Falun Gong-Praktizierende in Gehirnwäsche-Einrichtungen gesperrt

1. September 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hunan

(Minghui.org) Seitdem die Verfolgung von Falun Gong 1999 in Gang gesetzt wurde, nutzen die Verwaltungsorgane der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden Methoden, um es zu verleumden und auszulöschen. Millionen Praktizierende kamen in Gefangenschaft, tausende verloren ihr Leben.

Es folgen einige neue Berichte über eine der häufigsten Verfolgungsmethoden, die die KPCh an Falun Gong-Praktizierenden anwendet: sie sperrt sie in Gehirnwäsche-Einrichtungen.

Peng Xiaohui (m)

Peng Xiaohui aus der Stadt Yueyang in der Provinz Hunan ging am 26. Mai 2016 zu einer Verhandlung von drei örtlichen Praktizierenden. Als er registriert war, fing ein Agent des örtlichen Büros 610 an, ihm Fragen zu stellen. Dann verkündete ein Gerichtsbeamter, dass der Gerichtssaal voll sei und schloss die Tür.

Peng drehte sich um und verließ zusammen mit zwei älteren Praktizierenden das Gerichtsgebäude. Mehrere Agenten des Büros 610 packten ihn jedoch an den Armen und nahmen ihn fest. Peng wurden in ein „Bildungszentrum“ im Gebirgsdorf Xiuhua gebracht – tatsächlich ist das eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Zur Teilnahme an Gehirnwäscheverfahren gezwungen

Die Angestellten der Gehirnwäsche-Einrichtung durchsuchten ihn und fragten ihn über die Strafanzeige aus, die er gegen das frühere chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin erstattet hatte. Peng sagte, dass er nichts Falsches getan habe, indem er zu dieser Verhandlung gegangen sei. Er wies sie darauf hin, dass es sein verfassungsmäßiges Recht sei, Strafanzeige zu erstatten.

Er erhob Protest und erklärte, dass die Angestellten des Büros 610 das Gesetz gebrochen hätten, als sie ihn in die Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht hatten. Er weigerte sich, seinen Namen unter ihre Dokumente zu setzen. Die Gehirnwäsche-Mitarbeiter sagten zu Peng, dass er an den Gehirnwäscheverfahren teilnehmen, die Regeln einhalten und dem „Professor“ zuhören müsse.

Die Gehirnwäsche-Einrichtung stellte zwei Leute ab, die Peng im Auge behalten mussten. Sie zwangen ihn, täglich zwei Verfahren bei einem „Professor“ zu absolvieren. Die Vorträge waren wiederaufbereitete Lügen aus dem Jahr 1999, mit denen Falun Gong diffamiert wurde. Peng blieb ruhig und informierte seine Bewacher über die Fakten der Verfolgung von Falun Gong.

Der „Professor“ erkannte bald, dass seine Vorträge keine Wirkung auf Peng hatten. Er fing an Peng zu drängen, die „drei Erklärungen“ zu schreiben, mit denen er seinen Willen anzeigen sollte, das Praktizieren von Falun Gong zu beenden. „Wenn Sie nicht kooperieren“, drohte er, „dann werden andere, die nicht so nett sind wie ich, Ihnen sehr viele Schmerzen zufügen.“

Fingerabdrücke unter Zwang genommen

Acht Tage später wurde Peng in einen „Schulungsraum“ gebracht. Sobald er hineinkam, packten ihn zwei Leute an den Armen während ein Dritter seinen rechten Daumen erfasste, den er auf drei mit seinem Namen versehene Dokumente drückte. Peng protestierte lautstark und sagte, dass die unter Zwang erstellten Dokumente ungültig seien.

Nachdem sie seine Fingerabdrücke auf die Dokumente gepresst hatten, entließen sie Peng.

Drei weitere Praktizierende in Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht

Bai Yinying (w)

Yan Fengwen, Li Yujun und sechs andere Polizisten erschienen am 15. Mai 2016 in Bai Yinyings Wohnung. Sie waren vom Komitee für Politik und Recht des Kreises Huarong und vom Büro 610 geschickt worden, um die Falun Gong-Praktizierende Bai zu verhaften.

Bai war zu dem Zeitpunkt nicht zuhause. Daher wiesen die Beamten ihren Mann an, sie anzurufen. Als Bai zurückkehrte, wurde sie festgenommen. Die Polizisten durchsuchten auch ihre Wohnung und beschlagnahmten ihre Bücher über Falun Gong und andere persönliche Gegenstände. Außerdem nahmen sie 300 Yuan (ca. 45 €) [1] aus ihrer Geldbörse.

Bai wurde in die Gehirnwäsche-Einrichtung im Bergdorf Xiuhua gebracht und dort bis zum 26. Mai festgehalten. In dieser Zeit durfte sie ihre Familie auf Anweisung der Wärter nicht besuchen. Nach ihrer Entlassung befahl die Polizei ihrem Sohn, sie daran zu hindern, Kontakt mit anderen Praktizierenden aufzunehmen.

Fu Fanggui (w)

Sieben Polizisten aus dem Bezirk Yueyanglou gingen am 20. April 2016 zu Fangguis Wohnung und nahmen sie mit. Sie brachten sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung im Bergdorf Xiuhua.

Yang Daowen (m)

Yang Daowen wurde am 17. September 2015 in ihrer Wohnung in der Großgemeinde Wukou im Kreis Pingjiang festgenommen. Er wurde in die Gehirnwäsche-Einrichtung im Bergdorf Hengchang im Kreis Pingjiang gebracht. Dort wurde ihm vier Tage lang der Schlaf entzogen.

Für weitere fünf Tage wurde er in das Bergdorf Xiuhua gebracht. Die Angestellten der Gehirnwäsche-Einrichtung schlugen ihm mit einem Buch, das einen festen Einband hatte, ins Gesicht. Dabei beschädigten sie sein Trommelfell. Yang befindet sich nun in einem Untersuchungsgefängnis und wartet auf seine Verhandlung.


[1] Anmerkung:
Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/6/25/157560.html

Chinesische Version vorhanden
去旁听庭审 湖南岳阳彭晓辉等被绑架至洗脑班

Rubrik: Gehirnwäsche

In China wächst die Bereitschaft, die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin zu unterstützen

4. November 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) In den letzten Jahren haben wir Praktizierenden in unserer Region viele Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Gong verteilt. Die Reaktionen der Menschen, mit denen wir sprachen, waren sehr verschieden. So gab es auch einige, die wütend oder sogar gewalttätig wurden.

Die Anstrengungen der Praktizierenden Strafanzeigen gegen Jiang Zemin einzureichen, bringen erste Veränderungen. Seit Ende Mai haben mehr als 180.000 Praktizierende und ihre Familienangehörigen Strafanzeigen eingereicht. Durch die stetig steigende Anzahl an Strafanzeigen und die Bemühungen der Praktizierenden werden die chinesischen Bürger offener und drücken immer öfter ihre Unterstützung für die Strafanzeigen aus.

Junger Mann findet die Bemühungen der Praktizierenden gut

Wir hielten einen jungen Mann an, der gerade mit seinem elektrischen Dreirad unterwegs war. Als er anhielt, gaben wir ihm Informationsmaterialien über Falun Gong. Daraufhin rief er: „Gut, so!“ Danach informierten wir ihn über die jüngste Strafanzeigenwelle gegen Jiang Zemin. Er deutete auf die Materialien und sagte: „Gut! Großartig!“

Älterer Mann: „Jiang Zemin hätte schon früher angezeigt werden sollen.”

Einmal informierten wir einen älteren Mann darüber, dass Jiang Zemin wegen der Verfolgung von Falun Gong vielfach angezeigt wurde. Er antwortete sofort: „Man hätte ihn schon früher anzeigen sollen!“

Daumen hoch für die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

Ein Praktizierender ging zu einem Mann, der in einem geparkten Auto saß und wollte ihm Informationsmaterialien über Falun Gong geben. Zuerst zögerte der Mann etwas, sie anzunehmen. Der Praktizierende informierte ihn dann, dass es in den Artikeln um die aktuellen Strafanzeigen gegen Jiang Zemin ginge. Er bat ihn, sie zu lesen. Danach änderte er sofort seine Haltung und nahm die Materialien an.

„Jiang Zemin anzeigen? Sie müssen ein Falun Gong-Praktizierender sein.“ Als der Praktizierende es bejahte, hob der Mann seinen Daumen nach oben.

Wann wird die Verfolgung von Falun Gong enden?

Eine Praktizierende gab zwei jungen Männern eine Broschüre und sagte dazu: „Bitte lesen Sie diese Informationen, damit Sie die Fakten über die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erfahren.“

Einer fragte: „Jiang Zemin anzeigen? Wann kommen Sie wieder?“

Die Praktizierende verstand seine Frage nicht und erklärte ihnen die Gründe, weshalb sie aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Unterorganisationen austreten sollten.

Dann fragt sie der andere Mann: „Wann kommen Sie wieder?“ Als er sah, dass die Praktizierende seine Frage nicht verstand, wurde er deutlicher: „Wann wird Falun Gong zurückkommen?“

Jetzt wusste die Praktizierende, dass die beiden Männer wissen wollten, wann die Verfolgung ende. Sie antwortete: „Sehr bald.“

Fünf Jugendliche akzeptieren die Materialien über Falun Gong

Als eine Gruppe von Hochschulschülern vorbeikam, bot die Praktizierende einem Schüler die Informationsmaterialien über Falun Gong an. Er lehnte sie jedoch ab.

Ein anderer Schüler nahm dann die Materialien an. Die Praktizierende forderte ihn auf: „Bitte lesen Sie es, es ist wichtig! Menschen auf der ganzen Welt erstatten Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.“ Als die anderen vier das sahen, nahmen sie auch Materialien an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/26/153394.html

Chinesische Version vorhanden
大陆民众对诉江的态度

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Festnahme und Schikanen, weil sie sich eine DVD zu Shen Yun angeschaut hat

28. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Reporter in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) Frau Liu Huiqun ist Falun Gong-Praktizierende und lebt in der Stadt Yueyang, Provinz Hunan. Am 15. Mai 2015 wurde sie in ihrer Wohnung von örtlichen Polizisten festgenommen. Sie drohten ihr, sie für drei Jahre ins Gefängnis zu sperren, sollte sie Falun Gong nicht aufgeben.

Agenten des Polizeiamtes und der Staatssicherheitsabteilung Huarong hatten Frau Liu sechs Monate lang überwacht und festgestellt, dass sie Falun Gong praktiziert.

Später fanden die Agenten heraus, dass sich ihre Familie am 15. Mai 2015 eine Shen Yun-DVD angeschaut hatte. Sie gingen zu ihrer Wohnung, identifizierten sich jedoch nicht als Polizisten. Stattdessen gaben sie vor, die Einwohneranmeldung überprüfen zu wollen. Sie kamen herein und entdeckten auf dem Fernseher eine Shen Yun-DVD.

Sie riefen ein Dutzend weitere Agenten herbei, durchsuchten gemeinsam die Wohnung und beschlagnahmten einen Laptop, einen Standrechner, ein Mobiltelefon und andere persönliche Gegenstände in einem Gesamtwert von 7.000 Yuan.

Die Agenten schlugen dem 70-jährigen Vater von Frau Liu in den Nacken und hielten ihren Mann davon ab, sich in seinem Rollstuhl fortzubewegen. Frau Liu wurde festgenommen und zur Polizeistation Ma’an gebracht, wo sie sie 28 Stunden lang festhielten.

Während des Verhörs wollten die Polizisten von ihr erfahren, wer ihr die DVD gegeben hatte. Anschließend brachten sie sie in einen Raum, in dem die ganze Nacht das Licht angelassen wurde, um Stechmücken anzulocken.

Die ganze Familie von Frau Liu stand vor der Wache und protestierte gegen ihre Festnahme. Der Beamte Ji Jun rang dem Mann und der Schwester von Frau Liu als Bedingung für ihre Freilassung das Versprechen ab, dafür zu sorgen, dass sie nicht mehr Falun Gong praktiziert. Ein Beamter drohte damit, sie zu drei Jahren Gefängnis zu verurteilen, wenn sie weiterhin praktiziere.

Die Polizei belästigte Frau Lius Familie fortwährend und schikanierte sogar ihren Nachbarn. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, sah sich die Familie gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen.

Hintergrund

Frau Liu fing im Jahr 2010 mit dem Praktizieren von Falun Gong an und profitierte sehr davon. Sie lebte nach den Falun Gong-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Bei ihrer Schwiegermutter und ihrer Schwägerin entschuldigte sie sich für alles, was sie vor ihrer Kultivierung falsch gemacht hatte.

2011 wurde sie von einem Auto angefahren und mehrere Meter weit geschleudert. Doch sie stand auf und sagte zu dem Fahrer, dass er weiterfahren könne, denn es ginge ihr gut und sie sei Falun Gong-Praktizierende.

Personen, die sich an der Verfolgung von Frau Liu beteiligt haben:

Yan Fengwen, politischer Ausbilder der Polizeiwache Hexi: +86-13974065355

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/22/153340.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/9/14/315671.html

Rubrik: Augenzeugenberichte

201 Falun Gong-Praktizierende aus Qidong, Provinz Hunan erstatten Strafanzeige gegen Jiang Zemin

23. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) Laut Berichten der Minghui-Website erstatteten seit Mai 2015 insgesamt 210 Falun Gong-Praktizierende aus dem Landkreis Qidong, Provinz Hunan Strafanzeige gegen Jiang Zemin.

Die Praktizierenden zeigen den ehemaligen chinesischen Staatschef wegen der brutalen Unterdrückung von Falun Gong an und fordern Gerechtigkeit für das enorme Leid, das ihnen während der Verfolgung widerfahren ist. Ihre Strafanzeigen reichten sie bei dem Obersten Volksgericht und der Oberste Volksstaatsanwaltschaft ein.

Viele Praktizierenden berichteten, wie Falun Gong ihnen Gesundheit und eine neue Einstellung zum Leben gebracht hat. Ihr Traum, ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen, wurde jedoch zerstört, als Jiang Zemin 1999 eine landesweite Kampagne begann, um Falun Gong auszulöschen.

Weil sie sich weigerten, das Praktizieren aufzugeben, wurden sie verhaftet, eingesperrt, gefoltert, ihre Wohnungen durchsucht und persönliche Dinge von den Behörden beschlagnahmt. Auch ihre Familienangehörigen wurden mit hineingezogen und andere mussten hohe Strafen bezahlen.

Nachfolgend einige Profile dieser Praktizierenden:

Zhou Jiangpings Foltererfahrungen

Frau Zhou Jiangping wurde im Mai 2009 festgenommen, weil sie die Worte „Falun Dafa ist gut“ auf eine Wand geschrieben hatte. Später wurde sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

In ihrer Strafanzeige schreibt sie: „Im Oktober 2011 brachten sie mich zu einer Kontrolleinheit, weil ich mich weigerte, meinen Glauben aufzugeben. Ich musste einen Monat lang von 06:00 Uhr morgens bis 04:00 Uhr früh wie ein Soldat in der Armee strammstehen. Wenn ich die Augen schloss, schütteten sie mir kaltes Wasser ins Gesicht. Die Insassen legten mir auch ein Stück Papier zwischen die Beine. Wenn das Papier auf den Boden fiel, musste ich noch länger stehen. Ich durfte nur dreimal täglich zur Toilette gehen.

