Unmenschliche Folterungen im Frauengefängnis von Shanghai

26. September 2016 | Von Sun Zhuoying, einer Falun Dafa-Praktizierenden in Shanghai, China

(Minghui.org) Sun Zhuoying wurde am 13. Mai 2011 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie zur Feier des 12. Welt-Falun-Dafa-Tages ein Transparent aufgehängt hatte.

Die 65-Jährige praktiziert Falun Dafa, einen Kultivierungsweg, der vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird. Im Frauengefängnis Shanghai erlitt sie unmenschliche Folterungen, weil sie sich weigerte, Falun Dafa aufzugeben. Seitdem ist ihre Gesundheit sehr geschädigt.

Nach ihrer Entlassung im Mai 2016 schrieb sie den folgenden Erfahrungsbericht.

Mit Dichtband umwickelt und brutal geschlagen

Eines Tages rief ich im Gefängnis: „Falun Dafa ist gut.“ Die Gefängnisleiterin erfuhr davon und befahl einigen Gefangenen, mir schmutzige Kleidung in den Mund zu stopfen und mich mit Dichtband zu umwickeln – meinen Mund, meine Ohren, meinen Kopf und meine Füße, während meine Hände hinter dem Rücken gefesselt waren.

Sie schlugen mit schweren Gegenständen auf meinen Kopf und beschimpften mich dabei. Zwei Stunden ging das so, dann verlor ich das Bewusstsein.

Die Schläge führten zu starken Blutungen und dazu, dass ich inkontinent wurde, weshalb sie mich in das Gefängniskrankenhaus von Shanghai brachten.

Folter: Jeden Tag 18 Stunden lang stehen

Zurück im Gefängnis sprach die Leiterin jeden Tag mit mir. Sie befahl mir, eine Erklärung zu schreiben, dass ich Falun Dafa aufgeben würde. Ich weigerte mich und kam daraufhin für mehrere Tage in Isolationshaft.

In der Zelle musste ich jeden Tag 18 Stunden lang stehen und die Wand anschauen, während die Gefangenen mich ständig beschimpften, beleidigten und schlugen. Das Stehen durfte nur jeweils für zehn Minuten für das Mittag- und Abendessen unterbrochen werden.

Mehrere Tage später zwangen sie mich, bewegungslos auf einem kleinen Bereich zu knien, den sie markiert hatten. Sie beschimpften mich weiterhin und traten jeden Tag bis weit nach Mitternacht auf mich ein.

Als sie merkten, dass ich mich selbst von ihrer Gewalt nicht beeindrucken ließ, zerrten sie mich nach draußen, damit der diensthabende Beamte mich verhörte.

Regelmäßige Notfallbehandlungen im Krankenhaus

In der Nacht schlief ich neben einem Nachttopf. Die Wärter erlaubten mir nur selten, ihn auszuleeren, weshalb es schrecklich stank.

Jeden Tag musste ich um 4:00 Uhr aufstehen und bekam nur eine Tasse Wasser, um meinen Mund auszuspülen, und zwei Tassen Wasser, um mein Gesicht zu waschen.

Sie stellten extra für mich einen kleinen Stuhl her, der meine Hüften zusammenpresste, wenn ich darauf saß.

Zwei Gefangene versuchten, mich zu zwingen, eine Erklärung zu schreiben, mit der ich garantierte, das Praktizieren von Falun Dafa aufzugeben. Eine hielt meine rechte Hand und befahl mir, die Erklärung zu schreiben. Als ich mich weigerte, schlug sie meine Hand ganz fest auf den Tisch, während eine zweite Gefangene meine linke Hand hinter dem Rücken festhielt.

Sie zwangen mich, auf einem Holzbrett zu schlafen und umwickelten mich mit einem Dichtband. Zuvor fesselten sie meine Hände, Füße und meinen Körper zusammen. Ich konnte mich kein bisschen bewegen.

Danach bedeckten sie mich mit dicken Baumwolldecken. Es war Sommer und es war sehr heiß. Ich schwitzte heftig und stand kurz vor einem Hitzekollaps.

In meinem Delirium hörte ich sie sagen: „Sie stirbt. Ihr Gesicht ist blass und sie ist schweißgebadet.“

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Folternachstellung: Mit einem Dichtband umwickelt

Sie folterten mich so heftig, dass ich mich mehrmals in einem kritischen Zustand befand. Alle paar Monate brachten sie mich ins Gefängniskrankenhaus Shanghai. Einmal verlor ich durch heftiges Magenbluten im Krankenhaus das Bewusstsein.

