Todesmeldung: Frau wird für ihr Eintreten für Falun Gong zu Tode gefoltert

17. Januar 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Guangdong in China

(Minghui.org) Frau Peng Wenxiu starb am 24. Dezember 2015, während sie inhaftiert war. Sie war festgenomen worden, weil sie öffentlich Informationen über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte. Sie war um die 60 Jahre alt.

Peng-Wenxiu
Frau Peng Wenxiu

Frau Peng wohnte im Landkreis Luhe und wurde am 12. Juni 2014 festgenommen. Später verurteilte man sie zu vier Jahren Gefängnis. Während sie im Frauengefängnis des Bezirks Baiyun eingesperrt war, war sie verschiedenen Foltermethoden ausgesetzt. Laut Aussagen ihrer Familie verlor sie innerhalb von nur einem Jahr in Haft fast alle ihre Zähne. Da sie nicht essen konnte, wurde sie sehr schwach. Dennoch fuhren die Wärterinnen fort, sie zu foltern. Kurz vor Neujahr starb Frau Peng.

Vergangene Inhaftierungen

Vor ihrer letzten Festnahme war Frau Peng im Juni 2008 festgenommen und einige Zeit in einem lokalen Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten worden.

Für Frau Pengs Haft und Misshandlung verantwortlich:

Peng Yuanju (Leiter der Staatssicherheitsabteilung des Landkreises Luhe): +86-13809796038
Huang Yongtong (Ausbilder des Polizeiamtes im Landkreis Luhe): +86-13828902618
Frauengefängnis des Bezirks Baiyun: +86-20-87413371 and +86-20-87413112 (Telefon), +86-20-87443550 (Fax), E-Mail: jyj-nzjy@gd.gov.cn

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/1/13/154782.html

Chinesische Version vorhanden
彭文秀被广东省女子监狱迫害致死

Rubrik: Todesfälle

Trauernde Mutter klagt Jiang Zemin wegen des Todes ihrer Tochter an

29. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Guangdong, China

(Minghui.org) Eine trauernde Mutter erstattete zum dritten Todestag ihrer Tochter Anzeige gegen Jiang Zemin.

Frau Yang Huanying aus der Stadt Zhuhai, Provinz Guangdong, zeigte den ehemaligen chinesischen Diktator wegen der Initiierung der Verfolgung von Falun Gong an, die zum Tod ihrer Tochter Zheng Aixin im Alter von 45 Jahren führte.

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Frau Zheng Aixin

Als fähige Künstlerin, die in ihrer Gemeinde wohlbekannt war, wurde Frau Zheng zu einem Ziel der Kommunistischen Partei, als sie im Jahre 2000 nach Peking gegangen war, um dort gegen die Verfolgung von Falun Gong einzutreten. In den darauffolgenden drei Jahren wurde sie zwischen Arbeitslager und Gehirnwäsche-Einrichtung hin- und hergebracht und erst freigelassen, als ihr Mann, ein preisgekrönter Künstler, in einem öffentlichen Interview ein Plädoyer für ihre Freiheit hielt.

Nach ihrer Freilassung im Jahre 2004 nutzte Frau Zheng ihren Ruhm und den ihres Gatten, um Besuchern ihrer Wohnung und ihrer Studios über die Verfolgung von Falun Gong zu erzählen. Das Ehepaar wurde von der Polizei unter ständige Observation gestellt und Frau Chen war es nicht gestattet, zu anderen Orten für eine Ausstellung zu reisen bzw. andere Dinge zu tun.

Da Frau Zheng ihr Künstlerleben nicht ausleben konnte, fühlte sie sich unter einem enormen mentalen Druck. Die wiederkehrenden Verhaftungen und Einkerkerungen ihrer Mutter, die auch Falun Gong praktizierte, verstärkte ihre Pein, und ihre Gesundheit verschlechterte sich zunehmend. Im Jahre 2011 fand eine neue Verhaftungswelle von lokalen Praktizierenden statt, die sie gut kannte und oft besuchte, sodass sie die letzte Hoffnung verlor und im darauffolgenden Jahr starb.

In der Strafanzeige beschreibt ihre Mutter detailliert, was ihre Tochter zu erleiden hatte. Gleichzeitig beschrieb Frau Yang ihr eigenes 16 Jahre andauerndes Martyrium, einfach nur, weil sie Falun Gong praktizierte. Sie wurde achtmal verhaftet, zweimal in Zwangsarbeitslager gebracht, sechsmal in einer Gehirnwäsche-Einrichtung gefoltert und ihr Heim wurde mehrfach durchwühlt.

Die Mutter macht Jiang für ihr eigenes Leiden und den vorzeitigen Tod ihrer Tochter verantwortlich.

Künstlerische Fähigkeiten entwickelten sich weiter durch das Praktizieren von Falun Gong

Frau Zheng malte Ölgemälde und Kalligraphie. Im Mai 1998 folgte sie der Empfehlung eines Freundes und begann Falun Gong zu praktizieren. Durch das Lesen des Buches Zhuan Falun fand sie den Sinn ihres Lebens heraus. Obwohl sie das Praktizieren nicht aus gesundheitlichen Gründen begonnen hatte, war drei Monate später das Rheuma in ihren Beinen einfach verschwunden.

Als die Verfolgung begann, blieb sie eine Zeitlang innerhalb einer Gruppe von Praktizierenden. Jeden Tag, bevor sie mit dem Malen begann, praktizierten sie gemeinsam die Übungen und lasen eine Lektion im Zhuan Falun.

Zu Beginn malte sie Blumen, ging jedoch später zu Porträts über. Manchmal stellte sie ein Gemälde an einem Tag fertig. Ihre künstlerischen Fähigkeiten wuchsen rasant an. Ihre Werke stellten die traditionelle chinesische Kultur dar und drückten ihren unerschütterlichen Glauben an Falun Gong aus.

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Gemälde von Frau Zheng

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Gemälde von Frau Zheng

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Ein weiteres Gemälde von Frau Zheng. Ursprünglich wollte sie dieses Bild beim Internationalen Kunstwettbewerb von NTD TV einreichen.

