Wer soll das glauben – Schädelbruch, weil sie vom Stuhl gefallen ist?

8. September 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai, China

(Minghui.org) Gefängniswärter brachten die 65-jährige Bai Gendi am 24. August 2016 mit einem blutenden Schädelbruch in die Notaufnahme. Sie war bewusstlos und musste erbrechen. Eine Röntgenaufnahme ihres Brustkorps zeigte eine Lungenmasse von etwa 3,81 cm im Durchmesser.

Die Gefängniswärter sagten ihrer Familie, dass sie vom Stuhl gefallen sei und sich dabei verletzt habe. Allerdings geht ihre Familie davon aus, dass Bais Verletzungen Folge der Schläge im Gefängnis sind.

Frau Bai wird aktuell in einer Intensivstation im Volkskrankenhaus Songjiang festgehalten und dort von drei Polizeibeamten bewacht.

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Vorher: Bai Gendi; nachher: Bai Gendi von Gefängniswärtern ins Krankenhaus gebracht

Im Gefängnis gefoltert

Bai Gendi war zu einer 6,5 Jahre langen Haftstrafe verurteilt worden, die sie im Frauengefängnis Shanghai absitzen musste, weil sie es ablehnte, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist eine spirituelle Disziplin, die von dem kommunistischen Regime verfolgt wird.

Laut ihrer Familie wurde Bai im Gefängnis in Isolationshaft gesteckt. Um sie zu bestrafen, weil sie sich weigerte, einen Overall zu tragen, beschlagnahmten die Gefängniswärter all ihre Winterkleidung und zwangen sie, in der eiskalten Zelle ein Hemd mit kurzen Ärmeln und kurze Hosen zu tragen. Die Winterkleidung hatte ihre Familie ihr geschickt.

Seit Ende des letzten Jahres hat der Wärter des Frauengefängnisses in Shanghai, der für Falun Gong-Praktizierende verantwortlich ist, eine spezielle Arbeitsgruppe gebildet. Diese Gruppe versucht, Praktizierende zu zwingen, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben.

Diejenigen, die sich weigerten, sich „umerziehen“ zu lassen, wurden isoliert und in schalldichte Zimmer eingesperrt. Dort zwang man sie, sich den ganzen Tag lang äußerst laute Propaganda gegen Falun Gong anzuhören. Drei Insassen wurden beauftragt, jeden Praktizierenden zu beobachten. Sie schlugen, traten und kniffen Praktizierende, wenn diese nicht ihren Befehlen folgten.

17 Jahre Verfolgung – davon 14 Jahre lang eingesperrt

Seit die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1999 ihre Kampagne gegen Falun Gong startete, wurde Bai mehr als 14 Jahren immer wieder verhaftet, eingesperrt und gefoltert.

Im Oktober 1999 verurteilte man sie das erste Mal zu zwei Jahren Zwangsarbeit. Nur drei Monate nach ihrer Entlassung wurde sie erneut verhaftet und zu weiteren drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

Am 23. Mai 2006, kurz vor dem G6-Gipfeltreffen in Shanghai, wurde sie verhaftet und zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Weniger als zwei Jahre nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis verhaftete man sie erneut am 10. September 2012, vor dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei. Am 3. Mai 2015 verurteilte das Bezirksgericht Xuhui sie zu sechseinhalb Jahren Gefängnis. Ihre Berufung lehnte ein höheres Gericht am 18. Juni 2015 ab.

Frühere Artikel:

Frau Bai Gendi nach viereinhalb Jahren Folter aus dem Gefängnis entlassen
http://de.minghui.org/html/articles/2011/1/13/63022.html

Die Falun Gong-Praktizierende Bai Gendi aus Schanghai verfolgt
http://de.minghui.org/html/articles/2012/10/7/70725.html

Früherer Artikel auf Englisch:

Two Falun Gong Women in Their 60’s Sentenced to Six Years in Prison at a Sham Trial in Shanghai

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/5/158554.html

Chinesische Version vorhanden
柏根娣被上海市女子监狱迫害命危(图)

Rubrik: Augenzeugenberichte

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Behörden in Schanghai verweigern einer Frau Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung

29. Dezember 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai, China

(Minghui.org) Frau Lu Sugan wurde am 8. September 2015 festgenommen, weil sie Falun Gong praktiziert. Ihre Gesundheit hat sich seitdem rasch verschlechtert. Falun Gong ist eine spirituelle Praktik, die von dem kommunistischen Regime Chinas verfolgt wird.

