Ruf nach Gerechtigkeit und Menschenrechten beim Besuch des chinesischen Präsidenten in den USA

5. April 2016

(Minghui.org) Gleich am ersten Tag seines Besuches in Washington DC begegnete der chinesische Präsident Xi Jinping dem Aufruf, den Haupttäter der Verfolgung von Falun Gong vor Gericht zu bringen – Chinas Ex-Parteichef Jiang Zemin.

Xi traf am 30. März 2016 zu einem zweitägigen Gipfeltreffen über Nuklearsicherheit in der Andrews Air Force Base ein. Regierungsführer aus 50 Ländern nahmen an dem Gipfel teil.

Falun Gong-Praktizierende hielten vor Xis Hotel Spruchbänder hoch, auf denen die Worte „Falun Dafa ist gut“ und „Bringen Sie Jiang Zemin vor Gericht“ standen. Jiang Zemin hat die nunmehr 17 Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong befohlen, sie durchgesetzt und sie die ganzen Jahre hindurch gelenkt.

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Falun Gong-Praktizierende halten Spruchbänder vor Xis Hotel. Das weiße Transparent mit der blauen und schwarzen Aufschrift lautet: „Bringen Sie Jiang Zemin vor Gericht!“

Der Kongressabgeordnete Chris Smith ruft Obama auf, das Menschenrechtsthema zu erörtern

Vor dem bilateralen Obama-Xi Treffen am 31. März 2016 hatten der Vorsitzende der Congressional Executive Commission on China (CECC) [1] , der Abgeordnete Chris Smith und der Stellvertreter der CECC, Senator Marco Rubio, an Präsident Obama geschrieben und ihn gedrängt, bei seinem Treffen die Menschenrechte zu erörtern.

Bei einer Pressekonferenz anlässlich Xis Besuch vor dem Capitol Hill am 29. März 2016 sagte Smith: „Wenn beim Obama-Xi Treffen in dieser Woche die Menschenrechte wieder beiseitegeschoben werden, ist dies nicht nur eine gewissenlose Preisgabe der besten und intelligentesten Menschen Chinas, die heute unter Haft, Folter und Tod leiden, sondern auch ein riesiger, strategischer Fehler.

Die USA können nicht kleinlaut ‚Besorgnisse über Menschenrechte ansprechen‘, wenn immer deutlicher werde, dass unsere Sicherheit und unser wirtschaftliches Interesse in Bezug auf China nicht ohne dramatische Verbesserungen der Menschenrechte und Fortschritte in der Rechtsstaatlichkeit sichergestellt werden“, sagte Smith weiter.

Kürzlich sei die Resolution 343 vom außenpolitischen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses vorgelegt worden. Diese Resolution habe zum Ziel, dem staatlich zugelassenen Organraub in China ein Ende zu bereiten. Zu diesem Thema werde es noch weitere Kongressanhörungen geben, sagte Chris.

Er schlug vor, dass die Gräueltat des Organraubs in China auch bei dem Obama-Xi Treffen angesprochen werde.

10.000 Unterschriften in Washington D.C. unterstützen die Strafanzeigen gegen Chinas Ex-Staatschef

Frau Wang Chunrong, ehemalige Geschäftsführerin einer Revisionsfirma in China, schloss sich dem Appell am 31. März vor Xis Hotel an.

Frau Wang, die nun in Washington DC lebt, war in China wegen ihres Glaubens an Falun Gong schwer gefoltert worden.

Sie berichtete der Presse, dass seit letztem Mai über 200.000 Falun Gong-Praktizierende gegen Jiang Zemin Strafanzeigen erstattet hätten. Bis jetzt hätten über 10.000 Einwohner von Washington D.C. eine Petition zur Unterstützung der Strafanzeigen unterschrieben.

„Die unterschriebenen Petitionen wurden an die Oberste Staatsanwaltschaft in China geschickt”, sagte Frau Wang. Und die Unterschriftensammlung gehe weiter.

Die Aufrufe und Proteste außerhalb der Konferenz haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien auf sich gezogen.

[1] China-Exekutiv-Kommission des US Kongresses

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/2/156137.html

Chinesische Version vorhanden
习近平抵华府 法轮功学员吁法办江泽民

Rubrik: Kundgebungen

Washington DC: Shen Yun präsentiert einen Schatz der Menschheit

26. Februar 2016 | Von dem Minghui-Korrespondenten Li Jingfei

(Minghui.org) Im zehnten Jahr in Folge ist Shen Yun Performing Arts im Kennedy Center in Washington DC aufgetreten, dieses Jahr vom 15. bis 21. Februar. Die meisterhafte Tanz- und Musikproduktion hat Theaterbesucher aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Bereichen angezogen.

Alle drei Aufführungen an diesem Wochenende waren ausverkauft.

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Shen Yun Performing Arts präsentierte vom 16. bis zum 21. Februar sieben Vorstellungen im Kennedy Center Opera House in Washington DC.

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Schlussapplaus bei der Matineevorstellung am Sontag, den 21. Februar

Kardinal: Shen Yun „berührt etwas wunderbar Spirituelles in allen von uns“

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Kardinal Donald Wuerl, der sechste Erzbischof von Washington

„Diese Aufführung war dramatisch, dynamisch, energiegeladen und sehr kreativ“, sagte Kardinal Donald Wuerl, der sechste Erzbischof von Washington.

„Ich meine, dass uns etwas sehr stark verbindet“, erklärte er. „Es ist das Verständnis, dass es in jedem von uns einen Funken des Göttlichen gibt.“

„Es berührt etwas wunderbar Spirituelles in allen von uns“, fügte der Kardinal hinzu.

Ehemaliger Sonderberater: Shen Yun stellt universelle Werte dar

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Burton Wides, Anwalt und ehemaliger Sonderberater von Präsident Jimmy Carter

„Es ist eine solch wunderschöne Show. Die verschiedenen spirituellen Traditionen und ethnischen Traditionen leben immer noch“, bekundete Burton Wides, Anwalt und ehemaliger Sonderberater von Präsident Jimmy Carter. Es war insgesamt das fünfte Mal, dass er sich die Aufführung des Ensembles angeschaut hatte.

Shen Yun Werte stelle Werte dar, sagte er, die in der gesamten Menschheit universell seien. „Ich glaube, dass die besten Werte der Menschheit für die guten Menschen überall gleich sind, wie Güte, Barmherzigkeit und Wahrheit.“

Pensionierter Richter: Chinesische Kultur ist „in dieser Aufführung wirklich sehr lebendig“

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Der pensionierte Richter Marcus Williams

Der pensionierte Richter Marcus Williams ist an chinesischer Kultur ganz besonders interessiert. Sein Interesse wurde von Shen Yun „auf vielen Ebenen“ befriedigt.

„Gelinde gesagt, ist es völlig spektakulär“, meinte Herr Williams. „Die chinesische Tradition und Kultur ist sehr tiefgehend und reichhaltig und in dieser Aufführung wirklich sehr lebendig.“

Ehemaliger Assistant Secretary der Navy: „Frieden, Hoffnung, Glück“

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B.J. Penn (links), ehemaliger Assistant Secretary der Navy, und Professor Sen Nieh

B.J. Penn, ein ehemaliger Assistant Secretary der Navy, wurde vor allem von den Liedtexten der Sänger bei Shen Yun angerührt, besonders von den Liedtexten „Texte für das Herz“ und „Texte, um danach zu leben“.

Er fand die gesamte Vorstellung sehr positiv und „eine gute Art und Weise, wie unser Leben zu leben ist“. Drei Worte seien ihm haften geblieben: „Frieden, Hoffnung, Glück“.

„Zugegebenermaßen gibt es da draußen in der Welt böse Menschen“, sagte er, „aber wir dürfen uns nicht von ihnen unterkriegen lassen. Wir müssen das Richtige tun.“

Wirklich ganz besonders

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Nancy Steorts, ehemalige Vorsitzende der US-amerikanischen Kommission für Produktsicherheit bei Verbrauchsgütern

„Es war kraftvoll. Ich war völlig fasziniert“, meinte Nancy Steorts. Sie ist führende Sicherheitsberaterin und ehemalige Vorsitzende der US-amerikanischen Kommission für Produktsicherheit bei Verbrauchsgütern.

„Es hat mein Herz berührt und meine Seele“, sagte sie. „Alles war einfach ganz besonders. Ich nahm die Botschaft auf, dass wir alle einen Teil in uns haben, der göttlich ist. Und dass wir alle aus einem bestimmten Grund hier sind, aber dann wieder in den Himmel zurückkehren. Und ich halte dies für wirklich sehr bedeutsam. Die Art und Weise, wie es dargestellt wurde, war fabelhaft.“

Eine göttliche Vorstellung über das Göttliche und unsere Natur, die weiterlebt

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Dave Wallace, republikanischer Kandidat für den Senatorenposten für Maryland

„Alles an dieser Darbietung spiegelt die Schönheit des Menschen in den Augen Gottes wider“, sagte Dave Wallace, der republikanische Kandidat für den Senatorenposten für Maryland.

„Es bringt Freude in unser Herz, weil wir erkennen, dass Gott die Kontrolle hat.“ Für Dave Wallace ist Shen Yun „eine göttliche Vorstellung über das Göttliche und unsere Natur, die weiterlebt“.

Er teilte seine Erkenntnis aus dieser Vorstellung mit: „Wenn wir durchs Leben gehen, müssen wir immer daran denken, dass wir ein Werkzeug des Guten auf dieser Welt sein müssen.“

Befreiung durch die spirituelle Dimension

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John Convey, Professor an der Catholic University of America

„Alles in der Show hat mir Freude gemacht“, erklärte John Convey, Professor an der Catholic University of America. Ihm gefielen sowohl die spirituellen als auch die künstlerischen Aspekte der Aufführung.

Herr Convey beschrieb sein Verständnis folgendermaßen: „Befreiung durch die spirituelle Dimension. Die Tatsache, dass wir alle als Menschen miteinander verbunden sind, jedoch auch mit dem Himmel verbunden sind. Wir kommen vom Himmel und gehen zurück in den Himmel.“

Grußbotschaften für Shen Yun von den Volksvertretern in Washington DC und Maryland

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Shen Yun erhielt Grußbotschaften von:
(obere Reihe v.l.n.r.) Eleanor Holmes Norton, US-Repräsentantin für Washington DC, John K. Delaney, US-Repräsentant für Maryland, Donna F. Edwards, US-Repräsentantin für Maryland, Steny Hoyer, US-Repräsentant für Maryland, Chris Van Hollen, US-Repräsentant für Maryland, Jud Ashman, Bürgermeister von Gaithersburg, MD
(mittlere Reihe v.l.n.r.) David Fraser-Hidalgo, Landesdelegierter von Maryland, Kathleen M Dumais, Landesdelegierte von Maryland, Aruna Miller, Landesdelegierte von Maryland, Brian J Feldman, Staatssenator von Maryland, Jill Carter, Landesdelegierte von Maryland
(untere Reihe v.l.n.r.) Isiah Leggett, geschäftsführender Beamter des Kreises Montgomery, Maryland, Beryl L Feinberg, Stadträtin von Rockville, Julie Palakovich Carr, Stadträtin von Rockville, Mark Pierzchala, Stadtrat von Rockville, Bridget Donnell Newton, Bürgermeisterin von Rockville, Virginia D Onley, Stadträtin von Rockville.

Shen Yun wird seine Tournee durch die Vereinigten Staaten fortsetzen mit Vorstellungen am 24. Februar in Springfield, Illinois, am 27. Februar in Cincinnati, Ohio und vom 2. bis 13. März in New York. Informationen zu Tickets und Aufführungsterminen (auch in Europa) unter: http://shenyun.com.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/2/24/155683.html

Chinesische Version vorhanden
美首都各界观众欣赏神韵演出

Rubrik: Shen Yun Performing Arts

Chinas Präsident Xi Jinping besucht Washington DC – Einwohner unterstützen rechtliche Schritte gegen einen seiner Vorvorgänger

28. September 2015 | Von Xia Yanchu, Minghui-Korrespondent in Washington DC

(Minghui.org) Als der chinesische Präsident Xi Jinping am 24. September 2015 in Washington DC ankam, entfalteten Falun Gong-Praktizierende in der Nähe seines Hotels an der Connecticut Avenue ihre Transparente mit Aufschriften wie „Falun Dafa ist gut“, „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“, „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“.

