Falun Dafa half mir, mein Leben zu berichtigen

28. August 2016 | Von einem neuen Falun Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Ich begann 2012 Falun Dafa zu praktizieren. In den letzten Jahren habe ich in meiner Kultivierung viele Höhen und Tiefen erlebt, aber Dafa hat mir geholfen, mein Leben in Ordnung zu bringen.

Langsam verstehe ich die Prinzipien von Falun Dafa immer tiefgründiger und bin ein besserer Mensch geworden – doch habe ich noch einen langen Weg zu gehen.

Mein Herz ist jedoch aufrichtig; ich möchte viel praktizieren und ein besserer Mensch werden. Da ich das Glück hatte, den Meister und das Dafa in dieser besonderen Zeit der Geschichte zu finden, kann nichts meine Entschlossenheit beeinflussen. Das Folgende ist eine Zusammenfassung meiner Kultivierungserfahrungen.

Mit der Kultivierung beginnen

Ich bin 47 Jahre alt. Im Juli und August 2012 eröffnete ich im Landkreis unserer Stadt ein Angelgeschäft.

Durch Zufall erhielt ich im Oktober eine DVD von Shen Yun Performing Arts. Als sich der Vorhang öffnete, sah ich 5000 Jahre alte, chinesische Geschichte. Ich war fasziniert. Noch nie zuvor hatte ich so etwas Großartiges gesehen.

Shen Yun berührte etwas in mir und mir liefen unkontrolliert Tränen übers Gesicht. Dies geschieht jedes Mal, wenn ich Shen Yun sehe.

Ich erinnere mich noch, wie ich „Miao“ und die mongolischen Volkstänze sah und wie die männlichen Tänzer, die in den hohen Bergen leben, freudig für die Götter tanzten.

Die Tänze, die den Mut und die Barmherzigkeit der Falun Dafa-Jünger unter der Verfolgung zeigen, mag ich besonders!

Als ein alltäglicher Mensch wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht viel darüber, warum Falun Dafa verfolgt wird.

Ich konnte nicht helfen, war aber dennoch von den Geschichten bewegt. Die Tänze zeigen traditionelle chinesische Kultur. Sie wecken in mir die traurige Erkenntnis, dass sich die Menschen aufgrund der Taten der Kommunistischen Partei nicht einmal mehr unserer brillanten Geschichte bewusst sind.

Nachdem ich Shen Yun gesehen hatte, spürte ich einen starken Drang, von den Hintergründen der Tänze zu erfahren. Ich suchte den Mann, der die Shen Yun DVDs verteilt hatte, und fand heraus, dass er in der Nähe arbeitete. Also besuchte ich ihn.

Er sprach mit mir über Falun Dafa und half mir, aus der Kommunistische Partei und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten. Er sagte mir etwas, dem ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht so viel Bedeutung beimaß. „Sie haben eine Schicksalsverbindung mit Dafa. Ich bin sicher, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt mit der Kultivierung beginnen werden“, so seine Worte.

Aber ich dachte: „Was ist so besonders daran, Falun Dafa zu kultivieren?“ Nachdem ich ihn öfter besucht hatte, begann ich, ihn besser zu verstehen. Er gab mir viele DVDs mit Informationen über Falun Dafa. Zum Schluss gab er mir ein Buch, das Zhuan Falun (Li Hongzhi), und bat mich, es zu schätzen und es mit ganzem Herzen zu lesen.

Nachdem ich ein paar Seiten darin gelesen hatte, gab ich ihm das Buch zurück und sagte, dass ich es einfacher und bequemer fände, es online zu lesen.

Wenn ich daran zurückdenke, wird mir klar, welches Glück ich hatte. Ich konnte Dafa zu einem Zeitpunkt finden, in welchem es eine Menge Störungen gab.

Zum Beispiel liebte ich die Fischerei. Ich genoss es, mich mit meinen Angelfreunden zu unterhalten und mit ihnen Karten zu spielen. Wann würde ich die Zeit zum Lesen finden? Innerhalb von drei Monaten schaffte ich es schließlich, das Buch zu Ende zu lesen. Danach spürte ich den starken Wunsch, Falun Dafa zu kultivieren. Ich suchte den Praktizierenden auf, der mir die DVDs gegeben hatte, und begann mit dem Praktizieren.

Das Karma beseitigen

Die erste Schwierigkeit, der ich begegnete, war mehr, als ich ertragen konnte. Ich stand früh auf und traf mich mit dem oben genannten Praktizierenden und seiner Familie, um die Übungen zu praktizieren. Es war 3:50 Uhr.

Während der zweiten Übung, als wir das Gebotsrad in verschiedenen Positionen hielten, fühlte es sich an, als ob ich eine ungeheuer schwere Last zu tragen hatte. Die Zeit ging nur langsam und quälend vorbei, doch biss ich die Zähne zusammen. Nach einer halben Stunde war ich von oben bis unten nass geschwitzt. Doch das Schlimmste sollte noch kommen.

Vielleicht hatte ich zu viele schlechte Taten in meiner Vergangenheit begangen. Ich konnte weder im Doppellotussitz noch im halben Lotussitz sitzen, ich konnte meine Beine nicht einmal zum Schneidersitz richtig überkreuzen. Nach etwa zwei Minuten musste ich aufgrund der Schmerzen aufgeben.

Von diesem Tag an zeigte mein Körper Anzeichen von Karmabeseitigung. Meine beiden Beine juckten sehr stark und ich musste sie kratzen, bis sie blutig wurden.

Dann schwollen meine Füße so stark an, dass ich nicht einmal mehr meine Schuhe anziehen konnte. Der Praktizierende, der zu einem guten Freund wurde, sagte mir, all dies seien gute Sachen. Es sei der Meister, der meinen Körper zu reinigen begonnen habe. Doch meine Angelfreunde drängten mich, ins Krankenhaus zu gehen. Sie befürchteten, es könnten sonst schlimm enden. Ich schenkte ihnen keine Beachtung. Aber mein Zustand machte mein Leben ungemütlich.

Als das Wetter im Herbst kühler geworden war, verbesserte sich mein Zustand sehr und die Schwellungen verschwanden schließlich. Nachdem ich das Fa erhalten hatte, wurde mir im August 2012 klar, dass Fischen Töten ist. Daher verkaufte ich mein Angelgeschäft und ging in meine Heimatstadt zurück.

Ich lernte das Fa im Internet und las auch all die letzten Schriften des Meisters. Allerdings war ich sehr beunruhigt, da ich in meiner Heimatstadt keine Kultivierungsumgebung hatte – ich kannte dort keine Praktizierenden.
Ich weiß noch, als ich mit der Kultivierung begann, konnte ich einfach nicht verstehen, warum Falun Dafa verfolgt wird. Der Praktizierende, der mir Falun Dafa vorgestellt hatte, sagte zu mir: „Lerne einfach weiterhin das Fa. Lies weiter der Reihenfolge nach die Bücherliste. Wenn du bei Navigation angekommen bist, wirst du es verstehen.“

So war ich bestrebt, bis dahin zu lesen.

Als ich dann endlich bei Navigation ankam und es zu lesen begann, konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Ich rief meinen befreundeten Praktizierenden in der Kreisstadt an, um ihm von meinem Verständnis zu berichten. Er sagte mir, dass ich darüber nicht am Telefon sprechen, sondern dass ich ihn besuchen sollte. Bei ihm zu Hause angekommen, ließ ich meinen Gefühlen freien Lauf. Er war sehr bewegt und wir weinten zusammen.

Ich erinnere mich, dass eine andere Praktizierende zu mir sagte: „Der Meister ist am barmherzigsten. Du musst dich gut kultivieren. Du bist der glücklichste Mensch, wenn du in dieser schlimmen Zeit das Fa erhalten kannst. Du kamst nicht wegen deines Geschäftes in diese Stadt; du kamst hierher, um das Fa zu erhalten.“

Ich glaube, es ist tatsächlich so. Ich denke auch, dass ich wirklich Glück haben muss, das Fa in der letzten Phase der Fa-Berichtigungsperiode erhalten zu können.

Als sie sahen, dass ich mit keinem Praktizierenden in meiner Heimatstadt Kontakt hatte, halfen sie mir, Kontakt mit den lokalen Praktizierenden aufzunehmen. So konnte für mich eine Kultivierungsumgebung geschaffen werden.

In den letzten drei Jahren juckten meine Beine im Sommer unerklärlich, was nur dann ein bisschen besser wurde, wenn ich sie kratzte, bis sie zu bluten begannen. Und so waren meine beiden Beine mit Schorf bedeckt. Sie sahen abstoßend aus. Nachts verschlimmerte sich das Jucken. Manchmal schmerzten auch noch die betroffenen Stellen. Es wurde so schlimm, dass ich nicht einmal einschlafen konnte. Ich war praktisch am Rande des Zusammenbruchs.

Als es zu dem Punkt kam, an dem ich dachte, dass ich es nicht mehr ertragen könne, kniete ich vor dem Bild des Meisters nieder. Unter Tränen bat ich den Meister, meine Schmerzen zu lindern.

Ich erinnerte mich, dass der Meister uns erzählt hatte, was ihm große Erleuchtete gesagt hatten:

„Schwer zu ertragen ist zu ertragen, Unmögliches ist möglich.“( Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 580)

Daraufhin konnte ich genügend Kraft aufbringen und fühlte mich ermutigt.

Es gab eine weitere Schwierigkeit, die ich überwinden musste. Es zeigte sich in der Form von menschlichen Störungen. Meine Eltern und meine Geschwister setzten mich unter Druck, dass ich für eine Behandlung ins Krankenhaus gehen sollte. Wir stritten uns deswegen sehr.

Es war wirklich, wie der Meister sagte:

„Hundert Bitternisse gleichzeitig herabfallen, Dann sehen, wie er lebt.“ (Li Hongzhi, Das Herz leiden lassen, in: Hong Yin I)

Es war der Meister, der mir geholfen hat, eine Hürde nach der anderen erfolgreich zu bewältigen. Zu jener Zeit war es fast September. Als das Wetter wieder kühler wurde, begannen meine Beine zu heilen. Also sagte ich zu meiner Familie: „Lasst uns einen weiteren Monat abwarten.“ In weniger als einem Monat waren meine Beine wieder in Ordnung.

Die Prüfung der Begierde bestehen

Ich hatte immer ein sehr ernstes Problem mit der Begierde.

Der Meister sagt:

„Wir fangen bei der Kultivierung als alltägliche Menschen an, dieser Pass ist der erste Schritt, den wir gehen und jeder wird ihm begegnen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 352)

Bevor ich heiratete, hatte ich mehr als ein Dutzend Freundinnen. Diese Tatsache nährte sicherlich meine Begierde, sodass ich mich auch in der Ehe nicht anders verhielt.

Zu dieser Zeit kostete mich mein Geschäft große Anstrengung, so ging ich oft mit Freunden aus. Ich war auf der Suche nach sinnlichen Reizen und verbrachte viel Zeit mit Damen von schlechtem Ruf. Nach meiner Scheidung besuchte ich häufiger „erotische Einrichtungen“ – manchmal reiste ich weite Strecken, um diese Art von Trost zu finden.

Ich surfte auch sehr oft auf pornographischen Webseiten. Selbst nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, machte ich damit weiter. Ich wusste, dass es falsch war, aber ich konnte mich einfach nicht beherrschen.

Der Meister sagte:

„Wenn dir ein Gedanke durch den Kopf geht, kann es dazu führen, dass du ejakulierst und dass es Realität wird. Überlegt einmal, bei unserem Praktizieren dient die Essenz des menschlichen Körpers zur Kultivierung des Körpers, du kannst doch nicht immer so ejakulieren. Gleichzeitig hast du den Pass der erotischen Lust und der Begierde nicht überwunden, wie kann das dann gehen?“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 350)

Eines Tages surfte ich auf einer pornografischen Webseite. In der darauffolgenden Nacht fand ich mich in einem Traum in einem dunklen Raum wieder. Im Dämmerlicht bemerkte ich, dass es auf der Erde von verschiedensten Schlangen wimmelte.

Gerade, als sie mich attackieren wollten, erschien ein helles Licht von irgendwo her. Ich sah den Meister. In einem gelben Gewand und eine Hand vor der Brust aufgerichtet schwebte der Meister in der Luft. Im Bruchteil einer Sekunde verschwanden die Schlangen spurlos.

Ich wachte auf, schlief aber gleich darauf wieder ein.

Dann erschien eine Riesenschlange, die eine Krone trug. Sie richtete ihren Kopf auf, zeigte ihre gespaltene Zunge und machte sich bereit, sich auf mich zu stürzen. Gerade in letzter Sekunde erschien ein Nerz unter meinen Füßen. Er machte einen Sprung in Richtung der Königsschlange und biss ihr in den Kopf.

Da wachte ich erschrocken und durchgeschwitzt auf. Seitdem ließ mein Eigensinn der Begierde sehr stark nach.

Es ist, wie Meister sagt:

„Die Wurzeln der Krankheiten sind bereits entfernt worden, nur dieses bisschen schwarze Qi bleibt, damit es von selbst herauskommt; es lässt dich das bisschen an Schwierigkeiten erleiden und ein bisschen Leiden ertragen. Es geht nicht, dass du gar nichts erträgst.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 136)

Auch wenn ich danach schlechte Gedanken hatte, waren sie nicht mehr so stark wie zuvor. Sie verschwanden, wenn ich nur ein wenig Standhaftigkeit zeigte. Als ich später diese Erfahrung mit meinem befreundeten Praktizierenden teilte, sagte er zu mir, dass es der Meister gewesen sei, der mich gerettet habe. Er sei es auch gewesen, der mir geholfen habe, meinen Eigensinn der Begierde zu beseitigen.

Ich möchte dem Meister wirklich danken. Was wäre ohne seine Barmherzigkeit aus mir geworden?

Die wahren Umstände erklären

Nachdem ich mich in unserer lokalen Fa-Lerngruppe integriert hatte, fragten mich die Mitpraktizierenden, ob ich die drei Dinge gut gemacht hätte.

Ich sagte zu ihnen, dass ich hinsichtlich der Aufklärung der Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung Mängel hätte. So ermutigten sie mich, mit einer langjährig Praktizierenden den Menschen die wahren Begebenheiten persönlich zu erklären.

Diese langjährige Praktizierende übt Falun Dafa seit 1996 und ist über 70 Jahre alt. In Dankbarkeit gegenüber Dafa für die Heilung ihrer Krankheiten wurde sie zu einer standhaften Praktizierenden und unterstützt Falun Dafa – trotz der Verfolgung. Ich war glücklich, sie als Mentorin zu haben.

Jeden Morgen um 8 Uhr liefen wir die Hauptstraße der Stadt entlang. Sie sprach mit jedem, der zuhören wollte, über die wahren Umstände und ermutigte sie, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten.

Jeden Tag konnte sie auf diese Weise mindestens 10 Menschen helfen, manchmal sogar 20. Zunächst unterstützte ich sie nur, indem ich aufrichtige Gedanken aussendete. Oder ich half ihr, verschiedene Pseudonyme für die Menschen zu finden. Aber schnell fühlte ich mich sicher genug, um mich zu öffnen und selbst mit den Menschen sprechen. Ich glaubte, wenn ich eine Person erretten könnte, wäre das ein großer Schritt für mich nach vorne.

Einmal sagte die Praktizierende zu einem Mann mittleren Alters: „Falun Dafa ist gut!“ Er drohte ihr und sagte: „Wenn du das noch einmal sagst, werde ich dich der Polizei melden. Sie werden dich zum Büro 610 schicken und dich festnehmen.“ Daraufhin sagte sie ruhig zu ihm: „Der Chef des 610 Büros, Li Dongsheng, wurde bereits festgenommen. Wer wird sich trauen, diese Sache nun zu erledigen?“

Es schien, als fiel es dem Mann wie Schuppen von den Augen, und er eilte davon.

Ein anderes Mal waren wir auf einem Betriebshof und die Lernende sprach wieder mit einem Mann mittleren Alters. Er sagte: „Mein Schwiegervater praktiziert Falun Dafa, aber ich bin nicht begeistert davon.“

Normalerweise ist es so, dass wenn wir Menschen treffen, die eine solche Meinung über Falun Dafa haben, lächeln wir und lassen es über uns ergehen. Dieses Mal sagte ich jedoch: „Was sie Ihnen erzählt, ist nur zu Ihrem Besten. Sie hofft, dass Sie die wahren Umstände verstehen können und eine sichere und glänzende Zukunft haben. Finden Sie wirklich, dass etwas an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht falsch ist?“

Der Mann änderte sofort seine Tonlage. Bevor er wegging, murmelte er in seiner Verlegenheit noch etwas Gutes über Falun Dafa vor sich hin. Dieser Vorfall ließ mich ein Fa-Prinzip tiefgründiger verstehen:

„Sobald Gedanken aufrichtig Böses zerbricht“

(Li Hongzhi, Was zu fürchten, 29. Februar 2004, in: Hong Yin II)

Eigensinne beseitigen

Von Generation zu Generation haben chinesische Eltern die Tendenz, alten Ideen und Gewohnheiten zu folgen. So betrachten sie ihre Kinder als ihr Eigentum und verspüren das Bedürfnis, sich in jedem Aspekt in das Leben ihrer Kinder einzumischen, wie sie zu leben und zu lernen haben, welche Art von Arbeit sie ausüben und wen sie heiraten sollen.

Ich hatte keine glückliche Ehe, sie endete in einer Scheidung. Meine Arbeit war unbefriedigend und so verlor ich meinen Job.

Ich beschuldigte meine Eltern, dass sie für all mein Unglück verantwortlich seien. Jedes Mal, wenn die Dinge schief liefen, ließ ich meinen Frust an ihnen aus, so entfremdeten wir uns immer mehr voneinander. Unsere Beziehung war steif und angespannt.

Nachdem ich das Fa zu lernen begonnen hatte, verstand ich, dass alles eine karmische Beziehung hat; nichts ist ohne Ursache und Wirkung. Aber das Dafa legt Wert auf Nachsicht. Und so arbeitete ich hart an mir, meine Verbitterung loszulassen. Ich versuchte, tolerant zu sein und durchzuhalten. Auch wenn ich nicht das Niveau der Nachsicht eines Kultivierenden erreichen konnte, gelang es mir, unsere familiäre Beziehung zu verbessern.

