Todesmeldung: Falun Gong-Praktizierender stirbt infolge jahrelanger Verfolgung (Stadt Hebi, Provinz Henan)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Seine Festnahme erfolgte am Abend des chinesischen Neujahrs 2012. Er verteilte gerade in einem nahe gelegenen Dorf Informationsmaterial über Falun Gong. Herr Cui Shuyong, über den wir berichten, stammte aus dem Dorf Cuizuang, Kreis Qi, der Stadt Hebi. Die Polizei brachte ihn in das Untersuchungsgefängnis von Hebi. Später erhielt er durch das Kreisgericht Qi ein Urteil über sechs Jahre Haft.

Im Untersuchungsgefängnis hatte Herr Cui Tuberkulose bekommen, weswegen ihn das Gefängnis nicht aufnahm und man ihn gegen Kaution entließ. Doch die Mitarbeiter des Büros 610 fuhren fort, ihn zu belästigen und drohten ihm nach seiner Heimkehr, weshalb sich sein Zustand weiterhin verschlechterte.

Herr Cui starb am 20. November 2013. Sein Tod war die Folge der langandauernden Misshandlungen, die er seit 1999 erlebt hatte.

Im Folgenden berichten wir über einige Stationen dieses leidvollen Weges.

Mehr als ein Jahrzehnt brutal verfolgt

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 begonnen hatte, Falun Gong zu verfolgen, unterlag Herr Cui einem ständigen Druck durch das örtliche Büro 610, durch die Staatssicherheitsabteilung, durch das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan, durch das Zwangsarbeitslager Nr. 3 in Henan und durch die Mitarbeiter anderer Institutionen.

Im Winter 1999 ging Herr Cui zur Polizeiwache, um den dortigen Polizisten Informationsmaterial zu geben und ihnen damit zu helfen, die wahren Umstände von Falun Gong zu verstehen. Dies tat er, damit sie aufhörten, sich an der Verfolgung zu beteiligen. Doch er wurde verhaftet. Zwei Beamte von der Staatssicherheitsabteilung, Huang Xiumei und Li Xiucheng, folterten Herrn Cui. Sie fesselten seine Hände und hängten ihn lange Zeit auf. Später brachten sie ihn in das Gefängnis von Qi, wo er bis zum chinesischen Neujahr blieb.

Herr Cui und andere Praktizierende aus dem Landkreis Qi gingen im März 2000 nach Peking um für Falun Gong zu appellieren. Sie wurden später zur Polizeiwache gebracht. Weil sie ihre Namen und Adressen nicht preisgeben wollten, wurden sie dort heftig geschlagen. Nachdem Herr Cui in seinen Heimatbezirk zurückgebracht worden war, verurteilte man ihn auf Anweisung des Büros 610 zu vier Jahren Gefängnis und brachte ihn in das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan.

Im Zwangsarbeitslager

Während des chinesischen Neujahrs 2005 wurde Herr Cui gewaltsam von der Polizei geschlagen und musste auf einer Trage weggebracht werden. Was war der Grund? Auf seiner Tür standen die Worte „Gutes und Böses wird auf entsprechende Vergeltung treffen; Aufrichtigkeit führt zu gutem Gewissen“. Später im April 2005 verurteilte man ihn zu zwei Jahren Zwangsarbeit und brachte ihn in das Zwangsarbeitslager Nr. 3 in Henan.

Dort fesselten ihn die Wärter Zhao Zhimin, Shen Jianwei und Meng Guanglu und schlugen lange Zeit auf ihn ein, bis sein ganzer Körper mit Verletzungen und Flecken übersät war. Shen Jianwei schlug ihm mit einem Lederschuh so fest ins Gesicht, dass der Schuh kaputt ging. Herrn Cuis Gesicht war aufgrund der Schläge entstellt.

Der Wärter Shen Jianwei schlug Herrn Cui, bis er eine blutige Nase und ein geschwollenes Gesicht hatte. An diesem Tag regnete es stark und nach den Schlägen zerrten sie ihn hinaus in den Regen. Die Insassen, die ihn überwachten, namens Wang Yonggang, Li Fubin und Li Hongqi urinierten auf ihn und spuckten ihm ins Gesicht.

Seine Bewacher versuchten auch, ihn zu zwingen, auf den Meister von Falun Gong zu schimpfen und Worte des Lobes für die Kommunistische Partei Chinas auszusprechen. Wenn er sich weigerte, schlugen sie ihn brutal. In der Nacht wurde er geprügelt und während des Tages musste er hart arbeiten. Man hielt ihn vom Schlafen ab und erlaubte ihm auch im Sommer nicht, seine Kleidung zu waschen.

Einmal schlugen Wärter Herrn Cui mit Gummiknüppeln in den Bauch. Sie versuchten seinen Mund mit einem Besen zu schließen, damit die Menschen seine Schreie nicht hören konnten.

Diese grausame Misshandlung dauerte über 50 Tage lang. Nach einem Jahr konnte Herr Cui seine Beine kaum noch bewegen. Er konnte auch sechs Monate nach seiner Freilassung kaum stehen.

Während der Haft versuchte das Arbeitslager für seine Freilassung 20.000 Yuan von seiner Familie zu erpressen.

Weiterer Bericht über die Verfolgung von Herrn Cui im Arbeitslager: http://de.minghui.org/artikel/30364.html

An der Verfolgung beteiligte Parteien:

Zhang Xiangchao, Leiter des örtlichen Komitees für Politik und Recht: +86-392-7222165 (Büro)
Gao Qingmei, Leiter des übergreifenden Managements Büros: +86-392-7226609 (Büro), +86-13938007330 (Mobil), +86-392-7223622 (Privat)
Li Hengyi, Leiter des Büros 610: +86-392-7226913 (Büro), +86-13623926969 (Mobil), +86-392-7222468 (Privat)
Zhang Jianming, Leiter der Polizeibehörde: +86-392-7221005 (Büro), +86-13903928341 (Mobil)

(Weitere Kontaktinformationen der Verfolger im chinesischen Originaltext)

  • Veröffentlicht am:
  • 13.02.2014
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Neuer Polizeichef rollt alte Fälle wieder auf, um bei seiner Karriere voranzukommen (Provinz Henan, Bezirk Hualong)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Am 4. September 2013 brachen Beamte der Stadtpolizei Puyang und der Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong in die Wohnung einer Falun Gong-Praktizierenden ein. Sie zwangen sie, eine Anklageschrift zu unterschreiben, die besagte, dass die Polizei Puyang sie und drei weitere Falun Gong-Praktizierende bei der Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong angeklagt hatte.

Ein Beamter des Polizeiamtes Puyang ließ verlauten, der neue Polizeichef wolle zwei Jahre alte Fälle wieder aufrollen, um bei seiner Karriere weiterzukommen.

Zwei Jahre alte „Fälle“ – Was geschah im Jahr 2011?

Am 29. November 2011 schickte das Büro 610 der Stadt Puyang Agenten um die Wohnung des Praktizierenden Herrn Yu Desi zu durchwühlen. Herr Yu, Mitte 60, arbeitete bei der Bohrfirma Nr. 1 des Ölfeldes Zhongyuan. Herrn Yus Tochter hatte einen Drucker und das war Grund genug für die Polizei, die Wohnung zu plündern und den Drucker sowie weitere persönliche Besitztümer zu beschlagnahmen.

Angestellte des Ölfeldes überfielen zusammen mit dem Büro 610 und der örtlichen Polizei am Morgen des 30. Novembers 2011 die Wohnungen von vier Praktizierenden: Frau Chen Hengfang, von der Ölanlage; Frau Ni Jinzhi, 70, pensionierte Angestellte des Ölfeldkrankenhauses; Herrn Cheng Dajin von der Transportfirma; und Frau Liu Hua von der Baufirma. Weil Frau Liu als Folge der langen Verfolgung im Krankenhaus war, kam ihre Wohnung davon. Man beschlagnahmte bei den anderen mehrere Computer, Drucker, Handys, MP3-Player, Falun Gong-Bücher und Flugblätter sowie 6.000 Yuan Bargeld.

Polizisten des Büro 610 kehrten am Morgen des 7. Dezembers 2011 zu Frau Chens Wohnung zurück und durchwühlten sie erneut. Dabei beschlagnahmten sie 40 Falun Gong-Bücher. Die Polizisten sammelten viele Schlüssel ein und zwangen Frau Chen diese zu identifizieren.

Das Bezirksgericht Huaolong stellte Herrn Cheng Jinda, Mitte 60, am 3. Mai 2012 vor Gericht und verurteilte ihn zu sechs Jahren Gefängnis. Er wurde am 2. August 2012 in das Gefängnis Xinmi in Zhengzhou gebracht.