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Falun Gong-Praktizierende fordern in der Nähe von Xis Hotel, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen.

Als Ortsansässige und Touristen erfuhren, wie Falun Gong vom kommunistischen Regime in China immer noch verfolgt wird, äußerten sie ihre Unterstützung für den friedlichen Widerstand der Praktizierenden.

Chris Sherlock, ein Fotograph aus der Gegend von Washington DC, beobachtete die petitionierenden Praktizierenden lange. Er sagte: „Ich unterstütze Sie und Ihre Praktik ganz und gar. Ich meine, dass es eine wunderschöne, friedliche gewaltlose Übungsform ist. Sie ist sehr vorteilhaft. Und ich kann es an den Falun Gong-Praktizierenden sehen, wie friedlich und strahlend sie aussehen. Ich bin interessiert daran, mehr über Falun Gong zu erfahren und die Übungen zu machen.“

Chris, der früher in Taiwan gelebt hatte, ist die Verfolgung, die in Festlandchina stattfindet, bekannt. „Die Verfolgung von Falun Gong-Mitgliedern ist eine große Tragödie. Ich glaube, dass die Regierung das aus Angst macht. Sie glauben, dass es eine Bedrohung für sie ist, wenn die Leute zusammenkommen und das praktizieren; sie fühlen sich bedroht, immer wenn Leute zusammenkommen, auch, wenn es eine gewaltlose, friedliche Sache ist.“

Zu den Strafanzeigen gegen Jiang Zemin meinte Chris: „Es ist klar, dass Menschen, die gefoltert oder getötet haben, vor Gericht gehören. Sie sollten für ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit angezeigt werden. Das sind barbarische Taten. Das Töten von unschuldigen Menschen, eigentlich Töten überhaupt.“

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Dr. Peter Huijing und seine Frau Trudi

Dr. Peter Huijing, Professor für Physiologie aus den Niederlanden, weilte auf Besuch in Washington DC. Als er von der Petition zur Unterstützung der Anzeigen gegen Jiang hörte, wurde ihm klar, warum die chinesische Botschaft ein sogenanntes „Willkommensteam“ organisiert hatte: um die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden zu versperren. Sein diesbezüglicher Kommentar: „Das [das Zustellen der Transparente] sagt ja schon alles!.“

Dr. Huijing hatte bereits durch die niederländischen Medien über die Verfolgung von Falun Gong erfahren. Er sagte: „Sie [die Kommunistische Partei Chinas] sollte in Betracht ziehen, dass es auch für ihre Bürger Freiheit geben sollte. Besonders, wenn sie in andere Länder kommen, sollten sie die Freiheit der Menschen in den anderen Ländern respektieren.“

Dr. Huijing sagte zu den jungen Leuten, die mit ihren roten Fahnen die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden versperrten, dass ihr Handeln falsch sei. Er blieb fast zwei Stunden und setzte sich dafür ein, dass die Redefreiheit der Falun Gong-Praktizierenden gewährleistet blieb.

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Dannette Koyano

Dannette Koyano hatte schon über die Verfolgung und den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China gehört. Sie erzählte, dass ihre Mutter im Jahr 1949 aus Festlandchina hatte fliehen müssen, als nämlich die Kommunisten die Macht ergriffen. Als Frau Koyano von der Flut von Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erfuhr, sagte sie, dass sie den Anzeigeerstattern sagen wolle: „Bleibt stark und wachsam. Obwohl wir durch viele Meilen und durch Meere getrennt sind, hören die Menschen Sie doch.“

Die ortsansässige Nina Teete sagte, dass sie die Strafanzeigen von Falun Gong gegen Jiang Zemin voll und ganz unterstütze. Sie sagte, dass er [Jiang Zemin] strafrechtlich verfolgt werden solle. Nina ist aus der früheren Sowjetunion nach Amerika immigriert und erinnert sich, dass eine große Zahl von Russen unter der kommunistischen Herrschaft ums Leben kam.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/26/152702.html