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Auch dieses Gemälde war für den Internationalen Kunstwettbewerb vorgesehen.

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Gemälde von Frau Zheng

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Gemälde von Frau Zheng

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„Reiner Lotus in schmutzigem Wasser“ von Frau Zheng

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„Blumenfee“ von Frau Zheng

Verhaftungen, strenge Observation und Tod

Doch hielt diese gute Zeit nicht lange an, da Frau Zheng in der Stadt Zhuhai eine prominente und einflussreiche Person war – ebenso wie ihr Mann. Im Jahre 2001 wurde sie verhaftet und in einer Gehirnwäsche-Einrichtung gefoltert. Bald darauf wurde sie für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager gebracht.

Als sie im April 2002 aus dem Arbeitslager freigelassen wurde, kam sie in eine andere Gehirnwäsche-Einrichtung, da sie sich immer noch weigerte, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Als sie weiterhin auf ihrem Glauben beharrte, wurde sie für weitere zwei Jahre in dasselbe Zwangsarbeitslager zurückgebracht.

Praktizierende, die mit Frau Zheng eingekerkert waren, erinnern sich an sie als eine schöne und elegante Dame mit einem sanftmütigen Temperament. Sie hinterließ bei den Menschen einen bleibenden Eindruck. Dennoch wurde diese talentierte Künstlerin im Gefängnis gedemütigt und brutal gefoltert.

Da sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben, wurde sie einer brutaleren Behandlung unterzogen, indem man sie ständig überwachte und ihr den Schlaf entzog. Ihr wurde nicht gestattet, sich zu reinigen, Wärter schlugen sie mit Stöckelschuhen und man hielt sie in Einzelhaft.

Im Jahre 2003 gewann ihr Mann den ersten Preis bei einem Internationalen Kreativ-Design Wettbewerb in Japan. In einem Interview erzählte er den Reportern, dass sich seine Gesundheit verschlechtert habe und er seine Frau brauche, damit sie sich um ihn kümmere. Kurz darauf wurde Frau Zheng im April 2004 vorzeitig entlassen.

Nach ihrer Freilassung fuhren die Behörden damit fort, Frau Zheng und ihrem Gatten streng zu überwachen. Das Ehepaar durfte nicht mehr im Fernsehen oder in der Zeitung erscheinen und konnte das Land nicht verlassen. Ihr Telefon wurde überwacht.

Frau Zheng wurde depressiv.

Ihre Mutter wurde zwischen 2005 und 2008 zweimal verhaftet und ins Arbeitslager gebracht. Im Jahr 2011 wurden viele Falun Gong-Praktizierende, unter anderem sehr enge Freunde, verhaftet.

Unter dem enormen mentalen Stress wurde Frau Zheng Cheng immer kranker und starb im Jahr 2012 an Gebärmutterkrebs und chronischer Nierenschwäche im Alter von 45 Jahren.

Die Leiden ihrer Mutter

Frau Yang Huanying wurde ebenso verfolgt, verhaftet, eingesperrt und gefoltert.

Sie wurde zwischen September 2000 und September 2003 mehrere Male verhaftet und für Zeiträume von zwei Wochen bis zu einem Jahr in Gehirnwäsche-Einrichtungen, Drogenrehabilitationszentren und Hafteinrichtungen eingesperrt.

Im März 2005 verurteilte man sie zu 18 Monaten Zwangsarbeitslager. Dort musste sie fünf Monate hintereinander verleumderische Videos über Falun Gong anschauen. Des Weiteren entzog man ihr den Schlaf und ließ sie mehrere Male 3 Stunden lang unter sengender Sonne stehen.

Ein Jahr nach ihrer Freilassung wurde Frau Yang im Mai 2007 erneut verhaftet und ohne gesetzliche Grundlage zu weiteren 18 Monaten Zwangsarbeitslager verurteilt. Im Arbeitslager überwachten sie kriminelle Drogensüchtige, die sie gleichzeitig beschimpften. Die Wärter wechselten sich darin ab, sie dazu zu bringen, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben.

Wenn Sie sich weigerte, ihren Glauben zu widerrufen, musste sie viele Stunden stehenbleiben. Dadurch schwollen ihre Beine an und sie verlor immer mehr an Gewicht, bis ihre Knochen sichtbar wurden. Schließlich war sie dem Tode nahe, sie konnte sich nicht mehr um sich selbst kümmern und musste zur Toilette getragen werden.

Frau Yang kehrte im Oktober 2008 nach Hause zurück und beteiligte sich aktiv an der Aufdeckung der Verfolgung. Um weitere Verhaftungen zu vermeiden, entschloss sie sich, ihr Zuhause zu verlassen. Dennoch kam es noch schlimmer, da ihr die Regierung ab 2010 die Pension verweigerte.

Sie schloss in ihrer Anzeige: „Ich hatte eine glückliche Familie – einen liebevollen Gatten und vier Kinder, die mich gut behandelten. Ich hätte mein Alter mit meinen fünf Enkelkindern verbringen können. Doch da ich Falun Gong praktiziere, ist meine Tochter gestorben und meine Familie wurde auseinandergerissen.“

Frau Yang möchte, dass Jiang Zemin für seine Verbrechen bestraft wird.

Hintergrund

Jiang Zemin begann 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Er setzte sich über die übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros hinweg. In seiner Position als Chef der Kommunistischen Partei zwang er ihnen seinen Willen auf und begann mit der Verfolgung.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Viele wurden wegen ihrer Organe getötet. Weitaus mehr wurden gefoltert. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn und die Weiterführung der Verfolgung verantwortlich.

