London, Großbritannien: Ein junges Mädchen lernt Falun Gong kennen

17. Oktober 2016 | Von unserem Minghui-Korrespondenten Tang Xiuming

(Minghui.org) Chloe, ein junges Mädchen aus einer Kleinstadt in der Nähe von London, war am 1. Oktober mit ihrem Bruder und ihren Großeltern in der Innenstadt von London unterwegs. Am Trafalgar Square trafen sie auf Falun Gong-Praktizierende, die trotz des ständigen Regens auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam machten.

Die Falun Gong-Übungen zogen Chloe an. Sie machte die Bewegungen der ersten Übung nach und lernte sie sehr schnell. Dies war ihr erster Kontakt mit Falun Gong.

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Chloe folgt den Bewegungen der ersten Übung von Falun Gong.

Ein Praktizierender sprach mit ihren Großeltern über die Verfolgung in China. Ein anderer Praktizierender gab Chloe einen Flyer, die ihn ihren Großeltern gab und mit den Übungen weitermachte, bis die erste Übung abgeschlossen war.

Viele Passanten nahmen Notiz von ihr, als sie mit den Praktizierenden die Übungen lernte. Auch große Transparente mit den Aufschriften: „Falun Dafa ist gut“, „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ und „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“ waren gut sichtbar platziert.

Nach der Übung sagte Chloe: „Ich fühle mich entspannt, friedvoll und großartig!“

Eine Praktizierende überreichte ihr eine Origami Lotusblume mit einem Lesezeichen, auf dem die Worte „Falun Dafa ist gut“ geschrieben standen. Die Praktizierende erklärte ihr und ihren Großeltern, dass sie im Internet weitere Informationen über Falun Gong (auch als Falun Dafa bekannt) erhalten könnten.

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Chloe winkt zum Abschied.

Hintergrund

Falun Gong wurde 1992 in China der Öffentlichkeit vorgestellt und aufgrund seiner ausgezeichneten Auswirkung auf die Gesundheit und Moral sehr beliebt. Aus Neid und Angst, die Kontrolle zu verlieren, überging der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, 1999 die Mitglieder des ständigen Ausschusses und setzte die brutale Verfolgung von Falun Gong in Gang.

Die Verfolgung hat in den letzten 17 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Noch mehr wurden wegen ihres Glaubens gefoltert und wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin ist direkt für die Initiierung und Durchführung der brutalen Verfolgung verantwortlich.

Auf seinen direkten Befehl richtete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein außerrechtliches Organ, das Büro 610, ein. Diese Organisation stellt sich über die Polizei und das Rechtssystem und führt Jiangs Befehl bezüglich Falun Gong aus: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“

Die Falun Gong-Praktizierenden machen unermüdlich auf der ganzen Welt auf die anhaltende Verfolgung aufmerksam und bitten um Mithilfe, diese so rasch wie möglich zu beenden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/12/159512.html

Chinesische Version vorhanden
英国小女孩遇到法轮功(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Londoner Öffentlichkeit verurteilt den Organraub in China: „Schockierend!“-„Nicht zu akzeptieren!“

12. Oktober 2016 | Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Am 01. Oktober 2016 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende in Großbritannien eine Parade in der Innenstadt Londons, um auf die andauernde Verfolgung dieses Kultivierungsweges durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen.

Außerdem appellierten sie an die Öffentlichkeit um Unterstützung bei der Beendigung des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden durch das chinesische Regime.

Pensionierter Krankenpfleger: Organraub ist schockierend

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Der pensionierte Krankenpfleger Charles liest während der Parade einen Flyer über Falun Gong.

Ein Mann nahm einen Flyer von einem Praktizierenden entgegen und hielt sofort inne, um ihn zu lesen. Währenddessen zog die Parade auf dem Bürgersteig in der Nähe des Piccadilly Circus weiter. Er komme ursprünglich aus Nordirland, sagte der Mann, der sich als Charles vorstellte; er lebe allerdings seit über zwanzig Jahren in London und sei pensionierter Krankenpfleger.

Charles erzählte, dass er über Falun Gong und den Organhandel in China informiert sei, nun aber zum ersten Mal von dem großangelegten staatlich geförderten Organraub an lebenden Gefangenen aus Gewissensgründen höre. Die Verbrechen seien eine „schockierende Staatsangelegenheit“, sagte er und ermutigte die Praktizierenden, diese Verbrechen weiterhin in die Öffentlichkeit zu bringen.

