Finnland: Besucher des Welt-Dorf-Festivals lernen Falun Gong kennen

10. Juni 2016 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Finnland

(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende haben auf Einladung am 28. und 29. Mai 2016 am jährlichen Welt-Dorf-Festival in Helsinki teilgenommen. Wie ein roter Faden zog sich das Thema „Gerechtigkeit“ durch das Festival, das mehr als 80.000 Besucher verzeichnen konnte.

Dort stellten die Falun Gong-Praktizierenden die Praktik Falun Gong vor und informierten über die Verfolgung in China. Im Zuge dessen veranstalteten sie eine Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „Human Harvest“, der Einzelheiten über den staatlich unterstützten Organraub an inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden darstellt.

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Falun Gong-Praktizierende beim Welt-Dorf-Festival 2016 in Finnland

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Beim Welt-Dorf-Festival 2016 in Helsinki werden die Falun Gong Übungen vorgeführt.

Die Übungsvorführung zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Während sie sich die schönen Übungsbewegungen betrachteten, waren die Zuschauer überrascht, von der brutalen Verfolgung in China zu erfahren, vor allem von den Verbrechen des Organraubs. Sie stellten sich in einer Schlange an, um eine Petition zu unterschreiben, die das Ende der Verfolgung fordert.

Eine Dame und ihre Freundin fragten: „Ich verstehe nicht, warum die Partei Falun Gong verfolgt.“ Die Praktizierende antwortete der Dame in finnischer Sprache und die Dame sagte: „Meine Freundin hier spricht Englisch. Können Sie es uns noch einmal auf Englisch sagen, sodass sie es auch weiß?“ Die Frau bat danach auch ihren Mann, dass er kommen und zuhören solle.

Jane, eine Hochschulschülerin, sagte: „Die Verfolgung ist schrecklich! So böse! Wir müssen sie gemeinsam beenden!“ Dann unterschrieb sie die Petition und wollte Falun Gong lernen.

Janne blieb am Stand der Falun Gong-Praktizierenden stehen und sagte, dass die finnische Regierung mehr tun müsse und nur wegen der wirtschaftlichen Beziehungen mit China nicht die grundlegenden Menschenrechte vergessen dürfe. Er unterschrieb die Petition und nahm einige Informationsmaterialien mit. „Ich kenne Falun Gong ziemlich gut. Ich weiß auch, dass die kommunistische Partei die chinesische Kultur zerstört hat und das chinesische Volk verfolgt. Wir wollen ein China ohne die kommunistische Partei. Ich werde die Informationen an meinen Freund weitergeben, der ein Mitglied des Parlaments ist.“

Eine Dame sagte: „Ich unterstütze Ihre wichtige Sache auf jeden Fall! Meine Tochter ist Menschenrechtsaktivistin in der Europäischen Union. Sie hat schon vielen Menschen geholfen.“ Während sie sprach, schrieb sie die Kontaktinformationen ihrer Tochter auf. „Ich werde meiner Tochter sagen, dass ihre Mutter hier Falun Gong begegnet ist. Ich bin sicher, dass sie Ihnen gerne helfen wird.“

Preisgekrönter Dokumentarfilm vorgeführt

Der preisgekrönte Dokumentarfilm Human Harvest wurde am Abend des 28. Mai 2016 vorgeführt, im Anschluss folgte eine Diskussion. Das Thema der Diskussion lautete: „Absolut bösartig – warum es passiert und was wir tun können“.

Reden zu der Diskussion wurden gehalten von Herrn Thomas Elfgren, Experte für internationale Ermittlungen; Herrn Olli Törmä, Vorsitzender des finnischen Verbandes zur Unterstützung der Menschenrechte in China; Frau Anu Tuukkanen, leitende Angestellte von Amnesty International, und Falun Gong-Praktizierenden, die persönlich die Verfolgung in China erlebt haben. Das Publikum gab äußerst unterstützende Rückmeldungen, unterschrieb eine Petition und forderte das finnische Parlament auf, dabei zu helfen, die Verfolgung zu beenden. Am nächsten Tag unterschrieben noch mehr Menschen die Petition durch soziale Medien.

Ein Student namens Elias Outakivi produzierte einen acht Minuten langen Dokumentarfilm über Falun Gong als Klassenprojekt und führte ihn an einem anderen Stand des Welt-Dorf-Festivals vor.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/6/6/157308.html

Chinesische Version vorhanden
在芬兰世界村文化节介绍法轮功 揭露中共暴行(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Finnland: Ortsansässige unterstützen Strafanzeigen gegen Chinas ehemaligen Präsidenten Jiang Zemin

4. November 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden

(Minghui.org) „Großartig! Das Gesetz schützt die Gerechtigkeit“, sagte Anna, die am 26. Oktober 2015 von Italien zu Besuch nach Helsinki gekommen war. Falun Gong-Praktizierende hatten im Stadtzentrum einen Informationsstand aufgebaut und sammelten dort zwei Tage lang Unterschriften zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen den ehemaligen chinesischen Diktator Jiang Zemin.

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Falun Gong-Praktizierende informieren im Zentrum Helsinkis.

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Passanten unterzeichnen die Petition gegen Jiang Zemin

Die Falun Gong-Praktizierenden hielten an diesem Tag auch ein langes Transparent, auf dem „Stoppt den Organraub“ und „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“ stand. Viele Passanten hielten am Stand an, um mehr über die Verfolgung zu erfahren und unterschrieben die Petition zur Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin.

Auch Anna und Banre aus Italien unterzeichneten die Petition.

Pauli aus Finnland sagte sichtlich bewegt, es sei schwer vorstellbar, dass diese Gräueltaten des Organraubs seit über zehn Jahren in China geschehen. Er fand, dass Jiang vor Gericht gestellt werden müsse.

Hintergrund

Jiang Zemin begann 1999 im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong. Er setzte sich über die übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros hinweg. In seiner Position als Chef der Kommunistischen Partei zwang er ihnen seinen Willen auf und begann mit der Verfolgung.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Viele wurden wegen ihrer Organe getötet. Weitaus mehr wurden gefoltert. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn und die Weiterführung der Verfolgung verantwortlich.

Unter seiner persönlichen Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das „Büro 610“ genannt wird. Diese Organisation setzt sich bei der Umsetzung der Direktive, die Jiang Zemin für die Verfolgung ausgegeben hatte, über die Polizeikräfte und das Rechtssystem hinweg. Die Direktive lautete: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie körperlich!“

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu stellen. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das ehemalige Staatsoberhaupt an.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/1/153474.html

Chinesische Version vorhanden
芬兰民众签名支持起诉江泽民(图)

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Finnland: Kundgebung protestiert gegen die Verfolgung von Falun Gong

7. Oktober 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Finnland

(Minghui.org) Auf einer Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Helsinki protestierten finnische Falun Gong-Praktizierende am 29. September 2015 gegen die Verfolgung von Falun Gong in China. Sie forderten, dass Jiang Zemin vor Gericht gestellt wird. Er hat als damaliger Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung vor 16 Jahren befohlen und durchgesetzt.

Seit Mai dieses Jahres haben über 180.000 Falun Gong-Praktizierende innerhalb und außerhalb Chinas Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erstattet.

Auf der Kundgebung zählte die Praktizierende Frau Lin die Verbrechen auf, die Jiang seit 1999 verübt hat. Dazu zählen der Befehl, Falun Gong zu verfolgen, die Gründung des Büro 610 und der systematische Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.


Frau Zhu Luoxin (links) berichtet von der Verfolgung, die ihre Familie in China erlitten hat.

Infolge der Verfolgung elf Jahre voneinander getrennt

Frau Zhu Luoxin berichtete über die Verfolgung, die sie und ihre Familie in China erlitten hatten. Sie wurde zu zehn Jahren Haft im Gefängnis verurteilt, weil sie Falun Gong praktizierte. Ihr Ehemann Wu Zhiping wurde zwei Jahre lang in einem Zwangsarbeitslager festgehalten.

Das Paar war elf Jahre lang voneinander getrennt, ehe es letztendlich in Finnland wieder zusammenfand. Von den sechs Personen ihrer Familie, die Falun Gong praktizierten, verstarben zwei an den Folgen der Verfolgung.

Luoxin und Zhiping erstatteten im Juni dieses Jahres Strafanzeigen gegen Jiang.

Frau Zhus über 70-jährige Schwiegermutter, pensionierte Vizepräsidentin einer chinesischen Klinik, wurde zu sieben Jahren Haft im Gefängnis verurteilt, weil sie sich geweigert hatte, das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben. Sie verstarb im Februar 2006.