Unter seiner persönlichen Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das „Büro 610“ genannt wird. Diese Organisation setzt sich bei der Umsetzung der Direktive, die Jiang Zemin für die Verfolgung ausgegeben hatte, über die Polizeikräfte und das Rechtssystem hinweg. Die Direktive lautete: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie körperlich!“

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu stellen. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/13/152506.html

Chinesische Version vorhanden
/画家郑艾欣被迫害致死 母亲控告元凶江泽民(图)

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Nach ihrer Strafanzeige wird sie schikaniert und muss ihre Wohnung verlassen (Shenzhen)

22. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Guangdong

(Minghui.org) Mehrere Falun Gong-Praktizierende in Shenzhen in der Provinz Guangdong wurden von den örtlichen Polizeibehörden schikaniert, weil sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hatten, den ehemaligen Führer der kommunistischen Partei Chinas. Dieser hatte die brutale Verfolgung gegen Falun Gong begonnen, die seit sechzehn Jahren immer noch andauert.

Eine von diesen Anzeigeerstattern ist Frau Li Dan, die so stark belästigt wurde, dass sie ihre Wohnung verlassen musste, um einer Verhaftung und weiteren Misshandlungen zu entgehen.

Die Polizei von Taoyuan und Mitglieder von Frau Lis Wohnungskomitee kamen am 4. September 2014 dreimal in ihre Wohnung. Der Polizist Li Xiaomao forderte, dass sie mit ihnen zur Polizeiwache gehen solle, weil sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hätte.

Als sich Frau Li weigerte, drohte Li Xiaomao damit, dass die Polizei eine Methode finden werde, sie zum Mitgehen zu zwingen. Nachdem die Polizisten sie am gleichen Tag dreimal schikaniert hatten, verließ Frau Li ihre Wohnung, um einer Festnahme zu entgehen.

Sechs Polizisten, darunter auch Li Xiaomao, kamen am nächsten Tag wieder zu Frau Lis Wohnung, fanden jedoch nur deren Eltern vor, die beide über 80 Jahre alt sind. Frau Lis Tochter und ihr Ehemann kamen spät abends heim und sahen die Polizisten. Die Tochter sagte frustriert: „Sie verhaften nicht die Kriminellen, sondern schikanieren und verhaften gute Menschen. Meine Mutter musste ihr Heim verlassen, um dieser Verfolgung zu entgehen. Ich will meine Mutter zurückhaben!“

Frühere Verfolgung und Arbeitslager

Weil Frau Li Falun Gong praktiziert, wurde sie einmal in ein Zwangsarbeitslager gesperrt und ein Jahr lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten. Außerdem wurde ihre Wohnung dreimal von der Polizei durchsucht. Ihr Ehemann arbeitet auswärts. So kümmerte sie sich alleine um ihre alten Eltern und ihre Kinder und arbeitete, um ihre Familie zu unterstützen.

Als sie inhaftiert war, erlitt ihre Mutter einen Schlaganfall und konnte nicht mehr für sich selbst sorgen.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/17/152572.html

Chinesische Version vorhanden
深圳警察拉电闸扰居民 被孩子们赶走

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Gute Taten werden mit Glück belohnt

5. September 2015 | Von Hui Tian, einem Praktizierenden in der chinesischen Provinz Guangdong

(Minghui.org)

Eine E-Mail führte mich zu Falun Dafa

Als ich in der fünften oder sechsten Klasse war, begann ich an einem plötzlich auftretenden Pneumothorax zu leiden, einer seltenen Krankheit, die zum Zusammenbruch der Lunge führen kann. Es begann mit gelegentlichen Schmerzen in der Brust und Atembeschwerden. Nachdem ich die Mittelschule absolviert hatte, nahmen meine Symptome in der Häufigkeit stetig zu.

Als ich in der zehnten Klasse war, erhielt ich eine E-Mail, die die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung der Praktik durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) erklärte. Das war ein Wendepunkt in meinem Leben. Mein Verständnis von Falun Dafa war oberflächlich, aber die in der E-Mail enthaltenen Informationen, wie Chinas Internet-Firewall zu durchbrechen ist, hatten mein Interesse geweckt.

Ich folgte den Anweisungen der E-Mail und installierte die Anti-Zensur-Software. Ich war dann in der Lage, Informationen zu erhalten: über die Falschmeldung der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und über die friedliche Demonstration der Falun Dafa-Praktizierenden in Zhongnanhai am 25. April 1999.

Zum Vergleich ging ich auch auf die Website des CCTV [1] und andere wichtige Nachrichten-Websites in China, um nach ihren Berichten über die Selbstverbrennung zu suchen. Jedoch waren die Originalberichte und das Videomaterial entfernt worden. Nur einige auf Vermutungen beruhende und kaum glaubhafte Interviews waren da zu finden.

Allmählich lernte ich mehr über Falun Dafa und seine heilenden Eigenschaften, die mein Interesse an der Praktik erregten. Ich fand den kompletten Satz der Falun Dafa-Bücher auf der Minghui-Website. Als ich das Zhuan Falun (Li Hongzhi) las, identifizierte ich mich mit den tiefgründigen Lehren des Buches, die davon sprachen, wie man seine moralische Ebene erhöhte. Ich bemerkte auch, dass das Buch viele Fragen beantwortete, die ich über Religion und Spiritualität hatte.

Im Laufe der Zeit hörten, ohne dass ich es bemerkte, meine Pneumothorax-Episoden auf. Als ich anderen erzählte, dass meine Krankheit von allein weg gegangen sei, glaubten viele Leute mir nicht, da dieser Zustand nur durch eine Operation geheilt werden kann. Diese wunderbare Heilung förderte mein Verständnis von der Kraft des Falun Dafa.

Gezwungen, die Universität zu verlassen

Wäre ich nicht gezwungen gewesen, die Universität zu verlassen, wäre ich jetzt in meinem zweiten Jahr an der Universität.

Eines Tages im letzten Jahr ging ich zur Pforte meiner Universität, um eine Express-Zustellung abzuholen. Ich gab dem Lieferanten ein paar Informationen über Falun Dafa. Ich sagte zu ihm: „Wenn Sie diese Informationen lesen und verstehen, werden Sie gesegnet sein!“

Allerdings meldete er mich den Universitätsbehörden. In den darauf folgenden Tagen traf ich mehr Mitglieder der Universitätsleitung als während des ganzen vergangenen Jahres. Auf einem Treffen versuchten Mitglieder des Lehrkörpers, mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen, und sie versuchten mich zu veranlassen, einen Brief zu schreiben, in dem ich „mein Fehlverhalten zugeben“ sollte.

