Nanjing: Zehn weiblichen Falun Gong-Praktizierenden steht rechtswidrige Verhandlung bevor

23. März 2016

(Minghui.org) Zehn weiblichen Falun Gong-Praktizierenden in Nanjing, Provinz Jiangsu steht im März 2016 eine Gerichtsverhandlung bevor.

Xie Lihua, Tang Jingmei, Pan Youqin, Pan Qingning wurde im März 2015 und Ji Jianxia, Zhang Chaomei, Pan Hanyu, Xiong Guizhen, Yue Jinlan und Wang Huilan wurden im August 2015 festgenommen.

Die im März verhafteten Praktizierenden hatten im September 2015 eine Verhandlung und ihre Anwälte plädierten auf nicht schuldig. Das Gericht hat bis bis heute noch keine Entscheidung getroffen.

Ihre Familien bekamen vom Gericht des Bezirks Qinhuai die Nachricht, dass die zweite Verhandlung im März 2016 stattfinden würde. Die anderen sechs Frauen, die im August 2015 festgenommen worden waren, werden im März im Bezirk Xuanwu vor Gericht gestellt.

Erfahrungen der vor einem Jahr festgenommenen Frauen

Frau Xie Lihua ist 54 Jahre alt und lebt im neuen Bezirk Qinhuai in Nanjing. Sie wurde 4-mal in Arbeitslagern eingesperrt, insgesamt sechs Jahre lang. Im Arbeitslager für Frauen in Judong wurde sie von Polizistinnen mit vier Elektrostäben geschlagen. Sie durfte nachts weder schlafen noch zur Toilette gehen.

Frau Xie war auch 4-mal in Gehirnwäsche-Einrichtungen eingesperrt. Ihr letzter Aufenthalt in einer Gehirnwäsche-Einrichtung im Jahr 2014 erstreckte sich auf sechs Monate. Ihr Haus wurde viele Male von lokalen Polizisten durchsucht.

Frau Tang Jingmei ist 65 Jahre alt und lebt im Bezirk Xixia. Im Jahr 2002 wurde sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Im Jahr 2008 wurde sie zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und 2010 zu einem weiteren Jahr Arbeitslager. Aufgrund der Folter bekam sie schwere Leberprobleme.

Sowohl Xie Lihua als auch Tang Jingmei sind seit ihrer ersten Verhandlung im Mai 2015 in der Haftanstalt in der Stadt Nanjing eingesperrt.

Frau Pan Youqin ist 70 Jahre alt und lebt im Bezirk Qinhuai. Seit die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 begann, wurde sie insgesamt 8-mal festgenommen. Sie wurde zwei Mal im Gefängnis Nantong eingesperrt, zu 15 Monaten Arbeitslager verurteilt und 4-mal in Gehirnwäsche-Einrichtungen eingesperrt.

Im Jahr 2002 wurde sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie kleine Schilder mit den Worten „Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ an öffentlichen Stellen angebracht hatte. Die Behörden stellten dieZahlung ihrer Rente ein. Im Gefängnis wurde sie mit Elektrostäben geschlagen.

Pan Qingning ist 72 Jahre alt und lebt im Bezirk Gulou. Im Jahr 2002 wurde sie zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt und war 2-mal in einer Haftanstalt eingesperrt.

Pan Youqin und Pan Qingning wurde Freiheit auf Kaution gewährt; sie erwarten nun eine Verhandlung nach einer ersten Anhörung.

Erfahrungen der im August 2015 festgenommen Praktizierenden

Ji Jianxia, Xiong Guizhen, Zhang Chaomei und Wang Huilan wurden am 14. August 2015 festgenommen. Die Häuser von Ji Jianxia und Xiong Guizhen wurden durchsucht und Polizisten beschlagnahmten ihre Falun Gong-Bücher und Informationsmaterialien.

Frau Ji Jianxia ist 58 Jahre alt und lebt im Bezirk Xuanwu. Sie wurde drei Mal zu Arbeitslager verurteilt, das jüngste Urteil wurde im Jahr 2011 gefällt.

Frau Ji wurde im Arbeitslager für Frauen in Judong von den Wärtern schwer geschlagen. Sie durfte weder schlafen noch die Toilette aufsuchen. Beamte tauchten Lappen in ihren Urin ein und stopften ihn ihr in den Mund. Sie befahlen den Häftlingen, Frau Ji mit einer Bank zu schlagen. Danach blutete sie heftig am Kopf. Die Kriminellen schlugen auch auf ihre Geschlechtsteile. Sie wurde vier Monate lang in einer Einzelzelle eingesperrt.

Frau Xiong Guizhen ist 50 Jahre alt und lebt im Bezirk Xuanwu. Im Februar und Mai 2011 wurde sie zwei Mal festgenommen. Im Juli wurden sie und ihre Schwester Xiong Chunyun (auch eine Falun Gong-Praktizierende) zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt. Anschließend kamen sie in das Frauen-Arbeitslager in Judong.

Frau Wang Huilan ist 50 Jahre alt und lebt im Bezirk Xuanwu. Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong wurde sie von lokalen Polizisten und Regierungsbeamten drangsaliert. Im Sommer 2015 wurde sie festgenommen und anschließend auf der Polizeistation eine ganze Nacht lang an einen Eisenstuhl gefesselt. Eine Polizistin schlug auf sie ein, weil sie versuchte hatte, die Falun Gong-Übungen zu machen.

Frau Yue Jinlan ist 57 Jahre alt und lebt im Bezirk Jiangning. Im Jahr 2001 war sie zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Fast zehn Jahre später, im April 2010, wurde sie wieder verurteilt und kam daraufhin ein Jahr lang in ein Arbeitslager. Im August 2015 wurde sie wieder verhaftet, später wurde ihr Kaution gewährt. Nun erwartet sie eine Verhandlung.

Die Praktizierende Zhang Chaomei ist 54 Jahre alt und aus dem Bezirk Xuanwu in Nanjing. Sie wird im März vor Gericht gestellt werden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/3/21/155987.html

Chinesische Version vorhanden
十名南京法轮功学员面临非法庭审

Rubrik: Augenzeugenberichte

Dorfärztin zeigt Jiang Zemin an, weil ihre gesamte Familie verfolgt und ihr Vater zu Tode gefoltert wurde

22. November 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jiangsu, China

(Minghui.org) Eine Ärztin aus der Stadt Changzhou in der Provinz Jiangsu hat vor kurzem Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet. Jiang hat als damaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung von Falun Gong initiiert. Die Verfolgung führte zu ihrer Scheidung, zum Tod ihres Vaters und zur Inhaftierung ihrer Mutter.

Xie Hongyan (45) und ihre Mutter, Wang Linjian (68), versendeten ihre Strafanzeigen am 14. August 2015. Darin beschreiben sie die Qualen ihrer Familie, die diese erlitt, weil sie sich weigerten, Falun Gong aufzugeben.

Die gesamte Familie profitiert von Falun Gong

Xie Hongyan und ihr Vater, Xie Shiliang, waren beide Ärzte. Ihr Vater war sehr bekannt in ihrer Umgebung, konnte jedoch seine eigene Krankheit, die ihn jahrelang gequält hatte, nicht heilen.

Im März 1996 fing er an, Falun Gong zu praktizieren, woraufhin seine Herzerkrankung, seine Magenbeschwerden und seine Leberzirrhose nach nur einem Monat verschwanden. Seine Frau, Frau Wang, war erstaunt und begann, sich ebenfalls zu kultivieren. Schon bald klang die Schwellung ihrer Knie ab.

Ihre Tochter, Frau Xie, fing 1997 mit Falun Gong an. Und auch ihre Herzbeschwerden verschwanden kurze Zeit später.

Die Verfolgung erschüttert ihr Leben

Der Traum der Familie, ein gesundes und zufriedenes Leben zu führen, wurde mit Einsetzen der Verfolgung im Jahr 1999 zerstört. Ziel von Jiangs landesweiter Kampagne war es, Falun Gong auszulöschen.

Nur weil Frau Xie und ihre Eltern ihren Glauben nicht aufgeben wollten, wurden sie verhaftet, inhaftiert, in Gehirnwäsche-Einrichtungen eingewiesen, zu Zwangsarbeit verurteilt und gefoltert. Auch durchsuchten Beamte ihre Wohnungen.

In Xie Hongyans Anzeige heißt es: „Unsere Familie wurde rund um die Uhr überwacht. Wir lebten tagein tagaus in Angst und unser Leben war qualvoll. All das hat Jiang Zemin verursacht.“

Vater zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt und zu Tode gefoltert

Xies Vater, Xie Shiliang, wurde drei Mal verhaftet und gefoltert. Man verurteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis. Er starb 2012.

Seine erste Verhaftung fand am 12. Mai 2001 statt. Die Polizei brach in sein Haus ein, durchsuchte es und beschlagnahmte Falun Gong-Bücher und andere Materialien. Als er die Polizisten nach ihren Ausweisen fragte, traten sie ihn mehrmals. Einer von ihnen schlug ihn zu Boden, hielt ihn mit seinen Knien niedergedrückt und würgte ihn. Sein Gesicht hatte Schnittwunden und blutete. Anschließend brachten sie ihn auf die Polizeiwache und hielten ihn dort 15 Tage lang fest.

Xies zweite Verhaftung ereignete sich am 2. April 2002. Mehrere Polizisten brachen in sein Haus ein, nahmen ihn fest und stießen ihn in ein Polizeiauto. Sie brachten ihn für mehrere Tage in eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Am 27. April 2002 wurde er in das Untersuchungsgefängnis Wujin verlegt.

Am 27. Mai 2002 wurde er zum dritten Mal verhaftet. Polizisten sperrten ihn in der örtlichen Staatssicherheitsabteilung ein und überstellten ihn am 26. Juli 2002 dem Untersuchungsgefängnis Wujin.

Das Gericht von Wujin machte ihm am 29. November 2002 den Prozess und verurteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis. Niemand, auch nicht seine Familienangehörigen, durfte diesem „öffentlichen Verfahren“ beiwohnen.

Im Gefängnis Jiangsu zwangen sie ihn zu Handarbeiten, wodurch seine Hände verletzt wurden. Xie befand sich in Einzelhaft.

2006 schlugen ihn andere Häftlinge auf Geheiß der Wärter derart brutal, dass er mehrere Monate lang Schmerzen in der Brust hatte und alle seine Zähne verlor. Aufgrund der ständigen Folter hatte er innere Blutungen und spuckte Blut.

Die Gefängnisleitung lehnte die Anfragen von Xies Familie, ihn zur medizinischen Behandlung freizulassen, mehrmals ab. 2010 ließen sie ihn schließlich doch frei, weil sie Angst hatten, dass er im Gefängnis sterben könnte. Zu dieser Zeit war er nur noch Haut und Knochen.

Nach seiner Entlassung brachen Justizbeamte immer wieder in sein Haus ein und bedrohten ihn. Xie Shiliang starb im Jahr 2012.

Mutter zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt

Xies Mutter, Wang Linjian, litt bei jeder Verhaftung ihres Mannes und jeder Hausdurchsuchung ebenfalls unter der Verfolgung. Sie wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und im Frauenzwangsarbeitslager Jurong inhaftiert.

Als Polizisten ihr Haus zum ersten Mal durchsuchten und Herrn Xie schlugen, fragte sie sie: „Wie kann ein Polizist gute Menschen schlagen?“ Daraufhin schlug einer der Polizisten ihr heftig ins Gesicht.

An dem Tag nach der zweiten Verhaftung von Herrn Xie am 2. April 2002 wurde auch seine Frau verhaftet und auf dieselbe Polizeiwache gebracht.

Als Herr Xie am 20. Oktober 2004 inhaftiert wurde, nahmen Polizisten seine Frau fest und brachten sie zur Polizeiwache Qianhang. Danach verlegten sie sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung Hutang.

