Guo Jinlong, Bürgermeister von Beijing, trifft während seines Taiwan-Besuchs auf Proteste von Falun Gong-Praktizierenden, wo immer er auch erscheint (Fotos)

Von Fang Hui

(Minghui.de) Guo Jinlong, der Bürgermeister von Beijing, ist ein Menschenrechtsverletzer, der sich an der schwerwiegenden Verfolgung von Falun Gong beteiligte. Nach seiner Ankunft in der Abenddämmerung des 16. Februar 2012 zu seinem sechstägigen Aufenthalt stieß er, wohin er auch ging, auf Falun Gong-Praktizierende, die Transparente hochhielten und riefen „Falun Dafa ist gut“ und „Beenden Sie die Verfolgung von Falun Gong“. Guo Jinlong erschien immer unruhig und verlegen und ging so rasch wie möglich weg. Falun Gong-Praktizierende sagten, dass Guos Reise nach Taiwan eine seltene Gelegenheit für Guos Reisebegleitung sei, die Fakten über Falun Gong zu erfahren. Die Praktizierenden riefen die Menschen auf der Welt auf, sich zu bemühen, dass die Verfolgung gestoppt werde.

Medien besorgt wegen des Taiwan-Besuchs eines Verletzers der Menschenrechte

Stunden vor Guo Jinlongs Ankunft in Taiwan reichten Falun Gong-Praktizierende gegen ihn eine Klage ein. Die Medien, die derartiges früher zurückhaltend behandelt hatten, brachten viele Berichte zu diesem Thema. Gleichzeitig gab es am Abend des 17. Februar, dem zweiten Tag von Guos Besuch, in einer politischen Talkshow im Fernsehen eine erhitzte Diskussion über den Empfang einer Person, die gegen die Menschenrechte verstoßen hat, durch die Regierung von Taipei. Die Sendung behandelte auch die Klage von Falun Gong-Praktizierenden gegen Guo. Der Moderator sagte: „[Falun Gong-Praktizierende] reichten eine Klage gegen Guo ein. Sie klagen ihn an, Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Verletzungen der beiden internationalen Abkommen begangen zu haben und forderten von den Staatsanwälten, eine Untersuchung einzuleiten und Guo zu verhaften.“


Liberty Times veröffentlichte eine Brennpunkt-Meldung über die Proteste der Menschenrechtsgruppen nach Ankunft des Bürgermeisters von Beijing, Guo Jinlong, am 17. Februar in Taiwan

Falun Gong-Praktizierende protestieren, wo auch immer Guo hingeht

Als Guo Jinlong und seine Begleitung das Grand Hotel am frühen Morgen des 17. Februar verließen, warteten bereits Falun Gong-Praktizierende auf sie, die Transparente hielten, auf denen unter anderen Botschaften zu lesen war: „Guo Jinlong, Sie wurden angeklagt“ und „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“. Die Praktizierenden riefen auch „Falun Dafa ist gut“ und „Beenden Sie die Verfolgung von Falun Gong“. Guos Autokolonne gab sofort Gas und fuhr in Panik davon.

Trotz kalten Windes und Nieselregens hielten am Morgen mehr als 100 Falun Gong-Praktizierende am Fuß des Berges Yangming, wo sich das Nationale Palastmuseum befindet, Transparente entlang eines fast einhundert Meter langen Straßenbereichs hoch. Die Botschaften auf den Transparenten lauteten unter anderem „Guo Jinlong wurde in Taiwan angeklagt“, „Stoppt sofort die Verfolgung von Falun Gong“. Guo und seine Eskorte kamen in zwei Reisebussen und einem mittelgroßen Bus gegen 09:30 Uhr an. Die Falun Gong-Praktizierenden fingen an „Guo Jinlong wurde angeklagt“ zu rufen. Außerdem riefen sie „Die KPCh soll die Verfolgung von Falun Gong einstellen“. Die Polizisten vor Ort, die über die friedlichen Appelle von Falun Gong Bescheid wussten, sagten, dass sie sich während ihres Dienstes in diesem Gebiet entspannt fühlten.

Als die Autokolonne Guos nach zwei Stunden Aufenthalt im Nationalen Palastmuseum losfuhr, stieß sie auf beiden Seiten der Straße wieder auf riesige Transparente mit der Aufschrift „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“.

Guo und seine Begleitung kamen dann bei Taipei 101 an, wo sie mit dem Bürgermeister von Taipei, Herrn Hau Lung-bin, das Mittagessen einnahmen. Vor dem Gebäude waren weitere Falun Gong-Praktizierende, die Transparente hochhielten, auf denen Botschaften zu lesen waren wie „Guo Jinlong, Bürgermeister von Beijing, in Taiwan angeklagt – Beenden Sie sofort die Verfolgung von Falun Gong“. Die Praktizierenden machten auch die Sitzmeditation.

Am 17. Februar mittags aß der Bürgermeister von Taipei, Herr Hau Lung-bin, zusammen mit Guo Jinlong, dem Bürgermeister von Beijing, zusammen zu Mittag in Taipei 101. Draußen hielten Falun Gong-Praktizierende Transparente hoch, meditierten und forderten die Beendigung der Verfolgung.

Am 17. Februar versammelten sich Falun Gong-Praktizierende gegenüber dem Taipei 101-Gebäude, um gegen die Verfolgung von Falun Gong durch Guo Jinlong, den Bürgermeister von Beijing, zu protestieren.

Der Falun Gong-Praktizierende Herr Zhu berichtete, dass er Menschen in den Reisebussen gesehen habe, die die Falun Gong-Transparente mit ihren Kameras fotografierten. Er sagte: „Guo Jinlong sollte nicht denken, dass niemand in Festlandchina etwas von seiner aktiven Teilnahme an der Verfolgung von Falun Gong weiß. Seine Verbrechen können nicht geheim gehalten werden.“

Das Haupttor wurde vermieden, um Falun Gong zu umgehen

Guo Jinlong, der Bürgermeister von Beijing, beteiligte sich aktiv an der Verfolgung von Falun Gong in China und so reichten Falun Gong-Praktizierende vor seiner Ankunft in Taiwan am 16. Februar wegen seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Verletzungen der beiden internationalen Abkommen eine gerichtliche Klage gegen ihn ein. Die Praktizierenden forderten beim Büro der Hohen Staatsanwaltschaft, Guo vor Gericht zu laden. Am 18. Februar traf Guos Autokolonne wieder auf Falun Gong-Praktizierende, die riefen: „Guo Jinlong, Sie wurden angeklagt“.

Der Falun Gong-Praktizierende Herr Tsai erzählte, dass fast 100 wartende Falun Gong-Praktizierende „Guo Jinlong, Sie wurden angeklagt“ und „Beenden Sie die Verfolgung von Falun Gong riefen, als um 10:00 Uhr Guos Autokolonne die Bei’an Straße entlang fuhr. Guos Begleitung sah aus den Bussen heraus. Viele Taiwaner wurden durch die Botschaften auf den Transparenten der Praktizierenden auch aufmerksam darauf, dass Guo angeklagt worden ist.

Am Nachmittag des 18. Februar hielten mehr als 200 Falun Gong-Praktizierende am Platz gegenüber dem Taipei 101-Gebäude Transparente hoch, um gegen die Verfolgung durch die KPCh zu protestieren.

Gegen 13:30 Uhr hielten mehr als 200 Falun Gong-Praktizierende Transparente hoch und meditierten vor dem Taipei 101. Um 16:00 Uhr kam Guos Autokolonne an und wurde von Praktizierenden begrüßt, die riefen: „Falun Dafa ist gut. Beenden Sie die Verfolgung von Falun Gong!“.

Falun Gong-Praktizierende meditierten gegen 13:00 Uhr auf dem Platz vor dem Taipei 101 und protestierten gegen die Verfolgung durch die KPCh.

Der Praktizierende Herr Wu meinte, dass Menschen wie Guo Jinlong, die sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligten, nicht erwartet hätten, dass sie in Taiwan auf Proteste treffen würden. Jedoch würde Gutes mit Gutem belohnt und Böses würde auf Böses treffen. Es sei ein himmlisches Prinzip und niemand könne den Bedingungen dieses Prinzips entkommen.

Am 18. Februar abends machten Praktizierende die Übungen auf dem Platz vor dem Sportzentrum der Nationalen Universität Taiwan, um gegen die Verfolgung von Falun Gong durch Guo Jinlong zu protestieren.

Am 18. Februar abends warteten Praktizierende am Eingang des Sportzentrums der Nationalen Universität Taiwan, um gegen die Verfolgung von Falun Gong durch Guo Jinlong zu protestieren. Um 19:00 Uhr kamen Guo Jinlong und sein Gefolge beim Sportzentrum der Nationalen Universität Taiwan an, um an der Eröffnungsfeier eines Pekinger Kulturereignisses teilzunehmen. Doch Guo ging nicht durch den Haupteingang hinein und kam nach der Veranstaltung auch nicht aus dem Haupteingang heraus. Es war zu erfahren, dass Guo absichtlich eine andere Fahrtroute und Eingangstür gewählt hatte, weil fast 400 Falun Gong-Praktizierende trotz niedriger Temperaturen vor dem Sportzentrum warteten, um Guo beim Vorbeigehen Botschaften zurufen zu können, mit denen sie ihn eindringlich auffordern wollten, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden.

Mehr als 200 Falun Gong-Praktizierende versammelten sich vor dem Kunstmuseum Taipei, um zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr am nächsten Morgen die Übungen zu machen, zu meditieren und friedlich ihren Appel zur Beendigung der Verfolgung auszudrücken.

Nach 22:00 Uhr versammelten sich mehr als 200 Falun Gong-Praktizierende trotz des kalten Wetters spontan auf dem Platz vor dem Kunstmuseum Taipei, der sich gegenüber dem Grand Hotel befindet, wo die Pekinger Delegation abgestiegen war. Sie machten die Übungen und meditierten friedlich, um zur Beendigung der Verfolgung aufzurufen.

Frau Huang Chunmei, die Vizepräsidentin des Falun Dafa-Vereins Taiwan, sagte, dass die Praktizierenden die Verfolgungstäter stoppen wollten, Verbrechen zu begehen und denjenigen, die Guo begleiteten, helfen wollten, die Fakten über Falun Gong zu erfahren. Daher versammelten sie sich spontan vor dem Kunstmuseum, um die Übungen zu machen und bis zum nächsten Morgen zu meditieren. Frau Huang sagte auch, dass die KPCh-Beamten, die sich an der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China beteiligten, Angst hätten, wenn sie Praktizierende sähen, die die Übungen machen und meditieren, weil sie wüssten, dass sie außerhalb von China für die Verbrechen, die sie innerhalb Chinas bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden begingen, gesetzlich bestraft würden.

Aus Angst vor dem Anblick der Falun Gong-Praktizierenden gibt Guos Autokolonne Gas und flieht in Panik

Vor 07:00 Uhr am 19. Februar wurden auf dem Gehweg westlich des Abschnitts 3 an der Nordstraße Chung Shan mehrere riesige Transparente entfaltet und von Falun Gong-Praktizierenden gehalten. Die Botschaften auf diesen Bannern lauteten unter anderem: „Falun Dafa ist gut“, „Falun Dafa ist das aufrichtige Fa“, „Verweigert dem Menschenrechts-Schurken, nach Taiwan zu kommen und den Taiwanern die KPCh-Kultur einzuträufeln“, „Das US-Repräsentantenhaus hat die Resolution Nr. 605 verabschiedet mit der dringenden Aufforderung an die KPCh, die Verfolgung von Falun Gong sofort zu beenden“. Sobald die Autokolonne Guos aus dem Grand Hotel kam und die Straße entlang fuhr, riefen mehr als 300 Praktizierende einstimmig „Falun Dafa ist gut“ und „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“. Man sah, wie Guos Autokolonne Gas gab und in Panik floh.


Guo Jinlongs Autokolonne (rechts) kam am Morgen des 19. Februar die Nordstraße Chung Shan entlang, gab dann Gas und fuhr hastig weg, sobald sie auf die protestierenden Falun Gong-Praktizierenden traf


Guo Jinlongs Autokolonne (links) kam am Morgen des 19. Februar die Nordstraße Chung Shan entlang, gab dann Gas und fuhr eilig davon, sobald sie auf die protestierenden Falun Gong-Praktizierenden traf

Die Praktizierende Frau Shao sagte, dass Guo Jinlong wegen seiner Rolle bei der Verfolgung von Falun Gong in China in Taiwan angeklagt worden sei. Es gäbe ein Sprichwort aus alten Zeiten: „Gutes wird mit Gutem belohnt, und Böses trifft auf Vergeltung“. Sie sagte, dass sie hoffen, dass Guo die Verfolgung beenden werde und rasch seine schlechten Taten korrigiere, damit ihn nicht das gleiche Schicksal ereilt wie die KPCh.


Praktizierende an der Nordstraße Chung Shan halten am 19. Februar Transparente, um gegen die Verfolgung von Falun Gong durch Guo Jinlong, den Bürgermeister von Beijing, zu protestieren

Die Stimmen von Praktizierenden gegen die Verfolgung endeten nicht mit der Abfahrt Guo Jinlongs aus Taipei. Beim Sonne-Mond-See in Nantou wurden die Rufe „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ und „Guo Jinlong, Sie werden angeklagt“ fortgesetzt.

Guo Jinlong, Bürgermeister von Beijing, vermeidet Weggang durch Hauptausgang aus Angst, auf Falun Gong-Anwältinnen zu treffen

Der Bürgermeister von Beijing, Guo Jinlong, verließ Taiwan am Morgen des 21. Februar 2012 mit dem Flugzeug. Während seines Besuchs begleiteten ihn Proteste verschiedener Gruppen, wohin auch immer er sich begab. Neben Falun Gong-Praktizierenden protestierten eine tibetische Gruppe und taiwanesische Geschäftsleute während Guos gesamten Aufenthalts gegen seine Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen. Im Hotel, wo Guo wohnte, traf er ständig auf Anwälte, die ihn dringend dazu aufforderten, seine Beteiligung an der Verfolgung zu beenden.

Wegen seiner Rolle an der schlimmen Verfolgung von Falun Gong reichte der taiwanesische Falun Dafa-Verein am ersten Tag der Ankunft Guos in Taiwan gegen ihn beim Büro der Hohen Staatsanwaltschaft eine Klage ein. Guo ist der neunte KPCh-Funktionär, der von Falun Gong-Praktizierenden in Taiwan angeklagt wurde. Die taiwanesischen Hauptmedien berichteten davon.

Am Morgen des 19. Februar verließ Guo Jinlong das Hotel über einen anderen Ausgang, um zu vermeiden, mit zwei Anwältinnen zusammenzutreffen, die Falun Gong vertraten. Seine plötzliche Planänderung forderte von der Polizei, die ihn ursprünglich aus dem Hauptausgang begleiten wollte, rasche Angleichungen an die Lage. Laut einem Insider gibt es bestimmte Anforderungen während des Besuchs des Bürgermeisters der größten Stadt in China, doch um zwei Falun Gong-Anwältinnen und zwei weiblichen Praktizierenden aus dem Weg zu gehen, änderte Guo Jinlong den Ausgang, weil er nicht wagte, wie geplant, das Hotel durch den Hauptausgang zu verlassen.

Theresa Chu, Sprecherin für die taiwanesische Falun Gong-Menschenrechtsgruppe, sagte, dass der schurkische Pekinger Bürgermeister Guo Jinlong, der sich an der Verfolgung beteiligt hatte, die ihm zustehenden Vorgaben geändert habe und in Panik das Hotel verlassen habe, um nicht mit zwei Menschenrechtsanwältinnen zusammenzutreffen. Er wagte wegen seiner Taten bei der Verfolgung nicht, in vornehmer und würdiger Art, den Hauptausgang zu nehmen. Doch die Falun Gong-Anwaltsgruppe ließ nicht locker und konnte die Anklage am letzten Abend vor Guo Jinlongs Abfahrt aus Taiwan, an seiner Hotelzimmertür abgeben. Guos Wärter und Begleiter nahmen für ihn das Anklageschreiben an.