Bevor ich mit der Kultivierung begann, aß ich gerne, trank Wein und ging meiner Begierde nach. Diese schlechten Gewohnheiten sind sehr schwierig abzulegen. In Jungen Jahren hatte ich begonnen, Karten zu spielen, und so war ich mehrere Jahrzehnte lang süchtig. Viele Schulden, die ich vor ein paar Jahren angehäuft hatte, habe ich noch nicht beglichen.

Ohne die Kraft des Dafa wäre es mir unmöglich gewesen, davon wegzukommen. Um meine Schulden zurückzuzahlen, ging ich mit einer Verwandten eine Business-Partnerschaft ein. Sie war sehr sprachgewandt, aber auch sehr kämpferisch.

Da auch ich eine energische Person bin, kamen wir ständig miteinander in Streit. Jedes Mal, wenn wir uns gestritten hatten, war ich voller Reue und klagte: „Ach, ich habe es nicht geschafft, mein Herz und mein Wesen zu verbessern.“

Der Meister sagte:

„Ich sage, die körperlichen Leiden sind am leichtesten zu ertragen, Zähne zusammenbeißen, dann vorbei. Bei den zwischenmenschlichen Intrigen und Kämpfen ist es am schwierigsten, das Herz zu beherrschen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 225)

Einmal hatten wir einen Konflikt und der Praktizierende, mein Freund, teilte mir während eines Besuches seine Gedanken dazu mit. Er sagte: „Egal, wer recht hat oder nicht, du bist ein Kultivierender. Du befindest dich in einem Konflikt mit einem Nichtpraktizierenden, so bedeutet das, dass du falsch liegst. Ich empfehle dir, dich schnell zu entschuldigen.“

Dies tat ich dann auch. Meine Verwandte war sehr berührt und war den Tränen nahe.

Vielleicht ist Streiten unter gewöhnlichen Menschen normal. Allerdings haben Praktizierende sich an höheren Maßstäben zu messen.

Kurz nach diesem Vorfall brauchten wir im Geschäft zusätzliche Hilfe. Wir entschieden uns für meinen Schwager, der zufällig der Cousin zweiten Grades ihres Mannes ist. Sie dachte, dass eine Zahlung von 600 Yuan pro Monat ausreichen würde. Ich dagegen dachte, dass 1.000 Yuan eher angebracht seien.

Ich erfuhr, dass sie zu ihrem Mann sagte, dass die 1000 Yuan ihre Idee gewesen seien. Er war ihr sehr dankbar, dass sie sich um seine Familie sorgte. Ich lächelte nur und dachte, dass ich einen tieferen Einblick in ihre Persönlichkeit gewinnen konnte – so ließ ich es dabei.

Vor etwa drei Monaten bemerkte ich, dass das jährliche Umsatzvolumen meines Unternehmens um 10 Prozent gestiegen war, unser Nettogewinn dagegen war um 30 Prozent gesunken.

Sowohl meine Mutter als auch meine Schwester fanden das seltsam. Ich versuchte, es vom Dafa her zu betrachten, und dachte an „Verlust und Gewinn“. Ich dachte: „Wenn meine Geschäftspartnerin tatsächlich das Konto manipuliert und versucht hat, mich zu betrügen, hat sie mir De gegeben. Das ist das, was Praktizierende am meisten schätzen, warum also sollte ich es nicht dabei belassen? Aber wenn ich das meiner Mutter und meiner Schwester erklären will, werden sie dieses Fa-Prinzip wahrscheinlich nicht verstehen.“

Also sagte ich zu ihnen: „Warum warten wir nicht, bis wir richtige Beweise haben? Es ist nicht gut, jemanden zu schnell zu beschuldigen.“ Meine Schwester wandte ein: „Welchen Beweis brauchen wir noch? Der Umsatz steigt, aber der Nettogewinn sinkt. Das ist Beweis genug!“

Das lehnte ich jedoch mit einem Lächeln ab. Ich dachte:„Es muss das Arrangement des Meisters sein, um mein Wesen zu verbessern und meine Eigensinne loszuwerden. Ohne meine Geschäftspartnerin und die Umgebung, die sie geschaffen hatte – wie hätte ich mich sonst verbessern können?

Ich danke allen Praktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe für ihr Interesse, ihre Ermutigung und ihre Unterstützung.

Ich weiß, ich habe mich nicht fleißig genug kultiviert. Es gibt viele Eigensinne, die ich erkennen und loslassen muss. Es gibt viele Dinge, an denen ich noch arbeiten und die ich verbessern muss: die drei Dinge gut zu machen und die Meditation im Doppellotus zu schaffen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/7/27/157989.html

Chinesische Version vorhanden
浪子回头

Rubrik: Die Kultivierung beginnen

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Falun Dafa hat mir geholfen, mein Leben zu berichtigen

28. August 2016 | Von einem neuen Falun Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Ich habe 2012 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. In den letzten Jahren habe ich in meiner Kultivierung viele Höhen und Tiefen erlebt, aber Dafa hat mir geholfen, meine Lebensweise zu berichtigen.

Langsam verstehe ich die Prinzipien von Falun Dafa immer tiefgründiger und bin ein besserer Mensch geworden – doch habe ich noch einen langen Weg zu gehen.

Mein Herz ist jedoch aufrichtig; ich möchte viel praktizieren und ein besserer Mensch werden. Da ich das Glück habe, den Meister und das Dafa in dieser besonderen Zeit der Geschichte gefunden zu haben, kann nichts meine Entschlossenheit beeinflussen. Das Folgende ist eine Zusammenfassung meiner Kultivierungserfahrungen.

Mit der Kultivierung beginnen

Ich bin 47 Jahre alt. Im Juli und August 2012 ging ich in eine Kreisstadt unserer Stadt, um ein Angelgeschäft zu eröffnen.

Durch Zufall erhielt ich im Oktober eine DVD von Shen Yun Performing Arts. Als sich der Vorhang öffnete, sah ich 5000 Jahre alte, chinesische Geschichte. Ich war fasziniert. Noch nie zuvor hatte ich so etwas Großartiges gesehen.

Shen Yun berührte etwas in mir und mir liefen unkontrolliert Tränen übers Gesicht. Dies geschieht jedes Mal, wenn ich Shen Yun sehe.

Ich erinnere mich noch, wie ich „Miao“ und die mongolischen Volkstänze sah und wie die männlichen Tänzer, die in den hohen Bergen leben, freudig für die Götter tanzten.

Die Tänze, die den Mut und die Barmherzigkeit der Falun Dafa-Jünger unter der Verfolgung zeigen, mag ich besonders!

Als ein alltäglicher Mensch wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht viel darüber, warum Falun Dafa verfolgt wird.

Ich konnte nicht helfen, war aber dennoch von den Geschichten bewegt. Die Tänze zeigen traditionelle chinesische Kultur. Sie wecken in mir die traurige Erkenntnis, dass sich die Menschen aufgrund der Taten der Kommunistischen Partei nicht einmal mehr unserer brillanten Geschichte bewusst sind.

Nachdem ich Shen Yun gesehen hatte, spürte ich einen starken Drang, von den Hintergründen der Tänze zu erfahren. Ich suchte den Mann, der die Shen Yun DVDs verteilt hatte, und fand heraus, dass er in der Nähe arbeitete. Also besuchte ich ihn.

Er sprach mit mir über Falun Dafa und half mir, aus der Kommunistische Partei und ihren angegliederten Organisationen auszutreten. Er sagte mir etwas, dem ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht so viel Bedeutung beimaß. „Sie haben eine Schicksalsverbindung mit Dafa. Ich bin sicher, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt mit der Kultivierung beginnen werden“, so seine Worte.

Aber ich dachte: „Was ist so besonders daran, Falun Dafa zu kultivieren?“ Nachdem ich ihn öfter besucht hatte, begann ich, ihn besser zu verstehen. Er gab mir viele DVDs mit Informationen über Falun Dafa. Zum Schluss gab er mir ein Buch, das Zhuan Falun (Li Hongzhi), und bat mich, es zu schätzen und es mit ganzem Herzen zu lesen.

Nachdem ich ein paar Seiten darin gelesen hatte, gab ich ihm das Buch zurück und sagte, dass ich es einfacher und bequemer fände, es online zu lesen.

Wenn ich daran zurückdenke, wird mir klar, welches Glück ich hatte. Ich konnte Dafa zu einem Zeitpunkt finden, in welchem es eine Menge Störungen gab.

Zum Beispiel liebte ich die Fischerei. Ich genoss es, mich mit meinen Angelfreunden zu unterhalten und mit ihnen Karten zu spielen. Wann würde ich die Zeit zum Lesen finden? Innerhalb von drei Monaten schaffte ich es schließlich, das Buch zu Ende zu lesen. Danach spürte ich den starken Wunsch, Falun Dafa zu kultivieren. Ich suchte den Praktizierenden auf, der mir die DVDs gegeben hatte, und begann mit dem Praktizieren.

