Schanghai: Agenten der KPCh wenden ausgeklügelte Taktiken an, um Falun Gong-Praktizierende zur Gehirnwäsche zu zwingen

Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai, China

(Minghui.org) Agenten des Büros 610 in Schanghai verhafteten Falun Gong-Praktizierende und brachten sie in Gehirnwäsche-Einrichtungen. Um dies zu vertuschen, wechselten sie oft den Ort dieser Einrichtungen. Auch wendeten sie während der Sitzungen betrügerische Mittel an.

Das Büro 610 im Bezirk Baoshan begann Mitte September 2013 eine Gehirnwäschesitzung und nannte es „eine Klasse zum Kochen und Arrangieren von Blumen“. Wenn die Praktizierenden dem Personal des Büros 610 vorwarfen, sie zu täuschen, um sie zu verfolgen, wurden sie von ihm bedroht und eingeschüchtert.

Am 21. Oktober 2013 startete das Büro 610 eine andere Gehirnwäschesitzung. Mehrere Praktizierende wurden gezwungen, die Sitzung zu besuchen. Sie umfasste Aktivitäten wie das Singen von Liedern, die die Kommunistische Partei lobten und das Betrachten von Videos, die Falun Gong verleumdeten. Das Personal zwang dann die Praktizierenden, eine Garantie-Erklärung zu schreiben. Die Methoden, die sie verwenden, um Praktizierende „umzuerziehen“, sind vielfältig und listig.

Die Gehirnwäsche-Einrichtung behauptet, eine „juristische Ausbildung“ zu bieten, aber sie führt ihre Aktivitäten immer im Geheimen durch. Manchmal finden die Sitzungen in Hotels statt und sie werden vor anderen als das Treffen einer Versicherungsgesellschaft hingestellt.

  • Veröffentlicht am:
  • 16.11.2013

Todesmeldung: Geschäftsmann stirbt nach nur zwei Monaten Haft im Gefängnis (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai

(Minghui.org) Ein Falun Gong-Praktizierender aus der Provinz Shandong starb am 19. Oktober 2013 nach nur zwei Monaten unrechtmäßiger Haft im Gefängnis Tilanqiao, Schanghai. Er war 58 Jahre alt.

Herr Zhao Bin wurde am 20. Mai 1955 geboren. Er wohnte im Bezirk Kuiwen, Stadt Weifang, Provinz Shandong.

Zur Zeit seiner Verhaftung machte er gerade in der Großgemeinde Sanzhao, Bezirk Nanhui, Schanghai Geschäfte mit Herrn Pang Guangwen, ebenfalls ein Praktizierender.

Verhaftet und zu Gefängnis verurteilt

Herr Zhao und Herr Pang wurden am 27. April 2013 um 21:30 Uhr von Beamten der Straßenpolizei Jiangsu, Bezirk Changning, Schanghai, während der Arbeit verhaftet. Man brachte sie in die Haftanstalt des Bezirks Changning.

Am 11. Juli 2013 wurden sie vor das Bezirksgericht Changning gestellt. Herr Zhao und Herr Pang plädierten auf – nicht schuldig. Doch in einer Scheinverhandlung wurde Herr Zhao zu vier Jahren und Herr Pang zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Herrn Zhaos Haft begann am 27. April 2012. Man brachte ihn am 3. September 2013 in das Gefängnis Tilanqiao in Schanghai. Er starb am 19. Oktober 2013.

Gefängnis Tilanqiao: „Stadt des Todes“

Laut Berichten auf der Minghui-Webseite wird das Gefängnis Tilanqiao auch „Stadt des Todes“ genannt, weil dort Falun Gong-Praktizierende gefoltert werden und eine große Anzahl Praktizierender an den Folgen der Folter starben. Die Foltermethoden umfassen lange Zeit Schlafentzug und Schläge mit mehreren elektrischen Schlagstöcken. Die Gefängniswärter befehlen den Mitgefangenen die Praktizierenden grausam zu schlagen.


Folterdarstellung: Elektroschocks mit elektrischen Schlagstöcken

Auf Befehl des Büros 610 Schanghai, sowie angetrieben von Geldprämien für jeden „umerzogenen“ Praktizierenden, foltern die Wärter des Gefängnisses Tilanqiao täglich die Praktizierenden.

Herr Pang in Lebensgefahr

Herr Pang, geboren im Oktober 1977 im Landkreis Guangrao, Stadt Dongying, Provinz Shandong, war als ausgezeichneter Student der Provinzuniversität Shandong bekannt. Doch weil er Falun Gong praktiziert, erhielt er nie sein Abschlusszeugnis.

Herr Pang wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, beginnend am 27. April 2012. Sein Entlassungsdatum ist der 26. April 2017. Am 3. September 2013 wurde er in das Gefängnis Tilanqiao gebracht. Am 2. Oktober 2013 erhielt seine Familie einen Anruf von einem Herrn Huang, dem Direktor des Gefängnisses. Dieser informierte sie, dass Herr Pang in das Gefängnis-Allgemeinkrankenhaus Schanghai gebracht wurde, weil er kein Essen bei sich behalten konnte und sein Zustand lebensbedrohlich war.

An der Verfolgung und Folter von Praktizierenden im Gefängnis Tianlanqiao beteiligte Personen:

Hou Ruiqin, stellvertretende Direktorin der Umerziehungsabteilung, Gefängnisverwaltungsbüro Schanghai und Direktorin des Büro 610 Schanghai des Gefängnisverwaltungsbüros. Sie ist verantwortlich für die Verfolgung von Praktizierenden in der Gegend. Telefon: +86-13524716991 (Mobil); Gefängnis Tilanqiao, Shanghai, Zentrale: +86-21- 55589900, Durchwahl 1000.
Xu Haihong (weiblich), Umerziehungsabteilung des Gefängnis Tilanqiao, Schanghai. Sie ist diejenige, die hauptsächlich zur Verfolgung von Praktizierenden im Gefängnis aufhetzt. Sie vertritt auch das Büro 610 Schanghai im Gefängnis. Durchwahlen: 1609, 3939, 1610.
Yin Guanghui, stellvertretender Direktor des Gefängnis Tilanqiao. Verantwortlich für die Verfolgung von Praktizierenden. Adresse: Trakt Nr. 6, Gefängnis Tilanqiao, Schanghai: Changyang Straße 147, Shanghai, PLZ: 200082.
Dai Weidong, Direktor des Gefängnisses und stellvertretender Direktor des Gefängnisverwaltungsbüros Schanghai: +86-13701851126 (Mobil), Durchwahl 6666, Telefon: +86-21-65848922

  • Veröffentlicht am:
  • 01.11.2013

Schanghai: Sechs Praktizierende festgenommen, eine inhaftiert

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Sechs Praktizierende aus Schanghai wurden in ihren Wohnungen zwischen dem Nachmittag des 31. Oktober und dem frühen Morgen des 01. November 2012 verhaftet. Fünf von ihnen wurden freigelassen, aber Frau Zhu Yumei wird immer noch festgehalten.

Beamte des Büros 610 in Changning, die örtliche Abteilung des Amtes für Staatssicherheit und die Polizeistation in Beixinjing arbeiteten zusammen, um Herrn Zhao Xianliu aus dem Bezirk Songjiang zu verhaften; Herr Ye Jianhua, seine Frau Zhu Yumei und ihre fünfjährige Tochter; Frau Li Jing und ihr acht Jahre alter Sohn; Frau Lan Lizhi und Herr Bao Decong. Herr Bao kommt aus dem Bezirk Hongkou und die ganzen restlichen Personen sind aus dem Stadtteil Pudong.

Die Polizisten verwendeten einen Generalschlüssel, um um Mitternacht Zugang zu den Häusern von Herrn Zhao Xianliu, von Frau Li Jing und von Herrn Bao Decong zu erhalten, während diese schliefen. Rund 30 Polizisten in Zivil platzen in ihre Häuser hinein und begannen, ohne irgendeine polizeiliche Kennung vorzuweisen, die Durchsuchung.

Frau Lan Lizhi wurde von ein paar Männern gewaltsam in einen Polizeiwagen geschoben. Sie packten ihren Hausschlüssel und durchsuchten ihre Wohnung. Die Polizei drehte sogar ihre Matratze um, um sie zu durchsuchen.

Herr Ye Jianhua wurde in der Stadt Nantong verhaftet, während er auf Geschäftsreise war. Später brachte man ihn zurück nach Schanghai. Herrn Yes Frau, Zhu Yumei, wurde in ihrer Wohnung festgenommen. Als sie ein Klopfen an der Tür hörte, ging sie hin und öffnete sie. Eine Gruppe von Menschen brach ins Haus ein, sodass ihre Tochter Angst bekam und zu weinen begann.

Einige Polizisten gingen in den Hort, wo Frau Li Jings Sohn sich nach der Schule aufhielt, um mehr Informationen über seine Mutter zu bekommen.

Alle Praktizierenden wurden in der Haftanstalt des Bezirks Changning festgehalten. Herrn Zhao Xianliu brachte man später in das Gefängniskrankenhaus von Nanhui und unterzog ihn einer Zwangsfütterung, weil er sich in einem Hungerstreik befand. Er wurde mit seinen vier ausgestreckten Gliedmaßen jeweils an einer Ecke des Bettes festgebunden. Frau Lan Lizhi und Frau Li Jing protestierten gegen die Verfolgung und wurden deshalb gefoltert.

Außer Frau Zhu Yumei wurden die anderen fünf Praktizierenden alle am 29. November 2012 freigelassen. Frau Zhao, Frau Li und Frau Lan hatten Anwälte hinzugezogen. Frau Zhu Yumeis Anwalt bat darum, ihr aus der Klemme helfen zu dürfen, was ihm aber durch das Personal der Staatsanwaltschaft von Nanhui verwehrt wurde. Frau Zhus Fall übergab man nunmehr dem Gericht in Pudong.

Ende Mai informierten Beamte der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit in Changning die fünf Praktizierenden, außer Frau Zhu Yumei, per Telefon und schriftlich und befahlen ihnen, zur örtlichen Polizeidienststelle zu gehen, um zwei Erklärungen entgegenzunehmen. Eine davon war die „Erklärung zur Freigabe der Kaution“, die andere war die „Erklärung zur Rückerstattung der Anzahlung“. Die Polizei gab auch Geld und Gegenstände zurück, die sie zuvor beschlagnahmt hatte. Bisher bekamen fünf Praktizierende das Geld zurück, das ihre Familien für sie bezahlt hatten, nachdem sie verhaftet wurden.

Doch die Polizei gab vorerst nur einige beschlagnahmte Gegenstände zurück. Darunter befanden sich welche, die beschädigt waren. Nicht zurück gaben die Beamten Fotos von Herrn Li Hongzhi, Falun Dafa-Bücher und die meisten persönlichen Gegenstände der Praktizierenden. Die Polizisten behaupteten, weil die Praktizierenden im Besitz von Falun Gong Inhalten waren, könnten sie nicht zu ihnen zurück. Andere Dinge, die nicht wiedergegeben wurden, sind Laptops, iPods, elektronische Bücher, Handys, Computer-Hardware, eine U-Disk, feststehend, und etwas Geld.

Alle nicht zurückgegebenen Gegenstände wurden auf einem Dokument mit dem Stempel der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit in Changning und der Polizeidienststelle in Schanghai aufgelistet.

Gemäß den Praktizierenden war das Eigentum, das die Polizei behalten hat, viel mehr wert, als die Dinge auf der Liste. Dann fragten sie denjenigen, der sich darum kümmerte, die Sachen zurückzugeben, wo der Rest ihrer Sachen sei. Die Antwort lautete: „Ich weiß es nicht.“ Die Praktizierenden fragten weiter: „Warum wollen Sie uns nicht alle Gegenstände zurückgeben?“ Er antwortete: „Dies ist eine Hausregel.“ Die letzte Frage die sie stellten war: „Wohin sind unsere restlichen Sachen gekommen?“ Er gab zur Antwort: „Sie sind in der Logistik-Abteilung gelandet.“

Die Verantwortlichen für die Rückerstattung:

Wang Jun (王俊), verantwortliche Person: +86-21- 62906290 Nebenstelle der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit

Shen Xiaolei, Polizist: 86-13061996102 (Mobil), +86-21- 23039463

  • Veröffentlicht am:
  • 30.08.2013

Schanghai: Direktor des Büros 610 schikaniert und bedroht Praktizierende

(Minghui.org)

„Ich werde Falun Gong bis zum Ende bekämpfen“

Gu Siping, Direktor des Büros 610 der Gemeinde Yinxing, im Bezirk Yangpu von Schanghai, lässt seit langer Zeit Falun Gong-Praktizierende überwachen und verfolgen. Er schikanierte und bedrohte Praktizierende in Wohngebieten, einschließlich dem Dorf Nr. 2 Guohe und dem Dorf Nr. 4 Shiguang. Er hat auch Zwietracht zwischen Praktizierenden und ihren Familien gesät.

Er verkündete lautstark: „Ich werde Falun Gong bis zum Ende bekämpfen.“ Viele Praktizierende wurden aufgrund seiner Befehle geistig gefoltert und verfolgt.

Familie gezwungen Frau Chen zu bewachen

Im Oktober 2010 verteilte Frau Chen Guoying, eine ältere Falun Gong-Praktizierende die im Dorf Nr. 2 Guohe wohnt, Informationsmaterialien über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong im Dorf Nr. 3 Gongnong. Gu schickte Agenten, um ihr zu folgen und sie zu verhaften.

Frau Chen wurde einen Monat in der Haftanstalt des Bezirks Yangpu eingesperrt und verfolgt. Dann wurde sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung Qingpu gebracht, wo man sie zwei Monate verfolgte.

Gu drohte Frau Chens Familie und zwang sie, nach Frau Chens Freilassung, sie zu überwachen und daran zu hindern, nach draußen zu gehen.

80-Jährige verfolgt, Familie schikaniert

Gu durchsuchte zweimal die Wohnung von Frau Wu, einer 80-jährigen Praktizierenden, die im Dorf Nr. 4 Shiguang wohnt. Er beschlagnahmte ohne Durchsuchungsbefehl ihre persönlichen Besitztümer und nahm viele Falun Gong-Bücher und Kassetten mit.

Er brachte Frau Wu in die Gehirnwäsche-Einrichtung der Nachbarschaft, wo sie verfolgt wurde. Er rief auch ständig ihren Sohn auf der Arbeit an und drohte ihm.

Frau Wu wurde geistesabwesend, sie hatte keine Kraft mehr in den Beinen, als Folge der Verfolgung, die sie durch Gu erlitt.

Kontaktinformationen:

Gu Siping, Direktor des Büro 610 der Gemeinde Yinxing, Bezirk Yangpu, Shanghai: +86-13122680474 (Mobil)

  • Veröffentlicht am:
  • 23.08.2013

Mutter und Sohn verhaftet, Familie auseinandergerissen

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Frau Meng Fanzhen, 60, und ihr ältester Sohn Herr Xie Heng wurden um den 20. Februar 2013 herum von Beamten der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit im Bezirk Jiading verhaftet. Frau Meng wurde in eine Gehirnwäsche-Einrichtung eingesperrt und Herrn Xie Heng brachte man in die Haftanstalt von Jiading. Er soll vor Gericht gestellt werden, aber die ursprüngliche Gerichtstermin vom 21. Juli 2013 wurde abgesagt.

Frau Mengs Familienmitglieder baten ihr Wohngemeinschafts-Komitee mehrmals um Erlaubnis, Frau Meng in der Gehirnwäsche-Einrichtung zu besuchen. Jedoch wurden sie abgewiesen. Als sie bei der Stadtverwaltung vorsprachen, teilte das Personal ihnen mit, dass sie keine Appelle im Namen von Falun Gong-Praktizierenden akzeptieren würden.

Frau Mengs Familie blieb nach der Verfolgung gebrochen zurück

Frau Meng lebte mit ihrem Mann und zwei Söhnen im Raum 101, Gebäude Nr. 67, Gasse 600, Huajiangzhi Straße im Bezirk Jiading in Schanghai. Sie begann mit dem Praktizieren von Falun Gong im Jahr 1998 und profitierte stark von der Praktik, sodass sie sie auch ihrem Mann und ältesten Sohn, Xie Heng, vorstellte. Ihr Mann arbeitete in einem Unternehmen und seine häufigen Gallenblasenentzündungen störten ihn bei seiner Arbeit. Doch schon bald, nachdem er zu praktizieren begann, hörten diese Attacken auf.

Im Oktober 2000 gingen Frau Meng und Herr Xie Heng nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren, aber sie wurden verhaftet, bevor sie dort ankamen. Frau Meng kam fünf Tage in Haft. Nach ihrer Freilassung wurde sie von Beamten aus ihrem Wohngemeinschafts-Komitee aus ihrem Job entlassen. Herrn Xie Heng brachte man für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager in der Stadt Dafeng, Provinz Jiangsu.

Kurz nachdem Herr Xie Heng freigelassen wurde und nach Hause zurückkehrte, wurde seine Mutter erneut festgenommen, weil sie einem Freund von Falun Gong erzählt und „Falun Dafa ist gut!“ gesagt hatte. Frau Meng kam 2001 zum zweiten Mal in ein Zwangsarbeitslager und wurde dort für zwei Jahre inhaftiert. Man hielt sie auf der fünften Etage des Wingpu Zwangsarbeitslagers für Frauen in Schanghai fest, und sie war gezwungen, sich jeden Tag Falun Gong verleumdende Programme anzusehen. Sie musste dazu regelmäßig ihre Gedanken zu Papier bringen.

Herr Xie Heng wurde 1973 geboren. Im September 2003 wurde er beim Verlassen seiner Arbeitsstätte verhaftet und seine Wohnung wurde durchsucht. Um sogenannte „Beweise“ zu erhalten, bedrohte ihn die Polizei und versuchte, ihm ein Geständnis abzuringen. Sie entzogen ihm für zwei Tage und drei Nächte Nahrung und Schlaf. Die Polizei verhaftete Herrn Xie Hengs Vater, Herrn Xie Xiantai, und brachte ihn zur Polizeiwache. Sie bedrohte ihn und sagte: „Du wirst eingesperrt werden, wenn du Beweise versteckst, die wir suchen.“ Auch Frau Mengs jüngster Sohn, Herr Xie Shen, ein Nichtpraktizierender, wurde verhaftet. Sie schüchterten ihn ein und sperrte ihn 24 Stunden lang weg. Dann zwangen sie ihn, 3.000 Yuan zu zahlen, bevor sie ihn freiließen.

Im Jahr 2004 erhielt Herr Xie Heng eine viereinhalbjährige Haftstrafe. Sein Vater, der die seelischen Qualen nicht ertragen konnte und Zeuge des Leidens seiner Familie wurde, starb im gleichen Jahr, kurz nachdem seine Frau nach Hause kam.

Am Abend des 24. Juli 2008, kurz nach Herrn Xie Hengs Entlassung, brachen der Leiter namens Zhao aus der städtischen Polizeiwache Jiangqiao im Bezirk Jiading und etwa ein Dutzend Beamte in Frau Mengs Zuhause ein. Sie zeigten weder ihre Polizeikennung noch holten sie einen Durchsuchungsbefehl hervor. Sie durchwühlten ihre Wohnung und konfiszierten ihre Falun Gong-Bücher und Fotografien. Sie verhafteten Frau Meng und Herrn Xie Heng und brachten sie auf die Polizeistation. Cai, ein Beamter aus dem Büro 610 im Bezirk Jiading, zwang Frau Meng und Herrn Xie Heng zuzustimmen, um dem Jiangqiao Bezirk während der Olympischen Spiele in Peking Bericht zu erstatten.

