Aufstieg und Fall von Li Dongsheng, dem Chef des Büros 610: Eine Karriere triefend von Hasspropaganda und Gewalt

(Minghui.org) Joseph Goebbels, der Propagandaminister Hitlers während der Nazi Zeit in Deutschland sagte: „ Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt und dann wirst sogar du selbst sie glauben.“ Dies mag einer der Gründe gewesen sein, warum Hitler die öffentliche Meinung vor dem Genozid irreleiten konnte.

Einige Jahrzehnte später wurden ähnliche Strategien von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) angewandt, um eine lebensfeindliche Umgebung für die Falun Gong Praktizierenden zu schaffen, während gleichzeitig Verhaftungen, Arrests und weitere Formen von Misshandlungen durchgeführt wurden.

Li Dongsheng ist der jetzige Chef des Büros 610. Zuvor war er Propagandaminister und später Minister für Öffentliche Sicherheit. Li Dongsheng spielte eine Schlüsselrolle in der Führung, sowohl bei der staatlich kontrollierten Medien-Propagandakampagne, sowie auch bei den weit verbreiteten Polizeieinsätzen gegen Falun Gong.

Seine Karriere startet durch: Irreführung der öffentlichen Meinung durch Medienpropaganda

Von 1993 bis im Juli 2000 war Li der ausführende Direktor des chinesischen Staatsfernsehen China Central Television CCTV. Als das Büro 610 im Juni 1999 errichtet wurde, wurde er zu einem der ausführenden Direktoren des Büros 610 ernannt und war verantwortlich für Propaganda.

Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen, benutze er die beliebte Sendung „Fokus“, die in der besten Sendezeit ausgestrahlt wird und über aktuelle Themen berichtet. Laut dem Untersuchungsbericht 2013 der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG) wurden während der sechseinhalb Jahre vom 21. Juli 1999 bis Ende 2005 in der Sendung „Fokus“ insgesamt 102 Anti-Falun Gong Episoden gezeigt. Weiter besagt der Bericht, dass davon 70 Episoden von Juli bis Dezember 1999 ausgestrahlt wurden.

Die Medien zu manipulieren und dadurch die Zielgruppe zum Feindbild zu stempeln, war schon oft in früheren politischen Kampagnen der Kommunistischen Partei China benutzt worden, so auch während der Kulturrevolution oder dabei zu helfen, die Demokratiebewegung 1989 zu zerschlagen.

Lis Bemühungen die Meinung des Volkes zu beeinflussen, waren sehr effektiv. Einige Monate später im Juli 2000 wurde er befördert: Er wurde ausführender Direktor der staatlichen Administration für Radio, Film und Fernsehen Chinas (State Administration of Radio Film and Television of China (SARFT)).

Anders als andere Zielgruppen der früheren politischen Kampagnen haben Falun Gong Praktizierende keine politischen Absichten, was es für die Kommunistische Partie Chinas schwer macht, sie innerhalb kurzer Zeit zu vernichten. Im Gegenteil, ihre aufrichtige Lebensweise und die Prinzipien denen Falun Gong Praktizierende folgen, namentlich Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, haben in der Gesellschaft einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Dies war ein starker Kontrast zu der diffamierenden Propaganda über sie. Viele Chinesen begannen sich zu fragen, ob diese Verfolgung gerechtfertigt sei und ob die Mittel bei der Durchführung- Verhaftung, Inhaftierung, Hausplünderungen – nicht übertrieben wären.

Um die Unterstützung für die Verfolgung abzusichern, sandte der staatliche Fernsehsender CCTV am Vorabend zum Chinesischen Neuen Jahr, am 23. Januar 2001, Aufnahmen einer inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des himmlischen Friedens und erklärte Falun Gong als dafür verantwortlich. Sehr viele Chinesen wurden von den Lügen getäuscht und ihre Gedanken über Falun Gong Praktizierenden wurden sehr feindselig.

Falsches Feuer

Bei akuten Konflikten unter der Herrschaft der KPCh wurde die Selbstverbrennung zum letzten Ausweg. Die Selbstverbrennung wird von manchen Chinesen angewandt, wenn ihre Interessen zu lange ignoriert oder ihre Anliegen unangesprochen bleiben. Solche Ereignisse aber waren rar und es war strikt verboten, sie in staatlichen Medien zu zeigen.

Ein Reporter der Washington Post ging in die Heimatstadt von Liu Chunling, einer der Selbstverbrennungsopfer, um ihren Hintergrund zu untersuchen. Ein nachfolgender Artikel in der Washington Post sagte: „Niemand sah sie je praktizieren“. Nachdem Erscheinen dieses Artikels wurde der Journalist auf dem Weg zurück in die Heimatstadt, um weiter zu recherchieren, verhaftet.

Weitere Analysen des Beitrags zeigten weitere Lücken in der Authentizität des Ereignisses. Falsches Feuer, ein Film der Auszeichnungen gewann, analysierte den Beitrag im Detail und zeigte auf, dass der Film von CCTV fabriziert worden war, um Falun Gong zu verleumden. Doch wie auch immer, diese Information ist noch immer für viele Chinesen nicht zugänglich.

Weil diese inszenierte Selbstverbrennung am Vorabend des Chinesischen Neujahrs stattfand und mit einigen sehr lebendigen Charakteren ausgestattet worden war, wie mit dem 12 Jährigen Kind und seiner Mutter, wurde das TV Programm von einer sehr großen Zuschauermenge gesehen. Die gleiche Nachricht wurde dann in Zeitungen und anderen TV-Programmen wiederholt und fand sogar Einzug in die Schulbücher. Die Sympathie, die die Menschen gegenüber Falun Gong gehabt hatten, schlug in Hass und Wut um.

Lis Errungenschaften bei der Orchestrierung der Propaganda brachte ihm eine weitere Beförderung diesmal durch Zhou Yongkang ein. Er wurde im Oktober 2009 zum Vize-Minister des Ministeriums für Staatssicherheit und Chef des Büros 610. Es war ein Wechsel von einer KPCh Agentur die Propaganda ausschüttete, um Hass zu schüren, zu einer Agentur die Gewalt propagierte.

Karrierewechsel: Gewalt anwenden, um Gehirnwäsche zu fördern

Das Büro 610 befahl neben den körperlichen Gewaltanwendungen die Praktizierenden nun auch der Gehirnwäsche zu unterziehen. Also wurden eine große Anzahl von Gehirnwäsche-Einrichtungen errichtet, um die Praktizierenden festhalten zu können. Um diese Institutionen füllen zu können, wurden Praktizierende zu Hause oder bei der Arbeit verhaftet. Andere wurden, nachdem ihre Haftzeit beendet war, von den Gefängnissen oder Zwangsarbeitslagern in die Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht.

Die „Fokus“ Programme von CCTV , die unter der Leitung von Li Dongsheng fabriziert worden waren, gehörten auch zu den Materialien, die für die Gehirnwäsche benutzt wurden.

Am 22. Dezember 2013 wurde auf Minghui über drei Personen berichtet, die in der Gehirnwäsche-Einrichtung in Wuhan, der Provinz Hebei, inhaftiert sind. Sie sind charakteristisch dafür, wie Gewalt bei der Gehirnwäsche angewandt wird.

Frau Wang Yan, eine ca. 20 jährige Praktizierende ist seit Anfangs November 2013 im Zentrum für Gehirnwäsche inhaftiert. Der Direktor des Zentrums wusste, dass sie nicht aus dieser Gegend kam und befahl den Wärtern sie heftig zu schlagen.

Frau Cu Hai, eine 64 Jahre alte Beamtin der Firma Chemikalien Import und Export von Wuhan ist seit Oktober 2012 inhaftiert, zwei Monate davon in der Einrichtung von Wuhan, wo sie zwangsernährt wurde, ihr Nerven zerstörende Medikamente injiziert wurden, ihr der Schlaf entzogen wurde, sie fast erdrosselt wurde, sie im Winter mit eiskaltem Wasser übergossen wurde und so weiter…

Frau Peng Xinhua, eine 74 Jahre alte pensionierte Lehrerin wurde in die Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht, nachdem ihre 5-jährige Haftstrafe im Gefängnis beendet war.

Dies sind nur drei Beispiele von Personen, die im Wuhan Gehirnwäsche-Einrichtung mit extremer Gewalt behandelt wurden. Auf der Minghui-Webseite sind noch viel mehr Fälle dokumentiert.

Tatsächlich ist die Gehirnwäsche-Einrichung in Wuhan nur eine von unzähligen Einrichtungen in denen die Praktizierenden unter der Aufsicht des Büros 610 misshandelt werden.

Karrierenfall: Die letzten Tage von Li Dongsheng

Am 20. Dezember 2013 berichteten chinesische Medienagenturen, dass gegen Li wegen Fehlverhaltens ermittelt wird, ein Zeichen des Beginn des Endes seiner politischen Karriere.

Einen Monat zuvor hatte Li Dongsheng den 120 km von Peking entfernten Bezirk Huailai besucht. Er ging mit dem Parteisekretär des Bezirks in eine Stadt, um dort die Propaganda und die Onlineüberwachung bei der Verfolgung von Falun Gong zu verstärken.

Der Besuch was sehr wahrscheinlich ein Versuch seine Angst zu verdecken. Staatlich kontrollierte Medien hatten schon seit August nicht mehr über Li berichtet. Als es Gerüchte gab, dass Zhou Yongkang, Lis größter politischer Patron, unter Hausarrest stehe, wollte Li sich bei öffentlichen Anlässen zeigen und seine Zukunft wieder mit der Verfolgung von Falun Gong sichern, in der Hoffnung von Jiang Zemin gerettet zu werden. Doch seinen Besuch wurde nur in lokalen Medien erwähnt.

Während Lis Position als Chef des Büros 610, halb geheim gehalten worden war und auch bei seiner offiziellen öffentlichen Einführung nicht erwähnt worden war, ist nun bei der Ankündigung der Untersuchung der erste offizielle Titel der genannt wird, „Chef des Büros 610“.

Der Niedergang von Li Dongsheng als Chef des Büros 610 wirft nun das Rampenlicht endlich auch auf die Organisation selbst. Seine Absetzung mag wie ein Resultat von einem „innerem Machtkampf“ innerhalb der KPCh aussehen, aber es ist auch eine Form von Vergeltung. Man kann nicht sagen, dass alle korrupten Beamten Falun Gong Praktizierende verfolgen, aber das Umgekehrte ist immer wahr: Alle, die Falun Gong Praktizierende verfolgen, sind mit Sicherheit korrupt.

Mit dem Untergang von Li Dongsheng ist das Ende des Büros 610 nicht mehr weit entfernt.

  • Veröffentlicht am:
  • 06.01.2014
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Die Geschichte hinter der Entlassung des chinesischen Vize-Gesundheitsministers Huang Jiefu

Von Minghui-Korrespondent He Yu

(Minghui.org)

Einführung

Am 12. März verkündete der Staatsrat der Volksrepublik China, dass die Position des stellvertretenden Gesundheitsministers, besetzt von Huang Jiefu, im neuesten institutionellen Reorganisationsentwurf gestrichen wird. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Juang Jiefu gefeuert wurde.

Die Entlassung Huangs folgte postwendend auf seine Bemerkungen vom 25. Februar, als er vorschlug, dass es für eine Reform des Organtransplantationssystems in China notwendig sei, dass man weniger auf hingerichtete Gefangene baue.

Ausländische Analytiker sehen eine Verbindung zwischen der Entlassung Huangs und dem groß angelegten Organraub an Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas.

State Organs ist eine Sammlung von Aufsätzen medizinischer, rechtlicher und ethischer Experten und Politiker. Dieses Buch liefert viele Fakten, Statistiken, Zeugenaussagen und Analysen zum Organraub an lebenden Menschen in China

Anonymer Beitrag auf der Seite eines sozialen Netzwerks blamiert das kommunistische Regime Chinas

Am 5. März, dem Eröffnungstag des Nationalen Volkskongresses, schickte ein Nutzer von Sina Weibo (soziales Netzwerk, das Twitter ähnlich ist) Bildschirmfotos von drei widersprüchlichen Nachrichtenberichten, die das Gesundheitsministerium in Bezug auf „Organentnahme bei exekutierten Gefangenen“ veröffentlicht hatte. Dieser Eintrag verursachte ziemliche Furore und wurde mittlerweile von den KPCh-Einrichtungen zensiert (gelöscht). Der anonyme Absender schickte den Beitrag unter dem Benutzernamen „Verbotene Fairness & Gerechtigkeit“.


Bildschirmfotos von drei widersprüchlichen Meldungen des Gesundheitsministeriums in Bezug auf „Organentnahmen an exekutierten Gefangenen”

Drei widersprüchliche Berichte des Gesundheitsministeriums erklären, warum der Vize-Gesundheitsminister gefeuert wurde

Der erste von „Verbotene Fairness & Gerechtigkeit“ zitierte Bericht leugnete, dass exekutierten Gefangenen beliebig Transplantationsorgane entnommen wurden. Die Osttag-Website zitierte Mao Qun’an, den Sprecher des Gesundheitsministeriums, vom 11. April 2006: „Die Behauptung, dass transplantierte Organe in China von exekutierten Gefangenen stammen, ist eine Falschmeldung.“

Die Überschrift des zweiten Berichts lautete: „Gesundheitsministerium: Hauptquelle für Organe sind exekutierte Gefangene“. Dieser Artikel wurde am 7. März 2012 in „Peking Times“ veröffentlicht.

Der dritte Nachrichtentext wurde auf China.org am 5. März 2013 veröffentlicht, dem Eröffnungstag des Nationales Volkskongresses. Er trug den Titel: „Gesundheitsministerium: In zwei Jahren wird die Quelle für Transplantationsorgane nicht mehr auf exekutierte Gefangene angewiesen sein“.

Hintergrund – Organtransplantationszahlen ergeben keinen Sinn

Laut öffentlichen Berichten in China gab es im Zeitraum von sechs Jahren zwischen 1994 und 1999 fast 18.500 Transplantationen in China und laut der chinesischen medizinischen Organtransplantationsvereinigung gab es ungefähr 60.000 Transplantationen in der Zeit von 2000 bis 2005. Der starke Anstieg bei Organtransplantationen deckt sich mit dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong.

Ausländische Ermittler deckten im März 2006 die Organraubverbrechen der KPCh an lebenden Falun Gong-Praktizierenden auf. In ihrem Bericht in Buchumfang „Blutige Ernte“ erklären David Kilgour, ehemaliger kanadischer Staatssekretär (Asien-Pazifik), und David Matas, angesehener Menschenrechtsanwalt, dass zwischen 2000 und 2005 41.000 Transplantationen stattfanden, bei denen die wahrscheinlichste Organquelle Falun Gong-Praktizierende waren. Sie glauben, dass der Organraub bis zum heutigen Tage andauert und fast 10.000 Organe jährlich von Gefangenen stammen.

Die KPCh leugnet diese Anschuldigungen und argumentiert dagegen. Während jedoch immer mehr Beweise ans Tageslicht gelangen, wird sie von der internationalen Gemeinschaft einem immer stärkeren Druck ausgesetzt. Im Juli 2005 musste Huang Jiefu während der Internationalen Lebertransplantationskonferenz widersprüchliche Aussagen machen und gab zu, dass die meisten Organe bei Transplantationen von exekutierten Gefangenen stammen. Welches Geheimnis steckt hinter diesem Widerspruch?

Die schockierende Geschichte in dem Buch „State Organs“

Jiang Zemin, der ehemalige Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), startete im Jahr 1999 die landesweite Verfolgung von Falun Gong. Unter dem Motto „Ruiniert ihren Ruf, führt sie in den finanziellen Bankrott und zerstört sie körperlich“ wurden abertausende von Falun Gong-Praktizierenden, die nach Peking gegangen waren, um sich für Falun Gong einzusetzen, verhaftet. Verschleppung, Inhaftierung und Folterung fand im ganzen Land statt.

Während die KPCh die Verfolgung unter Nutzung des Staatsapparats einführte, wurde der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu einer lukrativen Möglichkeit, um sie „körperlich zu zerstören“. Die KPCh bediente sich des Militärs, der bewaffneten Polizei, der Gefängnisse und Arbeitslager für diese rechtswidrigen Handlungen. Der gesamte Vorgang ist ein staatlich instrumentiertes Verbrechen unter der Regie der Regierung, unterstützt vom Militär mit Beteiligung von Justiz, Staatsanwaltschaft, Gerichtswesen und Krankenhauswesen. Eine große Organbank wurde mit den Ergebnissen aus den körperlichen Untersuchungen der gefangenen Falun Gong-Praktizierenden und einem Organdatennetzwerk eingerichtet.

Anfang März 2006 enthüllte ein Zeuge zum ersten Mal Informationen über das Konzentrationslager Sujiatun, wo Falun Gong-Praktizierende zum Zweck der Organentnahme eingesperrt wurden. Die Frau eines ehemaligen Chirurgen sagte aus, dass ihr Mann von Ende 2001 bis Oktober 2003 Augenhornhäute von ungefähr 2000 lebenden Falun Gong-Praktizierenden entfernt hatte. Ein älterer Militärarzt aus der Militärregion Shenyang, der anonym bleiben möchte, bestätigte die Existenz des Konzentrationslagers Sujiatun und erklärte, dass es in China insgesamt 36 Konzentrationslager wie Sujiatun geben würde.

Das größte Lager mit dem Codenamen „672-S“ soll über 120.000 Menschen gefangen gehalten haben. Unter den Gefangenen sollen Falun Gong-Praktizierende und andere politische Gefangene gewesen sein. Im fünftgrößten Lager, im Bezirk Jiutai von Jilin, waren zeitweise mehr als 14.000 Falun Gong-Praktizierende eingesperrt. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas beschloss, Falun Gong-Praktizierende als „Klassenfeinde“ zu behandeln und mit ihnen in jeder erdenklichen wirtschaftlich profitablen Art und Weise zu verfahren. Anders gesagt wurden Falun Gong-Praktizierende nicht mehr als Menschen betrachtet, sondern als Rohmaterial für Wirtschaftsprodukte.

Huang Jiefu persönlich in den rechtswidrigen Organraub verwickelt

Huang Jiefu ist der ehemalige Präsident des Sun Yat-Sen Kollegs für medizinische Wissenschaft. Das Hauptforschungsgebiet von Huang ist die Lebertransplantation. Er veröffentlichte mehr als 180 Artikel und gewann acht Forschungspreise.

Laut Urumqi On-line und Sina.net nahmen Huang Jiefu und Luo Gan, der KPCh-Sekretär des Komitees für Politik und Recht, am 28. September 2005 an Konferenzen des ersten Krankenhauses der medizinischen Universität Xinjiang teil, um eine Organtransplantation zu zeigen.

Dem Bericht zufolge bestellte Huang Jiefu zwei Lebern an einem Tag und führte an dem 46 Jahre alten Patienten Yao Shufa eine Lebertransplantation durch.

Während eines Seminars, das Huang am dritten Krankenhaus Xiangya hielt, berichtete er, dass China bis 2001 mehr als 40.000 große Organtransplantationen durchgeführt hätte. Die Zahl, die er nannte, war dreimal so hoch wie die offiziell veröffentlichte Zahl.

Medizinische Gemeinschaft verurteilt unethische Transplantationen

Obwohl China das zweitgrößte Organtransplantationsland der Welt ist, genießt es in der internationalen Gemeinschaft keine Ehren. Stattdessen wurden Organtransplantationen, die medizinische Ethiken missachten, nun zur Zielscheibe im medizinischen Bereich.

Der Europäische Organspenderkongress der europäischen Transplantationskoordinations-Organisation (ETCO) weigerte sich im September 2010, chinesische Ärzte einzuladen.

Im Oktober 2011 rief die international renommierte medizinische Fachzeitschrift The Lancet zum Boykott der Annahme von Aufsätzen bei Konferenzen, der Veröffentlichung von Aufsätzen in Fachzeitschriften und der Zusammenarbeit bei der Transplantationsforschung auf, außer wenn bestätigt werden kann, dass es sich bei der Organquelle nicht um exekutierte Gefangene handelt.

Im November 2012 veröffentlichten Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH), eine Organisation mit Sitz in Washington D.C., und die taiwanesische Ärzteorganisation International Care Association of Organ Transplants (Organ Care) eine gemeinsame Erklärung, in der die KPCh zur Beendigung des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden und politischen Gefangenen aufgefordert wurde. Außerdem forderten sie, dass alle für derartigen Organraub verantwortlichen Personen strafrechtlich verfolgt werden, dass die 13 Jahre lange Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden beendet wird und appellierten an alle Länder und Parlamente, Gesetze zu berichtigen oder zu erlassen, um ihre Bürger zu schützen und zu verhindern, dass diese sich am Organraub beteiligen.

Die internationale gemeinnützige Organisation Doctors Against Forced Organ Harvesting startete in Europa eine Petition, um den Organraub durch die KPCh zu stoppen. Innerhalb von nur eineinhalb Monaten unterzeichneten 166.461 Menschen aus 36 Ländern diese Petition. Darunter waren mehr als 700 Parlamentarier, Bürgermeister und andere politische Führungspersonen.

Organraub ist die hinter vielen politischen Tumulten der jüngsten Vergangenheit in China versteckte Geschichte

Mehr Fakten über den Organraub wurden aufgedeckt, als der ehemalige Polizeichef von Chongqing, Wang Lijun, 2012 in das US-Konsulat flüchtete. In dem darauffolgenden politischen Niederschlag wurden Bo Xilai, seine Frau Gu Kailai und Huang Jiefu, die Haupttäter des Organraubs, aus ihren Positionen entfernt.

Wir sind der Meinung, dass alle, die für diesen grauenvollen Organraub verantwortlich sind, schlussendlich zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.03.2013

Bekanntgabe der neuen „Organisation zur Aufdeckung und Bestrafung der Verbrechen von Jiang Zemin bei der Verfolgung von Falun Dafa“

(Minghui.org) Seit Juli 1999 haben Jiang Zemin und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine wahnsinnige und brutale Verfolgung der friedlichen Kultivierungspraktik Falun Dafa betrieben. Jiang Zemins Gruppe bediente sich des Militärs, der Polizei, des Geheimdienstes, der Medien und anderer internationaler Ressourcen als Hauptinstrumente bei der Verfolgung. Mit einer Gestapo-ähnlichen Organisation, dem Büro 610, verhaftete Jiangs Clique Tausende von Falun Dafa-Praktizierenden und sperrte sie in Gefängnisse und Zwangsarbeitslager. Die Praktizierenden wurden landesweit groß angelegt in Gehirnwäsche-Einrichtungen und Nervenkrankenhäusern körperlich und seelisch gequält, mit dem Ziel sie zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen. Laut unvollständigen Statistiken ist Jiangs Clique verantwortlich für den Tod von Tausenden von Falun Dafa-Praktizierenden und für die rechtswidrige Inhaftierung und brutale Verfolgung von Zehntausenden von Praktizierenden.

In dieser seit 13 Jahren andauernden Verfolgung von Falun Dafa haben Jiang und seine Komplizen folgende Strategie zur Anwendung gebracht: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie körperlich!“ Diese Anweisungen wurden vom Büro 610 und den Polizeiabteilungen auf allen Ebenen effizient ausgeführt. Als die Verfolgung vorankam, wurden brutalere Methoden umgesetzt. Von der Anordnung „Wenn sie so verprügelt werden, dass sie sterben, muss keine Entschädigung geleistet werden“ bis zum groß angelegten Organraub an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden, den der kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas als „eine neue Form des Bösen auf diesem Planeten“ beschrieb.

Als Antwort auf diese Gräueltaten geben wir die Gründung der „Internationale Organisation zur Aufdeckung und Bestrafung der Verbrechen Jiang Zemins bei der Verfolgung von Falun Dafa“ („The International Organization to Expose and Prosecute Jiang Zemin’s Crimes in the Persecution of Falun Dafa”) bekannt. Ziel dieser Organisation ist es, die Verbrechen, die während der Verfolgung begangen wurden, vollständig aufzudecken und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Dies beinhaltet alle Verbrechen, die von folgenden Instanzen begangen wurden: Jiangs Gruppe, Büro 610, Polizei, Staatsanwälte, alle direkt in die Verfolgung verwickelten Rechtsinstitutionen, Verwaltungsleiter und Wärter in Zwangsarbeitslagern, Gehirnwäsche-Einrichtungen und Gefängnissen, die an der Verfolgung beteiligt waren, sowie die Ärzte, die gegen ihr besseres Gewissen aus Falun Dafa-Praktizierenden Organe „geerntet“ haben.

Die Verbrechen Jiangs vollständig aufzudecken und die Täter vor Gericht zu stellen, ist ethisch und entspricht der Gerechtigkeit. Es richtet sich auch nach den Gesetzen des Himmels. Die Zeit ist reif. Es ist zwingend erforderlich, dass ein solch großes Vorhaben mit den Anliegen der Menschen und des Himmels übereinstimmt.

Der Zusammenbruch der KPCh ist unvermeidlich. Die Aufdeckung der Verbrechen der Gruppe Jiangs steht auch im Einklang mit dem Prinzip, dass „Gutes mit Gutem belohnt und Böses auf Vergeltung trifft“. Angesichts eines solch großen historischen Prozesses sollte jeder seine Position beziehen. Himmlische Wesen erbarmen sich der Menschen. Sie bemühen sich, dass alle Menschen auf der Welt, die Wahrheit erfahren können und helfen den Menschen in Festlandchina, sich selbst aus der Gehirnwäsche und der Vergiftung der bösartigen KPCh zu befreien. Die Chinesen werden nur zu Frieden und Sicherheit gelangen, wenn sie jegliche Missverständnisse über Dafa in ihren Gedanken beseitigen und der Partei und deren Unterorganisationen „Kommunistische Jugendliga“ und „Junge Pioniere“ den Rücken kehren. Wir rufen jeden mit Insider-Kenntnissen dazu auf, alle Beweise der Verfolgung aufzubewahren und sie bereitzustellen. Dazu gehören Namen von Zeugen, Dokumente, Fotografien, Audio- und Videoaufnahmen, Namen und personenbezogene Daten derjenigen, die an der Verfolgung beteiligt waren und die Einzelheiten der Verbrechen. Um der Gerechtigkeit willen, für eine glänzende Zukunft der Menschheit und all denen zuliebe, die von der bösartigen Partei verfolgt wurden, bitten wir darum, in dieser Zeit der historischen Veränderung die richtige Entscheidung zu treffen.

