Provinz Zhejiang: Gehirnwäscheverfahren vor dem G20-Gipfel 2016 in Hangzhou

24. November 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Zhejiang in China

(Minghui.org) Vor dem G20-Gipfel 2016 in Hangzhou veranstalteten die Behörden der Provinz Zhejiang zwei Gehirnwäscheverfahren in der Stadt Shaoxing. Die Stadt liegt ungefähr 65 Kilometer von Hangzhou entfernt.

An den Verfahren, die in einem Hotel in einer abgelegenen Gegend stattfanden, mussten Falun Gong-Praktizierende teilnehmen. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die das kommunistischen Regime in China verfolgt. Zu Beginn der Verfahren waren jeweils Beamte des Provinzjustizbüros anwesend. Sie drohten, jeden Praktizierenden zu verhaften und zu Gefängnis zu verurteilen, der sich weigern würde, seinen Glauben aufzugeben.


http://de.minghui.org/html/articles/2016/11/24/123718.html

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Ningbo, Provinz Zhejiang: Bereits 79 Falun Gong-Praktizierende haben Strafanzeige gegen Jiang Zemin gestellt

7. Oktober 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Zhejiang in China

(Minghui.org) Berichten von der Minghui-Website zufolge haben seit Mai 2015 in der Stadt Ningbo in der Provinz Zhejiang 79 Falun Gong-Praktizierende gegen Jiang Zemin Strafanzeigen erstattet.

Die Strafanzeigen beschuldigen den ehemaligen chinesischen Diktator, die brutale Unterdrückung von Falun Gong eingeleitet zu haben und machen ihn für das enorme Leid, das ihnen durch seine Kampagne zugefügt wurde, verantwortlich. Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volks-Staatsanwaltschaft verschickt.

Viele dieser Praktizierenden berichteten, wie Falun Gong ihnen Gesundheit und eine neue Einstellung zum Leben schenkte. Ihr Traum, ein gesünderes und glücklicheres Leben zu führen, wurde jedoch zerstört, als Jiang Zemin im Jahr 1999 eine landesweite Kampagne ins Leben rief, um die Praktik auszurotten.

Nur weil sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben, wurden sie festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Ihre Wohnungen wurden geplündert sowie ihre persönlichen Gegenstände von den kommunistischen Behörden beschlagnahmt. Von vielen waren auch die Familien betroffen und einige wurden auch gezwungen, enorme Bußgelder zu bezahlen.

Im Folgenden führen wir ein paar dieser Praktizierenden auf:

Shi Xiaoying: acht Jahre lang inhaftiert

Die 51-jährige Frau Shi wurde zweimal verurteilt und verbrachte acht Jahre im Gefängnis. „Ich wurde am 5. Januar 2005 zum ersten Mal in das Frauengefängnis der Provinz Zhejiang gebracht“, schrieb Frau Shi in ihrer Strafanzeige.

„Die Wärter wiesen die Insassen an, mich zu foltern und zu beleidigen. Weil ich meinen Glauben nicht aufgeben wollte, wurde mir der Schlaf entzogen. Anschließend wurde ich in Einzelhaft gesteckt und jeden Tag dazu gezwungen, stundenlang auf einem kleinen Stuhl zu sitzen.“

Am 4. September 2009 wurde sie ein zweites Mal verhaftet und verurteilt. „Dieses Mal war es eine vierjährige Gefängnisstrafe. Ich erlebte die gleichen Vorgehensweisen. Nach acht Jahren physischer und psychischer Folter verlor ich fast alle Zähne. Im Alter von knapp 50 Jahren hatte ich nur noch wenige Zähne.“

Frau Shen Xiaohui wurden unbekannte Drogen injiziert

Als im Jahr 1999 die Verfolgung begann, ging die 45-jährige Frau Shen nach Peking, um für das Recht auf Praktizieren von Falun Gong zu appellieren. Später wurde sie von der örtlichen Polizei zurück in die Stadt Ningbo gebracht. Aber nach einem Monat in Haft wurde sie in die Nervenklinik von Kangning gebracht und einer Zwangstherapie unterzogen.

„Ich weigerte mich, den Kittel der Klinik anzuziehen, also drückten mich ein paar Krankenschwestern auf ein Bett und schockten mich mit elektrischen Schlagstöcken am Kopf. Diese Schmerzen werde ich niemals vergessen“, schrieb Frau Shen.

„Mir wurden regelmäßig unbekannte Substanzen injiziert, die mein zentrales Nervensystem beeinträchtigten. Mein Gedächtnis verschlechterte sich immens. Sogar jetzt kann ich mich nicht genau daran erinnern, wie ich gefoltert wurde. Daraufhin teilte mir der Arzt mit, dass sie mir Spritzen gaben, weil sie den Anweisungen ihrer Vorgesetzten folgten.“

Frau Niu Zixia: zu drei Jahren verurteilt

Die 45-jährige Frau wurde am 13. Oktober 2008 verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

„Ich wurde im Juli 2009 in das Frauengefängnis der Provinz Zhejiang gebracht“, schrieb Frau Niu in ihrer Strafanzeige. „Ich wurde in einem Raum isoliert, wo ich 24 Stunden am Tag von zwei Inhaftierten überwacht wurde. Weil ich meinen Glauben nicht aufgeben wollte, wurde ich zur Strafe jeden Tag gezwungen, stundenlang bewegungslos auf einem Stuhl zu sitzen.“

Frau Huang Yaqin: Acht Jahre lang Gehirnwäsche und Zwangsarbeit

Die 52-jährige Frau wurde zu acht Jahren im Gefängnis verurteilt, weil sie Falun Gong praktiziert. Sie erwähnte in ihrer Strafanzeige: „Am Abend des 31. Oktober 2006 wurde ich in meinem Geschäft verhaftet. Etwa sieben bis acht Polizisten in Zivil plünderten meine Wohnung.

Im Mai 2007 wurde ich in das Frauengefängnis der Provinz Zhejiang gebracht. Die Polizei wies drei Insassen dazu an, mich 24 Stunden am Tag zu überwachen“, sagte sie. „Ich wurde dazu gezwungen, Videos anzuschauen, die Falun Gong verleumden und musste Erklärungen schreiben, die sich gegen meinen eigenen Glauben richteten.

Von Montag bis Samstag musste ich schwere Zwangsarbeit leisten. Während der Arbeit beobachteten mich zwei Insassen. Eines Tages wurde ich ohnmächtig und wurde zur Operation ins Krankenhaus gebracht.“

Frau Wang Caizhu: Dreimal verhaftet

Die 71-jährige Frau wurde dreimal verhaftet, weil sie Falun Gong praktiziert.

Etwa ein Dutzend Polizisten von der lokalen Polizeistation kamen im Juni 2011 zu ihr nach Hause und plünderten es. Ihre Bücher von Falun Gong wurden beschlagnahmt. Sie wurde 13 Tage lang im örtlichen Haftzentrum festgehalten.

Danach wurde sie zweimal zur Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht und dort 59 Tage lang festgehalten.

Hintergrund

Im Jahr 1999 überging Jiang Zemin als damaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die anderen Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros und begann die gewalttätige Unterdrückung von Falun Gong.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und die Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/9/26/152695.html

Chinesische Version vorhanden
浙江宁波市七十九人控告迫害元凶江泽民

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Nach Folter im Frauengefängnis Zhejiang behindert

(Minghui.org) Zwei Jahre ist es her, dass die chinesischen Behörden Frau Du Lanrui zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilten, weil sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben. Im Zhejiang Frauengefängnis führten Folter und nervenschädigende Substanzen dazu, dass sie das Bewusstsein verlor und seitdem auf die Hilfe anderer angewiesen. In diesem Zustand überließ man sie ihrer Familie.

Mit den Folterungen im Jahre 2000 begann ihr Alptraum

Frau Du ist 71 Jahre alt und lebt im Dorf Canglingjiao, Stadt Huzhen im Kreis Jinyun. Jinyun gehört zur Stadt Lishui, Provinz Zhejiang. Sie begann im Jahre 1997, Falun Gong zu praktizieren. Im Juli 1999 ging sie nach Peking, um dort für Falun Gong zu appellieren. Nach ihrer Verhaftung durch Agenten des Büro 610 von Jinyun sowie die Polizisten und Mitarbeiter der Stadtregierung Huzhen wurde sie misshandelt. Bei 9 Grad Celsius unter null musste Frau Du barfuß auf kaltem Beton stehen, während ihre Füße mit kaltem Wasser übergossen wurden. Man schlug sie zusammen, stieß ihren Kopf gegen die Wand und folterte sie mit Schlafentzug.