Laut Falun Dafa-Verein von Taiwan sind die Gefängnisse, Zwangsarbeitslager und Haftanstalten in Beijing berüchtigt dafür, dass sie skrupellos Falun Gong-Praktizierende bei der Verfolgung misshandeln und schlimm foltern. Das Justizbüro Beijing und die Polizeibehörde Beijing, die die zuständigen Behörden für Gefängnisse, Zwangsarbeitslager und Haftanstalten sind, sind Organisationseinheiten der Hauptstadtregierung Beijing und stehen unter der direkten Kontrolle des Bürgermeisters von Beijing. Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Guo Jinlong auf Position 1 der Partei- und Regierungsführung in Beijing steht. Er ist ein aktiver Beteiligter an den KPCh-Maßnahmen des Genozids gegen Falun Gong und sollte sicherlich die Hauptverantwortung für die schwerwiegenden und rechtswidrigen Verfolgungsfälle tragen, die in den Zwangsarbeitslagern, Gefängnissen und Haftanstalten in seinem Zuständigkeitsbereich stattfinden.

Liste von Verfolgungsereignissen, an denen Guo Jinlong, Bürgermeister von Beijing, beteiligt war:

Zwischen Dezember 2004 und November 2007, als Guo Parteichef in der Provinz Anhui war, arbeitete er Berichte und ein strategisches Handbuch zur Unterdrückung der Falun Gong-Aktivitäten in der Provinz aus, was zur rechtswidrigen Festnahme von mindestens 37 Falun Gong-Praktizierenden führte.

Im November 2007 war Guo stellvertretender Parteichef und stellvertretender Bürgermeister von Beijing und befahl als amtierender Bürgermeister beständig bei öffentlichen Zusammenkünften die Verfolgung von Falun Gong.

Als Guo Vorstandsvorsitzender des Olympischen Organisationskomitees Beijing war, war er im Januar 2008 in einem Zeitraum von sechs Monaten (Januar bis Juli 2008) an der Verhaftung von 586 Falun Gong-Praktizierenden beteiligt. Der Musiker Yu Zhou starb innerhalb von zehn Tagen nach seiner Verhaftung in Polizeigewahrsam.

Seit Januar 2008 bis zum heutigen Tag war Guo während seiner Ämter als Bürgermeister von Beijing und als stellvertretender Parteichef an der Verhaftung von 104 Falun Gong-Praktizierenden in Beijing beteiligt, auch in der Zeit des Erdbebendesasters vom 12. bis 31. Mai 2008.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2012/2/24/131668.html
Chinesische Version:
郭金龙狼狈访台-处处遇法轮功学员抗议(图)
Veröffentlicht am:
26.02.2012

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Gesteuerter Aufruhr in Flushing, NY

PROPAGANDAFELDZUG
Vom chinesischen Konsulat bezahlte Randalierer sollen in Amerika die Stimmung umkippen.
Alexander M. Hamrle
Epoch Times Deutschland
01.06.2008 18:14

Die Strategie des vom chinesischen Generalkonsulates organisierten Mobs hat sich mittlerweile geändert: Verteiler von Infomaterialien des Austrittscenters werden von vielen umringt, beschimpft und der Gehsteig für Passanten blockiert. Die Polizei löst dann die Randale auf, weshalb auch die Verteiler gehen müssen. Nach aktiver Vertreibung stürzt sich der Mob dann auf die nächsten Verteiler mit der gleichen Vorgehensweise (A.M.Hamrle/ETD)

Unter den Chinesen im New Yorker Stadtteil Flushing gibt es Sympathisanten und Gegner des Austrittscenters und beide Seiten haben Angst. Die Spannung liegt regelrecht in der Luft. Die Infomaterialien des Austrittscenters werden von manchen mit gesenktem Kopf blitzschnell im Vorbeigehen mitgenommen. Immer wieder bilden sich um die Verteilenden Menschentrauben, die Parolen wie „li kai USA“ (verlasst die USA) oder „da si Falun Gong“ (tötet Falun Gong) skandieren und die die Leute vom Austrittscenter heftig beschimpfen. Kurz darauf tritt dann die Polizei auf den Plan um die Menschentrauben aufzulösen.

Schon seit Anfang 2005 lässt das Austrittscenter „Global Center to Quit the CCP“ (GCQCCP) Infomaterialien auf den Straßen von Flushing verteilen und bietet zugleich den Austritt aus den drei kommunistischen Organisationen, der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), dem Jugendverband und den Jungpionieren an. Flushing ist ein vorrangig von Chinesen bewohnter Stadtteil von Queens, einem Bezirk in New York. Die dortigen Aktionen des GCQCCP werden von vielen chinesischen Einwohnern von New York befürwortet. Doch nun gibt es seit gut zwei Wochen lautstark randalierende Gegner.

„Als die 36 Millionen Marke der Austritte erreicht wurde, ist die Situation plötzlich eskaliert“, sagt Rong Yi Vizepräsidentin des GCQCCP in Flushing. Nachdem die chinesischen Einwohner von New York bis zum 17. Mai täglich vor der „Queens Library Flushing“ aus den drei kommunistischen Organisationen austreten konnten, seien an diesem Tag plötzlich aggressive Chinesen aufgetaucht. Wegen deren Randale musste der Stand seit 20. Mai um einen Häuserblock verlegt werden und steht seitdem unter Polizeischutz, denn randalierende Chinesen haben sich seitdem auch gegenüber dem Stand positioniert.

Die World Oraganization to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG) hat mittlerweile den Mitschnitt eines Telefonates mit dem chinesischen Generalkonsul Keyu Peng von New York veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Randalierer direkt vom chinesischen Konsulat und somit von der KPCh organisiert wurden. So sollen die Aktionen des Austrittscenters in Flushing gestört werden. Zugleich stellt der staatlich gelenkte chinesische Fernsehsender CCTV die Randale in Flushing als Übergriffe amerikanischer Chinesen auf Falun Gong dar. Falun Gong ist eine Meditationsart die wegen ihrer Verwurzlung in der chinesischen, buddhistischen Tradition seit 1999 von der KPCh auf dem Festland unterdrückt wird – die Propaganda des chinesischen Regimes zur Verfolgung ist legendär.

„Ich bin nur ein Zuschauer“ sagt ein Chinese um die 40, der eben noch dem skandierenden Mob zugelächelt und zugewinkt hatte und sich schnell wegdreht um weiteren Fragen oder aber gar einem Foto zu entgehen. Die offene Unterstützung der KPCh in den USA kommt bei den Amerikanern in der Regel nicht gut an, zudem wurden schon mehrere Randalierer von der New Yorker Polizei verhaftet. „Amerika ist ein freies Land“ sagt ein Polizeibeamter. Aber eben wegen dieser Freiheit kann auch den Schergen der KPCh nicht verboten werden, auf den Straßen Flushings Flugblätter zu verteilen, in denen Falun Gong vorgeworfen wird, gegen das Spendensammeln zugunsten der Erdbebenopfer in China zu sein. Dieser Vorwand der KPCh zur Verfolgung der Meditationsart auf dem Festland sei absurd, Falun Gong habe zudem keinen Bezug zur GCQCCP, sagt Rong Yi vom Austrittscenter. „Viele Falun Gong-Praktizierende unterstützen uns freiwillig.“ Wegen der Verfolgung würden die Praktizierenden durch Mithilfe beim GCQCCP erhoffen, mehr Austritte aus den kommunistischen Organisationen zu erzielen um so die KPCh schneller aufzulösen. Dies würde wiederum die Verfolgung schneller beenden.

„Ich kenne Falun Gong und die Kommunistische Partei. Falun Gong ist gut, die Leute hier in Flushing fürchten sich und trauen sich nichts zu Falun Gong sagen“, sagt eine Chinesin in gebrochenem Englisch. Nach eigenen Angaben ist sie vor sechs Jahren von China in die USA ausgewandert. Die rund 60-jährige Einwohnerin von New York traut sich jedoch nicht, ihren Namen zu nennen. Die Angst vor dem randalierenden Mob hier in Flushing und der KPCh steckt ihr in den Knochen: Nachdem sie das Interview mit dem oben genannten Skandierer mitverfolgt hat, ist sie mir unauffällig rund 500 Meter bis in ein Geschäft gefolgt. Die Getränkeregale sollen sie vor den Blicken von allfälligen Spionen des chinesischen Konsulats schützen, die derzeit nach ihren Angaben auf den Straßen von Flushing herumlaufen. Sollte ihre Aussage dem chinesischen Konsulat und dadurch der KPCh zu Ohren kommen, werde ihre Familie in China verfolgt. „Die Kommunistische Partei hat in China viele Menschen getötet, jetzt schickt die chinesische Botschaft in Amerika ihre Leute hierher um zu stören“ sagt sie.

