Die Polizei verhaftet Praktizierende, als sie rechtliche Dokumente bei der Post aufgeben wollen

28. Juni 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu

(Minghui.org) Herr Wang Lifeng trug ein kleines Paket mit sich, als er und sein Vater am Nachmittag des 30. Mai 2015 das Postamt in der Jinchuan Straße betraten.

Ein Fremder blickte auf das Paket und fragte: „Was möchten Sie verschicken?“

„Dokumente für eine Strafanzeige“, sagte der ältere Wang. Der Sohn füllte den Adressaufkleber aus und überreichte das Paket dem Bediensteten hinter dem Schalter.

Plötzlich eilten zwei Polizisten herein und riefen: „Stopp!“

Der Bedienstete gab ihm das Paket rasch zurück. Der Fremde und ein Polizist schnappten ihn an den Armen.

Er kämpfte, um sich zu befreien. Beide Männer schlugen ihm ins Gesicht. Sein Gesicht schwoll an und Blut tropfte aus seinen Ohren.

Der ältere Wang wollte seinem Sohn helfen, wurde jedoch von dem anderen Polizisten zurückgehalten. Ärgerlich rief er: „Lasst mich euch sagen: Ich werde gegen Jiang Zemin Strafanzeige erheben, egal wie!“

Vater und Sohn wurden verhaftet, weil sie versucht hatten, eine Strafanzeige gegen den ehemaligen chinesischen Parteivorsitzenden Jiang Zemin zu erheben, der die brutale Unterdrückung von Falun Gong in Gang gesetzt hatte.

Später am Abend kam der Sohn für 15 Tage in ein Untersuchungsgefängnis; seinen Vater ließen sie frei.

Die Nervosität steigt bei den Behörden der Stadt Jinchang, Provinz Gansu, da immer mehr Falun Gong-Praktizierende gegen Jiang Strafanzeige erheben.

Die Polizei weigerte sich, einen schriftlichen Haftbefehl gegen Wang Lifeng auszustellen, da dies später als Beweis ihrer rechtswidrigen Verhaftung dienen könnte.

Vor den Postämtern sind Polizisten in Zivilkleidung stationiert, um Praktizierende abzufangen, die ihre Strafanzeigen absenden wollen.

Am selben Tag wurden in einem anderen Postamt drei weitere Falun Gong-Praktizierende verhaftet. Frau Wang Zefang und Frau Wang Yongfang befinden sich in einer 15-tägigen Verwaltungshaft.

Herr Fan Yongcheng wurde verhaftet und im Laufe des Tages wieder freigelassen. Seine Wohnung war rechtswidrig durchsucht worden.

Herr Li Yurui, ein pensionierter Lehrer von der Normalschule Jinchang, wurde in einem anderen Postamt verhaftet und 15 Tage lang festgehalten.

Keiner von ihnen erhielt einen schriftlichen Haftbefehl, wie das Gesetz es fordert.

2006 war Wang Lifeng zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er Falun Gong praktiziert.

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun das ihnen zustehende Recht aus, Strafanzeige gegen den ehemaligen Diktator zu erheben.

Bitte lesen Sie auch diesen Bericht zu dem Thema:

Festgenommen, damit sie dem Gericht ihre Strafanzeigen nicht zusenden können

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/6/18/151142.html

Chinesische Version vorhanden
甘肃省金昌市警察绑架诉江民众的犯罪事实(图)

Rubrik: Gerichtsprozesse

Werbeanzeigen

Festgenommen, damit sie ihre Strafanzeigen dem Gericht nicht zusenden können

10. Juni 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Immer mehr Falun Gong-Praktizierende in ganz China, die rechtswidrig wegen ihres Glaubens an Falun Gong eingesperrt und gefoltert worden sind, verlangen nun von Chinas Rechtssystem Wiedergutmachung. Sie klagen den Initiator der Verfolgung, Jiang Zemin, ganz offiziell bei den obersten Gerichten an. In der Provinz Gansu versuchen die Behörden durch Verhaftungen die Anklagen zu verhindern.

Am 30. Mai 2015 wurden fünf Falun Gong-Praktizierende bei zwei verschiedenen Gelegenheiten von Mitarbeitern der Staatssicherheitsabteilung und der örtlichen Polizeibehörde im Postamt der Stadt Jinchang verhaftet.

Die Praktizierenden wollten gerade Strafanzeigen an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft und an das Oberste Gericht schicken.

In China können Kläger Strafanzeige erstatten. In den vergangenen Wochen haben Falun Gong-Praktizierende in ganz China Anklagen gegen den ehemaligen chinesischen Diktator Jiang Zemin eingereicht. Er hatte vor 16 Jahren die brutale Unterdrückung gegen Falun Gong in Gang gesetzt.

Beim Zusenden der Strafanzeigen verhaftet

Drei Praktizierende – Fan Yongcheng, Wang Zefang und Wang Yongfang – wurden am Vormittag des 30. Mai 2015 im Postamt der Stadt Jinchang verhaftet. Die Polizei beschlagnahmte die Anklageschrift, die sie verschicken wollten.

Später an diesem Tag wurden Herr Wang Yukong und Herr Wang Lifeng, Vater und Sohn, von denselben Beamten im Postamt verhaftet. Auch ihre Anklageschrift wurde beschlagnahmt.

Herrn Wang Yukang und Herrn Fan Yongcheng ließ man frei, Frau Wang Zefang und Wang Yongfang dagegen blieben 15 Tage in Gewahrsam. Der Verbleib von Herrn Wang Lifeng ist nicht bekannt.

Anhaltende Verfolgung

Herr Wang Lifeng, 53, war erst vor Kurzem aus dem Gefängnis freigelassen worden. Wegen des Praktizierens von Falun Gong hatte er eine neunjährige Strafe verbüßt. Er hatte durch die Verfolgung einen Verlust von ungefähr 30.000 Yuan (≙ 4.800 USD) erlitten. Sein ehemaliger Arbeitgeber, das Ölfeld-Unternehmen Yumen, weigerte sich, ihn nach seiner Freilassung wieder einzustellen.