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Lu Sugan

Frau Lu ist in der Haftanstalt Jiaqing eingesperrt und ist dort dreimal ins Koma gefallen. Trotz Notfallbehandlung kann sie nicht länger ihren täglichen Aktivitäten nachgehen. Ihr Blutdruck schwankt zwischen 180 und 240 und ihr ist ständig schwindelig.

Die örtliche Polizei hat ihr jedoch eine Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung verweigert. Ihr Anwalt hat erst kürzlich bei der Staatsanwaltschaft des Bezirks Jiading einen neuen Antrag eingereicht. Doch der Staatsanwalt, der den Fall von Frau Lu bearbeitet, lehnte den Antrag mit verschiedenen Ausreden ab.

Lus Familie macht sich große Sorgen um ihr Wohlergehen. Sie fordern von den Behörden, sie sofort freizulassen.

Englische Version vorhanden
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2015/12/20/154169.html

Chinesische Version vorhanden
吕素干病情恶化 上海国保拒不放人(图)

Rubrik: Augenzeugenberichte

Permanent belästigt und bedroht bis zum völligen Zusammenbruch (Illustration)

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Sie wurde im Jahre 2001 zu Zwangsarbeitslager verurteilt wurde, weil sie Falun Gong praktiziert. Während ihrer Haft wurde sie mit unbekannten Drogen zwangsernährt, was bei ihr zu einer psychischen Störung führte. Nachdem man sie freigelassen hatte, verbesserte sich ihr Zustand nach ärztlicher Behandlung. Warum kann sie dennoch kein normales Leben führen?

Frau Li Xiaoying, um die es in diesem Bericht geht, ist eine freundliche und ehrliche Frau. Sie lebte früher in der Provinz Guizhou. Vor vielen Jahren kam sie nach Schanghai und eröffnete eine Schneiderei. Im Jahr 1997 begann sie mit dem Praktizieren von Falun Gong und profitierte sowohl körperlich als auch geistig davon. Als jedoch die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung von Falun Gong startete, wurde ihr Leben total auf den Kopf gestellt.

Frau Li und ihr Mann für ihren Glauben verfolgt

Im April 2001 brachen der Beamte Yang Zheng und andere aus der Polizeistation in der Pingliang Straße und aus dem Büro 610 in Frau Lis Wohnung ein und verhafteten ihren Ehemann Herrn Zhu Degui. Die Polizei fragte Frau Li, ob sie Falun Gong praktiziere. Sie antwortete: „Ja.“ So wurde das Ehepaar verhaftet. Herrn Zhu verurteilte man zu einer Gefängnisstrafe und sperrte ihn in das Tilanqiao Gefängnis in Schanghai. Frau Li wurde zu einer Haftdauer von zwei Jahren verurteilt, die sie im Qingpu Zwangsarbeitslager verbringen sollte.


Gemälde „Erbarmungslos“ (2004) aus der internationalen Kunstausstellung „die Kunst von Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht

Man sperrte Frau Li in eine kleine Zelle, hängte sie an Handschellen auf und schlug sie 15 Tage lang. Sie durfte nicht die Toilette benutzen. Die Wärter befahlen sogar einigen Insassen, bei Frau Li nachts, wenn sie schlief, einen Würgegriff anzuwenden, so dass sie fast erstickte. Aufgrund dieser Folter war es ihr unmöglich zu gehen. Sie wurde gezwungen, harte Arbeit zu verrichten und musste eine lange Zeit stehen, oft bis in den späten Abend. Die Wärter flößten ihr unter Zwang Gift ein, was dazu führte, dass sie psychisch gestört war.