Rund 90 USD würden pro Tag an die von der KPCh organisierten Randalierer ausbezahlt, so chinesische Studenten. Insgesamt sollen mehrere hundert regimetreue Chinesen angeheuert worden sein. Die Randale wird genau durchorganisiert: Einerseits gibt es scheinbar zufällige Passanten, die mit Plastiktüten von einem Einkauf getarnt schimpfend an den Verteilern vom Austrittscenter vorbeigehen. Manche von ihnen beginnen zu spucken, beschimpfen Falun Gong und zerreißen die Zeitungen des Austrittscenters. Daraufhin bildet sich ein Kreis von Zuschauern, der beginnt mitzuschimpfen und zu skandieren. Um diese aktiven Zuschauer bildet sich ein loser Kreis an scheinbar stillen Beobachtern, die auch mit den Einwohnern von Flushing über „das Übel Falun Gong“ sprechen. Durch alle diese Personen werden die Gehsteige restlos verstopft und Passanten können wiederum nur über die stark befahrene Straße ausweichen. Dies ruft dann wiederum die New Yorker Polizei auf den Plan, die den Mob auflöst und auch die Verteiler vom Austrittscenter vertreibt. Der organisierte Mob stürzt sich dann nach gleichem Schema auf die nächsten Verteiler von Informationsmaterialien des Austrittscenters.

Laut Rong Yi vom Austrittscenter sei gerade Flushing für das kommunistische Regime besonders wichtig, da hier die KPCh, im Gegensatz zu anderen von Chinesen bewohnten Stadteilen von New York, noch nicht ausreichend ihre Stellung habe behaupten können. Zudem sei Flushing die erste Anlaufstelle für chinesische Immigranten in den USA und zwar „egal ob es Leute aus der Volksrepublik, Taiwan oder Hongkong sind“.

Ein Ende der derzeitigen Randale ist noch nicht abzusehen. Laut GCQCCP soll die Austrittsmöglichkeit und das Verteilen von Informationsmaterial in Flushing, gegebenenfalls unter Polizeischutz, jedenfalls bis zum Ende der KPCh auf dem Festland Chinas bestehen bleiben. Einwohner Flushings wollen den Drahtzieher hinter der Aktion, den chinesischen Generalkonsul Keyu Peng beobachtet haben, wie er sich erst kürzlich vom Auto aus ein Bild von der Situation vor Ort gemacht haben soll. Zudem treten in Flushing neuerdings Organisationen auf, die direkt unter der Kontrolle des chinesischen Konsulats in New York stehen, wie die „New York Sichuan Assoziation“. Unter der melancholischen Begleitung der Erhu, eines traditionellen chinesischen Musikinstruments, werden Spenden für die Opfer des Erdbebens vom 12. Mai in Sichuan gesammelt. Und zwar vor der „Queens Library Flushing“, genau an der gleichen Stelle, an der bis zum 20. Mai die chinesischen Einwohner New Yorks aus den kommunistischen Organisationen austreten konnten.

Chinesischer Generalkonsul in New York gab zu, den Vorfall in Flushing organisiert zu haben (Bild/Video)

(Minghui.de) Veranstaltungen zur Unterstützung der Austrittserklärungen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in dem New Yorker Stadtteil Flushing wurden am vergangenen Wochenende und am Montag Ziel von Attacken chinesischer Rowdys. Der chinesische Generalkonsul in New York, Peng Keyu, gab in einem Telefonat an, dass er den Vorfall organisiert hätte und daran beteiligt gewesen wäre. Die Organisation „World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG)“ forderte die Aufnahme dieses Telefonates.

Die Aufnahme zeigt, dass es bei der Veranstaltung um einen Protest gegen die KPCh handelt und sie mit dem Erdbeben in China und der Spendenaktion nichts zu tun hat. Herr Peng sagte im Telefonat, dass seine Mitarbeiter und er persönlich dort hin gefahren wären und er sich nach dem Angriff persönlich bei einigen pro-kommunistischen Vereinen bedankt hätte.


Chinesischer Generalkonsul in New York, Peng Keyu

Folgendes Video zeigt einen Teil des Telefonates vom 21. Mai zwischen einem Mitarbeiter (M) der Organisation „ World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong“ und Peng Keyu.

(Videoaufnahme)

M: „Ich möchte wissen, wie ihr das organisiert habt.“

Peng: „Sie protestierten gegen die KPCh! Ich fuhr… vorgestern dort hin. Wir müssen bei einer solchen Sache sehr vorsichtig sein! Sonst werden sie sagen, dass das Generalkonsulat hinter dem Angriff steht. Einige Chinesen erzählten mir von dem Angriff, da ich sie sehr gut kenne! Jedoch ermutige ich sie im Geheimen. Da ich vor Ort war, waren sie alle aufgeregt.“

M: „Woher habt ihr plötzlich so viel Leute, habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht?“

Peng: „Wir haben auch nicht so viel Erfahrungen damit. Ich habe hier bei den Chinesen viel Arbeit gemacht. Seit dem Vorfall in Tibet und der Fackel wurden sie aufgeregter, natürlich spielt das Erdbeben auch eine Rolle. Ich mache die Arbeit persönlich, das heißt, ich bedanke mich bei denen persönlich.

Es stimmt schon, dass das Konsulat die Chinesen ermutigt, so etwas zu tun. Das will ich dir nicht verheimlichen, das stimmt schon! Manchmal sage ich direkt oder indirekt zu dem Präsidenten des Vereins der Chinesen, dass sie so etwas tun sollen und das oft, besonders dieses Mal! Ich deute es an. Das mache ich oft! Ich sage zum Beispiel, dass sie Artikel schreiben sollen. Heute sagte ich zum CCTV (Chinese Central TV), dass sie solche Sachen aufnehmen sollen. Das (solche Sachen) ist wirklich sehr gut. Ich kann es nur im Geheimen andeuten, das sage ich dir ehrlich.

Du musst hingehen, um ihre Gefühle (die der Chinesen in New York) zu aktivieren. Der Effekt ist ganz anders, ob du hingehst oder nicht. Wenn du hingehst, steht das Herz der Chinesen dir näher. Nachdem manche von ihnen mit Falun Gong gekämpft hatten, schüttelte ich die Hände eines jeden. Ich bedankte mich bei ihnen und sagte ein paar Worte dazu, um sie ermutigen. Das muss ich tun, das sage ich dir ehrlich. Ich tue es wirklich. Ich tue es, aber ich lasse dies die Falun Gong-Praktizierenden nicht sehen, deshalb fuhr ich das Auto sehr weit von ihnen weg. Ich muss vorsichtig sein, sonst werden sie eine Handhabe gegen mich haben, das wäre dann nicht so gut. Gestern veranstaltete ich eine Pressekonferenz. Da kritisierte ich Falun Gong.“

Am 23. Mai (New York Ortszeit) gaben Journalisten aus New York an, dass Peng Keyu wieder einmal zu dem Stand der oben genannten Veranstaltung in der Nähe der Flushinger Bibliothek gefahren sei und die Chinesen ermutigt habe, den Stand zu attackieren.

Anmerkung: Mehr Inhalt der Telefon-Aufnahme erfahren Sie auf der chinesischen Webseite http://www.zhuichaguoji.org/cn/ der Organisation „World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong”

Die oben genannte Organisation stellte in den letzten Jahren umfassend Nachforschungen im Hinblick auf die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh in und außerhalb von China an und ist bereit, in angemessener Zeit Anklage gegen die Verantwortlichen zu erheben.

Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://www.minghui.org/mh/articles/2008/5/24/179088.html
Veröffentlicht in http://www.minghui.de am: 26.05.2008

Kanada: „Ein Missbrauch diplomatischer Privilegien“ (Foto)

Vom Minghui Reporter Yingzi

(Minghui.de) Am 18. Dezember sandte das chinesische Konsulat einen Brief an Michael Benjamin, ein Abgeordneten aus der Bronx, New York, in dem ihn das Konsulat unter Druck setzte, die Holiday Wonders Show nicht zu besuchen. Der Brief wies besonders auf den „rapiden Fortschritt“ der Beziehungen zwischen China und den USA, auf die Verstärkung des Handels zwischen China und den USA und auf die „ehrliche Dankbarkeit“ für die Bemühungen der Bewerbung der Freundschaft und Kooperation von China mit der USA hin, bevor der Abgeordnete darin aufgefordert wurde, Holiday Wonders und die Chinese New Year Spectacular nicht zu unterstützen. In dem Brief wurde auch die extreme und verleumdende Ausdrucksweise, die für die Propaganda des chinesischen Regimes typisch ist, bei der Beschreibung von NTDTV, von Holiday Wonders und vom Chinese New Year Spectacular benutzt.