Irreleitende Gehirnwäsche

Als das Gefängnispersonal merkte, dass ihre Drohungen meinen Glauben nicht erschüttern konnten, änderten sie ihre Taktik. Die Wärter steckten mich in taoistische Gebetsstunden. Ich stimmte der Teilnahme zu, als ich herausfand, dass es eine gute Gelegenheit war, den Gefangenen dort von Falun Dafa zu berichten.

Am Morgen las ich über den Taoismus und am Nachmittag berichtete ich der Gruppe von Falun Dafa.

Obwohl ich die taoistischen Dinge nicht ernst nahm, war es dennoch gegen die Anforderung von Falun Dafa – keiner zweiten Schule zu folgen. Bald schon bezahlte ich den Preis für meine halbherzige Einstellung zu Falun Dafa.

In einer Stunde musste ich einen Artikel mit dem Titel „Verloren“ laut vorlesen. Er war von einem ehemaligen Falun Dafa-Praktizierenden geschrieben. Ich folgte dem Befehl und las ihn vor. Später fälschten sie meine Handschrift und schrieben das Wort „Verloren“ in diesem Artikel um.

Mir wurde diese Täuschung erst bewusst, als ein Wärter eines Tages sagte: „Sie haben vor einiger Zeit eine Erklärung geschrieben und versprochen, Falun Dafa aufzugeben. Es ist egal, ob Sie die Erklärung nochmals schreiben.“

Unmenschliche Folterung in Isolationshaft

2014 verlegten sie mich von der Abteilung II in die Abteilung IV. Im Juni befahlen die Wärter allen Gefangenen, Glaubensbekenntnisse zu schreiben. Ich schrieb einen Satz: „Ich erkenne das Gerichtsurteil an.“

Ein Jahr später wurde mir klar, dass diese Aussage ganz und gar falsch gewesen war, deshalb schrieb ich eine formelle Erklärung, mit der ich meine frühere Aussage für null und nichtig erklärte. Dafür sperrte man mich in Isolationshaft.

In dieser Zelle bekam ich nur zwei Mahlzeiten pro Tag. Manchmal gaben sie mir sehr salzige Nudeln, ein anderes Mal Nudeln ganz ohne Salz. Sie zwangen mich zu essen, was immer sie mir gaben.

Jeden Tag musste ich bis Mitternacht im Bett sitzen, erst dann durfte ich schlafen. Wenn die Überwacher merkten, dass ich schläfrig wurde, schlugen sie brutal auf mich ein und schütteten mir kaltes Wasser über den Nacken.

Mitten im Winter zogen sie mir in der Nacht alle fünfzehn Minuten die Decke weg.

Sie zwangen mich, in der Zelle vor und zurück zu gehen und regelmäßig einen Bericht über meine Gedanken innerhalb einer bestimmten Zeit zu schreiben – viele Male am Tag.

Täglich zwangen sie mich, aufrecht zu sitzen, mir das Video der inszenierten Selbstverbrennung [1] anzuschauen und einen Bericht darüber zu schreiben, was ich darüber dachte.

Im Mai 2016 wurde ich dann entlassen und kehrte nach Hause zurück.

Frühere Berichte

Frau Sun Zhuoying erneut rechtswidrig verurteilt
http://de.minghui.org/html/articles/2011/11/7/66829.html

Falun Dafa Practitioner Sun Zhouying Was Illegally Detained With Other Practitioners at Shanghai’s Songjiang Women’s Jail for Four Years
http://en.minghui.org/html/articles/2006/12/26/81175.html

Grausame Folter und „Umerziehung” in Abteilung 5 des Frauengefängnisses Shanghai
http://de.minghui.org/html/articles/2013/7/23/74690.html


[1] http://de.minghui.org/cc/88/

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/18/159204.html

Chinesische Version vorhanden
孙卓英控诉上海女子监狱的非人折磨

Rubrik: Augenzeugenberichte

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Scharfer Kontrast: Ehemaliger Zufluchtsort für Juden vis-a-vis zum Gefängnis für Verfolgung von Falun Gong

10. April 2016 | Von Xiao Xian

(Minghui.org) Im Shanghaier Bezirk Hongkou gibt es in der Changyang Straße in Tilanqiao zwei denkwürdige Einrichtungen: das Jüdische Flüchtlingsmuseum von Shanghai, das während des Zweiten Weltkrieges ein Zufluchtsort für Juden war; und das Gefängnis Tilanqiao, das berüchtigt für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden ist.

