Bevor sie starb, erstattete sie noch Strafanzeige gegen Jiang Zemin

23. November 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Als Cheng Fuhua, 69 Jahre, im Januar 2016 nach sieben Monaten Untersuchungshaft zur medizinischen Behandlung freigelassen wurde, war sie dem Tode nahe. Die Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Dalian erholte sich nicht mehr und verstarb am 6. August 2016.

Vor ihrem Tod erstattete sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin wegen der jahrelangen Folter, die sie ertragen musste. Jiang Zemin ist der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, er hatte 1999 die Verfolgung von Falun Gong befohlen und durchgesetzt. Seit 1999 wurde Frau Cheng sechs Mal verhaftet und sowohl körperlich als auch psychisch misshandelt und gefoltert.


http://de.minghui.org/html/articles/2016/11/23/123707.html

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Besorgter Vater darf illegal inhaftierte Tochter nicht besuchen

14. November 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ein Vater aus Shenyang durfte seine Tochter, die wegen ihres Glaubens an Falun Gong eingesperrt ist, nicht besuchen. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die vom chinesischen kommunistischen Regime verfolgt wird.

Am 17. April 2014 hat Sun Shujia, 37, zusammen mit einigen Freunden in einer Privatwohnung Falun Gong-Bücher gelesen, als eine Gruppe Polizisten einbrach und sie überwältigte. Später wurde sie zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.

Die Behörden hatten sie mehr als zwei Jahre in einer lokalen Haftanstalt eingesperrt, bevor sie im September 2016 in ein Gefängnis verlegt wurde.

Seit sie ins Gefängnis gebracht wurde, hat ihre Familie viele Male erfolglos versucht, sie zu besuchen.


http://de.minghui.org/html/articles/2016/11/14/123601.html

Zwei Frauen aus Liaoning droht Anklage wegen ihres Glaubens

11. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning in China

(Minghui.org) Zwei älteren Frauen aus der Stadt Fushun droht eine Anklage, weil sie sich weigern, Falun Gong aufzugeben, eine spirituelle Disziplin, die vom kommunistischen chinesischen Regime verfolgt wird.

Am 15. April dieses Jahres war Zhao Jing bei He Lizhong zu Besuch, als die Polizei einbrach und beide Frauen festnahm. Die beiden 68 Jahre alten Frauen standen auf der „schwarzen Liste“ der Behörden und wurden streng überwacht, seitdem die Verfolgung von Falun Gong 1999 begonnen hatte.

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Zhao Jing

Insbesondere He war wegen ihres Glaubens wiederholt festgenommen worden. Sie verbrachte sechs Jahre im Gefängnis und litt unter brutalen Folterungen. Ihre Familie ist untröstlich, dass sie schon wieder in Gewahrsam genommen wurde. Ihre Entlassung aus dem Gefängnis ist noch nicht einmal vier Jahre her.

He und Zhao wurden am 24. Mai offiziell verhaftet und warten nun im Untersuchungsgefängnis Nangou auf ihre Anklage.

Laut Hes Familie erlitt He einen Rückfall ihrer Herzerkrankung, die verschwunden war, nachdem sie 1996 angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren. Ihr Anwalt bemerkte, dass sie Hilfe beim Gehen benötigte. Sein Antrag, sie untersuchen zu lassen, wurde jedoch abgelehnt. Die Wärter behaupteten, sie würde eine Erkrankung vortäuschen.

Früherer Bericht:

Unmenschliche Misshandlungen einer Falun Gong-Praktizierenden durch Wärter und Insassen im Frauengefängnis der Provinz Liaoning
http://de.minghui.org/html/articles/2013/8/18/74986.html

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/21/159246.html

Chinesische Version vorhanden
曾遭九年冤狱-辽宁抚顺贺立中又被劫持

Rubrik: Augenzeugenberichte

Falun Gong-Praktizierende weniger als ein Jahr nach ihrer Freilassung wieder eingesperrt

29. September 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Zheng Shuchun, 62, wurde am 11. September 2016 festgenommen, weil sie Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Gong verteilt hatte. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung.

Beamte zitierten ihren Sohn am nächsten Tag auf die Polizeistation Liudaokou und verlangten von ihm, diverse Dokumente zu unterschreiben. Sie informierten ihn, dass seine Mutter in die Haftanstalt Dandong Tangchijingu gebracht worden sei.

Zheng Shuchun war bereits im Jahr 2009 festgenommen, zu sieben Jahren Haft verurteilt und im Frauengefängnis Liaoning eingesperrt worden. Die Behörden folterten sie in dem Versuch sie „umzuerziehen“ und damit sie Falun Gong aufgab. Sie musste zusätzlich jeden Tag 16 Stunden Sklavenarbeit zu verrichten.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/26/159309.html

Chinesische Version vorhanden
曾陷冤狱七年 辽宁丹东市郑淑春又被绑架

Rubrik: Augenzeugenberichte

Falun Gong-Praktizierende soll wegen ihres Glaubens strafrechtlich verfolgt werden

30. August 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Wen Ying ist am 28. Juni 2016 in ihrem Zuhause in der Stadt Dalien verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis Dalian gesperrt worden. Am 22. Juli erklärten die Behörden ihre Festnahme für rechtskräftig. Ihr steht eine Anklage bevor.

Insgesamt 101 Bewohner aus neun Städten der Provinz Liaoning wurden am 28. Juni verhaftet. Das Büro 610 führte diese Massenverhaftung durch.

Beamte der Polizeiwache Dagushan warteten am 28. Juni etwa ab 4:30 Uhr vor Wens Haus in der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone.

Als Wen die Tür gegen 9:00 Uhr öffnete, um den Müll hinaus zu bringen, stürmten ungefähr ein Dutzend Polizisten in Zivilkleidung hinein und legten ihr und ihrem Sohn Handschellen an.

Sie durchsuchten ihre Räumlichkeiten und beschlagnahmten ihren Laptop, zwei Mobiltelefone, Falun Dafa-Bücher und andere persönliche Dinge. Auch konfiszierten sie das Tablet ihres Sohnes und seine drei Mobiltelefone.

Die Polizisten brachten die beiden zur Polizeiwache und verhörten sie. Ihr Sohn wurde noch in der Nacht freigelassen und seine Besitztümer am 23. Juli zurückgegeben.

Seit die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung im Juli 1999 in Gang gesetzt hat, wurde Wen mehrmals verfolgt. Sie war vier Mal inhaftiert und zwei Mal in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt.

An der Verfolgung von Wen Ying beteiligte Personen und Einrichtungen:Polizeiwache

Dagushan: +86-411-39969850
Xing Tianbao, stellvertretende Leiter der Polizeiwache Dagushan (Verantwortlicher für Wens Fall): +86-411-39969855

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/23/158379.html

Chinesische Version vorhanden
佳木斯文英在大连被非法批捕

Rubrik: Augenzeugenberichte

Jiang Deting stirbt neun Tage nach der Entlassung aus der Haft

29. August 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Liaoning

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Jiang Deting wurde am 28. Juni 2016 festgenommen und inhaftiert. Er stammte aus dem Kreis Liaoyang in der Provinz Liaoning. Am 7. Juli wurde seine Haft zur medizinischen Behandlung auf Kaution ausgesetzt. Er starb noch am selben Abend. (siehe: http://en.minghui.org/html/articles/2016/7/12/157786.html )

Seine Familie hat den Verdacht, dass er gefoltert wurde, weil er sich in der Haft unerklärliche Verletzungen auf dem Rücken zugezogen hatte. Möglicherweise hatte er dabei auch innere Verletzungen davongetragen.

Am Tag nach seinem Tod suchten mehrere Polizisten seine Angehörigen auf mit der Forderung, zur Wache mitzukommen, um Jiangs Fall abschließen zu können.

Seine Frau war nicht da, da sie seit November 2015 zu 18 Monaten Haftstrafe verurteilt worden war, nachdem sie Strafanzeige gegen das frühere chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin erstattet hatte. Der Grund: Sie und ihr Mann waren seit Jiangs Befehl 1999, Falun Gong auszulöschen, der Verfolgung ausgesetzt gewesen, weil sie ihren Glauben an Falun Gong nicht aufgaben. Seine Frau wurde im November 2015 festgenommen und zu 18 Monaten Haft verurteilt.

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Jiang Deting nach seiner Entlassung aus der Haft

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Verletzungen auf Jiang Detings Rücken

Im Arbeitslager verfolgt

Jiang Deting wohnte im Dorf Junfang in der Gemeinde Xiaobeihe.

Im Mai 2001 nahm man ihn wegen des Praktizierens von Falun Gong fest und brachte ihn in das Zwangsarbeitslager Shizuizi. Dort musste er eineinhalb Jahre Zwangsarbeit verrichten. Im November 2002 wurde er entlassen.