Pensioniertes Paar: Man kann Organraub nicht akzeptieren

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Der britische Händler David und seine Frau Jacqueline

Vor 30 Jahren war David Händler für Druckerzeugnisse für die Regierung in Hongkong. Seine Frau und er sprachen am Nachmittag des 01. Oktober auf dem Trafalgar Square mit Falun Gong-Praktizierenden und unterschrieben eine Petition zur Beendigung des Organraubs. David sagte: „Das kommunistische System in China ist intolerant. Man kann den Organraub nicht akzeptieren.“

Krankenschwester: Die Partei ist schlecht

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Mary hält trotz des Regens an, um sich über die Verfolgung von Falun Gong zu informieren.

Als das Wetter umschlug setzten die Falun Gong-Praktizierenden ihre Aktivitäten im Regen fort. Mary, eine Krankenschwester, sah, wie die Praktizierenden die Übungen von Falun Gong vorführten und las die Plakate über die Verfolgung.

Sie sagte: „Ich höre das erste Mal von Falun Gong. Mich haben die wenigen großen Worte ‚Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht‘ angezogen. Ich habe gerade erfahren, dass der Kultivierungsweg in vielen Ländern willkommen ist.“

Die brutale Verfolgung durch das chinesische Regime würde sie abstoßen, sagte Mary. Die Prinzipien von Falun Gong Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht seien vorteilhaft für die Gesellschaft.

Tanzlehrerin: Es muss eine vollständige Untersuchung des Organraubs stattfinden

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Die Tanzlehrerin Coria unterschreibt eine Petition gegen den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden.

Coria aus Italien gibt in London Tanzunterricht. Sie kam am Trafalgar Square vorbei. „Die Vorführung der Übungen hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich war bereits zweimal in China“, sagte sie.

„Ich habe vom Organraub in China gehört. Bis heute wusste ich aber nicht, dass es dabei um einen großangelegten staatlich geförderten Organraub an so einer verfolgten Gruppe geht“, fügte sie hinzu.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/10/9/159472.html

Chinesische Version vorhanden
英国民众谴责中共活摘罪行(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

London: Film „The Bleeding Edge“ über den Organraub in China zur Premiere ins Unterhaus geladen

23. September 2016 | Von Tang Xiuming, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org) Auf Einladung von John Bercow, dem Sprecher des britischen Unterhauses, hat der Film „The Bleeding Edge“ seine britische Premiere in den Repräsentationsräumen des Sprechers im Westminster-Palast gehabt.

Der Film basiert auf wahren Ereignissen und Tatsachen. Er handelt von den Ermittlungsergebnissen zum staatlich geförderten Organraub in China, bei dem in erster Linie inhaftierte Falun Gong-Praktizierende die Opfer sind.

Über 100 Menschen nahmen an der Filmvorführung teil, darunter Abgeordnete vom Oberhaus und Unterhaus sowie Vertreter ausländischer Botschaften.

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Gruppenfoto mit dem Abgeordneten John Bercow, Sprecher des britischen Unterhauses; dem Filmregisseur Leon Lee; der Hauptdarstellerin Anastasia Lin und dem Produzenten Jason Loftus

Nach der Filmvorführung nahmen Anastasia Lin, die Hauptdarstellerin in dem Film, Filmregisseur Leon Lee und Produzent Jason Loftus an der anschließenden Fragestunde teil.

Anastasia Lin war 2015 zur Miss World Canada gekürt worden. Sie setzt sich aktiv für die Menschenrechte in China ein.

Sprecher des Unterhauses lobt menschenrechtliche Bemühungen

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Der Abgeordnete John Bercow spricht vor der Filmvorführung.

Der Abgeordnete John Bercow sprach vor der Filmvorführung. Er lobte Anastasia Lins Beitrag für die Menschenrechte und sagte, er bewundere sie dafür, dass sie gegen das unterdrückerische Regime ihre Stimme erhebe. Es sei leichter und bequemer zu schweigen, was viele in ihrer Position tun würden, aus Angst, ein Engagement für Menschenrechte könne ihre Karriere beeinflussen.

Abgeordneter Jim Shannon: Wir müssen unsere Stimme erheben für die, die in Not sind

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Der Abgeordnete Jim Shannon spricht nach der Filmvorführung.

