Todesmeldung: Frau aus Shandong stirbt unter verdächtigen Umständen

23. Januar 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong

(Minghui.org) Eine 45-jährige Frau ist unter verdächtigen Umständen im Gefängnis des Bezirks Wucheng in Shandong gestorben – am Morgen des 4. November 2015, einen Tag vor ihrer Entlassung. Zehn Wochen später holte die Polizei, ohne Wissen und Erlaubnis der Angehörigen, den Körper aus der Leichenhalle und verbrannte ihn nur einige Stunden später.

Frau Sun Xiuju war eine Falun Gong-Praktizierende aus dem Dorf Tangzhuang, Kreis Wucheng in der Provinz Shandong. Am 22. Oktober 2015 wurde sie verhaftet, nachdem sie eine Strafanzeige gegen den ehemaligen chinesischen Staatspräsidenten Jiang Zemin erstattet hatte. Jiang Zemin ist hauptverantwortlich für die Verfolgung von Falun Gong. Er hat die Verfolgung 1999 begonnen und durchgesetzt.

Sun-Xiuju
Sun Xiuju

Am Tag vor ihrer Haftentlassung war Frau Sun ins Büro der Wärter im Gefängnis des Bezirks Wucheng gerufen worden, um einige Papiere zu unterschreiben. Mehrere Zeugen bestätigten später, dass Sun, eine kerngesunde Frau, an diesem Abend plötzlich Symptome eines Schlaganfalls aufgewiesen habe. Sie starb am nächsten Morgen, am 4. November 2015 um 8:00 Uhr.

Die Angehörigen von Sun vermuteten hinsichtlich ihres Todes Fremdeinwirkung und forderten eine gründliche Untersuchung. Die örtliche Polizei und die Leute von der Haftanstalt behaupteten jedoch, dass sie eines natürlichen Todes gestorben sei. Wie ein Tauziehen ging es zwischen den Angehörigen und den Behörden hin und her und daher blieb Suns Leichnam in der Leichenhalle des örtlichen Krankenhauses.

In der Zwischenzeit versuchte die Polizei, die Zeugen einzuschüchtern. Sie wollte, dass diese hinsichtlich dessen, was sie an dem besagten Abend gesehen hatten, falsche Aussagen machten.

Anfang Januar 2016 gaben Suns Angehörige den Drohungen von Seiten der Polizei nach und unterzeichneten die Sterbeurkunde mit der Festlegung einer natürlichen Todesursache.

Am 13. Januar gegen 9:00 Uhr rief die Polizei Suns Sohn an und teilte ihm mit, dass am Nachmittag um 14:30 Uhr die Einäscherung für seine verstorbene Mutter geplant sei.

Der Sohn eilte daraufhin sofort ins Krankenhaus und erhielt dort eine schockierende Nachricht: Li Dongsheng (Direktor des Gefängnisses im Kreis Wucheng) hatte den Leichnam seiner Mutter bereits ins Krematorium bringen lassen. Der Sohn war sich nicht sicher, ob Li dies vor oder nach dem Telefonat getan hatte.

Als der Sohn und zwei weitere Verwandte im Krematorium ankamen, wurden sie von Dutzenden bewaffneten Polizisten umringt. Als der Sohn sich weigerte, die Papiere für die Einäscherung zu unterschreiben, sperrte die Polizei ihn ein. Da er nichts mehr an der Situation ändern konnte, beugte sich der 21-Jährige der Willkür. Seine Angehörigen machten Fotos von den Geschehnissen, wurden jedoch sogleich von der Polizei gezwungen, die Bilder wieder zu löschen.

Nach der Einäscherung bekam Suns Sohn die Asche seiner verstorbenen Mutter ausgehändigt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/1/21/154886.html

Chinesische Version vorhanden
德州孙秀菊被迫害致死 百名警察抢遗体强行火化

Rubrik: Todesfälle

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Neue Hoffnung für Mutter und Sohn

11. Januar 2016 | Von einer Falun Gong-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Als mein Sohn im Jahr 2003 geboren wurde, war er ein gesundes und zufriedenes Baby. Mit neun Monaten wurde er krank und immer kränker und bekam dann auch noch Asthma. Der Kinderarzt sagte, dass sein Immunsystem schwach sei und dass er chinesische Kräutermedizin nehmen müsse als Ergänzung zur Krankenhausbehandlung.

Von diesem Zeitpunkt an wurden mein Sohn und ich abwechselnd krank. Immer wenn er nicht krank war, wurde ich es.

Meine Schwiegermutter machte sich große Sorgen um uns Beide und fand einen Schamanen, von dem sie glaubte, dass er uns helfen könnte. Doch nach mehreren Behandlungen ging es uns noch schlechter. Mein Sohn hatte jede Nacht Fieber und Schwierigkeiten beim Atmen. Ich musste ihn jede Nacht halten und wiegen. Wir waren in zahlreichen Krankenhäusern und probierten allerlei Behandlungen aus, doch seine Symptome blieben bestehen.

Dieses Erlebnis forderte auch seinen Tribut von mir. Ich fand, dass ich in nur fünf Jahren sehr gealtert war.

Meine Periode war unregelmäßig und letztendlich hatte ich ständige Blutungen, die von nichts aufzuhalten waren. Nach zwei Monaten sagte mir der Arzt schließlich, dass er aufgeben müsse und mir nicht mehr helfen könne. Ich hatte große Angst.

Mir war schwindelig und ich fühlte mich schwach, so als ob ich ständig auf Baumwolle gehen würde. Mein Herz brach, wenn ich meinen gebrechlichen Sohn sah. Noch schmerzhafter war es zu wissen, dass mein eigenes Leben vergehen würde.

Wenn mir etwas passieren würde, so sagte ich zu meinem Mann, solle er jemanden finden, der sowohl unseren Sohn als auch ihn lieben und sich um beide kümmern würde. Mein Mann meinte, ich solle mit dem Unsinn aufhören. Er meinte, ich würde wieder gesund werden und dass ich nicht krank sei.

Zu der Zeit nahm ich regelmäßig eine Menge Medikamente gegen meine Blutungen und Blutarmut, doch nichts half.

Es ergab sich dann einfach so, dass meine Nachbarin Falun Gong praktizierte und sie brachte mir oft Informationsmaterialien darüber. Ich war zuerst von der Propaganda der KPCh getäuscht worden und beachtete diese Materialien niemals.

Als ich meine Nachbarin eines Tages besuchte, schaute sie sich gerade die Vorträge des Meisters an. Nach dem Videofilm sagte sie mir, dass es auch helfen würde, das Buch zu lesen. Da ich nichts zu verlieren hatte, dachte ich daran, es zu versuchen. Ich nahm das Buch Zhuan Falun mit nach Hause. Das war im Jahr 2008.

Noch am selben Abend begann ich zu lesen. Mein Körper fühlte sich warm und angenehm an und die Wirkung auf meinen Sohn war sogar noch erstaunlicher. Sein drittes Auge öffnete sich kurz danach und er sagte zu mir: „Mama, das Tor des Himmels ist wirklich offen und viele Götter kommen heraus!“

Meine Energie kam langsam wieder zurück und meinem Sohn ging es auch besser. Mehrere Monate später waren wir beide wieder vollkommen gesund. Ich konnte meinem Mann mit Hausarbeiten helfen und fand später einen Arbeitsplatz.

Andere fragten mich: „Was ist mit dir geschehen? Du siehst so jung aus und bist voller Energie. Moment mal, bist du größer geworden?“

Ich erzählte ihnen, dass es Falun Gong war, das mich und meine Familie gerettet hatte, als ich dem Tode nahe war. Mein Sohn ist nun 13 Jahre alt und ein gesunder und zufriedener junger Mann.

Als meine Familie die gewaltige Veränderung an meinem Sohn und mir sah, unterstützten sie unsere Wahl. Meine Schwiegermutter und Schwägerin fingen auch an, Falun Gong zu praktizieren. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar, dass er mich gerettet hat.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/1/9/154729.html

Chinesische Version vorhanden
“妈妈,真是天门开了”

Rubrik: Gesundheit durch Falun Dafa

Shandong: Falun Gong-Praktizierende vor Gericht, weil sie Flugblätter verteilte

22. Dezember 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Am 30. März 2015 haben Polizeibeamte die Falun Gong-Praktizierende Li Suzhen am Busbahnhof der Stadt Shouguang in der Provinz Shandong festgenommen. Seitdem drängte das Büro 610 der Stadt Weifang wiederholte Male, sie vor Gericht zu stellen.

Seit das chinesische kommunistische Regime im Jahr 1999 seine Unterdrückungskampagne gegen Falun Gong einleitete, wurden Praktizierende willkürlich festgenommen, in Schauprozessen verurteilt und sogar gefoltert, weil sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben.

Am 13. Juli 2015 hielt das Gericht in der Stadt Shouguang eine heimliche Verhandlung, ohne den Anwalt von Frau Li davon zu informieren. Kein Urteil wurde gesprochen. Später reichte Lis Anwalt bei der höheren Staatsanwaltschaft eine Beschwerde gegen das Gericht eingereicht.

Am 12. November hielt das Gericht eine zweite Verhandlung. Der Staatsanwalt brachte vor, dass Frau Li zwei Flugblätter über Falun Gong und eine Shen Yun DVD im Busbahnhof Shouguang verteilt habe und fügte hinzu, dass sie noch weitere Materialien in ihrem Beutel gehabt habe.

Frau Li sagte aus, dass die Unterschrift auf einem der Untersuchungsberichte nicht ihre sei. Die Gerichtsbehörden lehnten den Antrag des Rechtsanwaltes ab, Beweise vorzubringen und einen Zeugen der Verteidigung aufzurufen.

In seiner Abschlusserklärung argumentierte Frau Lis Anwalt, dass ihr Praktizieren von Falun Gong und das Verteilen von Informationsmaterialien ihr verfassungsmäßiges Recht auf Glaubensfreiheit sei.

Der Richter beendete die Verhandlung ohne ein Urteil zu verkünden. Frau Li ist Rentnerin des Erdölvorkommens Shengli und wird in der Haftanstalt Weifang festgehalten.

Kontaktinformationen der Beteiligten:

Gericht Shouguang:
Wang Guangcai, Leiter des Gerichts Shouguang: +86-536-5112586, +86-13615366838
Wang Weichun, Vorsitzender Richter des Gerichts: +86-0536-5265667, +86-18553612889, +86-13906366115; email: sdsgcsy@sina.com

Staatsanwaltschaft Shouguang:
Sun Wei, Oberstaatsanwalt: +86-536-3012406, +86-15153680017
Wang Mingcai, Abteilungschef der Staatsanwaltschaft: +86-0536-3012453, +86-13721988066
Yang Jianguo, Staatsanwalt: +86-18506361639

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/12/10/154029.html

Chinesische Version vorhanden
山东寿光法院非法庭审李素真老人

Rubrik: Augenzeugenberichte

Provinz Shandong: Praktizierender im Gefängnis misshandelt und einer Gehirnwäsche unterzogen

19. November 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong

(Minghui.org) Am 13. August 2015 wurde Herr Li Zhiqiang aus Dezhou, Provinz Shandong, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, nur weil er Falun Gong praktizierte. Er hatte bereits 19 Monate Untersuchungshaft hinter sich. In diesen Monaten unterschrieben mehr als 150 Bürger eine Petition für seine Freilassung.

Als Herr Li vom Untersuchungsgefängnis in das Provinzgefängnis Shandong gebracht wurde, wo er die vier Jahre Haft verbringen sollte, war er bereits bei schlechter Gesundheit. Man diagnostizierte bei ihm Leberzysten, Herzgeräusche, Bandscheibenvorfall und Bluthochdruck. Nach seiner Ankunft brachte man ihn in den Trakt Nr. 11, der speziell eingerichtet wurde, um Falun Gong-Praktizierende zu bestrafen.

Als seine Familie ihn 20 Tage später besuchte, fanden sie ihn ausgemergelt vor. Seine Haare waren grau, sein Gesicht blass und seine Augen blutunterlaufen.

Er erklärte seiner Familie, dass man ihn täglich gezwungen habe, Propagandafilme anzusehen, die Falun Gong verleumdeten. Die Wärter und Strafgefangenen misshandelten ihn, um ihn zu zwingen, seinen Glauben aufzugeben. Außerdem nahmen die Gefängniswärter ihm bei Ankunft im Gefängnis sein Geld weg.

Die Gefängnisbeamten verweigerten seiner Frau, sich die Krankenakte anzusehen und begründeten dies damit, es handele sich um Staatsgeheimnisse. Man wich ihr aus und schickte sie hin und her.

Das Provinzgefängnis Shandong befindet sich in der Industrie-Südstraße 91, Bezirk Lixia, Stadt Linan. In Stadtplänen ist es nicht zu finden und es gibt kein Schild am Gefängnistor. Stattdessen hängt dort ein Schild, auf dem steht: „Shengjian Maschinenfabrik Jinan.“ In der Einrichtung sind mehr als 90 Falun Gong-Praktizierende eingesperrt, die meisten mit Urteilen von mehr als sieben Jahren.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/11/153185.html

Chinesische Version vorhanden
山东省监狱不敢公布体检报告 李志强身体状况堪忧

Rubrik: Augenzeugenberichte

Familienvater findet Worte, die zu seiner Freilassung führen

24. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shandong in China

(Minghui.org) Zhang Kemin und seine Familie erstatteten Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der die Verfolgung von Falun Gong ins Leben gerufen hat.

Der Falun Gong-Praktizierendende Herr Zhang lebt im Dorf Hebeiwopo in der Gemeinde Wanjia der kreisfreien Stadt Pingdu, Provinz Shandong.

Du Ruihua, der Leiter des Petitionsbüros Wanjiaa und andere Beamten aus Pingdu suchten ihn am Nachmittag des 3. August 2015 in seiner Wohnung auf. Sie versuchten, die Familie einzuschüchtern. Sie hatten die Strafanzeigen bei sich, die Zhangs Familie einen Monat zuvor an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft eingereicht hatte.

Ein Beamter der Polizei Pingdu wollte wissen, ob Herrn Zhangs Tochter Falun Gong praktiziere. Herr Zhang antwortete, dass seine ganze Familie praktiziere. Er berichtete, wie sehr sich die Noten seiner Tochter verbessert hätten, nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen habe.

Du Ruihua fragte seine Tochter, ob sie tatsächlich praktiziere.

Sie bejahte und nahm einen Informationskalender über Falun Gong vom Tisch und zeigte ihn Du. Falun Gong werde in der ganzen Welt frei praktiziert, erklärte sie ihm.

Verhört und in Handschellen gelegt

Als ein Beamter der Polizei Pingdu einen Computer und Drucker in Herrn Zhangs Wohnung sah, rief er die örtliche Polizeistation an. Drei Polizisten kamen und beschlagnahmten Computer, Drucker, Bücher über Falun Gong und viele weitere Dinge.

Sie verhafteten Herrn Zhang und brachten ihn zur Polizeiwache. Er erklärte ihnen die Fakten über die Verfolgung von Falun Gong und dass viele Menschen aus der KPCh und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten seien.

Die Beamten verhörten ihn und fesselten ihn mit Handschellen an einen Stuhl.

Agenten des Büros 610 kamen um 09:00 Uhr. Einer von ihnen wollte Informationen über Zhangs Kontakte. Ein weiterer Agent schaltete den Computer ein und verlangte, dass er alle Fragen beantworte, so als ob Herr Zhang eine Aussage während eines Gerichtsverfahrens machen würde.

„Apropos Rechtmäßigkeit, wer sind Sie?“, fragte Herr Zhang.

Der Agent antwortete, dass er von der Polizei Pingdu sei. Herr Zhang wollte seine Dienstmarke sehen, doch der Agent zeigte sie ihm nicht.

Der Agent fragte Herrn Zhang, warum er Falun Gong praktiziere. Der antwortete ihm, dass er viele Beschwerden gehabt habe und durch das Praktizieren wieder gesund geworden sei. Nach dem Verhör wollte der Agent, dass Herr Zhang die Niederschrift seiner Aussage überprüfte.

„Hier steht, dass Sie mir Ihren Ausweis gezeigt haben, aber Sie taten das nicht. Sie lügen“, sagte Zhang. Der Agent willigte ein, diesen Satz zu streichen.

Dann kamen drei weitere Agenten an. Herr Zhang fragte sie, ob sie Parteimitglieder seien.

„Treten Sie aus der KPCh aus, wenn Sie es sind. Die Oberste Volksstaatsanwaltschaft hat meine Strafanzeige gegen Jiang Zemin angenommen“, sagte er. „Li Dongsheng, der Leiter des Büros 610 wurde verhaftet. Was werden Sie tun, wenn Sie zur Rechenschaft gezogen werden, weil Sie ein Teil dieser Sache sind?“

Herr Zhang wurde um 23:30 Uhr freigelassen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/18/152584.html

Chinesische Version vorhanden
“610的头子都抓起来了,将来,你们怎么办啊?”

Rubrik: Augenzeugenberichte

306 Praktizierende aus Qixia, Provinz Shandong erstatteten seit Mai Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

21. September 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Shangdong, China

(Minghui.org) Nach Berichten der Minghui-Website haben seit Mai 2015 insgesamt 306 Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Qixia, Provinz Shandong, Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erhoben.

Praktizierende machen gegenwärtig von ihrem Recht Gebrauch, Jiang Zemin anzuzeigen, weil er die Verfolgung von Falun Gong begonnen und durchgesetzt hat. Sie machen ihn verantwortlich für den großen Schaden und das unermessliche Leid, das ihnen dadurch zugefügt worden ist. Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt.

Viele dieser Praktizierenden erzählten, wie Falun Gong sie gesund machte und ihnen eine neue Einstellung zum Leben gab. Ihr Traum ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen, wurde jedoch zerstört, als Jiang Zemin im Jahr 1999 seine landesweite Kampagne begann, um die Praktik auszurotten.

Einfach, weil sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben, wurden sie festgenommen, inhaftiert, gefoltert, ihre Wohnungen wurden durchsucht und persönliche Gegenstände beschlagnahmt. Viele ihrer Familien wurden auch darin verwickelt, während einige gezwungen wurden, enorme Bußgelder zu zahlen.

Unter den Praktizierenden in Qixia, die Strafanzeigen eingereicht haben, sind mehrere Lehrer und Regierungsangestellte.

Nachfolgend haben wir das Profil einiger Anzeigeerstatter aufgeführt.

Qiao Ruirong zwei Mal in ein Zwangsarbeitslager eingesperrt

Frau Qiao Ruirong, Lehrerin der Fachschule für Windstrom in Yantai, wurde im Dezember 2004 auf der Arbeit verhaftet und in die Gehirnwäsche-Einrichtung Qixia gebracht.

In dem Versuch sie zu zwingen ihren Glauben aufzugeben, haben Leute in der Haftanstalt ihr die Hände hinter dem Rücken in Handschellen gelegt und an einem Fensterrahmen befestigt. Sie verdeckten ihre Augen und traten und schlugen auf sie ein, was zu schweren Blutergüssen an ihren Beinen führte.

Später wurde sie wieder mit den Händen hinter dem Rücken an ein Bett gefesselt und gezwungen lange Zeit zu knien. Ihre Knie schwollen deshalb an und hatten Prellungen. Ihr wurde auch der Schlaf entzogen und sie verlor schließlich das Bewusstsein.