„Internationale Organisation zur Aufdeckung und Bestrafung der Verbrechen Jiang Zemins bei der Verfolgung von Falun Dafa“

Oktober 30, 2012

  • Veröffentlicht am:
  • 10.11.2012

Jiang Zemin ist der Hauptschuldige bei der Verfolgung von Falun Gong – Teil 3 (Fotos)

(Minghui.org)

Teil 1: http://de.minghui.org/artikel/68778.html

Teil 2: http://de.minghui.org/artikel/68779.html

Inhaltsverzeichnis des Artikels:

  • Einführung
  • I. Jiang Zemin setzte die Verfolgung persönlich in Gang (Teil 1)
  • II. Wie Jiang persönlich die Verfolgung plante und für sie mobil machte (Teil 1)
  • III. Wie Jiang die Verfolgung vorantrieb und mit staatsterroristischen Methoden Genozid praktizierte (Teil 2)
  • IV. Jiang nahm persönlich die Zügel in die Hand und mobilisierte Kräfte (Teil 2)
  • V. Fabrizierte Lügen und Gehirnwäsche (Teil 3)
  • VI. Die nationale Katastrophe, herbeigeführt durch die Verfolgung (Teil 3)
  • VII. Den Hauptinitiator der Verfolgung von Falun Gong, Jiang Zemin, und seine Helfer vor Gericht stellen (Teil 4)

V. Fabrizierte Lügen und Gehirnwäsche

Jiang Zemin kontrollierte bösartig die Verfolgung von Falun Gong. Diese Verfolgung, die ausschließlich auf erfundenen Lügen, Verleumdungen und Verstrickungen basierte, hatte zum Ziel, Falun Gong zu dämonisieren. Er benutzte alle regierungskontrollierten Medien, um zu Hass aufzustacheln, Terror, Täuschung und Gift in das Gemüt der Menschen zu säen, die nichts über die wahren Tatsachen von Falun Gong wussten. Alle diese Dinge dienten für Jiang als Grundlage, seine Verfolgung von Falun Gong zu rechtfertigen und dafür Unterstützung zu erhalten. Seit über einem Jahrzehnt kreierte die politische Gruppierung um Jiang herum, viele Lügen: Insbesondere die falsche Behauptung der „1400 Todesfälle“ infolge des Praktizierens von Falun Gong, die unwahre Behauptung, der Begründer von Falun Gong lebe in einem luxuriösen Haus, sowie Falun Gong befürworte das Verüben von Suizid; ferner die Irreführung der Menschen, indem sie Aufsehen erregende Morde Falun Gong-Praktizierenden unterstellten und die Verdrehung der Tatsachen und Vertuschung der Vorfälle, hinsichtlich des Springens aus Gebäuden, das in Wirklichkeit auf Polizeigewalt beruhte. In der falschen Propaganda, hieß es, Falun Gong führe eine Anti-Regierungsagenda und sei China-feindlich eingestellt. Alle diese Lügen fanden ihren Höhepunkt in der medienwirksamen Inszenierung einer Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing, die Falun Gong beschuldigen und Entsetzen und Hass in der Öffentlichkeit hervorrufen sollten. Das chinesische Zentralfernsehen CCTV benutzte diese falsche Darstellung als Fokus für eine effektive Propaganda, um große Teile der Bevölkerung zu täuschen.

1. Lenkende Propaganda und Dämonisierung von Falun Gong

Jiang Zemin ist nicht nur der Lenker und Hauptinitiator der Verfolgung von Falun Gong, sondern der hauptverantwortliche Regieführer bei dieser Kampagne und das vitalste Glied in der Aufrechterhaltung der Verfolgung. Er versuchte nicht einmal, seine Aktionen zu kaschieren. Jiang fabrizierte die wildesten Gerüchte und schreckte nicht vor der Inszenierung abscheulicher Vorfälle zurück, um Falun Gong zu beschuldigen. Jiang ließ keine Gelegenheit verstreichen, Falun Gong auch im Ausland zu diskreditieren. Am 25. Oktober 1999 behauptete Jiang anlässlich eines Staatsbesuchs in Frankreich in einem Interview mit Reportern der einflussreichen Zeitung, Le Figaro, wahrheitswidrig: „Falun Gong ist eine Sekte“. Jiang nährte die Propaganda gegen Falun Gong mit erfundenen Lügen, wie, „1400 Menschen sind infolge des Praktizierens von Falun Gong gestorben“. In einer weiteren Attacke gelang es ihm, Alarm in der chinesischen Gesellschaft hervorzurufen, indem er Falun Gong eine starke politische Etikette verpasste und fälschlicherweise behauptete, Falun Gong sei „gesellschaftsfeindlich, wissenschaftsfeindlich und menschenfeindlich“ usw. Er ging sogar so weit, Falun Gong, das in der chinesischen Gesellschaft dafür bekannt ist, einen hohen moralischen Standard zu haben, zu beschmutzen, indem er es mit der gefürchteten japanischen Sekte „Aum Shinrikyo“ in Verbindung brachte.

Im September 2000, machte Jiang während eines Exklusiv-Interviews mit Mike Wallace in CBS‘ „60 Minuten“, unvernünftige Bemerkungen und erdichtete weitere Geschichten über Falun Gong. Er benutzte das Programm als Plattform, um den Ruf von Falun Gong weithin zu zerstören, indem er wilde Behauptungen aufstellte, dass Falun Gong-Praktizierende an absonderliche Reinkarnation und Weltuntergangstheorien glauben, alles Dinge die von Falun Gong weder unterstützt noch in den Lehren gefunden werden können. Er wagte jedoch nicht, diese Lügen auch in China öffentlich auszusprechen, denn hier war Falun Gong bei über 100 Millionen Menschen in allen Schichten der Gesellschaft beliebt.

2. Inszenierung der Tiananmen Selbstverbrennung, Erzeugung von Ausflüchten für die Eskalation der Verfolgung

Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2000 ließ sich die brutale Verfolgung Jiang Zemins nur sehr schwer aufrecht halten. Jiangs politische Gruppierung suchte nach einem Ausweg, ihre Machtposition zu bewahren und insbesondere Jiangs politisches Überleben als Parteioberhaupt zu sichern. Was war nahe liegender, als schreckliche Vorfälle zu inszenieren, die ihnen ermöglichten, eine Fortsetzung der Verfolgung zu rechtfertigen? Am Nachmittag des 23. Januar 2001, inszenierte eine Gruppe Beamter, die Jiangs Verfolgungstaktik loyal unterstützten, die Selbstverbrennungstragödie auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Jiang wusste sehr genau, dass dieser Vorfall Hass gegen Falun Gong verursachen bzw. herbeiführen würde. Getrieben von seinem eigenen abgrundtiefen Hass, versuchte er damit die Verfolgung von Falun Gong weiter zu entfachen und es völlig auszulöschen.

Jiangs Regime inszenierte den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens so, dass alle Schuld auf Falun Gong lastete. Diese üble Inszenierung wirkte sich weltweit schlecht auf das Image von Falun Gong aus und war die folgenschwerste Lüge, die Jiangs politische Gruppierung gegen Falun Gong fabrizierte. Dieser Betrug erzeugte vor allem bei dem Teil der Menschen, die noch nichts über Falun Gong wussten und keine näheren Einzelheiten kannten, Angst und Hass. Nachdem außen stehende Experten das CCTV-Video des Selbstverbrennungsvorfalls in Zeitlupe analysierten, wurden viele Ungereimtheiten und Fehler offensichtlich. Das CCTV-Filmmaterial zeigte, dass Frau Liu Chunling, eine Selbstverbrennerin, mit einem schweren Gegenstand von hinten auf den Kopf geschlagen wurde. Ein amerikanischer Journalist, der für seine Story eigene Untersuchungen durchführte, fand heraus, dass die Selbstverbrenner überhaupt keine Falun Gong-Praktizierenden waren.

3. Gehirnwäsche und Informationsblockade

Die Internationale Bildungs- und Entwicklungsorganisation verurteilte Jiangs politische Gruppierung für ihre Organisation des Staatsterrorismus. Denn Jiangs Helfershelfer setzten auf eine bewährte Methode, den Menschen ihr Recht auf Informationen über die wahren Tatsachen, vorzuenthalten. Sie nutzten dazu hauptsächlich das Staatsfernsehen, in dem sie ihre betrügerischen und irreführenden Programme mit bestimmter Regelmäßigkeit und Nachdruck ausstrahlten. Ihre Taktik des Staatsterrors erfüllte die ganze Nation und erzeugte bei den Menschen Angst gegenüber Falun Gong, manipulierte die Gedanken der Menschen nachhaltig und zerstörte durch diese Form der Gehirnwäsche die Moral und das Gewissen von 1.3 Milliarden Menschen.

Um ihr Ziel der Gehirnwäsche effektiv zu erreichen, unternahm Jiangs politische Gruppierung alles Mögliche, um die freien Informationskanäle nach China zu blockieren. Somit entzogen sie der Öffentlichkeit das Recht auf faire und objektive Informationen. Das Internet, das einen schnellen und vielfältigen Austausch an Informationen und Ideen ermöglicht, hatte in China enorme Popularität gewonnen und sich rasch ausgebreitet. Eine ihrer größten Sorge bestand darin, dass sich die tatsächlichen Fakten in Bezug auf die Verfolgung von Falun Gong schnell über das Internet verbreiten könnten. Demzufolge kümmerte sich Jiangs Sohn persönlich um das Projekt der Internetzensur in China. Seine Gefolgsleuten entwickelten spezielle Technologien zum Auffinden, sowie der Blockade von Webseiten, die den Menschen die wahren Tatsachen über Falun Gong vermittelten.

VI. Die nationale Katastrophe, herbeigeführt durch die Verfolgung

Gegenwärtig ist es so, dass in China nur begrenzte Informationen über Falun Gong möglich sind. Die von Jiang und seinen Gefolgsleuten durchgeführte Verfolgung an Falun Gong hat dem Land China und dem chinesischen Volk eine Katastrophe beschert. Sie weitete sich zu einer landesweiten Katastrophe aus. Immer mehr Fakten über die brutale und flächendeckende Verfolgung wurden nach und nach aufgedeckt und ermöglichten den Menschen, ein klareres Verständnis über die allumfassenden und negativen Effekte der langjährigen Verfolgung zu entwickeln.

1. Komplette Behinderung der Rechtsstaatlichkeit

In den vergangenen vier Jahren standen Jiang und seine loyalen politischen Gefolgsleute an der Spitze der Gesetzesbrecher der chinesischen Verfassung, die jedem Bürger das individuelle Recht auf Freiheit des Glaubens und Freiheit der Versammlung garantiert. Wenn es sich um Falun Gong handelte, wurden alle Gesetze beiseite geschoben. Polizeivollzugsdiensteinheiten wurden bei der Verfolgung von Falun Gong zu Werkzeugen und das Gesetz zu einer Fassade, um Menschen zu betrügen. Die sogenannten neuen „Gesetze“, die in der Verfolgung von Falun Gong angewandt wurden, sind tatsächlich eine direkte Verletzungen der chinesischen Verfassung. Sie sind allenfalls repressive Gesetze, die sich über den Willen der Menschen und der Nation hinwegsetzen und den fundamentalen Moralstandards widersprechen. Das beweist zum Beispiel die widerrechtliche Vorgehensweise gegen Praktizierende, die friedlich für eine faire Behandlung von Falun Gong appellierten und von ihrem verfassungsmäßig garantierten Petitionsrecht Gebrauch machten. Alle ihre legalen Grundrechte, wie die Freiheit, in Parks und auf Plätzen die Falun Gong-Übungen zu praktizieren, ihren Glauben an die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ beizubehalten und öffentlich über die wahren Fakten der Verfolgung von Falun Gong zu informieren, wurden durchweg als „Gesetzesverletzungen“ behandelt. Der am häufigsten verwendete Straftatbestand gegen Falun Gong-Praktizierende, die nur ihre grundlegenden Rechte ausübten, lautete auf „Verrat von Staatsgeheimnissen“.

Die Hauptinitiatoren der Verfolgung bemächtigten sich zudem eines Arsenals an verfassungswidrigen und illegalen „Verordnungen“, die Falun Gong-Praktizierende auf mannigfache Weise diskriminierten: Keine Erlaubnis sich in Hotels einzuchecken, Hausbesitzer durften keine Wohnungen an Falun Gong-Praktizierende vermieten, Beamten wurde verboten, Revisionen im Zusammenhang mit Falun Gong entgegenzunehmen, Gerichte durften keine Berufungsfälle bezüglich Falun Gong annehmen, Überwachungs-Organisationen wurde nicht erlaubt, Aufträge, die Falun Gong betrafen, anzunehmen, Anwälten wurde nicht erlaubt, „Falun Gong-Fälle“ anzunehmen, über das illegale strafbare Verhalten des Vollzugspersonals musste Stillschweigen bewahrt werden, keinen Volksvertretern war es erlaubt, über die Meinung des Volkes bezüglich Falun Gong nachzudenken, keine der offiziellen Medien durften über die wahren Fakten von Falun Gong und die Hintergründe der Verfolgung berichten, es war verboten, die Falun Gong-Webseiten zu besuchen, keiner durfte über Falun Gong-Praktizierende, die brutale Verfolgung erlitten, sprechen und Falun Gong-Praktizierende erhielten keine Regierungslizenzen für eine Heirat oder den Besuch einer Hochschule, solange sie nicht in einer Erklärung versicherten, dass sie ihren Glauben an Falun Gong widerriefen. Die Verletzungen gegenüber der chinesischen Verfassung waren unzählige.