Der Abgeordnete Jim Shannon sagte in der Fragestunde nach der Vorführung, dass der Mut der Schauspieler und des Film-Teams weitere Menschen anrege, sich gegen den Organraub in China einzusetzen.

In einem Interview sagte er: „Ich denke, es ist sehr nötig, dass die Menschen ihr Augenmerk auf den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden richten.“ Er rechnet damit, dass noch mehr Abgeordnete ihre Entrüstung äußern und eine Veränderung in China fordern werden. „Es ist wichtig, dass wir unsere Stimme erheben für die, die in Not sind“, fügte er noch hinzu.

Der Film lässt das Leiden der Falun Gong-Praktizierenden lebendig werden

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Die Abgeordnete Fiona Bruce, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der Konservativen Partei

Die Abgeordnete Fiona Bruce, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der konservativen Partei, hat Anastasia Lin bereits zweimal nach Großbritannien eingeladen und sie über die Menschenrechtslage in China berichten lassen.

Nachdem Frau Bruce den Film gesehen hatte, äußerte sie ihre Hoffnung, dass Großbritannien und die ganze Welt etwas gegen den Organraub an Lebenden durch die KPCh unternehmen werde.

Sie sagte: „Dieser Film lässt das Leiden der Falun Gong-Praktizierenden lebendig werden. Anastasia Lin stellt dies so empfindsam dar.“

„Es ist wichtig, dass die Regierungen weltweit Stellung dagegen [Organraub an Lebenden] beziehen. Es ist ermutigend, dass die Vereinigten Staaten bereits eine Erklärung rausgebracht haben und die Europäische Union eine ähnliche Entwicklung genommen hat. Ich hoffe, dass unsere Regierung von Großbritannien es auch so machen wird.“

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Benedict Rogers, stellvertretender Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses der konservativen Partei

Benedict Rogers, der stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der konservativen Partei, sagte in einem Interview, dass der Film „bedeutsam und ziemlich kraftvoll“ sei.

„Dieser Film muss weit verbreitet werden, damit die Menschen wirklich den Ernst des Themas Organraub in China verstehen“, sagte er.

Ethan Gutmann: Der Organraub an Lebenden muss aufhören

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Ethan Gutmann, China Experte und Chefreporter, bei der Diskussion nach der Vorführung am 6. September 2016

Ethan Gutmann wies bei der Fragestunde darauf hin, dass die Errichtung von vielen Organtransplantationszentren in China zeitlich mit der Eskalation der Verfolgung von Falun Gong zusammentreffe.

In einem Interview nach der Veranstaltung sagte er: „Viele Menschen sind gestorben. Die Frage, die mich am meisten bewegt, ist, wann dieses Verbrechen beendet wird!“

Regisseur Leon Lee: Der Film basiert auf wahren Begebenheiten

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Regisseur Leon Lee spricht nach der Filmvorführung.

Regisseur Leon Lee sagte, dass der Film so kraftvoll sei, weil er auf wahren Begebenheiten basiere und die Leistung von Anastasia Lin exzellent sei. Der Film gewann den Gabriel Award 2016 für das beste Drama.

Zum gleichen Thema hat Lee außerdem den angesehenen Peabody Award für seinen Dokumentarfilm „Human Harvest“ erhalten. Lee sagte, dass der Film „The Bleeding Edge“ gemacht worden sei, um ein breiteres Publikum mit dieser wichtigen und dringenden Botschaft zu erreichen.

Anastasia Lin: eine wichtige und kraftvolle Rolle

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Anastasia Lin spricht nach dem Film.

Anastasia Lin sagte nach dem Film, dass der Sprecher, die Abgeordneten und andere Filmbesucher aktiv die Menschenrechte verteidigt und eine resolute Position gegen den Organraub an Lebenden eingenommen hätten – das habe sie ermutigt.

Sie sagte: „In der Rolle, die ich gespielt habe, spürt ich den sehr starken und wirklichen menschlichen Mut und die Angst. Ich bin stolz, dass ich diese Rolle gespielt habe und die Gelegenheit hatte, einen solch standhaften Glauben zu erleben.“

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/9/20/159232.html

Chinesische Version vorhanden
揭露活摘影片《血刃》应邀在英议会大厦首映(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

London: Zwei Jugendliche organisieren an ihrer Schule eine Präsentation zu Falun Gong

9. Juni 2016 | Von Tang Xiuming, Minghui-Korrespondent in London

(Minghui.org) Die beiden Schüler Felix Walker und Martin Quick besuchen die Oberstufe am Lycée Français Charles de Gaulle, einer renommierten französischsprachigen Schule in South Kensington. Sie lernten Falun Gong bei einer öffentlichen Demonstration in London kennen und verspürten daraufhin den Wunsch, die Botschaft in ihre Schule zu bringen.