Shanghai öffnete während des Zweiten Weltkrieges die Türen für die Juden, die bedroht waren, von den Nazis getötet zu werden. Über 20.000 Juden konnten dem Holocaust entkommen, indem sie nach Shanghai flohen und Zuflucht in Tilanqiao fanden. Die Geschichte zeichnet die Barmherzigkeit der Chinesen auf. Das ehemalige Ohel Moshe ist nun das Jüdische Flüchtlingsmuseum von Shanghai.

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Das Jüdische Flüchtlingsmuseum von Shanghai

Diesem Zufluchtsort gegenüber befindet sich auf der anderen Straßenseite das Gefängnis Tilanqiao. Dort werden Falun Gong-Praktizierende gefoltert und misshandelt. Wegen des Standorts nennen die Bürger Shanghais das Gefängnis „Tilanqiao“.

Das Gefängnis Tilanqiao ist seit 1999 berüchtigt für die Verfolgung von unschuldigen Falun Gong-Praktizierenden. Wie andere Gefängnisse und Arbeitslager in China führen die Beamten des Gefängnisses Tilanqiao die völkermordende Politik Jiang Zemins aus, die lautet: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ und „Falun Gong-Praktizierende zu Tode zu prügeln, wird als Selbstmord gewertet“.

Aufgrund Chinas Internetblockade ist es nicht möglich, eine genaue Anzahl all derjenigen Praktizierenden zu erhalten, die bisher im Gefängnis Tilanqiao getötet wurden. Es gibt auch keinen Zugang zu den Berichten über die Folterungen, denen die Inhaftierten unterliegen. Allerdings weiß man, dass dort immer noch Falun Gong-Praktizierende eingesperrt sind.

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Das Gefängnis Tilanqiao in Shanghai

In derselben Stadt und in derselben Straße: auf der einen Seite ein sicherer Hafen für Opfer des verbrecherischen Völkermords der Nazis und auf der anderen Seite ein Gefängnis, das die Völkermordpolitik der Kommunistischen Partei Chinas ausübt. Sie stehen in einem scharfen Kontrast in der Changyang Straße: auf der einen Seite Barmherzigkeit und auf der anderen Seite Boshaftigkeit.

Jene Nazis, die sich an der Verfolgung von Juden beteiligt hatten (darunter auch Krankenschwestern und Wärter) wurden nach dem Krieg verurteilt. Im Jahr 2013 wurde der 93-jährige Hans Lipschis von den USA ausgewiesen, weil er über seine Nazi-Vergangenheit gelogen hatte. In Deutschland verhafteten ihn die Behörden aufgrund der Anschuldigung, dass er im Todeslager Auschwitz als Wärter gearbeitet hatte.

Die Vergeltung durch den Himmel scheint langsam zu sein, ist jedoch gewiss. Es ist das Gesetz des Himmels, dass Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten wird. Ich hoffe, dass all diejenigen, die sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligt haben, sofort damit aufhören. Ich hoffe, dass sie den Schaden, den sie angerichtet haben, wiedergutmachen und sich selbst einen sicheren Hafen schaffen, wo sie Zuflucht finden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/8/156205.html

Chinesische Version vorhanden
同一条街上的“避难所”和“集中营”

Rubrik: Offenes Meinungsforum

13 Falun Gong-Praktizierende im Frauengefängnis von Shanghai gefoltert

9. November 2015

(Minghui.org) Das Frauengefängnis in Shanghai ist ein Ort des Grauens, berüchtigt für die aktive Ausführung von Jiang Zemins Befehlen zur Verfolgung von Falun Gong. Die nachstehende Liste besteht aus Folterberichten von 13 Falun Gong-Praktizierenden, die dort eingesperrt sind.

Die Wärter benutzen andere Insassen, um die Praktizierenden rund um die Uhr überwachen zu lassen. Sie verleumden die Praktizierenden und stiften Hass bei den Insassen gegen sie. Auch verbreiten sie Gerüchte, um die Praktizierenden zu verwirren und ihren Glauben zu zerstören.