Ich hatte nur dem Lieferanten einige Informationen gegeben und mit ihm über die Fakten von Falun Dafa und die Verfolgung gesprochen. Ich hatte nur sein Recht auf freie Informationen hochgehalten. Welches „Fehlverhalten“ hatte ich begangen?

Anstatt ihren Forderungen nachzugeben, schrieb ich einen Brief über meine Erfahrungen während des Praktizierens von Falun Dafa und wie ich von der Praktik begünstigt worden war. Ich erklärte auch, dass ich hoffte, dass sie die Fakten über die Verfolgung erfahren würden.

Leider verstieß die Universitätsbehörde, nachdem sie meinen Brief gelesen hatte, dann mit dem Weg, den sie einschlug, gegen die guten Sitten: Ohne mein Wissen zitierte sie meinen Vater aus unserer Heimatstadt herbei und verwies mich von der Universität.

Ich verlor mein Recht auf Bildung. Mein Vater jedoch hielt tröstend zu mir und sagte mir, dass ich mich richtig verhalten hätte. Er hatte gesehen, wie ich aus der Praktik Nutzen gezogen hatte.

An meinem letzten Abend als Student gaben meine Kommilitonen ein Abschiedsessen für mich in einem Restaurant außerhalb der Universität. Von den 63 Studenten in unserer Klasse nahmen mehr als 40 Studenten daran teil. Der Restaurantbesitzer sagte zu mir: „Es hat schon viele Abschiedsfeiern für Studenten in meinem Restaurant gegeben. Aber keine hatte eine so große Beteiligung wie Ihre. Allenfalls waren es nur 20 Teilnehmer oder so.“

Auf der Heimreise fragte ich mich, was ich jetzt tun sollte? Doch in meinem Herzen hatte ich nicht eine Spur von Bedauern über meine Handlungen.

Das Verhalten eines Dafa-Jüngers

Während ich in diesem Jahr ein Selbststudium in Grafik-Design machte, begann ich in Teilzeit als Verkäufer in einem Juweliergeschäft zu arbeiten.

Ich wurde mit zwei anderen Verkäufern eingestellt, die älter waren als ich. Beide Kollegen waren sehr unzufrieden und beschwerten sich oft über die Aufsichtsmethoden des Ladenbesitzers, der sehr unangenehm werden konnte. Einmal schlug ich unserem Chef eine Verbesserung vor. Allerdings antwortete er sarkastisch: „Also wollen Sie der Ladenbesitzer sein?“ Ich schwieg.

Es gab mehrere andere Vorfälle wie diesen, über die meine Kollegen sich ärgerten, aber ich versuchte immer, mich an die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu halten und reagierte nicht negativ.

Meine beiden Kollegen hörten bald auf und überließen es dem Besitzer und mir, den Laden zu führen. Einige Zeit später erhielt ich die Nachricht, dass meine Großmutter ins Krankenhaus eingeliefert worden sei; so teilte ich meinem Chef meine Absicht mit aufzuhören. Er bat mich, ihn nicht so bald zu verlassen, weil er es alleine nicht bewältigen könne und Zeit brauche, um einen neuen Vertriebsmitarbeiter einzustellen und zu schulen. Ich stimmte seiner Bitte zu und arbeitete einen weiteren halben Monat, bis er einen Ersatz fand.

Während dieser Zeit sprach ich auch mit ihm über Falun Dafa. Er war sehr aufgeschlossen, und begann sogar, mich viel besser zu behandeln. Als mein Chef mir die letzte Gehaltsabrechnung gab, bemerkte ich, dass er mir seine Erträge des letzten Monats auch gegeben hatte! Das war etwas, das er in der Vergangenheit nie getan hatte.

Dieses Ereignis hat meine Entschlossenheit verstärkt, bei den Grundsätzen von Falun Dafa zu bleiben und ein guter Mensch zu sein. Es kann sein, dass man, wenn man Falun Dafa praktiziert, Verluste ertragen muss und erst einmal ausgenutzt wird. Aber schließlich wird man das Glück erhalten, dass man verdient![1] China Central Television. Das chinesische Zentralfernsehen, ein von der kommunistischen Partei gesteuertes Medium.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/2/152347.html

Chinesische Version vorhanden
道路弥艰 信念弥坚

Rubrik: Für Falun Dafa eintreten

Guangdong: Frau reicht Strafanzeige ein gegen Jiang Zemin wegen unrechtmäßiger Inhaftierung und Folter

23. Juni 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Guangdong, China

(Minghui.org) Die 63-jährige Frau Liang Qinglian aus der Provinz Guangdong reichte am 23. Mai 2015 Strafanzeige gegen den ehemaligen chinesischen Präsidenten Jiang Zemin ein. Zwischen 2000 und 2002 war Frau Liang sechs Mal wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verhaftet worden. Im Polizeigewahrsam wurde sie gefoltert und zwei Mal zu gewaltsamer Umerziehung verurteilt.

Vier Mal verhaftet weil sie für das Ende der Verfolgung appellierte

Frau Liang praktiziert seit 1997 Falun Dafa. Durch das Praktizieren verschwanden ihr Rheumatismus, ihre Bronchitis sowie weitere chronische Krankheiten. Im März 2000 schrieb Frau Liang Briefe an das Außenministerium und an den Volkskongress, in denen sie die Vorteile von Falun Dafa beschrieb und wie die Praktik ihre Gesundheit verbesserte. Sie verlangte das Ende der Verfolgung. Als Folge wurde sie verhaftet und von der Polizei verhört.

Nachdem ihre Briefe kein Ergebnis brachten, reiste Frau Liang zwischen 2000 und 2001 drei Mal nach Peking, um für Falun Dafa zu appellieren. Sie wurde jedes Mal verhaftet und für insgesamt 25 Tage eingesperrt.