Frau Wang Zefang, 53, war insgesamt acht Jahre lang rechtswidrig eingesperrt gewesen und sechs Mal verhaftet worden, weil sie Falun Gong praktiziert. Ihr Haus wurde acht Mal durchsucht.

Frau Wangs Mann, Zhang Yanrong, starb infolge der Folterungen, nachdem er zwölf Jahre eingesperrt und zwei Jahre lang in einem Arbeitslager gewesen war. Man hatte ihn eingesperrt, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte. Ihr finanzieller Verlust beläuft sich auf mindestens 110.000 Yuan (≙17.700 USD).

Frau Wang Zefangs 75-jährige Schwiegermutter, Sun Chenglan, war wegen des Praktizierens von Falun Gong drei Mal eingesperrt worden. Auch sie bekam Geldstrafen und musste drei Monate lang in einem Arbeitslager bleiben.

Das Gesetz

Die Falun Gong-Praktizierenden sind durch ihre Grundrechte berechtigt, Anklage gegen den Hauptverantwortlichen der Verfolgung, den ehemaligen chinesischen Anführer Jiang Zemin, zu erheben.

Das Oberste Volksgericht in China konstatiert in der Veröffentlichung seiner „Ansichten zur Reform des Registrierungssystems“ vom 1. Mai 2015: „Um das Recht zur Prozessführung zu garantieren und für die breite Masse des Volkes die Probleme bei der Einreichungsprozedur effektiv zu lösen, wird die Reform des Gerichtssystems das System zur Überprüfung von eingereichten Klagen in ein System der Registrierung von eingereichten Klagen ändern … muss das Gericht den Fall dem Gesetz zufolge annehmen; keine Einheit noch irgendein Individuum darf irgendeine Rechtfertigung benutzen, um das Gericht daran zu hindern, den Fall anzunehmen.“

Die Polizeibehörde in Jinchang hat absichtlich das Gesetz gebrochen, um Bürger von ihrem Recht auf Prozessführung und Redefreiheit abzuhalten.

Hintergrund

1999 setzte sich Jiang Zemin als Leiter der Kommunistischen Partei Chinas über andere Mitglieder des ständigen Politkomitees hinweg und setzte die Unterdrückung von Falun Gong in Gang.

Die Verfolgung hat in den letzten 16 Jahren zu Tausenden Todesfällen von Falun Gong-Praktizierenden geführt. Noch viele viele mehr sind wegen ihres Glaubens gefoltert und einige sind sogar wegen ihrer Organe getötet worden. Jiang Zemin ist für den Beginn und die Fortführung der brutalen Verfolgung von Falun Gong direkt verantwortlich.

Auf seine persönliche Anweisung richtete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein außerrechtliches Sicherheitsorgan ein, das „Büro 610“. Die Organisation übergeht die Polizei und das Rechtssystem und führt die Befehle von Jiang bezüglich Falun Gong aus: ihren Ruf zu zerstören, sie finanziell zu ruinieren und sie körperlich zu vernichten.

Das chinesische Gesetz erlaubt den Bürgern, Kläger bei Strafanzeigen zu sein und viele Praktizierende üben nun dieses Recht aus und erheben Anklage gegen den ehemaligen Diktator.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/6/6/150931.html

Chinesische Version vorhanden
拦截诉江 甘肃金昌市警察知法犯法

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Gansu: Stationen der Verfolgung zweier Rentnerinnen

24. November 2014 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, Festlandchina

(Minghui.org) Von der Verfolgung von Falun Gong in China sind Menschen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten betroffen, auch viele alte Menschen. Der folgende Bericht skizziert einige Stationen der Verfolgung der beiden Rentnerinnen Frau Guo Lianqing und Frau Gao Xirong.

Die beiden wurden viele Jahre lang immer wieder eingesperrt und misshandelt. Laut den aktuellsten vorliegenden Informationen zu dem Schicksal dieser beiden Frauen sollten sie im letzten Jahr, am 14. Juli 2013, zu jeweils dreieinhalb bzw. vier Jahren Haft verurteilt werden. Was danach mit ihnen geschehen ist, ist der Redaktion derzeit noch nicht bekannt.

Im Jahr 2000 begann das Martyrium für Frau Guo Lianqing

Frau Guo und ihr Mann Wang Gengfa wurden jahrelang von der Polizei schikaniert und ihr Haus unzählige Male geplündert. Frau Guo wurde immer wieder festgenommen und eingesperrt.

Im Januar 2000 verurteilte man sie das erste Mal zu einem Jahr Arbeitslager. Sun Jieqiang, der Polizeichef und Sicherheitsbeauftragte des Pingchuan Polizeireviers, brachte sie damals in das Pingantai Arbeitslager in Lanzhou. Der dortige Leiter der siebten Station beauftragte zwei Mitgefangene damit, Frau Guo rund um die Uhr zu überwachen. Frau Guo musste dann mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten. Im Winter setzte man sie der Kälte aus, im Sommer der Hitze. Die Beamten schlugen und beschimpften sie ununterbrochen. Am stärksten wurde sie misshandelt, wenn sie die Falun Gong-Übungen praktizierte. Man legte ihr Handschellen und Fesseln an, an denen sie aufgehängt wurde. Eine andere Foltermethode war die Einzelhaft in einer kleinen Zelle.

Trotz all dieser Misshandlungen und obwohl man sie sogar hungern ließ und ihr den Gang zur Toilette verbot, ließ sich Frau Guo in dem Lager nicht „umerziehen“ und dazu bewegen, Falun Gong aufzugeben.

Als Frau Guo infolge der Folterungen schließlich das Bewusstsein verlor, wurde sie aus der Pein befreit und endlich entlassen.

Im Dezember 2005 kam es zu einer erneuten Verhaftung, dieses Mal durch Liu Junrui, dem Leiter der Politik- und Sicherheitsabteilung des Pingchuan Polizeireviers. Nach dem Verhör sperrte man Frau Guo erneut in das Baiyin Arbeitslager. Das Gericht in Baiyin verurteilte sie illegal zu vier Jahren Haft. Danach kam sie in das Gansu Frauengefängnis.