Chinesische Version vorhanden
习近平抵达华府 民众支持法轮功诉江反迫害(图)

Rubrik: Kundgebungen

Kundgebung in Washington DC unterstützt die Strafanzeigen gegen den chinesischen Ex-Staatschef (Fotos)

9. August 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Washington DC

(Minghui.org) Am 2. August 2015 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende in der National Mall in Washington DC eine Kundgebung, um die Anzeigenwelle gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu unterstützen.

Über 120.000 Falun Gong-Praktizierende und deren Angehörige haben seit Ende Mai Strafanzeigen gegen Jiang gestellt. Sie fordern von der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und dem Obersten Volksgericht, dass sich Jiang Zemin für seinen Machtmissbrauch bei der Initiierung der Verfolgung von Falun Gong in China vor Gericht verantworten soll.

Sie haben Jiang angezeigt wegen rechtswidriger Gefängnisstrafe, weil er die Bürger ihres verfassungsmäßigen Rechtes auf Glaubensfreiheit beraubte, seine Macht missbrauchte und viele weitere Verbrechen beging.

Jiang initiierte am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong und etablierte das Büro 610. Er stellte dieses Büro über die Polizei und das Justizwesen, damit es seine Weisungen ausführte.

Im Laufe der vergangenen 16 Jahre wurde bestätigt, dass über 3.800 Falun Gong-Praktizierende zu Tode gefoltert wurden. Die tatsächliche Anzahl ist wahrscheinlich weitaus höher, da derartige Informationen in China streng zensiert werden.

Die Strafanzeigen kommen aus 22 Provinzen, 4 Stadtgemeinden, 5 autonomen Gebieten, aus Hongkong, China und aus 25 anderen Ländern.

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Falun Gong-Praktizierende im Einkaufszentrum in DC; auf dem Transparent links steht: „Unterstützt die 120.000 Personen, die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin gestellt haben. Der Wille dieser Menschen kann nicht ignoriert werden.“ Auf dem Spruchband rechts: „Strafanzeigen gegen Jiang Zemin zu unterstützen, ist patriotisch.“

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Auf dem Transparent steht: „Bringt Jiang wegen seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht.“

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Die Praktizierenden informieren die Touristen über die Hintergründe der Verfolgung.

Die Folter machte ihn zum Invaliden

Mehrere Praktizierende, einschließlich einiger, die in China gefoltert worden waren, sprachen bei der Kundgebung. Einer von ihnen, Herr Huidong Zhang, eine ehemalige Führungskraft in China, wurde zum Invaliden und war gezwungen, in die Vereinigten Staaten zu fliehen.

„Am Morgen des 7. August 2001 wurde ich in Dalian, Provinz Liaoning, China, verhaftet“, sagte Herr Zhang. „Die Polizisten wickelten mir ein Seil um den Hals und zogen es zu, bis ich bewusstlos wurde. Dann brachten sie mich zur Polizeiwache in der Xiuyue-Straße und verhörten mich bis 4:00 Uhr morgens des nächsten Tages.

Nach dem Verhör versuchte ich zu entkommen, aber ein Polizist fand mich. Ich sprang aus dem Fenster in der Toilette im fünften Stock, um aus dem Gebäude zu fliehen. Dadurch zog ich mir mehrere Splitterfrakturen zu.

Dann brachte mich die Polizei ins Krankenhaus in Dalian. Nachdem sie vom Arzt erfahren hatten, dass ich wahrscheinlich auf Dauer gelähmt sein würde, informierten sie meinen Vater. Sie ließen mich an der Tür der Notaufnahme zurück und eilten weg.

Ich hatte mir den Knöchel gebrochen und die Knochen beider Füße waren zertrümmert. Mein linkes Fersenbein und mein Lendenwirbel waren zertrümmert und meine Stirn und Nase waren gebrochen. Ich war zum Invaliden geworden und brauchte einen Rollstuhl oder Krücken, um gehen zu können.