Herr David Kilgour

In Bezug auf das Schreiben kommentierte Herr David Kilgour, ehemaliges Parlamentsmitglied und ehemaliger Staatssekretär für den Asien-Pazifik Raum: „Kein gewählter Beamter oder eine andere Person sollte einem solchen Druck eines Staatsbeamten der chinesischen Partei Beachtung schenken. Stattdessen sollte ihnen mitgeteilt werden, dass in offenen Gesellschaften solche Taktiken von den meisten Personen als ein Missbrauch von diplomatischen Privilegien betrachtet werden, besonders gegenüber den hohen artistischen Leistungen der Shows, die in dieser Saison offenbar in 62 Städten auf der ganzen Welt gesehen werden kann.“

Herr Kilgour sagte: “Während der 27 Jahre im kanadischen Parlament habe ich niemals ähnliche Störungen durch andere Regierungen, mit Ausnahme der in Peking, erlebt und wir haben ungefähr 125 ausländische Gesandtschaften in Ottawa.“

Herr Kilgour erzählte eine Geschichte: “Als stellvertretender Sprecher unseres Unterhauses rief mich ein Repräsentant der chinesischen Botschaft sogar zu Hause an und forderte mich auf, Taiwan nicht zu besuchen. Seine Argumente klangen nicht überzeugend und ich bereiste Taiwan ohne negativen Konsequenzen.“

Vor dem Chinese New Year Spectacular von NTDTV im Jahre 2007 erhielten einige kanadische Politiker ebenfalls Briefe von der chinesischen Botschaft in Kanada, in welchen die chinesischen Beamten sie aufforderten, die Shows nicht zu unterstützen. Die Shows waren jedoch in Kanada sehr erfolgreich. Der Premierminister schickte ein Glückwunsch-Schreiben. Der Kongressabgeordnete John Baird besuchte im Namen des Premierministers und der kanadischen Regierung die Gala. Auch sechs Stadtratsmitglieder von Ottawa besuchten die Gala, um sie zu beglückwünschen.

Dieser Artikel auf Englisch:

Dieser Artikel auf Chinesisch:

Veröffentlicht in http://www.minghui.de am: 26.12.2007
Email editors: editor@minghui.de

Regierungsbeamter fordert Verurteilung von Jiang Zemin


Der Regierungsbeamte Konq Qiang sieht die Anklage gegen Jiang Zemin positiv. (Foto: Kong Qiang)

13.12.2007

Immer deutlicher und offener wird die – mitunter lebensgefährliche – Kritik chinesischer Regierungsbeamter an politischen Führungspersönlichkeiten. Vor allem die Fraktion um den ehemaligen Parteichef und früheren Shanghaier Bürgermeister Jiang Zemin, in China wenig schmeichelhaft als „Shanghai-Bande“ bezeichnet, steht unter immer stärkerem Druck. Zum ersten Mal fordert ein Regierungsbeamter offen eine gerichtliche Verurteilung von Jiang Zemin und der „Shanghai-Bande“.

Der chinesische Regierungsbeamte Konq Qiang veröffentlichte am 6. Dezember einen offenen Brief an die chinesische politische Führung, in dem er an den Parteichef Hu Jintao, Premierminister Wen Jiabao und Vorsitzenden des ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Wu Bangguo appellierte, den ehemaligen chinesischen Parteichef Jiang Zemin und seine „Shanghaier Gang“ vor Gericht zu bringen.

Der Autor des Briefes arbeitet in der Behörde für Verwaltung der Industrie und Handeln der Stadt Qufu an der Ostküste Chinas in der Provinz Shandong.

In dem Brief argumentiert er, dass Jiang und seine Gang für die wirtschaftlichen und politischen Unruhen in Shanghai und anderen Städten Chinas verantwortlich wären. Er appellierte an die gegenwärtige Führung, die Gang zu zerschlagen und die Schäden, die sie angerichtet haben, zu stoppen. Sollte dies nicht gelingen, wird es die chinesischen Bürger um den Verstand bringen.

Dies ist der vierte Brief in den vergangenen Monaten, der die chinesischen Regierungsführer zu Reformen aufruft. Jedoch ist es der erste, der unmittelbar die Verurteilung von Jiang Zemin und der „Shanghai-Bande“ verlangt.

„Die Bande von Jiang Zemin ist für China wie eine Plage. Sie bringen die Menschen in die Verzweiflung“, sagte Kong gegenüber der Epoch Times. „Wenn wir nichts tun, um dieser Sache Einhalt zu gebieten, wird China bald darunter zusammenbrechen.“

Seit mehreren Jahren setzt sich Kong für die Bürgerrechte der Chinesen ein. Der 39-jährige ehemalige Militärkader hat im Juli 2005 eine Website ins Leben gerufen, die als Plattform zur Hilfe der Menschen dienen soll, die zu Opfern von Menschenrechtsvergehen geworden sind. Da in viele der auf dieser Seite enthüllten Verbrechen die Shanghai-Bande verwickelt gewesen ist, wurde die Seite über 100 Mal abgesperrt. Am 20. November dieses Jahres wurde seine Internetseite erneut gesperrt. Herr Qiang plant deswegen eine Klage gegen den aktuellen und ehemaligen Minister für öffentliche Sicherheit, sowie gegen den Minister für Informationsindustrie.

Kong habe den Brief veröffentlicht, da er nicht mehr schweigen könne, nachdem er so viele Verbrechen gegen die Menschenrechte gesehen habe. Er fügte hinzu, dass er ausreichend Beweise von den Verbrechen der Shanghai-Bande gesammelt habe.

In einem Interview mit der Epoch Times trug er erneut seine Forderung vor, dass Jiang Zemin vor Gericht gebracht werden müsse; dessen „üble Taten“ wären zu zahlreich, um sie zu ignorieren. Er beschuldigte Jiang Zemin der Korruption und machte die Anstrengungen von Jiang Zemin gegen die Wirtschaftskontrollpolitik von Hu Jintao und Wen Jiabao für die aktuelle Inflation verantwortlich. „Die Gang von Jiang Zemin ließ die Ölpreise rapide in die Höhe steigen, um die Bürger zu verärgern, und um Druck gegen Hu Jintao und Wen Jiabao zu machen“, so Kong.

Die Verfolgung von Falun Gong sei ein weiteres Verbrechen, das auf die Kappe Jiang Zemins gehe, meinte Herr Kong. „Die Verfolgung ist äußerst grausam“, erzählte er. „Die Falun Gong-Praktizierenden dürfen nicht einmal der Armee beitreten“.

Kong äußerte sich positiv über die gerichtlichen Klagen gegen Jiang Zemin und seine Funktionäre, die weltweit von Falun Gong-Praktizierenden eingereicht worden sind. Der Erfolg solcher Gerichtsprozesse in vielen Ländern habe ihn und andere Chinesen maßgeblich zu solchen Aktionen ermutigt. Da sich die meisten Opfer der Verfolgung im Festland China befinden würden, sei eine strafrechtliche Verfolgung der Gang von Jiang Zemin in China unabdingbar, sagte Kong.

Außerdem sprach er sich in seinem offenen Brief für eine Beendigung der Verfolgung von Falun Gong aus: „Ich glaube, dass es zusammen mit den vereinten Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft nicht schwer sein wird, die Verfolgung zu beenden.“

Auf die Frage, ob er Angst habe, als Regierungsbeamter einen Gerichtsprozess gegen Jiang Zemin zu fordern, sagte Kong, dass er sich bereits mit allen Gefahren auseinandergesetzt habe, als er sich entschlossen hatte, die Webseite ins Internet zu stellen.