Während der Haft wurde Frau Liang häufig von der Polizei verhört und gefoltert. Einmal stach ihr eine Polizistin mit Nadeln in die Finger, weichte ihre blutenden Finger in Wasser auf und wiederholte die ganze Tortur erneut.

Ein Polizist stieß sie zu Boden und stampfte ihr auf den Kopf. Er zerrte sie an den Haaren und schlug ihren Kopf wiederholt gegen eine Wand. Man verbot ihr zwei Tage lang zu essen, zu trinken, zu baden oder die Toilette zu benutzen.

Zuhause verhaftet und zu Zwangsarbeit verurteilt

Am 25. Januar 2001 brach eine Gruppe Zivilpolizisten in Frau Liangs Wohnung ein und verhaftete sie. Zuerst sperrte man sie in eine Haftanstalt, wo sie täglich mehr als zehn Stunden lang Plastikblumen herstellen musste. Wegen der schweren Arbeit und den schlechten Arbeitsbedingungen sowie der Tatsache, dass sie die Falun Gong-Übungen nicht machen durfte, verschlechterte sich ihre Gesundheit erheblich. Als sie eines Tages ohnmächtig geworden war, diagnostizierte man bei ihr eine ansteckende Krankheit.

Statt Frau Liang medizinische Behandlung zukommen zu lassen, verurteilte die Polizei sie zu einem Jahr Zwangsarbeit, ohne das Arbeitslager von ihrer Krankheit zu unterrichten. Als das Lager ihre Krankheit bestätigte, ließ man sie im September 2001 frei, da man nicht wollte, dass die Krankheit sich ausbreitete.

Am 26. April 2002 wurde Frau Liang erneut verhaftet, als sie in ihrer Wohnung meditierte. Die Polizisten schlugen grausam auf sie ein, weil sie sie zwingen wollten, eine Aussage zu unterschreiben, dass sie ihren Glauben widerruft.

Aus Protest trat Frau Liang in einen Hungerstreik. Die Polizei verurteilte sie zu zwei Jahren Umerziehung und brachte sie in dasselbe Arbeitslager, in dem sie bereits ein Jahr zuvor eingesperrt gewesen war. Wegen ihrer gesundheitlichen Vergangenheit weigerte sich das Lager jedoch, sie aufzunehmen. Daraufhin brachten die Polizisten sie erneut für einige Tage in die Haftanstalt, bevor sie sie nach Hause gehen ließen.

Seither hatte die Polizei beständig Frau Liang schikaniert und ihre Familie bedroht, damit diese Frau Liang daheim überwacht und daran hindert, hinauszugehen.

Am 2. November 2002 versuchte man erneut, Frau Liang zu verhaften, kurz vor dem 16. Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Frau Liangs Familie, ihre Nachbarn und der Lehrer ihrer Kinder schützten sie, indem sie die Schlüssel der Kinder vor der Polizei versteckten. Sie diskutierten auch mit den Polizisten und forderten sie auf, keine guten Menschen zu verhaften. Am Ende des Tages gingen die Polizisten endlich wieder.

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun das ihnen zustehende Recht aus, Strafanzeige gegen den ehemaligen Diktator zu erheben.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/6/16/151099.html

Chinesische Version vorhanden
广东省恩平市梁青莲控告首恶江泽民

Rubrik: Gerichtsprozesse

Tagebuch: An Händen und Füßen gefesselt, auf brutale Weise zwangsernährt (Provinz Guangdong)

Tagebuch einer Kunstmalerin aus dem Gefängnis

(Minghui.org) Frau He Wenting, wohnhaft in Guangzhou, Hauptstadt der Provinz Guangdong, stammt aus der Stadt Shaoyang, Provinz Hunan. Sie ist Kunstmalerin und praktiziert Falun Dafa. Am 18. Dezember 2013 verteilte sie an ihre Mitmenschen im Campus der Universität Guangzhou Software zum Durchbrechen der Internet-Blockade. Sie wurde angezeigt und kurz darauf ungesetzlich festgenommen.

Zurzeit befindet sie sich im Untersuchungsgefängnis Fuyong der Gemeinde Shawan, Bezirk Panyu in Guangzhou. Sie protestierte gegen die gesetzwidrige Verfolgung mit einem Hungerstreik und wurde von der Polizei gewaltsam zwangsernährt.

Im Gefängnis führte sie ein Tagebuch, das sie einer vertrauenswürdigen Person übergab, die es aus dem Gefängnis schmuggelte. Hier ein Auszug daraus.

19. Dezember 2013

Die Aufzeichnungen in meinem Tagebuch beruhen auf persönlichen Erlebnissen und dienen als Beweis für die Verfolgung durch die KPCh.

Als ich gestern zusammen mit Mitpraktizierenden CDs mit der Software „Free Gate“ zum Durchbrechen der Internetblockade verteilte, wurde ich von Leuten der Abteilung für Staatssicherheit der Fremdsprachenhochschule Guangzhou festgenommen. Da ich mich weigerte, in das Polizeifahrzeug der Polizeistation Xiaoguwei einzusteigen, drückten mir fünf bis sechs Polizisten meinen Kopf nach unten und hoben meine Beine hoch, dann legten sie mir Handschellen an und schoben mich mit Gewalt in das Fahrzeug.

In der Polizeistation wollten sie mich fotografieren, aber ich stimmte nicht zu. Dann drehten zwei weibliche Polizistinnen und ein männlicher Polizist meine Arme nach hinten und zogen mich an den Haaren. Doch auch mit dieser Gewaltanwendung erreichten sie ihr Ziel nicht. Nach Mitternacht um etwa 1:30 Uhr wurden einige Dafa-Praktizierende zu einer ärztlichen Untersuchung gebracht. Anschließend, so sagten sie uns, wollten sie uns nach Hause bringen. Aber das war eine Lüge.