Im Jahr 2000 arbeiteten die oben genannten staatlichen Stellen mit dem Büro 610 zusammen und verhafteten in einer groß angelegten Aktion eine große Anzahl von Falun Gong-Praktizierenden, darunter auch Frau Du. Nach der Festnahme wurde Frau Du in die Gehirnwäsche-Einrichtung in Dayang gebracht. Dort trampelte man immer wieder mit schweren Stiefeln auf ihrem Gesäß herum, bis sie offene Wunden hatte. Seitdem ist Frau Du körperlich behindert.

Durch weitere Folter konnte sie nicht mehr ihren Körper strecken

Zwei Jahre später wurde Frau Du erneut verhaftet, als sie Informationsmaterial über Falun Gong verteilte. Dieses Mal verurteilte man sie zu fünf Jahren Gefängnis. Im Frauengefängnis Zhejiang musste sie Zwangsarbeit verrichten. Nach ihrer Haftentlassung konnte sie nicht mehr normal gehen oder ihren Körper strecken

Im Juni 2010 ließ sie sich zu einer Verzichtserklärung auf Falun Gong zwingen. Ein Jahr später, am 25. Mai 2011, suchte Frau Du jedoch das Büro 610 von Jinyun auf und erklärte dort ihre Verzichtserklärung für ungültig. Schon am nächsten Tag wurde sie von Agenten des Büro 610 verhaftet und die örtliche Justizbehörde verurteilte sie zu dreieinhalb Jahren Gefängnis. Am 13. Oktober 2011 internierte man sie im Frauengefängnis Zhejiang.

Jetzt ist sie ganz auf die Hilfe anderer angewiesen

Während der Haft folterte man Frau Du immer wieder, um sie mit allen zur Verfügung stehenden Methoden zu zwingen, Falun Gong aufzugeben. Als der Gefängnisarzt ihr auch noch unbekannte Substanzen verabreichte, bekam Frau Du große Schmerzen und verlor nach und nach das Bewusstsein. Ihr Blick wurde stumpf und sie konnte nicht mehr gehen. Für den Gang zur Toilette benötigte sie Hilfe von anderen.

In der Befürchtung, dass Frau Du im Gefängnis sterben würde, übergab das Gefängnis sie ihren Angehörigen. Jedoch ist Frau Dus Mann 75 Jahre alt und ihr Sohn ist geistig behindert. Sie sind nicht in der Lage, Frau Du zu versorgen.

  • Veröffentlicht am:
  • 11.04.2014

Selbst im Gefängniskrankenhaus lässt man seine Familie nicht zu ihm (Provinz Zhejiang)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Zhejiang, Festlandchina

(Minghui.org) Seit einem Jahr lässt man seine Angehörigen nicht zu ihm, dem Falun Gong-Praktizierenden Zhu Zouxin. Auch jetzt, wo er im Gefängniskrankenhaus liegt, wird jeder Besuch abgelehnt.

Immer wieder war die Familie abgewiesen worden, sowohl im März, Juni und September 2013, als sie versuchte, Herrn Zhu im Gefängnis Nr. 4 der Stadt Zhejiang zu besuchen. Als Grund gab man an, dass Herr Zhu unter einer speziellen strengen Bewachung speziell für Falun Gong-Praktizierende stehe, die sich weigern würden, Falun Gong aufzugeben.

Bei ihrem letzten Versuch am 04. Januar 2014 konfrontierten die Angehörigen die Wärter: „Wir haben Mitte Dezember erfahren, dass Herr Zhu sei gefoltert wurde. Man hat seinen Kopf jede Stunde in das Toilettenbecken gedrückt.“ Die Wärter wehrten jegliche Anschuldigung ab. Und auch dieses Mal erlaubten sie keinen Besuch, gaben aber bekannt, dass Herr Zhu im Gefängniskrankenhaus liege, wo er aber auch in Einzelhaft verbleiben müsse.

Daraufhin verfasste die Familie einen Brief an das Anwaltsbüro des Gefängnisses.