Epoch Times Deutschland

==========Best Chinese Shows===========

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Bürger aus Ottawa, Kanada – Was wir über den Organraub in China wissen

(Minghui.de)

Mittwoch, den 28. November 2007
David Matas und David Kilgour
Citizen Special

Die Meinung von Glen McGregor im Saturday’s Citizen („Innerhalb Chinas ‘Krematorium’“) ist, dass die chinesische Regierung nicht verurteilt werden darf, aufgrund der auf Indizienbeweisen beruhenden weltweiten Meinung, sie würde Organe von Falun Gong-Praktizierenden rauben, ganz gleich wie überwältigend diese auch sein mögen. Er will ein rauchendes Skalpell, das Geständnis eines Chirurgen oder einen überlebenden „Organspender“ sehen.

Leider sind keine dieser Art Beweise verfügbar. Die betroffenen Mediziner sind Komplizen von Mördern und werden nicht darüber reden. Es gibt keine überlebenden „Organspender“ im Kreise der Falun Gong-Lernenden in China.

Die Welt ist kein krimineller Gerichtssaal, aber unser Bericht „Blutige Ernte“ (den wir ehrenamtlich erstellt haben) lässt, basierend auf Beweisen, die auf unserer unabhängigen Webseite nachweisbar und verfügbar sind, (www.organharvestinvestigation.net) schließen, dass der Parteistaat China und seine Vertretungen über sechs Jahre lang eine große, jedoch unbekannte Anzahl von politischen Häftlingen – Falun Gong- Praktizierenden – tötete, und ihre lebenswichtigen Organe zu hohen Preisen verkaufte, manchmal auch an „Organ-Touristen“ aus dem Ausland.

Betrachten Sie einige der verfügbaren Beweise und Widerlegungen:

Chinas Regierung ist ein systematischer und weitgehend dokumentierter Menschenrechtsverletzer; die Regierung hat die Finanzierung des Gesundheitssystems seit 1980 wesentlich reduziert; Organtransplantationen sind eine bedeutende Quelle neuer Finanzmittel.

Die Regierung hat dem Militär grünes Licht gegeben, um privat Geld zu beschaffen. Das Militär ist schwerwiegend in Organtransplantationen verwickelt.

Die Korruption in ganz China ist ein riesiges Problem, mit dem neuesten Transparency International Ranking 2007 (Korruptionsindex) steht China hinter 71 anderen Ländern mit seinem Korruptions-Wahrnehmungsindex. Riesige Geldsummen sollen mit Transplantationen und dem Mangel wirksamer Kontrollen hinsichtlich Korruption gemacht werden.

Es gibt keine disziplinarischen Selbstverwaltungsorgane für chinesische Transplantations-Ethik. Zwischen 1999 und 2005 zum Beispiel war Chinas Gesundheitsminister (Zhang Wenkang) Präsident der chinesischen Ärztekammer (der Förderer von Herrn McGregors Reise nach China). Seit Mao Zedong 1949 die Macht ergriff, gab es für den CMA keine Unabhängigkeit vom Parteistaat.

Die Regierung hat lange die Organe von zum Tode verurteilten Verbrechern ohne deren Zustimmung genommen. Falun Gong stellt eine zusätzliche Gruppe von Gefängnisinsassen dar, die die Behörden noch mehr diffamieren und entmenschlichen, als Häftlinge, die für Straftaten zum Tode verurteilt werden.

In China gibt es kein organisiertes System für Organspenden. Es herrscht eine starke kulturelle Abneigung gegen Organspende, die erklärt, warum es solch einen Mangel an Organen für Transplantationen bei der größten nationalen Bevölkerung der Erde gibt.

Webseiten von Krankenhäusern veröffentlichen selbst belastende Informationen, und prahlen mit kurzen Wartezeiten von einigen Tagen bzw. Wochen für alle Organe und hohen Kosten, die zwischen 30,000 US$ für Hornhäute und 180,000 US$ für Leber-Nieren-Kombinationen liegen. In anderen Ländern gibt es Wartezeiten von Monaten und Jahren.

Organ-Empfänger, die wir interviewten, erzählten über die strenge Geheimhaltung, mit der die Transplantation durchgeführt wurde und die große Beteiligung des Militärs.

Das Verkaufen von Organen war bis zum 1. Juli 2006 in China legal. Das neue Gesetz, welches den Verkauf von Organen verbietet, scheint nicht erzwungen zu werden.

Die Kommunistische Partei Chinas sieht Falun Gong als eine ideologische Bedrohung für ihre Existenz. Rein sachlich gesehen ist Falun Gong eine Reihe von Übungen mit einer spirituellen Komponente. Die Verfolgung von Falun Gong seit Mitte 1999 ist eine vom Parteistaat bestimmte und verordnete Politik.

Falun Gong-Praktizierende sind Opfer von systematischer Folter und grober Misshandlung in Zwangsarbeitslagern. Eine riesige Anzahl Falun Gong-Praktizierender wurde verhaftet. Oft werden sie ohne Verurteilung festgehalten, bis sie ihren Glauben aufgeben. Es gibt Tausende bekannte identifizierte Falun Gong-Praktizierende, die an den Folgen der Folter starben.

Viele Praktizierende versuchen ihre Familien und Gemeinden zu schützen und identifizieren sich nicht bei Verhaftungen. Diese unidentifizierten Personen sind eine besonders verwundbare Bevölkerungsgruppe.

Inhaftierte Falun Gong-Praktizierende werden regelmäßig ärztlich untersucht und bekommen Blut abgenommen. Da sie auch systematisch gefoltert werden, geschieht dies bestimmt nicht aus Sorge um ihre Gesundheit.

Traditionelle Quellen für Transplantationen – hingerichtete Häftlinge, Spender und Gehirntote – reichen nicht aus, um die Anzahl an Transplantationen in China zu erklären. Die einzige weitere identifizierte Quelle, die den explosionsartigen Anstieg an Transplantationen erklären kann, sind Falun Gong-Praktizierende.

In einigen Fällen konnten Familienmitglieder von Falun Gong-Praktizierenden die verstümmelten Leichen ihrer Lieben zwischen Tod und Einäscherung sehen. Die Organe waren entfernt worden.
Wir hatten Anrufer, die mit Krankenhäusern in China telefonierten und sich als Familienmitglieder von Personen ausgaben, die eine Organtransplantation brauchen. An vielen Stellen beteuerten die Gesprächspartner, dass Falun Gong-Praktizierende (man nimmt an, dass sie wegen ihren Übungen gesund sind) die Quelle der Organe seien. Wir haben Aufnahmen und Telefonrechnungen über diese Anrufe.

Wir interviewten die ehemalige Frau eines Chirurgen. Ihr Ehemann hatte ihr persönlich erzählt, dass er innerhalb einer zweijährigen Zeitspanne vor Oktober 2003 im Sujiatun Krankenhaus in der Stadt Shenyang ungefähr 2.000 narkotisierten Falun Gong-Häftlingen die Augenhornhäute entfernt hatte. Wir fanden ihre Zeugenaussage glaubwürdig.

Es gab unabhängig von unseren Ermittlungen zwei weitere Untersuchungen, welche das gleiche Problem ansprachen, nämlich ob in China Organraub an Falun Gong-Praktizierenden stattfindet. Eine dieser Untersuchungen führte Dr. Kirk Allison von der Universität Minnesotas durch und eine weitere der Vizepräsident des europäischen Parlaments Edward McMillan-Scott. Beide kamen zum gleichen Schluss wie wir.

Es ist leicht, jedes Element isoliert zu sehen, und dann zu sagen, dass dieses Element oder diese Behauptung überhaupt nichts beweist. Es war die Kombination, die uns zu der erschreckenden Schlussfolgerung führte.

Unser Bericht enthält 25 Empfehlungen für Vorkehrungen, die eingeführt werden sollten, um den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden zu verhindern. Organraub an Falun Gong-Praktizierenden geschieht in ganz China und dies muss gestoppt werden.

David Kilgour repräsentierte 27 Jahre Südost-Edmonton im Parlament und war von 2002 bis 2003 der Staatssekretär für den Asien-Pazifik-Raum. David Matas ist ein aus Winnipeg stammender Anwalt für internationale Menschenrechte.

http://www.canada.com/ottawacitizen/news/opinion/story.html?id=7cd6b2fa-2f14-4b5d-a2cf-b4e452545c0c
Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2007/11/29/91722.html
Veröffentlicht in http://www.minghui.de am: 05.12.2007

Australien: Fackellauf für Menschenrechte erreicht Queensland – verschiedene Führungspersonen und Gruppen verurteilen die Verbrechen des Organraubs an Lebenden durch die KPCh (Fotos)

(Minghui.de) Der weltweite Fackellauf für Menschenrechte, der von der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong, CIPFG) initiiert worden war, kam Anfang November 2007 in Queensland, Australien, an. Der Fackellauf erreichte zunächst Toowoomba und Brisbane, gefolgt von fünf weiteren Hauptstädten in Queensland. Der Fackellauf für Menschenrechte wurde von der australischen Bevölkerung gut aufgenommen. Unterstützer verurteilten die vom kommunistischen chinesischen Regime begangenen Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Suhshine Küste

Am 4. November führte der Fackellauf für Menschenrechte durch vier große Regionen an der Sunshine Küste, nämlich durch Caloundra, Mooloolaba, Coolum und Noosa.