Neben den vielen „Verordnungen und Vorschriften“, die Jiangs Gruppierung bei der Verfolgung von Falun Gong unterstützten, wurden zahlreiche geheime Befehle herausgegeben. Jiang verlieh dem neueingerichteten „Büro 610“ absolute Macht, das den Mitarbeitern über dem Gesetz stehende Aktionen ermöglichte; er bewilligte zudem Belohnungen für die an der Verfolgung beteiligten Beamten des Büros 610, die Polizeibeamten und Personen aus dem Kreis von Politik und Legislative. Er befahl den Behörden, als Mittel des Gesetzesvollzugs, das Gesetz zu ignorieren. Die Folge war, dass die Behörden massenhaft Falun Gong-Praktizierende festnahmen und ohne Anklage oder gerichtliches Verfahren in Zwangsarbeitslager einwiesen. Hier unterwarf man die Praktizierenden einem systematischen Programm an Foltermethoden und Gehirnwäsche, mit dem Ziel, sie zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen. Wenn ein Falun Gong-Praktizierender aufgrund der Folter seinen schweren Verletzungen erlag, vertuschten die Behörden die wahre Todesursache und betrogen, um ihrer eigenen Verantwortung für den Tod zu entgehen, die Familienangehörigen mit der Geschichte, der Praktizierende habe Selbstmord verübt. In den seltenen Fällen, in denen Familienangehörige den Leichnam sehen durften, waren für sie die eindeutigen Spuren von Folter in Form von Blutergüssen und Verletzungen unschwer zu erkennen. Medizinische Erhebungen wurden untersagt; Diagnosen gefälscht oder manipuliert.

Die Verfolgung von Falun Gong durch Jiangs Regime verletzte die in der chinesischen Verfassung garantierten Menschenrechte in besonders schwerwiegender Weise. Sie schädigte nicht nur die nationalen Gesetze, sondern fügte Chinas Rechtssystem großen Schaden zu, alles in allem ein schwerer Rückschlag im Hinblick auf Chinas Fortschritt in Richtung Rechtsstaatlichkeit.

Nach Analysen von Rechtsexperten wurden bei der Verfolgung von Falun Gong durch Jiangs Regime zahlreiche Gesetze verletzt. Bedauerlicherweise handelt es sich bei allen, um systematische und vorsätzliche Gesetzesverletzungen:

Verleumdung des Ansehens unschuldiger Bürger;
Illegale Entziehung des Rechtes auf Freiheit des Glaubens;
Machtmissbrauch;
Vorbringen falscher Anschuldigungen und Anklagen gegen unschuldige Bürger;
Illegales Durchsuchen und Plündern der Wohnungen;
Illegale Inhaftierung unschuldiger Bürger;
Erzwingen von Geständnissen unter Folter und Einsatz brutaler Mittel für eventuelle Beweise;
Verletzung der Privatsphäre der Bürger; illegales Öffnen, Vorenthalten und Zerstören von Briefen und Faxen an Bürger;
Rache und Betrug an Bürgern;
Meineid und falsche uneidliche Aussagen;
Behinderung von Zeugenaussagen;
Attackieren, Bestrafen und Verhaften von Zeugen;
Foltern unschuldiger Bürger, die illegal inhaftiert worden sind;
Bürgern vorsätzlich Schaden zufügen;
Totschlag (Zulassen des Tötens aus Fahrlässigkeit bzw. unterlassener Hilfeleistung);
Mord (Töten aus niedrigen Beweggründen);
Unterwandern des Gesetzes aus Eigennutz

2. Demolieren der Sicherheit und Stabilität des sozialen Umfeldes

Jiangs Regime setzte bei seiner Verfolgung guter Menschen, eine große Menge menschlicher und finanzieller Ressourcen ein, stachelte zu Hass auf, löste Staatsterror und Polizeibrutalität aus, ließ viele wirkliche Kriminelle auf freiem Fuß und konzentrierte sich stattdessen auf die Massenverhaftungen von Falun Gong-Praktizierenden. Damit zerstörte es die Sicherheit und Stabilität des sozialen Umfeldes. Jiangs loyale Gefolgsleute fabrizierten alle Arten von Lügen, die Falun Gong verleumdeten, obwohl sie genau wussten, dass Falun Gong Menschen lehrt, gut, aufrichtig und freundlich zu sein. Diese Menschen propagierten Falschheit, Bösartigkeit und Gewalt, erzeugten Terror in der Gesellschaft und verbreiteten das Böse. Die Behörden zerstörten das Gewissen und die Moral der Menschen und korrumpierten das soziale Umfeld, indem sie Kriminelle begünstigten und schützten, Beamte bestachen und ähnliches. Sie benutzten diese Beamten, um ihre Macht zu missbrauchen und despotische Regeln gegen Zivilisten umzusetzen. Dieses Verhalten unterstützte die Korruption, Polizei und Kriminelle ließen sich nicht mehr differenzieren, Gangster operierten frei und ungehindert, ohne jegliche Furcht vor Sanktionen, sodass die öffentliche Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Behörden beförderten nun bekannte Strolche, Kriminelle, korrupte Beamte und Gangster in wichtige Positionen und benutzten diese Leute, um unschuldige Menschen zu verfolgen und zu ermorden. So wie Tang Yubao, der Chef der 2. Einheit des Longshan Zwangsarbeitslagers in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, treffend äußerte: „Ohne diese Uniform bin ich einfach nur ein Gangster.“ Zhang Baolin, der stellvertretende Direktor des Dalian Zwangsarbeitslagers in der Provinz Liaoning, schrie die von ihm verfolgten Falun Gong-Praktizierenden oftmals an: „Redet ihr nicht immer über das Böse? Ich bin bösartig! Ich bin der Teufel!“ Doch Jiangs Regime benötigte diese Gangster und bösartigen Leute in Uniform, um seine Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durchzuführen. Diese Aktionen ermutigten all jene dunklen und bösartigen Kräfte, die in der Gesellschaft zügellos sind und gefährdeten somit die grundlegenden Bedürfnisse und persönliche Sicherheit eines jeden Bürgers.

Im Rahmen der Verfolgung drangen Beamte der Büros 610 und Polizisten gewaltsam in die Wohnungen von Falun Gong-Praktizierenden ein, verhafteten sie, durchsuchten ihre Häuser, beschlagnahmten ihr persönliches Eigentum und bereicherten sich daran. Sie schikanierten, bedrohten, erpressten hohe Bußgelder von Praktizierenden, verfolgten sie und zwangen ihre Familienangehörigen dazu, sie der Polizei auszuliefern. Ihre fortwährenden Übergriffe betrafen die persönliche Freiheit eines jeden Praktizierenden, denn es bestand jederzeit die Gefahr ohne Rechtsgrundlage willkürlich festgenommen zu werden. Auch ihre Familienangehörigen litten unter dem Terror dieser böswilligen Verfolgung. Selbst für ihre Nachbarn war es angesichts der konstanten Polizeischikane zeitweise schwierig, in Frieden zu leben.

3. Extensive ökonomische Verluste für die Nation

Die von Jiang Zemin initiierte politische Kampagne gegen Falun Gong ist sehr kostspielig. Ein Seniorbeamter aus dem Justizdezernat der Provinz Liaoning sagte bei einer Feier im Masanjia Zwangsarbeitslager: „Der finanzielle Aufwand für Falun Gong, hat bereits die Kosten eines Krieges überschritten.“ Wie hoch sind heutzutage die Kosten eines Krieges?

Betrachten wir im Folgenden einige Beispiele. Entsprechend dem Bericht einer internationalen Medienquelle vom Februar 2001, gab Jiang 4 Milliarden Yuan für die Beobachtung und Telefonüberwachung von Falun Gong-Praktizierenden aus. Weitere Insiderinformationen aus dem Ministerium für Öffentliche Sicherheit sprechen von einer pauschalen Summe von 4,2 Milliarden Yuan, die Jiang Zemin im Dezember 2001 verwendete, um Gehirnwäschezentren einzurichten, die speziell dem Zweck dienten, Falun Gong-Praktizierende zu zwingen, ihren Glauben an die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufzugeben.

Um Falun Gong-Praktizierende noch effizienter verfolgen zu können, wurde in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, für 500 Millionen Yuan eine Gefängnisstadt erbaut. Diese verband das Masanjia Zwangsarbeitslager mit dem Dabei Gefängnis, zwei ob ihrer schieren Brutalität und zahlreicher dokumentierter Fälle von Folter und Tod durch Folter, berüchtigte Zwangsarbeitslager. Su Jing, die Direktorin der 2. Abteilung für Frauen im Masanjia Zwangsarbeitslager, erhielt für ihre „Erfolge“ bei der Verfolgung von Falun Gong, eine Belohnung in Höhe von 50.000 Yuan. Ende 2001 erhielt das Longshan Zwangsarbeitslager in Shenyang, Provinz Liaoning, für ihre „Erfolge“ bei der Verfolgung von Falun Gong eine Sonderzuweisung von 400.000 Yuan. Das Zhangshi Zwangsarbeitslager in der Provinz Liaoning wurde mit 500.000 Yuan belohnt. Diese Zahlen enthüllen nur einen kleinen Teil der Gesamtausgaben für die Verfolgung von Falun Gong. Die realen Zahlen, die „die Kosten eines Krieges“ übersteigen, sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Diese gewaltigen Ressourcen wurden nicht für die Entwicklung der Ökonomie des Landes oder für die Hilfe für benachteiligte Leute eingesetzt, sondern für die Verfolgung unschuldiger Menschen, die den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht folgen, verwendet.

Jiang Zemin ignorierte die Ökonomie des Landes und die ökonomischen Bedürfnisse des Volkes und setzte die Verfolgung von Falun Gong an die Spitze der Liste; er erhob sie zur nationalen Priorität. Er wies illegal riesige Beträge gewerblicher Darlehen und für Staatsbudgets angesetzte Beträge zu. Andere für die Verfolgung benötigte Gelder lieh er sich von internationalen Banken oder nationalen Anleihen und dem beschlagnahmten persönlichen Vermögen der Falun Gong-Praktizierenden. Er benutzte das Geld hauptsächlich dazu, die wahren Tatsachen der Verfolgung zu blockieren und den chinesischen Bürgern das Recht zu entziehen, die Wahrheit zu erfahren, für neue oder erweiterte Gefängnisbauten, Zwangsarbeitslager und Gehirnwäschezentren, er gab sie aus für spezielle Medienpropaganda, für die Staatssicherheit, für Polizei und Verwaltungskosten. Enorme Summen an Geldern flossen ins Ausland, um Falun Gong zu attackieren. Internationale Medien schätzen, dass die Ausgaben für die Verfolgung auf ein Viertel der finanziellen Landesressourcen expandierten. Dies hatte schwerwiegende Auswirkungen auf den Lebensunterhalt der Menschen in ganz China und einschneidende Konsequenzen auf die ökonomische Entwicklung der gesamten Nation.

4. Zusammenfassung der von Jiangs Regime begangenen Verbrechen

Die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang Zemin eskalierte. Seine Verfolgungstaktik bestand darin, das Ansehen von Millionen von Falun Gong-Praktizierenden in China zu ruinieren, sie finanziell zu ruinieren und sie physisch zu vernichten. Diese Verfolgungsstrategie verlangte landesweit den massiven Einsatz von Foltermethoden gegen Falun Gong-Praktizierende. Die Foltertaktiken, die sie gegen Falun Gong-Praktizierende einsetzten, sind unvorstellbar brutal und unmenschlich. Wie folgenschwer ihre Taten auch sind, kein Beamter wurde je dafür zur Verantwortung gezogen, selbst dann nicht, wenn Praktizierende zu Tode gefoltert wurden. Die Anzahl der tatsächlich zu Tode gefolterten Falun Gong-Praktizierenden oder derjenigen, die permanente Verletzungen erlitten, ist noch unbekannt, wird aber als sehr hoch eingeschätzt. Falun Gong-Praktizierende verloren teilweise ihren gesamten Besitz und waren gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, ihre Familien wurden auseinander gerissen. Millionen Familienangehörige, Verwandte, enge Freunde und Mitarbeiter waren in unterschiedlichem Ausmaß darin verwickelt. Jiangs politische Gruppe versprach der Welt, die Folter in China zu verringern. Jiang jedoch nahm sich ein Bespiel an der Ära Hitler und seiner Lehre und präsentierte der Welt ein betrügerisches Bild. Er lud einige ausländische Hauptmedien ein und zeigte ihnen die „zivilisierte Umgebung“ der Zwangsarbeitslager. Die hinter dieser Nebelwand verborgene Wahrheit sah jedoch anders aus; er selbst befehligte die Zivil- und Militärpolizei, plante und kommandierte und ließ massenhaft Falun Gong-Praktizierende ohne Grund verhaften. Er gab die Anweisungen, Praktizierende in Haftanstalten, Gefängnissen, Zwangsarbeitslagern und Gehirnwäschezentren zu foltern. Die dabei zum Einsatz gebrachten Foltermethoden sind beispiellos in der Weltgeschichte. Auf der Minghui-Website findet sich eine Zusammenfassung „Hundert Foltermethoden“. Viele Frauen und auch Senioren wurden diesen Foltermethoden unterzogen:

http://www.minghui.de/artikel/13349.html
http://www.minghui.de/artikel/13467.html
http://de.clearharmony.net/articles/200406/17467.html
http://www.minghui.de/artikel/16503.html

Seit dem 20. Juli 1999 sind mehr als 12 Jahre Verfolgung vergangen. Trotz der strikten Informationsblockade wurden viele Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden durch Folter aufgedeckt. Die Todesfälle betrafen das gesamte Land China, die über 30 Provinzen, Autonomen Regionen und Stadtverwaltungen. Gemäß unvollständiger Statistik, haben bis Mai 2012 mindestens 3518 namentlich bekannte Falun Gong-Praktizierende ihr Leben durch die Verfolgung verloren. Die Regionen mit der höchsten Zahl von Todesfällen, geordnet in absteigender Reihenfolge, sind: Provinz Heilongjiang, Provinz Jilin, Provinz Shandong, Provinz Liaoning, Provinz Hebei, Provinz Sichuan und Provinz Hubei. Unter den durch Verfolgung Verstorbenen waren 52% Frauen und 31.7% Senioren im Alter zwischen 50 und 70 Jahren.