Vor dem Arbeitsplatz verhaftet

Am Morgen des 26. Mai 2012 hatte man Herrn Zhu aus der Stadt Jinhua, Provinz Zhejiang am Ausgang seiner Arbeitsstelle verhaftet. Verantwortlich für die Festnahme waren Polizisten der Abteilung für Staatssicherheit des Bezirkes Jindong der Provinz. Die Familie wurde nicht informiert. Am 28. September 2012 führte man ihn einem Richter am Gericht von Jindong vor, der ihn am 31. Januar 2013 rechtswidrig zu viereinhalb Jahren Haft verurteilte. Danach internierte man Herrn Zhu im Gefängnis von Zhejiang.

  • Veröffentlicht am:
  • 04.02.2014

Provinz Zhejiang: Verfolgungsbehörden wollen Falun Gong-Praktizierende vor Gericht stellen

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Zhejiang, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Hu Nanling, 61, aus dem Landkreis Jinyun soll vor Gericht gestellt werden, nachdem sie im Sommer 2012 verhaftet worden war. Am 4. Juli 2013 bekam sie eine Benachrichtigung, dass sie die Anklageschrift abholen solle. Dahinter steckten das Büro 610, die Staatssicherheitsabteilung, die Staatsanwaltschaft und das Gericht des Landkreises. Frau Hus Familie hat einen Rechtsanwalt engagiert um sie zu verteidigen.

Frau Hu war schon des Öfteren im Visier dieser Verfolgungsbehörden gewesen: Verhaftung, Gehirnwäsche und Zwangsarbeitslager gehörten und gehören zu ihrem leidvollen Alltag.

Zum ersten Mal verfolgt: Ein Monat in Haft

Im Oktober 1999 ging Frau Hu nach Peking, um für Falun Gong zu sprechen. Sie wurde von Polizist Wu Guisheng zurück in ihren Heimatort in der Großgemeinde Xinjian, Landkreis Jinyun gebracht und für einen Monat in die Haftanstalt Jinyun gesperrt. Während der Haft musste sie die sogenannten „Gefängnisregeln“ aufsagen und sieben Stunden auf dem Boden knien. Ihre Familie zahlte für ihre Freilassung 7.000 Yuan Kaution, ohne dass sie von den Gefängnisbehörden dafür eine Quittung erhielt.

Zum zweiten Mal verfolgt: Ein Monat Gehirnwäsche

Im Januar 2000 wurde Frau Hu in die Gehirnwäsche-Einrichtung der Großgemeinde Xinjian gebracht, wo sie einen Monat lang verfolgt wurde. Am ersten Tag wurden drei weibliche Praktizierende (Frau Hu Nanling, Frau Hu Nanye und Frau Li Huiyun) zusammen mit einem männlichen Praktizierenden im selben Zimmer eingesperrt. Sie erhielten zusammen einen Eimer als Toilette. Es war Winter und minus 14 Grad. Vier Praktizierende waren auf zwei kleine Bänke gequetscht und ihre Füße waren von einer leichten Decke bedeckt, die Frau Li Huiyuns Mutter ihnen gebracht hatte.

Familie beraubt

Frau Hus Familie musste 8.000 Yuan Strafe zahlen, von denen 5.000 Yuan Reisekosten für Wu Guisheng und weitere Polizisten waren. Weil Frau Hus Familie das Geld für die Strafe nicht hatte, brachen Wärter von der Gehirnwäsche-Einrichtung bei ihr in die Wohnung ein und stahlen ihr Motorrad, ihren Schrank und ihre Nähmaschine. Frau Hus 16-jähriger Sohn war zu diesem Zeitpunkt daheim und versuchte die Wärter an dem Diebstahl zu hindern. Dieser Vorfall brachte Frau Hus Familie viel Leid und fachte das Feuer noch mehr an. Später gelang es Frau Hus Mann unter großen Schwierigkeiten von Freunden und Verwandten 8.000 Yuan zu leihen.

Zum dritten Mal verfolgt: Eineinhalb Monate Gehirnwäsche

Frau Hu wurde im September 2001 in die Gehirnwäsche-Einrichtung Dayuan im Landkreis Jinyun gebracht, wo sie eineinhalb Monat verfolgt wurde. Um sie „umzuerziehen“ zwangen die Wärter sie, Filme anzuschauen, die Falun Gong und seinen Gründer verleumdeten, sowie Sklavenarbeit zu verrichten.