Herr Joe Natoli, der Landrat des Kreises Marrochy, hielt die Fackel zusammen mit Pan Qing als Symbol zum Schutz der Menschenrechte und zur Bloßstellung der brutalen Verbrechen der KPCh.


Das liberale Parlamentsmitglied der Sunshine Küste Steve Dickson


Andrew Bartlett, Senator der australischen Demokraten

Der Landrat des Kreises, Maroochy Joe Natoli, sagte in seiner Rede, dass die friedvolle Praktik Falun Gong verfolgt werde und viele Beweise darauf hindeuten würden, dass in China die Verbrechen des Organraubs stattfinden. Herr Natoli sagte, dass es sehr schlimm sei, dass in der heutigen Gesellschaft so etwas passiert. Er erinnerte die Zuhörer daran, dass sie die Lektionen der Vergangenheit nicht vergessen sollten, damit sich nicht die Geschichte, die nach den Olympischen Spielen in Berlin zum zweiten Weltkrieg führte, wiederholt. Er rief dazu auf, sich gegen die brutale Diktatur der KPCh zu stellen und ein moralisches Beispiel für zukünftige Generationen zu sein.

Senator Andrew Bartlett, Mitglied der CIPFG, sagte, dass jede Person mit Gewissen, der über diese derzeit stattfindende groß angelegte Verfolgung der Menschenrechte Bescheid wisse, die Olympischen Spiele mit dem Gastgeber KPCh nicht unterstützen könne, weil sie doch ein Fest des Respekts für die Menschenrechte und für die Freiheit seien. Aus diesem Grund habe jeder Mensch die Verantwortung, sich zu erheben und die brutalen Verbrechen der KPCh zu verurteilen, so der Senator.

Der bundesstaatliche Abgeordnete Peter Slipper und weitere Regierungsrepräsentanten bestätigten die universellen Werte, die die Fackel der Menschenrechte repräsentiert.

Der Parlamentsabgeordnete Steve Dickens sagte, dass er ein Schreiben vom chinesischen Konsulat bekommen habe, in dem er aufgefordert worden sei, den Fackellauf für die Menschenrechte nicht zu unterstützen; er sei über das chinesische Regime sehr enttäuscht. Er gratulierte den Organisatoren dieser Veranstaltung und erklärte: „Ich freue mich auf eine helle Zukunft und gratuliere diesen Menschen zu dem, was sie heute machen. Ich bin sicher, dass unser Land, wenn es irgendetwas tun kann, dies auch machen wird. Denn wir glauben an Frieden, Freiheit und Demokratie.“

Katherine Webb, Vertreterin der australischen „Grünen“, sagte, dass die australische Regierung eine Verantwortung habe, sich für die Verbesserung der Menschenrechtslage in China einzusetzen.

Mackay

Gegen 17:00 Uhr nachmittags erreichte die Menschenrechtsfackel am 8. November die Stadt Mackay in Queensland und wurde von Repräsentanten der Stadt und der Öffentlichkeit enthusiastisch willkommen geheißen.


Katrina Robertson, Weltmeisterin im Superschwergewicht der Gewichtheber wird zum Botschafter der Menschenrechte

Der Mackay-Stadtrat George Christensen begrüßte stellvertetend für den Bürgermeister und die Bürger von Mackay die Fackel, die von der Sunshine Küste gekommen war. Es folgte eine Fackellauf-Aktivität für Menschenrechte mit Kundgebung im Zentrum der Stadt. Sprecher waren die Stadträte George Christensen und Alison Jones sowie die Weltmeisterin im Gewichtheben Katrina Robertson.

In seiner Rede bezeichnete Stadtrat Christensen den weltweiten Fackellauf für die Menschenrechte als Hoffnungsstrahl für die heutigen Chinesen. Er sagte, dass sich die tyrannische Diktatur der KPCh unter Anwendung von Brutalität zur Bewahrung der eigenen Herrschaft vollkommen gegen die olympischen Werte wie Frieden, Demokratie und Freiheit gewendet habe. Dann stellte er dem Publikum den „Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China“ vor.

Die Weltmeisterin im Superschwergewicht der Gewichtheber Katrina Robertson sagte, dass Sport und Menschenrechte in ihrem Leben die zwei wichtigsten Angelegenheiten seien und sie noch nie die Fernsehübertragungen über die Olympischen Spiele verpasst habe. Wegen des extremen Missbrauchs der Menschenrechte durch die KPCh sagte Robertson unmissverständlich, dass sie die Olympischen Spiele 2008 in Peking weder unterstützen noch anschauen werde.

Die Veranstaltung endete mit einer Kerzenlicht-Mahnwache zum Gedenken der 80 Millionen Chinesen, die in der Zeit der KPCh-Herrschaft entweder eines unnatürlichen Todes starben oder von der KPCh zu Tode verfolgt wurden.

Townsville

Am 9. November erreichte der Fackellauf für die Menschenrechte seine fünfte Anlaufstelle in Queensland, die Stadt Townsville.


Die Fackel für die Menschenrechte kommt in Townsville an

Der Fackellauf für die Menschenrechte fing beim „ANZAC Memorial“ an. Dann wurde die Fackel von Hand zu Hand von Menschenrechtsbotschaftern und Personen der allgemeinen Öffentlichkeit weitergereicht bis „Stra Park“, wo die Fackel offiziell in der Stadt Townsville willkommen geheißen wurde.

Die Senatorin der „Grünen“, Anja Light, und die Organisatorin der Veranstaltung, Frau Adams, richteten ihr Wort an die bei der Feierlichkeit anwesenden Zuhörer. Townsville ist die Heimatstadt von Margaret Reynolds, der ehemaligen Präsidentin der „United Nations Association of Australia“, die eine spezielle Erklärung zur Unterstützung der Veranstaltung gesendet hatte.

Darin schrieb Frau Reynolds: „Ich unterstütze rundum Ihre Bemühungen, die Menschenrechtsverletzungen hervorzuheben, da die Weltgemeinschaft starke Stimmen benötigt, die darauf bestehen, dass die Regierungen ihre Verantwortung zum Schutz der Bürgerrechte der Menschen anerkennen.“ Sie wies auch darauf hin, dass „es dringend notwendig ist, die menschenrechtlichen Anforderungen zu fokussieren, wenn der olympische Geist geschützt werden muss.“

Auch eine Anzahl verschiedener Gruppen wie Amnesty International von der James Cook Universität nahmen an diesen Veranstaltungen des Fackellaufs für die Menschenrechte teil.

Cairns

Am 10. November erreichte die Fackel für Menschenrechte um 09:00 Uhr die touristisch weltbekannte Stadt Cairns in Queensland.


Reiterin Christine Doan


Herr Silva, Vertreter des juristischen Fachgebiets

Neun örtliche Menschenrechtsbotschafter eröffneten den Lauf in „Muddies Playground“. Der Fackellauf führte vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem Denkmal für den zweiten Weltkrieg, einem Denkmal welches gebaut wurde, als Mackay im Jahr 1956 die olympische Fackel bekam. Dann erreichte er „Fogarty Park“, dem Hauptort zur Willkommensfeier.

Bei der Ankunft der Menschenrechtsfackel führte eine Gruppe junger Ureinwohner Australiens einen Willkommenstanz für die Fackel auf. Es folgten Reden von folgenden Prominenten: der ehemaligen Olympiawettkämpferin Christine Doan, dem Präsidenten des Cape York Instituts Noel Pearson, dem Bischof James Foley, dem südafrikanischen Repräsentanten Alfred Conteh, der „Grünen“-Vertreterin Sue Corey, Rohan Silva, einem Menschenrechtsanwalt aus Cairns und dem burmesischen Repräsentanten Robert Win-Bob.

