuchte Frau He am Anfang der neunten Klasse auf eine andere Schule zu wechseln. Dies wurde jedoch vom Schulleiter abgelehnt, der erfahren hatte, dass sie Falun Gong praktiziert.

Frau He ging nach der Mittelschule auf die Technikschule. Als ihre Lehrerin herausfand, dass sie Falun Gong praktiziert, stellte sie Schülerinnen ab, um sie in ihrem Wohnheim zu überwachen.

Zu ihrer Überraschung fanden die Lehrer und Schüler schnell heraus, dass Frau He eine nette und liebenswürdige Person ist und ganz und gar nicht der Propaganda der KPCh entspricht.

Nachdem sie im Jahr 2005 sechs Monate in einer Chemiefabrik gearbeitet hatte, drohte ihr Vorgesetzter, sie zu kündigen, wenn sie Falun Gong nicht aufgibt. Am nächsten Tag sagte Frau He ihm, dass sie lieber kündigen würde. Da er eine so hart arbeitende Mitarbeiterin nicht verlieren wollte, bat der Vorgesetzte sie zu bleiben.

Frau Hes Antrag auf einen Reisepass wurde im Jahr 2010 wegen ihres Glaubens abgelehnt und sie musste ihre geplante Reise nach Hongkong absagen.

Hintergrund

Im Jahr 1999 überging Jiang Zemin als damaliger Vorsitzender der KPCh die anderen Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros und begann die gewalttätige Unterdrückung von Falun Gong.

Die Verfolgung führte in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender. Noch mehr wurden für ihren Glauben gefoltert und sogar für ihre Organe umgebracht. Jiang Zemin ist direkt für den Beginn und die Fortführung der brutalen Verfolgung verantwortlich.

Unter seiner persönlichen Leitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan, das „Büro 610“. Diese Organisation ist der Polizei und der Justiz bei der Durchführung von Jiangs Richtlinie bezüglich Falun Gong übergeordnet: um ihren Ruf zu zerstören, sie finanziell zu ruinieren und sie physisch zu vernichten.

Das chinesische Gesetz erlaubt es seinen Bürgern, Strafanzeige zu erstatten und viele Praktizierende nutzen nun dieses Recht und zeigen Jiang Zemin an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/16/151567.html

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“不起诉元凶,对不起天下民众”

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen