Die französische Zeitung Le Figaro berichtet über den Organraub

8. August 2016 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Frankreich

(Minghui.org) Le Figaro, eine große französische Zeitung, veröffentlichte am 25. Juli 2016 ein Interview mit dem kanadischen Anwalt David Kilgour [1]. Darin wird der großangelegte Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) detailliert dargestellt. Das Interview führte Thomas Delozier.

Der Bericht mit dem Titel „In China halten 90.000 illegale Transplantationen ganze Krankenhäuser am Laufen“ zitiert David Kilgours Nachforschungen. Die Nachforschungen hatten ergeben, dass in den vergangenen 15 Jahren jedes Jahr zwischen 60.000 und 100.000 Falun Gong-Praktizierende für ihre Organe umgebracht wurden. Das summiert sich auf über eine Million Tote.

Der Artikel erklärt, dass Meister Li Hongzhi (der Gründer von Falun Gong) diesen Kultivierungsweg im Jahr 1992 vorstellte und er die Gesundheit der Menschen verbesserte sowie ihr Gewissen weckte. Falun Gong wird verfolgt, weil Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der KPCh, es auf Grund dessen Popularität nicht mochte.

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Bild in Le Figaro: „Für 70.000 Dollar bekommt man ein Gesamtpaket mit Flügen, Hotel und einer Niere“, sagt Francis Navarro, Chirurg am Universitätskrankenhaus Montpellier.

Kilgour erzählte dem Reporter, dass es noch nie so viele Transplantationen in China gegeben habe. Im Jahr 2006 wurde allein im Zentralkrankenhaus Tianjin ein Gebäude mit 17 Stockwerken und 500 Betten nur für Organtransplantationen eingerichtet. Kilgour und seine Kollegen analysierten die Auslastung der Krankenhausbetten, die Wartezeit für Organe und andere Faktoren. Sie kamen zu dem Schluss, dass es unmöglich ist, dass jährlich nur 4.000 Transplantationen durchgeführt werden, wie es die chinesische Regierung offiziell bekannt gab. Dabei muss man bedenken, dass es neben dem Krankenhaus in Tianjin in China 144 weitere Transplantationszentren gibt.

Neben der großen Menge an Transplantationen, ist die Menü-artige Auswahl eine weitere Eigenschaft der chinesischen „Organtransplantationsindustrie“. Das Changcheng Krankenhaus in Shanghai garantierte eine Wartezeit von maximal einer Woche, in Notfällen sogar von nur vier Stunden.

Der investigative Bericht ist mit erstaunlichen Zeugenaussagen gefüllt. Zum Beispiel erhielt ein taiwanischer Bürger innerhalb weniger Wochen mindestens sieben Organe. Das wäre in einem westlichen Land unmöglich. Dort dauert es Monate, wenn nicht Jahre, nur um ein Organ zu bekommen.

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Bild in Le Figaro: In Seoul, Korea, versammeln sich Falun Gong-Praktizierende. Dort werden sie nicht verfolgt.

Kilgour sagte dem Reporter, dass die Hauptquelle der Organe Gefangene aus Gewissensgründen, normalerweise Falun Gong-Praktizierende seien. Die Zahl der transplantierten Organe vervierfachte sich zwischen 1997 und 2004, dieser Zeitraum überschneidet sich mit der Verfolgung von Falun Gong. Seine Ermittler riefen viele Krankenhäuser an und fragten, ob Organe von Falun Gong-Praktizierenden verfügbar seien. Diese Frage wurde bejaht. Warum diese Gruppe? Sie rauchen und trinken nicht, sie machen regelmäßig Übungen und ihre Organe sind gesund.

Kilgour glaubt, dass es sich dabei um einen Genozid handelt. Kilgour und Doctors Against Forced Organ Harvesting, eine Organisation, die 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert war, sind auf der ganzen Welt aktiv. Sie besuchen Konferenzen und machen auf diese Verbrechen aufmerksam, indem sie andere Organisationen kontaktieren und an die Öffentlichkeit appellieren.


[1] Der Originalbericht:
http://sante.lefigaro.fr/actualite/2016/07/25/25236-chine-90-000-greffes-clandestines-font-tourner-hopitaux-entiers

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/8/3/158092.html

Chinesische Version vorhanden
法国《费加罗报》大篇幅披露中共活摘器官

Rubrik: Medienberichte

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Von Spott zu Respekt: Chinesische Touristen in Paris ändern ihre Haltung

26. Mai 2016 | Von Minghui-Korrespondent Zhou Wenying in Paris, Frankreich

(Minghui.org) Frau Jun stellt jeden Tag in der Nähe des Eifelturms Plakate auf, um die Menschen über die Verfolgung von Falun Gong (auch bekannt als Falun Dafa) durch das kommunistische Regime in China zu informieren.

Täglich begegnet sie vielen Touristen aus China. Die meisten von ihnen verstehen nach einem Gespräch mit ihr, um was es bei der Verfolgung geht, und danken ihr für ihre Bemühungen. Es gibt auch einige, die von der Propaganda des kommunistischen Regimes getäuscht sind und sie beschimpfen. Doch Frau Jun bleibt stets ruhig und höflich. Ihre freundliche Grundhaltung verändert schließlich die Einstellung der Chinesen. Sie beginnen, ihr zuzuhören und behandeln sie fortan mit Respekt.

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Plakate und Spruchbänder in der Nähe des Eiffelturms.

Von Beleidung und Spott zum Lob

Eines Tages wollte Frau Jun mit einer Gruppe chinesischer Touristen sprechen. Doch sie weigerten sich, ihr zuzuhören, verspotteten sie und stiegen in den Bus ein. Bevor sie davonfuhren, winkte Frau Jun ihnen zum Abschied und sagte: „Bleiben Sie in Sicherheit. Wenn Sie daran denken, Falun Dafa ist gut. Es wird Ihnen und Ihrer Familie Glück bringen.“

Die gleiche Gruppe kehrte am nächsten Tag zum Eiffelturm zurück und Frau Jun zögerte nicht, erneut mit ihnen über Falun Gong zu sprechen. Einer von ihnen sagte zu ihr: „Sie wollen immer noch mit uns sprechen? Wir haben uns gestern über Sie lustig gemacht. Sind Sie nicht verärgert?“ Sie antwortete: „Nein, wir praktizieren Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Ich wollte Sie nur über die Praktizierenden in China informieren, die verfolgt werden.“

Der Tourist deutete daraufhin an, dass sie nicht gedacht hätten, ihr wieder zu begegnen nach dem, was sie ihr am Tag zuvor angetan hätten. „Als wir in den Bus eingestiegen waren und Sie uns sagten, wir sollten sicher bleiben, und Sie uns Glück wünschten, fühlten wir uns schlecht. Wir dachten, dass Sie, eine Falun Gong-Praktizierende, wirklich fantastisch seien, weil Sie von unseren Worten nicht verärgert waren.“

Sechs von ihnen hörten Frau Jun zu und traten danach aus der Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und ihren Jugendorganisationen aus. Dadurch zeigten sie klar, dass sie die Entscheidung des Regimes, Falun Gong zu verfolgen, ablehnten.

Chinesische Touristen verteidigen Falun Gong

Ein anderes Mal wollte Frau Jun mit einigen Touristen über den Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu sprechen angesichts der Verbrechen, die das Regime begeht.

Einer von ihnen bestritt: „Wir glauben an die KPCh. Warum sollten wir austreten?“ Frau Jun erklärte ihnen, dass über 80 Millionen Chinesen eines unnatürlichen Todes gestorben seien, nachdem die KPCh im Jahr 1949 die Macht übernommen habe. Nach diesen Erklärungen wies Frau Jun die Chinesen darauf hin: „Sie wollen nun sicher nicht mehr Teil der KPCh sein und ihr Ihr Leben widmen, wie Sie es geschworen haben, als Sie der Partei beigetreten sind.“

Als Frau Jun über die Falschmeldung der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 2001 sprach, unterbrach sie eine chinesische Touristin. „Bitte lassen Sie mich für Sie sprechen“, sagte die Frau. „Als ich immer wieder diese sogenannten Nachrichten im Jahr 2001 sah, vermutete ich, dass es von der KPCh inszeniert worden war.“

Sie berichtete weiter, dass sie bei der Feuerwehr sei. „Eine Feuerlöschdecke ist so schwer, dass sie nicht so einfach in die Luft geworfen werden kann, bevor sie auf der brennenden Person landet. Außerdem hätte der Mann nicht aufrecht sitzen bleiben können, als die schwere Decke auf ihm landete. Es hätte ihn umgeworfen. Drittens war die Decke aufgetaucht, direkt nachdem die Person aufgehört hatte zu schreien. Das perfekte Timing ließ es einfach geprobt erscheinen. Ich konnte mich nicht davon überzeugen lassen, dass die Dinge einfach so geschehen sind. Die KPCh hatte das inszeniert, um Falun Gong zu verleumden.“

Frau Jun stimmte zu und fügte hinzu: „Genau, auch seine Haare und die Plastikflasche in seinem Schoß waren unangetastet, aber sein Gesicht und seine Kleidung waren schwer verbrannt, nachdem das Feuer gelöscht worden war. Das ist nicht möglich.“

In diesem Moment zeigten die anderen Touristen gegenüber Frau Jun, dass ihre Worte sie überzeugt hatten. Etwa 20 von ihnen traten noch an Ort und Stelle aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen aus.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/25/157152.html

Chinesische Version vorhanden
大陆游客在巴黎 从辱骂嘲笑到称赞

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Frankreich: Treffen am Eiffelturm, um Meister Li Hongzhi ein frohes Neujahr zu wünschen

7. Februar 2016

(Minghui.org) Falun Dafa-Praktizierende aus Frankreich versammelten sich am Wochenende vor dem chinesischen Neujahrstag vor dem Eiffelturm, um dem Begründer von Falun Dafa, Meister Li Hongzhi ein frohes chinesisches Neujahrsfest zu wünschen. Sie wollten ihre Dankbarkeit ausdrücken, dass er diese alte Kultivierungspraktik mit der Welt teilt.

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Die Falun Dafa-Praktizierenden aus Frankreich wünschen Meister Li Hongzhi ein frohes neues Jahr.

„Das Praktizieren von Falun Dafa hat mein Leben und meinen Blick auf die Welt verändert“, sagte Helenne, eine Französin, die 1999 anfing, Falun Dafa zu praktizieren.

„Ich bin viel optimistischer geworden“, erklärte sie. „Wenn ich auf Probleme stoße, habe ich das Vertrauen, dass ich sie überwinden kann, weil mir die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, an denen ich mich in meinem täglichen Leben orientiere, Stärke geben. Ich weiß, dass ich alle Schwierigkeiten besiegen kann, solange ich mich an diese Prinzipen halte.“

Helenne fuhr fort: „Wir haben uns hier versammelt, um Meister Li Hongzhi ein frohes chinesisches Neujahrsfest zu wünschen. So möchten wir unsere Wertschätzung ausdrücken. Ich möchte Meister Li Hongzhi und Falun Dafa danken, dass ich ein neues Leben bekommen habe.“

Isabelle aus Marseille erzählte, dass sie vor langer Zeit einen Flyer über Falun Dafa erhalten habe. Damals hatte sie ihn einfach beiseitegelegt und erst 2009 dachte sie wieder daran. Eines Tages sei ihr dieser Flyer plötzlich in den Sinn gekommen und sie habe ihn gesucht. Auf diesem Flyer stand die Website-Adresse von Falun Dafa. Sie lud das Hauptwerk Zhuan Falun vom Internet herunter und las es innerhalb von drei Tagen durch.

„Ich glaube alles, was Meister Li in diesem Buch gesagt hat“, erklärte Isabelle. „Es ist das, was ich immer gesucht habe.“

Isabelle berichtete, dass durch das Praktizieren von Falun Dafa ihr Knieproblem gelöst wurde und sie zu einem glücklichen, leistungsfähigen und zuversichtlichem Menschen geworden ist.

Frau Gao, eine chinesische Praktizierende, die zu diesem Termin gekommen war, erzählte: „Wir lassen uns jedes Jahr vor dem Eiffelturm fotografieren und senden Neujahrsgrüße an Meister Li. Ich bin Meister Li dankbar, dass er uns das Große Gebot gelehrt hat. Ich fand in meinem Herzen die Antworten auf viele Fragen. Mit Worten kann ich meine Dankbarkeit gegenüber Meister Li nicht zum Ausdruck bringen.“

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/2/6/155127.html

Chinesische Version vorhanden
法国中西方法轮功学员新年谢师恩

Rubrik: Grüße an den Meister

Tourist in Frankreich: „Ich bin stolz, dass Meister Li aus meiner Heimatstadt Changchun ist“

15. Oktober 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Frankreich

(Minghui.org) Am 2. Oktober 2015 trat ein junger Mann beim Eiffelturm in Paris aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) aus. Bevor er in seinen Reisebus einstieg, sagte er zu einem freiwilligen Helfer: „Ich komme aus Changchun in der Provinz Jilin in China. Ich bin stolz darauf, dass Meister Li aus meiner Heimatstadt Changchun ist! Vielen Dank.“

Täglich besuchen hunderte, manchmal sogar tausende von chinesischen Touristen den Eiffelturm in Paris. Freiwillige Helfer vom Servicezentrum zum Austritt aus der KPCh sind dann oft in der Nähe, um sie zu ermutigen, aus der KPCh auszutreten. Viele Touristen nehmen dann die ihnen angebotenen Zeitungen mit, um sich weiter über die wahren Geschehnisse in China zu informieren und sagen sich schließlich von der Partei los.

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Touristen am Eiffelturm informieren sich über die Verfolgung von Falun Gong.

Am 2. Oktober 2015 sah ein freiwilliger Helfer über zehn Touristen neben einem Reisebus stehen und ging zu ihnen, um mit ihnen über Falun Gong zu sprechen. Als er einen jungen Mann fragte, ob er jemals der Partei beigetreten sei, antwortete dieser: „Ich bin Parteimitglied. Warum sollte ich austreten?“

Der Helfer erklärte: „Seit die KPCh 1949 an die Macht kam, hat sie mehr als 80 Millionen Menschen getötet. Das sind mehr, als in den zwei Weltkriegen starben. Wer Böses tut, wird letztendlich karmische Vergeltung erleiden. Sie haben einen Eid geschworen, Ihr ganzes Leben der Partei beizustehen, daher sind Sie ein Teil von ihr. Wenn Sie nicht austreten, werden Sie beim Zusammenbruch der Partei mit ihr untergehen. Wenn Sie austreten, haben Sie eine sichere Zukunft. Ich kann Ihnen zum Austritt den Decknamen ‚Peace‘ geben. Sind Sie damit einverstanden?“

Der junge Mann antwortete: „Jetzt verstehe ich. Die KPCh ist wirklich schlecht. Ich hasse sie. Ich werde mit meinem richtigen Namen austreten!“ Der freiwillige Helfer half ihm dann beim Austritt und wünschte ihm viel Glück.

Insgesamt traten sechs Personen mit ihrem richtigen Namen aus der Partei und ihren Unterorganisationen aus.

Die sechs Chinesen holten anschließend einige andere herbei und fragten den Helfer, ob er auch ihnen beim Austritt helfen könne. Nachdem er ihnen erklärt hatte, warum sie aus der Partei austreten sollten, traten alle unter einem Decknamen aus und brachten ihre Anerkennung für den Helfer zum Ausdruck.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/11/153181.html

Chinesische Version vorhanden
“为长春有李大师这样的名人自豪”

Rubrik: Menschen erkennen die Wahrheit

Frankreich: Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Paris während des chinesischen Staatsbesuchs

Von Wenying Zhou, einem Minghui-Korrespondenten in Paris

(Minghui.org) Nur wenige Tage nach einer Kundgebung im französischen Lyon veranstalteten Falun Gong-Praktizierende am 27. März 2014 vor der chinesischen Botschaft in Paris eine weitere Kundgebung.


Diese Aktionen trafen mit dem Besuch von Xi Jinping, dem Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), zusammen und die Praktizierenden forderten, dass die Haupttäter der Verfolgung von Falun Gong zur Verantwortung gezogen werden.


Falun Gong-Praktizierende sprechen am 27. März 2014 zu den Parisern vor der chinesischen Botschaft.

Herr Alain Tang, Präsident des Falun Dafa-Vereins von Frankreich, sprach bei der Kundgebung: „Während der KPCh-Chef Xi Jinping Frankreich besucht, hat diese Kundgebung vor der chinesischen Botschaft eine große Bedeutung. Wir fordern Herrn Xi auf, die Haupttäter – Jiang Zemin, Luo Gan, Zhou Yingkang, Zeng Qinghong und Li Lanqing – zur Rechenschaft zu ziehen und die Verfolgung von Falun Gong in China zu beenden.“

„Mindestens 3.745 Todesfälle wurden bestätigt. Hundertausende Praktizierende wurden in Gefängnisse, Nervenheilanstalten, Arbeitslager und Gehirnwäsche-Einrichtungen eingesperrt“, fuhr er fort.

Dr. Harold King, ein französischer Vertreter von DAFOH (Doctors Against Forced Organ Harvesting, Ärzte gegen Organraub), rief zur sofortigen Beendigung des Organraubs an unschuldigen Menschen in China auf. Laut Dr. King stammen fast alle Organe für Transplantationen in China von Gefangenen, wobei viele davon politische Gefangene und hier wiederum in erster Linie Falun Gong-Praktizierende sind. Sie um ihrer Organe willen zu töten, verstößt gegen die grundlegende medizinische Ethik.

Herr Tang versprach, die Bemühungen zur Bloßstellung der KPCh-Verbrechen weltweit fortzusetzen, um die Verfolgung zu Ende zu bringen.

Bei der Kundgebung verdeutlichte er: „Die KPCh übt auf die westlichen Länder mit wirtschaftlichen und diplomatischen Mitteln Druck aus, um einer Verurteilung ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu entgehen.“

Diese Kundgebung am 27. März hätte fast nicht stattgefunden. Aufgrund des Drucks der KPCh hatte die Pariser Polizeibehörde einen Tag vor der Veranstaltung, am 26. März, den Antrag für die Kundgebung abgelehnt.