Damit nicht genug, nach ihrer Entlassung suchten die Beamten Frau Guo nochmals auf. Im April 2012 tauchten sie in ihrer Wohnung auf, um sie wieder zu schikanieren. Daran beteiligt waren Agenten des Gansu Frauengefängnisses, des Büro 610 der Stadt Pingchuan und der Pingchuan Chemie Industrie Familiengemeinschaft.

„Wir werden eure Familien bis zu eurem Tod schikanieren, bis sie daran zerbrechen!“

Auch Frau Gao Xirong musste seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong in China 1999 viele Jahre der Schikane, der illegalen Festnahmen und Misshandlungen erfahren. Man erpresste Geld von ihr, sperrte sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung und verurteilte sie zu vier Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit.

Im Dezember 2005 wurden Frau Gao und eine weitere Praktizierende von dem Leiter für Staatssicherheit der Stadt Pingchuan, Liu Junrui, und weiteren Polizisten verhaftet. Der Grund: Die beiden Frauen hatten Informationsmaterialien über Falun Gong verteilt. Das Gericht der Stadt Pingchuan verurteilte sie anschließend zu vier Jahren Gefängnis. Danach wurden die beiden in das Gansu Frauengefängnis gebracht. Liu Junrui sagte zu ihnen: „Ich sorge dafür, dass ihr so lange im Gefängnis bleibt wie möglich! Wir werden eure Familien bis zu eurem Tod schikanieren, bis sie daran zerbrechen!“

Das Gansu Frauengefängnis hat eine spezielle Abteilung für die Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden. Einer der dortigen Leiter, Zhu Hong, zwang die Praktizierenden, sich Videos über die Verleumdung von Falun Dafa und seinem Gründer, Li Hongzhi, anzusehen. Dann wurden die Praktizierenden noch bis spät in die Nacht vom Schlafen abgehalten, um sie anschließend sehr früh am Morgen zum Arbeiten zu wecken. Jeden Tag zwang der Wärter Meng Xianru sie zu Überstunden.

Während Frau Gao im Gefängnis war, gab ihr Mann unter dem Druck der Polizei das Praktizieren von Falun Gong auf. Später erkrankte er an einer Kleinhirnatrophie (Degeneration des Kleinhirns) und starb im Jahre 2007 daran.

Gefängnis verweigerte die Aufnahme, weil sie zu alt waren

Am 21. Dezember 2012 informierten Frau Gao und Frau Guo die Bewohner der Stadt Baiyin über Falun Gong. Sie gingen damals auch in ein Geschäft in der Shizi Straße im Bezirk Pingchuan. Dort sprachen sie mit einem jungen Mädchen namens Zhang Yun. Ein Freund von ihr namens Teng Yunfei zeigte die beiden Praktizierenden daraufhin bei der Polizei an. Er brachte die Polizisten der Dashuito Polizeiwache zu dem besagten Geschäft und zeigte auf die beiden Falun Gong-Praktizierenden.

Beide Frauen versuchten zwar friedlich, ihr Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit deutlich zu machen und wiesen darauf hin, dass mit einer Festnahme gerade dieses Recht verletzt würde. Doch die Polizisten interessierte das wenig, sie nahmen sie fest und brachten sie zur örtlichen Strafanstalt. Dort verweigerte man die Aufnahme der Frauen mit der Begründung, sie seien zu alt für eine Inhaftierung. So wurden die beiden gegen 2:00 Uhr in der Nacht wieder freigelassen.

Kam es im Juli 2013 dann doch zur Verurteilung?

Einige Monate später, es war mittlerweile April 2013, überwachte und verfolgte Zhang Dongli unter Befehl seines Abteilungsleiters die zwei Praktizierenden heimlich. Als Frau Gao und Frau Guo den Passanten auf der Straße erklärten, dass Falun Gong eine gute Übungspraktik sei, forderte Zhang sie dann auf, zur Staatsanwaltschaft des Bezirks Pingchuan mitzukommen. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft, Zhang Xiaoping, brachte sie zum Gericht von Pingchuan. Dort versuchte das Gericht erneut, das Urteil von dreieinhalb und vier Jahren Haft wirksam zu machen.

Danach wurden Frau Gao und Frau Guo unter Hausarrest gestellt und permanent überwacht. Die Polizisten nutzten die Situation aus und erpressten Geld von der Familie. Der Gerichtstermin beider Frauen wurde auf den 14. Juli 2013 gelegt.

Derzeit liegen der deutschen Minghui-Redaktion keine weiteren Informationen zum Schicksal dieser beiden Frauen vor. Sobald wir Näheres erfahren, werden wir darüber berichten.

Hintergrund

Frau Guo ist 70 Jahre alt und Angehörige eines Mitarbeiters des 133 Coal Geological Exploration Teams. In der Vergangenheit litt sie an vielen Krankheiten und musste regelmäßig Medizin einnehmen. Im Zuge dessen litt sie an Herzproblemen und Neurasthenie, einer Nervenschwäche. Bereits wenige Bewegungen oder geringer psychischer Druck erschöpften sie völlig. Als sie in jener Zeit begann, Falun Gong zu praktizieren, waren nach nur sechs Monaten all ihre Symptome verschwunden.

Die zweite Rentnerin, Frau Gao, arbeitete früher selber für das 133 Coal Geological Exploration Team. Damals litt sie an Diabetes, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen und musste deshalb viele Medikamente einnehmen. Nachdem sie 1996 mit Falun Gong begonnen hatte, brauchte sie die ganze Medizin nicht mehr. Seither erfreut sie sich einer guten Gesundheit.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2013/9/8/141876.html

Chinesische Version vorhanden
甘肃白银市两老妪面临非法开庭

Rubrik: Augenzeugenberichte

Persönlicher Bericht über Misshandlung und Folter in 10-jähriger illegaler Gefängnishaft

(Minghui.org) Yang Yinghai, Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Lanzhou in der Provinz Gansu, wurde im Jahr 2002 illegal zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Die Haftzeit verbrachte er im Gefängnis Lanzhou. In diesen 10 Jahren wurde Herr Yang mit verschiedenen Foltermaßnahmen gequält, wie zum Beispiel Fesseln auf der Tiger-Bank, Schlafentzug und lange Isolationshaft. Im Folgenden berichtet er über die schmerzhaften Jahre, die er im Gefängnis verbrachte.