Ich praktizierte weiter Falun Gong und erholte mich nach vier Monaten. Nun kann ich wieder gehen.“

Eine andere Praktizierende, Frau Qiuying Wang, wurde in China oftmals verhaftet und eingesperrt. Sie sagte: „Im April 2000 ging ich zum Platz des Himmlischen Friedens, um für Falun Gong zu appellieren und wurde verhaftet. Zuerst sperrten sie mich in die Haftanstalt in Fengtai und im Juni 2000 kam ich dann ins Verschickungscenter in Tuanhe.“

„Einmal zwangen sie mich um 10:00 Uhr morgens, meine Kleidung auszuziehen. Ich musste von 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr, teilweise in der heißen Sonne, in der Hocke sitzen. Wenn ich mich bewegte, folterten mich die Polizisten mit elektrischen Schlagstöcken. Außerdem gaben sie mir kein Wasser zu trinken.

Weil so viele Praktizierende inhaftiert waren, gab es nicht genügend Zellen, daher wurden wir in Abstellräume gesperrt. Wir durften nur selten zur Toilette gehen oder duschen. Dadurch bekamen viele von uns die Krätze.

Unter diesen rauen und schmutzigen Bedingungen mussten wir Zwangsarbeit verrichten. Sie zwangen uns Essstäbchen zu verpacken. Um die Quote zu erfüllen, mussten wir manchmal die ganze Nacht lang arbeiten.“

Tourist: Reporter auf der ganzen Welt sollten diese Geschichte berichten

Die Kundgebung zog viele Touristen an. Sie blieben stehen und hörten den Rednern zu oder lasen die Informationsplakate, um mehr über Falun Gong und die Verfolgung zu erfahren.

Julie Schechter, eine Touristin aus Florida sagte: „Ich weiß jetzt von der Verfolgung und von dem, was in China geschieht.

Es ist schrecklich. Wir wissen vom Völkermord gegen die Juden. Das hätte nie wieder geschehen dürfen, weder in China noch irgendwo anders“, sagte sie.

Sie sagte, dass Reporter auf der ganzen Welt darüber berichten sollten, um allen, die verfolgt werden, zu helfen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/8/6/151922.html

Chinesische Version vorhanden
诉江民众逾十二万 美国首都集会声援(图)

Rubrik: Kundgebungen

Washington DC: Kundgebung vor der chinesischen Botschaft unterstützt die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin (Fotos)

5. Juli 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Washington DC

(Minghui.org) Am 26. Juni 2015 hielten Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer vor der chinesischen Botschaft in Washington DC eine Kundgebung ab, um die jüngste Bewegung der Opfer der Verfolgung in China zu unterstützen. Die Opfer haben Strafanzeige gestellt gegen Jiang Zemin, das ehemalige Oberhaupt des chinesischen Regimes, der die Verfolgung 1999 im Alleingang initiiert hatte.


Vor der chinesischen Botschaft in Washington DC; auf dem blauen Transparent steht: „Beendet jetzt die Verfolgung von Falun Gong“.

Anzeigen-Flut in China

Zwischen dem 19. und 25. Juni 2015 stellten laut der Minghui-Website 13.109 Praktizierende und deren Angehörige Strafanzeige gegen Jiang.

Zuvor hatte die Minghui-Website zwischen Anfang Mai und dem 18. Juni 2015 bereits über 9.700 Strafanzeigen von über 1.400 Landkreisen (oder Städten) in 29 Provinzen erhalten. In den Strafanzeigen wird Jiang beschuldigt, die Verfolgung von Falun Gong in China eingeleitet, intensiviert und aufrechterhalten zu haben.

Die Strafanzeigen wurden nicht nur von Praktizierenden in China gestellt, sondern auch von 64 Praktizierenden, die aus China entkommen waren und mittlerweile verstreut in 18 Ländern leben, wie in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Frankreich, England, Malaysia, Thailand, Japan und in anderen Ländern.

Die Strafanzeigen wurden zum Obersten Volksgericht und zur Obersten Volksstaatsanwaltschaft in Peking geschickt, bevor die Praktizierenden die Minghui-Website benachrichtigten.