Der Falun Dafa-Verein von Frankreich reichte daraufhin beim Pariser Verwaltungsgericht eine dringende Klage ein. Am 26. März nachmittags veranstaltete das Gericht eine Anhörung.

Richterin Doumergue entschied, dass das von der Pariser Polizeibehörde verhängte Verbot rechtswidrig sei und die Freiheit der Willensäußerung und der Versammlung missachte. Sie ordnete an, dass die Polizeibehörde das Verbot aufheben und außerdem 1.500 Euro an den Falun Dafa-Verein von Frankreich zahlen müsse.

Dieses Urteil, das an den Falun Dafa-Verein sowie den Innenminister und in Kopie an den Direktor der Pariser Polizeibehörde ging, bestätigte die den Falun Gong-Praktizierenden verfassungsmäßig zustehenden Rechte und die Bedeutung, eine Kundgebung während des Frankreichbesuchs von Xi Jinping vor der chinesischen Botschaft abzuhalten.

Es folgt ein Auszug aus dem Gerichtsurteil:

„Die Behauptung des klagenden Vereins ist rechtens, dass […] diese Verweigerung eine schwerwiegende und klar rechtswidrige Verletzung der Freiheit zu protestieren und der Freiheit der Willensäußerung ist. Die Anwendung muss daher außer Kraft gesetzt werden. Der Polizeichef muss dringend aufgefordert werden, den Protest wie gefordert zuzulassen, unter den oben beschriebenen Bedingungen, ohne dass Geldstrafen und einstweilige Verfügungen aufgebürdet werden;“

(6. Feststellung):

„6. In Anbetracht der Umstände des Falls, wo der Staat die unterlegene Partei in dieser Instanz ist, muss angeordnet werden, dass dem Falun Dafa Verein Frankreich (Falun Dafa France) die Kosten von 1.500 Euro bezahlt werden müssen, so wie es im Artikel L.761-1 der Vorschriften der Verwaltungsjustiz gefordert ist.“

Anwalt Gabard, der rechtliche Vertreter des Falun Dafa Vereins Frankreich, begrüßte das Urteil. Er sagte, dass die Pariser Polizei die Bedeutung der Örtlichkeit heruntergespielt habe. Herr Gabard machte auch klar, dass die Kundgebung kein Protest gegen Herrn Xi war, sondern gegen die Strategie der Verfolgung von Falun Gong. Es sei nicht passend gewesen, dass die Pariser Polizei die Kundgebung hingestellt habe, als ob es eine gegenüber Herrn Xi feindselig gestimmte Veranstaltung sei.


Anwalt Gabard vor dem Verwaltungsgericht Paris nach der Anhörung am 26. März.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/3/30/146137.html

Chinesische Version:
巴黎法庭判决 法轮功将如期在中使馆前反迫害

Veröffentlicht am:
02.04.2014

Paris, Frankreich: Touristen aus China nehmen die Gelegenheit wahr, bei ihren Einkäufen im Lafayette aus der kommunistischen Partei auszutreten (Fotos)

Von einer Falun Gong-Praktizierenden aus Europa

(Minghui.org) Touristen aus China sind dafür bekannt, dass sie während ihrer Reisen nach Europa gerne Luxusgüter einkaufen. Das berühmte Kaufhaus Lafayette in Paris gehört zu ihrem beliebten Anlaufpunkt. Falun Gong-Praktizierende nutzen seit der bestehenden Verfolgung von Falun Gong in China diese Gelegenheit, um die Touristen über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären.

Während die Kunden aus China lange Schlangen bilden, um den Vorteil zu nutzen, die Mehrwertsteuer zurückerstattet zu bekommen, klären Falun Gong-Praktizierende sie über die tatsächlichen Hintergründe der Verfolgung und die Situation der Falun Gong-Praktizierenden in China auf, da in China darüber stillschweigen herrscht. Vielen Chinesen werden dadurch die Augen über die Machenschaften der Kommunistischen Partei Chinas geöffnet und sie bekunden im Zuge dessen ihren Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen.


Eine Falun Gong-Praktizierende verteilt Informationsmaterialien über Falun Gong an Touristen aus China


Eine Falun Gong-Praktizierende zeigt ein Plakat mit Bildern und dem Aufruf zur Beendigung des Organraubs

Bereitschaft zum Austritt

Eine Falun Gong-Praktizierende berichtete: „Nachdem ich mit einem Touristen aus China über die tatsächliche Situation von Falun Gong gesprochen hatte, bekundete er anschließend seinen Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen und überzeugte auch seine Mitreisenden davon, dies zu tun. Er schlug für jeden von ihnen einen Decknamen vor. Da sie sich alle untereinander gut kannten, sagte er mir auch gleich, zu welchem Parteiorgan die jeweilige Person gehört hatte, und ich notierte alles. Alle genannten Touristen waren froh über ihren Austritt aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen. Einige sprachen ihren Decknamen noch einmal freudig vor sich hin. Es gab auch welche, die sagten, dass sie nach ihrer Rückkehr nach China auch Falun Gong praktizieren wollten.