Die wahren Zahlen werden bisher geheim gehalten. Entsprechend vertraulicher interner Statistiken vom Oktober 2001, lag die Zahl der Praktizierenden, die in Haft starben, bei 1.600. Mindestens 6.000 Praktizierende wurden illegal verurteilt, über 100.000 Praktizierende kamen ohne ordentliche Rechtsverfahren in Zwangsarbeitslager. Tausende Praktizierende wurden in Nervenheilanstalten zwangsweise mit Injektionen behandelt, von denen bekannt ist, dass sie das Zentralnervensystem schädigen. Zahleiche Praktizierende wurden verhaftet, in Gehirnwäschezentren festgehalten und mentaler Folter ausgesetzt. Bei einem Großteil der Praktizierenden wurden Wohnungen durchsucht, sie wurden körperlich geschlagen, gefoltert und mussten an die Polizei hohe Bußgelder bezahlen. Ein Polizeichef in der Stadt Anshan, Provinz Liaoning, sagte einmal zu einem Praktizierenden, der illegal festgenommen wurde: „Mein Vorgesetzter hat mir folgendes erzählt, wenn du weiter Falun Gong praktizierst, werden wir dich festnehmen und Bußgeld von dir fordern. Nachdem du das Bußgeld bezahlt hast, werden wir dich freilassen und später wieder festnehmen. Er sagte mir, das Ziel sei, euch alle finanziell zu ruinieren, euch leiden zu lassen und dazu zu bringen, dass ihr weder leben noch sterben könnt.“

6. Ausgewählte Verfolgungsfälle

Jiangs Verfolgung hat viele Tragödien ausgelöst. Wegen des enormen Umfangs der Geschehnisse können wir hier nur einige auflisten.

1) Shanghaier Polizei ermordet den Praktizierenden, Herrn Li Baifan, indem sie ihn von einem Gebäude herunter stößt

Herr Li Baifan, etwa 40 Jahre alt, ein Falun Dafa-Praktizierender aus Shanghai, er arbeitete als Dozent an der Pädagogischen Universität Ost-China. Weil er nach dem Verbot im Jahre 1999 weiterhin beharrlich Falun Gong praktizierte, wurde er festgenommen und zuerst auf der Dafeng Staatsfarm der Provinz Jiangsu und danach in der Qingdong Staatsfarm in Shanghai eingesperrt. Zwei Jahre lang durfte ihn seine Familie nicht besuchen. Er weigerte sich, mit der Anti-Falun Gong Propaganda und dem Gehirnwäscheprogramm zu kooperieren, da schubsten ihn Polizeibeamte von einem hohen Gebäude herunter, was zu fatalen Verletzungen führte. Die verantwortlichen Parteien wollten ihre Tatbeteiligung bei diesem Vorfall nicht zugeben und behaupteten stattdessen fälschlich, Herr Li habe Suizid verübt.

2) Polizisten töten den Falun Dafa-Praktizierenden, Herrn Lu Xingguo im Qingpu Bezirk Nr. 3 des Zwangsarbeitslagers Shanghai

Herr Lu Xingguo, ein 45 Jahre alter Falun Dafa-Praktizierender aus dem Wanggang Hongyi Wohnbereich, Gemeinde Tang im Neuen Bezirk Pudong, Shanghai. Am 15. Oktober 2003 wurde er im Qingpu Bezirk Nr. 3 des Zwangsarbeitslagers Shanghai zu Tode geprügelt.

Herr Lu Xingguo, der unerschütterlich Falun Gong praktizierte, wurde im Zwangsarbeitslager Nr. 3 eingesperrt. Am 13. Oktober 2003 verlegten sie ihn in das Mittlere Team, das unter der Leitung der Lageraufsicht operierte. Diese Abteilung befand sich im ersten Stock des Zwangsarbeitslagers. Hier kam es zu Gewalttätigkeiten von Kriminellen gegenüber Praktizierenden, die angewiesen wurden, sie zu foltern. Praktizierende, die zuvor im Arbeitslagerkrankenhaus eingesperrt waren, wurden Ende Mai 2003 an ihren früheren Platz zurückgebracht.

Herr Lu Xingguo war im Raum Nr. 109 untergebracht. Der Polizist Xiang Jianzhong (Leiter des Mittleren Teams, Dienstmarke Nr. 3130268), stachelte mehrere kriminelle Häftlinge im Raum 109, wie Diebe, Räuber, Gangster und Betrüger, sowie Drogenabhängige, auf, Herrn Li physisch und verbal zu misshandeln.

Für ihre Folter verwendeten sie einen kleinen, rund geformten Stuhl. ER stand normalerweise an einer Wand und wurde als Spule benutzt, um Kabel-Rollen mit einem kleinen Durchmesser aufzuwickeln. Man zwang den Praktizierenden sich mit dem Rücken zum Stuhl auf den Boden zu setzen. Seine Beine waren nach vorne ausgestreckt und bildeten mit dem Oberkörper einen 90° Winkel. Seine Arme wurden zu beiden Seiten des Körpers gestreckt, sodass sie sich in gerader Linie zur Wand befanden. Mehrere Leute spreizten dann seine Beine bis zu fast 180° auseinander. Diese Folter ist extrem schmerzhaft und für Menschen schwer auszuhalten. Ein Mensch kann aufgrund der unerträglichen Schmerzen bewusstlos werden. In dem Moment, als der Praktizierende ohnmächtig wurde, nahmen die Folterer einen Mund voll kaltes Wasser und spuckten es mit ihrem Speichel vermischt in das Gesicht des Praktizierenden, damit dieser wieder zu Bewusstsein kam. Als sie Herrn Lu Xingguo folterten, hörten Menschen außerhalb dieses Raumes, seine Schmerzensschreie. Die Kriminellen befahlen ihm sodann, er solle Falun Gong aufgeben. Als er „nein“ rief, setzten ihn die Kriminellen auf die Tigerbank. Sie folterten ihn grausam, sowohl mental, als auch physisch. Sie folterten ihn zwei Tage ununterbrochen, bis seine Bänder rissen und er weder stehen noch gehen konnte.

Später kam Teamleiter Xiang Jianzhong in den Raum 109 und versuchte Herrn Lu zu zwingen, einige „Fragen“ zu beantworten. Xiang versuchte ferner ihm zu drohen. Als Herr Lu gegen diese Folter protestierte, wurde Xiang sehr wütend und abweisend. Er sagte zu dem Hauptkriminellen Zhang Min und den anderen, sie sollten jetzt mit der Folter fortfahren und sie intensivieren. Sie wurden angewiesen, das zu tun, was sie können, um ihn zum Nachgeben zu zwingen und damit er sich von Falun Gong distanzierte. Danach breiteten sie eine weitere Runde der Verfolgung gegen ihn vor.

Am Morgen des 15. Oktober 2003 verlegten die Polizisten zuerst einige robuste Kriminelle, wie Xu Ping und Dong Wei in den Raum 111. Um 12 Uhr schloss Insasse Zhang Min alle Falun Gong-Praktizierenden in ihre Zellen ein. Ab diesem Zeitpunkt durften sie auch nicht mehr zur Toilette gehen. Sie schleppten den sehr schwer verletzten Herrn Lu Xingguo, der bereits gehunfähig war, vom Raum 109 in den Raum 111. Der barfüßige Herr Lu wurde auf dem Rücken liegend den Boden entlang geschleppt. Si Daolong war der Leiter der Zelle Raum 111. Andere Kriminelle, wie Sui Wei, Wang Daming, Gao Jingdong, Gu Hailun, Yu Yonghuai und Song Yuqi kamen auch in Raum 111. Es befanden sich nun ungefähr zehn Kriminelle im Raum. Zhang Min schrie: „Dreht den Fernseher auf volle Lautstärke auf und schließt alle Türen und Fenster.“ Dann begannen sie, Herrn Lu einer weiteren Runde noch schwererer Folter auszusetzen. Um zu verhindern, dass Lu schrie, stopften sie ihm ein Tuch in den Mund. Es gibt niemanden, außer diesen Kriminellen, die unter den Befehlen der Obrigkeiten agierten, die wissen, was sich in diesem Raum abspielte.

Nach einiger Zeit wurden Tür und Fenster geöffnet. Menschen hörten Sui Wei und andere fluchen. Die immer schwächer werdende Stimme von Herrn Lu war ebenfalls erkennbar, er lehnte es weiter ab, sich der Folter zu beugen und seinen Glauben an Falun Gong aufzugeben. Als sie erkannten, dass Herr Lu bereit war, sein Leben, für seinen Glauben hinzugeben, gerieten die Kriminellen außer sich vor Wut. Sofort starteten sie eine weitere Runde der Folter. Sie schlossen die Türen und Fenster und drehten den Fernseher auf volle Lautstärke. Sie fuhren mit der bösesten und grausamsten Folter fort. In weniger als einer Stunde starb der Falun Gong-Praktizierende Herr Lu Xingguo durch die Hände der Polizei und der Kriminellen.

Um 13 Uhr sagten die Kriminellen zu den Polizisten: „Er ist tot.“ Polizeiteamleiter Zhu (Dienstmarke Nr. 3130671) kam in den Raum 111. Er beauftragte zwei Kriminelle, den Körper von Herrn Lu wegzutragen und ging den ganzen Weg außerhalb des Tores von Team Nr. 1.

Um Mitternacht desselben Tages befahl Polizeiteamleiter Zeng (Dienstmarke Nr. 3130586) den Kriminellen Sui Wei, Xu Ping und Dong Wei nach draußen zu gehen. Höchst wahrscheinlich sprachen sie ihre Lügen ab und nahmen falsche Zeugenaussagen auf. Sie versuchten ihr Verbrechen zu vertuschen und die Wahrheit zu verheimlichen, um der Gerechtigkeit zu entkommen. Tatsächlich verbreiten die Polizisten in anderen Teams das Gerücht, Herr Lu Xingguo habe Selbstmord verübt.

Xiang Jianzhong war der Anstifter, Hauptverantwortliche und der bösartigste Gewalttäter bei der Folterung von Herrn Li Xingguo. Er sagte einmal: „Wir hatten Anweisungen von oben. Eine Sterblichkeitsrate von 5% ist akzeptabel. Wenn wir jemanden töten, wird es keine Konsequenzen geben. Wir fürchten uns nicht, zu töten.“

Später log die Polizei den Familienangehörigen von Herrn Lu vor, er sei an einer Krankheit gestorben. Sie erlaubten der Familie nicht, seinen Leichnam anzuschauen. Am 17. Oktober forderte die Polizei den Bruder von Herrn Lu Xingguo auf, zu kommen und den Totenschein zu unterschreiben. Sein Bruder forderte von den Polizisten, dass sie ihm eine Dokumentation über die Todesursache seines Bruders zeigen. Sie versuchten, seinen Fall zu beschönigen, konnten sich selbst aber nicht rechtfertigen. Die Polizei weigerte sich ohne Begründung, den Körper von Herrn Lu zu untersuchen. Sie forderten die Familie auf, den Körper am nächsten Tag einzuäschern.

Am 18. Oktober mussten mehr als 60 Polizisten im Krematorium den Leichnam bewachen. Als die Familie eintraf, war sein Körper bereits bekleidet und bedeckt. Aber sie erlaubten der Familie nicht, den Toten zu sehen. Ein Augenzeuge berichtete, dass das Gesicht von Herrn Lu Xingguo nahezu bis zur Unkenntlichkeit entstellt war. Auf seinen Lippen befand sich keine Haut mehr. Alle Zähne waren ausgeschlagen. Die Haut neben den Ohren war faltig. Seine Haare standen nach oben. Auf seinem Nacken befand sich Blut und überall große Flecken von Elektroschock-Verletzungen.

Herr Lu Xingguo hinterließ eine 60 Jahre alte Mutter, einen behinderten und bettlägerigen Vater, sowie eine Frau und eine schulpflichtige Tochter.

3) Foltertod der Falun Gong-Praktizierenden Frau Li Yuling durch die Hand der Polizei des Bezirks Dongcheng in Peking

Frau Li Yuling ging am 25. Juni 2003 gegen 15 Uhr von zu Hause weg. Polizeibeamte des Bezirks Dongcheng verhafteten sie, als sie Material verteilte, in dem Fakten über die Verfolgung von Falun Gong erklärt sind. Später verlegten sie sie in das Heping Hotel und unterzogen sie dort einer Gehirnwäsche oder wie sie es nannten „halfen ihr bei der Umerziehung“.

Die Polizisten versuchten Frau Li Yuling zu zwingen, den Materialherstellungsort und die Namen anderer Dafa-Praktizierender preiszugeben. Sie weigerte sich standhaft, zu kooperieren. Dann verprügelten die Polizisten sie sehr brutal und folterten sie rund um die Uhr. Auch unter dieser brutalen Folter zeigte Frau Li Yuling keine Furcht. Während der neun Tage in Haft, ging sie aus Protest gegen illegale Haft und brutale Folter in den Hungerstreik und sprach kein einziges Wort. Die Polizisten gerieten in Rage und folterten sie erbarmungslos. Am 04. Juli um 5 Uhr morgens starb Frau Li Yuling an den Folterverletzungen.

Als Frau Li Yulings Familie von der Polizei die Todesnachricht erhielt, ging sie sofort in das Longfusi Krankenhaus. Sie sahen, dass ihre linke Gesichtshälfte geschwollen und verletzt war. Im Bereich der Rippen befanden sich an beiden Seiten schwarze und blaue Flecken. Die Polizisten erlaubten den Angehörigen allerdings nicht, ihren Körper gründlich anzuschauen. Außerdem drohten sie: „Keine Bilder aufnehmen! Keine Videoaufnahmen! Ihren Körper nicht berühren!”