Am 25. Januar 2005 wurde sie für insgesamt drei Jahre in ein Zwangsarbeitslager eingesperrt.

Im Arbeitslager wurde sie mehr als 10 Tage in Einzelhaft gesperrt, und ihre Hände hinter dem Rücken in Handschellen gefesselt und an einem Fenster befestigt. Während dieser Zeit ließ man sie nicht schlafen. Die Handschellen waren so eng, dass sie in die Handgelenke schnitten.

Sie durfte auch nicht zur Toilette gehen. Sie bekam weder genug zu essen noch zu trinken. Sie verlor wegen der Folter das Bewusstsein.

Später wurde Frau Qiao ein weiteres Jahr in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt.

Qiao Ruirongs Geschwister wurden verurteilt

Frau Qiao Ruirongs jüngere Schwester, Qiao Ruimei, eine Mittelschullehrerin, wurde zu neun Jahren Haft verurteilt, weil sie Falun Gong nicht aufgeben wollte.

Frau Qiao Ruimies Ehemann, Li Chonglin, auch Mittelschullehrer, wurde drei Jahre in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt. Doch nach einem Jahr wurde seine Strafe zu fünf Jahren geändert.

Frau Qiaos andere Schwester wurde während des Neujahrs 2005 in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht und 54 Tage eingesperrt, weil sie Falun Gong praktizierte.

Lu Shigong viele Male festgenommen

Herr Lu Shigong arbeitete früher für das lokale Steueramt in Qixia. Er wurde festgenommen, als er im Juli 2000 nach Peking ging, um für das Recht Falun Gong praktizieren zu können zu appellieren.

Er wurde in einen Polizeiwagen geschoben. Polizisten traten und schlugen ihn dann.

Später wurde Herr Lu von seinen Kollegen zurück in seine Heimatstadt gebracht und drei Monate in der Firma festgehalten.

Sein Lohn wurde deutlich gekürzt, da er sich weigerte seinen Glauben aufzugeben, was sein Leben sehr schwer machte. Aber er weigerte sich trotzdem, seinen Glauben aufzugeben, also beschloss sein Arbeitgeber, beginnend im Dezember 2002, seinen Lohn langfristig zu reduzieren.

Beamte der örtlichen Polizeiwache gingen in seine Firma und nahmen ihn im November 2004 fest, doch gelang es ihm zu entfliehen. Er musste seine Heimat verlassen, um weiterer Verfolgung zu entgehen. Er war deshalb acht Jahre obdachlos.

Danach stand er auf der „Fahndungsliste“ der Polizei. Das örtliche Polizeiamt, das Büro 610 und die Staatssicherheitsabteilung waren auf der Suche nach ihm.

Er wurde im März 2012 wieder festgenommen Die Polizei beschlagnahmte mehr als 13.000 Yuan, einen Laptop, Drucker und Dafa Bücher. Er wurde 30 Tage lang in der lokalen Haftanstalt festgehalten.

In Haft wurde er 25 Tage lang zwangsernährt. Er wurde erst freigelassen, nachdem seine Familie 3.000 Yuan gezahlt hatte.

Vor den oben genannten Verhaftungen, war er bereits mehrmals festgenommen worden.

Lu Shigongs Schwester hatte 15 Jahre lang keinen Kontakt mit der Familie, seit sie am 26. November 2000 nach Peking ging, um zu appellieren. Seit das Verbrechen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden offenbart wurde, hat die Familie von Herrn Lu den Verdacht, dass sie vielleicht wegen ihrer Organe umgebracht wurde.

Pensionierter stellvertretender Chef in Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten

Pan Shixi, 82, ehemaliger stellvertretender Chef des Arbeitsamtes der Stadt Qixia, wurde im Oktober 2004 festgenommen und in die lokale Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht, weil er Falun Gong praktizierte.

Lokale Beamte des Büros 610 in Qixia brachen an diesem Tag in sein Haus ein und beschlagnahmten Bilder von Herrn Li Hongzhi, dem Gründer von Falun Dafa und Videos und Bücher über Falun Dafa.