Die Gefängnisleitung zielt besonders auf die Praktizierenden ab, die gut gebildet sind. Die Wärter stiften die Insassen an, die Praktizierenden zu schlagen, zu beschimpfen und sie vom Schlafen abzuhalten. Die Praktizierenden werden als eine Art von Folter gezwungen, lange Zeit zu stehen oder zu sitzen. Sie unterliegen der Gehirnwäsche, indem sie beispielsweise Propagandamaterial rezitieren und abschreiben müssen.

Verfolgungsfälle von 13 Praktizierenden, die im Frauengefängnis von Shanghai eingesperrt sind.

Frauengefängnis in Shanghai: Tel: +86-21-57615998; +86-21-57616356; +86-21-57615595
Chen Jianhua, Wärter
Li Yongfang, Li Cuiping, stellvertretende Wärter

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/4/153512.html

Chinesische Version vorhanden
上海市女子监狱近期对法轮功学员的迫害

Rubrik: Folter von Frauen

Shanghai: Leiter der Chirurgie bestätigt unabsichtlich den Organraub an Lebenden

25. Oktober 2015 | Von einem Praktizierenden in China

(Minghui.org) „Wenn wir mehr Lebertransplantationen durchführen wollen, brauchen wir mehr Patienten“, erklärte der Leiter der Chirurgie im Krankenhaus Huashan in Shanghai gegenüber vier jungen Chirurgen.

„Sie alle müssen Ihr fachliches Können bezüglich einer Lebertransplantation verbessern, deshalb müssen Sie Ihre Patienten überzeugen, eine Lebertransplantation durchführen zu lassen. Das Krankenhaus Zhongshan in der Stadt Guangzhou hat erfolgreich Hunderte Patienten für eine Organtransplantation geworben. Sie sollten auch so rasch wie möglich Patienten rekrutieren!“

Die obige Konversation fand im Jahr 2001 in einem Operationssaal im Krankenhaus Huashan statt. Ich arbeitete damals als Krankenpflegeschülerin dort. Der damals über 50-jährige Leiter der Chirurgie war sehr bekannt.

„Es ist nicht so, dass wir keine Patienten für eine Lebertransplantation rekrutieren wollen. Es sind die Kosten von 500.000 Yuan (ca. 72.000 Euro) für die Operation, die die Menschen davon abhält“, erwiderte ein Assistent.

„Erklären Sie diesen Patienten, dass eine erfolgreiche Transplantation ihr Leben um ungefähr fünf Jahre verlängern kann. Auf diese Weise werden sie es als eine lohnenswerte Investition ansehen. Sie müssen es besser machen und sie überzeugen“, entgegnete der Direktor.

„Wie hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung für einen Patienten mit transplantierter Leber?“, fragte ein junger Arzt.

„Berichte aus dem Ausland geben an, dass die Mehrheit der Patienten mit Lebertransplantation zusätzliche drei bis sechs Monate lebt“, antwortete der Leiter. „Da sich jedoch die Operationstechniken verbessern, kann die Zeit vielleicht auf fünf Jahre ausgeweitet werden.“

„Wenn die Operation fehlschlägt und wenn es sich der Patient leisten kann, können wir ihm dann versichern, dass wir innerhalb von zwei Wochen eine passende Leber besorgen können. Ausreichender Nachschub an Organen ist nicht das Problem, sondern dass wir zu wenig Patienten haben.“

Ich erinnere mich, dass ich damals die Ärzte bewunderte, dass sie das Leben eines Leberkranken verlängern konnten.

Doch als ich 2011 begann, Falun Gong zu praktizieren, wurde mir bewusst, dass die Kommunistische Partei Chinas diese Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden raubt.

Da erkannte ich, dass das Krankenhaus Huashan Organentnahmen an Lebenden durchgeführt haben muss, da es ansonsten nahezu unmöglich ist, innerhalb von zwei Wochen einen passenden Spender zu finden!

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/14/152066.html

Chinesische Version vorhanden
手术室护士 记一件尘封的往事

Rubrik: Organraub an Falun Gong-Praktizierenden

Verdächtige körperliche Untersuchungen im Gefängnis Tilanqiao

5. September 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Shanghai

(Minghui.org) Laut Insidern lässt das Gefängnis Tilanqiao in Shanghai seit 2010 jedes Jahr im Dezember Falun Gong-Praktizierende körperlich untersuchen. Diese Untersuchungen werden in einem Spezialfahrzeug des Allgemeinen Gefängniskrankenhauses Shanghai durchgeführt.