Wang Linjian wurde zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt und im November 2004 in das Frauenzwangsarbeitslager Jurong gebracht.

Verzweifelt und zur Scheidung gezwungen

Frau Xie musste nicht nur mit ansehen, wie ihre Eltern verfolgt wurden, sondern litt auch selber unter der Verfolgung.

2003 nahmen Polizisten sie fest und brachten sie in ein Hotel, wo sie sie eine Woche lang festhielten und körperlich misshandelten. Außerdem durchsuchten sie ihre Wohnung.

Am 20. Oktober 2014 durchsuchten sie abermals ihre Wohnung und beschlagnahmten Falun Gong-Bücher, ein Foto des Gründers von Falun Gong sowie Informationsmaterial über Falun Gong. Sie nahmen sie fest und inhaftierten sie im Untersuchungsgefängnis Qianhuang.

Am darauffolgenden Tag, dem 21. Oktober, wurde sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht, in der auch ihre Mutter eingesperrt war. Allerdings durften die beiden sich nicht sehen.

Als Xie Hongyans Vater im Gefängnis und ihre Mutter im Arbeitslager war, ließ ihr Mann sich von ihr scheiden. Sie blieb mit ihrer Tochter zurück und musste sich alleine durchschlagen.

Hintergrund

Jiang Zemin, der damalige Präsident Chinas, startete im Jahr 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Trotz Widerspruchs der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind für den Beginn, die Weiterführung und die Aufrechterhaltung der Verfolgung direkt verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das sogenannte Büro 610. Es setzt die Verfolgungspolitik um und agiert dabei außerhalb des chinesischen Gesetzes. Mit dem Aufruf „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies Jiang Zemin die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.

Früherer Bericht:
http://en.minghui.org/html/articles/2003/4/14/34485.html (Englisch)

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/19/153732.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/11/7/318789.html

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Neuer Praktizierender: Ein wahrer Kultivierender werden

18. August 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Jiangsu

(Minghui.org) Ich bin ein neuer Praktizierender, 50 Jahre alt und habe das Fa im Februar 2013 erhalten. Mein Kollege ist ein langjähriger Praktizierender, der sich seit langem standhaft kultiviert. Trotzdem hatte ich nie daran gedacht, mich auch zu kultivieren.

An Neujahr 2013 sah ich ihn nach vielen Jahren wieder. Ich bewunderte ihn dafür, dass er so gesund und optimistisch war. Daher sagte ich spontan: „Ich möchte auch Falun Gong praktizieren.“ Doch woher kam dieser Gedanke? Als ich dann begann, mich zu kultivieren, verstand ich, dass es eine vorherbestimmte Schicksalsverbindung war.

In der kurzen Zeit meiner Kultivierung habe ich sehr viel erlebt. Das Beste war natürlich, dass ich das Glück hatte, das Fa zu erhalten.

Als ein wahrer Kultivierender das Fa lernen und das Herz kultivieren

Ich wurde atheistisch erzogen und hatte nie einen Glauben oder gehörte einer Religion an. Obwohl ich mir viele Gedanken über das Leben und die Gesellschaft machte und einige Bücher aus dem Buddhismus, Taoismus und dem Christentum gelesen hatte, blieb mein Herz in Bezug auf die Kultivierung unbewegt.

Der Meister erklärt im Zhuan Falun:

„als wahrer Kultivierender“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 189)

Diese Worte prägten sich in mein Herz ein. Doch war ich ein wahrer Kultivierender? Sicher war, dass ich das Fa lernen und die Übungen praktizieren sollte.

Seit Beginn des Praktizierens bemühe ich mich jeden Tag, die fünf Übungen zu praktizieren und so oft wie möglich das Fa zu lernen. Je mehr ich die Dafa-Bücher lerne, umso mehr möchte ich lesen. Sobald ich die Schriften jedoch längere Zeit mit dem E-Book las, taten mir meine Augen weh.

Eines Tages kam mir während der Meditation der Gedanke, dass ich die Bücher vom Internet herunterladen und sie ausdrucken könnte. Mit Hilfe der Software „Free Gate“ lud ich dann alle Fa-Erklärungen von der Minghui-Website herunter, mit Ausnahme der Bücher „Falun Gong – Der Weg zur Vollendung“ und „Zhuan Falun“. Insgesamt druckte ich 40 Bücher aus und las sie nacheinander durch. Danach fühlte ich mich gereinigt. Es blieben zwar noch einige Zweifel, aber mir war klar geworden, dass wir unsere Xinxing nach der Anforderung des Dafa kultivieren müssen. Als wahrer Kultivierender sollte man sich bei jeder Angelegenheit nach dem Maßstab eines Praktizierenden verhalten. Nun hatte ich mit der wahren Kultivierung angefangen.

Als wahrer Kultivierender soll man sich tatsächlich kultivieren

Die Neujahrsfeiertage 2014 verbrachte bei meinen Eltern. Aus Angst wagte ich nicht, die Bücher mitzunehmen. Ich hatte nur meinen MP3-Player mit dem Neun-Tage-Seminar in Jinan und der Übungsmusik dabei. In den 20 Tagen meines Besuchs hatte mich das alltägliche Leben fest im Griff. Obwohl ich die Übungen weiter praktizierte und mir jeden Tag eine Lektion anhörte, tat ich dies wie eine Pflicht. Oft schlief ich ein, während ich mir das Fa anhörte. Wenn ich aufwachte, ging es mir schlecht. Was sollte ich tun? Daher ging ich dazu über, wieder die Bücher zu lesen, und praktizierte regelmäßig die Übungen, jedoch hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass ich schnell voranschreiten würde.

In dieser Zeit hatte ich einen Pass in einem Traum, den ich nicht überwand, da ich mich spät daran erinnerte, ein Kultivierender zu sein. Später träumte ich mehrmals, dass ich heruntergefallen war, was mir aber in den jeweiligen Träumen gar nichts ausmachte. Als ich wach war, ließ es mir keine Ruhe und ich fragte mich, ob ich überhaupt ein wahrer Kultivierender war.

Eines Tages tauschte ich mich mit der neuen Mitpraktizierenden X aus. Sie meinte, erst wenn man es tatsächlich tue, sei es wahre Kultivierung. Plötzlich schämte ich mich sehr. Später wurde mir klar, dass ich, obwohl ich den Grundsatz erkannt hatte, ihn nicht umgesetzt hatte. Und warum nicht? Weil ich nicht wirklich an den Meister und das Fa glaubte. Stattdessen beurteilte ich eine Sache mit meinen persönlichen Anschauungen, ob ich es tun könne oder nicht.

Daraufhin entschloss ich mich, an den morgendlichen Übungen teilzunehmen.

Ein halbes Jahr vorher hatte mir die Praktizierende Z vom gemeinsamen Üben am Morgen erzählt. Am Anfang der Kultivierung war ich auch um 3:30 Uhr aufgewacht. Praktizierende Z sagte mir, dass der Meister mich zum Üben aufgeweckt habe. Aber ich fühlte mich müde und nicht ausgeruht. Sobald ich nicht ausreichend schlief, fühlte ich mich unwohl, und so hielt ich es für unmöglich, so früh aufzustehen. War es nicht so, dass ich nicht an den Meister glaubte? Denn wenn der Meister möchte, dass ich etwas tue, dann bin ich sicherlich in der Lage, es zu tun.

So beschloss ich, möglichst zeitig ins Bett zu gehen, um früh aufstehen zu können. Obwohl ich es nicht immer schaffe, an den Übungen teilzunehmen, stehe ich jetzt viel früher auf als früher. Nun fühle ich mich nicht mehr unwohl, mein Kopf ist viel klarer und ich habe mehr Energie. Das glückliche Gefühl wie in der Anfangszeit der Kultivierung ist wieder zurückgekehrt. Später bemerkte ich noch eine weitere Veränderung. Wenn ich einen Pass zu überwinden hatte, erinnerte ich mich daran, dass der Meister bei mir war. Ich war froh, dass ich mich jetzt wirklich kultivierte.

Als wahrer Kultivierender tritt man aus dem alltäglichen Menschen heraus

In der darauffolgenden Zeit war ich plötzlich sehr beschäftigt. Das Aufstehen bereitete mir keine Probleme mehr. Und obwohl ich viel Arbeit und Stress hatte, war ich nicht müde. Das Gegenteil war der Fall, ich fühlte mich am ganzen Körper immer leichter und hatte viel Energie. Kurz darauf bekam ich eine zusätzliche Arbeit zugeteilt, so dass ich noch früher losgehen musste und erst spät nach Hause kam. Mit der Zeit vernachlässigte ich das Fa-Lernen, manchmal lernte ich das Fa sogar einige Tage lang nicht.

Nach einiger Zeit suchte ich nach dem Grund und schaute nach innen. Ich erkannte, dass ich meine Probleme durch das Fa-Lernen lösen wollte, ich hoffte sogar auf Hinweise des Meisters. Obwohl ich jeden Tag das Fa lernte und die Übungen praktizierte, tat ich es so wie die Erledigung einer Aufgabe. Beim Fa-Lernen wollte ich möglichst schnell fertig sein, um mir danach Erfahrungsberichte von Fa-Konferenzen anzuhören. Ich suchte auch nach allen möglichen Ausreden, damit ich das Fa nicht auswendig lernen musste. Als ich das erkannte, erschrak ich. Als ich dann nach innen schaute, fand ich den Grund: Ich wollte mich gemütlich kultivieren und keine Leiden ertragen.

Schließlich lernte ich das Fa mit einem ruhigen Herzen. Einmal las ich in der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien:

„Ich fordere euch auf, ein noch besserer Mensch zu sein, der die gewöhnlichen Menschen übertrifft, sogar noch höher, nämlich ein noch besserer Mensch, ein Mensch mit noch höherem moralischen Niveau zu sein. So könnt ihr euch erst nach oben kultivieren.“ (Li Hongzhi, Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien, 2. u. 3. Mai 1999 in Sydney)

Plötzlich verstand ich, dass ein wahrer Kultivierender nicht mit der Denkweise der alltäglichen Menschen denkt. Ich betrachtete mich zwar einerseits als Kultivierenden, aber anderseits genoss ich das Leben der alltäglichen Menschen. Weil ich mich nicht nach den Anforderungen des Fa verhalten konnte, befand ich mich für längere Zeit in einem unüberwindbaren Konflikt der alltäglichen Menschen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei der Praktizierenden Z für ihre Hilfe und Ermutigung bedanken. Und ich danke allen Praktizierenden, dass sie so standhaft durch diese schwierige Zeit gekommen sind, denn ohne eure Beharrlichkeit hätte ich das Fa heute nicht erhalten.

Ich bin dem Meister sehr dankbar für seine barmherzige Erlösung. Momentan bin ich noch nicht so fleißig. Ich werde mir Mühe geben aufzuholen und mich solide kultivieren, um mit dem Meister zurückzukehren.

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/30/313138.html

Rubrik: Erhöhung

Nach den Zwangsarbeitslagern lässt China die „Black Jails“ verschwinden und wieder auftauchen (Foto)

Von Jason Wassermann

(Minghui.org) Als die Gräueltaten in den Lagern zur „Umerziehung durch Arbeit” mit der Zeit ans Licht kamen und die Aufmerksamkeit weltweit auf sich zogen, gab China im Jahr 2013 die Abschaffung seines Arbeitslagersystems bekannt. Amnesty International gab jedoch zu bedenken, dass dieser Schritt nichts weiter sei als eine „Mogelpackung“. Dieselbe Verfolgungspolitik und gewaltsame Unterdrückung bestehe auch weiterhin, nur in einer anderen Form. Und dies habe mitunter den Tod der Gefangenen zur Folge, so Amnesty.