Während seiner Haft in der Gehirnwäsche-Einrichtung musste er um Erlaubnis fragen, wenn er zur Toilette musste. Er wurde gezwungen Videos, die Falun Gong verleumdeten, anzusehen. Danach wurde er unter Druck gesetzt, Garantieerklärungen zu schreiben, dass er seinen Glauben aufgeben werde. Ansonsten wurde es ihm nicht erlaubt zu schlafen.

Er wurde 45 Tage später wieder freigelassen, nachdem seine Familie 4.000 Yuan gezahlt hatte.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/13/152508.html

Chinesische Version vorhanden
山东省栖霞市306位法轮功学员控告江泽民

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Immer mehr chinesische Bürger erkennen, dass die Gerechtigkeit auf Seiten von Falun Gong steht

17. September 2015 | Von einer Dafa-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Als ich in dem Copy-Shop meines Bruders meine Strafanzeige gegen Jiang Zemin, dem ehemaligen Führer der Kommunistischen Partei, kopieren wollte, entwickelte sich ein Gespräch mit den Mitarbeitern Zhang, Wang und Hu (Aliasnamen).

Zhang nahm meinen USB-Stick, um die Kopien zu erstellen. Dann holte Wang die erste Seite aus dem Kopierer heraus und sah, dass es eine Strafanzeige war. Er fragte, ob ich Jiang Zemin anzeigen wolle und Hu erklärte ihm, dass ich eine Falun Gong-Praktizierende sei.

„Ja, ich will Strafanzeige gegen Jiang einreichen“, sagte ich. „Er hat sich bei der Verfolgung von Falun Gong sehr bösartig verhalten. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verfolgung und darf nicht davonkommen.“

„Eigentlich weiß ich, dass diese Praktik sehr gut ist. Falun Gong lehrt die Menschen, Gutes zu tun und ihren Charakter zu verbessern. Ich habe die Praktik ausprobiert“, sagte Hu.Ich erklärte ihnen, wie Falun Gong den Menschen die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht lehrt.

Wang fragte, warum die Praktizierenden im Jahr 1999 die Zentralregierung belagert hätten.

„Es war ein sehr friedlicher Appell für das Recht, Falun Gong zu praktizieren“, sagte ich. „Jiang war eifersüchtig, weil die Anzahl der Praktizierenden in nur sieben Jahren auf etwa einhundert Millionen angewachsen war.“

Ich erklärte ihnen, dass alles, was die chinesische Regierung über Falun Gong veröffentlicht hatte, Verleumdungen seien. Hu sagte, dass er mit der Praktik aufgehört habe, weil es die Führer des Regimes von dem chinesischen Volk verlangt hätten.

„Menschen in mehr als 100 Ländern praktizieren Falun Gong. Wenn die Verfolgung nicht stattgefunden hätte, würden Sie wahrscheinlich immer noch praktizieren. Aus diesem Grund sollten Sie auch eine Strafanzeige gegen Jiang einreichen.“

Wang und Hu stimmten zu, dass Jiang wegen seiner bösartigen Taten vor Gericht gestellt werden sollte. Sie sagten mir, dass sie die Praktizierenden in ihren Bemühungen, ihn anzuzeigen, unterstützen würden.

Wang fragte sich, ob das Verfahren gegen Jiang begründet sei und gewonnen werden könne.

„Mach dir keine Sorgen darüber. Wir werden gewinnen. Die Gerechtigkeit steht weltweit auf der Seite der Falun Gong-Praktizierenden und der guten Menschen. Bis heute haben mehr als 140.000 Menschen * Strafanzeige gegen Jiang eingereicht. Immer mehr Praktizierende schreiben jetzt ihre Strafanzeige gegen Jiang.“

* Anm.: Diese Anzahl galt zur Zeit des zitierten Gesprächs. Aktuell sind es über 160.000 Strafanzeigen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/28/152285.html

Chinesische Version vorhanden
“我帮你订,咱俩是一伙的”

Rubrik: Menschen erkennen die Wahrheit