„Einen Monat später waren meine Beine so stark angeschwollen, dass ich mich nicht auf die Toilette setzen konnte. Doch der Wärter He Pingzhu befahl drei Insassen, mich darauf zu drücken. Ich hatte qualvolle Schmerzen. Dann zwangen sie mich, einen ganzen Tag lang in der Hocke zu sitzen, doch weigerte ich mich weiter, meinen Glauben aufzugeben. Danach legten sie mir die Hände hinter den Rücken, eine Hand von unten und die andere Hand von oben über meine Schulter und fesselten sie mit Handschellen. Ich wurde eine Woche lang an einem Etagenbett aufgehängt.“

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Folterillustration: Hände hinter dem Rücken gefesselt.

Deng Caiyun zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil sie DVDs von Shen Yun verteilte

Frau Deng Caiyun (61) wurde im Jahr 2006 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie DVDs von Shen Yun und andere Informationsmaterialien über Falun Gong verteilte.

In ihrer Strafanzeige schreibt sie: „Ich wurde nach meiner Festnahme einen Monat lang in der Haftanstalt des Landkreises Qidong eingesperrt. Die Wärter erpressten 15.000 Yuan von meiner Familie, daraufhin wurde ich auf Kaution freigelassen.

In weniger als zwei Monaten brachen Polizisten der lokalen Staatssicherheitsabteilung in meine Wohnung ein und brachten mich zum örtlichen Polizeiamt des Landkreises. Dort wurde ich mit einem Kleiderbügel geschlagen und getreten. Die Beamten zogen mir auch an den Haaren, legten mir Handschellen an und hängten mich sieben Tage auf. Später erhielt ich den Urteilsspruch: sieben Jahre Gefängnis.

Ich wurde gezwungen, schwer zu arbeiten und durfte nicht schlafen. Sie verabreichten mir unbekannte Drogen, die das zentrale Nervensystem schädigten.“

Shi Jinhua zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt, weil sie Informationsmaterialien über Falun Gong verteilte

Frau Shi Jinhua (74) wurde im März 2004 festgenommen als sie Informationsmaterialien über Falun Gong verteilte.

In der Haftanstalt Qiyang sprach sie darüber, wie gut Falun Gong ist und wurde deshalb mit einer anderen Praktizierenden zusammengefesselt. Sie konnten weder gehen noch die Toilette benutzen. Die Wärterin Zhou Bingsheng trat ihr in den Rücken.

„Fünf Insassen überwachten mich rund um die Uhr und ich durfte mit niemandem sprechen. Weil ich mich weigerte, meinen Glauben aufzugeben wurde ich gezwungen von 05:00 Uhr früh bis Mitternacht zu stehen. Ich verlor einige Male das Bewusstsein.

An einem Nachmittag im Mai 2008 brachen sieben Polizisten in meine Wohnung ein und durchsuchten sie. Sie beschlagnahmten meine Falun Dafa-Bücher, einen Fernseher, ein Videogerät, einen DVD-Player und 5.000 Yuan in bar. Später brachten sie mich und meinen Mann in das Landkreisbüro der Staatssicherheit. Dort hängten sie mich bis Mitternacht an einem Fensterrahmen auf. Ich verlor das Bewusstsein und wurde daraufhin heruntergenommen. Trotzdem hielten sie mich für weitere 15 Tage in der lokalen Strafanstalt fest.“

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Folternachstellung: Am Fensterrahmen aufgehängt, die Füße berühren kaum den Boden.

Liu Jianbaos Familie verfolgt

Herr Liu Jianbao schrieb in seiner Anzeige: „In den letzten zehn Jahren der Verfolgung wurde meine Tochter Liu Ying (15) 18 Monate inhaftiert und um 3.500 Yuan erpresst, weil sie Falun Gong praktiziert. Sie verlor die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Meine Frau, Peng Fubin, wurde viele Male festgenommen und insgesamt zwei Jahre und neun Monate eingesperrt. Sie wurde auch um 7.350 Yuan erpresst.

Ich wurde viele Male festgenommen. Während der Haft wurde ich beinahe totgeschlagen.

Der Parteisekretär der Stadt, Liu Yong, brach am 20. September 2003 zusammen mit sieben Beamten in mein Haus ein. Sie durchsuchten mein Haus und fanden einige Informationsbroschüren über Falun Gong, danach brachten sie mich zur örtlichen Polizeistation. Der Beamte Liu Yong befahl vier Beamten mich zu schlagen. Meine Oberschenkel waren danach blutunterlaufen. Der Direktor der Polizeistation steckte kleine Bambusstäbe unter meine Fingernägel. Später steckten sie auch Bambusstäbchen unter meine Zehennägel. Meine Finger und Zehen bluteten und ich hatte schreckliche Schmerzen.“

Hausarrest: Jiang Dingxiong braucht eine Erlaubnis, wenn er nach draußen gehen will.

Herr Jiang Dingxiong (82) war Lehrer. Er begann im Jahr 1996, Falun Gong zu praktizieren. Als die Verfolgung im Jahr 1999 begann und die Medien Propaganda, Angriffe und Verleumdungen über Falun Gong sendeten, bekamen seine Freunde, Verwandte und Nachbarn Angst und mieden ihn.

Bald nach Beginn der Verfolgungskampagne wurde sein Haus durchsucht. Sein Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi), die Übungskassette und Videos, sowie sein Ausweis wurden beschlagnahmt.

Er erinnert sich: „Zuerst wurde ich zur Polizeistation Guiyang zur Gehirnwäsche gebracht. Später stand ich unter Hausarrest. Jedes Mal wenn ich weggehen wollte, musste ich zuerst eine Erlaubnis einholen. Eines Tages durfte ich meinen ältesten Sohn besuchen, ich blieb dann einen Tag länger bei ihm. Die Polizei rief mich sofort an und befahl mir, nach Hause zurückzukehren.“

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für Beginn, Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/18/153284.html

Chinesische Version vorhanden
做好人遭迫害 湖南祁东县201人控告江泽民

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Todesmeldung: 26 Tage nach Haftentlassung

11. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hunan

(Minghui.org) Frau Xu Fang starb weniger als einen Monat nach ihrer Entlassung aus einer 15-tägigen Haft. Sie war wegen des Praktizierens von Falun Gong eingesperrt worden. Falun Gong ist eine spirituellen Praktik, die vom kommunistischen chinesischen Regime verfolgt wird.

Die Frau, die in der Stadt Changde in der Provinz Hunan zuhause war, wurde zusammen mit ihrem Ehemann Huang Jixian am frühen Morgen des 11. August 2015 festgenommen. Herr Huang wurde am gleichen Tag gegen Mittag wieder freigelassen, wohingegen seine Frau in eine örtliche Hafteinrichtung gebracht wurde, um dort 15 Tage gefangen zu bleiben.

Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Paares, als beide noch in der örtlichen Polizeiwache eingesperrt waren. Als Herr Huang nach Hause zurückkam, stellte er fest, dass das ganze Haus auf den Kopf gestellt worden war. Ihre Computer, Mobiltelefone sowie Bücher und Material über Falun Gong waren beschlagnahmt worden.

Frau Xus Familie vermutet, dass während der Haft eine Fremdeinwirkung stattgefunden hatte. Denn als Frau Xu am 26. August nach Hause kam, musste sie sich fortan ständig übergeben und hatte dauernd Durchfall. Sie starb am 18. September.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/8/153138.html

Chinesische Version vorhanden
湖南省常德市徐芳被迫害离世

Rubrik: Todesfälle

Provinz Hunan: Polizei verhaftet und schikaniert Praktizierende

25. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Hunan

(Minghui.org) Zwei Dutzend Polizisten fuhren vor kurzem zu den Wohnungen von drei Falun Gong-Praktizierenden in der Großgemeinde Meixian, um sie zu verhaften, einzig und allein weil sie Falun Gong praktizieren. Die Polizisten durchsuchten zwei Wohnungen und nahmen eine Praktizierenden fest.