In Wirklichkeit brachten sie uns nach der Untersuchung ins Untersuchungsgefängnis Panyu. Um etwa 2:00 Uhr morgens landete ich in einer Zelle für weibliche Gefangene mit abgedunkeltem Licht. Einige weibliche kriminelle Gefangene stürzten sich auf mich und zogen mir meine Kleider und Unterwäsche, selbst meinen BH aus. Dann bekam ich eine Unterhose aus Papier und sie zogen mir die Häftlingskleidung an. Das war für mich eine große Demütigung; ich musste unwillkürlich weinen…

Die Zudecke war so dünn, dass ich vor Kälte zitterte und nicht einschlafen konnte. Meine Hände und Füße waren eiskalt. Ein männlicher Gefängnispolizist schrie durch ein hohes Fenster: „Wenn die Falun Gong ihren Namen nicht nennt, gebt ihr keine Zudecke!“

20. Dezember 2013

Am Morgen wurde ich erneut an Händen und Füßen gefesselt. Sie schleppten mich mit Gewalt zu einer ärztlichen Untersuchung. Alle mit mir festgenommenen Praktizierenden weigerten sich, sich untersuchen zu lassen. Danach brachten sie uns wieder ins Untersuchungsgefängnis zurück. Ich bin keine Kriminelle und wollte keine Gefangenenkleidung tragen! Ich zog mich aus, stellte mich mit dem Gesicht zur Wand und forderte sie auf, mir meine eigene Kleidung zurückzugeben. Alle anderen in meiner Zelle zitterten vor Kälte. Ein Polizist namens Lin befahl den kriminellen Häftlingen, mich abwechselnd zu überwachen und mich zu zwingen, die Gefangenenkleidung wieder anzuziehen. Man sagte ihnen, wenn ich nicht mitmachen würde, würden sie bestraft. Deswegen beschwerten sie sich über mich und beschimpften mich. Es tat mir leid für sie, ich wollte sie nur retten …

21. Dezember 2013

Ich setzte meinen Hunger- bzw. Durststreik fort. Um die Mittagszeit besuchte mich eine Gruppe von Gefängnisärzten. Da ich mich weigerte, eine Untersuchung vornehmen zu lassen, drückten sie mich an Händen und Füßen zu Boden, dabei zerrissen sie meine mit Baumwolle gefüllte Winterjacke. Ich rief: „Ich bin rechtschaffene gesetzestreue Bürgerin. Ihr habt nicht das Recht, mich so zu behandeln, lasst mich frei, ich kann selbst essen und trinken …“ Meine Lippen waren sehr trocken, bekamen Risse und bluteten.

22. Dezember 2013

Am Vormittag wurde ich gefesselt bzw. zwangsernährt. Fünf bis sechs Polizisten hielten mich an Händen und Füßen auf dem Bett fest und steckten einen Schlauch durch meine Nase in meinen Magen. Die Schmerzen waren so massiv, dass ich fast das Bewusstsein verlor. Ich musste mich ununterbrochen übergeben und weinte und schrie vor Schmerzen. In der Vergangenheit hatte ich bereits Verfolgungsberichte über Zwangsernährung im Internet gelesen, jetzt erlebte ich sie am eigenen Leib … Ich fragte sie: „Wie könnt ihr eine wehrlose schwache Frau so behandeln? Ihr habt bestimmt eine Ehefrau, Mutter und Kinder! Ich möchte nur meine Rechte bewahren, gibt mir meine Rechte zurück! Ich hasse euch nicht, im Gegenteil, ich wünsche mir von Herzen für euch, dass Ihr besten Gewissens die richtige Wahl treffen könnt!“


Malerei: Folternachstellung der brutalen Zwangsernährung
(aus: Internationale Kunstausstellung „Die Kunst von Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit Nachsicht“

24. Dezember 2013

Heute wurde ich zweimal zwangsernährt. Sieben oder acht männliche kriminelle Gefangene hielten mich an Händen und Beinen fest und legten mir Handschellen an. Ich versuchte mich mit allen Kräften zu befreien und fiel dabei auf den Boden. Dann hielten sich mich am Boden fest und schnitten mir meine Haare ab. Ich rief laut: „Wer gibt euch das Recht, mir meine Haare abzuschneiden?“ Einer der Beteiligten erschrak, daraufhin löste ihn ein anderer ab. Er schnitt meine Haare kreuz und quer ab, sie lagen überall auf dem Boden verstreut. Danach schleppten sie mich in einen Raum, wo ich zwangsernährt wurde. Beim Einführen des Schlauches blutete meine Nase und ich musste mich ununterbrochen übergeben. Das Erbrochene bedeckte meinen Körper. Die weiblichen Gefangenen fanden es abscheulich und ekelten sich vor mir. Sie gingen weg, ich weiß, dass sie von den Lügen und Verleumdungen der Sprachrohre der KPCh getäuscht und zutiefst vergiftet waren…

28. Dezember 2013

Heute wurde ich zweimal zwangsernährt. Meine Handgelenke sind durch die Handschellen mit Blutergüssen bedeckt. Ich erbrach Blut. Trotzdem rief ich laut: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut! Einen Glauben zu haben ist kein Verbrechen!“ Am Nachmittag kam eine Gefängnispolizistin namens Yang. Sie verleumdete Dafa und versuchte, eine Gehirnwäsche durchzuführen. Ich verneinte das Ganze und erklärte ihr die wahren Umstände der Verfolgung. Sie wurde wütend und sagte: „Auch wenn du hier stirbst, kümmert sich niemand um dich!“