Frau Zhus über 60-jährige Tante, pensionierte Mittelschullehrerin, wurde dreimal durch das Büro 610 festgenommen und brutal gefoltert, ehe sie im Jahr 2004 verstarb. Frau Zhus Stiefbruder Wu Zhijun war acht Jahren Haft in einem Gefängnis und seine Stiefschwester in einem Zwangsarbeitslager inhaftiert.

Während der Kundgebung zeigten die Falun Gong-Praktizierenden ein Dokumentarvideo über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China. Ferner stellten sie die fünf Übungen von Falun Gong vor. Es liegt den Falun Gong-Praktizierenden am Herzen, ihren Mitmenschen die Lügen aufzuzeigen, die die KPCh bezüglich Falun Gong verbreitet. Sie hoffen, dass niemand mehr davon getäuscht wird. Sie sind davon überzeugt, dass die Gerechtigkeit siegen und Jiang Zemin vor Gericht gestellt wird.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/10/5/153095.html

Chinesische Version vorhanden
芬兰学员中领馆前集会 抗议中共迫害(图)

Rubrik: Kundgebungen

Finnland: Falun Gong-Praktizierende gedenken des 16-jährigen Widerstands gegen die Verfolgung (Fotos)

24. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in Finnland

(Minghui.org) Im Gedenken an ihre chinesischen Mitpraktizierenden, die durch die vor 16 Jahren initiierte Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ums Leben gekommen sind, hielten Falun Gong-Praktizierende in Finnland am 15. Juli 2015 zwei Veranstaltungen ab.

Sie hielten eine Gedenkfeier vor dem chinesischen Konsulat in Helsinki ab und sprachen über die jüngsten Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Führer der KPCh. Zudem fand im Seaside Park eine Kerzenlicht-Mahnwache statt.

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Menschen aus verschiedenen Ländern unterschreiben die Petition, um ihre Unterstützung für Falun Gong zu zeigen.

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Falun Gong-Praktizierende informieren die Passanten über die Verfolgung in China.

Laut der Minghui-Website kamen 3.770 Falun Gong-Praktizierende unmittelbar infolge der Verfolgung ums Leben. Mehr als 60.000 Menschen wurden durch erzwungene Organentnahmen durch die KPCh getötet. Über 60.000 [inzwischen bereits über 80.000] Chinesen erstatteten Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Führer der KPCh, der für die Verfolgung verantwortlich ist.

Friedlicher Protest vor dem chinesischen Konsulat

Die Praktizierenden Anna und Frau Wang verlasen eine Bekanntmachung über die Welle der eingereichten Strafanzeigen gegen Jiang, um ihn vor Gericht zu bringen. Sie forderten die Mitarbeiter des Konsulats dazu auf, sich nicht an der Verfolgungspolitik zu beteiligen.

Die Praktizierende Frau Liu Yumei berichtete, dass sie in China in Haft gefoltert worden sei und dass man ihr nervenschädigende Substanzen injiziert habe.

Die Menschen im Seaside Park über die Verfolgung in China informieren

Die Praktizierenden sprachen im Seaside Park, einem beliebten Touristenziel in Helsinki, mit den Menschen über die Verfolgung in China. Viele Touristen aus unterschiedlichen Ländern unterschrieben die Petition, um ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen.

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Kerzenlicht-Mahnwache im Seaside Park

Unter anderem informierten die Praktizierenden die Menschen über eine neue Resolution, die am 25. Juni im US-Repräsentantenhaus eingebracht wurde. Die Resolution HR 343 verurteilt die Verfolgung und fordert ihre Beendigung sowie die Beendigung des staatlich sanktionierten Organraubs in China. Sie fordert eine glaubwürdige, transparente und unabhängige Untersuchung des Transplantationsmissbrauchs.

Magnus, ein Bauingenieur aus Schweden, sagte, dass die Verfolgung sofort enden sollte. Frau Heinz und Herr Lemke aus Deutschland lobten die Falun Gong-Praktizierenden für ihre großartige Arbeit. Sie alle unterschrieben die Petition gegen die Verfolgung.

Eine Gruppe von Studenten aus Brasilien hörte den Praktizierenden zu, die ihr von Falun Gong erzählten. Die Lehrer unterschrieben die Petition und sagten, dass der Organraub flächendeckend enthüllt werden sollte.

Auch Touristen aus Norwegen, Japan und anderen Ländern drückten begeistert ihre Unterstützung aus.