Frau Lis Familie forderte eine ausführliche Feststellung der Todesursache und verlangte eine Erklärung für ihre Fragen: „Warum gibt es Wunden und Verletzungen an Gesicht und Körper? Warum hat man sie nicht sofort in ein Krankenhaus gebracht, nachdem ihr Zustand bekannt war? Wenn sie nichts aß oder trank, warum habt ihr nichts unternommen oder ihre Familie angerufen? Warum habt ihr uns erst nach ihrem Tod verständigt?“ Die Polizei hatte darauf keine Antworten und ordnete nur an, dass die Anzahl der Familienangehörigen und Freunde bei der Trauerzeremonie für Frau Li so klein wie möglich zu halten sei.

Ein Polizist der Dongzhimen Polizeistation im Dongcheng Bezirk (Telefonnummer 86-10-6416-9817) bestätigte den Tod von Frau Li und gab zu, Frau Li verhaftet zu haben. Er behauptete, dass nur der Chef der Polizeistation Auskunft über Details geben könne.

4) Der Foltertod von Frau Luo Zhixiang, einer Falun Gong-Praktizierenden im dritten Schwangerschaftsmonat

Frau Luo Zhixiang, im dritten Monat schwanger und erst 29 Jahre, war eine Falun Dafa-Praktizierende aus der Stadt Guangzhou, Provinz Guangdong. Am 22. November 2002 wurde Luo Zhixiang von Beamten des Büros 610 des Bezirks Tianhe verhaftet und in einen Gehirnwäschekurs im Drogenrehabilitationszentrum Huangpu gebracht. Als sie in Hungerstreik trat, wurde sie in das Tianhe Krankenhaus für traditionelle Medizin eingeliefert. Dort soll sie am 31. November aus dem 3. Stock gefallen sein. Sie erlag ihren schwerwiegenden Verletzungen am 04. Dezember.

Nach ihrem Abschluss an der Wuhan Konstruktionshochschule, trat Frau Luo ihre Arbeit als Ingenieurin für Innenarchitektur bei der Agrikultur Entwicklungs- und Konstruktionsgesellschaft für den Bezirk Tianhe an. Sie war eine sehr aufrichtige und gütige Person. Frau Luo hatte 1996 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Nach dem 20. Juli 1999 ging sie mit dem Mitpraktizierenden, Herrn Huang Guohua nach Peking, um zu appellieren. Herr Huang wurde vom Shandong Provinzverbindungsbüro in Peking in das lokale Gefängnis eingewiesen und einen Monat eingesperrt. Seine Wohnung wurde illegal durchsucht. Er musste für drei Tage Aufenthalt in der Polizeizweigstelle 3.000 Yuan bezahlen. Nach seiner Entlassung wurde er unter Beobachtung gestellt. Frau Luo wurde im Tianhe Gefängnis Guangzhou inhaftiert und aus ihrem Job entlassen. Einige Tage später kam Herr Huang nach Guangzhou zurück. Beide mussten ihre Wohnungen verlassen, um illegalen Verhaftungen zu entgehen. Sie heirateten am 05. April 2000.

Am 20. Mai 2000 befanden sich die Mutter von Herrn Huang und einige Mitpraktizierenden auf dem Weg nach Peking, um dort zu appellieren. Sie wurden verhaftet und zur örtlichen Polizeizweigstelle der Provinz Shandong zurückgebracht. Am nächsten Tag verhaftete die Polizei seinen Vater, dann fesselten sie seine Eltern über Nacht auf dem Folterinstrument „Eiserner Stuhl“. Die Polizisten brachten sie anschließend in das Kreisgefängnis, ohne Rücksicht auf ihre Landwirtschaft und ihren Lebensunterhalt zu nehmen. Sie erlitten durch die Inhaftierung große Verluste. Die örtlichen Polizisten brachten sie nach 15 Tagen zurück, verprügelten sie brutal und fesselten sie wieder auf dem „Eisernen Stuhl“. Sie schlugen ihnen mit schweren Büchern auf den Kopf, was zu vielen Verletzungen und Blutblasen führte. Tagsüber sperrten die Polizisten sie getrennt ein und während der Nacht wandten sie die Foltermethoden, wie Sitzen auf dem „Eisernen Stuhl“ oder „Tigerbank“ an. Der Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht, Wang, leitete mehr als zehn Leute an, die Mutter von Herrn Huang mit Schuhen und Polizeiknüppeln zu schlagen, bis ihr ganzer Körper von Wunden bedeckt war. Bis heute sind die Verletzungen noch nicht abgeheilt. Am 10. Juni gebrauchte die Polizei eine Methode, die während der Kulturrevolution üblich war, um sie öffentlich zu demütigen. Sie zwangen beide mit rund um den Nacken hängenden Schriftzeichen, mit demütigendem Inhalt, durch die Straßen zu marschieren. Das betagte Paar widerrief seinen Glauben an Falun Gong nicht, obwohl die Polizisten sie verfluchten und mit dieser Tortur aufs Äußerste beleidigten. Die Polizei entließ sie erst, als beide die Folter körperlich nicht mehr aushielten. Nach drei Tagen kamen einige Polizisten in ihre Wohnung und verlangten von ihnen eine erfundene Geldstrafe in Höhe von 6.000 Yuan. Als sie sahen, dass das betagte Paar über keinerlei Geldmittel verfügte, nahmen sie die letzten 200 Yuan an sich, die das Paar noch in seinen Taschen hatte.

Im Oktober 2000 wurde Herr Huang Guohua 135 Tage im Gefängnis des Bezirks Baiyun eingesperrt. Er hatte mit Frau Luo Materialien über die Erklärung der wahren Tatsachen verteilt. Beide wurden festgenommen. Frau Luo war zu dieser Zeit schwanger und brachte im Mai 2001 eine Tochter zur Welt. Die Mutter von Herrn Huang nahm die Tochter des Ehepaars zu sich in die Wohnung in Shandong. Danach nahmen sie ihren Mann, den Vater von Herrn Huang, fest und sperrten ihn bis September ein. Von Mai bis September hatten sie niemanden, der sich um ihre Felder kümmerte. Die Mutter von Herrn Huang und seine Tochter durchlebten eine schwere Zeit.

Zwischen dem 20. Juli und 20. September 2001 kamen Polizisten der Tianhe Bezirksstation dreimal in die Provinz Shandong und suchten nach Frau Luo Zhixiang. Sie konfiszierten die Hochzeitsbilder des Ehepaares und Bilder des Babys. Sie gingen viele Male zur Wohnung der Schwester von Frau Luo und versuchten sie zu verhaften, sie setzten sogar 30.000 Yuan Belohnung für ihre Ergreifung aus. Am 22. November 2001 entdeckten Polizisten Frau Luo und ihren Mann, sie nahmen beide fest und sperrten sie in der Zweigstelle im Haizhu Bezirk ein. Zwei Monate später wurde Herr Huang in das Gefängnis gebracht und anschließend in das Huadu Zwangsarbeitslager in Guangzhou, wo er sich bis heute befindet. Frau Luo wurde im Haizhu Gefängnis eingesperrt, wo sie für sieben Tage in Hungerstreik trat. Der Gefängnisarzt stellte fest, dass sie im dritten Monat schwanger war; daher ließ die Tianhe Bezirksregierung sie auf Kaution frei. Agenten des Büros 610 des Bezirks Tianhe und der Nachbarschaftsverwaltung nahmen sie erneut fest und sperrten sie illegal ein. Im Gefängnis zwang man sie zur Teilnahme an Gehirnwäschekursen.

Am 05. Dezember 2001, reiste Herrn Huangs Mutter, als sie hörte, dass ihre Schwiegertochter im Sterben lag, mit ihrer Enkelin nach Guangzhou. Dort angekommen, erhielt sie den Bescheid, dass Frau Luo bereits am Tag zuvor aufgrund der Verfolgung gestorben war. Sie wollten ursprünglich 7 Tage in einem Motel bleiben. Am Morgen des 8. Tages erzählten Leute von der Xinghua Nachbarschaftsverwaltung der Mutter von Frau Luo eilig von den Beerdigungsarrangements: „Wir können ihnen nur erlauben, 7 Tage hier zu bleiben und wir können die Gebühr für die Aufbahrung nur für 7 Tage bezahlen.“ Am Morgen des 23. Dezember kam der Sekretär Chen vom Komitee für Politik und Recht mit weiteren sechs Personen an und zwang die Mutter und ihre Enkelin, das Motel zu verlassen. Sie mussten hinaus in die Kälte. Die Mutter bat bei der Xinghua Nachbarschaftsverwaltung um die Bewilligung eines Aufenthalts bis die Beerdigungsarrangements für Luo getroffen waren. Mehr als zehn Leute drängten sie hinaus, so dass der betagten Frau und ihrer kleinen Enkeltochter nichts anderes übrig blieb, als vier Monate auf den Straßen zu verbringen. Sie suchten viele Male die Nachbarschaftsverwaltung und das Büro 610 auf, doch niemand zeigte auch nur einen Funken des Erbarmens. Im Gegenteil, sie belogen sie und sagten, Frau Luo habe „Suizid verübt“ und dass die Regierung nicht dafür verantwortlich sei. Zweimal versuchten Mitarbeiter des Büros 610 die Mutter zu zwingen, ein Formular zu unterschreiben, in dem stand, Frau Luo habe Suizid verübt. Sie lehnte dies strikt ab. Aufgrund der Fakten war es ausgeschlossen, denn Frau Luo war in jeder Schicht von drei Leuten überwacht worden. Sie behaupten selbst: „Frau Luo trat in einen 7tägigen Hungerstreik.“ Frau Luo konnte noch nicht einmal aufstehen; wie ist es möglich, dass sie Suizid verübte? Das ist völlig unglaubhaft. Die Mutter von Herrn Huang sagte mit lauter Stimme: „Sie wurde auf Kaution freigelassen und warum habt ihr sie nicht nach Hause gehen lassen?“

Der Vorsitzende des Büros 610 schrie: „Schön, auch wenn sie sich weigert zu unterschreiben, werden wir den Körper trotzdem einäschern.“ Später kamen Leute vom Büro 610 zum Huadu Arbeitslager, zwangen Herrn Huang Guohua mit Namen zu unterschreiben und äscherten Frau Luos Leichnam ein.

5) Frau Wang Lixuan und ihr kleines Baby wurden zu Tode gefoltert

Frau Wang Lixuan, 27 Jahre alt, stammte aus dem Dorf Nangou, Gemeinde Qixiasikou, Provinz Shandong. Sie praktizierte Falun Dafa. Ihr Sohn, Meng Hao, war noch keine acht Monate alt. Ab dem 20. Juli 1999, ging Frau Wang acht Mal nach Peking, um für Falun Dafa zu appellieren (drei Mal während sie schwanger war und zweimal mit ihrem kleinen Sohn). Am 21. Oktober 2000 wurde sie auf dem Weg nach Peking verhaftet. Nachdem sie aus dem Gefängnis entkommen war, reiste sie am 22. Oktober ein weiteres Mal nach Peking, um Falun Dafa zu bestätigen.

Am 07. November 2000 wurden Lixuan und ihr Sohn zu Tode gefoltert. Als ihre Familie die Mitteilung über ihren Tod erhielt und in Peking eintraf, waren die Getöteten Lixuan und Meng Hao bereits eingefroren. Laut Befund des Gerichtsmediziners waren ihr Genick und die Würfelknochen gebrochen, ihr Schädel tiefer liegend und in ihrem unteren Rücken steckte eine Nadel. An den Fußfesseln ihres Sohnes gab es zwei tiefe Verletzungen. Auf seinem Kopf waren zwei schwarze und blaue Flecken zu sehen und in seiner Nase befand sich Blut. Die Verletzungen an den Fußknöcheln des Babys deuteten darauf hin, dass es an seinen Knöcheln mit dem Kopf nach unten aufgehängt worden war. Bei der Verfolgung von Falun Gong blieb nicht einmal ein acht Monate altes Baby vor Brutalität verschont; es musste zusammen mit seiner Mutter sterben.

  • Veröffentlicht am:
  • 20.07.2012

China: Die Verfolgung des Tennis-Trainers Zhang Su

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hubei, China

(Minghui.de) Der Falun Dafa-Praktizierende Herr Zhang Su war Trainer in einem Tennisclub. Polizeibeamte verhafteten ihn am 5. Mai 2011. Derzeit wird er im Rechtlichen Erziehungszentrum in der Provinz Hubei verfolgt. In den vergangenen Jahren wurde er fünf Mal festgenommen.

Guter Trainer viele Male verhaftet und verfolgt

Herr Zhang Su lebt im Garten Changqing in der Stadt Wuhan und ist ein gebildeter Mensch. Nach dem Verlassen der Armee wurde er Geschäftsmann und begann mit anderen Menschen zu rauchen, zu trinken, zu spielen und zu kämpfen. Egal wie sehr seine Familie und Freunde ihn zu überreden versuchten, nichts konnte ihn dazu bringen, sich zu ändern. Die meisten seiner Freunde aus dieser Zeit nehmen entweder noch Drogen, sitzen im Gefängnis oder sind gestorben.

Nachdem er mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, stimmte Herr Zhang mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht überein. Das führte dazu, dass er seine schlechten Gewohnheiten vollständig ablegte. Einmal fand er eine 40 Gramm schwere Goldkette und übergab sie ohne lange zu überlegen seinem Unternehmen. Dieses Verhalten wäre absolut unmöglich für ihn gewesen, bevor er ein Falun Dafa-Praktizierender geworden war. Trotzdem nahmen ihn in den letzten 12 Jahren Agenten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) fest und schlugen ihn brutal, nur weil er Falun Dafa praktiziert.