Es war der 13. Juli und so gegen 21:00 Uhr erschienen Polizisten bei Frau Zhong Cailian und Frau Wu Xiangmei. Herr Chen und Frau Zhong hatten bereits ihre Wohnungen verlassen, um einer Festnahme zu entgehen. Frau Wu Xiangmei. Sie durchsuchten Frau Wus Wohnung und beschlagnahmten Bücher und Informationsmaterial über Falun Gong und die Verfolgung. Frau Wu wurde festgenommen und insgesamt 17 Tage lang eingesperrt.

Zunächst wurde sie in die Kreispolizeibehörde Pingjiang gebracht und dort zwei Tage lang festgehalten. Sie wurde drei Stunden lang verhört. Dann wurde sie in das Bezirksgefängnis Yunxi in Yueyang überführt und dort sieben Tage lang inhaftiert. Danach wurde sie noch in das Kreisuntersuchungsgefängnis Pingjiang gebracht und weitere acht Tage eingesperrt. Dann wurde sie freigelassen.

An jenem Abend des 13. Juli begab sich die Polizei auch zu Frau Zhong Cailians Wohnung. Sie war nicht zu Hause, weil sie gegangen war, um einer Festnahme zu entgehen. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten Bücher über Falun Gong.

Auch Herr Chen Tingjun war nicht zuhause, als die Polizisten erschienen. Chens Sohn fotografierte die Polizisten, als er erfuhr, dass sie gekommen waren, um seinen Vater festzunehmen. Die Polizisten sagten, dass sie nur Informationen bekommen wollten. „Warum kommen Sie dann nicht tagsüber? fragte Chens Bruder. „Sie kommen nachts – wie Banditen!“ Und Chens Schwiegertochter pflichtete ihm bei und sagte: „Sie sollten Strafverfolgung betreiben und nicht unschuldige Menschen schikanieren.“ Die Polizisten gingen dann wieder.

Nachdem Herr Chen und Frau Zhong ungefähr 20 Tage von zuhause weggeblieben waren, kehrten sie wieder nach Hause zurück.

Die Polizisten, die sich an den Hausdurchsuchungen und der Festnahme beteiligten, kamen von der Staatssicherheitsabteilung des Kreises Pingjiang sowie der Stadtverwaltung und Polizeiwache Meixian. Einige von ihnen sind den Praktizierenden namentlich bekannt. (s.u.)

An der Verfolgung dieser drei Praktizierenden beteiligte Personen:

Li Jing, Polizist, Stadtverwaltung Meixian im Kreis Pingjiang: +86-18821873229;
Zhen Sheng, Polizist, Stadtverwaltung Meixian;
Yi Caiping, Polizist, Stadtverwaltung Meixian;
Ai Yeqing, Leiter des Büros Chengjian der Stadtverwaltung Meixian;
Ling Xiaguang, Polizist, Büro Chengjian.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/13/152504.html

Chinesische Version vorhanden
湖南省岳阳市梅仙镇的一起夜间绑架

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Hunan: Praktizierender wegen Erstattung einer Strafanzeige gegen Jiang Zemin verhaftet

10. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) Am 10. Juli 2015 brachen Polizisten in der Stadt Chenzhouin in die Wohnungen der Falun Gong-Praktizierenden Xu Guocui und Xu Yunyan ein. Als Grund gaben sie an, dass die Praktizierenden Strafanzeigen gegen das ehemalige Staatsoberhaupt der kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, erstattet hätten.

Die Polizei brach zuerst in die Wohnung des Praktizierenden Xu Guocui ein und fragte, ob er eine Strafanzeige gegen Jiang erstattete. Herr Xu bestätigte das und sagte ihnen, dass die Verfolgung von Falun Gong falsch ist. Daraufhin ging die Polizei wieder.

Anschließend brachen sie in Herrn Xu Yunyans Wohnung ein und fanden in seiner Wohnung Bücher von Falun Gong und Handys mit verschickten Text-Nachrichten, die Inhalt über Falun Gong enthielten. Der stellvertretende Chef der städtischen Polizei Cao Xuhui und andere Polizisten plünderten ohne Haftbefehl Herrn Xus Wohnung. Sie verursachten in seiner ganzen Wohnung ein Durcheinander und beschlagnahmten 56 Bücher von Falun Gong, 15 Handys, sechs Laptops, zwei Tablets, vier PCs, zwei Monitore, drei Drucker und andere persönliche Gegenstände. Darüber hinaus nahm die Polizei sechs Bankkarten, die Herrn Xu gehörten, mit.

Herrn Xus Frau und sein Sohn erfuhren davon und eilten nach Hause. Als sie das Chaos sahen und sich darüber beschwerten, schlug der stellvertretende Polizeichef Cao Herrn Xus Frau zweimal. Auch Herrn Xus Sohn äußerte sich: „Sie haben keinerlei Durchsuchungsbefehl und Sie schlagen Menschen!“, sagte er.

Der Polizist Guo Zhicheng versuchte, Herrn Xus Frau dazu zu zwingen, auf das Foto des Gründers von Falun Gong zu treten. Er wollte offenbar sehen, ob sie sich weigern würde. Denn dann wüsste er, dass auch sie eine Falun Gong-Praktizierende war. Sie weigerte sich. Guo trat dann selbst auf das Foto.

Herr Xu Yunyan wurde verhaftet und in der Strafanstalt des Bezirks Yongxing eingesperrt.

Hintergrund

Der 52-jährige Xu Yunyan leidet seit 15 Jahren unter der Verfolgung. Viele Male wurde er von Polizisten des Bezirks Yongxing für das Praktizieren von Falun Gong festgenommen.

Im April 2003 wurde sein rechtes Bein von dem Polizisten Chen Yunqing während eines Verhöres unter Folter gebrochen. Im selben Monat wurde er zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und im Gefängnis von Wangling in der Provinz Hunan weiter verfolgt.

Während der Haft versuchten die Gefängniswärter ihn zum Schreiben der Garantieerklärung zu zwingen. [Darin müssen die Praktizierenden erklären, dass sie ihren Glauben an Falun Gong aufgeben.] Herr Xu blieb standhaft und weigerte sich. Die Wärter verprügelten ihn daraufhin und schlugen ihm wiederholt ins Gesicht. Sie schlugen so heftig, dass Herr Xu dabei vier Zähne verlor. Er wurde auch 13 bis 14 Stunden am Tag zu harter Arbeit gezwungen.

Weitere Details finden Sie hier: http://de.minghui.org/html/articles/2010/9/2/61106.html

An der Verfolgung von Herrn Xu Yunyan waren beteiligt:
Fu Jinglong, Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht des Bezirks Yongxing: +86-13307355533
Qi Yongzhong, Chef der Polizeistation des Bezirks Yongxing: +86-735-5567118 (Büro), +86-1348785567
Cao Qingguang, Leiter des Bezirksgefängnisses von Yongxing: +86-13873595596
Li Songlin, Leiter des Staatssicherheitsteams des Bezirks Yongxing: +86-13975588829
Zhang Zhihui, Chef der Polizeistation in Chengguan, Bezirk Yongxing: +86-735-5522177 (Büro), +86 -13187256418

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/29/151789.html

Chinesische Version vorhanden
湖南省郴州市永兴县许运炎被劫持到看守所

Rubrik: Augenzeugenberichte