Die Kunden brennen darauf, Informationsmaterialien zu erhalten

Da zu den Festtagen besonders viele Touristen das Kaufhaus aufsuchten, waren die mehr als 200 Broschüren mit Fakten über Falun Gong, die eine Falun Gong-Praktizierende bei sich hatte, nach kurzer Zeit verteilt. Als ein Reiseführer aus China mit seinen Einkäufen das Kaufhaus verließ und die Praktizierende mit den Broschüren in der Hand dort stehen sah, fragte er: „Ist es über Falun Gong?“ Die Praktizierende antwortete: „Ja. Um richtig informiert zu sein, sollte man das Infomaterial von Falun Gong lesen. Die Propaganda der Partei in Festlandchina besteht nur aus Lügen. Manchmal sind sogar die Wettervorhersagen gefälscht.“ Er sagte: „Ja, das stimmt. Könnten Sie mir noch mehr Broschüren geben? Ich möchte sie an jeden meiner Mitreisenden verteilen.“

Alle im Bus sitzende Touristen sagen: „Falun Dafa ist gut.“

Manchmal bietet die lange Wartezeit im Zuge der Rückerstattung der Mehrwertsteuer eine gute Möglichkeit, die Wartenden ausführlich und anschaulich über die Verfolgung von Falun Gong durch die kommunistische Partei zu informieren, besonders jene, die noch nie etwas über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong gehört haben. Die Wirkung ist sehr gut.

Einmal kam ein vollbesetzter Bus mit Touristen aus Festlandchina. Einige von ihnen sprachen einen nordostchinesischen Dialekt, während andere aus Shanghai kamen. Manche von ihnen wollten zuerst keine Informationen über die Verfolgung von Falun Gong annehmen und andere waren ziemlich unhöflich.

Die Praktizierende berichtete ihnen davon, dass Li Dongsheng, der Leiter des Büro 610, der zuständigen Behörde der Verfolgung von Falun Gong, bereits verhaftet wurde sowie auch der frühere Chef der Staatssicherheit und des Zentralkomitees für Politik und Recht, Zhou Yongkang. Wang Lijun und Bo Xilai, die Falun Gong-Praktizierende verfolgten, die an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ glauben, seien bereits verurteilt. Sie seien zudem für den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden verantwortlich. Ihnen werde vorgeworfen, mehr als ein Dutzend Milliarden Yuan unterschlagen zu haben. In der Provinz gebe es einen großen Stein, auf dessen Oberfläche sich sechs große chinesische Schriftzeichen befänden. Diese besagten: „Die Kommunistische Partei Chinas wird ausgelöscht”. Es sei ein himmlisches Zeichen und warne die Chinesen davor, dass der Himmel die KPCh vernichten werde.

Eine Praktizierende zeigte den Festlandchinesen die Fotos von gefolterten Falun Gong-Praktizierenden. Sie waren sehr schockiert und hörten den Erklärungen aufmerksam zu. Als sie in den Bus stiegen, stand die Praktizierende direkt vor der Bustür und gab jedem Chinesen Informationsmaterial und klärte sie über die wahren Umstände auf. Sie schlug vor, Frieden und Glück auch mit nach Zuhause zu nehmen, damit ihre Familien auch gesegnet sein könnten. Eine Tourist nahm alle ihre übrige Broschüren mit und sagte: „Ich werde sie im Bus an alle verteilen.“ Als die Praktizierende sich vom Bus entfernte, hörte sie, wie die Touristen ausriefen: „Falun Dafa ist gut!“

  • Veröffentlicht am:
  • 02.01.2014

Französisches Parlament: Medizinische Experten bezeugen, dass in China der grauenvolle Organraub aller Wahrscheinlichkeit nach existiert (Fotos)

Von Falun Gong-Praktizierenden in Frankreich

(Minghui.org) Organtransplantationsexperten in Frankreich sowie in vielen anderen Teilen der Welt sind sich einig, dass der Organraub in Festlandchina in der Tat existiert.


Französische Organtransplantationsexperten bei dem Seminar

Die Zahl der durchgeführten Transplantationen ist weitaus höher als die Zahl der Organe, die aus der offiziell angegebenen Quelle stammen: hingerichtete Gefangene. Und in China, einem Land, wo Organspenden nach dem Tod wegen kultureller Tabus eine Seltenheit sind und Organe überall sonst auf der Welt Mangelware sind, scheint ein buchstäblich unbegrenztes Angebot an Organen zu existieren. Die Quellen behaupten sogar, dass die „Spender“ jung und gesund seien.

