Gefängnishaft wegen des Verteilens von Informationsmaterialien über Falun Gong (Provinz Henan)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Die 58-jährige Frau Yang Hemei und ihr Ehemann Chen Pengfei wurden am 4. März 2014 von örtlichen Polizeibeamten rechtswidrig festgenommen. Sie kamen in die Haftanstalt Pingdingshan.

Frau Yang verteilte am 4. März 2014 um 16:00 Uhr im Bezirk Weidong Informationsmaterialien über Falun Gong. Ein Mitbürger, der die Fakten über die Verfolgung von Falun Gong nicht kannte und von der Propaganda der kommunistischen Partei getäuscht war, zeigte sie bei der Polizei an. Daraufhin kamen mehrere Polizisten der Polizeistation Dong’anlu und nahmen sie fest. Gegen 20:00 Uhr brachen acht Polizisten in die Wohnung ein, die sie mit ihrem Ehemann Chen teilte. Sie stahlen etliche persönliche Gegenstände und nahmen ihren Ehemann fest. Am nächsten Nachmittag befahl Qiao Xiangyang, der Direktor des Büros 610 im Bezirk Weidong, das Ehepaar in der Haftanstalt der Stadt Pingdingshan einzusperren.

Frau Yang arbeitete früher im analytischen Labor des zweiten Geologie-Konzerns für Nichteisenmetall in der Provinz Henan und befindet sich im Ruhestand. Sie und ihr Mann leben in der Stadt Pingdingshan, Provinz Henan. Sie begannen im Jahr 1996 mit dem Praktizieren von Falun Gong.

Vorherige Verhaftungen

Im Jahr 2001 nahm eine Gruppe von Polizisten mehrere Praktizierende in Pingdingshan fest. Darunter befanden sich Frau Yang, Wang Jun, und Frau Liu Aiying. Die Polizisten wurden angeführt von Han Haisheng, dem Direktor des Büros 610 im Bezirk Weidong, Stadt Pingdingshan. Sie brachten die Praktizierenden in die Nervenklinik der Stadt Pingdingshan, wo sie körperlich und psychisch misshandelt wurden. Frau Yang war in der Lage, aus dem Krankenhaus zu entkommen. Danach führte sie ein mittelloses Leben, um weitere Verfolgung zu vermeiden.

Als sie wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehrte, wurde sie von Agenten des Büros 610 ständig überwacht und bespitzelt. Viele Male nahmen sie sie in Haft und sperrten sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung, wo sie gefoltert wurde.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/3/19/145947.html

Chinesische Version:
曾被关精神病院迫害 杨贺梅今又遭绑架

Veröffentlicht am:
28.03.2014

Anwalt: „Es ist völlig falsch, Falun Gong zu verfolgen!”(Provinz Henan)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Am 24. Januar 2014 fand vor dem Bezirksgericht Heshan, Provinz Henan, ein Prozess gegen einen Falun Gong-Praktizierenden statt. Wang Kuangshen aus der Stadt Hebi, ein Angestellter der Minenabteilung Nr. 9 der Firma Hemei, einer Niederlassung der Kohle und Chemie Gruppe Henan, hatte bereits ein Jahr lang in Untersuchungshaft gesessen. Seit seiner Verhaftung am 29. November 2012 hatten mehr als 500 Bewohner eine Petition unterschrieben, in der sie seine Freilassung forderten. Trotz Drohungen und Druck von der Polizei hatten Wangs Familienangehörige einen Anwalt zu seiner Verteidigung angestellt.

Das Gerichtsverfahren: Anwalt erhebt Einspruch gegen vorgelegte „Beweise“

Sobald das Verfahren begonnen hatte, realisierte der Anwalt, dass der Staatsanwalt nicht in der Lage war, die erforderlichen Dokumente vorzulegen. Es gab keine Zeugen und die einzigen vorgelegten „Beweise“ waren ein paar Fotos, geschriebene Bezeugungen und ein Echtheitszertifikat, ausgestellt von der Polizei, das eine Liste von Dingen bestätigte, die aus dem Haus von Herrn Wang konfisziert worden waren. Trotzdem durfte der Staatsanwalt fortfahren.

Der Anwalt erhob gegen die Zulassung solcher „Beweise“ Einspruch ein, da es den Polizeibehörden von Gesetz wegen verboten ist, jeglichen physischen Beweis, präsentiert durch den Staatsanwalt, zu bestätigen. Auch argumentierte er, dass die aktuellen Beweise vom Gericht vor der Anhörung hätten präsentiert werden sollen, wie vom Gesetz gefordert.

Trotz ständiger Unterbrechungen durch die Vorsitzende Richterin Li Guihong schaffte es der Anwalt Wang Yajun aus Peking dennoch, ein überzeugendes Argument als Unterstützung für seinen Klienten vorzubringen.

Als der Staatsanwalt den Angeklagten wegen Aktivitäten gegen die Regierung beschuldigte, schoss der Anwalt zurück: „Zunächst einmal ist es völlig falsch, Falun Gong zu verfolgen. Die Bemühungen meines Klienten zielen darauf ab, die Fehler der Regierung zu korrigieren und sollten als ´patriotisch` angesehen werden!“

Der Anwalt protestierte als die Vorsitzende Richterin Li Guihong wiederholt versuchte, ihn zu hindern, Falun Gong zu erwähnen und fragte sie, warum sie behaupten würde, diese Sache sei „irrelevant“. Er erinnerte sie, dass er jedes Recht habe, die grundlosen Anschuldigungen gegen seinen Klienten durch den Staatsanwalt zu widerlegen.

In seiner Abschlussrede betonte der Anwalt erneut, dass sein Klient nichts Falsches getan habe und dass der Besitz von Büchern und Materialien über Falun Gong kein Gesetz verletze.

Herr Wang Kuangsheng sagte für sich selbst aus und plädierte auf nicht schuldig. Er sprach über die gesundheitlichen Vorteile, die er durch das Praktizieren von Falun Gong gewonnen hatte und berichtete von seiner misslichen Lage, in die er durch die Staatssicherheitsbeamten geraten war. Er wiederholte sein Recht auf Glaubensfreiheit und sein Recht, sich selbst zu verteidigen, wenn ihm Unrecht getan werde.

Nachdem der Richter das Verfahren ohne Urteil vertagt hatte, versprachen Wangs Familienangehörige, für sein Recht auf Glaubensfreiheit zu kämpfen. Sie waren empört dass er nicht wie erhofft freigesprochen worden war und bekundeten, dass sie ihre Bemühungen, Gerechtigkeit für ihn zu erreichen, fortführen würden.

Die Polizei versucht, den Anwalt und seine Familie vom Besuch der Verhandlung abzuhalten

Am Tag des Verfahrens blockierte die Polizei beide Enden der Hauptstraße, die zum Gerichtsgebäude führen und erlaubte keinem Auto zu passieren. Sogar das Auto des Anwalts Wang Yajun wurde am Kontrollpunkt aufgehalten. Die Polizisten wollten jeden Insassen des Autos durchsuchen, doch Wang verweigerte die Zustimmung und warnte sie, dass er Beschwerde beim Amt für öffentliche Sicherheit in der Provinz Henan einlegen würde. Die Polizisten wollten nicht abrücken und auch nicht nachgeben. So ging es zwanzig Minuten lang hin und her, bis der Präsident des Gerichts herauskam und ihn einließ.

Wang Kuangshengs Frau musste ebenfalls mit der Polizei verhandeln, die sie ursprünglich nicht in den Gerichtssaal lassen wollte, auch nicht nachdem sie ihren Ausweis gezeigt hatte. Zum Schluss durften Frau Wang und fünf andere Familienangehörige hinein.