15. Januar 2014

Heute ist der 6. Tag. Ich trat zum zweiten Mal in einen Hunger- und Durststreik und wurde viermal zwangsernährt. Gestern hatten sie mir beim Einführen des Schlauches meinen Magen verletzt. Um nicht noch größere Schmerzen zu erleiden, weigerte ich mich, weitere Nahrung zu mir zu nehmen. Ich wurde fast ohnmächtig und konnte kaum noch atmen. Heute früh trugen mich einige männliche Gefangene in die Klinik. Die Gefängnisärzte fesselten mich am Körper, an meinen Händen und an den Füßen. Dann wurde ich mit gespreizten Beinen an ein Bett gefesselt. Als ich die Augen öffnete, sah ich insgesamt zehn Leute um mich herum stehen: Manche hielten meine Arme, andere meine Oberschenkel und einige meinen Kopf. Der Anführer der Gruppe führte einen Schlauch durch mein linkes Nasenloch bis in meinen Magen hinein, mein Magen verkrampfte sich und ich musste mich übergeben. Der starke Reiz durch den Schlauch bereitete mir große Schmerzen. Unwillkürlich flossen die Tränen… sie ließen mich auf dem eiskalten Bett gefesselt liegen. Der Schlauch blieb von etwa 9:00 bis 16:30 Uhr in meinem Körper. In dieser Zeit wurde ich viermal zwangsernährt. Ich konnte nur schwer durch den Mund atmen. Sobald ich meinen Hals ein wenig bewegte, schmerzte meine Kehle. Es war so, als würde mir jemand mit einem Messer in den Hals stechen. Als mich einige weibliche Gefangene in die Zelle zurücktrugen, hatte ich keine Kraft mehr und war nicht in der Lage zu stehen. Meine Stimme war stark beeinträchtigt und meine linke Nasenseite stark angeschwollen.

Ich glaube, dass mein Tagebuch eines Tages die Menschen auf der Welt erschüttern wird, so wie das Video über die Verbrechen im Masanjia-Arbeitslager. Die grauenvollen und unmenschlichen Taten passieren im heutigen China – in der Kulturstadt Guangzhou (Hauptstadt der Provinz Guangdong). Wenn man sich einer Diktatur der Gewalt unterwirft und dem eigenen Gewissen zuwiderhandelt, wie kann China noch Hoffnung haben?

16. Januar 2014

Vom Hochfenster warf die Sonne einen Lichtstrahl an die Wand. (Die Fenster im Gefängnis sind so hoch, damit man weder hinaus- noch hereinschauen kann.) Ich erinnerte mich an die letzten Tage und hatte das Gefühl, als seien mir einige Schichten meiner Haut abgezogen worden. Alle Eigensinne, an denen ich früher festhielt, sind nicht mehr wichtig. Ich dachte an die erste Nacht im Gefängnis: Ich konnte nicht schlafen, meine Kleidung war durchnässt von unzähligen Tränen … ich sehnte mich nach meiner warmen Zudecke zu Hause, meiner glückliche Familie, meinem guten Arbeitsplatz und die Hoffnung auf eine gute Zukunft. All das Schöne trug ich in meinem Herzen … Alles hat sich über Nacht geändert. Ich dachte in Ruhe über mich selbst nach, meine Kultivierung, das Leben und über meine jetzige Situation.

Ich frage mich: Bereue ich etwas? Nein! Es ist meine ewige Ehre, an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ zu glauben! Ich bereue nur, dass ich früher die Zeit nicht richtig geschätzt habe, mich fleißig zu kultivieren. Jetzt befinde ich mich in Gefangenschaft und erlebe die Verfolgung. Ich frage mich weiter: Habe ich Angst? Obwohl mein Körper unwillkürlich zittert, bleibt mein Wunsch, zum wahren Ursprung zurückzukehren, klar und standhaft!

Hier werde ich gezwungen, täglich eine alte und kaputte Winterjacke zu tragen… ab und zu fallen einige Sonnenstrahlen in die Zelle, hin und wieder höre ich Vögel zwitschern. Immer wieder fällt das Gittertor mit einem Knall ins Schloss. Wir weiblichen Häftlinge werden täglich gedrillt und alle rufen laut und gefühllos: „Wir grüßen die Wächter!“ Wie im Film?! Es ist tatsächlich so wahr und doch so fern!

Ich erinnere mich wieder: Vor zwei Monaten malte ich eine weibliche Falun Dafa-Praktizierende, eine Kunstmalerin, die aufgrund der Verfolgung starb. Ihr schönes Lächeln … einige weibliche Gefangene bewunderten meine Eleganz und meine schöne Haut. Ich sagte ihnen, das käme von der Kultivierung in Dafa. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie lange ich nicht mehr in den Spiegel geschaut habe…

Das ist menschliche Haut, ich brauche auf sie nicht eigensinnig zu sein und auch nicht auf eine gesellschaftliche Position, Eleganz, Ruhm, Reichtum usw. Vor dem Gewissen und der Gerechtigkeit kann ich alles loslassen… Das Hochfenster trennt die beiden Welten, die Mauer entzieht den Menschen die Moral und beraubt sie der Fähigkeit zu beurteilen. Meine unzerstörbaren und aufrichtigen Gedanken schützen mich vor Flut und Wellen.

Hungerstreik…Zwangsernährung, mit Hand- und Fußschellen liege ich gefesselt auf dem eiskalten Boden… wieder verkrampft sich mein Magen, unter Tränen übergebe ich mich … Das Sonnenlicht wirft einen warmen Strahl auf mich, streichelt mein Gesicht, es ist die barmherzige Fürsorge des Meisters… Ich sage mir: ich leide nicht, aber der Meister und die Lebewesen …

Ich wünsche mir, ich hätte einen Pinsel, um all meine Erlebnisse zu malen… ich betrachte mir den Schlauch, die Handschellen, das vergitterte Hochfenster, die Abzeichen an der Uniform der Wärter. Ich sehe alles: die blauen Flecken auf meinen Händen, die blutigen Wunden an meinen Lippen, meine nackigen Füße und mein verschmutztes Haar …nun schreibe ich alles auf dieses zerknitterte Toilettenpapier, das unbeschreibliche Leid, das Blut und die Tränen, aber auch Hoffnung…

„Weltliche Menschen auf der anderen Seite des Hochfensters!
Wenn Ihr im hellen Wohnzimmer mit eurer Familie zusammensitzt und euer Glück genießt,
könnt Ihr euch nicht vorstellen,
wie viele Familien guter Menschen zerstört werden
und wie viel Unmenschliches sie ertragen müssen