80 Stunden lang ununterbrochen auf der Tiger-Bank gequält

Die Polizei des Bezirks Changhuan verhaftete mich illegal im Jahr 2001. Sie banden mich auf eine Tiger-Bank und fesselten meine Hände und Füße und ließen mich nur frei, wenn ich auf die Toilette musste.


Folter-Nachstellung: Tiger-Bank (Gemälde in der internationalen Kunstausstellung
„Die Kunst von Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“)

Wenn die Polizisten am Abend schlafen gingen, legten sie mir eine weitere Kette an und stülpten mir einen Helm über den Kopf. Ich war so fest an die Tiger-Bank gebunden, dass ich mich überhaupt nicht bewegen konnte. Nach 80 Stunden begannen meine Beine und Hüften zu eitern.

Meine Hände gefesselt, um den Blutfluss zu unterbinden

Später brachten sie mich in das Gehirnwäschezentrum in Pangjiawan. Dort wurde ich ständig überwacht von zwei Personen, die mein Arbeitgeber geschickt hatte. Nach einer Weile brachten mich Beamte der Staatssicherheit in der Stadt Lanzhou in ein anderes Gehirnwäschezentrum in Yantan, wo sie mich 24 Stunden lang verhörten.

Sie fesselten meine Hände mit einer Spannvorrichtung an einen Stuhl und zogen diese an, bis das Blut nicht mehr zirkulierte. Ich hatte überall furchtbare Schmerzen. Danach hatte ich drei Monate lang kein Gefühl in meinen Händen.

Über Kopf aufgehängt

Ich wurde in das Internierungslager Nr. 2 in Hualinping transferiert und kam in Einzelhaft. Mehrere Häftlinge hatten den Befehl, mich zu beaufsichtigen. Dabei nötigten sie mich, harte Arbeit zu verrichten, aber ich weigerte mich.

Die Wärter stifteten die Häftlinge an, mich physisch und verbal anzugreifen. Als ich sie darauf hinwies, dass die Wärter das Gesetz brechen, hängten sie mich kopfüber auf und schlugen mir brutal auf den Rücken, der danach für zwei Monate schmerzte.

Hände und Füße auf dem Rücken zusammengebunden

Die Wärter durchsuchten mich und nahmen mir eine Fa-Erklärung des Meisters ab, aber ich schnappte sie mir zurück. Daraufhin wiesen sie mehrere Häftlinge an, mich festzuhalten und nahmen mir den Vortrag wieder weg.

Sie ketteten meine Extremitäten über zwei Stunden lang auf dem Rücken zusammen und bedeckten meinen Kopf mit einer Decke.

Häftlinge werden angestiftet, Praktizierende zu foltern

2004 war ich im Gefängnis Lanzhou eingesperrt. Am ersten Tag wiesen die Wärter die Häftlinge an, mich zu durchsuchen und mir meine Dafa-Bücher und die Vorträge des Meisters wegzunehmen, die ich mitgebracht hatte.

Vier Häftlinge wurden zur Beobachtung jedes neu angekommenen Praktizierenden zugeteilt. Sie beschimpften uns und griffen uns physisch an.

Sieben Monate lang von allen anderen abgegrenzt

Ich wurde in Abteilung 6 eingesperrt. Die Wärter durchsuchten und verhörten mich. Weil ich mich weigerte, die mir zugeteilten Aufgaben zu erledigten, wiesen sie zwei Leute an, mich in der Zelle zu überwachen. Nachdem alle zur Arbeit gegangen waren, schlossen sie die Zelle von außen ab, sodass ich nicht hinaus konnte. Mir wurde verboten, mit irgendjemandem zu reden. So blieb ich nahezu sieben Monate von allen anderen abgegrenzt.

Nachdem einige Häftlinge den Wärtern gemeldet hatten, dass ich die Übungen machte, legten sie mir Hand- und Fußschellen an und sperrten mich in eine Isolationszelle. Sie wollten mich dazu bringen, einen Selbstkritikbericht zu schreiben, aber ich weigerte mich, mit ihnen zu kooperieren.

Schlafentzug

Im Jahr 2005 sperrten mich die Wärter in eine kleine Zelle und bestimmten einen Leiter und eine Gruppe von Aufsehern, um ein „Verwarnungs-Team“ zu bilden, dessen Hauptaufgabe die „Umerziehung“ von Falun Gong-Praktizierenden war.

Sie machten alle möglichen Sachen, um mich abends davon abzuhalten einzuschlafen. Tagsüber versuchten die Wärter, mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen, indem sie Falun Gong verleumdeten. Nur während der Mittagspause war es mir erlaubt, in die große Zelle zum Essen zu gehen.

Während der Mittagspause drehten die Wärter das Radio voll auf, um mich davon abzuhalten, einen Mittagsschlaf zu halten. Wenn die anderen Wärter um 14 Uhr zurückkamen, sperrten sie mich wieder in die kleine Zelle und versuchten weiter, mich der Gehirnwäsche zu unterziehen, bis die Nachtwache nach dem Abendessen kam. Das „Verwarnungs-Team“ folterte die Praktizierenden in Schichten rund um die Uhr. Sie fuhren fort, bis die Praktizierenden zustimmten, die drei Erklärungen zu schreiben.

Für 83 Tage in Einzelhaft

Im Juni 2007 wurde ich zum Team Nr. 8 verlegt. Als sie mich 2008 einen Fragebogen ausfüllen ließen, schrieb ich darüber, wie die KPCh Falun Gong-Praktizierende verfolgt. Ich erklärte, dass ich nichts Falsches getan hatte und dass die Kultivierung von Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht die aufrichtigste Sache ist, die man tun kann. Die Wärter sperrten mich wieder einmal in eine kleine Zelle.

Sie ließen mich abends von vier Häftlingen überwachen, um mich vom Schlafen abzuhalten. Nur zweimal am Tag gaben sie mir eine kleine Menge zu essen. Während des Tage wurde ich gezwungen, gerade auf einer Zementplattform zu sitzen. Wenn ich meine Augen schloss, schrien sie in ihre Lautsprecher und die anderen Häftlinge zwangen mich, meine Augen zu öffnen.