Als sich der Anwalt und die Familie niedersetzten, bemerkten sie, dass nur sieben Pätze frei waren, alle anderen waren von Justizpersonal besetzt, einschließlich dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten des Gerichts.

Stasi-Beamter bedrohte die Familie

Während des Verfahrens identifizierte Wang Kuangsheng Direktor Zhang Mancang von der Staatssicherheitsabteilung als die Person, die hauptsächlich für seine Verfolgung verantwortlich war.

Als Herr Wang eingesperrt war, hatte Zhang gedroht, seine Frau und sein Kind zu verhaften, um ihn damit zu zwingen, vorgefertigte Abschriften eines Verhörs zu unterschreiben. Zhang warf auch mit brennenden Zigaretten nach Herrn Wang.

Vor dem Verfahren warnten Zhang und andere Beamte Wangs Frau wiederholt, keinen Anwalt zu beauftragen und drohten sie zu verhaften, wenn sie ihre Warnungen missachte.

Am Tag des Verfahrens, als Wangs Frau versuchte, vor dem Gerichtssaal als Beweis ein Foto von Zhang zu machen, drohte er ihr erneut: „Haben Sie nicht schon genug Probleme?“

Sie konterte: „Sie sind für alle unsere Qualen verantwortlich. Sie und ihr Team haben unserer Familie solche Kopfschmerzen bereitet.“ Zhang war sprachlos und ging rasch weg.

Im Vorfeld des Prozesses

Aufgrund von „unzureichenden Beweisen“ hatten das Bezirksgericht Heshan und die Staatsanwaltschaft von Heshan den Fall Wang ursprünglich abgelehnt und gaben ihn an die Polizeibehörde des Bezirks Heshan zurück. Ein für 16. Oktober 2013 angesetztes Verfahren wurde aus unbekannten Gründen abgesagt. Danach fabrizierte die Polizei weitere Beweise und so wurde Herr Wang dann im Januar vor Gericht gestellt.

Kontaktinformationen von Richterin Li und Direktor Zhang:

Li Guihong (李桂红), Vorsitzende Richterin des Bezirksgerichts Heshan: +86-392-2313151 (Büro) Zhang Mancang (张满仓), Direktor der Staatssicherheitsabteilung der Polizeibehörde der Stadt Hebi: +86-18939289293 (Mobil)

  • Veröffentlicht am:
  • 27.03.2014

Todesmeldung: Falun Gong-Praktizierender stirbt infolge jahrelanger Verfolgung (Stadt Hebi, Provinz Henan)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Seine Festnahme erfolgte am Abend des chinesischen Neujahrs 2012. Er verteilte gerade in einem nahe gelegenen Dorf Informationsmaterial über Falun Gong. Herr Cui Shuyong, über den wir berichten, stammte aus dem Dorf Cuizuang, Kreis Qi, der Stadt Hebi. Die Polizei brachte ihn in das Untersuchungsgefängnis von Hebi. Später erhielt er durch das Kreisgericht Qi ein Urteil über sechs Jahre Haft.

Im Untersuchungsgefängnis hatte Herr Cui Tuberkulose bekommen, weswegen ihn das Gefängnis nicht aufnahm und man ihn gegen Kaution entließ. Doch die Mitarbeiter des Büros 610 fuhren fort, ihn zu belästigen und drohten ihm nach seiner Heimkehr, weshalb sich sein Zustand weiterhin verschlechterte.

Herr Cui starb am 20. November 2013. Sein Tod war die Folge der langandauernden Misshandlungen, die er seit 1999 erlebt hatte.

Im Folgenden berichten wir über einige Stationen dieses leidvollen Weges.

Mehr als ein Jahrzehnt brutal verfolgt

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 begonnen hatte, Falun Gong zu verfolgen, unterlag Herr Cui einem ständigen Druck durch das örtliche Büro 610, durch die Staatssicherheitsabteilung, durch das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan, durch das Zwangsarbeitslager Nr. 3 in Henan und durch die Mitarbeiter anderer Institutionen.