Das Karma beseitigen

Die erste Schwierigkeit, der ich begegnete, war mehr, als ich ertragen konnte. Ich stand früh auf und traf mich mit dem oben genannten Praktizierenden und seiner Familie, um die Übungen zu praktizieren. Es war 3:50 Uhr.

Während der zweiten Übung, als wir das Gebotsrad in verschiedenen Positionen hielten, fühlte es sich an, als ob ich eine ungeheuer schwere Last zu tragen hatte. Die Zeit ging nur langsam und quälend vorbei, doch biss ich die Zähne zusammen. Nach einer halben Stunde war ich von oben bis unten nass geschwitzt. Doch das Schlimmste sollte noch kommen.

Vielleicht hatte ich zu viele schlechte Taten in meiner Vergangenheit begangen. Ich konnte weder im Doppellotussitz noch im halben Lotussitz sitzen, ich konnte nicht einmal zu einem schneidersitz meine Knöchel richtig überkreuzen. Nach etwa zwei Minuten musste ich aufgrund der Schmerzen aufgeben.

Von diesem Tag an zeigte mein Körper Anzeichen von Karmabeseitigung. Meine beiden Beine juckten sehr stark und ich musste sie kratzen, bis sie blutig wurden.

Dann schwollen meine Füße so stark an, dass ich nicht einmal mehr meine Schuhe anziehen konnte. Der Praktizierende, der zu einem guten Freund wurde, sagte mir, all dies seien gute Sachen. Es sei der Meister, der meinen Körper zu reinigen begonnen habe. Doch meine Angelfreunde drängten mich, ins Krankenhaus zu gehen. Sie befürchteten, es könnten sonst schlimm enden. Ich schenkte ihnen keine Beachtung. Aber mein Zustand machte mein Leben ungemütlich.

Als das Wetter im Herbst kühler geworden war, verbesserte sich mein Zustand sehr und die Schwellungen verschwanden schließlich. Nachdem ich das Fa erhalten hatte, wurde mir im August 2012 klar, dass Fischen Töten ist. Daher verkaufte ich mein Angelgeschäft und ging in meine Heimatstadt zurück.

Ich lernte das Fa im Internet und las auch all die letzten Schriften des Meisters. Allerdings war ich sehr beunruhigt, da ich in meiner Heimatstadt keine Kultivierungsumgebung hatte – ich kannte dort keine Praktizierenden.
Ich weiß noch, als ich mit der Kultivierung begann, konnte ich einfach nicht verstehen, warum Falun Dafa verfolgt wird. Der Praktizierende, der mir Falun Dafa vorgestellt hatte, sagte zu mir: „Lerne einfach weiterhin das Fa. Lese weiter der Reihenfolge nach die Bücherliste. Wenn du bei Navigation angekommen bist, wirst du es verstehen.“

So war ich bestrebt, bis dahin zu lesen.

Als ich dann endlich bei Navigation ankam und es zu lesen begann, konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Ich rief meinen befreundeten Praktizierenden in der Kreisstadt an, um ihm von meinem Verständnis zu berichten. Er sagte mir, dass wir nicht darüber nicht am Telefon sprechen, sondern ich ihn besuchen sollte. Bei ihm zu Hause angekommen, ließ ich meinen Gefühlen freien Lauf. Er war sehr bewegt und wir weinten zusammen.

Ich erinnere mich, dass eine andere Praktizierende zu mir sagte: „Der Meister ist am barmherzigsten. Du musst dich gut kultivieren. Du bist der glücklichste Mensch, wenn du in dieser schlimmen Zeit das Fa erhalten kannst. Du kamst nicht wegen deines Geschäftes in diese Stadt; du kamst hierher, um das Fa zu erhalten.“

Ich glaube, es ist tatsächlich so. Ich denke auch, dass ich wirklich Glück haben muss, das Fa in der letzten Phase der Fa-Berichtigungsperiode erhalten zu können.

Als sie sahen, dass ich mit keinem Praktizierenden in meiner Heimatstadt Kontakt hatte, halfen sie mir, Kontakt mit den lokalen Praktizierenden aufzunehmen. So konnte für mich eine Kultivierungsumgebung geschaffen werden.

In den letzten drei Jahren juckten meine Beine im Sommer unerklärlich, was nur dann ein bisschen besser wurde, wenn ich sie kratzte, bis sie zu bluten begannen. Und so waren meine beiden Beine mit Schorf bedeckt. Sie sahen abstoßend aus. Nachts verschlimmerte sich das Jucken. Manchmal schmerzten auch noch die betroffenen Stellen. Es wurde so schlimm, dass ich nicht einmal einschlafen konnte. Ich war praktisch am Rande des Zusammenbruchs.

Als es zu dem Punkt kam, an dem ich dachte, dass ich es nicht mehr ertragen könne, kniete ich vor dem Bild des Meisters nieder. Unter Tränen bat ich den Meister, meine Schmerzen zu lindern.

Ich erinnerte mich, dass der Meister uns erzählt hatte, was ihm große Erleuchtete gesagt hatten:

„Schwer zu ertragen ist zu ertragen, Unmögliches ist möglich.“( Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 580)

Daraufhin konnte ich genügend Kraft aufbringen und fühlte mich ermutigt.

Es gab eine weitere Schwierigkeit, die ich überwinden musste. Es zeigte sich in der Form von menschlichen Störungen. Meine Eltern und meine Geschwister setzten mich unter Druck, dass ich für eine Behandlung ins Krankenhaus gehen sollte. Wir stritten uns deswegen sehr.

Es war wirklich, wie der Meister sagte:

„Hundert Bitternisse gleichzeitig herabfallen, Dann sehen, wie er lebt.“ (Li Hongzhi, Das Herz leiden lassen, in: Hong Yin I)

Es war der Meister, der mir geholfen hat, eine Hürde nach der anderen erfolgreich zu bewältigen. Zu jener Zeit war es fast September. Als das Wetter wieder kühler wurde, begannen meine Beine zu heilen. Also sagte ich zu meiner Familie: „Lasst uns einen weiteren Monat abwarten.“ In weniger als einem Monat waren meine Beine wieder in Ordnung.

Die Prüfung der Begierde bestehen

Ich hatte immer ein sehr ernstes Problem mit der Begierde.

Der Meister sagt:

„Wir fangen bei der Kultivierung als alltägliche Menschen an, dieser Pass ist der erste Schritt, den wir gehen und jeder wird ihm begegnen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 352)

Bevor ich geheiratet habe, hatte ich mehr als ein Dutzend Freundinnen. Diese Tatsache nährte sicherlich meine Begierde, sodass ich mich auch in der Ehe nicht anders verhielt.

Zu dieser Zeit kostete mich mein Geschäft große Anstrengung, so ging ich oft mit Freunden aus. Ich war auf der Suche nach sinnlichen Reizen und verbrachte viel Zeit mit Damen von schlechtem Ruf. Nach meiner Scheidung besuchte ich häufiger „erotische Einrichtungen“ – manchmal reiste ich weite Strecken, um diese Art von Trost zu finden.

Ich surfte auch sehr oft auf pornographischen Webseiten. Selbst nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, machte ich damit weiter. Ich wusste, dass es falsch war, aber ich konnte mich einfach nicht beherrschen.

Der Meister sagte:

„Wenn dir ein Gedanke durch den Kopf geht, kann es dazu führen, dass du ejakulierst und dass es Realität wird. Überlegt einmal, bei unserem Praktizieren dient die Essenz des menschlichen Körpers zur Kultivierung des Körpers, du kannst doch nicht immer so ejakulieren. Gleichzeitig hast du den Pass der erotischen Lust und der Begierde nicht überwunden, wie kann das dann gehen?“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 350)

Eines Tages surfte ich auf einer pornografischen Webseite. In der darauffolgenden Nacht fand ich mich in einem Traum in einem dunklen Raum wieder. Im Dämmerlicht bemerkte ich, dass es auf der Erde von verschiedensten Schlangen wimmelte.

Gerade, als sie mich attackieren wollten, erschien ein helles Licht von irgendwo her. Ich sah den Meister. In einem gelben Gewand und eine Palme aufrecht vor seiner Brust haltend schwebte der Meister in der Luft. Im Bruchteil einer Sekunde verschwanden die Schlangen spurlos.

Ich wachte auf, schlief aber gleich darauf wieder ein.

Dann erschien eine Riesenschlange, die eine Krone trug. Sie richtete ihren Kopf auf, zeigte ihre gespaltene Zunge und machte sich bereit, sich auf mich zu stürzen. Gerade in letzter Sekunde erschien ein Nerz unter meinen Füßen. Er machte einen Sprung in Richtung der Königsschlange und biss ihr in den Kopf.

Da wachte ich erschrocken und durchgeschwitzt auf. Seitdem ließ mein Eigensinn der Begierde sehr stark nach.

Es ist, wie Meister sagt:

„Die Wurzeln der Krankheiten sind bereits entfernt worden, nur dieses bisschen schwarze Qi bleibt, damit es von selbst herauskommt; es lässt dich das bisschen an Schwierigkeiten erleiden und ein bisschen Leiden ertragen. Es geht nicht, dass du gar nichts erträgst.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 136)

Auch wenn ich danach schlechte Gedanken hatte, waren sie nicht mehr so stark wie zuvor. Sie verschwanden, wenn ich nur ein wenig Standhaftigkeit zeigte. Als ich später diese Erfahrung mit meinem befreundeten Praktizierenden teilte, sagte er zu mir, dass es der Meister gewesen sei, der mich gerettet habe. Er sei es auch gewesen, der mir geholfen habe, meinen Eigensinn der Begierde zu beseitigen.