Die Reiterin und Olympiateilnehmerin von Barcelona 1992 Christine Doan sagte zu den Teilnehmern des Fackellaufs: „Ich glaube, dass die Olympische Charta und die Menschenrechtsverletzungen nicht nebeneinander existieren können, es gibt einen logischen Widerspruch.“

Rohan Silva, Vertreter für das juristische Fachgebiet, wies darauf hin, dass ein riesiger Unterschied bestünde zwischen der Behandlung von Anwälten in Australien und in China. Er bezog sich auf den bekannten Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng, der eingesperrt wurde, nur weil er KPCh-Führungskräften die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden berichtet hatte. Herr Silva sagte: „Das kommunistische China respektiert gegenwärtig die Menschenrechte nicht, es hat ein betrübliches Menschenrechtsregister.“

Herr Robert Win-Bob von der burmesischen Gemeinschaft erklärte: „Ich kann den brutalen Verbrechen des Organraubs, den die chinesischen Kommunisten begehen, nicht zustimmen. Deswegen bin ich heute hierher gekommen, denn niemand sollte Organe von anderen Menschen ‚ernten‘. Die Menschen haben ihren eigenen Glauben, wie können andere sie nach eigenem Gutdünken deswegen einfach abschlachten?“

Die ortsansässige Claire sagte: „Ich denke, dies ist ein großartiges Werbeinstrument, um zu helfen, dass die Welt darüber informiert wird, was in China gerade geschieht. Denn das ist sehr wichtig. Ich stimme der heutigen Veranstaltung vollkommen zu.“

Goldküste

Die Goldküste Australiens nahm am Nachmittag des 10. November 2007 die Fackel für die Menschenrechte mit einer herzlichen Zeremonie auf. Ron W. Clarke, der Bürgermeister von Gold Coast, moderierte die Feier des Fackellaufs für die Menschenrechte im „Eileen Peters Park“. Auch am berühmten Strand „Surfer’s Paradies“ wurde eine Kundgebung abgehalten.


Mitglied des Staatsparlaments Christine Smith


Stadträtin Dawn Crichlow


Der Bürgermeister von Gold Coast und zweifacher Olympiawettkämpfer trug die Fackel der Menschenrechte am „Surfer’s Paradise“-Strand

Bürgermeister Ron Clarke entzündete die Menschenrechtsfackel und erklärte, dass es für ihn eine Ehre sei, an diesem Fackellauf für die Menschenrechte teilnehmen zu können. Er sprach für Gold Coast herzliche Willkommensgrüße an die Fackel für Menschenrechte aus. Herr Clarke war 1960 Olympiateilnehmer im Mittel- und Langstreckenlauf. 17 Mal brach er Weltrekorde und gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 eine Bronzemedaille im 10.000 Meter-Lauf.

MP von Burleigh Christine Smith sagte, dass sie sich von allen menschenrechtlichen Angelegenheiten auf der ganzen Welt am meisten wegen der Anschuldigungen Sorgen mache, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden „erntet“. Sie forderte die KPCh eindringlich dazu auf, ihre Tore zu öffnen und uneingeschränkte Untersuchungen in allen Zwangsarbeitslagern, Krankenhäusern, psychiatrischen Anstalten und ähnlichen Einrichtungen zuzulassen. Sie sagte: „Meine Enkel werden mich irgendwann in der Zukunft fragen, ob ich über diese Menschenrechtsverletzungen Bescheid wusste und was ich unternommen habe. Ich möchte ihnen nicht antworten müssen, dass ich nichts getan habe. Für den Triumpf des Bösen ist nur eines notwendig, nämlich, dass die guten Menschen nichts tun. Egal in welchen Ländern, Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht akzeptiert werden.“ Sie erklärte, dass das Böse existiere, weil die guten Menschen stumm bleiben. Menschenrechtsverletzungen, egal in welchen Ländern, dürften nicht toleriert werden. Als Mitglied der CIPFG (Koalition zur Unterstützung der Untersuchung von Falun Gong) hoffe sie, nach China fahren zu können, um eine Untersuchung dieser schockierenden und alarmierenden Gräueltaten durchführen zu können.

Der Anwalt Mike Arcuri äußerte, dass er stolz sei, die heilige Fackel für Menschenrechte tragen zu dürfen. Er lobte auch auf das höchste den chinesischen Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng wegen seines Gerechtigkeitssinns und seines Mutes. Er sagte: „Ich weiß einiges über Gao Zhisheng. Er ist ein edler Mann und auch sehr mutig. Er erhebt sich für das Gewissen des chinesischen Volkes.“ Herr Arcuri erklärte, dass der Fackellauf für die Menschenrechte dazu beitragen werde, dass die ganze Welt ihr Augenmerk auf die elende Menschenrechtslage in China richtet, damit die KPCh die Verfolgung von Falun Gong beendet.

Stadträtin Dawn Crichlow erklärte, dass die Olympischen Spiele auf dem Respekt für die Menschenrechte basieren, die KPCh den Menschenrechten keine Beachtung schenkt. Die KPCh habe den zweiten Abschnitt der Olympischen Charta in der Tat nicht befolgt. Einigen Menschen ist die Teilnahme an den Spielen 2008 verboten, so zum Beispiel Falun Gong-Praktizierenden. Ihnen wurde mitgeteilt, dass ihnen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen nicht erlaubt ist. Frau Crichlow sagte: „Das ist nun wirklich nicht der echte olympische Geist und deswegen unterstütze ich den weltweiten Fackellauf für die Menschenrechte.“ Sie erklärte auch, dass Australien die Freiheit der Meinungsäußerung und des Glaubens respektiere und die Gräueltaten der KPCh ablehne. Sie sagte: „Ich glaube, dass wir stark sein werden und den Chinesen zeigen werden, dass wir so etwas nicht erlauben.“ Sie beendete ihre Rede mit dem Wunsch, dass die Menschenrechtsfackel, ein Symbol der Hoffnung, nach ihrer Reise durch die ganze Welt reibungslos an China übergeben werden könne.

Bill Wakefield, der stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Komitees für die Spiele von Kampfsportarten (International Martial Arts Games Committee, IMGC), sagte: „Meine lieben Freunde, der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden ist keine erfundene Geschichte, sondern eine entsetzliche Tatsache und es ist Zeit, dass die Menschen aufstehen und ihre Meinung kundtun. Die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas ist die weltweit bösartigste Angelegenheit und wir sind heute hier, um eine Erklärung an die Welt abzugeben, dass dies nicht toleriert werden kann.“

Ein Vertreter von GECKO sagte: „Wir stellen uns zu den Falun Gong-Praktizierenden und unterstützen die Menschenrechte. Wir glauben, dass die Misshandlungen von Menschen in einem anderen Erdteil insgesamt eine Misshandlung der Menschenrechte ist.“

Ein Repräsentant von Amnesty International sagte, dass sie wegen der Menschenrechtsverletzungen der KPCh und deren Verfolgung der Falun Gong-Gruppe sehr besorgt seien und ganz besonders wegen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Sie seien äußerst beunruhigt wegen der Menschenrechtsverletzungen in China und würden daher den Fackellauf für die Menschenrechte sehr unterstützen.

Ein Universitätsstudent, der gekommen war, um sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen, sagte, dass er den Fackellauf für Menschenrechte unterstütze und hoffe, dass dieser Fackellauf China dazu veranlassen werde, seine Menschenrechtsbedingungen zu verbessern.

Die Veranstaltungen des Fackellaufs für Menschenrechte kamen zu einem ruhigen Ende in einer feierlichen und angemessenen Atmosphäre. Der Fackellauf war auf einer 3.5 Kilometer langen Strecke neun Stationen passiert und hatte die Aufmerksamkeit zahlreicher ortsansässiger Bürger und Touristen auf sich gezogen. Die Sprecher dieser Veranstaltungen hatten die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh und die Menschenrechtsverletzungen verurteilt und ihre ernsthafte Unterstützung für Falun Gong bekundet.

Der Fackellauf für Menschenrechte beendete seine Reise durch Queensland und wird in den Nord-Territorien, in Süd- und Westaustralien sowie in anderen Provinzen fortgesetzt.

Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2007/11/17/91415.html
Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://minghui.ca/mh/articles/2007/11/15/166603.html
Veröffentlicht in http://www.minghui.de am: 27.11.2007

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