Bitte helfen Sie mir beim Austritt

Ein älteres chinesisches Ehepaar hielt vor einem der Bilder an, auf dem chinesische Polizisten auf den Kopf einer Falun Gong-Praktizierenden treten. Als ein Praktizierender sie fragte, ob sie schon von der Verfolgung gehört hätten, schien es ihnen zunächst gleichgültig zu sein. Als sie jedoch von dem Organraub erfuhren, änderten sie ihre Haltung.

Der Praktizierende erzählte ihnen, dass mehr als 60.000 chinesische Praktizierende in den vergangenen zwei Monaten Strafanzeige gegen Jiang eingereicht hätten. Die Frau fragte: „Wirklich?“

Der Praktizierende fragte sie: „Sind Sie Mitglied der KPCh, des Jugendverbands oder der Jungen Pioniere? Die Menschen treten zu ihrer eigenen Sicherheit aus diesen Organisationen aus. Sollten Sie einer dieser Organisationen angehören, dann nehmen Sie heute diese Gelegenheit wahr und treten Sie mithilfe eines Pseudonyms aus.“

Die Dame sagte: „Mein Nachname ist Fan. Ich bin Mitglied des Jugendverbands und der Jungen Pioniere. Bitte helfen Sie mir beim Austritt.“ Ihr Mann sagte: „Mein Name ist Xu. Helfen Sie mir auch, auszutreten.“ Sie verließen den Stand mit Informationsmaterialien.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/21/151650.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/17/312576.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 20. Juli

Finnland: Kerzenmahnwache lenkt die Aufmerksamkeit auf die Verfolgung von Falun Gong in China (Fotos)

Von einem Falun Gong-Praktizierenden aus Finnland

(Minghui.org) Am 27. Januar 2014, dem jährlichen internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocausts, hielten die Falun Gong-Praktizierenden auf dem Platz vor der Bahnstation in Helsinki eine Kerzenmahnwache ab. Wie der Ausruf „niemals wieder“ nach dem Holocaust geboren wurde, hoffen die Praktizierenden, dass ihre Tat als Erinnerung für die Öffentlichkeit dient, nicht zu schweigen, sondern mitzuhelfen, die Verfolgung von Falun Gong in China zu beenden. Sie gedachten der über 3.700 Praktizierenden, die nachweislich an den Folgen der Verfolgung und Folter in China umgekommen sind.

Trotz Temperaturen von unter Null Grad lockte die friedliche Szene viele Passanten an, die stehen blieben, sich über die Verfolgung informierten und die Petition zur Unterstützung von Falun Gong unterschrieben.


Falun Gong-Praktizierende veranstalten am 27. Januar 2014 eine Kerzenmahnwache auf dem Platz vor dem Bahnhof von Helsinki

Finnische Menschen bieten ihre Unterstützung an

Als Frau Tuovinen von dem gewaltsamen Organraub in China erfuhr, sagte sie: „Ich denke, dass das wahr ist. Ich habe viele christliche Freunde in China, die vom chinesischen Regime unterdrückt werden. Sie haben keine Sicherheitsgarantie. Ich hoffe, dass noch mehr für die Menschenrechte in China getan wird.“

Herr Lopes, ein junger Schriftsteller, blieb bei der Kerzenmahnwache stehen, um mehr zu erfahren. Er war schockiert von der Brutalität der Verfolgung. „Es ist zu schrecklich, dass ein Land den Glauben seines Volkes unterdrückt. Ich werde nach mehr Informationen bezüglich Falun Gong suchen und lesen“, meinte er.

Ein Falun Gong-Praktizierender berichtet seine Geschichte

Der Falun Gong-Praktizierende Wu Zhiping sprach bei der Kerzenmahnwache und teilte seine Familienerfahrung in China mit. Wus Mutter war ehemalige Vizepräsidentin eines Krankenhauses im südlichen China und eine ausgezeichnete Medizinerin. Kurz nachdem sie Falun Gong 1996 zu praktizieren begann, verschwanden ihre Krankheiten und sie wurde sehr gesund.