Der Ersatz der jahrzehntealten Zwangsarbeitslager sind geheime Gehirnwäsche-Einrichtungen, die als „Rechtserziehungsanstalt“ oder „Rehabilitationszentrum“ bezeichnet werden und sich außerhalb von Chinas Justizsystem befinden.

Das chinesische Regime hat nach der Erfahrung mit den Arbeitslagern die Strategie eingeführt, diese „Black Jails“ nicht zu bekannt werden zu lassen, damit sie nicht wieder Gegenstand der internationalen Überprüfung werden.

Wenn eine solche Einrichtung zu bekannt wird, verschwindet sie, nur um anderswo wieder aufzutauchen und ihre Rolle bei der Verfolgung von Falun Gong weiterzuspielen. Natürlich sind diese neuen und alten „Black Jails“ mit den Mitarbeitern aus den geschlossenen Zwangsarbeitslagern besetzt.

Diesen März wurden vier Menschenrechtsanwälte von der Polizei geschlagen und gefoltert, weil sie sich um die Freilassung von Falun Gong-Praktizierenden bemüht hatten, die in einem „Black Jail“ in der Provinz Heilongjiang inhaftiert waren. Der Vorfall konzentrierte die internationale Aufmerksamkeit auf das System der außerrechtlichen Gehirnwäsche-Einrichtungen in China. Wie erwartet wurde die „Rechtserziehungsanstalt Jiansanjiang”, die an dem Fall vom März beteiligt gewesen war, am 28. April geschlossen. Die dort inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden wurden jedoch ohne ordentliches Gerichtsverfahren weiterhin festgehalten.

Die zuständigen Mitarbeiter der Gehirnwäsche-Einrichtung Jiansanjiang gründeten außerdem eine neue Einrichtung in Qiqihar, einer anderen Stadt in derselben Provinz. Zwei der Beamten, die früher die Funktion des Bereichsleiters bzw. des stellvertretenden Leiters des jetzt geschlossenen Arbeitslagers von Qiqihar innehatten, leiten die neue Einrichtung. Sie wird offiziell als „Drogenrehabilitationszentrum von Qiqihar” bezeichnet und hat Jiansanjiang nun als die ernannte Gehirnwäsche-Einrichtung von Heilongjiang auf Provinzebene ersetzt.

An mehreren geheimen Orten sind zudem vorübergehende Gehirnwäsche-Einrichtungen aufgetaucht. In der Provinz Jilin hat das „Büro 610” von Meihekou eine Gehirnwäsche-Einrichtung in der Mittelschule von Shuangxing eingerichtet, wo seit dem 1. Juli etwa zehn Praktizierende festgehalten werden. In einem anderen Bericht vom Juni ist von einer Gehirnwäsche-Einrichtung in einem Hotel in der Provinz Jiangsu die Rede.

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Das Hotel Hejia liegt in einer Gasse gegenüber der Mittelschule von Jingyu in Tonghua, Provinz Jilin. Seit 2001 haben viele Gehirnwäsche-Folterungen im vierten Stock stattgefunden, wo an den Fenstern Eisenstäbe angebracht sind, wie man auf dem obigen Foto sehen kann

Die hauptsächlichen Betreiber der Gehirnwäsche-Einrichtungen sind die lokalen „Büros 610”, die Teil einer Gestapo-ähnlichen Behörde sind, die eigens für die Koordination der Verhaftung, Inhaftierung sowie „Umerziehung“ von Falun Gong-Praktizierenden eingerichtet wurde. Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde sie ermächtigt, sich über das Justizsystem und den Polizeiapparat des Landes hinwegzusetzen.

Im Bezirk Jiangjin von Chongqing wurden mehrere Gehirnwäsche-Einrichtungen in Mietshäusern eingerichtet, darunter befindet sich seit 2010 eine im Erdgeschoss eines Gebäudes auf der Eigentumswohnungs-Anlage Jindudingyuan. Wie es in den Gehirnwäsche-Einrichtungen üblich ist, wird in jedem Raum (Zelle) ein Praktizierender eingesperrt, für den zwei Überwacher zuständig sind, die ihn rund um die Uhr überwachen. Diese Überwacher sind normalerweise „umerzogene“ Praktizierende, die bei der „Umerziehung“ von anderen Praktizierenden mit den Wärtern zusammenarbeiten müssen.

Jüngste Berichte aus China weisen darauf hin, dass diese Gehirnwäsche-Einrichtungen nicht weniger brutal sind als die Zwangsarbeitslager, die sie ersetzt haben. Unter den führenden Einrichtungen, die Praktizierende zu Tode gefoltert haben, ist die Gehirnwäsche-Einrichtung Xinjin in Chengdu, Provinz Sichuan, die berüchtigtste. Hier kamen sieben Praktizierende infolge von Misshandlungen ums Leben.

Zusätzlich zu der körperlichen und seelischen Folter in den Gehirnwäsche-Einrichtungen kommen in Berichten regelmäßig Anschuldigungen von gewaltsamen Injektionen mit nervenschädigenden Psychopharmaka, Zwangsernährung von mit Drogen versetzten Lebensmitteln und sogar von Mitwirkung am Organraub an lebenden Häftlingen auf.

Diese Fälle von Folter und des psychiatrischen Experimentierens wurden in dem Jahresbericht 2014 der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit bestätigt.

Einen Monat nach Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 erklärte das Generalbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die „Umerziehung von Falun Gong-Praktizierenden” zur Schlüsselkomponente im „Krieg gegen Falun Gong”.

Trotz der jüngsten Bemühungen des chinesischen Regimes, sein Image aufzupolieren, haben sich seine Menschenrechtsverletzungen nicht verringert. Dieselben politischen Gefangenen sind lediglich von offiziellen Zwangsarbeitslagern in verdeckte „Black Jails“ mit weniger Beaufsichtigung und mehr Bestreitbarkeit verlegt worden.