Zum vierten Mal verfolgt: Verhaftung und zweieinhalb Jahre Zwangsarbeit

Während Frau Hu sich im Dezember 2001 um ihre Schwiegertochter kümmerte, die gerade ein Kind zur Welt brachte, wurde ihr von der Staatssicherheitsabteilung Jinyun und der Polizeistation Xinjian etwas angehängt. Sie wurde verhaftet und in die Haftanstalt Jinyun gebracht. Später wurde sie zu zweieinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt und im April 2004 freigelassen.

Zum fünften Mal verfolgt: Ein Monat Haft, dann auf Kaution freigekommen

Am 5. Juni 2012 wurde ihr erneut etwas angehängt, als sie sich um ihre Schwiegertochter kümmerte, die gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht hatte. Am 5. Juli 2012 wurde sie wieder verhaftet. Sie wurde von Beamten der Staatssicherheitsabteilung Jinyun und der Polizeistation Xinjian in die Haftanstalt Jinyun gebracht. Diesmal trat sie aus Protest gegen ihre Verfolgung in den Hungerstreik. Ausgemergelt wie sie war, wurde sie am 10. August 2012 von ihrer Familie auf Kaution aus dem Gefängnis herausgeholt.

Für den Fall verantwortliche Personen:

Pan Weiqing, stellvertretender Direktor der Staatssicherheitsabteilung des Landkreises Jinyun (es wurde berichtet, dass Pan nun Chef der Polizeistation der Großgemeinde Renhu ist)
Zhou Lan, stellvertretender Staatsanwalt

  • Veröffentlicht am:
  • 02.11.2013

Weitere Informationen über den Tod eines Falun Gong-Praktizierenden im Polizeigewahrsam (Foto)

Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Zhejiang, China

(Minghui.org) Herr Yang Zhonggeng, 38, war ein Falun Gong-Praktizierender aus der Stadt Ruian, Provinz Zhejiang. Er wurde am 24. Juni 2013 verhaftet und man vermutet, dass er vier Tage nach seiner Verhaftung, am 28. Juni, von Polizisten der Stadt Zhengzhou, Provinz Henan, zu Tode geprügelt wurde.

Die Staatssicherheitsabteilung der Stadt Lingbao informierte Herrn Yangs Familie über seinen Tod. Seine Familie ging in die Haftanstalt Lingbao um seinen Körper zu sehen, doch dabei wurden sie von ungefähr 40 Zivilpolizisten überwacht. Herr Yang war nur mit Unterwäsche bekleidet und von einem großen Stofftuch bedeckt. Sein Körper war voller Blutergüsse und seine Beine waren ganz grün und blau.

Herrn Yangs Eltern und andere Familienmitglieder waren von Trauer überwältigt. Seine Mutter wurde durch den Schock ohnmächtig. Bis zum heutigen Tag kann sie kein Wort sprechen.

Ein Familienmitglied, das Herrn Yangs Körper fotografieren wollte, wurde gewaltsam von einem Dutzend Zivilpolizisten weggebracht. Danach musste seine restliche Familie sofort gehen.

Herrn Yangs Familie hat mehrere Anwälte engagiert, um den Mörder von Herrn Yang zu verklagen. Die Staatssicherheitsabteilungen der Städte Lingbao und Zhengzhou stritten jedoch ab, Herrn Yang getötet zu haben. Sie behaupteten, er sei an einer Krankheit gestorben.

Nach der Autopsie gab der Rechtsmediziner bekannt, dass Herr Yang nicht an körperlichen Verletzungen gestorben sei. Seine inneren Organe wurden entnommen und zur weiteren Untersuchung tiefgekühlt. Sein Körper wurde eingeäschert.

Obwohl ganz klar ist, dass Herr Yang zu Tode geprügelt wurde, wagt niemand, dies zuzugeben. Der Rechtsmediziner weigert sich, die Wahrheit zu sagen. Die Anwälte trauten sich nicht, zu widersprechen. Herrn Yangs Familie erhielt keine zufriedenstellende Antwort für die Ursache seines Todes, trotz ihrer Bemühungen, die Wahrheit zu erfahren.

Hintergrundinformationen

Seit seiner Kindheit mochte Yang Zhonggeng Kampfkunst und Qigong. 1995 begann er im Alter von 20 Jahren Falun Gong zu praktizieren.