Am 26. Mai 2016 fand dann dazu eine Reihe von Informationsveranstaltungen an ihrer Schule statt.

Sie organisierten eine Präsentation von Falun Gong, zeigten einen Dokumentarfilm und es kam eine Gastrednerin, deren Eltern in China wegen des Praktizierens von Falun Gong verfolgt wurden.

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Felix Walker (rechts), Martin Quick (links) und ihr Freund Oliver bei der Präsentation über Falun Gong in ihrer Schule

Bei einer Veranstaltung zum ersten Mal Falun Gong-Praktizierenden begegnet

Felix und Martin sind 17 Jahre alt und Halbfranzosen. Martin begegnete Falun Gong-Praktizierenden zum ersten Mal vor drei Jahren vor der chinesischen Botschaft, als diese gegen die Verfolgung von Falun Gong in China protestierten. Sein Vater und er erhielten damals einen Flyer mit Informationen über die Verfolgung.

Während des Staatsbesuches von Chinas Präsidenten Xi in London im Oktober 2015 sahen Martin und Felix die Praktizierenden mit großen Transparenten in der Nähe des Westminster Palastes. Die jungen Männer führten ein tiefgehendes Gespräch mit einem Praktizierenden. Das erweckte in ihnen den Wunsch, die Informationen aus dem Gespräch in ihrer Schule bekannt zu machen.

Nach monatelangen Bemühungen war es dann soweit. Ihre Volkswirtschafts-Lehrerin stimmte zu, Unterrichtszeit für das zweistündige Event zur Verfügung zu stellen. Fast 100 Lehrer und Schüler nahmen daran teil. Einige Schüler verschoben sogar ihre Unterrichtszeit, um daran teilnehmen zu können.

Lehrer und Schüler alarmiert von der Brutalität der Verfolgung

Felix und Martin wechselten sich bei der Vorstellung von Falun Gong ab und verschafften den Zuhörern zunächst einen Überblick über die Verfolgung, über das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas und über verschiedene Untersuchungsergebnisse.

Im Anschluss an die Präsentation wurde der preisgekrönte Dokumentarfilm Free China: The Courage to Believe gezeigt. Die Lehrer und Schüler waren völlig vertieft, als sie sich den 50-minütigen Film ansahen.

Danach sprach die Falun Gong-Praktizierende Amy über die persönliche Erfahrung ihrer Eltern, als sie in China verfolgt wurden. Sie waren jeweils 15 und elf Jahre inhaftiert gewesen. Ihr Vater wurde im Gefängnis grausam gefoltert. Viele Schüler hatten Tränen in den Augen, als sie ihr zuhörten. Sie stellten viele Fragen, wie die Verfolgung beendet werden könne und was sie tun könnten, um dabei zu helfen.

Im Anschluss dankten die Lehrer den Falun Gong-Praktizierenden für ihre Bemühungen. Jeder Schüler nahm einen Flyer von Felix oder Martin, damit sie mithelfen konnten, die Informationen über die Verfolgung weiter zu verbreiten.

Es ist für jeden wichtig

Auf die Frage, warum sie das Event organisiert hätten, antwortete Felix: „Wir wollen, dass unsere Mitschüler von Falun Gong wissen.“ Felix hält die Verfolgung und den Organraub für sehr ernsthafte Verbrechen. „Es ist für jeden wichtig“, betonte er.

Martin erklärte, dass die Verfolgung eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte in der Welt sei und die ganze Welt davon wissen müsse. „Man hört kaum Nachrichten über die Verfolgung von Falun Gong, eigentlich nie. Wir möchten einfach aufzeigen, was in China passiert, weil es, wie im Film erwähnt, geheim gehalten wird und nicht sehr bekannt ist … Wir fühlen uns verpflichtet, etwas zu tun, um die Verfolgung zu beenden. Das ist der Grund, warum wir uns entschlossen haben, dieses Event zu organisieren.“

Felix ergänzte: „Ich habe bemerkt, dass viele von Amys Geschichte berührt waren. Sie sahen traurig und schockiert aus, weil sie noch nie davon gehört haben. Ich glaube, dass die meisten ihren Familien und Freunden davon berichten werden.“