Wenn sich die Politik des Regimes der gewaltsamen Unterdrückung im Kern nicht ändert, können auch keine beschönigenden und oberflächlichen Versprechungen einen wirklichen Fortschritt herbeiführen.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/7/18/2093.html

Veröffentlicht am:
22.07.2014

Nach achtjähriger Haft wurde Falun Gong-Praktizierende erneut festgenommen – Aufenthalt unbekannt (Foto)

Von einen Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jiangsu, Festlandchina

(Minghui.org) Am 5. und 6. März 2014 wurden einige Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Nanjing, Provinz Jiangsu, festgenommen. Unter ihnen war auch die über 50-jährige Falun Gong-Praktizierende Cheng Haiyan. Niemand weiß, wo sich Frau Cheng befindet. Sie ist verschwunden. Informationen zufolge waren es Beamte von zwei Büros 610, die die Festnahmen durchführten, nämlich das der Stadt Nanjing und des Bezirks Jiangning der Stadt Nanjing; sie kooperierten mit der Staatssicherheit der Stadt und der Polizeiwache des Bezirks.

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Cheng Haiyan

Beamte warnten die Praktizierenden

Vor dem Nationalen Volkskongress Chinas [fand vom 5. – 15. März 2014 in Peking statt] und der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes erinnerten manche Beamte, die von den Fakten über Falun Gong schon erfahren hatten, Falun Gong-Praktizierende daran, dass die kommunistische Partei (KPCh) bald mit einer intensiven Verfolgung beginnen würde. Sie warnten: „Falls etwas passiert, wird die KPCh sagen, dass es mit Falun Gong zu tun hat.“

Genau zu der Zeit fingen das Büro 610 und die Polizeibehörde der Stadt Nanjing tatsächlich mit der Festnahme von Falun Gong-Praktizierenden an.

Frau Cheng wurde bereits jahrelang verfolgt

Frau Cheng Haiyan war im Jahr 2002 gesetzwidrig zu 10 Jahren Haft verurteilt worden und im Jahr 2010 freigelassen.
Seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 war sie nur wegen des Praktizierens von Falun Gong wiederholt belästigt, in Haftanstalt und Gefängnis eingesperrt oder in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht.

Es begann kurz vor dem chinesischen Nationalfeiertag 2000. Frau Cheng befand sich auf dem Weg nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Die Polizisten waren ihr gefolgt und entführten sie. Anschließend sperrte man sie gesetzwidrig in der Haftanstalt der Stadt Nanjing ein.

Während dieser Zeit überfielen die Polizisten des Bezirks Xuanwu ihr Zuhause. Ihr Ehemann war General in der Armee der Militärregion Nanjing. Doch das hielt die Polizisten nicht davon ab, die ganze Wohnung der beiden auf den Kopf zu stellen. Später wurde Frau Cheng in die Nervenheilanstalt Nanjing gebracht und dort vier Monate lang festgehalten.

Anfang 2002 wurde sie in einer anderen Stadt verhaftet. Die Polizei brachte sie in die Haftanstalt Beishan der Stadt Xuzhou. Polizisten und Mitarbeiter des Büros 610 sagten zu ihr: „Alles was Sie tun müssen, ist, zu sagen, dass Sie Falun Gong aufgeben. Dann werden wir Sie sofort freilassen. Wenn Sie zu Hause praktizieren, kümmern wir uns nicht darum. Doch wenn Sie sich weigern, schicken wir Sie ins Arbeitslager.“

Frau Cheng weigerte sich, ihren Glauben aufzugeben.

Ehemann mit Entlassung bedroht, zur Scheidung gezwungen

Wen Zhongren, der Parteisekretär der Militärzone Nanjing (2004 gestorben), zwang Frau Chengs Ehemann, sich von ihr scheiden zu lassen. Innerhalb von drei Monaten müsse er eine Fremde heiraten, wenn er nicht entlassen werden wolle. Wang Rongsheng, der Leiter des Büros 610 in der Provinz Jiangsu (im Jahr 2011 an Leukämie erkrankt), zwang Frau Chengs Familie, sie in eine Nervenheilanstalt zu schicken. Wang Rongsheng und Wen Zhongren nötigten auch Frau Cheng, eine Scheidungseinwilligung zu unterschreiben. Zum Schluss wurde ihr Mann doch noch unfreiwillig in den Ruhestand versetzt.

2002: Frau Cheng wird zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt

Im August 2002 wurde Frau Cheng gesetzwidrig zu zehn Jahren Haft verurteilt. Als die Häftlinge in der Zelle von ihrem Urteil erfuhren, fingen sie alle an zu weinen. Man brachte Frau Cheng in das Frauengefängnis Nantong. Dort wurde sie grausam misshandelt. Als ihr Blutdruck auf 240 anstieg, ließen die Wärter sie immer noch Sklavenarbeit verrichten. Sie schlugen und traten sie häufig oder folterten sie auf andere Weise. Nach jedem Verhör hatte sie Verletzungen am ganzen Körper.

Als Frau Cheng 2010 freigelassen wurde, hatte sie kein Zuhause, wo sie hätte hingehen können. Sie fand eine Arbeit in einer Drogerie.

2011 wurde sie erneut verhaftet, als sie eine Freundin besuchte.

Im Mai 2013 nahm man sie wieder fest. Später wurde sie freigelassen. Das war das Ergebnis von Rettungsbemühungen rechtschaffener Menschen in der Welt.

Eigentlich eine Karriere-Frau

Cheng Haiyan hat zwei Bachelor-Abschlüsse: Einen machte sie an der pharmazeutischen Universität in China, und den anderen an der Jiaotong Universität in Shanghai. Sie kann verschiedene Sprachen sprechen. Sie war als Privatdozentin an der pharmazeutischen Universität in China tätig. Später wurde sie Managerin für medizinische Gesundheitsprodukte in der Import-Exportfirma in der Stadt Xuzhou. 1995 ernannte man sie zur Generalmanagerin der Lichtindustrie und Textilproduktion, eine Abteilung des Materialkonzerns in Jiangsu. Ihre Arbeit war sehr anerkannt und jedes Jahr wurde sie als außergewöhnliche Mitarbeiterin geehrt. In ihrer Umgebung wurde sie als offen und freundlich, aufrichtig und hilfsbereit wahrgenommen.