Lokales Wohn-Komitee belästigt Frau Li bis zum psychischen Zusammenbruch

Nachdem Frau Li freigelassen wurde, kamen Sun Jiamei, Wu Afeng und Zhao Yinsheng aus dem lokalen Wohn-Komitee oft zu ihr nach Hause, um sie zu schikanieren. Frau Li war wie versteinert, begann zu zittern und murmelte Unsinn. Einmal warf sie absichtlich Müll auf ihr Bett, um diese Menschen davon abzuhalten, in ihr Haus zu kommen.

Frau Li wurde in den Jahren 2006, 2008 und 2011 in einem Krankenhaus behandelt. Danach ging es ihr tatsächlich besser. Aber die Belästigung durch die Beamten des lokalen Wohn-Komitees ließ ihre Situation wieder schlechter werden.

Frau Lis Ehemann rügte diese Personen und verlangte, dass sie aufhörten, ihr friedliches Leben zu stören. Aber einer von ihnen meinte: „Wer hat dir gesagt, dass du solch eine Frau heiraten sollst? Du bist ihr Vormund, dann musst du die Verantwortung für sie übernehmen.“

Im Jahr 2012 wurde im Laufe des 18. Kongresses der Kommunistischen Partei Chinas Frau Lis Elektro-Auto von den Beamten des örtlichen Wohn-Komitees beschlagnahmt. Dieser Vorfall war stressig und beeinträchtigte ihren bereits gebrechlichen Zustand.

He Weixian vom Daqiao Wohn-Komitee im Bezirk Yangpu und He Huifang vom örtlichen Bezirksbüro 610 ignorierten Frau Lis fragilen Zustand und klopfte im August 2013 ständig fordernd an ihre Tür, um mit ihr zu reden. Frau Li konnte dem Druck nicht mehr standhalten und erlitt einen Nervenzusammenbruch. Dann verließ sie ihre Wohnung, um weitere Belästigungen zu vermeiden, wanderte durch die Straßen und schlief sogar nachts auf der Straße.

An der Verfolgung beteiligte Personen:

He Huifang (何惠芳), Mitarbeiter des Büros 610 im Bezirk Yangpu: 86-3761710397 (mobil)
Yang Zheng (杨 政), Mitarbeiter des Büros 610 im Bezirk Yangpu: 86-13052477425 (mobil)
Wu Afeng (吴 阿凤), Leiter des Wohn-Komitees Hejian: 86-13611907877 (mobil), +86-21-55084880 (Büro)
Er Weixian (何伟 仙), Mitarbeiter des Wohn-Komitees Daqiao: +86-21-65701735 (Büro), 86 bis 13661733840 (mobil)
Zhao Yinsheng (赵 引 生), Mitarbeiter des Wohn-Komitees Daqiao: 86-13601893411 (mobil)
Zhou Jianmin (周建民), Bezirksamt Yangpu: 86-18917651321 (mobil)

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/15/143218.html

Chinesische Version:
上海李小英被迫害致精神失常-流落街头

Veröffentlicht am:
29.01.2014

Todesfall: Falun Gong-Praktizierender aus Schanghai stirbt nach jahrelanger Verfolgung

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Festgenommen, ins Gefängnis gesperrt, verurteilt, zu Zwangsarbeit [1] und schließlich zu Gehirnwäsche genötigt, – das war eine lange Leidenskette für Ma Donquan, einen Falun Gong-Praktizierenden aus Schanghai. Im Jahr 2013 war Herr Ma aufgrund des Stresses, den er während der Verfolgung ertragen musste, bettlägerig geworden. Er verstarb am 13. Dezember 2013 an den Folgen der jahrelangen Misshandlungen.

Rückblick auf das Jahr 2008: Familie wegen ihres Glaubens eingesperrt

Herr Ma Dongquan, seine Frau Jin Runfang und ihr Sohn Ma Guobiao, wurden festgenommen, weil sie Falun Gong praktizierten und ihr Leben nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht ausrichteten. Die Festnahme geschah am 22. Februar 2008. Die Familie schaute gerade zusammen mit mehreren anderen Praktizierenden das Neujahrsprogramm von NTD TV [New Tang Dynasty Television] an, als lokale Polizisten einbrachen und alle Praktizierenden festnahmen.

Ehemann und Vater während der Haft erkrankt, nicht behandelt, streng überwacht

Während seiner acht Monate andauernden Haft bekam Herr Ma eine schwere Krankheit. Einmal konnte er noch nicht einmal mehr gehen. Doch die Wärter der Haftanstalt brachten ihn nicht ins Krankenhaus. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und bekam vier Jahre Bewährung.

In der Zeit, als er auf Bewährung zu Hause war, wurde Herr Ma ständig überwacht. Seine Überwacher, Beamte des Komitees für Politik und Recht, des Büros 610 und des Einwohner-Komitees ließen ihn keine Minute unbeobachtet. Weil er so streng überwacht wurde, konnte ihm keiner helfen.

Am 4. August 2009 brachte man ihn in die Gehirnwäsche-Einrichtung Qingpu.

2010: „Eine bessere Stadt, ein besseres Leben“?

Dieses Motto der Schanghaier Weltausstellung [01.05. – 31.10.2010] hatte mit den dortigen Falun Gong-Praktizierenden nichts zu tun. Gar nichts. [2] Ganz im Gegenteil. Herrn Ma wurde z.B. befohlen, sich während der Eröffnungsfeierlichkeiten im Büro des lokalen Einwohnerkomitees aufzuhalten. Und das vom 30. April bis 3. Mai von 07:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr abends. Er durfte noch nicht einmal zum Essen nach Hause gehen. Außerdem musste er jede Woche für die Funktionäre arbeiten und „Gedankenberichte“ schreiben. [Das verlangt die Polizei von den Falun Gong-Praktizierenden; sie will damit feststellen, ob die Praktizierenden immer noch standhaft an Falun Gong festhalten.]

Wie es seiner Familie ging

Nach der Inhaftierung im Jahre 2008 waren sein Sohn Ma Guobiao zu sechs Jahren und seine Frau Jin Runfang zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sie wurden im Gefängnis Changning eingesperrt. (S. Minghui-Bericht „Enthüllung der Verbrechen in dem Changning Gefangenenlager in Schanghai“ http://de.minghui.org/artikel/52789.html) Nach der Haft in diesem Gefängnis wurden sie in ein Zwangsarbeitslager gebracht, wo sie weiter verfolgt werden.

Die letzte Nachricht vom Dezember 2013: Beide sind immer noch in Haft!

Was geschah mit Herrn Ma?

Herr Ma lebte früher in Jiafufang Nr. 11, Tongchuan Straße im Bezirk Jiading, Schanghai. Wie sein Leben ohne Frau und Sohn weiterging, ist nicht bekannt. Im Frühjahr 2011, so heißt es, war er in einen Autounfall verwickelt. Er wurde zur Operation in ein Krankenhaus gebracht, doch danach war er verschwunden. Ob seine Familie von seinem Tod am 13. Dezember erfahren hat, ist uns nicht bekannt.

[1] Der Original Bericht spricht von 2 Jahren Zwangsarbeitslager ohne jedoch den Zeitpunkt oder nähere Umstände zu nennen.

[2] Über die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden in Schanghai zur Zeit der Weltausstellung lesen Sie bitte unseren Minghui-Bericht (http://de.minghui.org/artikel/60057.html)

  • Veröffentlicht am:
  • 17.01.2014

40 Tage lang regungslos auf einem kleinen Hocker verbracht – Analytiker soll gezwungen werden, Falun Gong aufzugeben

Von einem Minghui-Korrespondenten aus Schanghai, China

(Minghui.org) Kürzlich erreichten uns Nachrichten über das qualvolle Leben des 31-jährigen Analytikers Feng Xingji, der im Jahr 2011 zu vier Jahren Haft verurteilt wurde und seitdem im Tilanqiao Gefängnis inhaftiert ist.

Was damals geschah

Mitarbeiter des Büros 610 in Pudong kamen am 29. Juni 2011 an Herrn Fengs Arbeitsplatz und forderten seinen Vorgesetzten auf, ihn ins Büro zu rufen, da sie ihm angeblich einige Fragen stellen wollten. Als Herr Feng dann eintrat, verhafteten sie ihn. Sie begründeten die Verhaftung damit, dass er Transparente mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ angefertigt hätte.

Herr Feng wurde am 22. November 2011 vor das Gericht in Pudong geladen. Der Richter lehnte jegliche Verteidigung für den Angeklagten ab. Als Herrn Fengs Ehefrau auf ihre Rechte gemäß der chinesischen Verfassung bestand, ließ der Richter sie von zwei Gerichtsdienern aus dem Gerichtssaal bringen.

Am 30. November 2011 wurde Herr Feng zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Am 21. Februar 2012 kam er in die Abteilung Nr. 10 des Tilanqiao Gefängnisses.

Misshandlung und Tyrannei im Gefängnis

Im Gefängnis weigerte sich Herr Feng, Videos anzuschauen, die Falun Gong verleumdeten. Deshalb machten ihm die Wärter das Leben zur Hölle. Man zwang ihn, 40 Tage lang jeweils 16 Stunden am Tag bewegungslos auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Er durfte mit niemandem kommunizieren und wenn er nur die geringste Bewegung machte, schlug man auf ihn ein. In diesen 40 Tagen wurde er mehrmals brutal zusammengeschlagen.

Der Häftling Lu Jingen bekam von den Wärtern den Befehl, Herrn Feng zu schlagen und zu boxen, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Damit versuchten sie krampfhaft, ihn dazu zu bringen, schriftlich zu erklären, dass er Falun Gong aufgibt. Diese Situation dauerte über drei Monate an. In dieser Zeit musste er außerdem schwere Zwangsarbeit zu verrichten.

Damals wurde seiner Familie nicht gestattet, ihn zu besuchen. Seine Frau rief daraufhin die Gefängnisleitung an und erhielt schließlich die Besuchserlaubnis. Der Rest der Familie durfte ihn drei Monate lang nicht besuchen. Die Angehörigen riefen zwar das Gefängnis an, aber die Leitung der Abteilung Nr. 10 ignorierte sie. Die vielen Briefe, die sie ihm schrieben, wurden nie an ihn weitergeleitet.

Herr Feng reichte einen Berufungsantrag ein, der an das Oberste Gericht in Schanghai weitergeleitet wurde. Der Richter, der den Fall behandelte, machte dem Verteidigungsanwalt das Leben schwer. Als der Staatsanwalt die maßgeblichen Klauseln des Strafrechts vorlegte, wusste der Richter, dass er Unrecht hatte. Dennoch lehnte er Herrn Fengs Berufungsantrag ab. Insiderquellen berichten, dass das Gericht von Regierungskreisen aufgefordert worden sei, Fälle von Falun Gong-Praktizierenden nicht anzunehmen.

Persönlicher Hintergrund

Herr Feng Xingji stammt aus der Stadt Baiyin, Provinz Gansu und absolvierte sein Studium am Institut für Industriematerialien an der Central South Universität. Seit März 2008 war er als Analytiker im Materialforschungsinstitut für Schwerindustrie in Sanyi beschäftigt. Sein Vorgesetzter war voll des Lobes über sein hohes berufliches Qualifikationsniveau

Beteiligte Abteilungen und Personen:

Tilanqiao Gefängnisbetreiber: +86-21-55589900
24-Stunden-Leitung: Nebenstelle: 1000
Dai Weidong, Vizedirektor des Gefängnis-Management-Büros, Leiter des Tilanqiao Gefängnisses: Nebenstelle: 6666; +86-21-65848922 (Direktwahl), 86 bis 13701851126 (Mobil)
Yin Guanghui, stellvertretender Leiter des Tilanqiao Gefängnisses: Nebenstelle: 1004; +86-21-65451569 (Direktwahl)
Fan Zhenqun, Leiter der Abteilung Nr. 10 im Tilanqiao Gefängnis: Nebenstelle: 3011, +86-21-65122710 (Direktwahl), 86 bis 13701748930 (Mobil)
Xu Haihong, Mitarbeiter des Büros 610 im Tilanqiao Gefängnis (für Gehirnwäsche von Falun Gong-Praktizierenden verantwortlich)
Hou Ruiqin, stellvertretender Leiter der Abteilung Bildung und Umerziehung im Management-Büro im Schanghai Gefängnis, Mitglied des Büros 610: 86 bis 13524716991 (Mobil)

Weitere Namen und Telefonnummern entnehmen Sie bitte dem chinesischen Originalartikel.

Vorhergehende Artikel zu Herrn Fengs Fall:

Der Analytiker Herr Feng Xingji aus Schanghai sieht seiner Verurteilung entgegen (Foto) http://de.minghui.org/artikel/66887.html

Beamte aus dem neuen Kreisgericht Pudong stellen jungen Analytiker vor Gericht (Foto) http://de.minghui.org/artikel/67600.html

  • Veröffentlicht am:
  • 09.01.2014

Verurteilt trotz fehlender Beweise

Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai, China

(Minghui.org) Das Gericht im Neubaugebiet Pudong in Schanghai lud die Falun Gong-Praktizierende Frau Zhu Yumei am 26. September 2013 vor und verurteilte sie zu dreieinhalb Jahren Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft im Gebiet Pudong war für die Strafverfolgung von Frau Zhu verantwortlich. Die Staatsanwälte Pang Zheng und Pan Li, der oberste Richter Xiao Bo und die Richter Wang Meiling und Shi Yaohui waren anwesend.

Offenbar eine Farce

Gegen Frau Zhu wurde mit Artikel 300 des Strafgesetzbuches „Verwendung einer Kultorganisation zur Unterminierung des Gesetzesvollzugs“ Anklage erhoben. Frau Zhus Anwalt forderte die Staatsanwaltschaft auf, zu zeigen, welche Klausel oder Artikel des Gesetzes besage, dass Falun Gong ein Kult ist und welches Recht Frau Zhu sabotiert habe.

Der vorsitzende Richter Xiao Bo forderte auch von den Staatsanwälten, diesen Beweis zu erbringen. Da es im Fall von Frau Zhu keine solchen Beweise gab, waren sie nicht in der Lage zu reagieren.

In solchen Fällen zieht das Büro 610 die Fäden; so unterstützte am Ende das Gericht die Staatsanwaltschaft und verurteilte Frau Zhu zu einer Gefängnisstrafe. Die Rechtsgrundlage waren dennoch Artikel 300 des Strafrechts und eine „gerichtliche Auslegung“ seitens des obersten Gerichts und der obersten Staatsanwaltschaft. Sowohl Frau Zhu Yumeis Verteidigung als auch die ihres Anwalts wurden ignoriert.

Richter peinlich berührt

Es war das erste Mal, dass der oberste Richter Xiao Bo einen Fall mit einer Falun Gong- Praktizierenden behandelte. Anscheinend peinlich berührt von diesem Hohn auf die Gerechtigkeit, senkte er den Kopf und zog sich von Frau Zhus Familie zurück. Shi Yaohui jedoch verurteilte bereits mehrmals Falun Gong-Praktizierenden, und er war es, der den Schiedsspruch verlas, der Frau Zhu verurteilte.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/8/143076.html

Chinesische Version:
上海朱裕梅被非法判刑三年半

Veröffentlicht am:
11.12.2013

Den Glauben herausprügeln

Schanghai: Sonderkommission zur „Umerziehung” von Praktizierenden intensiviert Verfolgung

Von einem Minghui-Korrespondenten in Schanghai

(Minghui.org) In diesem Bericht geht es um das Schicksal eines Falun Gong-Praktizierenden, Zhang Qin. Gefängnisbeamte versuchen, diesen 60-jährigen Praktizierenden vor seiner am 04. Juni 2014 endenden fünfjährigen Haftzeit „umzuerziehen“.

Im Jahr 2012 war im Tilanqiao Gefängnis ein Sonder-Ausschuss gebildet worden. Seine Mitglieder konzentrierten sich auf die Inhaftierung, Verfolgung, und „Umerziehung“ von Falun Gong-Praktizierenden, die aus anderen Gefängnissen übernommen wurden.