Viel Überzeugungsarbeit notwendig gewesen

Der Prozess, die Aktivitäten bewilligt zu bekommen, war schwerer gewesen, als sie gedacht hätten. Obwohl die Schulverwaltung ursprünglich zusagte, änderte sie die Entscheidung später, weil einer der Lehrer dagegen war. Felix und Martin erkannten, dass dieser Lehrer Missverständnisse über Falun Gong hatte. So informierten sie sich noch tiefgehender über Falun Gong und analysierten diese Informationen, bevor sie die Lehrer erneut ansprachen.

Martin erklärte: „Einige Menschen wollten nicht, dass wir diese Veranstaltung organisierten, weil das, was sie gehört hatten, von der Kommunistischen Partei Chinas stammte. Wir mussten harte Überzeugungsarbeit leisten. Doch wir haben gelernt: Wenn man etwas tun möchte oder den Menschen eine wahre Begebenheit erzählen möchte, muss man beständig sein und hart daran arbeiten.“

Die beiden Jungen stellten etliche Nachforschungen an. Sie besorgten sich Informationen von den Vereinten Nationen und lasen den Untersuchungsbericht von David Matas und David Kilgour, zwei kanadischen Experten, die die Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China untersucht haben, sowie die Arbeit von Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH).

„Die Fakten waren sehr überzeugend“, sagte Felix. „Die Kommunistische Partei Chinas behauptete, dass die Organe hauptsächlich von Familienangehörigen stammen würden, doch das stimmt nicht. In einem Jahr gab es 300 Lebertransplantationen, doch schon im nächsten Jahr stieg die Anzahl auf 1.700. Da gibt es offensichtlich eine Insider-Story.“

Felix und Martin hoffen, dass sie in einigen Monaten eine weitere Aktivität an der Schule veranstalten können. Sie planen, einen Dokumentarfilm zu zeigen, der sich auf den Organraub von lebenden Falun Gong-Praktizierenden konzentriert.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/6/8/157333.html

Chinesische Version vorhanden
伦敦名校学生课堂上介绍法轮功

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Breite Unterstützung für Falun Gong in London

28. Mai 2016

(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende aus London versammelten sich am 21. Mai 2016 auf dem St. Martin`s Place zu einer Veranstaltung, um die Menschen über die 17 Jahre andauernde Verfolgung in China zu informieren.

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Falun Gong-Praktizierende informieren auf dem St. Martin`s Place in London über die Verfolgung in China.

Die Aktivität wurde von Menschen aus allen Lebensbereichen unterstützt: Viele Touristen und Anwohner unterschrieben die Petition, um den friedlichen Widerstand der Falun Gong-Praktizierenden zu unterstützen.

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Philip und seine Tochter (rechts) unterschreiben die Petition, die das Ende der Verfolgung fordert.

Der pensionierte Ingenieur Philip hatte bereits über Falun Gong gehört, aber er wusste noch nichts über die brutale Verfolgung, die schon so lange andauert.

„Das muss sofort gestoppt werden“, sagte Philip. Er und seine Tochter sprachen lange mit den Praktizierenden am Stand. Sie konnten nicht verstehen, warum eine Regierung solch eine friedliche Kultivierungsgruppe unterdrückt. Ein Praktizierender erklärte, dass in der Lehre von Falun Gong Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht im Zentrum stünden – Prinzipien, die der Ideologie der Kommunistischen Partei Chinas entgegengesetzt seien. Auch habe die Partei Angst vor diesem traditionellen Glauben und dass sie die Kontrolle über die Gedanken der Menschen verliert.

Philip glaubte, dass er nun den Grund der Verfolgung verstand. „Das geschieht aufgrund der Paranoia eines Tyrannen. Sie machen sich Sorgen darum ihre Macht zu verlieren, sodass sie ihre eigenen Leute belästigen und unterdrücken. Das hat auch Stalin in Russland getan, und jetzt hat die kommunistische Partei Chinas die gleiche Sorge.“

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McCoy hofft, dass seine Unterschrift hilft, die Verfolgung zu stoppen.

Der pensionierte Bibliothekar McCoy konnte ganz einfach eine Verbindung zwischen der Verfolgung und der friedlichen Meditation, die er vor sich sah, herstellen. Er hatte vor einigen Monaten über die Verfolgung gehört und heute unterzeichnete er die Petition. „Die Verfolgung dauert schon zu lange. Es ist Zeit, die kommunistische Partei abzuschaffen“, sagte er.

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Dan möchte mehr über Falun Gong erfahren.

Dan hatte schon viele Male den friedlichen Protest der Praktizierenden vor der chinesischen Botschaft gesehen und wollte schon immer mehr über Falun Gong erfahren. Heute stellte er den Praktizierenden viele Fragen und unterzeichnete die Petition. „Ich hätte schon früher kommen sollen, um mehr zu erfahren und hätte mehr tun müssen, um dabei zu helfen die Verfolgung zu beenden“, sagte er.

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Frau Pitt verurteilt den staatlich genehmigten Organraub in China.

Die pensionierte Ärztin Pitt war schockiert, als sie über den staatlich sanktionierten Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China hörte. Sie sagte: „Ich bin beschämt über meine chinesischen Kollegen [die an dem illegalen Organraub beteiligt sind].“ Sie unterschrieb die Petition, die den britischen Gesetzgeber aufruft dabei zu helfen, den Organraub zu stoppen.

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Mike, ein amerikanischer Filmproduzent, ist besorgt über die Menschenrechtsverletzungen in China. Er sagt: „Wir sollten alle zusammenstehen und die Menschenrechtsverfolgung in China stoppen.“

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Zwei Londoner Lehrer loben die Bemühungen der Praktizierenden. „Gut gemacht. Sie sollten noch mehr Menschen über die Verfolgung informieren”, sagte einer, als er die Petition unterschrieb. „Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!”

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Ein italienischer Tourist unterschreibt die Petition, nachdem er über eine Stunde lang mit einem Praktizierenden gesprochen hat. Er hatte noch nie von Falun Gong gehört.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/26/157166.html

Chinesische Version vorhanden
伦敦人得真相 支持法轮功

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Britisches Außenministerium weiter besorgt wegen Organraub an Falun Gong-Praktizierenden

27. November 2015 | Von Tang Xiuming

(Minghui.org) Frau Gao, eine Falun Gong-Praktizierende in London, erhielt vor kurzem einen Brief vom Parlamentsmitglied (englische Abklürzung: MP) Kate Osamor. Darin ging es um das Treffen von Frau Gao mit MP Osamor am 16. Oktober, bei dem sie über die Verfolgung von Falun Gong in China gesprochen hatten. Nach dem Treffen hatte MP Osamor den Staatsminister des Außenministeriums, MP Hugo Swire, kontaktiert.

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Kate Osamor, Parlamentsmitglied für Edmonton

Am 18. November erhielt MP Osamor folgenden Brief von dem Staatsminister des Außenministeriums bezüglich der Menschenrechtssituation in China:

„Ich beobachte die Menschenrechtssituation in China sehr aufmerksam. Wir sind weiterhin besorgt über alle Einschränkungen von Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Glaubensfreiheit. Das schließt das Verbot bestimmter Gruppierungen ein und auch die gesetzlichen Einschränkungen und Schikanen von anderen Personen – vor allem beachten wir die Berichte über Folter und Misshandlung von Gefangenen wie den Falun Gong-Praktizierenden.“

Dr. Alex Chen ist Vertreter der Vereinigung „Doctors Against Forced Organ Harvesting“ (DAFOH, dt.: „Ärzte gegen gewaltsamen Organraub“) für das Vereinigte Königreich. Er war bei dem Treffen mit MP Osamor im Oktober ebenfalls zugegen. Unter all dem, was die Falun Gong-Praktizierenden in China wegen ihres Glaubens erleiden müssen, ist die größte Gräueltat der Organraub an lebenden Praktizierenden. Dr. Chen zeigte Beweise für diesen gesetzwidrigen Organhandel und bat Osamor dringend, dabei zu helfen, diese Grausamkeit zu beenden.

Nachdem Frau Osamor Herrn Swire kontaktiert und ihre Besorgnis wegen der Gräueltaten ausgedrückt hatte, bestätigte Swire die Zusage der Minister, diese Themen bei ihren chinesischen Amtskollegen anzusprechen.