Unter den ständigen Schikanen und Drohungen durch die Polizei litt Herr Xie Shen sehr stark und konnte oft nichts essen. Er starb zu Beginn des Jahres 2009.

Frau Meng und Herr Xie Heng wurden am 26. Mai 2009 erneut verhaftet und der Qingpu Gehirnwäsche-Einrichtung in Schanghai überstellt.

Die Verantwortlichen für die Verfolgung:
Zhong Peihua (钟培华), Leiter des Büros 610 im Bezirk Jiading in Schanghai: 86 bis 13122331202 (Mobil)
Ni Yaoming (倪耀明), Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht im Bezirk Jiading in Schanghai

Fotografien und Nachrichten zu Bezirk Jiading in Schanghai: http://pkg2.minghui.org/mh/2013/7/27/jiading.zip

Ähnlicher Artikel:
„Falun Gong-Praktizierende Frau Meng Fanzhen aus Shanghai verfolgt; ihre Familie auseinandergerissen“ http://de.minghui.org/artikel/53809.html

  • Veröffentlicht am:
  • 19.08.2013

Schanghai: Staatsanwaltschaftsbüro spielt Schlüsselrolle im Verfolgungssystem

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, Festlandchina

(Minghui.org) Aufgrund gefälschter Beweise kam die Falun Gong-Praktizierende Frau Chi Yao am 4. November 2012 ungerechtfertigt ins Gefängnis. Informationsquellen zufolge hatte die öffentliche Sicherheitsbehörde von Jinshan der Staatsanwaltschaft falsche Beweise vorgelegt. Daraufhin bewilligte die Staatsanwaltschaft in Jinshan Frau Chis Verhaftung. Gleichzeitig forderte die Staatsanwaltschaft beim Büro 610 weitere gefälschte Beweise an, um sie mit Erfolg verurteilen zu können.

Xu Yazhi war für diesen Fall bei der Staatsanwaltschaft zuständig. Als die Praktizierenden zu seinem Büro gingen, um die wahren Umstände über die Verfolgung zu erklären, wollte er wissen, wer seine Handynummer an die Öffentlichkeit durchsickern ließ. Viele Praktizierende aus dem Ausland hatten Falun Gong Informationsmaterialien an Xu geschickt, aber er schenkte ihnen keinen Glauben und entschied sich stattdessen dazu, die Praktizierenden zu verfolgen.

Die Staatsanwaltschaft schickte im April 2013 sogenannte „Beweise“ gegen Frau Chi an das Gericht. Mehrere Praktizierende begleiteten ihre Familie zum Gericht, um mehr über ihre Situation zu erfahren. Die Familie bat den Verantwortlichen namens Zhu telefonisch um ein Treffen, aber er lehnte dies ab. Daraufhin riefen die Praktizierenden nochmals bei ihm an, um Frau Chis Fall zu schildern und baten darum, die Praktizierenden freundlich zu behandeln. Sie sagten dem Zhu, dass Frau Chis Vater einen Brief für ihn hätte. Er antwortete, sie sollten den Brief beim Postamt abgeben und jemand würde ihn für ihn abholen.

Als die Praktizierenden zum Postamt gingen, um den Brief abzugeben, sagte der Beamte, dass kein Name auf der Vorderseite stehe, weshalb sie ihn dem gewünschten Empfänger nicht übergeben können. Als ein Praktizierender die verantwortliche Person nach dem richtigen Namen fragte, weigerte er sich, ihn anzugeben und verlangte, dass der Brief im Innendienst zurückgelassen werden solle. Es gab nur eine Person im Innendienst namens Zhu (Jihong). Zhu hatte Angst, für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden genannt zu werden und daher wollte er sich nicht mit Praktizierenden treffen oder ihnen den richtigen Namen nennen. Zhu Jihong ist zuständig für den Fall gegen von Frau Chi beim Amtsgericht von Jinshan.

Frau Chis Familie beauftragte einen Anwalt, um sie zu verteidigen. Der Anwalt besuchte sie zweimal in der Haftanstalt.