Im Dezember 2000 wurde er in der Stadt Rushan verhaftet, weil er Falun Gong praktizierte. Er erlitt im Polizeigewahrsam unmenschliche Folter, wie z.B. Elektroschocks mit Hochspannungs-Schlagstöcken und Spritzen mit unbekannten Medikamenten. Er wurde auch einer Gehirnwäsche unterzogen, um ihn dazu zu zwingen, Falun Gong aufzugeben. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt mit fünf Jahren auf Bewährung.


Folterdarstellung: Spritzen unbekannter Medikamente

Zu Tode geprügelt

2008 wurden mehrere Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Lingbao verhaftet. Herr Yang sollte verhaftet werden, doch er entkam. Das Büro 610 Lingbao hängte Steckbriefe für ihn auf und begann eine großangelegte Suche.

Am 24. Juni 2013 wurde Herr Yang verhaftet, als er im Postamt Zhengzhou einen Eilbrief aufgab.

Herr Yang wurde in Polizeigewahrsam geschlagen und gefoltert. Die Polizisten versuchten, aus ihm den Aufenthaltsort weiterer Praktizierender herauszubekommen. Am 26. Juni wurde er in die Haftanstalt Lingbao gebracht. Er wurde am 28. Juni zu Tode geprügelt, nur vier Tage nach seiner Verhaftung.

Das Büro 610 Lingbao versuchte die Wahrheit zu vertuschen um nicht verantwortlich gemacht zu werden. Man behauptete sogar, Herr Yang hätte Selbstmord begangen.

Frühere Berichte (auf Englisch):
Mr. Yang Zhonggeng Tortured to Death in Henan Province ( http://en.minghui.org/html/articles/2013/7/15/141064.html )
First Hand Account of Falun Gong Practitioner Yang Zhonggeng – Tortured in Ruian City, Zhejiang Province (Photos) ( http://en.minghui.org/html/articles/2011/4/9/124304.html )

  • Veröffentlicht am:
  • 03.10.2013

Provinz Zhejiang: Wiederholt verhaftet und gefoltert

Von einem Minghui-Reporter aus der Provinz Zhejiang, Festlandchina

(Minghui.org) Herr Hong Chang aus der Stadt Hangzhou, der im April 1998 mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen hat, wurde immer wieder durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verfolgt, weil er sich weigerte, seinen Glauben aufzugeben.

Von September bis November 1999 wurde Herr Hong Chang von der „Ranger Polizeibrigade“ der Jianggang Bezirkspolizeistation der Stadt Hangzhou festgehalten. Von dort aus wurde er für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. Weil er über die wahren Fakten der Verfolgung von Falun Gong informiert hatte, wurde er kurz nach seiner Freilassung erneut verhaftet und dieses Mal für vier Jahre eingesperrt. Man brachte ihn ins vierte Gefängnis der Provinz Zhejiang, wo er aufgrund der Folter, die er erleiden musste, fast gestorben wäre.

Im Mai 2009 wurde er erneut zu Unrecht beschuldigt und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Am 11. November 2009 befand er sich wieder im vierten Gefängnis in Zhejiang.

Was folgt ist eine persönliche Darstellung der Misshandlungen, die Herr Hong erleiden musste.

1. Überwacht durch Häftlinge

„Im Mai 2009 wurde ich verhaftet, als ich DVDs der Neujahrsgala von NTDTV verteilt hatte. Man verurteilte mich zu drei Jahren Gefängnis und brachte mich am 11. November 2009 zum zweiten Mal ins vierte Gefängnis in Zhejiang.

Gleich nachdem ich eingesperrt war, wurden sechs Insassen beauftragt, mich zu überwachen. Ich wurde von ihnen bedroht und sie versuchten mich zu zwingen, meinem Glauben abzuschwören. Mir war verboten, mit anderen zu sprechen, die Zelle zu verlassen, oder Bücher und Zeitungen zu lesen.“

2. Körperliche Züchtigung, Demütigung und andere Folter

„Am 23. Februar 2010 zwangen mich die Gefängnis-Insassen, über 15 Stunden lang stillzustehen, ohne Pause, sogar während des Essens. Manchmal musste ich bis 22 Uhr abends stillstehen. Oft haben sie auch Aufnahmen abgespielt, die Dafa verleumden. Dabei hielten sie den Recorder dicht an mein Ohr und drehten ihn voll auf in der Absicht, mich einer Gehirnwäsche unterziehen zu können.