Die Wärter verhörten mich einmal in der Woche, wobei sie mich zwingen wollten, zu sagen, ich hätte etwas Falsches getan. Sie versuchten mich auch dazu zu bringen, die drei Erklärungen zu schreiben. Die Wärter gaben den Häftlingen Anreize, wie zum Beispiel Haftminderung, oder sie drohten ihnen Haftverlängerung an, damit sie sich anstrengen und mich dazu bringen, die drei Erklärungen zu schreiben.

Wenn ich schließlich schlafen durfte, waren meine Hände und Füße immer noch auf meinem Rücken zusammengebunden, so dass ich die ganze Zeit in einer „S“ Form lag. Es war unmöglich, mich umzudrehen. In diesem eingeschränkten Zustand befand ich mich 83 Tage lang.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/3/9/145751.html

Chinesische Version:
十年冤狱 兰州杨映海历经酷刑迫害

Veröffentlicht am:
31.03.2014

Ein mehrfach ausgezeichneter Landwirt: die Gefangenschaften kosteten ihn fast sein Leben – jetzt wieder eingesperrt (Stadt Lanzhou in der Provinz Gansu)

(Minghui.org) Nachdem Herr Bai Sanyuan schon unsäglich unter der Verfolgung von Falun Gong gelitten hat, wurde er nun erneut verhaftet. Polizisten drangen am 31. Dezember 2013 gewaltsam in seine Wohnung ein und verhafteten ihn zum wiederholten Male. Sie verschleppten ihn ins Gefängnis der Stadt Lanzhou in der Provinz Gansu, wo er bereits nach einigen Wochen ganz abgemagert und gebrechlich ist.

Landwirt mit hohen Auszeichnungen

Herr Bai ist von Beruf Landwirt, lebt im Verwaltungsbezirk Pingbao und ist 51 Jahre alt. Im Laufe der Jahre hat er bereits mehrere Auszeichnungen in Landwirtschaftstechnik von der Provinz-und Stadtregierung erhalten. Er war einer der wenigen Landwirte im Verwaltungsbezirk Pingbao, der solch hohe Ehren erhielt.

Seine Leidensgeschichte unter der Verfolgung:

Seit Juli 1999, dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong, hat Herr Bai schwer unter der Verfolgung gelitten. Der Zeitpunkt seiner ersten illegalen Festnahme und die Zeitdauer der ersten Haftzeit liegt der Redaktion nicht vor. Bekannt ist lediglich, dass Herr Bai im Jahre 2004 aus medizinischen Gründen nach Hause entlassen wurde. Man hatte ihn während seiner Gefangenschaft gefoltert. In dieser Zeit verlor er dramatisch an Gewicht und war nur noch Haut und Knochen. Seine Arme und Beine wurden steif. Bis auf einen seiner kleinen Finger konnte er sich nicht mehr bewegen.

Entlassung, als er sich nicht mehr bewegen kann

Nach seiner Entlassung im Jahr 2004 gingen die Schikanen durch die Mitarbeiter der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) weiter.

Am 16. Mai 2010 kam es zur zweiten Verhaftung. Herr Bai wurde von Mingrui Zhang, dem stellvertretenden Leiter der Bezirks- Polizeiabteilung Jingyuan, und Pan Qianrui, dem Leiter der Staatssicherheitsabteilung sowie weiteren Beamten erneut festgenommen. Sie verschleppten ihn ins Bezirksgefängnis Jingyuan und folterten ihn dort auf der „Tigerbank“, das erste Mal zwei Tage lang, das zweite Mal acht Tage lang.

Linkes Bein gelähmt

Danach blieb sein linkes Bein gelähmt. Der Anführer der Gruppe, in der Herr Bai gefangen gehalten wurde, heißt Zhang Hongzhong.

Einen knappen Monat später, am 12. Juli 2010, wurde Herr Bai zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und ins Gefängnis der Stadt Lanzhou gebracht. Am 31. Mai 2011 verlegte man ihn aufgrund einer Anämie und Gallensteine ins Krankenhaus.

Am 4. Juli 2011 teilte das Krankenhaus seiner Familie mit, dass Herr Bai ernsthaft erkrankt sei. Drei Tage später wurde er von Poleibeamten unter der Leitung von He Qin, dem Leiter der 6. Abteilung, nach Hause gebracht.

Kurze Zeit nach seiner Heimkehr zu Hause bildeten sich an seinem ganzen Körper Blasen. Am 21. Juli bekam Herr Bai unerträgliche Schmerzen in den Rippen und am Rücken. Eine Woche später brachte ihn seine Familie zum Kreiskrankenhaus von Jingyuan.

Er kämpft um sein Leben

Dort verweigerte man seine Aufnahme aufgrund seines kritischen Zustandes, der als nicht mehr behandelbar eingeschätzt wurde. Am 29. Juli wurde Herr Bai zum Stadtkrankenhaus Lanzhou auf die Intensivstation eingewiesen, wo er um sein Leben kämpfte.

In dieser kritischen Zeit bewahrte Herr Bai seinen Glauben an Falun Dafa. Seine Familie und Freunde unterstützen ihn in seinem Überlebenskampf. Nach 40 Tagen war Herr Bai über den berg. Im Februar 2012 wurden die Gallensteine entfernt. Beide Krankenhausaufenthalte kosteten die Familie mehr als 80.000 Yuan.

Während Herr Bai zu Hause allmählich genas, wurde er permanent durch die Mitarbeiter des Gefängnisses belästigt. Man forderte von ihm, zweimal jährlich zu einer medizinischen Untersuchung ins Gefängnis zurückzukehren. Der politische Leiter der Polizeistation Pingbao, Jing Shixu, forderte mehrmals das Gefängnis auf, Herrn Bai wieder einzusperren.

Wie oben beschrieben, kam es am 31. Dezember 2013 zu einer erneuten Festnahme. Als Herrn Bais Angehörige ihn einige Woche später, am 13. Februar 2014, im Gefängnis besuchten, bemerkten sie, dass Herr Bai ganz abgemagert und gebrechlich war. Herr Bai berichtete, dass er gezwungen werde, schwere Arbeit zu verrichten.