Am 16. Mai 1999 nahmen ihn Polizeibeamte der Polizeidienststelle der Stadt Wuhan fest und verhörten ihn. Im August verhafteten ihn wieder Polizeibeamte, diesmal von der Polizeidienststelle der Stadt Haikou. Er kam in die Zweite Untersuchungshaftanstalt der Stadt Wuhan und blieb dort sechs Monate, bis er gegen eine Kaution von 40.000 Yuan freigelassen wurde. Im Februar 2001 wurde Zhang Su wieder von Polizeibeamten der Polizeidienststelle der Stadt Wuhan verhaftet. Innerhalb von 18 Monaten wurde er von der Polizei in der Untersuchungshaftanstalt des Bezirks Jianghan, der Zweiten Untersuchungshaftanstalt der Stadt Wuhan, der Gehirnwäscheeinrichtung des Bezirks Hanyang und in der Untersuchungshaftanstalt des Bezirks Jiang’an inhaftiert. Danach wurde er zu Zwangsarbeit in einem Zwangsarbeitslager verurteilt.

Am 12. März 2004 gegen 08.30 Uhr nahmen Polizisten Herrn Zhang fest, als er gerade auf dem Weg zum Tennisclub war. Vier Autos waren seinem Motorrad gefolgt und er wurde am helllichten Tag vor der Hochschule am Changqing Garten festgenommen. Herr Zhang rief: „Dies ist eine illegale Festnahme! Falun Dafa ist gut!“ Und die Polizeibeamten begannen, ihn zu schlagen. Viele Schüler, Lehrer, Passanten und ein Wachmann sahen, was passierte und versuchten sie zu stoppen. Die Verfolger sagten dem Wachmann, dass sie von der Polizeidienststelle der Stadt Wuhan kämen. Sie brachten eine kleine Kamera und zeichneten die gewalttätige Szene auf. Nachdem die Polizisten ihn in die Polizeidienststelle der Stadt Wuhan gebracht hatten, schlugen sie ihn brutal zusammen. Dadurch erlitt er Verletzungen am Hinterkopf und an der Wirbelsäule. Sie brachten ihn dann zunächst in die Chenjiaji Gehirnwäscheeinrichtung im Bezirk Jiang’an und später ins Achte Krankenhaus der Stadt Wuhan. In dem Krankenhaus bedrohten sie ihn, schikanierten ihn und zwangsernährten ihn. Nachdem das Krankenhaus seine Rückenverletzung bestätigt hatte, entließen sie ihn schließlich.

Erneut verhaftet

Am 5. Mai 2011 gegen 08.00 Uhr verhafteten sechs oder sieben Polizisten, darunter Cai Huan, Herrn Zhang an der Tageskasse des Bahnhofs des Changqing Gartens. Sie sprühten Pfefferspray in sein Gesicht, bis er nichts mehr sehen konnte. Ein Passant rief: „Melden Sie es schnell der Polizei!“ Doch die Passanten wussten nicht, dass die gewalttätigen Menschen KPCh-Polizeibeamte waren.

Es standen viele Menschen herum. Eine rechtschaffene Person fragte sie: „Ist dies die Art und Weise, wie Sie Falun Dafa-Praktizierende behandeln?“ Ohne eine Antwort verhafteten sie Herrn Zhang Su und brachten ihn in die Polizeiwache Changqing Garten. Anschließend durchsuchten sie seine Wohnung. Seine Familie wusste lange Zeit nicht, wo er sich befand.

Erst vor kurzem erfuhren sie, dass Herr Zhang von fünf bis sechs Wachen im Erziehungszentrum der Provinz Hubei auf Anordnung des Gruppenleiters Liu Cheng geschlagen worden war. Als er in Haft sah, dass Aufseher eine weibliche Falun Dafa-Praktizierende schlugen und ihr Gesicht entstellten, sagte er einige Worte der Gerechtigkeit zu den Wachen: „Wie können Sie sie so schlagen?“ Sie antworteten: „Du bist der Nächste.“ Unverzüglich fesselten sie seine Hände auf seinen Rücken, stießen in zu Boden und schlugen brutal auf ihn ein, bis er fast gelähmt war. Nachdem sie das erfahren hatte, wusste seine Familie schließlich, dass er von den Beamten der Stadt Wuhan verhaftet und heimlich in das Rechtliche Erziehungszentrum der Provinz Hubei gebracht worden war, um dort weiter gefoltert zu werden.

Als Herr Zhang Su verhaftet wurde, war sein 70 Jahre alter Vater schwer krank. Er hat keine andere Unterstützung außer seinem Sohn Su und hatte sich große Sorgen um ihn gemacht.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/07/17/126771.html
Chinesische Version:
一位网球教练的遭遇
Veröffentlicht am:
18.08.2011

Taiwan: Stadtrat von Hsin-pei verabschiedet Gesetzentwurf zur Einreiseverweigerung von Menschenrechtsverletzern (Foto)

(Minghui.de) Am 12. Mai 2011 verabschiedete der Rat der Stadt Hsin-pei, Taiwan, einen einstweiligen Gesetzentwurf der Zentralregierung zur Einreiseverweigerung von Menschenrechtsverletzern. Der Gesetzentwurf führte weiter aus, dass die Städte, die die Menschenrechte respektieren, keine Menschenrechtsverletzer einladen, willkommen heißen oder akzeptieren sollen. Hsin-pei ist der 16. Gemeinderat, der einen solchen Gesetzentwurf für die Menschenrechte durchführte. Am 25. Mai veranstalteten die Ratsmitglieder, die den Gesetzentwurf vorgeschlagen haben, eine Pressekonferenz.


Mitglieder des Stadtrates von Hsin-pei während der Pressekonferenz zur Ankündigung des einstweiligen Gesetzentwurfes zur Einreiseverweigerung von Menschenrechtsverletzern

Die Stadtratmitglieder Herr Chen Shirong, Herr Zheng Jinlong und Frau Lin Hsiuhui hielten die Pressekonferenz gemeinsam ab. Herr Zheng Jinlong forderte die Regierung und Nichtregierungs-Organisationen auf, den Gesetzentwurf zu unterstützen.

Herr Zheng sagte, die Regierung müsse mehr tun, als sich nur auf die Wirtschaft zu konzentrieren und gleichzeitig die Menschenrechtsprobleme in China zu ignorieren. „Wenn die Menschenrechtsverletzer nach Hsin-pei kommen, dann sollten wir kräftig protestieren und sie wissen lassen, dass sie nicht willkommen sind“, betonte Herr Zheng.

Herr Zheng erklärte, dass Menschenrechte nicht frei seien und die Menschen wachsam bleiben müssten. „Wir stehen zusammen, um dafür zu kämpfen. Wir wollen auch mehr Menschen davon [Menschenrechtsverletzungen] durch die Medien wissen lassen“, sagte er.

Frau Lin Hsiuhui sagte: „Auf der Basis dieses Gesetzentwurfes werden wir protestieren, wenn die Regierung in Zukunft bekannte Menschenrechtsverletzer einlädt. Es ist nicht hinnehmbar, wenn die Kommunistische Partei Chinas die Menschenrechte verletzt und ihre eigenen Leute schikaniert. Die Kommunistische Partei hat Angst vor der Macht des Volkes. Wenn mehr Menschen mit uns stehen, kann die Kommunistische Partei sich selbst nicht mehr aufrecht erhalten.“

Am 07. Dezember 2010 verabschiedete die gesetzgebende Ratsversammlung von Taiwan eine Übergangsresolution, die von 16 Abgeordneten quer durch die politischen Parteien, eingeschlossen Chen Ting-fei und Tian Chiu-chin, mit unterzeichnet wurden. Die Resolution stellte fest: „Wenn irgendein chinesischer Beamter und ein Beamter der Kommunistischen Partei Chinas die Einreise beantragen, sollten die gerichtliche Abteilung, der Festlands-Ausschuss und die Einwanderungsbehörde dies detailliert überprüfen, um zu sehen, ob sie an Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind. Wenn solche Beteiligungen gefunden werden, sollten die Beamten diese Personen als unerwünscht auflisten und ihnen die Einreise-Erlaubnis nicht erteilen.“ Fünfzehn andere Gemeinderäte verabschiedeten ähnliche Menschenrechtsgesetze. Dazu gehören: Kaohsiung Stadt und Landkreis, Changhua Landkreis, Miaoli Landkreis, Hualien Landkreis, Yunlin Landkreis, Chiayi Stadt, Taitung Landkreis, Chiayi Landkreis, Ilan Landkreis, Taoyuan Landkreis, Pingdong Landkreis, Tainan Stadt, Keelung Stand und Taichung Stadt.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/5/29/125617.html
Chinesische Version:
新北市通过议案-拒绝中共人权恶棍入台(图)
Veröffentlicht am:
31.05.2011

Überblick über die durch Verfolgung bedingten Todesfälle bei Falun Gong-Praktizierenden (Grafiken und Fotos)

Von einem Minghui-Reporter in China

(Minghui.de) Falun Gong ist eine alte chinesische Weisheitslehre auf der Grundlage der drei Grundprinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht. Seitdem sie im Mai 1992 in China von Herrn Li Hongzhi an die Öffentlichkeit gebracht wurde, hat sie sich in über hundert Ländern der Welt schnell ausgebreitet und hat mehr als 100 Millionen Menschen körperliche und geistige Gesundheit gebracht. Die Praktik ist weltweit mehr als 1500-mal ausgezeichnet und öffentlich verkündet worden.

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und das Regime Jiangs begannen am 20. Juli 1999 Falun Gong zu verfolgen. Während der Verfolgung der letzten zwölf Jahre hat die KPCh viele Methoden unmenschlicher und brutaler Folter angewendet. Mehr als 3428 Todesfälle von Falun Gong Praktizierenden sind dokumentiert. Die wirkliche Todesrate übersteigt diese Zahl noch, denn Informationen dazu aus China zu bekommen ist äußerst schwierig und gefährlich für diejenigen, die über solche Fälle berichten. Andere Organisationen (NGOs, Matas und Kilgour, usw.) schätzen, dass die Anzahl der Todesfälle unter den Falun Gong-Praktizierenden in die Zehntausende geht. Darüber hinaus sind hunderte und tausende von Praktizierenden in Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern. Mehrere Tausend wurden zwangsweise in Psychiatrien eingewiesen und ihnen wurden Spritzen verabreicht, die das Zentralnervensystem zerstören; und zahllose Praktizierende wurden in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht. Viele waren gezwungen, in die Obdachlosigkeit zu gehen, um nicht weiter verfolgt zu werden. Zahllose Praktizierende werden schikaniert und überwacht und ihre Familien werden auf verschiedene Art und Weise eingeschränkt. Die KPCh treibt fanatisch die Verfolgung ins Extrem.

Dieser Artikel liefert ein paar statistische Daten zu den 3428 dokumentierten Todesfällen, die die Minghui-Webseite von Juli 1999 bis März 2011 bekommen hat. Die durchschnittliche Anzahl von Todesfällen ist 24 pro Monat. Hinter den Zahlen kann man erkennen, dass die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden durch das kommunistische Regime Chinas systematisch, auf brutale Weise und im Geheimen durchgeführt wird.


Gesamtzahl der Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden pro Jahr von Juli 1999 bis März 2011 (unvollständige Statistik)

Todesfälle sind auf das ganze Land verteilt

Todesfälle der Falun Gong-Praktizierenden verteilen sich auf 31 Provinzen und autonome Regionen in China. Die Provinzen mit der höchsten Todesrate in abnehmender Reihenfolge sind Heilongjiang, Hebei, Liaoning, Jilin, Shandong, Sichuan und Hubei.


Verteilung von Todesfällen der Falun Gong-Praktizierenden pro Provinz von Juli 1999 bis März 2011 (unvollständig Statistik)

Die KPCh fabriziert Gerüchte und fälscht Tatsachen, um Falun Gong zu diffamieren und täuscht auf diese Weise die Menschen auf der Welt. Sie versucht die Brutalität der Verfolgung zu verdecken. Von der Zentralregierung bis hin zu den lokalen Regierungen wird die Verfolgung in systematischer Weise durchgeführt. Das „Büro 610“ ist eine Einrichtung, die eigens für die Verfolgung von Falun Gong eingerichtet wurde. Es hat absolute Verfügungsgewalt über sämtliche Verwaltungsebenen der Partei und über alle politischen und rechtlichen Systeme.

Jiang Zemin, der frühere Parteivorsitzende, erteilte viele geheime Befehle, wie z.B. „Todesfälle durch Schläge unter Falun Gong-Praktizierenden bedeuten nichts und zählen als Suizid“, „Der Körper wird sofort verbrannt ohne die Identität der Person festzustellen”, „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, zerstört sie physisch.“ Das „Büro 610“ führt diese Politik aus. Bei einigen der Todesfälle erwähnten die Täter, die an der Verfolgung teilnahmen, des Öfteren die Politik „Todesfälle durch Schläge unter Falun Gong-Praktizierenden bedeuten nichts”.

Du Jie, der Leiter der Staatssicherheitsabteilung bei der städtischen Polizei von Gongyi, wies die Polizisten an, den Praktizierenden Chang Baoli gnadenlos zu schlagen. Du Jie rief: „Es macht nichts, wenn jemand zu Tode geschlagen wird, weil es als Selbstmord gilt.“ Der zwanzig Jahre alte Chang Baoli wurde am ersten Tag zu Tode gefoltert. (http://www.minghui.de/artikel/11786.html)

Herr Lu Xingguo, 45, war ein Falun Gong-Praktizierender aus Schanghai. Am 15. Oktober 2003 wurde er in der Abteilung 3 des Zwangsarbeitslagers im Bezirk Qingpu von Schanghai zu Tode geprügelt. Xiang Jianzhong, der Leiter der Einrichtung sagte: „Ich habe Befehl von oben, (Falun Gong-Praktizierende zu foltern und ´umzuerziehen`). Eine Todesrate von 5 % ist normal für ein Gefängnis, daher bedeutet der Tod eines Praktizierenden gar nichts. Das ist uns egal.” (http://www.minghui.de/artikel/9158.html)

Frauen und ältere Menschen stehen unter den Todesfällen verhältnismäßig weit oben

Unter diesen Todesfällen waren 53 Prozent oder 1841 der Opfer Frauen (Grafik 3), und 62 Prozent oder 1932 der Opfer waren über 50 Jahre alt (Grafik 4). Das Durchschnittsalter der Verstorbenen ist 53. Es gab sogar Teenager unter den Opfern.