Im Winter 1999 ging Herr Cui zur Polizeiwache, um den dortigen Polizisten Informationsmaterial zu geben und ihnen damit zu helfen, die wahren Umstände von Falun Gong zu verstehen. Dies tat er, damit sie aufhörten, sich an der Verfolgung zu beteiligen. Doch er wurde verhaftet. Zwei Beamte von der Staatssicherheitsabteilung, Huang Xiumei und Li Xiucheng, folterten Herrn Cui. Sie fesselten seine Hände und hängten ihn lange Zeit auf. Später brachten sie ihn in das Gefängnis von Qi, wo er bis zum chinesischen Neujahr blieb.

Herr Cui und andere Praktizierende aus dem Landkreis Qi gingen im März 2000 nach Peking um für Falun Gong zu appellieren. Sie wurden später zur Polizeiwache gebracht. Weil sie ihre Namen und Adressen nicht preisgeben wollten, wurden sie dort heftig geschlagen. Nachdem Herr Cui in seinen Heimatbezirk zurückgebracht worden war, verurteilte man ihn auf Anweisung des Büros 610 zu vier Jahren Gefängnis und brachte ihn in das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan.

Im Zwangsarbeitslager

Während des chinesischen Neujahrs 2005 wurde Herr Cui gewaltsam von der Polizei geschlagen und musste auf einer Trage weggebracht werden. Was war der Grund? Auf seiner Tür standen die Worte „Gutes und Böses wird auf entsprechende Vergeltung treffen; Aufrichtigkeit führt zu gutem Gewissen“. Später im April 2005 verurteilte man ihn zu zwei Jahren Zwangsarbeit und brachte ihn in das Zwangsarbeitslager Nr. 3 in Henan.

Dort fesselten ihn die Wärter Zhao Zhimin, Shen Jianwei und Meng Guanglu und schlugen lange Zeit auf ihn ein, bis sein ganzer Körper mit Verletzungen und Flecken übersät war. Shen Jianwei schlug ihm mit einem Lederschuh so fest ins Gesicht, dass der Schuh kaputt ging. Herrn Cuis Gesicht war aufgrund der Schläge entstellt.

Der Wärter Shen Jianwei schlug Herrn Cui, bis er eine blutige Nase und ein geschwollenes Gesicht hatte. An diesem Tag regnete es stark und nach den Schlägen zerrten sie ihn hinaus in den Regen. Die Insassen, die ihn überwachten, namens Wang Yonggang, Li Fubin und Li Hongqi urinierten auf ihn und spuckten ihm ins Gesicht.

Seine Bewacher versuchten auch, ihn zu zwingen, auf den Meister von Falun Gong zu schimpfen und Worte des Lobes für die Kommunistische Partei Chinas auszusprechen. Wenn er sich weigerte, schlugen sie ihn brutal. In der Nacht wurde er geprügelt und während des Tages musste er hart arbeiten. Man hielt ihn vom Schlafen ab und erlaubte ihm auch im Sommer nicht, seine Kleidung zu waschen.

Einmal schlugen Wärter Herrn Cui mit Gummiknüppeln in den Bauch. Sie versuchten seinen Mund mit einem Besen zu schließen, damit die Menschen seine Schreie nicht hören konnten.

Diese grausame Misshandlung dauerte über 50 Tage lang. Nach einem Jahr konnte Herr Cui seine Beine kaum noch bewegen. Er konnte auch sechs Monate nach seiner Freilassung kaum stehen.

Während der Haft versuchte das Arbeitslager für seine Freilassung 20.000 Yuan von seiner Familie zu erpressen.