An der Verfolgung beteiligt:

Chu Zhiyong (楚志勇), Leiter des Gefängnis der Stadt Lanzhou
Mou Jianfeng (牟建峰), Leiter der sechsten Abteilung, Gefängnis der Stadt Lanzhou
Jing Shixu (景 世 旭), politische Leiter der Polizeistation der Gemeinde Pingbao:
86 – 15109438715

  • Veröffentlicht am:
  • 10.03.2014

Falun Gong-Praktizierende schwebt nach langjähriger Verfolgung in Lebensgefahr (Fotos) (Provinz Gansu)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Liu Xiuping wurde am 10. Januar 2014 von der Staatssicherheitsabteilung Chengguan verhaftet und trat an diesem Tag in den Hungerstreik. Nach acht Tagen, am 17. Januar, war ihr Zustand lebensbedrohlich.

Als ihre Familienangehörigen sie am 13. Januar besuchen wollten, verweigerte die Haftanstalt dies.

Als sie Frau Liu am 17. Januar sahen, war diese in einem schrecklichen Zustand und sie erfuhren, dass sie seit acht Tagen nichts gegessen und getrunken hatte.

Die Haftanstalt war ebenfalls wegen ihrer körperlichen Verfassung besorgt, wenn auch aus ganz anderen Motiven heraus. Um nicht die Verantwortung für ihren möglichen Tod tragen zu müssen, schickte sie sie am 18. Januar nach Hause.

Verfolgung von Anfang an

Frau Liu arbeitete für das Eisenbahnbüro Lanzhou in einem Wasserwerk. Sie begann 1997 Falun Gong zu praktizieren, wodurch sie ihre Gesundheit zurück erlangte. Nach dem Beginn der Verfolgung ging sie nach Peking, um für Falun Gong zu sprechen. Dafür wurde sie für zwei Jahre in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. Später brachte man sie zur weiteren Verfolgung in eine Gehirnwäsche-Einrichtung in Gongjiawang, Lanzhou. Später wurde sie zur Sklavenarbeit an eine Haftanstalt verkauft.

Ihre Familie berichtete, dass Frau Liu bei ihrer Rückkehr aus dem Zwangsarbeitslager in Peking eine acht bis zehn Zentimeter lange Schnittwunde am Kopf hatte. Nach ihrer Rückkehr von Lanzhou fehlte ihr ein Ohr.

Frau Liu erleidet im Frauenzwangsarbeitslager Peking einen Nervenzusammenbruch

Ende 2000 ging Frau Liu nach Peking, um für Falun Gong zu sprechen und wurde verhaftet und in die Haftanstalt Haidian gebracht. Dort wurde sie einmal von den Wärtern nackt ausgezogen und musste die ganze Nacht draußen in der eisigen Kälte stehen.

Im Februar 2001 wurde sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und im März in das Frauenzwangsarbeitslager Peking gebracht.

Die Wärter befahlen Frau Liu, eine Garantieerklärung zu schreiben, dass sie „aufhört Falun Gong zu praktizieren“ sowie eine „Verzichtserklärung“ an den Lehrer von Falun Gong. Als sie sich weigerte, umzingelten vier Personen sie, um sie „umzuerziehen“. Sie schlugen und traten sie und zwangen sie, im Militärstil mit den Händen hinter dem Kopf zu Hocken. Sie musste lange Zeiten am Stück still stehen und wurde mit der Methode „Flugzeug fliegen“ gefoltert (s. Foto). Die Wärter packten ihre Haare, schlugen ihren Kopf gegen die Wand und stachen ihr mit Nadeln in die Genitalien.


Nachstellung der Foltermethode „Flugzeug fliegen“

Die Praktizierenden durften nicht schlafen, wenn sie sich weigerten, eine „Garantieerklärung“ zu schreiben. Einigen von ihnen wurde sechs Monate lang der Schlaf entzogen; sie durften nur zwei Stunden schlafen. Frau Liu wurde von dem Leiter der Abteilung Nr. 4, Li Jirong, grausam geschlagen. Auch Gruppenleiter Chen Lili schlug sie, während er auf ihr saß. Frau Lius Gesicht wurde rot und schwoll an. Ihr Körper war mit schwarzen und blauen Flecken übersät.


Folterdarstellung: Heftige Schläge und Tritte

Wegen des langen Schlafentzugs war Frau Liu beim Sprechen verwirrt und sah sehr blass aus. Die Polizisten behaupteten, dies käme vom Praktizieren von Falun Gong. Unter dieser intensiven seelischen und körperlichen Folter erlitt Frau Liu einen Nervenzusammenbruch.

Ihr alter Vater verstarb vor Verzweiflung wegen ihres Zustandes.

Nach der Freilassung: Keine Freiheit in Sicht

Nach zwei Jahren unmenschlicher Verfolgung im Frauenzwangsarbeitslager Peking wurde sie 2003 freigelassen und von ihrer Familie nach Hause gebracht. Sie verhielt sich nicht wie sie selbst. Oft blieb sie die ganze Nacht wach. Sie war den ganzen Tag stumm und stand nur mit leerem Gesichtsausdruck da. Sie hatte starke Vaginalblutungen und litt auch an Harn- und Stuhl-Inkontinenz. Als sie später die Falun Gong-Übungen machte, wurde sie allmählich wieder gesund.

Kaum dass sie wieder arbeitete, setzte Fabrikleiter Li Xiliang sie weiterhin unter Druck, damit sie aufhörte zu praktizieren. Er befahl Frau Liu, im Sicherheitsbereich zu arbeiten, damit sie überwacht werden konnte. Sie hatte nur wenige Freiheiten und musste jeden Tag die Gänge und Toiletten putzen. Frau Liu beschwerte sich kein bisschen. Sie leistete sehr gute Arbeit beim Putzen und kümmerte sich auch gut um die Gärten.

Zur Sklavenarbeit verkauft

Am 30. April 2006 wurde Frau Liu erneut verhaftet, als sie Informationsmaterialien über die Verfolgung verteilte. Später brachte man sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung in Gongjiawan, Lanzhou.