Ich möchte dem Meister wirklich danken. Was wäre ohne seine Barmherzigkeit aus mir geworden?

Die wahren Umstände erklären

Nachdem ich mich in unserer lokalen Fa-Lerngruppe integriert hatte, fragten mich die Mitpraktizierenden, ob ich die drei Dinge gut gemacht hätte.

Ich sagte zu ihnen, dass ich hinsichtlich der Aufklärung der Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung Mängel hätte. So ermutigten sie mich, mit einer langjährig Praktizierenden den Menschen die wahren Begebenheiten von Agesicht zu Angesicht zu erklären.

Diese langjährige Praktizierende übt Falun Dafa seit 1996 und ist über 70 Jahre alt. In Dankbarkeit gegenüber Dafa für die Heilung ihrer Krankheiten wurde sie zu einer standhaften Praktizierenden und unterstützt Falun Dafa – trotz der Verfolgung. Ich war glücklich, sie als Mentorin zu haben.

Jeden Morgen um 8 Uhr liefen wir die Hauptstraße der Stadt entlang. Sie sprach mit jedem, der zuhören wollte, über die wahren Umstände und ermutigte sie, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten.

Jeden Tag konnte sie auf diese Weise mindestens 10 Menschen helfen, manchmal sogar 20. Zunächst unterstützte ich sie nur, indem ich aufrichtige Gedanken aussendete. Oder ich half ihr, verschiedene Pseudonyme für die Menschen zu finden. Aber schnell fühlte ich mich sicher genug, um mich zu öffnen und selbst mit den Menschen sprechen. Ich glaubte, wenn ich eine Person erretten könnte, wäre das ein großer Schritt für mich nach vorne.

Einmal sagte die Praktizierende zu einem Mann mittleren Alters: „Falun Dafa ist gut!“ Er drohte ihr und sagte: „Wenn du das noch einmal sagst, werde ich dich der Polizei melden. Sie werden dich zum Büro 610 schicken und dich festnehmen.“ Daraufhin sagte sie ruhig zu ihm: „Der Chef des 610 Büros, Li Dongsheng, wurde bereits festgenommen. Wer wird sich trauen, diese Sache nun zu erledigen?“

Es schien, als fiel es dem Mann wie Schuppen von den Augen, und er eilte davon.

Ein anderes Mal waren wir auf einem Betriebshof und die Lernende sprach wieder mit einem Mann mittleren Alters. Er sagte: „Mein Schwiegervater praktiziert Falun Dafa, aber ich bin nicht begeistert davon.“

Normalerweise ist es so, dass wenn wir Menschen treffen, die eine solche Meinung über Falun Dafa haben, lächeln wir und lassen es über uns ergehen. Dieses Mal sagte ich jedoch: „Was sie Ihnen erzählt, ist nur zu Ihrem Besten. Sie hofft, dass du die wahren Umstände verstehen kannst und eine sichere und glänzende Zukunft hast. Finden Sie wirklich, dass etwas an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht falsch ist?“

Der Mann änderte sofort seine Tonlage. Bevor er wegging, murmelte er in seiner Verlegenheit noch etwas Gutes über Falun Dafa vor sich hin. Dieser Vorfall ließ mich ein Fa-Prinzip tiefgründiger verstehen:

„Sobald Gedanken aufrichtig Böses zerbricht“

(Li Hongzhi, Was zu fürchten?, in: Hong Yin II)

Eigensinne beseitigen

Von Generation zu Generation haben chinesische Eltern die Tendenz, alten Ideen und Gewohnheiten zu folgen. So betrachten sie ihre Kinder als ihr Eigentum und verspüren das Bedürfnis, sich in jedem Aspekt in das Leben ihrer Kinder einzumischen, wie sie zu leben und zu lernen haben, welche Art von Arbeit sie ausüben und wen sie heiraten sollen.

Ich hatte keine glückliche Ehe, sie endete in einer Scheidung. Meine Arbeit war unbefriedigend und so verlor ich meinen Job.

Ich beschuldigte meine Eltern, dass sie für all mein Unglück verantwortlich seien. Jedes Mal, wenn die Dinge schief liefen, ließ ich meinen Frust an ihnen aus, so entfremdeten wir uns immer mehr voneinander. Unsere Beziehung war steif und angespannt.

Nachdem ich das Fa zu lernen begonnen hatte, verstand ich, dass alles eine karmische Beziehung hat; nichts ist ohne Ursache und Wirkung. Aber das Dafa legt Wert auf Nachsicht. Und so arbeitete ich hart an mir, meine Verbitterung loszulassen. Ich versuchte, tolerant zu sein und durchzuhalten. Auch wenn ich nicht das Niveau der Nachsicht eines Kultivierenden erreichen konnte, gelang es mir, unsere familiäre Beziehung zu verbessern.

Bevor ich mit der Kultivierung begann, aß ich gerne, trank Wein und ging meiner Begierde nach. Diese schlechten Gewohnheiten sind sehr schwierig abzulegen. In Jungen Jahren hatte ich begonnen, Karten zu spielen, und so war ich mehrere Jahrzehnte lang süchtig. Viele Schulden, die ich vor ein paar Jahren angehäuft hatte, habe ich noch nicht beglichen.

Ohne die Kraft des Dafa wäre es mir unmöglich gewesen, davon wegzukommen. Um meine Schulden zurückzuzahlen, ging ich mit einer Verwandten eine Business-Partnerschaft ein. Sie war sehr sprachgewandt, aber auch sehr kämpferisch.

Da auch ich eine energische Persönlichkeit habe, kamen wir ständig miteinander in Streit. Jedes Mal, wenn wir uns gestritten hatten, war ich voller Reue und klagte: „Ach, ich habe es nicht geschafft, mein Herz und mein Wesen zu verbessern.“

Der Meister sagte:

„Ich sage, die körperlichen Leiden sind am leichtesten zu ertragen, Zähne zusammenbeißen, dann vorbei. Bei den zwischenmenschlichen Intrigen und Kämpfen ist es am schwierigsten, das Herz zu beherrschen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 225)

Einmal hatten wir einen Konflikt und der Praktizierende, mein Freund, teilte mir während eines Besuches seine Gedanken dazu mit. Er sagte: „Egal, wer recht hat oder nicht, du bist ein Kultivierender. Du befindest dich in einem Konflikt mit einem Nichtpraktizierenden, so bedeutet das, dass du falsch liegst. Ich empfehle dir, dich schnell zu entschuldigen.“

Dies tat ich dann auch. Meine Verwandte war sehr berührt und war den Tränen nahe.

Vielleicht ist Argumentieren unter gewöhnlichen Menschen normal. Allerdings haben Praktizierende sich an höheren Maßstäben zu messen.

Kurz nach diesem Vorfall brauchten wir im Geschäft zusätzliche Hilfe. Wir entschieden uns für meinen Schwager, der zufällig der Cousin zweiten Grades ihres Mannes ist. Sie dachte, dass eine Zahlung von 600 Yuan pro Monat ausreichen würde. Ich dagegen dachte, dass 1.000 Yuan eher angebracht seien.

Ich erfuhr, dass sie zu ihrem Mann sagte, dass die 1000 Yuan ihre Idee gewesen seien. Er war ihr sehr dankbar, dass sie sich um seine Familie sorgte. Ich lächelte nur und dachte, dass ich einen tieferen Einblick in ihre Persönlichkeit gewinnen konnte – so ließ ich dabei.

Vor etwa drei Monaten bemerkte ich, dass das jährliche Umsatzvolumen meines Unternehmens um 10 Prozent gestiegen war, unser Nettogewinn dagegen war um 30 Prozent gesunken.

Sowohl meine Mutter als auch meine Schwester dachten, dass dies seltsam war. Ich versuchte, dies vom Dafa her zu betrachten, und dachte an „Verlust und Gewinn“. Ich dachte: „Wenn meine Geschäftspartnerin tatsächlich das Konto manipuliert und versucht hat, mich zu betrügen, hat sie mir De gegeben. Das ist das, was Praktizierende am meisten schätzen, warum also sollte ich es nicht dabei belassen? Aber wenn ich dies meiner Mutter und meiner Schwester erklären will, werden sie dieses Fa-Prinzip wahrscheinlich nicht verstehen.“

Also sagte ich zu ihnen: „Warum warten wir nicht, bis wir richtige Beweise haben? Es ist nicht gut, jemanden zu schnell zu beschuldigen.“ Meine Schwester wandte ein: „Welchen Beweis brauchen wir noch? Der Umsatz steigt, aber der Nettogewinn sinkt. Das ist Beweis genug!“

Dies lehnte ich jedoch mit einem Lächeln ab. Ich dachte:„Es muss das Arrangement des Meisters sein, um mein Wesen zu verbessern und meine Eigensinne loszuwerden. Ohne meine Geschäftspartnerin und die Umgebung, die sie geschaffen hatte – wie hätte ich mich sonst verbessern können?