All dies deutet auf Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zur Erfüllung des Organbestands hin. „Für mich wird die Wahrheit auf die eklatanteste Weise aufgezeigt“, so Professor Yves Chapuis, einer der Pioniere der Organtransplantation in Frankreich, beim jüngsten Forum im französischen Parlament.

Professor Francis Navarro vom französischen Universitätskrankenhaus Montpellier erinnert sich an seine Erfahrung in China, aufgrund der er überzeugt ist, dass mindestens ein Dutzend Menschen innerhalb von zwei Tagen zu Organtransplantationszwecken getötet wurden. Er warnte, dass sich französische Ärzte ahnungslos am Organraub in China beteiligen, dadurch, dass sie chinesische Ärzte ausbilden.

Die Abgeordneten Boyer und Xavier Breton forderten weitere Bemühungen, um den Handel menschlicher Organe zu verbieten und ein entsprechendes Gesetz im französischen Parlament zu verabschieden.

Vertreter von „Ärzte Gegen Erzwungene Organentnahme“ (DAFOH, Doctors Against Forced Organ Harvesting), französische Organtransplantationsexperten und Vertreter des französischen Falun Dafa-Vereins besuchten auf Einladung von Valerie Boyer, einem Mitglied der französischen Nationalversammlung, das Forum am 27. November. Die ehemalige Ministerin und Abgeordnete Françoise Hostalier leitete das Forum.

Unbekannte Quelle von einer großen Anzahl an Organen

Professor Jacques Belghiti, Experte für Lebertransplantation und Präsident der Internationalen Gesellschaft für Lebertransplantation, verdeutlichte seine Argumente mit Daten über die Organtransplantation in China.

2006 erlebte China einen Boom bei der Organtransplantation. Mehr als 500 Kliniken in China führten Organtransplantationen durch, einschließlich 8.000 Fälle von Nierentransplantation (offizielle Zahl) und 4.000 von Lebertransplantation.

Professor Belghiti glaubt, dass der Organhandel für viele Krankenhäuser zu einer Haupteinnahmequelle wurde. Er verdeutlichte, dass es eigenartig sei, dass internationale Organtransplantationsärzte oft einen Mangel an Organen erleben würden, dies in China jedoch nicht der Fall sei. Dieses Land habe anscheinend unbegrenzte Organquellen und diese Organspender seien auch noch jung und gesund.

Berichten von Amnesty International zufolge betrug die Zahl der exekutierten Gefangenen in China im Jahr 2006 1.101 und nur sehr wenige Menschen sind aufgrund von kulturellen Faktoren bereit, ihre Organe zu spenden. Die Forschungsdaten von Professor Baylor werfen die Frage auf: Was ist die Quelle von so vielen transplantierten Organen?

Gefangene Falun Gong-Praktizierende als große lebende Organbank benutzt

Ein Vertreter von DAFOH sagte, dass China weltweit das einzige Land sei, wo die Wartezeit für ein Organ nur zwei Wochen betrage. Dies entspräche überhaupt nicht den internationalen Maßstäben und würde auch nicht mit der Zahl der jährlichen Exekutionen in China übereinstimmen.

Laut mehreren Untersuchungsberichten von David Matas und David Kilgour und einer Untersuchung des US-amerikanischen Reporters Ethan Gutman stammen die zusätzlichen Organe von zehntausenden Falun Gong-Praktizierenden, die seit 1999 wegen ihres Glaubens eingesperrt sind.

Der Menschenrechtsanwalt David Matas und der ehemalige kanadische Staatssekretär für den Raum Asien und Pazifik, David Kilgour, gaben gemeinsam den Bericht „Blutige Ernte: Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China“ heraus.

Michel Wu, ehemaliger Leiter des chinesischen Dienstes bei „Radio France International“, berichtete, dass während der 60-jährigen Herrschaft des chinesischen Regimes 80 Millionen unschuldige Chinesen in den verschiedenen politischen Bewegungen getötet wurden. Solange dieses Regime an der Macht sei, könnten die hochrangigen Kader der Kommunistischen Partei Chinas alle Mittel und Wege nutzen, um reich zu werden. Wenn die Organe von exekutierten Gefangenen nicht mehr der Nachfrage auf dem florierenden Markt nachkommen, dann nehmen sie Falun Gong-Praktizierende als Zielgruppe, da deren Glauben (Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht) genau im Gegensatz zur Parteiideologie steht.

Alain Tong, der Präsident des französischen Falun Dafa-Vereins, berichtete, dass chinesische Medien kürzlich offenlegten, dass zwei chinesische Militäroffiziere befördert wurden, weil sie sich aktiv am Organraub an Falun Gong-Praktizierenden beteiligten. Zusätzlicher Beweis, so Tong, sei, dass die Mörder nicht nur unbestraft blieben, sondern auch noch befördert wurden und Falun Gong-Praktizierende tatsächlich die Zielgruppe seien.

Eine große Menge an Beweisen zeige, dass zehntausende Falun Gong-Praktizierende, die rechtswidrig in Zwangsarbeitslagern und anderen Einrichtungen eingesperrt sind, für die aufkeimende Transplantationsindustrie zum Einsatz kommen, so David Matas.

Die Transplantationsexperten mahnten auch die französischen Organtransplantationsärzte, sich nicht zu Komplizen des Organraubs in China zu machen.

Appell einer französischen Abgeordneten: Verbot von Organhandel

Die Abgeordnete Valerie Boyer zeigt sich seit Jahren betroffen wegen des Organhandels bei den chinesischen Organtransplantationen. Sie betonte, dass der Schwarzhandel von menschlichen Organen gestoppt werden muss. Sie bekundete ihre Hoffnung, dass das französische Parlament ein entsprechendes Gesetz erlässt.

Der Abgeordnete Xavier Breton versicherte, dass er mit der Abgeordneten Boyer zusammenarbeiten werde, um dem französischen Parlament und der internationalen Gemeinschaft zu vermitteln, dass ethische Werte bei Organtransplantationen unbedingt respektiert werden müssen. Er hoffte, dass alle ihre Bemühungen zur Beendigung des Organhandels und der illegalen Organtransplantationen fortsetzen werden.

Erzwungene Organentnahme in China existiert!


Professor Francis Navarro vom französischen Universitätskrankenhaus Montpellier spricht beim Seminar über seine Erfahrung bei der Unterweisung von chinesischen Chirurgen in China

Professor Francis Navarro vom französischen Universitätskrankenhaus Montpellier reiste 2007 in die chinesische Stadt Chengdu, um dort chinesische Chirurgen in Organtransplantationstechniken zu schulen. Damals gab es dort 200 Organe zu transplantieren.

Er erinnerte sich: „Ein paar Tage bevor ich hinfuhr, bat ich einen Angestellten unserer Partnerinstitution in China um Informationen über die Organspender und die Organempfänger der Transplantationen. Er gab mir keine direkte Antwort und sagte nur, dass es ganz normale Organtransplantationen seien. Er teilte mir auch mit, dass alles bereits vorbereitet sei. Sobald ich dort ankäme, würden am darauffolgenden Tag Organtransplantationen anstehen. Ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas vermieden wurde“.

„Im Rückblick bin ich mir aufgrund dieser persönlichen Erfahrung sicher, dass sie Organe von exekutierten Gefangenen raubten. Ich rekonstruiere, dass am Tag vor unserer Ankunft und am Tag der Organtransplantationen eine Menge von Exekutionen stattfand. Nach den Daten, die wir später einholten, wurden damals mindestens ein Dutzend Leute exekutiert“, fügte er hinzu.

Wer chinesische Ärzte schult, kann zum Komplizen des Organraubs werden

Professor Navarro erklärte, dass die Organtransplantationstechniken und die Chirurgie in Frankreich eine gewisse Reputation auf internationaler Ebene haben. China bat speziell um französische Organtransplantationschirurgen, die chinesische Ärzte in China schulen sollten.

Einige französische Ärzte waren vielleicht involviert oder beteiligt an der Entwicklung der Organtransplantation in China. Der Professor rechnet damit, dass den französischen Chirurgen als Experten klar ist, dass Organe nicht gehandelt werden dürfen und dass Organentnahme ohne die Zustimmung einer Person absolut untragbar ist.

Professor Yves Chapuis, einer der Pioniere der Transplantation in Frankreich, statuierte, dass die Gemeinschaft der Transplantationsexperten – genau wie die allgemeine Bevölkerung – eine ziemliche Zeitlang den Anschuldigungen skeptisch gegenüberstand.

„Für mich wird die Wahrheit nun auf die eklatanteste Weise aufgezeigt“, so Professor Yves Chapuis. „Dies macht unsere Beunruhigung nur noch größer.“

Professor Belghiti verkündete, dass er weiterhin die internationale Gemeinschaft aufrufen werde, gegen den Organhandel tätig zu werden. Ferner werde er sie auffordern, Reisen für Organtransplantationen in Länder zu verweigern, in denen es Organhandel gibt, um das Organraub-Verbrechen zu reduzieren bzw. zu eliminieren.

  • Veröffentlicht am:
  • 08.12.2013