Banker brutal gefoltert (Illustration)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) Herr Zong Xunyong wurde von drei Wärtern in die Enge getrieben. Er konnte sich kaum bewegen. Die Wärter hatten je ein Elektroschockgerät in der Hand. Einer schockte damit seinen Kopf, einer seinen Oberkörper und der andere traktierte damit seinen Unterkörper. Die Wärter suchten sich gezielt die sensiblen Stelle seines Körper aus: die Innenseite seiner Ohren, seinen Nacken, seine Achseln, die Innenseite seiner Ellbogen und Knie. Die Wärter schockten Zong mehrere Stunden lang. Zongs Schreie waren überall im Gefängnis zu hören


Folternachstellung: Elektroschocks

Zong Xunyong (46) arbeitete früher für die Zweigniederlassung der Bank of China im Bezirk Pei. Weil er nicht auf Falun Gong verzichten wollte, wurde er seit dem Jahr 1999 wiederholt verhaftet. Er wurde zu einer dreieinhalb-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch machte und Materialien veröffentlichte, die über die Verfolgung von Falun Gong berichteten. Man brachte ihn in das Gefängnis Tilanqiao.

Das oben beschrieben Szenario fand am 3. November 2011 gegen 17:00 Uhr in jenem Gefängnis statt. Die Wärter Jiang Wei, Li Song und Xia Jing hatten im Pausenraum so lange gewartet, bis die anderen Wärter nach Hause gegangen waren. Dann schnappten sie sich Zong und folterten ihn in diesem Pausenraum. Der Pausenraum ist besonders geeignet für solche Aktionen, weil dort keine Videokameras installiert sind, sodass niemand von den schändlichen Taten der Wärter Wind bekommt.

Gezwungen, auf spitzen Plastikröhren zu sitzen

Im Gefängnis wurde Zong auch auf andere Weise gefoltert.

So musste Zong in einer kleinen, dunkeln und feuchten Zelle ausharren. Er wurde gezwungen, auf einem Spezialstuhl zu sitzen, der aus holen Plastikröhren gebastelt worden war. Die Enden der Röhren waren spitz zugeschnitten worden, sodass es extrem schmerzhaft war, auf ihnen zu sitzen. Zong musste von 4:00 bis 22:00 auf diesem Stuhl ausharren.

Zong wurde dabei von mehreren Häftlingen überwacht. Sie sollten dafür sorgen, dass er nicht einschlief. Als Zong gerade eingeschlafen war, schlug der Häftling Ji Haiquan mit einer selbstgebastelten Peitsche auf ihn ein, um ihn aufzuwecken. Insgesamt schlug er mehrere 100 Mal mit dieser Peitsche auf Zong ein.

239 leidvolle Tage

Der Wärter Gao Jian sorgte dafür, das Zong nichts zu essen bekam, sodass er stets unter Hunger litt.

Eines Tages trat dieser Wärter mit schweren Stiefeln auf Zong ein. Er trat so lange in die linke Seite seines Unterbauchs, bis Zong das Bewusstsein verlor. Es verging eine ganze Weile bis Zong wieder aufwachte. Danach war er so schwach, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte.

Wenn Zong es wagte, sich über diese Misshandlungen zu beschweren, wurde er anschließend noch schwerer misshandelt.

Zum Beispiel schütteten die Wärter Gao Jian, Zhu Wenhua und Ji Haiquan kaltes Wasser über ihn. Dann zwangen sie Zong dazu, sich auf einer dieser spitzen Spezialstühle zu setzen, stellten neben ihm große Ventilatoren auf und ließen ihn in dieser Stellung verharren. Zong wurde zwei Monate lang auf diese Weise gefoltert.

Als Song am 28. Oktober 2013 nach 239 Tagen in Haft endlich freigelassen wurde, war sein Gesundheitszustand kritisch, selbst seine Fingernägel waren zerstört.

Die Wärter haben nichts zu befürchten

Die Wärter hatten sich im Vorfeld erkundigt, ob sie von Zongs Familienangehörigen etwas zu befürchten hätten. Sie waren zu ihm nach Hause gefahren und hatten dort herausgefunden, dass sein Vater und seine Frau krank waren. Als sie zu dem Schluss gekommen waren, dass Zongs Angehörigen sich nicht beschweren würden, misshandelten sie Zong nach Lust und Laune.

Oftmals verwenden die Wärter auch eine andere Methode, um sicherzugehen, dass die Verwandten die Misshandlungen nicht mitbekommen. Sie verlegen die Praktizierenden in Haftanstalten, die weit vom Wohnort der Angehörigen entfernt sind, sodass sie keine Möglichkeit haben zu erfahren, wie es den Praktizierenden geht.

Des Weiteren gehen die Wärter auch indirekt vor. Sie stiften die Gefängnisinsassen an, die Praktizierenden zu foltern. Wenn zum Beispiel ein Häftling einen Praktizierenden schwer misshandelt, wird er mit einer Verkürzung seiner Haftzeit belohnt. Wenn ein Praktizierender schließlich an den Folgen einer solchen Misshandlung stirbt, kann der Wärter ganz einfach die Schuld auf den Häftling schieben.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/1/22/144540.html

Chinesische Version:
上海提篮桥监狱对法轮功学员的隐蔽迫害

Veröffentlicht am:
25.01.2014

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Falun Gong-Praktizierende wurde vom Arbeitslager in die Gehirnwäscheeinrichtung gebracht (Shanghai, Bezirk Yangpu)

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) In China werden die Arbeitslager aufgelöst, aber die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden wird keineswegs gestoppt. Anstatt in Arbeitslagern, werden die Praktizierenden nun im Gefängnis und in Gehirnwäscheeinrichtungen verfolgt.

So geschah es der 59-jährigen Falun Gong-Praktizierenden, Li Huaiying. Sie wurde sie von Zuhause entführt und zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt. Nach der Auflösung des Arbeitslagers wurde sie am 18. April 2013 durch das Büro 610 der Bezirkspolizeibehörde direkt in die Gehirnwäscheeinrichtung im Pingliang Park gebracht und dort weiter verfolgt.

2012: Wohnungsdurchsuchung und Verhör

Am 16. August 2012 um 10 Uhr morgens kam Zhao Kuanyuan aus Wuhuan vom Nachbarschaftskomitee zu Li Huaiying nach Hause und ging gleich wieder. Kurz danach drängte eine Gruppe Polizisten ohne Uniform ins Li Huaiyings Wohnung. Sie durchsuchten alles und stellten die ganze Wohnung auf den Kopf. Danach nahmen sie Li Huaiying mit zum Feihong Zhilu Polizeirevier. Dort wurde sie ausgefragt, woher sie die Informationsmaterialien erhalten habe und wohin sie sie weitergegeben habe. Frau Li wurde auch gezwungen zu unterschreiben, dass sie nie mehr den Aushang voller Verleumdungen über Falun Gong im Wohngebiet zerreißen würde.

Li Huaiying klärte mutig die Polizisten über die wahren Umstände bezüglich Falun Gong auf. Sie riet ihnen, Falun Gong-Praktizierende gutherzig zu behandeln, damit sie bei den bevorstehenden Katastrophen in Sicherheit wären. Aber die Polizisten von Büro 610 hörten gar nicht zu, sie verhörten Li Huaiying abwechselnd, ohne ihr Mittag- und Abendessen zu geben.

Im Gefängnis: Leibesvisitation und Hungerstreik

Am gleichen Abend wurde Frau Li im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Yangpu eingesperrt. Dort führten drei oder vier Polizistinnen bei ihr eine Leibesvisitation durch. Sie zerrissen ihre Kleidung und zwangen sie, eine Gefängnisuniform anzuziehen. Als Frau Li das ablehnte, deckten die Polizistinnen ihren Körper mit einer Frotteedecke zu und warfen sie in die Gefängniszelle. Am zweiten Tag trat Li Huaiying in einen Hungerstreik, um sich gegen die Verfolgung zu wehren.