Als es der „Umerziehungsanstalt Lanzhou“ (die Gehirnwäsche-Einrichtung) nicht gelang, von ihrem Arbeitgeber und ihrer Familie Geld zu erpressen, verkaufte sie Frau Liu für einen hohen Preis an das Zwangsarbeitslager Yuzhong.

[Anmerkung der Red.: Mehrere Fälle von Verkauf weiblicher Falun Gong-Praktizierender an das Frauenzwangsarbeitslager Yuzhong in Lanzhou wurden uns für diesen Zeitraum gemeldet: Mitte Mai 2006 wurde Dong Guohong von der Gehirnwäsche-Einrichtung für 20.000 Yuan dorthin verkauft. Im selben Jahr wurden Li Yuxia und Liu Xiupung ebenfalls an dieses Zwangsarbeitslager verkauft.]

Verfolgung im Frauenzwangsarbeitslager Yuzhong

Am 28. August 2006 wurde Frau Liu Xiuping zu zwei Jahren und sechs Monaten Zwangsarbeit verurteilt und im Frauenzwangsarbeitslager Yuzhong eingesperrt. Die Neuankömmlinge wurden anfangs isoliert und von sechs oder sieben Mitgefangenen überwacht.

Frau Liu erlitt grausame Schläge und weitere Arten der Verfolgung, einschließlich Schlafentzug, Verbot Kleidung zu tragen, Erfrieren, Aushungern und weitere körperliche Folterungen.

Sie wurde sogar von der Mitgefangenen Li Li geschlagen, weil sie ihre Kleidung wusch. Ihre Waschschüssel wurde zertrampelt und sie durfte ihre Kleidung nicht zum Trocknen aufhängen, sondern musste sie nass anziehen.

Die Gefangenen mussten alle möglichen Arbeiten verrichten, z.B. Medikamentenschachteln herstellen, Mais abzupfen, Bohnen schälen, Teppiche weben, weiße Moslem-Hauben machen und Verzierungen auf Schuhe nähen. Alles war schwere Arbeit.

Als der Tag kam, an dem Frau Liu freigelassen werden sollte, wurde ihre Haft um zwei Monate verlängert.

Nach ihrer Rückkehr nach Hause sah ihre Familie, dass ihre körperliche Verfassung noch schlechter war als beim ersten Mal, als sie aus dem Zwangsarbeitslager Peking freigelassen worden war.

Erneut verfolgt

Als sie zum zweiten Mal eingesperrt wurde, entließ ihr Arbeitgeber sie und ihr Mann kam ins Arbeitslager, um sich scheiden zu lassen. Er nahm auch ihr Kind mit. All dies machte ihr Leben noch schwerer. Nach ihrer Freilassung musste sie bei Verwandten wohnen.

Frau Liu erlitt enorme seelische Qualen und konnte nicht arbeiten gehen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Oft war sie mittellos und musste Getränkedosen sammeln, um sich etwas Geld zu verdienen. Sobald sie auch nur einige wenige Yuan hatte, kaufte sie einen Pfannkuchen, um ihren knurrenden, leeren Magen etwas zu beruhigen.

Um ihre Rechte zurückzuerlangen machte sie sich bezüglich gesetzlicher Vorschriften kundig und suchte rechtliche Unterstützung. Sie war damit beschäftigt, zwischen ihrem früheren Arbeitgeber, Anwaltskanzleien, der Provinzregierung, der städtischen Regierung und dem örtlichen Volkskongress hin und her zu eilen, um ihre Arbeit zurück zu erlangen.

Drei oder vier Jahren vergingen und Frau Liu erhielt keinen Cent Schadensersatz. Die Regierungsabteilungen wiesen alle Schuld von sich und drohten ihr sogar.

Als Frau Liu am Morgen des 10. Januar 2014 an einer Grundschule vorbeiging, hörte sie, wie einige Beamte der KPCh Falun Gong verleumdeten, um die Gedanken der Schüler und Passanten zu vergiften. Frau Liu ging hinüber und sagte zu ihnen, dass sie ein Verbrechen begingen. Die Männer weigerten sich zuzuhören und riefen die Staatssicherheitsabteilung Chengguan, um Frau Liu verhaften zu lassen. Zuerst wurde sie auf die Polizeistation Xicun und am Nachmittag in die Haftanstalt Taocunping gebracht.

Frau Liu wurde, wie berichtet, am 18. Januar freigelassen, da sie dem Tode nahe war. Über ihren aktuellen Zustand liegen uns derzeit keine Nachrichten vor.

An der Verfolgung beteiligt:
Frauenzwangsarbeitslager Gansu: +86-931-8797866, +86-931-8797088
Chen Zhikai, Leiter der Staatssicherheitsabteilung Chengguan: +86-13399317327
Li Xiliang, Sekretär der KPCh der Wasserfabrik des Eisenbahnbüros Lanzhou: +86-13609331338

Kontaktinformationen weiterer Täter befinden sich im englischen Originalartikel.

  • Veröffentlicht am:
  • 18.02.2014

Nach neun Jahren der Verfolgung zur Gehirnwäsche gebracht (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu

(Minghui.org) Sie ging 1999 nach Peking, um für Dafa zu sprechen, noch bevor sie eine Praktizierende wurde. Als Folge wurde sie für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager gesperrt und verlor wegen der Folter dort fast ihr Leben. Die Behörden schikanierten sie weiter und so wurde sie nach ihrer Freilassung mittellos. Als sie neun Jahre später nach Hause zurückkehrte, brachte man sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Liu Juhua, geboren 1957, hat die Verfolgung überlebt; wir hoffen, dass wir bessere Nachrichten erhalten und über ihren Fall berichten können.