Ich danke allen Praktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe für ihr Interesse, ihre Ermutigung und ihre Unterstützung.

Ich weiß, ich habe mich nicht fleißig genug kultiviert. Es gibt viele Eigensinne, die ich erkennen und loslassen muss. Es gibt viele Dinge, an denen ich noch arbeiten und verbessern muss: die drei Dinge gut zu machen und die Meditation im Doppellotus zu schaffen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/7/27/157989.html

Chinesische Version vorhanden
浪子回头

Rubrik: Die Kultivierung beginnen

Arzt erstattet Strafanzeige wegen Haft, Folter und Verlust des Arbeitsplatzes

23. August 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hubei

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Dr. Xiong Jiwei war seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong mehrmals inhaftiert. Er bekam eine Gefängnisstrafe von vier Jahren und wurde zweimal in ein Arbeitslager gebracht. In Polizeigewahrsam erlitt er brutale Folterungen. Außerdem wurde ihm sein Arbeitsverhältnis gekündigt.

Er trat in Hungerstreik, um gegen die unrechtmäßige Verfolgung durch das Personal der Strafverfolgungsbehörden zu protestieren. Mehrmals war er wegen Folterungen dem Tode nahe.

Dr. Xiong, 45, erstattete am 13. Juni 2015 Strafanzeige gegen Jiang Zemin. Er beschuldigt das frühere chinesische Staatsoberhaupt, die Verfolgung von Falun Gong befohlen und durchgesetzt zu haben.

In seiner Strafanzeige berichtet Xiong: „Ich wurde in einem Krankenhausbett festgebunden. Meine Hände waren an Eisenstangen gebunden, die dann so weit hochgezogen wurden, bis es nicht mehr ging. Meine Füße zogen sie mit Fußfesseln so weit, wie sie konnten, nach unten. Mein ganzer Körper war gestreckt und musste in dieser Position fast eine Woche lang ausharren.

Die Wärter ließen den dicken Gummischlauch, den sie zu meiner Zwangsernährung benutzten, so lange in meinem Magen, wie sie mich zwangsernährten. ‚Es ist normal, dass Gefangene im Gefängnis sterben!‘, sagte ein Abteilungschef zu mir.“

1999: Ein Jahr Zwangsarbeit im Zwangsarbeitslager Xiaogan

Am 28. Oktober 1999 fuhr ich nach Peking, weil ich friedlich für Falun Gong petitionieren wollte. Ich wurde festgenommen, als ich mit anderen Praktizierenden auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Falun Gong-Übungen praktizierte. Polizisten führten an uns Leibesvisitationen durch und schlugen mit ihren Ledergürteln auf uns ein. Wir wurden zunächst in Peking eingesperrt und dann in die Gebiete zurückgebracht, aus denen wir gekommen waren.

Als ich im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Yingcheng inhaftiert war, verurteilte man mich zu einem Jahr Zwangsarbeit und sperrte mich in das Zwangsarbeitslager Xiaogan.

Im Zwangsarbeitslager musste ich schwere Arbeiten verrichten, so zum Beispiel Felsbrocken tragen, Häuser bauen, Fundamente graben und Leiterwagen ziehen, die mit Zement vollgeladen waren. Ich bekam jedoch nur sehr wenig zu essen. Das Essen hatte die Qualität von Schweinefutter. Außerdem schlugen die Wärter die Gefangenen, traten sie mit ihren Schuhen und peitschten sie mit ihren Ledergürteln aus.

Das Krankenhaus, in dem ich gearbeitet hatte, kündigte meinen Vertrag. Alle Sozialleistungen, die ich über die Jahre hinweg angesammelt hatte, wurden gekündigt.

2001: Gefoltert im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Yincheng

Am 3. Oktober 2001 verhaftete man mich erneut. Zhou Tao, ein Polizist, schlug immer wieder auf meinen Kopf ein.


Folternachstellung: Schlagen und Stoßen

In der Polizeiwache der Stadt Yingcheng ließ mich Zhou nicht schlafen und die Toilette nicht benutzen. Er und ein weiterer Polizist namens Nie Yaoshan folterten mich während des Verhörs. Als ich mich weigerte zu kooperieren, rief Nie: ‚Hängt ihn auf!‘ Nachdem ich die Seite mit dem Schuldbekenntnis, das sie erfunden hatten, hinuntergeschluckt hatte, rief Nie: ‚Haltet ihn fest und bringt ihn um!‘

Sie verlegten mich in das Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Yincheng, wo ich mich weigerte, die Gefängnisuniform zu tragen.

Drei Wärter legten mir Handschellen an und schlugen mich. Ein Wärter forderte mich auf, mich hinzuknien. Ich weigerte mich jedoch. Er stieß auf mich ein und zog dann meine Arme hinter meinen Rücken. Zwei andere Wärter legten mir die Hände hinter meinen Rücken in Handschellen und schlugen mir ins Gesicht. Sie hängten mich an den Handschellen an einer Eisenstange auf.

Am nächsten Tag legten die Wärter wieder meine Hände hinter meinem Rücken in Handschellen und schlugen dann mit einem Holzbrett auf mich ein. Danach hängten sie mich an einer Handschelle ungefähr 30 Minuten auf.

Aus Protest gegen die Folter trat ich in einen Hungerstreik. Die Wärter befahlen einem zum Tode verurteilten Häftling, mich zu verprügeln. Ganz offen lobten sie den Gefangenen, weil er mich folterte.

Drei Monate später wurde ich freigelassen, nachdem die Beamten 1.500 Yuan (ca. 220 €) [1] für die Ortspolizei und 500 Yuan (ca. 75 €) für das Untersuchungsgefängnis von meiner Familie erpresst hatten.

Juli 2002: Festgenommen und verprügelt, während ich meine sieben Monate alte Tochter in den Armen hielt

Als meine Frau am 20. Juli 2002 festgenommen wurde, weil sie die Menschen über Falun Gong informiert hatte, ging ich mit unserer sieben Monate alten Tochter zur Polizeiwache Mafang, um sie zu sehen. Die Wärter sperrten uns ein und dann fingen sie an, mich zu schlagen und zu stoßen, obwohl ich immer noch unser Baby im Arm hielt. Ich wurde erneut in das Untersuchungsgefängnis Nr. 1 gesperrt.

Ich informierte die Häftlinge über Falun Gong. Tang Zhuqing, der Leiter des Untersuchungsgefängnisses, und Song Jiang, der politische Direktor, schlugen mich. Sie stopften mir ein Handtuch in den Mund und fesselten mir mit Handschellen die Hände hinter den Rücken. Aus Protest trat ich in einen Hungerstreik. Am nächsten Tag befahl das Untersuchungsgefängnis dem Gefängnisarzt, eine Zwangsernährung bei mir durchzuführen. Er schaffte es jedoch nicht, weil ich mich widersetzte.

Als nächstes legten sie mir schwere Fußfesseln an. Ein Wärter kettete sie ganz eng über meinen Knöcheln fest. Das verursachte quälende Schmerzen.

Oktober 2002: Am Tag der Festnahme zu vier Jahren verurteilt

Weil ich mit den Menschen über Falun Gong sprach, wurde ich am 30. September 2002 festgenommen. Um gegen die Verfolgung zu protestieren, trat ich im Untersuchungsgefängnis Yunmeng in einen Hungerstreik. Nach neun Tagen ohne Nahrung verschlechterte sich mein Gesundheitszustand und ich wurde daher entlassen.

Weniger als einen Monat später, im Oktober 2002 wurde ich jedoch wieder festgenommen und am gleichen Tag zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Ich durfte mir keinen Anwalt nehmen.

Im Untersuchungsgefängnis trat ich in einen Hungerstreik und war am neunten Tag dem Tode nahe. Im November wurde mir Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung (auf Kaution) gewährt, jedoch wurde ich rund um die Uhr überwacht.

Einige Tage später nahmen mich drei Polizisten wieder fest und brachten mich in das Gefängnis Fanjiatai der Stadt Shayang, Provinz Hubei.

Gefängnis Fanjiatai der Stadt Shayang: Folter und Gehirnwäsche

Alle Praktizierenden im Gefängnis Fanjiatai wurden gefoltert und allen war die Kommunikation mit ihren Familien untersagt.

Wir mussten uns dort DVDs anschauen, auf denen Falun Gong verleumdet wurde. Ich weigerte mich zuzusehen. Daraufhin wurde ich in eine Einzelzelle gebracht. Sobald ich aus der Isolationshaft herausgelassen wurde, verprügelten Gefangene mich auf Befehl.

Aus Protest trat ich wieder in einen Hungerstreik. Am dritten Tag stemmten die Wärter gewaltsam meinen Mund auf und führten einen dicken Schlauch in meinen Magen ein, um eine Zwangsernährung durchzuführen.

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Folternachstellung: Der Mund wird aufgestemmt, um eine Zwangsernährung durchzuführen

Ich wurde auf den Boden geworfen und mein Kopf dabei verletzt. Doch die Wärter weigerten sich, sich um meine Verletzung zu kümmern. Mein rechter seitlicher Schneidezahn im Unterkiefer, der neben der Mittellinie des Gesichts liegt, wurde gebrochen. Der Gefangene, der das getan hatte, blieb unbestraft.