Schikanen hinterlassen Spuren

Zwei Jahre später leben diese schikanierten Praktizierenden und ihre Familien noch immer im Schatten dieser Vorfälle. Herr Cheng Jinda ist noch immer im Gefängnis und muss täglich mehr als zehn Stunden Sklavenarbeit verrichten. Seine Frau und Kinder leiden täglich daheim.

Um noch mehr Salz in die Wunde zu streuen, rollten die Polizei Puyang und die Staatsanwaltschaft des Bezirks Hualong diese alten Fälle erneut auf und klagten diese vier Praktizierenden erneut an.

Haupt-Täter:

Du Liugen (杜留根), Leiter des Büro 610 der Stadt Puyang, stellvertretender Leiter des Komitees für Politik und Recht: +86-13703489359

Im chinesischen Originalartikel finden sich weitere an der Verfolgung beteiligte Personen und Büros.

  • Veröffentlicht am:
  • 20.12.2013

Bauersfrau wird verurteilt, weil sie positiv über Falun Gong sprach

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, China

(Minghui.org) Eine 40-jährige Bauersfrau aus Hualong, Yuzhou-City, wurde Juni 2013 vor Gericht gestellt, weil sie davon berichtete, wie sie durch Falun Gong ihre Gesundheit wiedererlangt hatte.

Verhaftung

Am 21. Juni 2012 ging Frau Guo Xiaohong nach draußen, um den Bürgern ihrer Stadt die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong zu erläutern. Die Bürger Zhu Jianlin und Zhu Jinhua aus Huolong beobachtet sie dabei und meldeten sie anschließend der Polizei. Daraufhin brachen am 28. Juni 2012 Polizisten der Staatssicherheit, darunter Xia Geng und Yuxiao Songtao sowie Polizisten der Polizeistation Huolong in ihr Haus ein, durchsuchten es und verhafteten dann Frau Guo. Sie wurde anschließend in das Gefängnis Xuchang-City gebracht.

Verhandlung und Verurteilung


Folternachstellung: In Ketten gelegt

Am 30. Januar 2013 wurde Frau Guo zusammen mit einem anderen Praktizierenden namens Zhang Guoying der Prozess gemacht. Beide wurden mit Handschellen und Fußfesseln vorgeführt, die Fesseln wurden auch während der Verhandlung nicht abgenommen. Vor Gericht berichteten beide von den positiven Erfahrungen, die sie mit Falun Gong gemacht hatten und davon, wie sie gesundheitlich von der Praktik profitiert hatten. Des Weiteren führten sie aus, dass die Umsetzung der Werte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht gegen keinerlei Gesetz verstoßen würde. An diesem Tag wurde kein Urteil verkündet.

Im Juni 2013 wurde eine erneute Verhandlung durchgeführt, bei der Frau Guo bar jeder Gesetzesgrundlage zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Ihre Familie wurde über das Urteil nicht informiert.

Zunächst versuchten Polizisten der Polizeistation Huolong sie in das Frauengefängnis Xinxiang, Provinz Henan, unterzubringen. Da ihre gesundheitliche Verfassung inzwischen jedoch so schlecht war, wollte man sie dort nicht aufnehmen. Frau Guo wurde daher in das Gefängnis Xuchang gebracht, wo sie noch immer festgehalten wird.

Durch Falun Gong die Gesundheit wiedererlangt

Frau Guo litt früher unter einer ernsthaften psychischen Störung, die es ihr unmöglich machte, ihren Alltag selbst zu regeln. Ihr Ehemann musste daher den Haushalt selbst führen und das Feld, das er bewirtschaftete, selbst bestellen und ernten. Die beiden führten ein schwieriges Leben.

Als Frau Guo mit dem Praktizieren von Falun Gong anfing, wurde sie gesund und konnte ein normales Leben führen. Der Alltag der Familie wurde sehr harmonisch. Sie konnten sogar den Sohn auf das College schicken.

2002 änderte sich dies jedoch. Nachdem die KPCh begonnen hatte, Falun Gong zu verfolgen, fühlte sich Frau Guo dazu berufen, ein gerechtes Wort für Falun Gong einzulegen. Sie erzählte den Bürgern ihrer Stadt daher von ihren positiven Erfahrungen. Für diesen Einsatz wurde sie verhaftet und in ein Arbeitslager gebracht, wo sie schwer misshandelt wurde. Aufgrund der erlittenen Torturen, erlitt sie einen Rückfall ihrer psychischen Störung, was dazu führte, dass sie schon vor Ablauf ihrer Strafzeit entlassen wurde.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/30/143436.html

Chinesische Version:
监狱四次拒收 河南郭晓红仍被非法关押在看守所

Veröffentlicht am:
16.12.2013

Praktizierender Lehrer im Gefängnis Zhengzhou gefoltert (Illustration)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, Festlandchina

(Minghui.org) Das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan ist eine dunkle Höhle, in der Falun Dafa-Praktizierende verfolgt werden. Nicht nur die Wärter foltern die Praktizierenden, sondern auch die Insassen werden von den Wärtern angezettelt, sich an der Verfolgung zu beteiligen.

Der Falun Dafa-Praktizierende Herr Li Jie ist eines der dort gefolterten Opfer. Herr Li ist von Beruf Lehrer; er wurde aufgrund seines friedlichen Glaubens im Gefängnis Zhengzhou widerrechtlich inhaftiert.

Heftigst geschlagen

Schon bald nach seiner Ankunft verlegte man ihn in eine Abteilung, die speziell eingerichtet wurde, um Praktizierende zu foltern und „umzuerziehen“.

Eines frühen Morgens im Januar 2013 schlug der Häftling Li Zhijun Herrn Li gleich nach dem Aufstehen. Herr Li rief laut: „Falun Dafa ist gut!“ Li Zhijun schleppte ihn dann ins Bad, und zusammen mit mehreren anderen Insassen schlug er Herrn Li weiter, bis dieser ohnmächtig wurde.

Die Insassen schleppten ihn daraufhin in eine kleine Zelle.

Folter mit „Todesstrafe-Fesseln“

Die Wärter behaupteten, dass Herr Li „vorgeben würde, zu sterben“ und schockten ihn mit elektrischen Schlagstöcken. Dann legten sie ihm die „Todesstrafe-Fesseln“ an.

Danach belohnten sie die Verbrecher, die ihn geschlagen hatten.


Folter-Illustration: Handschellen und Fußfesseln

Diese sogenannten „Todesstrafe-Fesseln“ werden als Folterinstrument eingesetzt. Den Opfern sind die Hände mit Handschellen an die Füße gekettet. Diese Vorrichtung macht das Gehen so gut wie unmöglich. Das Opfer kann sich nicht umkleiden, sich nicht ausziehen, nicht essen oder sich hinlegen und benötigt Hilfe, wenn es zur Toilette muss.

Sklavenarbeit

Derzeit ist Herr Li in der Abteilung Nr. 3 eingesperrt, wo er gezwungen wird, Sklavenarbeit zu verrichten.

Die Wärter legten ihm viele Male die „Todesstrafe-Fesseln“ an. Zu mehreren Gelegenheiten zwangen sie ihn zu arbeiten, während er die Fesseln trug. Herr Li taumelte unter Schmerzen bis zum Ende der Fertigungsarbeit, während das Gefängnispersonal und die Gefangenen ihn auslachten und beschimpften.

Wir appellieren an alle Menschen mit Gewissen, dass sie für Herrn Li und alle inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden die bedingungslose Freilassung fordern.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/9/22/142338.html

Chinesische Version:
郑州监狱用“死刑镣”折磨法轮功学员李杰

Veröffentlicht am:
09.10.2013

Provinz Henan: Tote Falun Gong-Praktizierende in Krankenhäuser gebracht

Von einem Minghui-Korrespondenten in Festlandchina

(Minghui.org) Die Polizei und die Sicherheitskräfte verschiedener Zwangsarbeitslager in der ganzen Provinz Henan haben Beweise über die Art, wie Falun Gong-Praktizierende in der Haft gestorben sind, erstellt. Die Leichen der verstorbenen Praktizierenden wurden zu Krankenhäusern gebracht, wo die Ärzte Prozeduren zur „Reanimierung“ durchführten, wohl wissend, dass es schon längst zu spät war. Einige der Praktizierenden waren bereits seit Stunden tot und manche seit einem Tag.