Zwangsernährung und Drogen im Gefängnishospital

Am vierten Tag brachten die Polizistinnen Frau Li ins Gefängnishospital, um sie mit Zwang zu ernähren. Unterwegs zogen die Polizistinnen mit Absicht ihre Handschellen hin und her, damit diese immer enger wurden. Frau Li taten die Hände so weh, als ob ihre Knochen gebrochen wären. Im Gefängnisspital wurde sie mit Methadon zwangsernährt. [Methadon ist ein vollsynthetisches Opioid mit starker schmerzstillender Wirkung und wird meistens beim Drogenentzugsprozess für Drogenabhängige benutzt. Bei Einnahme von großen Mengen wird man davon süchtig.] Dazu wurden Li Huaiying noch unbekannte Medikamente gespritzt. Kurz danach wurden ihre Lippen ganz trocken und rissig. In der Zwischenzeit schickte das Büro 610 noch weitere Personen, die Li Huaiying drohten, sie solle eine Garantieerklärung schreiben, dass sie auf das Praktizieren von Falun Gong verzichten würde. Sonst würde sie ins Arbeitslager gesteckt.

Am Rande des Todes zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt

Nach ein paaren Tagen bemerkten die Ärzten, dass Li Huaiying sich am Rande des Todes befand und ihre Füße eiskalt waren. Sie befürchten, dass Li im Spital sterben würde. Deshalb riefen sie eilig den Leiter des Büro 610 von Bezirk Yangpu herbei. Der Leiter gab sein Versprechen vor allen Ärzten, Krankenschwestern und Gefängnis-Pflegepersonal, dass Li Huaiying freigelassen würde. Aber zum Schluss wurde sie doch zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt.

2013: Zur Gehirnwäsche gebracht

Am 18. April 2013 wurde sie vom Arbeitslager direkt in die Gehirnwäscheeinrichtung im Pingliang Park des Bezirks Yangpu gebracht und weiter verfolgt. Sie hatte auch dort keine Freiheit und wurde 24-Stunden ganz streng überwacht. Ganztags wurde sie gezwungen, der Propaganda voller Verleumdung gegen Falun Gong zuzuschauen und zuzuhören. So wollte man sie zwingen, das Praktizieren aufzugeben. Zum Schluss haben es jedoch die Polizisten nicht geschafft. Frau Li Huaiying wurde nach Hause freigelassen.

Kein normales Leben mehr möglich

Bis heute kommen die Beamten vom lokalen Büro 610, die Polizisten, die Mitarbeiter vom Nachbarschaftskomitee Wuhuan noch oft zu Li Huaiying, um sie und ihre Familie zu belästigen. Die Familie wird ständig überwacht, abgehört und gejagt. Das normale Leben der Li Huaiying und ihrer ganzen Familie wurde zerstört.

  • Veröffentlicht am:
  • 01.01.2014

Praktizierende legt Einspruch ein gegen ungerechtes Urteil (Shanghai)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Shanghai, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Zhu Yumei wurde im September 2013 vor Gericht gestellt und zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Frau Zhu akzeptierte das Urteil nicht und appellierte an das mittlere Volksgericht Nr. 1 in Schanghai.

Der erste Prozess gegen Frau Zhu fand am 26. September 2013 im Gericht des Neubaugebietes Pudong in Schanghai statt. Die Staatsanwaltschaft in diesem Gebiet war für die Verfolgung von Frau Zhu verantwortlich. Die Generalstaatsanwälte Pang Zheng und Pan Li, der oberste Richter Xiao Bo und die Richter Wang Meiling und Shi Yaohui waren bei der Verhandlung anwesend.

Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen Frau Zhu und bezog sich auf Artikel 300 des Strafrechts, der lautet „mit Kult-Organisationen die Strafverfolgung sabotieren“. Frau Zhus Anwalt bat die Staatsanwälte, die Klausel oder den Gesetzesartikel zu zeigen, der besagt, dass Falun Gong ein Kult sei und Frau Zhu die Gesetze sabotiert habe.

Der oberste Richter Xiao Bo bat auch die Staatsanwälte, solche Beweise zu zeigen. Da es keine Rechtsgrundlage für solch eine Anschuldigung gibt, waren sie nicht in der Lage, zu reagieren.

Weil in solchen Fällen das Büro 610 die Fäden zieht, unterstützte am Ende das Gericht die Staatsanwaltschaft und verurteilte Frau Zhu zu Gefängnis. Die Rechtsgrundlage war immer noch Artikel 300 des Strafrechts und eine „richterliche Auslegung“ seitens des Obersten Gerichts und der Obersten Staatsanwaltschaft. Sowohl Frau Zhu Yumeis Verteidigungsargumente als auch die ihres Anwalts wurden ignoriert.