In dem Brief heißt es weiter dazu: „Tatsächlich tat dies der Außenmister bei Staatsrat Yang Jiechi während des strategischen UK-China Dialogs in Peking im August. Wir drückten bei zahlreichen Gelegenheiten konkrete Bedenken bezüglich der Berichte über den Organraub aus, einschließlich bei meiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage am 15. Juli. Zusätzlich erhöhten wir detailliert den Umfang unserer Anliegen beim jährlichen UK-China Menschenrechtsdialog, der im April in Peking stattfand.“

„Obwohl die chinesische Regierung weiterhin die Anschuldigungen zurückweist, dass eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden gewaltsam die Organe entnommen werden, sind wir uns darüber bewusst, dass von hingerichteten Gefangenen entnommene Organe in China für die Organtransplantation verwendet werden.“

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Antwort von Hugo Swire, dem Staatsminister des Außenministeriums, bezüglich der Menschenrechtssituation in China

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/25/153817.html

Chinesische Version vorhanden
英外交国务大臣关注中共活摘器官真相(图)

Rubrik: Weltweite Unterstützung

Londons wirtschaftliches Zentrum wird aufmerksam auf den Protest der Falun Gong-Praktizierenden

27. Oktober 2015 | Von Tang Xiuming, Minghui-Korrespondent

(Minghui.org) Raj, ein indischer Einwanderer, ist nach England gekommen, um Computerwissenschaft zu lernen. Zurzeit arbeitet er in einem Risikomanagement-Unternehmen. Sein Büro befindet sich in der Nähe des Ortes, wo Falun Gong-Praktizierende am 21. Oktober 2015 eine Protestveranstaltung abhielten. An jenem Tag war Xi Jinping, der chinesische Staatschef, in der nahegelegenen Guild Hall zum Bankett geladen.

Große Transparente mit der Aufschrift „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“ und „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“ waren gut sichtbar angebracht. Einige der Protestierenden sprachen mit Passanten über Falun Gong und die Verfolgung und sammelten Unterschriften unter eine Petition zur Unterstützung dieses Anliegens.

Die belebte Szene erregte Rajs Aufmerksamkeit. Deshalb nahm er einen Flyer an und las ihn noch an Ort und Stelle durch.

Die City of London ist das wirtschaftliche Zentrum, macht jedoch nur einen geringen Teil des gesamten Stadtgebiets aus. Zahlreiche Banken und Finanzgesellschaften haben dort ihren Sitz und die Guild Hall ist das Verwaltungszentrum. Die Straßen sind schmal. Die Autokolonne des chinesischen Staatschefs fuhr auf dem Hin- und Rückweg zur Guild Hall an den Plätzen vorbei, wo die Falun Gong-Praktizierenden mit Transparenten standen.

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Die Falun Gong-Praktizierenden halten am Abend des 21. Oktober 2015 Transparente in der Nähe der Guild Hall in der City of London.

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Ein Fotograf eines Nachrichtensenders filmt den Protest. Auf dem großen Transparent steht: „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“.

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Passanten, die am 21. Oktober 2012 in der Nähe der Guild Hall unterwegs sind, unterschreiben die Petition gegen den Organraub an Lebenden in China.

Raj war geschockt, als er von dem grauenvollen Organraub erfuhr, der in China stattfindet. Dort werden Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe getötet. In China findet gesetzwidriger Organhandel auf Bestellung statt.

Raj war überrascht, dass er darüber noch nichts aus den Medien erfahren hatte. „Die Medienkontrolle ist stark”, sagte er. „Ich habe nie davon gehört. Millionen Menschen werden verfolgt, doch es gibt kaum Medienberichte darüber … Ich weiß, dass die kommunistische Partei und ihre Armee jeden kontrollieren möchten – aus Paranoia.”

In Bezug auf Xi Jinpings Besuch meinte Raj, dass Xi sofort zwei Dinge machen solle. „Erstens soll er das ‚Büro 610‘ demontieren; zweitens die Verfolgung beenden. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“ Das Büro 610 ist eine Organisation, die für die Verfolgung von Falun Gong verantwortlich ist. Darüber hatten Raj in dem Flyer gelesen.

Es war nachmittägliche Hauptverkehrszeit. Viele Menschen verließen ihre Büros, um nach Hause zu gehen. Die Praktizierenden verteilten in dieser Zeit Flyer, sprachen mit den Londonern über Falun Gong und die Verfolgung und sammelten Unterschriften gegen den Organraub an Lebenden in China.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/25/153377.html

Chinesische Version vorhanden
伦敦金融城人士了解法轮功真相(图)

Rubrik: Kundgebungen