Zu Tränen gerührt

Frau Liu sah ein Falun Gong-Flugblatt, das die ganze Geschichte des friedlichen Appells der Falun Gong-Praktizierenden am 25. April 1999 beschrieb. Sie musste weinen, wenn sie daran dachte, dass so viele Menschen so ungerecht behandelt worden waren, wo sie doch den Ort sauber hinterlassen hatten, als sie gingen und sogar Müll und Zigarettenstummel von anderen Personen weggeräumt hatten. „Sie sind so anders, so wertvoll“, dachte sie. „Ich will so sein wie sie…“

Am Morgen des 22. Juli 1999 hörte Frau Liu, dass Falun Gong-Praktizierende verhaftet worden waren. Sie ging zur Regierung der Provinz um für Falun Gong zu sprechen. Alle Praktizierenden dort, einschließlich Frau Liu, wurden in einen Bus gezwungen und in das Stadium Qilihe gebracht. Sie floh in dieser Nacht und ging am nächsten Tag erneut zu der Regierung, um für Falun Gong zu sprechen. Sie erlebte dasselbe wieder.

Später sagte eine ältere Frau zu ihr: „Scheinbar kann die örtliche Regierung das nicht lösen. Wir müssen nach Peking. Kommst du mit?“ Frau Liu sagte: „Ja.“ Sie lieh Geld und machte sich auf den Weg nach Peking, noch bevor sie mit dem Praktizieren begonnen oder das Zhuan Falun gelesen hatte. [Anmerkung d. Red.: Es wurde nicht berichtet, wann Frau Liu anfing, Falun Gong zu praktizieren.]

Auf dem Platz des Himmlischen Friedens sah Frau Liu Polizisten Falun Gong-Praktizierende schlagen. Sie lief hinüber, um das Spruchband zu schützen, doch die Polizei hielt sie auf. Man steckte sie in ein Polizeiauto und brachte sie zum Polizeiamt Tiandi in Peking, wo Beamte des Verbindungsbüros Lanzhou in Peking sie abholten, zurück nach Lanzhou brachten und sie dort 15 Tage lang festhielten.

Frau Liu bleibt im Gefängnis standhaft

Zum Chinesischen Neujahr 2000 verkaufte Frau Liu ihre Wohnung und fuhr erneut nach Peking. Sie wurde verhaftet, zurückgebracht und in der Haftanstalt Nr. 1 in Xiguoyuan in Lanzhou eingesperrt.

Sie musste Sklavenarbeit verrichten und im Hocken Samen sammeln. Jeder musste täglich einen Sack Samen sammeln. Wer dies nicht tat, wurde gefoltert. Die Falun Gong-Praktizierenden traten aus Protest gegen die Verfolgung in den Hungerstreik. Die Polizisten ohrfeigten Frau Liu und schrieen: „Du bist gerade erst angekommen und schon machst du den meisten Ärger.“ Frau Liu weigerte sich, die drei Aussagen zu schreiben und wurde danach ein Jahr lang im Zwangsarbeitslager Nr. 1 von Pingantai in Gansu eingesperrt.


Folternachstellung: In der Luft aufhängen

Im Arbeitslager nicht „umerzogen“

Frau Liu weigerte sich, die Regeln des Arbeitslagers aufzusagen und so gaben die Polizisten ihr die schmutzigste, anstrengendste und härteste Arbeit. Als sie sie „umerziehen“ wollten, weigerte sie sich, irgendeine Frage zu beantworten oder die „Hausaufgaben“ zu machen und so zwangen sie sie 45 Tage lang zu stehen.

Am letzten Tag der „Umerziehung“ fesselte man sie mit Handschellen, hängte sie im Büro auf und befahl ihr, die drei Aussagen zu schreiben. Drei Tage später brachte die Mitgefangene Lan Mei sie zum Eingang eines Kellers und sagte: „Der Hauptmann sorgt sich so sehr um dich, doch du zeigst keinerlei Respekt.“ Frau Liu antwortete: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind am besten.“

Jedes Mal wenn sie das sagte, schlug Lan Mei sie, bis Frau Lius Mund mit Blut bedeckt war. Lan Mei rief acht weitere Personen, nahm einen schmutzigen Lumpen vom Boden und stopfte ihn Frau Liu in den Mund. Sie verbanden ihr die Augen, fesselten ihre Hände mit einem Seil, packten sie an den Haaren, stießen sie gegen die Wand und schrieen: „Wenn du nicht die drei Aussagen schreibst, wirst du sinnlos sterben!“ Acht von ihnen folterten Frau Liu, indem sie ihr die Arme gewaltsam hoch und runter rissen. Eine Drogensüchtige schrie: „Ich zeige dir, was ein schneller Kicker ist.“ Sie schlugen sie abwechselnd und drohten ihr: „Wenn du nicht nachgibst hängen wir dich heute Nacht hier auf und lassen dich sterben.“ Frau Liu wurde sieben ein halb Stunden gefoltert. Danach war sie 100 Tage lang bettlägerig.

Nach neun Jahren unfreiwilliger Obdachlosigkeit wieder Zuhause

Nach ihrer Freilassung schikanierten die Polizei und Mitarbeiter der Gemeinde sie wiederholt. Ihr Leben war schwer und sie musste obdachlos werden um weiterer Verfolgung zu entgehen. Sie war neun Jahre lang mittellos. Frau Liu wusste, dass sie als gesetzestreue Bürgerin kein solches Leben führen sollte und so kehrte sie 2011 nach Hause zurück. Dort wendete sie sich an die zuständige Person im Gemeindebüro, um ihre Rente zu beantragen.

Sechs Monate Gehirnwäsche

Ein Jahr später arbeitete die Polizei mit der Gemeinde zusammen, um sie in das Gemeindebüro kommen zu lassen. Sie behaupteten, es ginge um ihre Rente. Das war aber gelogen. Sie sperrten sie ein und nahmen sie in die Mangel: „Was hast du all diese Jahre getan?“ Frau Liu antwortete: „Wo anders meinen Lebensunterhalt verdient. Ich hasse es, von der Polizei schikaniert zu werden.“ Mehrere Personen packten ihre Hände und zwangen ihre Fingerabdrücke auf die vorbereiteten Aussagen.

Monate später brachten sie Frau Liu in die Gehirnwäsche-Einrichtung Gongjiawan. Sie war dort sechs Monate und einen Tag eingesperrt. Frau Liu wurde geistig und körperlich gefoltert und erlitt einen Schock.

  • Veröffentlicht am:
  • 10.01.2014