Dies war das erste Mal, dass der Oberste Richter Xiao Bo den Fall eines Falun Gong-Praktizierenden behandelte. Offenbar durch diese Ungerechtigkeit verlegen, senkte er den Kopf und konnte Frau Zhus Familie nicht in die Augen blicken.

Shi Yaohui jedoch hatte oft Falun Gong-Praktizierende verurteilt, und er war es, der das Urteil gegen Frau Zhu verlas.

  • Veröffentlicht am:
  • 12.12.2013

Alteingesessene Hochschullehrerin von Shanghai verfolgt

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) Eine Lehrerin an der Shanghaier Akademie für Gesundheitswissenschaften, wird mit Berufsverbot belegt: Sie darf ihre Studenten nicht unterrichten. Die Akademie verbietet ihr das. Dies geschieht auf Befehl des Büro 610 Shanghai und der Grund: Frau Zhang Shuqin praktiziert Falun Gong.

Frau Zhang wohnt in der Tiandeng Straße, Sunshine Green Park Anlage, Bezirk Xuhui in Shanghai. Die Akademie für Gesundheitswissenschaften ist eine Berufs- und Technische Hochschule, die gemeinsam von der Bildungskommission und der Gesundheits- und Familienplanungskommission Shanghai betrieben wird. Frau Zhang arbeitet seit 28 Jahren dort, seit Beendigung ihres Studiums.

Eine anerkannte kompetente Lehrerin

Frau Zhang wird von ihren Vorgesetzten und Kollegen gleichermaßen respektiert. Sie arbeitet hart, hat eine gute Beziehung zu ihren Kollegen, hilft ihnen oft, wenn Probleme auftauchen und ist eine sehr kompetente Lehrerin.

Ob sie ihren regelmäßigen Pflichten nachgeht oder ihre Vorgesetzten andere Dinge von ihr verlangen, selbst wenn sie nicht im Dienst ist oder Urlaub hat, Frau Zhang übernimmt bereitwillig jede Aufgabe, ohne sich zu beschweren.

Das geschah ihr bei der Verhaftung am Arbeitsplatz

Am 9. Oktober 2011 gegen 14:00 Uhr stürmten Wang Yu, Shen Xiaolei und zweite weitere Personen vom Büro 610 des Bezirks Changning in Frau Zhangs Büro. Sie durchwühlten es ohne Durchsuchungsbefehl, zerrten sie aus der Bibliothek im zweiten Stock in ein Polizeiauto und brachten sie am selben Abend in die Haftanstalt Changning.

Wegen ihres Bluthochdrucks und schnellen Herzschlags weigerte die Haftanstalt sich, Frau Zhang aufzunehmen; doch die Polizisten ließen sie einfach dort.

Die Akademie behielt ihren Endjahresbonus und ihr monatliches Gehalt ein.

Einbruch in die Privatwohnung – alte Dame misshandelt

Kurz darauf nahmen die Polizisten Wang Yu und Shen Xiaolei Frau Zhangs Hausschlüssel aus ihrer Handtasche. Sie fuhren zusammen mit einigen weiteren Personen (Anzahl unbekannt) zu ihrer Wohnung.

Als sie die Wohnung betraten, war Frau Zhangs 70-jährige Mutter überrascht und fragte: „Wie sind Sie in meine Wohnung gekommen?“ Die Polizisten beantworteten weder ihre Frage, noch zeigten sie Ausweise.

Sie schlossen die Fenster und die Tür, stießen die alte Frau auf das Sofa und schlugen sie, bis sie am ganzen Körper Blutergüsse hatte. Sie beschlagnahmten Bücher und Informationsmaterialien von Falun Gong, einen Computer, einen Drucker und weitere persönliche Besitztümer aus Frau Zhangs Wohnung. Bisher wurde nicht davon zurückgegeben.

Endlich freigelassen – Frau Zhang wehrt sich standhaft gegen Gehirnwäsche

Während ihrer Haft verlor Frau Zhang als Folge der Misshandlung viel Gewicht. Am 7. November 2011 wurde sie endlich freigelassen.

Als Frau Zhang Ende 2011 wieder zur Arbeit ging, schickte das Büro 610 Shanghai jedoch zweimal pro Woche Personen von der Gehirnwäscheeinrichtung Shanghai zu ihrem Arbeitsplatz. Sie wollten sie einer Gehirnwäsche unterziehen.