Im März 2004 durfte mich mein Vater besuchen. Wir mussten über eine Wechselsprechanlage miteinander reden. Mein Vater forderte, dass er direkt mit mir reden dürfe. Das wurde ihm zugestanden, aber ungefähr sechs Wärter umringten uns dabei. Als mein Vater mich fragte, ob mich die Wärter geschlagen hätten, brachten sie mich rasch weg.

Am 13. September 2005 weigerte ich mich, meinen Kopf rasieren zu lassen. Die Wärter befahlen den Gefangenen, meine Gliedmaßen bewegungsunfähig zu machen und dann schlugen und stießen sie fast eine Stunde lang auf meine Brust ein.

2008: Zu Zwangsarbeit verurteilt

Am 2. Juli 2008 wurde ich am Arbeitsplatz festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis der Stadt Yingcheng gebracht. Als ich mich weigerte, Fingerabdrücke von mir nehmen zu lassen, schlug ein Polizist mit einem Stock so lange auf mich ein, bis der Stock brach. Ich wurde eingesperrt, Polizisten durchsuchten die Wohnung meiner Eltern.

Die nächste Festnahme erfolgte am 3. Dezember 2008. Die Polizisten zeigten weder ihre Polizeimarke noch einen Haftbefehl vor. Ich wurde in das Untersuchungsgefängnis Nr. 1 Yingcheng gebracht.

Man verurteilte mich zu einem Jahr Zwangsarbeit und sperrte mich in das Zwangsarbeitslager Shayang. Nach 20 Tagen erhielt ich ein Rechtsdokument, das meine Haft bestätigte. Es standen jedoch falsche persönliche Daten darauf und ich wurde Verbrechen angeklagt, die ich nicht begangen hatte.

Die Wärter zwangen mich zu Schwerstarbeit. Ich musste über lange Zeit hinweg in der Hocke verbringen und in Militärstellung stehen. Außerdem wurde mir der Schlaf entzogen.

2014: Leibesvisitation im Bahnhof

Als ich im Juli 2014 auf Geschäftsreise war, löste mein Personalausweis einen Alarm aus, als er am Bahnhof gescannt wurde. Man zog mich zur Seite und durchsuchte mein Gepäck. Sie durchsuchten meine Brieftasche und überprüften den Inhalt. Als sie Geldscheine fanden, auf denen Informationen über Falun Gong geschrieben standen, inhaftierten sie mich mehrere Stunden. Sie nahmen Blutproben von mir, fotografierten mich und beschlagnahmten mein Geld. Danach ließen sie mich wieder gehen.

Auf meiner Rückfahrt wurde ich wieder aufgehalten und es fand erneut eine Leibesvisitation statt. Als sie nichts fanden, durchsuchten sie mein Mobiltelefon. Sie sperrten mich eine Stunde lang ein, weil sie auf meinem Telefon Artikel über Falun Gong fanden. Wieder nahmen sie mir Blut ab und machten ein Foto, bevor sie mich freiließen.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 17 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/26/157162.html

Chinesische Version vorhanden
青年医生陷冤狱逾六载 备受折磨

Rubrik: Augenzeugenberichte

Drei Tage nur Falun Dafa gelernt – es waren die besten Tage meines Lebens!

12. April 2016 | Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Bevor ich fleißig Falun Dafa zu lernen begann, war ich wegen meiner Krankheiten und der beruflichen Arbeitsbelastung häufig gereizt. Das verursachte viel Spannung in meinem Team. Doch nun haben Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht mein Herz und meinen Geist geweitet – nun bin ich ruhig und gelassen und wir lachen viel auf der Arbeit.

Dank Falun Dafa leide ich auch nicht mehr an Herzproblemen und Diabetes. Früher musste ich ständig Medikamente einnehmen und hatte trotzdem viele Schmerzen und Leiden.

Die Mutter meiner Schwiegertochter ist Falun Dafa-Praktizierende und sie erzählte mir im Jahr 2014 von dieser Meditationspraktik. Gelegentlich las ich einige Seiten in den Büchern oder machte einige Übungen. Doch wenn ich beschäftigt war, dachte ich nicht mehr daran. Also nahm ich weiterhin meine Medikamente wie gewohnt ein und machte kaum Fortschritte beim Praktizieren.

Später begegnete ich einem anderen Praktizierenden und wir plauderten lange miteinander. Er erklärte, warum er Falun Dafa praktiziere und wie viel er davon profitiert habe. Durch seine ermutigenden Worte beschloss ich, die Kultivierung ernst zu nehmen. Danach lernte ich in den Dafa-Büchern viele Grundsätze und mir wurde klar, was Kultivierung wirklich bedeutet.

Ich arbeite als Bauleiter und kannte keine Praktizierenden in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Deshalb blieb ich während der Feiertage des chinesischen Neujahrs in meiner Heimatstadt und nahm dort drei Tage am Fa-Lernen in der Gruppe und an den gemeinsamen Übungen teil. Die Praktizierenden berichteten mir von ihren Erfahrungen und korrigierten meine Bewegungen. In diesen drei Tagen lernte ich so viel – es waren die besten Tage meines Lebens.

Als die Arbeit dann wieder begann, las ich weiter die Bücher zu Falun Dafa und praktizierte die Übungen. Durch mein Himmelsauge konnte ich schöne Farben und andere Szenen sehen. Bald schon verbesserte sich meine Gesundheit enorm und ich brauchte keine Medikamente mehr einzunehmen – es ging mir einfach gut. Wegen Krampfadern war mein rechter Fuß früher ganz lila gefärbt. Nun ist die Verfärbung verschwunden und mein Körper ist voller Energie.

Ich weiß, dass all diese Veränderungen durch das Praktizieren des Falun Dafa gekommen sind und ich bin sehr dankbar dafür. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen von Falun Dafa erfahren und davon profitieren.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/8/156202.html

Chinesische Version vorhanden
新学员 这三天改变了我的人生

Rubrik: Die Kultivierung beginnen

Provinz Hubei: Fünf Falun Gong-Praktizierende verurteilt

8. Januar 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Fünf Einwohner des Landkreises Tongcheng in der Provinz Hubei wurden vor kurzem verurteilt, weil sie Falun Gong praktizieren. Diese spirituelle Praktik wird seit 1999 vom Kommunistischen Regime Chinas verfolgt. Alle Fünf haben gegen ihr Urteil Berufung eingelegt.

Herr Hu Baori, Frau Hu Guanxia (nicht verwandt) und Frau Li Yanhe wurden jeweils zu vier Jahren Gefängnis verurteilt; Frau Wang Ximei zu zwei Jahren und Herr Ai Lianfang zu einem Jahr.

Sie wurden am 7. Juli 2015 festgenommen, weil sie Informationsmaterialien über Falun Gong an ihre Mitmenschen verteilt hatten. Die beiden Männer werden in der Haftanstalt Yueyang festgehalten und die drei Frauen in der Haftanstalt Yunxi in der Stadt Yueyang. Keiner von ihnen durfte bislang Besuch empfangen.

Diese jüngste Festnahme war nicht die erste für Herrn Hu, Frau Li oder Frau Hu, sie alle waren in der Vergangenheit zeitweise verhaftet gewesen. Ob Frau Wang oder Her Ai zuvor festgenommen worden waren, muss noch festgestellt werden.

Herr Hu Baori

Herr Hu Baori, 66, ist Ladenbesitzer. Er wurde zwei Mal eingesperrt und seine Wohnung wurde durchsucht. Im Jahr 2001 wurde er 15 Tage und im Jahr 2007 10 Tage lang eingesperrt. Seine Abwesenheit schadete seinem sein Geschäft. Während seiner Haftzeit wurde er gezwungen, schwere Arbeit zu verrichten und er musste sein Essen bezahlen.

Frau Li Yanhe

Frau Li Yanhe, 52, wurde im Mai 2012 festgenommen, weil sie mit Menschen über die Verfolgung von Falun Gong gesprochen hatte. Sie wurde zwei Wochen eingesperrt und musste 2.100 Yuan (ca. 296 Euro) für ihr Essen bezahlen.

Frau Hu Guanxia

Frau Hu Guanxia, 36, wurde im Jahr 2001 festgenommen, weil sie in Peking für Falun Gong appellierte. Sie wurde mit Elektrostäben in ihrem Gesicht und an ihrem Rücken geschockt und hätte dadurch fast das Bewusstsein verloren. Sie wurde mit einer unbekannten Lösung zwangsernährt, was zu blutigem Erbrechen führte. Danach hielt man sie vier Monate lang in der Drogenentzugsklinik im Landkreis Tongcheng fest. Dort misshandelte man sie mit der Foltermethode „Totenbett“ und sie musste Fesseln tragen. Danach musste sie ein Jahr Zwangsarbeit ausführen.

Auch ihr Ehemann Wu Zhimin, der ebenfalls Falun Gong praktiziert, wurde in die Haftanstalt des Landkreises Tongcheng gebracht. Zu jener Zeit war Frau Hu schwanger, die Geburt ihres Babys stand kurz bevor. Sie mussten 3.000 Yuan (ca. 423Euro) Bußgeld zahlen und ihr Mobiltelefon und Motorrad wurde beschlagnahmt, was ein finanzieller Verlust von über 10.000 Yuan (ca. 1.410Euro) bedeutete.