Die Praktizierenden wurden zusammen mit Häftlingen aus Taiwan, Hongkong und Macao untersucht, während die anderen Gefangenen separate Untersuchungen bekamen.

Die vollständige Untersuchung, die an den Praktizierenden durchgeführt wurde, war viel umfangreicher als die Untersuchung, die die normalen Gefangenen erhielten. Ihnen wurde Blut abgenommen und eine Untersuchung des Brustraums (EKG) sowie Ultraschalluntersuchungen von Nieren, Leber, Herz und Galle vorgenommen. Jeder Praktizierende wurde nach der medizinischen Untersuchung fotografiert. Es heißt, dass im Frauengefängnis Shanghai dieselben Untersuchungen gemacht wurden.

Praktizierende werden im Allgemeinen im Gefängnis Tilanqiao schwer misshandelt. Sie werden für lange Zeit in einen 3.3 Quadratmeter großen Bereich gesperrt und müssen die Wand anschauen, wobei sie die Hände hinter dem Rücken haben. Sie werden körperlich misshandelt, indem man sie 18 Stunden täglich auf einer 10 Zentimeter breiten Spule sitzen lässt.

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Praktizierende müssen täglich 18 Stunden lang auf einer zehn Zentimeter breiten Spule sitzen.

Ich frage mich, ob es hinter diesen umfangreichen körperlichen Untersuchungen im Gefängnis Tilanqiao versteckte Motive gibt und ob sie möglicherweise mit Organraub zu tun haben. Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit dieser Situation Beachtung schenkt.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/3/151875.html

Chinesische Version vorhanden
上海提篮桥监狱的可疑体检

Rubrik: Organraub an Falun Gong-Praktizierenden

504 Falun Gong-Praktizierende aus Shanghai erstatten zwischen Ende Mai und 12. August Strafanzeige gegen Jiang Zemin

30. August 2015

(Minghui.org) Insgesamt 504 Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Linghai, Provinz Liaoning, haben laut Minghui-Website zwischen 27. Mai und 12. August 2015 Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet.

Die Strafanzeigen beschuldigen den ehemaligen chinesischen Diktator, 1999 die brutale Unterdrückung von Falun Gong eingeleitet zu haben und machen ihn für das enorme Leid verantwortlich, das ihnen durch seine Kampagne zugefügt wurde. Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt.

Bis zum 13. August hat die Minghui-Website von 146.883 Falun Gong-Praktizierenden und deren Familienangehörigen Kopien ihrer Strafanzeigen gegen Jiang erhalten. In der Woche vom 7. bis 13. August wurden insgesamt 10.820 Anzeigen erstattet.

Nur weil sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben, wurden sie festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Ihre Wohnungen wurden geplündert persönliche Gegenstände von den kommunistischen Behörden beschlagnahmt. Von vielen waren auch die Familien betroffen und einige wurden gezwungen, enorm hohe Bußgelder zu bezahlen.

Es folgen einige dieser Fälle von Praktizierenden aus der Stadt Linghai, Provinz Liaoning.

60-Jährige wird Elektroschocks und wiederholten tätlichen Angriffen unterzogen

Am frühen Morgen des 6. Juli 2011 brach die Polizei in das Haus von Liu Jiqiu ein, durchsuchte es und brachte sie in das Untersuchungsgefängnis Jinzhou. Sie wurde geschlagen und zur Arbeit gezwungen. Später verurteilte man sie zu drei Jahren und sieben Monate Haft im Frauengefängnis Shenyang, wo sie grausamen Folterungen unterzogen wurde.

„Die Polizistin Guo Xu schockte einmal meinen Rücken mit einem Elektrostab. Es war sehr schmerzhaft. Danach befahl sie zwei Insassen, mich mehrere Minuten lang auf dem Kopf gestellt zu halten. Sie schlug mir mit ihren Schuhsohlen so lange ins Gesicht, bis sie erschöpft war. Dann wies sie die beiden Insassen an, mich zu fesseln und einen schmutzigen Lappen in meinen Mund zu stopfen. Sie traten und schlugen mich.“

„Ich hatte Verletzungen rund um die Augen, die zu bluten begannen. Meine Augäpfel schmerzten sehr und mir liefen die Tränen über das Gesicht. Auch heute noch kann man die Narben von den Elektroschocks auf meinem Rücken sehen. Mein Körper schmerzt immer noch und ich kann nicht klar sehen“, schreibt Frau Niu in ihrer Anzeige.