Wir bitten um Ihre Hilfe für Frau Cheng, damit sie so schnell wie möglich freigelassen werden kann. Wie bitten Eingeweihte darum, weitere Informationen auf der Minghui-Webseite zu veröffentlichen.

  • Veröffentlicht am:
  • 22.03.2014

Todesmeldung: Pensionierte Lehrerin stirbt nach gnadenloser Belästigung durch die Polizei (Provinz Jiangsu)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jiangsu, China

(Minghui.org) Frau Zhang Qiaolan, in den 60ern, war vor ihrer Pension als Lehrerin an der Technischen Hochschule Huaihai in Lianyungang tätig. Sie starb im September 2013. Am 24. September 2012 war sie verhaftet worden, als sie Informationsmaterial zu Falun Gong in der westlichen Nachbarschaft in Xinpu verteilt hatte. In den Fängen der Polizisten wurde sie unablässig bedrängt und belästigt, so dass ihr Blutzuckerspiegel auf eine gefährliche Höhe anstieg, was schließlich zu ihrem Tod führte.

Das Büro 610 befiehlt ihre Festnahme

Das Nachbarschaftskomitee zeigte Frau Zhang am 24. September 2012 bei der Polizei an, weil sie in der westlichen Nachbarschaft in Xinpu Informationsmaterial über Falun Dafa verteilt hatte. Agenten des örtlichen Büros 610 kamen mit dem Leiter namens Jia und Beamten der Polizeiwache Xinhai und nahmen sie fest. Nach der Verhaftung verhörten und bedrohten sie sie. Dadurch stieg ihr Blutzuckerspiegel auf eine lebensgefährliche Höhe an. Ein Arzt, der sie in der Nacht untersuchte, empfahl, sie nach Hause zu bringen, damit sie sich erholen könne. Die Polizisten fuhren anschließend mit ihr weg und behaupteten, sie ins Krankenhaus zur Untersuchung zu bringen. Stattdessen brachten sie sie spät in der Nacht in das Gefängnis Lianyungang.

Anschließend verschafften sich die Polizisten und die Mitarbeiter des Büros 610 Zutritt zu ihrer Wohnung und durchsuchten sie. Jedoch fanden sie nichts.

10 Tage lang eingesperrt

Die Polizisten hielten Frau Zhang zehn Tage lang im Gefängnis fest. Gnadenlos verhörten und bedrohten sie Frau Zhang ungeachtet ihres lebensgefährlichen Zustandes. Sie forderten von ihr, Kontaktinformationen von anderen Praktizierenden preiszugeben. Außerdem wollten sie sie zwingen, Falun Dafa schriftlich aufzugeben. Sie drohten ihr an, sie ins Zwangsarbeitslager zu bringen, falls sie nicht kooperieren würde. Ihr gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich dramatisch.

Anhaltende Belästigung

Als Frau Zhang nach zehn Tagen wieder zu Hause war, hörten die Belästigungen nicht auf. Das Büro 610 wies das Nachbarschaftskomitee und die örtliche Polizei dazu an, sie zu beobachten und ihr Mobiltelefon und ihre Internetnutzung zu überwachen. Frau Zhang und ihre Familie standen unter einem enormen Druck.

Frau Zhangs Gesundheit verschlechterte sich immer mehr. Im September 2013, ein Jahr nach ihrer Verhaftung, verstarb sie.

Frau Zhang litt früher an vielen Krankheiten wie Diabetes und Nierenproblemen. Im Jahr 1977 begann sie, Falun Dafa zu praktizieren und erlangte dadurch eine stabile Gesundheit.

  • Veröffentlicht am:
  • 12.02.2014

Angestellte eines Supermarkts schwer gefoltert (Provinz Jiangsu)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Jiangsu

(Minghui.org) Frau Zhang Hui (ca. 60 Jahre) arbeitete früher als Angestellte in einem Supermarkt. Sie kommt aus der Stadt Lianyungang, Provinz Jiangsu. Sie wurde verhaftet, weil sie nicht auf Falun Gong verzichten wollte und weil sie anderen Menschen von Falun Gong erzählte. Während eines Verhörs und später während ihrer Haftzeit wurde sie schwer gefoltert.

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat in den letzten 14 Jahren alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft, um die Verfolgung von Falun Gong geheim zu halten. Das führte dazu, dass viele Verfolgungsberichte erst sehr spät an die Öffentlichkeit drangen.

Die internationale Gemeinschaft konnte von den fürchterlichen Verbrechen nur deshalb erfahren, weil Falun Gong-Praktizierende von ihren Erlebnissen, die sie in Gefängnissen und Arbeitslagern machen mussten berichteten, oder weil mutige Bürger die Taten des Regimes ans Licht brachten.

Die veröffentlichen Verfolgungsfälle sind nichts weiter als die Spitze des Eisbergs. Es gibt noch viel mehr Schicksäle, die niemand untersucht und über die niemand berichtet hat.

Frau Zhangs Bericht ist daher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und doch repräsentiert er exemplarisch, was Hunderttausende und vielleicht sogar Millionen von Menschen seit 1999 durchmachen mussten.

Während des Verhörs gefoltert

Zahlreiche Polizeibeamte der Polizeistation der Xinfu-Straße brachen am 16. April 2007 unter der Führung von Hui Chunlai vom Büro 610 des Bezirks Xinpu in Frau Zhangs Wohnung ein und durchsuchten diese. Sie beschlagnahmten Falun Gong-Bücher, Hefte mit den „Neun Kommentaren über die kommunistische Partei“, Falun Gong-Flyer und weitere persönliche Gegenstände. Dann zwangen die Polizisten ihre Angehörigen dazu, sie anzurufen und ihr zu erzählen, dass Verwandte zu Besuch gekommen seien und dass sie daher nach hause kommen solle. Sie fiel auf diesen Trick herein, kam nach Hause und wurde sofort verhaftet. Anschließend brachte man sie in die Polizeistation de Xinfu-Staße.