Weiterer Bericht über die Verfolgung von Herrn Cui im Arbeitslager: http://de.minghui.org/artikel/30364.html

An der Verfolgung beteiligte Parteien:

Zhang Xiangchao, Leiter des örtlichen Komitees für Politik und Recht: +86-392-7222165 (Büro)
Gao Qingmei, Leiter des übergreifenden Managements Büros: +86-392-7226609 (Büro), +86-13938007330 (Mobil), +86-392-7223622 (Privat)
Li Hengyi, Leiter des Büros 610: +86-392-7226913 (Büro), +86-13623926969 (Mobil), +86-392-7222468 (Privat)
Zhang Jianming, Leiter der Polizeibehörde: +86-392-7221005 (Büro), +86-13903928341 (Mobil)

(Weitere Kontaktinformationen der Verfolger im chinesischen Originaltext)

  • Veröffentlicht am:
  • 13.02.2014

Neuer Polizeichef rollt alte Fälle wieder auf, um bei seiner Karriere voranzukommen (Provinz Henan, Bezirk Hualong)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Am 4. September 2013 brachen Beamte der Stadtpolizei Puyang und der Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong in die Wohnung einer Falun Gong-Praktizierenden ein. Sie zwangen sie, eine Anklageschrift zu unterschreiben, die besagte, dass die Polizei Puyang sie und drei weitere Falun Gong-Praktizierende bei der Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong angeklagt hatte.

Ein Beamter des Polizeiamtes Puyang ließ verlauten, der neue Polizeichef wolle zwei Jahre alte Fälle wieder aufrollen, um bei seiner Karriere weiterzukommen.

Zwei Jahre alte „Fälle“ – Was geschah im Jahr 2011?

Am 29. November 2011 schickte das Büro 610 der Stadt Puyang Agenten um die Wohnung des Praktizierenden Herrn Yu Desi zu durchwühlen. Herr Yu, Mitte 60, arbeitete bei der Bohrfirma Nr. 1 des Ölfeldes Zhongyuan. Herrn Yus Tochter hatte einen Drucker und das war Grund genug für die Polizei, die Wohnung zu plündern und den Drucker sowie weitere persönliche Besitztümer zu beschlagnahmen.

Angestellte des Ölfeldes überfielen zusammen mit dem Büro 610 und der örtlichen Polizei am Morgen des 30. Novembers 2011 die Wohnungen von vier Praktizierenden: Frau Chen Hengfang, von der Ölanlage; Frau Ni Jinzhi, 70, pensionierte Angestellte des Ölfeldkrankenhauses; Herrn Cheng Dajin von der Transportfirma; und Frau Liu Hua von der Baufirma. Weil Frau Liu als Folge der langen Verfolgung im Krankenhaus war, kam ihre Wohnung davon. Man beschlagnahmte bei den anderen mehrere Computer, Drucker, Handys, MP3-Player, Falun Gong-Bücher und Flugblätter sowie 6.000 Yuan Bargeld.

Polizisten des Büro 610 kehrten am Morgen des 7. Dezembers 2011 zu Frau Chens Wohnung zurück und durchwühlten sie erneut. Dabei beschlagnahmten sie 40 Falun Gong-Bücher. Die Polizisten sammelten viele Schlüssel ein und zwangen Frau Chen diese zu identifizieren.

Das Bezirksgericht Huaolong stellte Herrn Cheng Jinda, Mitte 60, am 3. Mai 2012 vor Gericht und verurteilte ihn zu sechs Jahren Gefängnis. Er wurde am 2. August 2012 in das Gefängnis Xinmi in Zhengzhou gebracht.

Schikanen hinterlassen Spuren

Zwei Jahre später leben diese schikanierten Praktizierenden und ihre Familien noch immer im Schatten dieser Vorfälle. Herr Cheng Jinda ist noch immer im Gefängnis und muss täglich mehr als zehn Stunden Sklavenarbeit verrichten. Seine Frau und Kinder leiden täglich daheim.

Um noch mehr Salz in die Wunde zu streuen, rollten die Polizei Puyang und die Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong diese alten Fälle erneut auf und klagten diese vier Praktizierenden erneut an.