Sieben Praktizierende von Washington DC stellen Strafanzeigen

Bei der Kundgebung sprachen sieben Praktizierende aus dem Großraum Washington DC über ihre kürzlich gestellten Strafanzeigen und zeigten die Kopien der Strafanzeigen.


Die Praktizierenden Herr Zhang Huidong, Frau Ma Chunmei, Frau Wang Chunying, Frau Yu Jing, Frau Wang Chunrong, Frau Wang Qiuying und Frau Liu Jianing (von links) mit den Kopien ihrer Strafanzeigen.

Ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Heze stellt Strafanzeige

Liu Jianing, die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Heze in der Provinz Shandong, berichtete bei der Kundgebung, wie sie für das Praktizieren von Falun Gong verfolgt wurde.

Sie hat die Einzelheiten der Verfolgung, die sie erlitten hat, aufgelistet. Dazu gehören Festnahme, Inhaftierung, Gefängnisstrafe, Zwangsarbeit, Folter, Gehirnwäsche, Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung von persönlichem Eigentum und finanzielle Erpressung.

Nicht nur die körperlichen Schmerzen waren traumatisch, auch die seelische Folter. Im Oktober 2000 wurde sie von Polizisten der Stadt Jin’nan in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gesperrt. Dort folterten die Wärter die Praktizierenden jede Nacht. Die Schläge und Schreie waren in der gesamten Einrichtung zu hören. Obwohl man Liu Jianing nach 37 Tagen wieder freiließ, wurde sie danach weiter von der Polizei schikaniert.

„Es war ähnlich wie bei den Gräueltaten der Nazis, bei denen viele Ärzte und Krankenschwestern die Befehle von höhergestellten Beamten blindlings befolgten und dann die Verantwortung für ihre Handlungen nicht übernahmen“, sagte sie bei der Kundgebung.

„Aber das ist noch nicht alles. An der Verfolgung von unschuldigen Praktizierenden beteiligten sich auch eine große Anzahl von Chinesen und sie tun dies immer noch – entweder aktiv oder passiv.“

Als Warnung für die Täter der Gräueltaten in dieser Verfolgung sagte sie: „Jene, die sich damals an den Gräueltaten der Nazis beteiligten, wurden später dafür strafrechtlich verfolgt. Daher wird jeder, der während dieser Verfolgung in China Befehle befolgt, ebenfalls mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben.“

Frau Yu Jing schließt sich der Anzeigen-Welle an


Frau Yu Jing, eine Praktizierende aus Tianjin

Auch Frau Yu Jing, eine ehemalige stellvertretende Leiterin eines Kindergartens in Tianjin, berichtete bei der Kundgebung über ihren Fall. Sie war in China viele Male inhaftiert und gefoltert worden.

Während Frau Yu Jing im September 2002 in einem Gefängnis inhaftiert war, schlugen ihr die Wärter ins Gesicht, entzogen ihr den Schlaf und zwangen sie, sich Falun Gong verleumdende Sendungen in extremer Lautstärke anzuhören.

Um eine weitere Verfolgung zu vermeiden, zog sie nach ihrer Freilassung mit ihrer Tochter nach Schanghai. Aber die Polizei beider Städte arbeiteten zusammen und belästigten sie weiterhin.

„Weder in den chinesischen Gesetzesbüchern noch in der chinesischen Verfassung gibt es Gesetze oder Bestimmungen, die Falun Gong verbieten. Meine Rechte sollten vom Gesetz geschützt werden und nicht durch Jiang Zemin und sein Regime gefährdet sein“, betonte Frau Yu auf der Kundgebung.

Sie hat Jiang angezeigt wegen vorsätzlicher Demütigung, Verleumdung, Machtmissbrauch, illegaler Inhaftierung, Verletzung der Glaubensfreiheit, Unterschlagung, falscher Anschuldigung und Beugung des Gesetzes für persönlichen Gewinn.