Weltliche Menschen auf der anderen Seite des Hochfensters!
Die Kultivierenden, die sich auf dem Weg zu Gottheiten befinden, werden verfolgt
Gleichgültigkeit ist auch eine Sünde – sie macht euch zum Sündenbock!
Weltliche Menschen auf der anderen Seite des Hochfensters!
Mein großartiger und verehrter Meister lehrt mich,
Menschen zu erretten, einschließlich derjenigen,
die mich verfolgen!
Von ganzem Herzen hoffe ich,
dass ihr euch über die wahren Umstände der Verfolgung informiert,
nur eurer Sicherheit und inneren Friedens wegen!“

17. Januar 2014

Das traditionelle chinesische Neujahr steht vor der Tür. Nun will ich noch ein Gedicht meines Meisters für die Menschen aufschreiben, die mein Tagebuch lesen können. Anfangs, als ich von den Lügen der KPCh verwirrt war, rüttelte mich dieses Gedicht wie ein Donnerschlag auf.

Winterblumen – Yuan Genre

Schmutzige Welt, reiner Lotus, Milliarden Winterblumen
Im kalten Wind, liebliche Anmut noch zartgrün
Schnee, Regen tagelang, Tränen von Gottheiten und Buddhas
Erwartet, Winterblumen zurückkehren
Eigensinnige Dinge der Welt sollen nicht fesseln
Aufrichtiger Gedanke standhaft
Von Alters her
Einzig für dieses Mal

(Li Hongzhi, Winterblumen – Yuan Genre, 28.01.2003, in: Hong Yin II)

Auf dem Weg zum wahren Ursprung, erinnere ich mich oft an diese Worte des Meisters:

“…Ich bedauere dich tief im Herzen,
Ganz gleich, ob Schicksalsverbindung oder nicht
Ich wünsche dir im Stillen all das Gute
Ich wünsche dir, frühzeitig die Wahrheit zu erkennen,
ich wünsche dir, die Katastrophe sicher zu durchstehen,
solange dein Gewissen die Vorurteile durchbricht
wirst du eine schöne Zukunft haben…

(Li Hongzhi, Lass mich dich nicht bedauern, Teil 2 Liedertexte, aus: Hong Yin III

  • Veröffentlicht am:
  • 28.03.2014

Zwei Monate nach Freilassung verstorben, vermutlich wegen giftiger Spritzen

Von Minghui Korrespondenten in Guangdong

(Minghui.org) Frau Chen Zhenrong war eine ältere lang jährige Falun Gong Praktizierende, die wegen des Praktizierens 2010 unrechtmäßig entführt und dann zu vier Jahr Gefängnis verurteilt wurde. Knapp drei Monate nach ihrer Freilassung aus dem Guang Dong Frauengefängnis Ende letztes Jahres verstarb sie. Mehrere Gerstenkorne an ihren Ärmer waren festgestellt worden. Ihre Familienangehörigen vermuten, dass ihr im Gefängnis dubiosen Injektionen gegeben wurden.

Frau Chen war etwa 60 Jahre alt, wohnte in der Stadt Zunyi Provinz Guozhou. Ihr Mann ist auch ein Praktizierender. Durch die Kultivierung von Falun Gong waren beide fit und gesund. Sie sahen deutlicher jünger aus als sie waren.

Frau Chen und ihr Mann Herr Dai verschwanden vor vier Jahren auf einmal. Später erfuhr man, dass sie von Polizisten der Buji und Shan-shui-jing Polizeiwache entführt wurden. Ihr PC, Drucker und andere Geräte wurden konfisziert. Sie wurden zu vier Jahren Gefängnisse vom Bezirksgericht Longgang Stadt Shenzhen verurteilt und Frau Chen wurde ins Guangdong Frauengefängnis geworfen.

Im Dezember 2013 wurde Frau Chen freigelassen und nach etwas über zwei Monaten verstarb sie. Ihre Familienangehörige vermuteten, dass ihr im Gefängnis giftige medizinische Injektionen gegeben wurden. Ihr Mann wurde vor Kurzem aus dem Gefängnis freigelassen.

Medizin ist ein gängiges Mittel im Guangdong Frauengefängnis

Seit Juli 1999 sind viele Falun Gong Praktizierende im Guangdong Frauengefängnis gefoltert worden. Medizin ist eine häufig angewandte Methode, um die Praktizierenden, die nicht auf ihren Glauben verzichten, zu verfolgen.

Zum Beispiel wurde die Falun Gong-Praktizierende Liu Mulan aus Wuhan, illegal beim Bezirksgericht Huiyang, Stadt Huizhou, zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Am 10. Januar wurde sie ins Guangdong Frauengefängnis gebracht. Weil sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben, behaupteten die Polizisten, dass sie „Bluthochdruck“ hätte und mischten unbekannte Drogen in ihr Essen. Sie zwangen sie, jeden Tag Medikamente wegen ihres „Blutdrucks“ einzunehmen. Ein paar Monaten später verschlechterte sich Frau Lius psychischer und physischer Zustand. Ihr Bewusstsein wurde unklar, der Blick zerstreut, in den Ohren hatte sie Halluzination, begleitet mit Sehstörung. Ihr Haar waren zerzaust, sie wurde sehr dürr und artikulierte undeutlich. Ihre Füße waren angeschwollen…

Ein weiteres Beispiel ist Frau Chen Xiaoyue. Sie wurde 2008 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. In Guangdong Frauengefängnis wurde bei ihr infolge der Verfolgung fortgeschrittene Leukämie festgestellt. Ihr wurden giftige Injektion gegeben und Knochenmark entnommen. Nachdem sie am 18. März.2011 freigelassen wurde, hatte sie Brust-, Rücken- und Kopfschmerzen sowie Fieber. Frau Chen Xiaoyue sagte, dass dies durch die giftigen Injektionen verursacht worden sei.

Chinesische Version:
深圳陈振荣出狱两月即去世-疑遭药物迫害

Veröffentlicht am:
21.03.2014