75-jährige pensionierte Lehrerin geschlagen

Dong Yajun wurde am 12. September 2001 zur Polizeiwache Linghai gebracht. Zuvor war die Polizei in ihr Haus eingebrochen und hatte es durchsucht, als sie und ihr Mann nicht da waren. Die Beamten traten und schlugen sie und fesselten dann ihre Arme auf ihrem Rücken.

Am nächsten Tag brachte man sie in das Büro des Untersuchungsgefängnisses, wo einer von ihnen mit einem meterlangen Holzbrett auf ihr Gesäß einschlug. Sie wollten wissen, woher sie das Informationsmaterial über Falun Gong habe, doch sie antwortete nicht. Die Polizisten schlugen sie so lange, bis sie zusammenbrach.

Frau Dong blieb 15 Tage lang eingesperrt und durfte erst gehen, nachdem die Polizei von ihrer Familie 3.000 Yuan erpresst hatte.

Paar in Gefängnis und Arbeitslager gebracht

Ren Guixia aus der Stadtgemeinde Jincheng von Linghai wurde acht Mal rechtswidrig eingesperrt, zuletzt am 25. Februar 2008: Polizisten brachten früh am Morgen in ihr Haus ein und nahmen sie und ihren Mann fest. Außerdem nahmen sie über 20.000 Yuan Bargeld mit.

Das Paar blieb zwei Monate lang im Untersuchungsgefängnis Linghai eingesperrt, bevor man sie ins Untersuchungsgefängnis Jinzhou brachte, wo sie nochmals zwei Monate lang festgehalten wurden.

Am 12. Mai 2008 wurde Frau Ren zu drei Jahren Haft im Frauengefängnis Shenyang verurteilt. Ihr Mann war zuvor zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und ins Zwangsarbeitslager Jinzhou gebracht worden.

Frau Ren wurde im Gefängnis so schlimm misshandelt, dass sie mehrere Male ins Gefängniskrankenhaus zur Notfallversorgung gebracht werden musste. Da ihr Leben ernstlich in Gefahr war, bekam sie am 7. Dezember 2009 Hafturlaub zur medizinischen Behandlung.

Fünf Familienangehörige in Gefängnis und Zwangsarbeitslager gebracht

Li Jinqin und vier ihrer Familienangehörigen wurden am 13. September 2009 verhaftet. Polizisten tricksten Frau Li und ihren Mann aus, woraufhin sie die Tür öffneten und verhaftet wurden. Ihr Sohn Zhang Lei wurde an diesem Morgen ebenfalls verhaftet. Am Nachmittag nahm man auch Lis Schwiegertochter und ihre Mutter in deren Wohnungen fest.

Lis Sohn verurteilte man später zu fünf Jahren Gefängnis. Die anderen Familienangehörigen waren ein Jahr lang im Zwangsarbeitslager Masanjia eingesperrt.

„Am 27. November wurde ich von einer Gruppe Wärter gefoltert. Sie banden einen meiner Füße an einen Heizkörper und den anderen zogen sie in die Höhe, was sehr schmerzhaft war. Danach zogen sie meine Beine heftig auseinander. Die Schmerzen waren unerträglich, als ob meine Hüfte auseinanderbrechen würde. Ich fiel fast in Ohnmacht“, berichtet Frau Li in ihrer Strafanzeige.

„Meine Beine waren nach der Folter entstellt und sehr schwach, und mein ganzer Körper wies Wunden auf. Ich konnte nicht gehen und man musste mir zurück in die Zelle helfen. Gegen 4:00 Uhr holte man mich zur weiteren Folterung.“

Älterer Mann geschlagen und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt

Zhang Yu’an (69) kommt aus der Stadtgemeinde Jianye in der Stadt Linghai. Am 20. Juli 2002 brach die Polizei in sein Haus ein, nahm ihn fest und durchsuchte die Wohnung. Mit Nylonschläuchen schlugen sie ihn grün und blau.

Zwei Wochen später wurde Herr Zhang wegen des Besitzes von vier Falun-Bildern und zwei Büchern von Falun Gong zu drei Jahren Haft im Zwangsarbeitslager Jinzhou verurteilt.