Die Polizei bemühte sich darum, Krankenakten zu erhalten, um sie den Familien der Opfer zu zeigen und eine Untersuchung der Kriminalpolizei zu vermeiden. Sie wollten die Familien davon überzeugen, dass man versucht hatte, ihre Angehörigen zu retten.

Im Folgenden sind einige Beispiele wie die Behörden verzweifelt versuchten, ihre Verbrechen zu vertuschen:

Herr Li Jian, ein Anwalt des Landkreises Zhengyang, starb im Jahr 2002 nach vielen Monaten der anhaltenden Folter, des Schlafentzuges und der Sklavenarbeit im Zwangsarbeitslager von Xuchang. Um 1:00 Uhr am 26. April 2002 bekam er Probleme mit dem Atmen. Zwei Stunden später starb er. Die Wärter brachten seinen leblosen Körper um 5:00 Uhr in ein Krankenhaus. Sie wiesen das Krankenhaus an, die normalen Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen, um den Eindruck zu erwecken, dass Herr Li im Krankenhaus gestorben sei.

Frau Sun Schimi aus der Stadt Xiangcheng wurde im Frauen-Zwangsarbeitslager von Shibalihe am 23. Mai 2003 zu Tode gefoltert. Ihr Peiniger hatte eine Zwangsjacke verwendet, ihre Schultern verrenkt und brach ihre Handgelenke und Wirbel und fügte ihr entsetzliche Schmerzen zu. Die Wärter brachten ihre Leiche in ein nahegelegenes Krankenhaus. Sie befahlen dem Krankenhaus ihr eine Spritze zu geben und eine Erklärung abzugeben, dass die „Patientin“ an einer Krankheit im Krankenhaus gestorben ist. Gegen den Willen ihrer Familie hatte das Arbeitslager ihren Körper ohne Durchführung einer Obduktion eingeäschert.

Frau Zhang Zhunli aus dem Landkreis Shan wurde am 8. Januar 2006 verhaftet und während einer polizeilichen Vernehmung zu Tode geprügelt. Die Polizei warf ihre Leiche aus dem vierten Stock des Polizeigebäudes. Dann brachten sie ihren Körper ins Krankenhaus zur „Wiederbelebung“ und sagten dem Krankenhaus, dass sie Selbstmord begangen hatte.

Frau Zhao Tingyun wurde am 14. Januar 2006 in einem Gefängnis in Xinxiang verhört. Man fand sie am 15. Januar 2006 tot auf. Eine Gefangene sah, dass Frau Zhao nach dem Verhör am 14. Januar in ihre Zelle zurück gebracht wurde. Die Gefangene rief die Wärter, als sie feststellte, dass Frau Zhao tot war, aber es kam niemand. Dies war vor 2:00 Uhr. Die Wärter brachten Frau Zhaos Körper gegen 6.00 Uhr in ein Krankenhaus. Der diensthabende Arzt im Krankenhaus fragte: „Wie lange ist sie schon tot? Warum bringt ihr eine Leiche ins Krankenhaus?“

Herr Jia Junxi vom Landkreis Fugou wurde am 28. August 2006 in einem Gefängnis des Landkreises in Einzelhaft gesteckt. Innerhalb von 24 Stunden wurde er von vier Insassen, die nach den Befehlen der Polizei handelten, zu Tode geprügelt.

Die Polizei brachte Herrn Jias Körper am 30. August 2006 in ein Kreiskrankenhaus, um den Eindruck zu erwecken, dass Herr Jia im Krankenhaus starb. Der diensthabende Arzt zweifelte an der Polizei, warum sie wohl eine Leiche ins Krankenhaus brachten. Am Ende weigerte sich das Krankenhaus, Herrn Jais Körper anzunehmen.

Die Polizei ließ den Körper im Flur des Krankenhauses liegen. Als Herrn Jias Familie am Nachmittag ankam, wurde ihnen gesagt, dass er an einem Herzinfarkt gestorben sei. Die Familie bezweifelte ernsthaft diese Aussage der Polizei, als sie den misshandelten Körper sahen. Die Polizei ließ seinen Körper einäschern, ohne dass eine Obduktion durchgeführt wurde.

Trotz der verzweifelten Versuche der Behörden ihre abscheulichen Verbrechen zu vertuschen, werden Beweise für die Vertuschungen aufgedeckt und werden bei zukünftigen Strafverfolgungen verwendet.

  • Veröffentlicht am:
  • 16.07.2013