Diese Personen versuchten auch, sie dazu zu zwingen, einen sogenannten „Gedankenbericht“ zu schreiben, einen Aufsatz, der die Ergebnisse der Gehirnwäsche beschreibt. Frau Zhang weigerte sich beständig, ihnen Folge zu leisten. Am Schluss wurde die Gehirnwäsche mit einer sogenannten Podiumsdiskussion beendet.

Einige Namen und Telefonnummern von an der Verfolgung beteiligten Personen:

Jiang Yiqiong (蒋绮琼): +86-18901896121
Ein Mann mit Nachnamen Xu (徐): +86-18918502066
Ein Mann mit Nachnamen Huang (黄): +86-18918502081
Bei der Verhaftung beteiligt:
Personal mit Nachnamen Wang und Zheng
Personen vom Nachbarschaftsbüro des Sunshine Green Park, des Büro 610 des Bezirk Xuhui und des Haushaltsmeldeamtes

  • Veröffentlicht am:
  • 03.12.2013

Wurde der Generaldirektor vergiftet?

Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai, China

(Minghui.org) Der Generaldirektor eines Logistikunternehmens in Shanghai schwebt zurzeit im Gefängniskrankenhaus Shanghai in Lebensgefahr. Sein Name: Pang Guangwen. Er ist Falun Gong-Praktizierender, 36 Jahre alt und wird seit dem Jahr 2012 grausam verfolgt, weil er an seinem Glauben festhält. Minghui berichtete darüber [1].

Am 27. April 2012 wurde er, zusammen mit seinem Geschäftspartner Herrn Zhao, der ebenfalls Falun Gong praktizierte, von einer Gruppe Polizisten verhaftet. Herr Zhao verstarb bereits infolge der Verfolgung. [2]

Die meisten der Polizisten waren in Zivil und nur zwei waren uniformiert. Keiner der Beamten zeigte seinen Ausweis.

Herr Zhao und Herr Pang wurden damals beide in der Haftanstalt Changning eingesperrt.

Folter während der Haft

Herr Pang wurde in der Haftanstalt mit einer Vorrichtung gefoltert, die gleichzeitig seine Hände und seine Füße fesselte. Diese Folter hielt eine Woche an und begann am 14. Mai 2012. Er wurde nicht einmal befreit, wenn er die Toilette benutzen musste. Als Folge konnte er nicht mehr aufrecht stehen.


Folterdarstellung: Hände und Füße gefesselt

Aus Protest gegen die Misshandlung trat Herr Pang am 22. Mai 2012 in den Hungerstreik. Danach wurde er am 24. Mai zwangsernährt, während er an einen Eisenstuhl gefesselt war. Wegen der grausamen Zwangsernährung musste er sich übergeben und blutete aus der Nase.

Gefängniskrankenhaus: Die Folter geht weiter

Am 27. Mai 2012 wurde er in lebensbedrohlichem Zustand in das Gefängniskrankenhaus Shanghai gebracht. Dort wurde er an ein Bett gefesselt und täglich zwangsernährt. Man spritzte ihm auch unbekannte Medikamente, wodurch sich seine Muskeln zurückbildeten. Er verlor sehr schnell über 33 kg.

Zur medizinischen Behandlung freigelassen

Am 1. August 2012 wurde Herr Pang dank der aufrichtigen Unterstützung durch die Öffentlichkeit in China und in Übersee endlich zur medizinischen Behandlung freigelassen. Vor seiner Freilassung erpresste die Staatssicherheitsabteilung Changning von seiner Familie 20.000 Yuan, die sie nie zurück erhielt.

Herr Pang erklärt die wahren Umstände der Verfolgung und wird erneut festgenommen

Am 5. Juli 2013 informierte ein Gericht Herrn Pang, dass er am 11. Juli um 14:30 Uhr für eine Verhandlung zu erscheinen hätte. Am 8. Juli ging er zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter zum Büro 610 des Bezirks Changning, um mit dem dortigen Leiter, Wei Guozong zu sprechen. Der war jedoch nicht erreichbar und so traf Herr Pang stattdessen auf Wang Guangcai aus Zimmer 509.

Herr Pang erklärte ihm die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong und bat ihn, die Verhandlung abzusagen. Stattdessen verhafteten Wang und seine Agenten Herrn Pang sofort und die Agenten verprügelten die beiden Frauen. Um gegen die Verfolgung zu protestieren, trat Herr Pang wieder in einen Hungerstreik.

Unrechtmäßige Verhandlung

Gegen 14:30 Uhr am 11. Juli 2013 wurde Herr Pang vor das Gericht Changning gestellt. Er wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Herr Pang wurde mit verbundenen Augen in das Gericht und auch wieder heraus gebracht. Er sprach die ganze Zeit kein Wort. Seine Familie hatte Rechtsanwalt Guo Haiyue engagiert, um ihn zu verteidigen. Doch die Verteidigung wurde zweimal vom Richter unterbrochen.

Herr Pang schwebt in Lebensgefahr

Am 19. Juli wurde er in das Gefängniskrankenhaus Shanghai gebracht, wo er an ein Bett gefesselt und zwangsernährt wurde.

Sein Zustand hat sich beständig verschlechtert und nun erbricht er, was immer er isst. Er kann nichts bei sich behalten und schwebt in Lebensgefahr. Ähnliche Symptome zeigten sich auch bei anderen Praktizierenden, die vermutlich durch Lebensmittelvergiftung an den Folgen der Verfolgung starben.

[1] Pang Guangwen aus Shanghai 17 Tage im Hungerstreik aus Protest, an sein Krankenhausbett gefesselt zu sein (Foto) (http://de.minghui.org/artikel/69786.html)

[2]Todesmeldung: Geschäftsmann stirbt nach nur zwei Monaten Haft im Gefängnis (Foto)
http://de.minghui.org/artikel/75950.html

An der Festnahme von Herrn Pang und Herrn Zhao beteiligt:

Polizist Tang Ping aus der Großgemeinde Sanzao, sowie ein namentlich nicht bekannter Polizist der Polizeistation Jiangsulu, Bezirk Changning.

Weitere Verfolger:

Leiter des Büro 610 des Bezirks Changning: Wei Guozong (Adresse: Zimmer 501, Yuyuan Straße 1173, Bezirk Changning)
Angestellter Beamter des Büro 610: Wang Guangcai aus Zimmer 509

  • Veröffentlicht am:
  • 27.11.2013

Luftverschmutzung in China: Auch Shanghai versinkt in Smog

Smog_in_Shanghai
Kaum noch zu erkennen war gestern die Skyline von Shanghai: Die ostchinesische Metropole erreichte den höchsten Grad der Luftverschmutzung.

Epoch Times, Freitag, 8. November 2013 07:03

Am 7. November wurde die chinesische Business-Metropole Shanghai von schwerer Luftverschmutzung betroffen. Nach Berichten des Shanghaier Umweltamtes erreichte der Luftqualitätsindex (AQI, Air Quality Index) am 07.November um 14:00 Uhr den Wert von 300 (PM2.5), was nach internationaler Definition der höchsten Stufe der Luftverschmutzung entspricht.

Die meisten Schulen verboten Kindern, an diesem Tag draußen zu spielen. Am Yangtze Promenaden Bund trugen Touristen Mundschutz-Masken.Wie Shanghaier Medien berichteten, versank die Stadt bereits am Tag davor in Smog. Shanghaier Bürger sprachen im Internet von ihrem Unbehagen und einer nannten die Luftverschmutzung unerträglich.

Schwerer Smog sucht Mittelchina heim

Im Vergleich zu Shanghai ist die Lage in Peking jedoch noch schlimmer: Ende Oktober und Anfang November erlebte die chinesische Hauptstadt vier Tage schwere Luftverschmutzung hintereinander.

Am 2. November berichtete Chinas Wetterdienst bei einer Pressekonferenz, dass es im Herbst 2013 zu wesentlich mehr Smog-Tagen kam, als in den vergangenen Jahren. In Mittelchina, das sich geographisch von Peking bis in die Provinzen Hebei und Henan erstreckt, gab es seit Anfang Oktober mehr als fünf Smog-Tage, in einigen Regionen sogar bis zu 20 Smog-Tage. Das entspricht fünf bis zehn Tagen mehr als im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre.