Weil sie ihren Glauben nicht aufgaben, bekamen die Praktizierenden im Arbeitslager kein Essen und kein Wasser, sie durften nicht schlafen und nicht auf die Toilette gehen. Als Herr Zhang die schriftliche Erklärung, zu der er gezwungen wurde, für null und nichtig erklärte, schlug ihm ein Polizist mit einem Holzbrett auf den Kopf. Die Beule an seinem Kopf ist auch heute noch sichtbar.

61-Jährige einer Gehirnwäsche unterzogen

Li Yuxia ist 61 Jahre alt. Eines Tages im Juni 2004 kamen Agenten des Büros 610 zu ihr nach Hause. Als sie sich weigerte, die Tür zu öffnen, brachten sie einen tragbaren Kran herbei, zerschlugen ihre Fenster und nahmen sie fest. Sie kam direkt in die Gehirnwäsche-Einrichtung Fushun, wo Beamte sie dazu bringen wollten, Falun Gong aufzugeben und den Gründer der Praktik zu beschimpfen.

Frau Li bekam jeden Tag nur sehr wenig zu essen und durfte in der Nacht nicht schlafen. Als sie einen Monat später freigelassen wurde, hatte sich ihre Gesundheit verschlechtert und sie zeigte Symptome von Schizophrenie und Schlafstörungen, unter denen sie beinahe zehn Jahre lang litt.

Neben den oben genannten Praktizierenden haben folgende ebenfalls Strafanzeige erstattet:

Frau Li Jie aus der Stadtgemeinde Dalinghe: Verurteilung zu drei Jahren Zwangsarbeit
Frau Ma Jingchun (75): Inhaftierung und Erpressung von 2.000 Yuan
Herr Cheng Peixin (62): Inhaftierung und Konfiszierung persönlicher Dinge im Wert von über 10.000 Yuan

Hintergrund

Jiang Zemin, der damalige Präsident Chinas, startete im Jahr 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Trotz Widerspruchs der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind für den Beginn, die Weiterführung und die Aufrechterhaltung der Verfolgung direkt verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das sogenannte Büro 610. Es setzt die Verfolgungspolitik um und agiert dabei außerhalb des chinesischen Gesetzes. Mit dem Aufruf „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies Jiang Zemin die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/24/152217.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/8/17/314242.html

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Überfall: Über ein Dutzend Falun Gong-Praktizierende festgenommen (Shanghai)

Stasi-Beamte unternehmen Razzien bei über 60-Jährigen

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) Am Morgen des 20. Februar 2014 wurden über ein Dutzend Praktizierende von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Xuhui festgenommen. Sie waren im Haus von Herrn Gu Shouxian versammelt. Dort schauten sie sich gemeinsam die DVD von Shen Yun Performing Arts  an.

Gus Haus wurde durchsucht und die Praktizierenden zur Polizeiwache Xujia Hui gebracht. Sieben von ihnen sperrte man rechtswidrig ein: Herrn Gu Shouxian (74) und seine Frau Chen (75), Frau Gong (78), Frau Hong (60), Frau Wang und ihre Schwester (beide 60) und Frau Lu (70).

Sie alle befinden sich derzeit im Untersuchungsgefängnis in Xuhui.

Am 24. Februar 2014 gegen Mittag wurden ungefähr weitere acht Praktizierende aus dem Bezirk Minhang festgenommen, als sie Schriften von Falun Gong im Haus von Frau Lu Lingxiu lasen. Die Häuser von sechs Praktizierenden wurden durchsucht. Unter den Festgenommenen befinden sich Frau Xie Aiqun, Frau Zhang Jixiu, Frau He Bingqin und Zhang (Nachname).

Verantwortlich für die Razzien:
Shi Yinghua (史华英), Leiter des Büros 610 von Xuhui: +86-21-64872222 Durchwahl 153, +86-21-64875108 Durchwahl 6000;
Han Liming (韩力鸣), Direktor der Polizeibehörde des Bezirks Xuhui: +86-21-64868911;
Qian Dawei (钱大炜), Direktor der Polizeiwache von Xujiahui: +86-21-64380527, +86-21-64380527;
Hu Shimin(胡世民), Parteisekretär des Komitees für Politik und Recht im Bezirk Minhang: +86-21-64121508, +86-21-54174528;
Xue Zhihua (薛志华), Leiter des Büros 610 von Minhang: +86-21-64121700;
Wu Peigen (吴培根), Chef Direktor der Polizeibehörde in Minhang: +86-21-34074800

  • Veröffentlicht am:
  • 09.03.2014