Dort angekommen wurde sie in einen Verhörraum gebracht, wo man sie bis zur Dämmerung festhielt. Da sich ihre Angehörigen große Sorgen um sie machten, begaben sie sich zur Polizeistation, um nach ihr zu sehen. Gleich nachdem die Angehörigen wieder gegangen waren, wurden ihr Handschellen angelegt. Dann sperrte man sie bis zum Mittag des nächsten Tages in einen Eisenkäfig.

Später wurde sie von Polizisten in das Hotel Zhongheng gebracht. Dort wechselten sich mehrere Mitglieder des Büro 610 und über 20 Schläger damit ab, sie zu verprügeln. Die Schläger forderten sie auf, ihnen zu erzählen, von wem sie ihre Falun Gong-Materialien erhalten habe. Dann wurden ihr sieben Tage lang der Schlaf entzogen.

Als eine Art der Folter wurde Frau Zhang gezwungen, für eine lange Zeit zu hocken oder zu stehen. Es wurde ihr weiter nicht erlaubt, sich zu waschen oder sich die Zähne zu putzen. Es wurde ihr kein Wasser gegeben. Das einzige, was sie zu essen bekam, war eine Packung Fertignudeln, die ihr immer nachts gereicht wurden. Die Mitarbeiter des Büros 610 und die angeheuerten Schläger ließen es sich jedoch in Restaurants gut gehen und verprassten so das hart verdiente Geld der Bürger.

Als Frau Zhangs Gesundheitszustand sich verschlechterte und sie sehr gebrechlich wurde, brachte man sie in das Gefängnis Lianyungang-City.

Zu Zwangsarbeit verurteilt

Im Gefängnis wurde sie erneut von Mitarbeitern des Büros 610 verhört und bedroht. Sie wurde dann zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt und einen Monat später in das Frauenarbeitslager Judong gebracht.

Misshandlungen an der Tagesordnung

Frau Zhang wurde in die dritte Gruppe des Arbeitslagers gebracht, wo man üblicherweise Falun Gong-Praktizierende unterbrachte. Dort wurde sie jeden Tag gezwungen, die Arbeitslager-Regeln laut aufzusagen. Man versuchte sie dazu zu zwingen, Schriftsätze zu verfassen, die Falun Gong verleumdeten. Als sie dies ablehnte, wurde sie erneut gezwungen, für eine lange Zeit zu stehen oder zu hocken. Man entzog ihr auch den Schlaf und verwehrte ihr die Nahrung.

Die anderen Häftlinge wurden oft von den Mitarbeitern des Arbeitslagers angehalten, die Praktizierenden zu misshandeln. So ließen diese Häftlinge ihrer bösen Seite vollen Lauf und ließen sich nach Herzenslust an den Praktizierenden aus.

Zwei junge Häftlinge wurden beauftragt, Frau Zhang den ganzen Tag zu überwachen. Diese Häftlinge zwangen sie dazu, die Toilette zu reinigen, ihre Kleidung zu waschen und setzten sie einem militärähnlichen Drill aus: So musste sie für eine lange Zeit rennen oder laufen. Zhang musste die beiden um Erlaubnis fragen, wenn sie irgendetwas tun wollte.

Aufgrund der zahlreichen Misshandlungen litt Frau Zhang bald unter Migräne. Als sie wieder einen solchen Anfall bekam, wollte sie zur Linderung die Falun Gong-Übungen machen. Gerade als sie damit begann, kamen vier oder fünf Häftlinge auf sie zu und traten und schlugen auf sie ein. Sie würgten sie am Hals und hielten ihr den Mund zu, bis sie schließlich ohnmächtig wurde.

Am Ende ihrer Haftzeit wies die Wärterin Lian Shahua noch einmal zwei Häftlinge an, so lange auf sie einzuwirken, bis sie das Praktizieren von Falun Gong aufgibt. Da Frau Zhang dies erneut ablehnte, schlug einer dieser Häftlinge brutal auf sie ein und schüttete dann Wasser in ihr Gesicht. Darüber hinaus wurde sie insgesamt einen Monat lang gezwungen, eine unbekannte Droge einzunehmen. Wenn sie es ablehnte, die Droge einzunehmen, wurde ihr der Schlaf entzogen.

Weitere Foltermethoden

Wie oben bereits angedeutet, ist Frau Zhangs Geschichte nur die Spitze des Eisbergs. Der Redaktion sind jedoch noch weitere Methoden bekannt, mit denen die Praktizierenden im Frauenarbeitslagers Judong regelmäßig misshandelt werden.

Dazu gehören: die willkürliche Verlängerung des Arbeitslageraufenthaltes; Gehirnwäsche; es wird den Praktizierenden verboten, Artikel des täglichen Bedarfs wie Toilettenpapier zu kaufen; sie werden über den Boden geschleift; sie werden der brütenden Hitze und der bitteren Kälte ausgesetzt; ihnen wird die Toilettenbenutzung verboten; sie werden mit Elektroschockgeräten traktiert, an das sog. Totenbett geschnallt; sie werden zwangsernährt und gezwungen, Drogen gegen ihren Willen zu nehmen; sie werden zu Schwerstarbeit gezwungen. Sie werden auch sexuell missbraucht und belästigt, zum Beispiel werden sie dazu gezwungen, sich nackt auszuziehen.

Einige der Täter:

Sun Xiaobing, Polizeichef, Xinpu Bezirkspolizeiabteilung in der Stadt Lianyungang, +86-15805129999 (Mobil)
Zhao Sibin, politischer Leiter der Bezirkspolizeiabteilung Xinpu: 86 – 15861237666 (Mobil)
Lu Tao, stellvertretende Leiter der Polizeibehörde des Bezirks Xinpu: +86-15861236598 (Mobil)
Li Junhua, Chef des Büros 610, Bezirk Xinpu: 86 – 13605132158 (Mobil)

(Weitere Kontaktinformationen von Tätern finden Sie in dem chinesischen Originalartikel.)

  • Veröffentlicht am:
  • 02.02.2014