Todesfälle der Falun Gong-Praktizierenden von Juli 1999 bis März 2011 aufgeschlüsselt nach Geschlecht (unvollständige Statistik)


Verteilung der Todesfälle der Falun Gong-Praktizierenden von Juli 1999 bis März 2011 nach Alter (unvollständige Statistik)

Frau Song Yaqin aus der Stadt Yanji , Provinz Jilin, war 77 Jahre alt. Im Jahre 2009 besuchte Frau Song die Polizeiabteilung von Helong, um die Freilassung ihres verletzten Sohnes zu fordern. Die Polizisten schlugen sie zu Boden, schleiften sie die Treppe hinunter und schlugen sie heftig. Danach und bis zu ihrem Tod litt Frau Song an Inkontinenz und mit ihrer Gesundheit ging es von Tag zu Tag bergab. Sie verstarb am Morgen des 18. Juli 2010. Viele Male war Frau Song Misshandlungen ausgesetzt gewesen. Im Sommer 2002 wurde sie, als sie auf dem Wenmiao-Markt Flugblätter von Falun Gong verteilte, festgenommen. Beamte legten sie in Handschellen, schlugen sie brutal und hängten sie an den Handschellen auf, wobei das Metall tief ins Fleisch schnitt, sodass es dauerhafte Narben hinterließ. (http://www.minghui.de/artikel/61264.html)


Folter-Nachstellung: An Handschellen aufgehängt

Folter – die Haupttodesursache der Falun Gong Praktizierenden

Unter den 3428 Todesfällen waren die meisten der Opfer brutaler körperlicher Folter ausgesetzt. Einige wurden innerhalb kurzer Zeit getötet oder sogar am selben Tag. Manche waren mehrere Male in Haft und wurden gefoltert und starben nach einer langen Zeit des Leidens.

Die Verfolgung wurde in Polizeirevieren, Haftzentren, Arbeitslagern und Gefängnissen durchgeführt. Mehr als vierzig Methoden werden bei der brutalen Folterung angewendet. Darunter Schlafentzug für viele Tage, Schocken mit vielen Starkstrom-Elektrostäben gleichzeitig (an Mund, Kopf, Gesicht, Brustkorb, Brüsten, anderen Intimzonen…), verschiedene Handschellen und Fesseln und aufgehängt werden, verschiedene Arten von Knüppeln, Schlagstöcken und Peitschen, z.B. Gummiknüppel, Stöcke mit Nägeln, Lederpeitschen, Peitschen aus Kupferdraht, Stangen aus Stahl, etc., Bambus-Stöcke und Metallnägel so tief in die Finger hineinrammen, dass sie den Knochen berühren, Praktizierende mit Zangen kneifen, Zwangsernährung mit Pfefferwasser, konzentriertem Salzwasser und Fäkalien durch ein Plastikrohr mit großem Durchmesser, im Winter die Praktizierenden mit kaltem Wasser übergießen, die Praktizierenden ausziehen und sie nach draußen werfen, im heißen Sommer der Sonne aussetzen, sie mit heißen Eisenstangen verbrennen, Verbot der Toilettenbenutzung, Spritzen mit verschiedenen Medikamenten, die das Nervensystem schädigen, etc. Unter den Opfern waren mehr als zwanzig bei der Einäscherung noch am leben und atmeten noch.

Beispiel:

1. Herr Huang Cheng aus der Stadt Jinzhou, Provinz Liaoning, wurde von Beamten des Panjin Gefängnisses und dem Taihe Staatssicherheitsbüro in Jinzhou brutal gefoltert. Polizisten folterten ihn mit zehn großen Nadeln aus dem medizinischen Bereich und stachen sie ihm unter die Fingernägel. Sie umwickelten ihn mit Elektrodraht und schockten und folterten ihn drei Stunden lang ununterbrochen. Schließlich war er in kritischer Verfassung. Am 24. Februar 2011 starb er im Alter von 56 Jahren. (http://www.minghui.de/artikel/63819.html)


Folter-Nachstellung: Große Nadeln in die Finger stechen

2. Herr Li Guang war als Fernsehmoderator beim Fernsehen der Stadt Laizhou in der Provinz Shandong angestellt. Am 3. Dezember 2004 wurde er im Gefängnis in Huaibei von den Wärtern Xu Haiming, Wang Xiyun und anderen zu Tode gefoltert. Sie folterten ihn brutal, indem sie ihn 40-mal mit Elektrostäben schockten. Jede Folter-Sitzung dauerte 3 – 4 Stunden und bis zu sieben Elektrostäbe wurden benutzt, die bewirkten, dass sein Hals so dick anschwoll wie sein Kopf. Heißes Wasser wurde über seine Arme und über seinen Hals gegossen und er war bedeckt mit Brandwunden. Aluminiumdraht wurde fest um seinen Penis herum gewickelt, so dass er kein Wasser lassen konnte. (http://www.minghui.de/artikel/19196.html)

3. Herr Wang Houge kam aus dem Dorf Xiabao, der Stadtgemeinde Luqiao, Kreis Huanghua, Provinz Hebei. Während seiner drei Jahre andauernden Haft im Zwangsarbeitslager in Shijiazhuang war er diversen Methoden grausamer Folter ausgesetzt. Er wurde mit der Methode „Seile festbinden” dreimal am selben Tag gefoltert. Die lange andauernde Folter bewirkte bei Herrn Wang eine sehr schlechte Verfassung. Bei ihm wurde die Diagnose „Bluthochdruck” und „Herzleiden” und später „Tuberkulose“ gestellt. Er verlor ¾ seiner Lungenkapazität und hatte auch noch weitere Krankheiten. Im Mai 2005 starb Herr Wang im Alter von 39 Jahren. (http://www.minghui.de/artikel/23270.html)


Folter-Nachstellung: Die Seile festbinden

Die KPCh versucht diese Morde zu vertuschen, indem sie die Todesursache mit „Suizid“ oder „Krankheit“ angibt

Die KPCh leugnet nach wie vor jegliche Verantwortung für die Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden und gibt keinerlei Erklärungen darüber ab. In Wirklichkeit werden die Praktizierenden für gewöhnlich freigelassen, sobald ihr Zustand kritisch wird; die Körper werden schnell eingeäschert, damit es keine Beweise gibt, Familien werden bedroht, Nachrichten geheim gehalten und die Morde werden vertuscht durch falsche Berichte, in denen behauptet wird, der Tod sei durch Suizid oder durch Krankheit eingetreten. Alle diese Verbrechen beschädigen den Ruf der Verstorbenen und haben die Familien in große Bedrängnis gebracht.

Beispiele:

1. Herr Peng Guangjun, 55, kam aus dem Dorf Houqiaoxin, der Gemeinde Qiaoxin, Bezirk Huairou in Peking. Er erlitt heftige Schläge, Elektroschocks und Schlafentzug. Er wurde am 24. Januar 2004 im Zwangsarbeitslager von Tuanhe durch Folter umgebracht. Sein Leichnam, auch das Gesicht, war übersät mit schwarzen, blutigen Prellungen. Sein Gesicht zeigte Anzeichen von Verbrennungen durch Elektroschock. Einige seiner Knochen waren gebrochen. Die Leitung des Arbeitslagers behauptete, Herr Peng sei an einer Herzattacke gestorben. Seine Familie verlangte eine Autopsie, aber der diensthabende Beamte drohte den Angehörigen mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze. Die Familie war gezwungen, unter dem Druck einen Kompromiss zu machen. Danach wurde Herrn Pengs Leichnam eingeäschert. (http://www.minghui.de/artikel/10994.html)

2. Herr Jiang Yiyun, 59, war Landwirt aus dem Landkreis Taiping, Stadt Jiangyou in der Provinz Sichuan. Mehrere Polizisten des Staatssicherheitsbüros folterten ihn am 17. Mai 2005 bis er starb und warfen seinen Leichnam in den Wald. Die Polizei setzte dann Gerüchte in Gang, Herr Jiang habe Selbstmord begangen. Sein Kopf und sein Gesicht zeigten schwere Verletzungen und sein Körper war von der Folter mit Wunden bedeckt, sodass klar wurde, dass er zu Tode gefoltert worden war. Die Polizei erlaubte der Familie nicht, den Leichnam mitzunehmen. Stattdessen schickten sie ihn am selben Morgen zur Einäscherung in ein Krematorium. (http://www.minghui.de/artikel/22897.html)


Folter-Nachstellung: Heftiges Schlagen

3. Herr Ding Gangzi, 47, kam aus der Gemeinde Chengguan im Bezirk Zanhuang der Stadt Shijiazhuang in der Provinz Hebei. Er starb im Juni 2001 im Bezirksgefängnis von Zanhuang. Er wurde mit vielen Methoden misshandelt, z.B. durch Schläge, durch Handschellen, die seine Arme auf den Rücken fesselten, er musste Fußfesseln tragen, wurde mit Elektrostäben geschockt und bekam nicht genug zu essen. Die Wärter ließen ihn links liegen, als er sich in kritischem Zustand befand. Am 11. Juni 2001 brachten die Wärter seinen Körper, der noch in Handschellen und Fußfesseln war, zum Bezirkskrankenhaus und behaupteten fälschlicherweise, dass es sich um einen Notfall handele. Das medizinische Personal im Krankenhaus wollte den Körper direkt in die Leichenhalle bringen, da sie feststellten, dass Herr Ding schon Tage vorher gestorben war und sein Körper bereits verweste und Fliegen anzog. Doch die Polizisten zwangen die Ärzte ihn zu „behandeln“ und ihn an den Tropf zu legen. Die Ärzte gaben vor, den Patienten zu behandeln und stellten als Todesursache „keine Atemtätigkeit, kein Herzschlag und kein wiederkehrender Puls während der Transfusion“ fest. Dann brachten sie Herrn Ding in die Leichenhalle. Um ihre Verbrechen zu vertuschen, zwangen die Polizisten die Ärzte auch noch zu falschen Aussagen im Arztbericht, in dem sie behaupteten, Herr Ding sei „nach misslungenem Wiederbelebungsversuch“ gestorben. Die Polizei hielt die Nachricht über Herrn Dings Tod zurück und benachrichtigte nicht einmal die Familie. Als die Familienangehörigen von seinem plötzlichen Tod erfuhren, eilten sie ins Krankenhaus; sie durften Herrn Dings Leichnam nicht sehen. (http://www.minghui.de/artikel/5682.html)

Psychische Misshandlung – eine weitere Todesursache

Einige Praktizierende starben aufgrund von seelischen Misshandlungen. Diese Praktizierenden hatten früher meistens Krankheiten und waren gesund geworden, als sie anfingen Falun Gong zu praktizieren. Jedoch wurden sie, als die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, in einem solchen Maß schikaniert und bedroht, dass ihre Krankheiten zurückkamen. Die Leute denken dann, dass sie an ihrer Krankheit gestorben seien. In Wirklichkeit wurde ihr Tod aber dadurch verursacht, dass die KPCh Falun Gong verfolgte. Die KPCh hat unaufhörlich den Hass des chinesischen Volkes auf Falun Gong geschürt. Dies hat auch enormen Druck von Seiten der Gesellschaft verursacht.

Beispiele:

1. Herr Feng Min, 75, kam aus dem Bezirk Nankai in Tianjin. Er hatte sich früher einer Bypass-Operation unterziehen müssen und war bei schlechter Gesundheit. 1994, als er anfing, Falun Gong zu praktizieren, ging es ihm wesentlich besser. Seit dem 20. Juli 1999 wurde er des Öfteren von der örtlichen Polizei schikaniert und bedroht. Er starb im Jahre 2004. (http://www.minghui.de/artikel/18676.html)

2. Tang Shiyu war Schüler der Grundschule in Fucun im Landkreis Dandong in der Provinz Liaoning. 1995 stellten die Ärzte im Krankenhaus fest, dass er aufgrund einer Herzerkrankung, an der er seit seiner frühen Kindheit litt, nur noch sechs Monate zu leben hätte. Als er 1996 begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, war er gesund geworden, so dass er in die Schule gehen konnte. Nach Beginn der Verfolgung durch die KPCh wurde Tangs Haus fünfmal durchsucht. Er wurde einmal festgenommen und seine Eltern wurden gefangen genommen. Er stand unter großem Druck und litt seelische Schmerzen; dadurch kam seine Herzkrankheit zurück. Er verstarb am 25. April 2005 im Alter von 15 Jahren. (http://www.minghui.de/artikel/22628.html)

Nachtrag:

Viel weitere Foltermethoden werden bei der Verfolgung an Falun Gong- Praktizierenden verwendet, wie etwa Gehirnwäsche, Verabreichen von Spritzen mit giftigen Substanzen und sogar Organraub. Einige Praktizierende wurden auf schockierend unmenschliche Art und Weise umgebracht. Die brutale Verfolgung geht noch weiter.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/5/18/125337.html
Chinesische Version:
中共迫害致死法轮功学员案例概述(图)
Veröffentlicht am:
31.05.2011