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Frau Wu Yuxian, Wu Zhipings Mutter

Herr Wu schilderte: „Meine 70-jährige Mutter wurde von Beamten des Büros 610 zwei Tage und drei Nächte lang in Zhengzhou, Provinz Henan, gefoltert. Sie erlitt starke Blutungen in ihren Brüsten und wurde am 13. Juli 2005 an der Bahnstation Zhengzhou ausgesetzt. Unter enormen Schmerzen schaffte es meine Mutter nach Guangzhou zurückzukehren. Sie litt monatelang an Schmerzen und starb am 6. Februar 2006.“

Herr Wu war zwei Jahre lang in einem Arbeitslager eingesperrt gewesen. Man hängte ihn vier Monate lang täglich 16 bis 17 Stunden lang an einem Eisenpfosten auf. Im Sommer setzte man ihn der heißen Sonne aus, während die Polizisten im Schatten Tee tranken. Und im eiskalten Winter zwangen sie ihn, draußen in der eisigen Kälte zu stehen.

Herr Yao Zhuoyuan, der dieselbe Folterung erlitten hatte, musste aufgrund der schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden und starb einen Monat später.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2014/2/5/145247.html

Chinesische Version:
芬兰反酷刑纪念日 民众支持正义

Veröffentlicht am:
08.02.2014

Finnland: Organraub durch die KPCh verurteilt (Fotos)

(Minghui.de) Am 18. Januar 2014 erlebte Helsinki, die Hauptstadt von Finnland, mit 17 Grad unter null, den bisher kältesten Tag in diesem Winter. Trotzdem blieben zahlreiche Passanten an einem Informationsstand der Falun Gong-Praktizierenden gegenüber dem Hauptbahnhof stehen, um einen Aufruf zur Beendigung der erzwungenen Organentnahmen an Falun Gong- Praktizierenden in China zu unterschreiben. Gleichzeitig unterstützten sie die Falun Gong-Praktizierenden in ihren Bemühungen, die seit 14 Jahren anhaltende Verfolgung zu beenden.


Unterschriftensammlung in Helsinki

An ihrem Informationsstand deckten die Falun Gong-Praktizierenden die Verbrechen des Organraubs durch die KPCh auf. Gleichzeitig stellten sie in Begleitung von harmonischer Musik die fünf Übungen der Kultivierungspraktik vor. Viele Menschen schauten interessiert zu und lernten dadurch Falun Gong kennen.

Eine ca. 40-jährige Frau unterschrieb die Petition, nachdem sie die wahren Geschehnisse um Falun Gong verstanden hatte. Durch die schneidende Kälte war die Haut an ihren Fingern aufgeplatzt und es blutete. Es war ihr noch nicht aufgefallen. Erst nachdem sie unterschrieben hatte, merkte sie es. Eine Praktizierende sorgte sich um sie, aber sie sagte nur freundlich: „Das macht gar nichts.“

Ein Mann aus Italien war erschüttert, als er über die grausame Verfolgung von Falun Gong und den Organraub an lebenden Menschen erfahren hatte. Er erzählte: „Vor ein paar Tagen war ich auf Geschäftsreise in Shanghai und bin gerade erst zurückgekommen. Es ist unglaublich, dass so etwas seit über zehn Jahren in China geschehen kann. Das ist furchtbar. Ohne zu zögern unterschrieb er.

Eine Lehrerin, die einen Kinderwagen schob, sah das Foto eines Falun Gong-Praktizierenden, der auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking gegen die Verfolgung protestierte. Er wurde von einem Polizisten getreten und von mehreren anderen Polizisten zusammengeschlagen. Die Lehrerin fragte erschrocken: „ Ist das wahr?“ Eine chinesische Falun Gong-Praktizierende antwortete: „Es ist genau wie auf dem Foto.“ Dann erklärte sie, dass sie aufgrund ihres Glaubens selbst mehrere Jahre in China eingesperrt gewesen war. Sie erzählte, dass ihr einmal Strafgefangene eine 20 Kg schwere Fußfessel anlegten. Weil sie die Zusammenarbeit mit den Wärtern ablehnte, wurde sie 14 Tage damit gequält. In dieser Zeit kam eine andere Praktizierende, die aus Protest in einen Hungerstreik getreten war, durch eine Zwangsernährung ums Leben. Zwei ihrer Verwandten wurden von den Schergen des Büro 610 und denen der Gehirnwäsche-Einrichtung zu Tode gefoltert, weil sie an ihrem Glauben festhielten.

Als die Lehrerin unterschrieb, weinte sie. Sie sagte noch, dass sie diese Geschehnisse ihren Bekannten berichten würde, damit auch sie der Verfolgung mehr Aufmerksamkeit schenken.

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2014/1/20/285956.html

Veröffentlicht am:
23.01.2014

Finnland: Während eines Kongresses die Ärzteschaft über die Fakten der erzwungenen Organentnahmen informieren

Von einem Falun Gong- Praktizierenden in Finnland

(Minghui.org) Während eines Mediziner-Kongresses vom 8. bis 10. Januar im Messezentrum von Helsinki informierten Falun Gong- Praktizierende über die Verbrechen der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Menschen durch die KPCh.

Passanten unterstützen die Unterschriftenaktion vor dem Hauptbahnhof

Einen Tag später hatten Passanten vor dem Hauptbahnhof in Helsinki die Möglichkeit eine Petition zur Beendigung der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Gefangenen zu unterstützen. Viele Menschen setzten sich mit ihrer Unterschrift für eine Beendigung der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei ein.

Während des dreitägigen medizinischen Kongresses hatten die Ärzteschaft und andere Messebesucher an einem Stand die Möglichkeit sich über die fast fünfzehn Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh zu informieren und Einzelheiten über die erzwungenen Organentnahmen an Gefangenen in China zu erfahren. Eine Ärztin nannte diese Geschehnisse „unfassbar und zu grausam“. Sie kündigte an, dass sie dieses Thema am nächsten Tag auf dem Kongress ansprechen werde.

Obwohl sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite zeigte, blieben die Praktizierenden vor Ort und unterhielten sich mit mehreren Ärzten über die Verfolgung in China. Einige Ärzte erklärten ihre Bereitschaft, nach weitergehenden Informationen über diese Thematik, gegen diese unmenschlichen Verbrechen vorzugehen. Sie fanden diese Aktion wichtig und ermutigten die Praktizierenden weiterzumachen.

Bei der Unterschriftenaktion gegenüber dem Hauptbahnhof sagte die Zahnärztin Pirjo, dass es das erste Mal sei, dass sie etwas über diese Gräueltaten erfahren würde.

Die von der Verfolgung betroffene Falun Gong Praktizierende, Frau Zhu, berichtete ihr und ihrer Freundin ausführlich über ihre Erlebnisse während ihrer achtjährigen Haftzeit. Sie sagte: „Ich wunderte mich damals schon, dass mir die Wärter mehrmals Blut entnommen haben, ich aber kein Untersuchungsergebnis erhielt.“

Frau Zhu erläuterte ihnen, dass sie nicht bereit war, auf Falun Gong zu verzichten. Deshalb versuchten die Wärter sie unter Anwendung von Folter doch noch dazu zu bringen, ihre Kultivierungspraktik aufzugeben.

„Dazu wurden mir Handschellen und Fußfesseln angelegt und ich durfte 24 Stunden lang nicht schlafen“, erinnert sie sich. „Erst später als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, erfuhr ich, dass meine über 70-jährige Schwiegermutter von Mitarbeitern des Büros 610 zu Tode gefoltert wurde. Meine über 60 Jahre alte Tante musste dreimal an Gehirnwäsche-Sitzungen teilnehmen und kurz danach verstarb sie. Auch ihr Mann, mein Schwager, wurde gesetzwidrig zu zwei Jahren Umerziehung durch Arbeit verurteilt.“

Die beiden Frauen waren über ihren Bericht sehr erschüttert und signalisierten ihr Mitgefühl.

Zwei andere Ärztinnen reagierten bestürzt, als sie hörten, dass sich Angehörige der chinesischen Regierung, der Armee und der Krankenhäuser an diesen Verbrechen an lebenden Falun Gong- Praktizierenden beteiligen und mit dem Verkauf der Organe ihr Budget aufbessern würden. Die beiden Frauen betrachteten diese Übeltaten als Mord und unterschrieben umgehend die Petition.

Eine Finnländerin blieb vor dem Transparent mit den Hinweisen zu den erzwungenen Organentnahmen schockiert stehen. Als sie zum zweiten Mal vorbeikam, fragte sie ungläubig: „ Ist das wirklich wahr?“ Ein Praktizierender erklärte ihr, dass Frau Liu, die neben ihm stehe, die Verfolgung selbst erlebt habe. Ihre ebenfalls betroffene Schwester verlor durch die Verfolgung ihr Leben.

Frau Liu zeigte der Dame eine Narbe der Misshandlungen. Sie war sehr betroffen und unterschrieb sogleich die Petition. Danach verabschiedete sie sich mit den Worten: „Die Sache, die ihr macht, ist großartig.“

  • Veröffentlicht am:
  • 15.01.2014