Nach seiner Überstellung nach Tilanqiao stand Herr Zhang unter der Kontrolle des Ausschusses. Er fuhr fort, Falun Gong zu praktizieren und konnte nicht „umerzogen“ werden, auch wenn er geschlagen und in Einzelhaft gesteckt wurde, wo die Isolation den Gefängniswärtern ermöglichte, noch grausamere Foltermethoden anzuwenden. Herr Zhang wurde auch von jeglicher Kommunikation ausgeschlossen. Wärter isolierten ihn für eine längere Zeit in einem völlig dunklen Raum, um ihn seelisch zu ruinieren.

Unerbittliche Folter

Jede Nacht erlauben ihm die Wärter, nur ein paar Stunden zu schlafen und zwingen ihn dann, für mehr als 10 Stunden am Tag auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Wenn er sich auch nur ein wenig bewegt, wird er geschlagen. Er bekommt nicht genug zu essen. Beschimpfungen und körperliche Misshandlungen sind dort Routine.

Herr Zhang ist in einer 3,3 Quadratmeter großen Zelle eingesperrt und muss sich sogar bei den Wärtern melden, wenn er zur Toilette gehen möchte. Als Herr Zhang in einen Hungerstreik trat, steckten ihn die Wärter in eine Einzelzelle und zwangsernährten ihn.

Die grausame Folter ist noch im Gange und Herrn Zhang aktueller Zustand ist äußerst kritisch.


Folternachstellung: Längere Zeit auf einem kleinen Hocker sitzen

Für seinen Glauben verurteilt

Herr Zhang war früher Leiter der Qualitätsprüfungs-Abteilung und Chefingenieur der Desheng Plastics Company Ltd. in Schanghai. Weil er sich weigerte, seinen Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht aufzugeben, war er im Juni 2009 zum sechsten Mal verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

Herr Zhang befindet sich seit dem 20. Juli 2010 im Tilanqiao Gefängnis. Er wurde aus einem anderen Gefängnis dorthin verlegt. Nach der Ankunft verweigerte er als Protest gegen die rechtswidrige Verfolgung die Gefängnisuniform. Die Wärter ordneten an, dass andere Gefangene ihm die Uniform mit Gewalt anzogen. Um ihn von den Falun Gong-Übungen abzuhalten, legten ihm die Wärter für zwei Monate körperliche Beschränkungen auf.

Beamte sanktionieren Missbrauch durch andere Insassen

Mitte April 2011 kam Herr Zhang in Einzelhaft, weil er sich widersetzte, die Gefängnisuniform zu tragen. Als er zurückkehrte, wurde er von den anderen Insassen geschlagen. Der Gefangene Gu Sheng traf ihn im linken Auge und zerschlug sein Gesicht. Er trat auch Herrn Zhang gegen die Brust. Der Häftling Zhao Bin schlug ihn immer wieder ins Gesicht. Beide drohten, ihm seinen Glauben herauszuprügeln.


Folternachstellung: Teuflische Schläge

Nach den Gefängnisregeln ist es Häftlingen verboten, andere Gefangene zu schlagen. Während die Gefangenen Herrn Zhang schlugen, kam ein Wachmann vorbei und sah sie, schritt aber nicht ein. Mit stillschweigender Billigung der Wärter handelten die anderen Gefangenen immer aggressiver.

Durchgehalten trotz Drohungen

In den letzten drei Jahren hat Herr Zhang die Gefängnisuniform nicht getragen, und er besteht darauf, die Übungen [des Falun Gong] zu praktizieren. Wenn der Ausschuss tagt, ruft Herr Zhang immer laut heraus: „Falun Dafa ist gut!“

Der stellvertretende Gefängnisleiter Yin Guanghui, der im Jahr 2013 vom Wujiao Gefängnis zum Tilanqiao Gefängnis versetzt wurde, drohte Herrn Zhang, indem er sagte: „In diesem Gefängnis haben wir Millionen von Möglichkeiten. Wir haben keine Angst weiterzugehen, bis du dich ergibst.“ Später tadelte er persönlich einen Aufseher und erarbeitete Strategien für die „Umerziehung“ von Herrn Zhang.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/21/143331.html

Chinesische Version:
上海提篮桥监狱加紧迫害张勤

Veröffentlicht am:
09.12.2013