Jiangs Verantwortung für Völkermord, Folter und Verbrechen gegen die Menschheit kann nicht bestritten werden


Frau Chen Yanqing bei der Kundgebung

Frau Chen Yanqing, die Sprecherin für den Falun Dafa-Verein in Washington DC, sagte, dass Jiang die Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 durch einen Top-down-Ansatz begann.

„Jiang diktierte die Form der Verfolgung der Praktizierenden. Sein Befehl lautete: ‚Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie körperlich!‘ oder ‚Die Eliminierung von Falun Gong soll innerhalb von drei Monaten durchgeführt werden.‘

Als Leiter des chinesischen Regimes mit diktatorischer Macht wies Jiang Chinas Ressourcen der Unterdrückung zu. Dies schließt die Finanzierung der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Gerichte, der bewaffneten Polizei und des Militärs ein.

Jiang und seine Politik der Verfolgung brachen die chinesischen Gesetze und Völkerrecht. Er muss für Völkermord, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich gemacht werden“, so Chen Yanqing.

Menschenrechtsanwalt lobt den Mut der Praktizierenden


Der Menschenrechtsanwalt Peng Yongfeng spricht bei der Kundgebung

Der Menschenrechtsanwalt und Jurist Peng Yongfeng lobte den Mut der Praktizierenden. „Es gibt ein altes chinesisches Sprichwort: ‚Gutes wird mit Gutem belohnt und Böses mit Bösem bestraft.‘ Dies ist die Grundlage aller Gesetze in unserer Gesellschaft.“

Die Menschen hätten, so Peng Yongfeng weiter, das Mitgefühl der Falun Gong-Praktizierenden und die Bösartigkeit des Regimes gesehen. „Dies ist eine grundlegende Frage für uns alle – es gibt keinen Mittelweg zwischen Gut und Böse.“

Die Strafanzeigen gegen Jiang würden den Menschen helfen, die Lügen und Verschwörungen der chinesischen Kommunisten zu durchschauen.

„Dies ist ein Prozess, der die rechtliche Verschleierung des Regimes beseitigt, seine Bösartigkeit enthüllt und seine Brutalität beendet. Es ist auch ein Prozess, um die von der Kommunistischen Partei Chinas betrogenen Menschen zu befreien“, erklärte er.

Vorsitzender vom Kongress-Unterausschuss unterstützt Praktizierende


Chris Smith, Mitglied des Repräsentantenhauses und Vorsitzender des Global Human Rights and International Organization Subcommittees

Chris Smith, Kongressabgeordneter und leitendes Mitglied des Komitees für Außenpolitik und Vorsitzender des Global Human Rights and International Organization Subcommittees, sagte, dass er die Flut von Strafanzeigen der Chinesen gegen Jiang unterstütze.

Während einer Anhörung am 25. Juni 2015 sagte Smith: „Der Mut und die Tapferkeit der Chinesen, die weiterhin ihre Strafanzeigen stellen und sich dazu bekennen, die Partei und die Regierung zu Demokratie und zur Rechenschaft zu drängen, ist respekteinflößend, da so viele von ihnen … in irgendeiner Weise bestraft wurden und sie dennoch weitermachen.“

„Die westliche Welt, die freie Welt, überall auf der Welt, sollte sich an jedem Tag der Woche und rund um die Uhr sagen: ‚Wir stehen hinter ihnen und wir stehen hinter den Unterdrückten.‘“

Hintergrund

Jiang Zemin begann 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Er setzte sich über die übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros hinweg. In seiner Position als Chef der Kommunistischen Partei zwang er ihnen seinen Willen auf und begann mit der Verfolgung.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Viele wurden wegen ihrer Organe getötet. Weitaus mehr wurden gefoltert. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn und die Weiterführung der Verfolgung verantwortlich.

Unter seiner persönlichen Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das „Büro 610“ genannt wird. Diese Organisation setzt sich bei der Umsetzung der Direktive, die Jiang Zemin für die Verfolgung ausgegeben hatte, über die Polizeikräfte und das Rechtssystem hinweg. Die Direktive lautete: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie körperlich!“

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu stellen. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/2/151359.html

Chinesische Version vorhanden
华府法轮功学员声援诉江大潮

Rubrik: Kundgebungen