Unvollständige Liste von Parteien und Personen, die an der Verfolgung der fünf Praktizierenden beteiligt waren:

Yang Shuiping, Chef des Gerichts im Landkreis Yueyang: +86-730-7668569
Zhou Walngxing, Sachbearbeiter im Gericht des Landkreises Yueyang: +86-730-7668800
Duan Deping, Rechtsanwalt der Staatsanwaltschaft des Landkreises Yueyang: +86-13762001888 (Mobil), +86-730-7620188 (Büro)
Guo Shengqiang, Leiter des Büros 610 im Landkreis Yueyang: 86-13907403138 (Mobil), +86-730-7639976 (Büro), +86-730-7666825 (Büro)

Lesen Sie auch diesen Artikel vom 25.08.2015 über die Verhaftungsfälle:

Familien von inhaftierten Praktizierenden Besuchsrecht verweigert
http://de.minghui.org/html/articles/2015/8/25/116433.html

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/12/17/154117.html

Chinesische Version vorhanden
湖北通城县胡宝日等五位法轮功学员被非法判刑

Rubrik: Augenzeugenberichte

Apotheker eingesperrt und gefoltert, weil er Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattete

3. November 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hubei, China

(Minghui.org) Über 180.000 Menschen in China und auf der ganzen Welt haben in der letzten Zeit Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet. Einige wurden deshalb jedoch eingesperrt und weiter verfolgt.

Xu Changhong, 48, aus der Stadt Xianning, Provinz Hubei, ist Apotheker in der Apotheke Tongjixianning. Er wurde am 22. Juli 2015 verhaftet, einen Monat nachdem er Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hatte. Agenten des örtlichen Büros 610 nahmen ihn an seinem Arbeitsplatz fest und brachten ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung, wo er 50 Tage lang gefoltert wurde.

Die Polizei stellte erst nach seiner Festnahme einen Haftbefehl aus. Danach brachte man ihn in das Untersuchungsgefängnis im Bezirk Xianning, wo er auch blieb.

Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong war Herr Xu permanent der Verfolgung ausgesetzt. Er und seine Frau Su Xiaolin wurden viele Male eingesperrt. Im Oktober 1999 nahm man Herrn Xu fest und sperrte ihn ein Jahr lang in ein Zwangsarbeitslager. 2002 war er vier Monate lang im Untersuchungsgefängnis Tongshan eingesperrt. 2005 wurde er erneut verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Im August 2002 nahm man seine Frau fest und sperrte sie für zwei Jahre in das Drogenrehabilitationszentrum für Frauen in Wuhan.

2014 wurde das Paar wieder verhaftet und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Ihr kleines Kind musste bei Verwandten leben.

2005, 2014 und 2015 wurde das Haus der Familie durchsucht. Die Polizei weigerte sich, eine Liste der beschlagnahmten Gegenstände auszustellen.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/19/153297.html

Chinesische Version vorhanden
湖北省咸宁市药剂师因诉江被非法批捕

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Huangshi, Provinz Hubei: 261 Praktizierende erstatten Strafanzeige gegen Jiang Zemin

21. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hubei

(Minghui.org) Laut Berichten der Minghui-Website haben seit Ende Mai 261 Falun Gong-Praktizierende in der Stadt Huangshi, Provinz Hubei, Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erstattet.

Die Praktizierenden beschuldigen den ehemaligen chinesischen Staatspräsidenten, weil er die brutale Unterdrückung von Falun Gong initiiert hat. Sie machen ihn für das enorme Leid verantwortlich, das ihnen durch seine Verfolgungskampagne zugefügt wurde. Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft verschickt.

Viele dieser Praktizierenden berichteten, wie Falun Gong ihnen Gesundheit und eine neue Einstellung zum Leben schenkte. Ihr Traum, ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen, wurde jedoch zerstört, als Jiang Zemin im Jahr 1999 eine landesweite Kampagne ins Leben rief, um die Falun Gong und die Praktizierenden auszurotten.

Nur weil sie sich weigerten, ihre Überzeugung aufzugeben, wurden sie festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Die kommunistischen Behörden plünderten ihre Wohnungen und beschlagnahmten ihre persönlichen Gegenstände. In vielen Fällen waren auch die Familien betroffen; einige mussten enorm hohe Bußgelder zahlen.

Einige Strafanzeigen aus der Stadt Huangshi erstatteten die Familienangehörigen von Praktizierenden, weil sie entweder zu Tode gefoltert worden waren oder sich immer noch im Gefängnis befinden.

Im Folgenden stellen wir die Fälle von einigen Praktizierenden vor.

Zu Tode gefoltert, ohne Einwilligung Organe entnommen

Herr Song Wanxue arbeitete im Kupferbergwerk in Fengjiashan. Er war zweimal nach Peking gegangen, um die Zentralregierung zu bitten, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Als er am 20. Januar 2001 zum zweiten Mal von Peking zurückkehrte, verhafteten ihn die Polizei und Wärter der Sicherheitsabteilung seiner Arbeitsstelle. Die Behörden benachrichtigten seine Familie, dass sie eine Urne mit seiner Asche bekommen würden.

Drei Tage nach seiner Verhaftung verstarb Herr Song im Alter von 45 Jahren an seinen schweren Folterverletzungen. Sein Herz, seine Leber und seine Niere waren ihm entfernt worden. Die Behörden behaupteten, dass sie die Organe zur Untersuchung nach Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei, geschickt hätten. Seine Familie bat zwar um Rücksendung der Organe, erhielt aber nie eine Antwort.

Die Polizei erlaubte seiner Frau nicht, ihn noch ein letztes Mal vor der Einäscherung zu sehen. Im August 2015 erstattete sie im Namen ihres Mannes eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin.

Schwere Verletzungen in Haft zugefügt

Der 47-jährige Herr Luo Wen arbeitete bei der Eisenbahnbehörde in Huangshi. Er wurde mehrmals verhaftet, inhaftiert und verurteilt, weil er Falun Gong praktizierte. Die Polizei brach in seine Wohnung ein und beschlagnahmte seinen persönlichen Besitz, als niemand zuhause war.

Während einer Inhaftierung wurde Herr Luo so heftig gefoltert, dass er sein Gehör verlor und seinen Rücken nicht mehr aufrichten konnte. Acht seiner Zähne brachen ab.

Um der Verfolgung zu entgehen, war er gezwungen, für einige Zeit in eine andere Stadt zu ziehen. Die Polizei spürte ihn im Juli 2001 auf, verhaftete ihn und brachte ihn zurück in die Stadt Huangshi. Ein Gerichtshof verurteilte Herrn Luo heimlich zu sieben Jahren Gefängnis und informierte seine Familie nicht über das Urteil.

Als seine Familie von dem Strafmaß erfuhr, engagierten sie einen Anwalt, um beim Mittleren Gerichtshof Berufung einzulegen. Der Gerichtshof weigerte sich, auf die Berufung einzugehen. Herr Luo ist immer noch im Gefängnis von Shayang inhaftiert. Seine Frau erstattete im Namen ihres Mannes eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin.

Weitere Misshandlungsfälle

Die 53-jährige Frau Cai Guixiang wurde zwei Jahre lang in einem Zwangsarbeitslager festgehalten. Man entzog ihr den Schlaf; Drogenabhängige überwachten sie rund um die Uhr; sie durfte sich nicht mit anderen unterhalten; sie wurde zu schwerer Arbeit gezwungen und wurde körperlich misshandelt. Häufig musste sie Geldstrafen bezahlen. In der zweijährigen Haft verlor sie über 20 kg. Ihre Haare färbten sich fast vollständig weiß.

Der 80-jährige Herr Du Daxing, ein pensionierter Ingenieur aus der Stadt Huangshi, wurde dreimal verhaftet. Als er das erste Mal verhaftet wurde, wechselten sich mehr als 20 Polizisten damit ab, ihn zu verhören. Bei seiner zweiten Verhaftung wurde er für einen Monat inhaftiert und dazu gezwungen, eine Haftgebühr zu bezahlen. Bei seiner dritten Verhaftung brachte man ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Der 69-jährigen Rentnerin Liu Xiaolian wurden die Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt. In dieser Stellung musste sie 45 Tage lang im Sommer bei Temperaturen um 45°C verharren. Die metallenen Handfesseln wurden heiß und verbrannten ihr Fleisch. Als sie von den Hand- und Fußfesseln befreit wurde, hatte sie tagelang kein Gefühl in Händen und Füßen. „Meine Hände waren wie Dampfbrote geschwollen und meine Arme waren so dick wie meine Waden.“ Die Narben an ihren Gelenken sind immer noch sichtbar.

Außer den oben erwähnten Praktizierenden haben die folgenden Praktizierenden Strafanzeigen erstattet:

Der 72-jährige Bauer Dong Xiangping; die 51-jährige Frau Feng Yuangui; der Heilmasseur Gui Lixin, die 74-jährige Frau Yu Juying.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/11/153183.html

Chinesische Version vorhanden
做好人遭迫害 湖北黄石市261人控告江泽民

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen