Peking: Vier Falun Gong-Praktizierende widerrechtlich inhaftiert

8. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Peking, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierenden Li Junfeng (m), Chen Yuying (w), Xiao Lianhong (w) und Su Wei (w) wurden in Peking unrechtmäßig inhaftiert. Zwei von ihnen sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Li Junfeng zu vier Jahren verurteilt

Polizisten der Polizeistation Anzhen verhaftet Li am 29. Dezember 2015 und plünderten seine Wohnung. Später verurteilte der Gerichtshof des Bezirks Chaoyang ihn zu vier Jahren Gefängnis. Herr Li ging in die Berufung, aber der Mittlere Gerichtshof wich nicht von dem ursprünglichen Urteil ab.

Lis 76-jährige Mutter hatte am 16. Februar 2016 einen Autounfall und erlitt dabei eine Schädelfraktur und mehrere Knochenbrüche. Derzeit ist sie bettlägerig und verliert immer wieder das Bewusstsein. Deshalb beantragte Lis Familie seine Freilassung auf Bewährung, damit er sich um seine Mutter kümmern konnte. Die Behörden lehnten jedoch den Antrag ab. Und nicht nur das, – sie sagten außerdem noch, dass er seine Mutter nicht besuchen dürfe, selbst wenn sie im Sterben läge.

Chen Yuying zu drei Jahren verurteilt

Chen Yuying aus dem Dorf Shenggu, Bezirk Chaoyang nahm am Morgen des 17. November 2014 ein Taxi, um ihre Verwandten im Bezirk Huairou in Peking zu besuchen. Auf dem Weg nach Peking sprach sie mit dem Taxifahrer über Falun Gong und die Verfolgung durch das kommunistische Regime. Anstatt sie zu ihrem Ziel zu bringen, fuhr er direkt zur Polizeistation Huairou, dort wurde sie verhaftet. Die Polizisten von Huairou und die lokale Polizei plünderten an jenem Nachmittag Frau Chens Wohnung.

Später wurde Chen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und im Pekinger Frauengefängnis eingesperrt.

Xiao Lianhong festgenommen und inhaftiert

Xiao Lianhong wurde am Morgen des 21. Juli 2016 aufgefordert, zur Polizeistation Dongba im Bezirk Chaoyang zu kommen. Bei ihrer Ankunft wurde sie sofort verhaftet und zur Bezirkshaftanstalt Chaoyang gebracht. Die Zweigstelle 1 der Pekinger Staatsanwaltschaft genehmigte ihrer Verhaftung erst am 26. August 2016.

Während Frau Xiao in der Haftanstalt festgehalten wurde, fühlte sie sich plötzlich krank. Ihr Anwalt hat für sie die Freilassung aus medizinischen Gründen beantragt.

Su Wei festgenommen und inhaftiert

Acht Polizisten in Zivil von der Polizeistation des Bezirks Fengtai nahmen am 21. Juli 2016 Su Wei fest und überführten sie in die Bezirkshaftanstalt Fengtai. Die erste Staatsanwaltschaft von Peking genehmigte ihre Verhaftung am 26. August 2016. Sus Anwalt hat einen Antrag auf Freilassung für sie eingereicht.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/2/159384.html

Chinesische Version vorhanden
北京李俊峰等四人被非法批捕、判刑

Rubrik: Augenzeugenberichte

Peking: Wieder Gerichtsverfahren gegen zwei Falun Gong-Praktizierende

5. September 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Peking

(Minghui.org) Gegen die Falun Gong-Praktizierenden Hu Weixue (m) und Chen Junjie (w) fanden am 1. und 2. August separate Verhandlungen vor dem Pekinger Bezirksgericht Changping statt.

Hu und Chen sowie zwei weitere Praktizierende namens Yuan Wen (w) und Che Yong (m) waren am 13. Januar 2016 festgenommen worden, als sie Transparente über die Verfolgung von Falun Gong im Bezirk Changping aufgehängt hatten.

Die Polizei durchsuchte Hus Wohnung ohne einen Durchsuchungsbefehl vorzuzeigen und beschlagnahmte seinen Computer, Drucker und andere Besitzgegenstände.

Hu wurde am 1. August vor Gericht gestellt und Chen am 2. August. Die Verteidigung argumentierte, dass das Praktizieren von Falun Gong kein Verbrechen sei.

Die Verhandlungen gegen Yuan Wen und Che Yong sind für den 8. und 9. August festgesetzt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/16/158293.html

Chinesische Version vorhanden
北京昌平区法院非法庭审胡卫学、陈君杰

Rubrik: Augenzeugenberichte

Nachbarn verlangen Freilassung eines Falun Gong-Praktizierenden aus unrechtmäßiger Untersuchungshaft

5. Juli 2016 | Von einem Minghui Korrespondenten in Peking

(Minghui.org) Anfang des Jahres wurde ein älterer Mann namens Sun Fuyis aus Peking verhaftet, weil er mit den Menschen über die Verfolgung von Falun Gong gesprochen hatte. Falun Gong ist eine spirituelle Praktik, die zurzeit in China verfolgt wird.

Zur Zeit dieses Berichtes haben bereits 278 Menschen in seiner Großgemeinde eine Petition für seine sofortige Freilassung unterschrieben mit der Begründung, dass er nichts Falsches getan hat. Viele schrieben auch an die Behörden, um zu erklären, was für ein guter Mensch er ist und weshalb er freigelassen werden sollte.

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Der Falun Gong-Praktizierende Sun Fuyi

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Suns Mitbürger unterschrieben mit Namen und Fingerabdruck eine Petition zu seiner Freilassung.

Sun und seine Frau sprachen am 11. Januar dieses Jahres auf einem Markt mit den Passanten über die Verfolgung von Falun Gong. Eine Person, die auf die Propaganda des chinesischen Regimes hereingefallen war, rief die Polizei. Sie verhaftete Sun, seine Frau entkam nur knapp der Verhaftung.

Wunsch der Mitbürger: Lasst diesen guten Mann frei

Nach Suns Verhaftung begannen seine Familienangehörigen und Freunde mit einer Petition für seine Freilassung. In weniger als zwei Stunden hatten sie mehr als 100 Unterschriften gesammelt.

Sun ist weithin als guter Mensch bekannt, der nie mit jemandem streitet oder kämpft. Einer seiner Nachbarn berichtete, dass es einmal in der Nachbarschaft eine schlammige Straße gegeben habe, um deren Reparatur sich nie jemand kümmerte – außer Sun.

Einige sagten, dass die Polizisten die falsche Person verhaftet hätten und dass es nicht falsch sei, Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht zu praktizieren, den Grundprinzipien von Falun Gong.

Diejenigen, die die Petition unterschrieben hatten, fürchteten sich nicht vor den möglichen Konsequenzen der Behörden. Einer sagte: „Ich wünschte, sie würden mich suchen. Ich habe ihnen etwas zu sagen. Wenn sie mit uns (Nachbarn) gesprochen hätten, dann hätten sie gewusst, dass Sun ein großartiger Mensch ist.“

Viele Menschen schrieben Briefe an die Behörden, in denen sie ihre Bereitschaft ausdrückten, sich für Sun zu verbürgen. Einer schrieb: „Ich finde es schrecklich, dass ein guter Mensch wie Sun misshandelt wird. Ich will, dass er bald freigelassen wird.“

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Die Nachbarn verbürgen sich in Briefen für Sun.

Ein Nachbar namens Wang Kaiyang schrieb: „Sun teilt alles, was er hat. Die Regierung sollte aufhören, ihn zu verfolgen und ihn nach Hause gehen lassen.“

Als hilfsbereiter und selbstloser Mann bekannt

Herr Sun, 68, ist im Ruhestand und arbeitete früher im Fernmeldewesen des Landkreises Huairou. Seit er 1997 begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, richtete er sich immer nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht. Er ist immer da, wenn Hilfe benötigt wird.

Er kümmerte sich alleine um seine Eltern und schob die Verantwortung nie seinen anderen Geschwistern zu. Er kümmerte sich auch um andere ältere Bewohner des Dorfes, wann immer er konnte. Wenn andere Hilfe bei den Hausarbeiten brauchten, bot er seine Hilfe an.

Als Sun beim Fernmeldewesen gearbeitet hatte, war er fleißig und wurde jedes Jahr zum vorbildlichen Angestellten gewählt, selbst nachdem die Verfolgung begonnen hatte.

Weil er sich weigerte, seinen Glauben aufzugeben, ist Sun seit Dezember 2004 inhaftiert, in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gesperrt und in einem Zwangsarbeitslager gefoltert worden, wo er für 18 Monate festgehalten wurde.

Sein Arbeitgeber schätzte ihn so sehr, dass er ihn nach seiner Freilassung wieder mit vollem Lohn und Zusatzleistungen eingestellt hat. Als die Behörden seinem Arbeitgeber befahlen, ihn auf der Arbeitsstätte überwachen zu lassen, lehnte dieser das ab.