Auf Befehl der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hat das Büro 610 von Jinshan in Schanghai Falun Gong-Praktizierende wegen ihres Glaubens an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht verfolgt. Kong Yibo, der Direktor des Büros 610 von Jinshan, was ausgiebig an der Verfolgung beteiligt, vor allem daran, die Aufenthaltsorte der Praktizierenden ausfindig zu machen und Lauschangriffe auf die Praktizierenden zu organisieren. Dieser Schurke reiste auch zu verschiedenen kommunalen Regierungen und Nachbarschafts-Ausschüssen, um zu lehren, wie man über Praktizierende anzeigt und ihnen folgt, und wie man sie davon abhält, dass sie der Öffentlichkeit die wahren Umstände erklären.

Kontakt:

Zhu Jihong, Amtsgericht von Jinshan, zuständig für Frau Chis Fall: +86-21-57968325;
Kong Yibo, Direktor, Bezirk Jinshan, öffentliche Sicherheitsbehörde, Schanghai: +86-21-37990110;
Xu Yazhi, der in der Staatsanwaltschaft Zuständige für Frau Chis Fall: +86-21-57948317.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.07.2013

Schanghai: Rechtswidrige Verhandlung gegen einen Praktizierenden; Schwiegermutter und Ehefrau folgenschwer misshandelt

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Ye Xiaoping aus Schanghai wurde für über acht Monate in das Luodian Internierungslager gesperrt. Ein von den Behörden beauftragter Anwalt informierte am 15. April 2013 seine Familienangehörigen, dass sein Fall an die Staatsanwaltschaft übermittelt worden sei. Auch wurden sie darüber informiert, dass in naher Zukunft eine Verhandlung stattfinden werde, das genaue Datum stehe noch nicht fest.

Herr Ye und seine Schwiegermutter Yu Jingyan wurden am 20. August 2012 festgenommen. Man brachte sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung des Bezirks Fengxian und unterzog sie intensiver Gehirnwäsche. Nach der Freilassung Ende 2012 erlitt Frau Yu Symptome einen Schlaganfall, kam zwei Wochen lang ins Krankenhaus und leidet gegenwärtig an einer einseitigen Körperlähmung.

Herr Ye, 42 Jahre alt, hält fest an seinem Glauben an Falun Dafa fest. Im Jahre 2001 wurde er verurteilt und fünf Jahre lang ins Tilanqiao Gefängnis gesperrt.

Seine Frau Xi Jiao wurde 2001 ebenfalls rechtswidrig zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Als Ergebnis der Verfolgung, der sie im Songjiang Frauengefängnis ausgesetzt war, wurde sie geistig verwirrt. Die Verhaftungen ihres Mannes und ihrer Mutter lösten eine Verschlechterung ihres Zustandes aus, sodass sie im August 3-mal in die Nervenheilanstalt im Bezirk Baoshan eingeliefert wurde. Es wurde berichtet, dass sie dort ans Bett gefesselt und von Angestellten ins Gesicht geschlagen wurde. Um zu verhindern, dass sie Besuch von anderen Praktizierenden bekam, wurden all diejenigen, die sie in der Anstalt besuchen wollten, einer strengen Befragung unterzogen wurden.

Nach der Verhaftung von Herrn Ye reichte seine Familie mehrmals eine schriftliche Forderung für seine Freilassung beim Managementbüro der Gemeinschaft, bei der lpkalen Polizeiwache und bei der Abteilung des Amtes für Staatssicherheit ein. Obwohl die Behörden seiner Familie oft versicherten, dass er „bald entlassen werde“, blieb ihr Versprechen unerfüllt. Einigen Familienangehörigen von Frau Xi teilte die Polizei mit, wenn einer von der Familie eine „Reueerklärung“ für Herrn Ye abgebe, ließe man ihn frei. Die Familie ließ sich auf diese Lüge ein und schrieb ein entsprechendes Statement. Danach verweigerte die Polizei nicht nur die Freilassung, sondern verschärfte im Gegenteil sogar noch die Verfolgung gegen Herrn Ye.

  • Veröffentlicht am:
  • 25.06.2013