Jiang, ein schmaler Mann, der unter 50 Kilo wog, wurde gezwungen, Zementsäcke etliche Stockwerke hinauf und hinunter zu tragen. Einmal musste er über 20 Säcke Zement auf seinem Rücken bis in den 4. Stock tragen. Durch die Reibung der Säcke auf seiner Haut fing sein Hals zu bluten an.

Beamte aus dem Dorf und der Großgemeindeverwaltung schikanierten Jiang auch noch nach seiner Entlassung. Auf diese Weise wollten sie ihn dazu bringen, doch noch Falun Gong aufzugeben.

Im August 2006 kamen Polizisten der Wache Xiaobeihe in seine Wohnung, um ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen. Jiang konnte entkommen, war jedoch gezwungen, seinem Zuhause fernzubleiben, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Sein zwei Hektar großer landwirtschaftlicher Betrieb blieb unbewirtschaftet.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/22/158378.html

Chinesische Version vorhanden
辽宁辽阳县姜德亭生前遭受的迫害(图)

Rubrik: Todesfälle

Schwere Folter im Gefängnis Dongling in der Stadt Shenyang

15. August 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning in China

(Minghui.org) Wenn Gefangene im Gefängnis Dongling ankommen, werden sie zunächst in der „Aufnahmegruppe“ inhaftiert. Nach einem Monat verlegt man die Gefangenen normalerweise in verschiedene Gefängnisabteilungen. Nicht so bei Wang Pengyi aus der Stadt Fushun und Sun Yi aus der Stadt Dandong. Sie blieben in dieser Aufnahmegruppe mit speziellem Personal, das zur Überwachung abgestellt ist und die beiden männlichen Praktizierenden zwingen sollte, ihren Glauben an Falun Gong abzuschwören.

Wang und Sun wurden im April 2016 rechtswidrig verurteilt und dann in das Gefängnis Dongling in der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning gesperrt. Dort waren sie Gehirnwäsche und Folter ausgesetzt.

Sun Yi sperrte man in einen Raum im Erziehungsgebäude des Gefängnisses. Die Mauern des Raums und des Flurs dort sind mit einem schalldämmenden Material ausgelegt. Fünf Gefangene wurden abgestellt, um ihn jeden Tag zu überwachen. Vier Gruppenführer der Aufnahmegruppe – Sun Peng, Chen Fei, He Fei und Qi Lin – beteiligten sich an der Gehirnwäsche. Ein Gefangener namens Liu Xiaolong wurde dazu gerufen, um Sun zu foltern. Die ersten beiden Tage war es relativ ruhig. Am Morgen des 15. Mai konnten jedoch Suns Schreie fortwährend aus diesem speziellen Raum gehört werden. Die Schreie waren so laut, dass sie selbst draußen vernommen werden konnten. Sie dauerten bis zum Mittag des nächsten Tages an.

Am Nachmittag des 15. Mai wurde Wang Pengyi in den gleichen Raum zur Gehirnwäsche und Folter gebracht. Er sah, in welchem schrecklichen Zustand Su Yi war, als er von den Wärtern weggebracht wurde. Die Wärter und Gefangenen, die Sun gequält hatten, folterten auch Wang.

An den ersten beiden Tagen gingen sie lockerer mit ihm um. Ab dem 19. Mai fingen die Wärter Sun Peng und Chen Fei an, Wang einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Sie versuchten, ihn zu überreden, Falun Gong aufzugeben. Wang weigerte sich und bemühte sich, sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie ein Verbrechen begehen, wenn sie ihn foltern. Sie beschimpften Wang und Falun Gong und ließen ihn nicht schlafen.

Der Wärter Sun Peng schlug mit seinen Schuhen auf Wangs Gesicht und Kopf. Sein Gesicht war davon ganz entstellt und sein Kopf schwoll an. Er war orientierungslos und konnte nur noch verschwommen sehen. Am 22. Mai wurde Wang erneut von 20:30 Uhr bis um 03:00 Uhr frühmorgens gefoltert. Schließlich verlegte man ihn am 5. Juni in die fünfte Abteilung des Gefängnisses.

Viele andere Falun Gong-Praktizierende haben ähnliche und noch schlimmere Folterungen im Gefängnis Dongling durchlebt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/10/158202.html

Chinesische Version vorhanden
沈阳东陵监狱酷刑折磨王鹏义、孙义

Rubrik: Augenzeugenberichte