Doch die Behörden ließen Sun nicht in Ruhe. Im Jahr 2011 schikanierte die Polizei ihn ständig in seinem eigenen Haus. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, verließen seine Frau und er für ein Jahr lang ihre Wohnung.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/7/3/157669.html

Chinesische Version vorhanden
乡亲和同事们要求放好人回家

Rubrik: Widerstand der chinesischen Bürger

Polizei fälschte Beweismaterial

22. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Peking in China

(Minghui.org) Die Pekinger Falun Gong-Praktizierende Frau Gao Xiurong wurde rechtswidrig zu vier Jahren Gefängnishaft verurteilt, obwohl der Richter einräumte, dass das Beweismaterial fragwürdig sei.

Vor dem Gericht Changping fand am 18. Juni 2015 eine Verhandlung gegen Frau Gao statt. Die Polizei erbrachte als Beweis Informationsmaterialien zu Falun Gong, so zum Beispiel 10 Flyer, eine Broschüre und eine CD und behauptete, dass sie gesehen habe, wie Frau Gao dieses Material verteilte.

Frau Gaos Anwalt forderte, dass der Zeuge vor Gericht erscheinen solle. Der Richter lehnte diese Forderung ab. Frau Gao sagte zum Richter, dass die vorgebrachten Beweise von der Polizei gefälscht worden seien.

Als sich Frau Gaos Anwalt am 12. August mit Richter Wang Shikuan traf, gab dieser zu, dass das Beweismaterial fragwürdig sei.

Wang sagte auch, dass das Urteil von Frau Gao von drei auf vier Jahre angehoben werde, da es Frau Gaos zweite Verurteilung sei. Frau Gao war bereits im Jahr 2008 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Was führte zu der Verhandlung?

Frau Gao wurde am 4. Juni 2014 festgenommen, weil sie mit ihren Mitmenschen über die Verfolgung von Falun Gong sprach. Seitdem befindet sie sich in Haft im Untersuchungsgefängnis Changping. Das Gefängnis weigerte sich im ersten Jahr der Untersuchungshaft, Familienbesuche für Frau Gao zuzulassen.

Frau Gao reichte Berufung ein.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/11/152481.html

Chinesische Version vorhanden
北京女教师高秀荣被非法判刑四年

Rubrik: Augenzeugenberichte

Haidian, Peking: Rechtswidrige und demütigende Verhandlung

17. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Peking, China

(Minghui.org) Vor dem Gericht Haidian in Peking fand am 25. August 2015 eine Verhandlung gegen die Falun Gong-Praktizierende Ye Cuibing statt. Die Angeklagte war während der gesamten Zeit mit einer Fußfessel angekettet. Ihr Anwalt forderte, dass sie davon befreit werde, doch der Richter lehnte dies ab. Die Verhandlung endete gegen 14:Uhr, ohne dass ein Urteil verkündet wurde.

Während der Verhandlung versuchte Frau Yes Anwalt die sogenannten „Beweise“ gegen seine Klientin zu widerlegen, aber der Richter unterbrach ihn ständig. Als der Anwalt gegen die Störungen protestierte, schrien ihn die Gerichtsbeamten an und bedrohten ihn.

Warum stand Frau Ye vor Gericht?

Die nun um die 60 Jahre alte Frau Ye hatte 1998 angefangen, Falun Gong zu praktizieren. Am 11. Oktober 2014 wurde sie von Beamten der Staatssicherheit Haidian und der Polizeiwache Yangfangdian festgenommen, weil sie mit Leuten über die Verfolgung gesprochen hatte. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte Computer und andere persönliche Gegenstände. Außerdem stahlen die Polizisten 7.700 Yuan, die sich Frau Ye zur Bestreitung des Lebensunterhalts ihrer Mutter zusammengespart hatte.

Frau Ye wurde in das Untersuchungsgefängnis Haidian gebracht. Ihre Familie erhielt keine Besuchserlaubnis.

Als die Angehörigen von der Polizei forderten, ihnen eine Liste mit den beschlagnahmten Gegenständen zu geben, weigerten sich die Beamten.

Frau Yes 85 Jahre alte Mutter blieb nach der Festnahme ihrer Tochter allein zuhause, ohne dass sich jemand um sie kümmerte. Ihre Krankheit verschlechterte sich und sie verstarb am 11. Juli 2015. Die Mutter hatte bis zu ihrem Tod keine Gelegenheit mehr, ihre Tochter zu sehen.

An der Verfolgung von Frau Ye beteiligte Personen:

Wang Jianxin, Direktor des Untersuchungsgefängnisses Haidian: +86-10-82587031,
Yin Yanjing, Direktor der Polizeibehörde Haidian: +86-10-82519110,
Peng Tao, stellvertretender Direktor der Polizeibehörde Haidian: +86-10-82587001,
Polizeiwache Yangfangdian: +86-10-63459110
Gericht Haidian: +86-10-62697085.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/9/152454.html

Chinesische Version vorhanden
北京海淀法院庭审善良妇女 威胁律师

Rubrik: Augenzeugenberichte