Haupt-Täter:

Du Liugen (杜留根), Leiter des Büro 610 der Stadt Puyang, stellvertretender Leiter des Komitees für Politik und Recht: +86-13703489359

Im chinesischen Originalartikel finden sich weitere an der Verfolgung beteiligte Personen und Büros.

  • Veröffentlicht am:
  • 20.12.2013

Bauersfrau wird verurteilt, weil sie positiv über Falun Gong sprach

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Eine 40-jährige Bauersfrau aus Hualong, Yuzhou-City, wurde Juni 2013 vor Gericht gestellt, weil sie davon berichtete, wie sie durch Falun Gong ihre Gesundheit wiedererlangt hatte.

Verhaftung

Am 21. Juni 2012 ging Frau Guo Xiaohong nach draußen, um den Bürgern ihrer Stadt die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong zu erläutern. Die Bürger Zhu Jianlin und Zhu Jinhua aus Huolong beobachtet sie dabei und meldeten sie anschließend der Polizei. Daraufhin brachen am 28. Juni 2012 Polizisten der Staatssicherheit, darunter Xia Geng und Yuxiao Songtao sowie Polizisten der Polizeistation Huolong in ihr Haus ein, durchsuchten es und verhafteten dann Frau Guo. Sie wurde anschließend in das Gefängnis Xuchang-City gebracht.

Verhandlung und Verurteilung


Folternachstellung: In Ketten gelegt

Am 30. Januar 2013 wurde Frau Guo zusammen mit einem anderen Praktizierenden namens Zhang Guoying der Prozess gemacht. Beide wurden mit Handschellen und Fußfesseln vorgeführt, die Fesseln wurden auch während der Verhandlung nicht abgenommen. Vor Gericht berichteten beide von den positiven Erfahrungen, die sie mit Falun Gong gemacht hatten und davon, wie sie gesundheitlich von der Praktik profitiert hatten. Des Weiteren führten sie aus, dass die Umsetzung der Werte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht gegen keinerlei Gesetz verstoßen würde. An diesem Tag wurde kein Urteil verkündet.

Im Juni 2013 wurde eine erneute Verhandlung durchgeführt, bei der Frau Guo bar jeder Gesetzesgrundlage zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Ihre Familie wurde über das Urteil nicht informiert.

Zunächst versuchten Polizisten der Polizeistation Huolong sie in das Frauengefängnis Xinxiang, Provinz Henan, unterzubringen. Da ihre gesundheitliche Verfassung inzwischen jedoch so schlecht war, wollte man sie dort nicht aufnehmen. Frau Guo wurde daher in das Gefängnis Xuchang gebracht, wo sie noch immer festgehalten wird.

Durch Falun Gong die Gesundheit wiedererlangt

Frau Guo litt früher unter einer ernsthaften psychischen Störung, die es ihr unmöglich machte, ihren Alltag selbst zu regeln. Ihr Ehemann musste daher den Haushalt selbst führen und das Feld, das er bewirtschaftete, selbst bestellen und ernten. Die beiden führten ein schwieriges Leben.

Als Frau Guo mit dem Praktizieren von Falun Gong anfing, wurde sie gesund und konnte ein normales Leben führen. Der Alltag der Familie wurde sehr harmonisch. Sie konnten sogar den Sohn auf das College schicken.

2002 änderte sich dies jedoch. Nachdem die KPCh begonnen hatte, Falun Gong zu verfolgen, fühlte sich Frau Guo dazu berufen, ein gerechtes Wort für Falun Gong einzulegen. Sie erzählte den Bürgern ihrer Stadt daher von ihren positiven Erfahrungen. Für diesen Einsatz wurde sie verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht, wo sie schwer misshandelt wurde. Aufgrund der erlittenen Torturen, erlitt sie einen Rückfall ihrer psychischen Störung, was dazu führte, dass sie schon vor Ablauf ihrer Strafzeit entlassen wurde.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/30/143436.html

Chinesische Version:
监狱四次拒收 河南郭晓红仍被非法关押在看守所

Veröffentlicht am:
16.12.2013