Shanghai: Polizei fälscht „Beweise“, um ungerechtfertigte Gefängnisstrafen durchzusetzen

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Shanghai, China

(Minghui.org) Vieles läuft in China verkehrt herum: An einer Straßenkreuzung Plakate anzubringen, die die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong aufklären, wird als Verbrechen geahndet. Verurteilungen zu hohen Gefängnisstrafen und Arbeitslager sind der Preis für diese mutige und aufrichtige Tat.

Genau dies widerfuhr den beiden Frauen Yuan Xiaolan und Zhang Xiaoying aus Shanghai. Am 13. August 2013 wurden sie vor Gericht gestellt, Frau Yuan zu fünf Jahren und Frau Zhang zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Polizisten fälschen „Beweise“

Frau Yuan, ehemalige Betreuerin der Falun Gong Übungsstelle in Shanghai sowie Frau Zhang wurden am 19. Januar 2013 von den Polizisten Hu Jianjian und He Wenrong von der Polizeistation der Ost-Nanjing Straße festgenommen, weil sie an der Straßenkreuzung der Süd Suzhou Straße und Xinqiao Straße des Bezirks Jiangti Plakate über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong anbrachten. Der Polizist Zhang Jianwei aus der Staatssicherheitsabteilung brachte sie zur Polizeistation. Als Polizisten der Staatssicherheitsabteilung Huangpu ihren Fall bei der Staatsanwaltschaft einreichten, wurde dieser aufgrund „ungenügender Beweise“ abgewiesen.

In der Zwischenzeit nahm Frau Yuans 90-jährige Mutter all ihre Kraft zusammen und ging viele Male zum Büro der Staatssicherheit, um dort die Freilassung ihrer Tochter zu fordern. Aber die Polizisten setzten der alten Dame schwer zu. Sie dachten gar nicht daran, ihre Tochter freizulassen, sondern fabrizierten weitere „Beweise“ gegen sie und reichten ihren Fall nochmal bei der Staatsanwaltschaft ein.

Jahrelange Haft im Frauengefängnis

Die beiden Frauen Yuan und Zhang waren wiederholte Male verfolgt worden. Frau Yuan wurde im Jahr 2001 festgenommen und gezwungen, sich einer Gehirnwäsche zu unterwerfen. Im Jahr 2003 verurteilte man sie zu sechseinhalb Jahren Gefängnis. Sie kam in das Frauengefängnis Shanghai, wo erst 2009 freigelassen wurden. Seitdem ist sie die hauptsächliche Betreuungsperson ihrer alten Mutter. Ihre kürzliche Festnahme und Verurteilung verursachten ihrer Familie viel Kummer.

Frau Zhang wurde im Jahr 2003 von Polizisten des Bezirks Zhabei festgenommen, vor Gericht gestellt und ebenfalls zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Auch sie kam damals ins Frauengefängnis Shanghai. Ihre kürzliche Verurteilung zu vier Jahren Gefängnis ist zweifellos ein weiterer Schlag für ihre Familie.

Viele illegale Verurteilungen in Shanghai im 1. Halbjahr 2013

Viele Falun Gong-Praktizierende aus Shanghai wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 unrechtmäßig festgenommen, angeklagt, vor Gericht gestellt und verurteilt. Nachfolgend ist eine Liste dieser Praktizierenden und ihren Haftstrafen: Frau Zhang Yi wurde zu viereinhalb Jahren verurteilt, Frau Hu Zhongti zu dreieinhalb Jahren, Frau Yuan Hongying (eine ältere Dame) zu dreieinhalb Jahren, Frau Rong Huijun zu vier Jahren, Frau Li Meizhen zu vier Jahren, Frau Gao Qinmei zu vier Jahren, das Urteil der Frau Tong Xiaodi ist nicht bekannt, Frau Zhou Chenghao zu vier Jahren, Frau Zhou Huijuan zu dreieinhalb Jahren, Frau Bai Gendi zu sechseinhalb Jahren, Frau Yao Yuhua zu sechs Jahren und Frau Zhou Shumei zu vier Jahren.

Frau Yuan und Frau Zhang sind momentan in der Haftanstalt des Bezirks Huangpu eingesperrt.

Involvierte Personen:

Zhang, Direktor der Polizeistation der Ost Nanjing Straße: +86-15962150996 (Mobil)
Zhang Qiwei, Chef der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Huangpu: +86-21-63280123 Ext. 33902 (Büro), +86-21-63518302 (Büro)

  • Veröffentlicht am:
  • 31.10.2013