Sie benutzten viele Methoden, um mich zu demütigen. Zum Beispiel zogen sie meine Arme hoch, drehten mich im Kreis und stoppten plötzlich, sodass mir schwindlig wurde und ich umfiel. Die Aufseher lachten daraufhin und klatschten Beifall. Dann hoben sie mich an den Ohren hoch und schaukelten mich hin und her. Danach hielten sie mich auf dem Boden fest und bemalten mein Gesicht mit einem Markierstift, hoben meine Fersen hoch und zwangen mich so, auf den Händen zu gehen, was wiederum großes Gelächter bei den Anwesenden hervorrief.

Neben der körperlichen Bestrafung am Tag, ließen sie mir auch in der Nacht keine Ruhe und weckten mich bis zu zwanzig Mal auf, sodass ich mich nie richtig ausruhen konnte. Manchmal legten sie ihre Köpfe auf meinen Körper, sodass ich nicht mehr einschlafen konnte.

Ab Ende März wurde die Folter am Tag weniger, aber die Belästigung in der Nacht hielt bis zum 3. September an.

Eine weitere Form der Folter war, dass sie mich, während ich schlief, plötzlich am Kopf hochzogen und mich zwangen, aufrecht zu stehen. Dies war extrem schmerzhaft, so, als ob mein Körper explodieren würde. Die mich Strafgefangenen, die mich überwachten, starrten mich oft kalt an und sagten, ich müsse meine Schuld bekennen, damit ihre Haftzeit verringert würde.“

3. Mit dem Gesicht zur Wand stehen und die Toilette nicht benutzen dürfen

„Im Januar 2011 wurde ein neuer Teamleiter ernannt. Am 21. Februar gab er den Insassen den Auftrag, mich zu zwingen, im Vernehmungsraum mit dem Gesicht zur Wand zu stehen. Er verschloss Tür und Fenster, zog die Vorhänge zu und begann mir zu drohen. Jeden Tag war ich gezwungen, von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr abends zu stehen. Aufgrund dieser Tortur, waren meine Hände und Füße stark angeschwollen. Neben der körperlichen Bestrafung wurde ich auch absichtlich gedemütigt. Wenn ich auf die Toilette musste oder Wasser trinken wollte, befahl er mir, zu warten. Manchmal musste ich den ganzen Vormittag über warten.

Am 8. März um 21 Uhr betrat der Teamleiter den Vernehmungsraum und fragte mich: „Willst du beichten?“ Ich antwortete ihm, dass ich meine Meinung nicht geändert hätte. Daraufhin fing er an zu brüllen: „Ich habe so viele Möglichkeiten, dich umzustimmen, du wirst schon sehen!“ Er plante, noch brutalere Maßnahmen anzuwenden. Am darauffolgenden Tag kam Qiu, der stellvertretende Gefängnisleiter vorbei. Als er mich mit dem Gesicht zur Wand stehend und einen überwachenden Häftling an meiner Seite sah, wollte er wissen, was los sei. Ich erzählte ihm meine Geschichte und er setzte daraufhin der Folter ein Ende.

Zwei Monate später wurde die körperliche Folter erneut fortgesetzt mit dem Unterschied, dass sie nicht mehr ganz so schwerwiegend war. Manchmal ließen sie mich sitzen und die CCTV News anschauen. Sie bezeichneten das als „Erholung“. Zu anderen Gelegenheiten wurde mir erlaubt, jeweils morgens und abends fünf Minuten zu sitzen. Wenn höhere Beamten zur Inspektion vorbeikamen, wiesen sie mich an, mich hinzusetzen, aber unmittelbar nach ihrer Abreise musste ich wieder aufstehen.

Am 3. Oktober traf ich mich mit dem Teamleiter und forderte, einen Bericht an den Gefängnisleiter schreiben zu dürfen, um über meine entsetzliche Situation zu berichten. Daraufhin wurde der Teamleiter sofort wütend und drohte mir.

Am 1. Dezember 2011 wurde der Teamleiter versetzt. Durch meine Bemühungen, über meine Situation aufzuklären, verbesserte sich meine Umgebung ein wenig und es war mir in den letzten Monaten meiner Inhaftierung erlaubt, einige Bücher und Zeitungen zu lesen und mir einige Nahrungsmittel zu kaufen.

Meine Gefängnisstrafe endete im Mai 2012.“

  • Veröffentlicht am:
  • 04.08.2013