FDI: U.S. Kongress verurteilt Organraub an Falun Gong in China

Pressemitteilung: 22-06-2016

25. Juni 2016 | Falun Dafa Informationszentrum

Washington D. C. (FDI) – Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten hat am 13. Juni 2016 einstimmig eine Resolution zur Verurteilung der gewaltsamen Organentnahmen an Falun Gong- Praktizierenden und anderen Gewissensgefangenen in China verabschiedet.

Die Haus Resolution mit der Nummer 343 (Volltext Original / deutsche Übersetzung) wurde von 185 Mitgliedern der Demokraten und Republikaner unterstützt. Mit dem Beschluss fordern die Abgeordneten Chinas KP-Regime auf, die Praxis der erzwungenen Organentnahmen sofort zu beenden und die Verfolgung von Falun Gong umgehend zu stoppen. Auch solle das US-State Department detaillierte Analysen zum Thema in seinen jährlichen Menschenrechtsbericht aufnehmen.

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US-Abgeordnete Ileana Ros-Lehtinen, Initiatorin der Resolution 343

„China hat (…) einige der grauenvollsten (…) Menschenrechtsverletzungen gegen die Falun Gong und andere politische Gefangene begangen“, sagte die Abgeordnete Ileana Ros-Lehtinen (Florida), die die Resolution im Juni 2015 initiierte. „Die makabere und unmenschliche Praxis des Regimes, (…) sie hinzurichten und ihre Organe für Transplantationen zu entnehmen (…) , muss umfassend bekämpft und bedingungslos gestoppt werden.“

Der Abgeordnete des Bundesstaats New York, Eliot Engel, nannte die Resolution ein „sehr wichtiges Gesetz. Er sagte: „Der Vorwurf ist ungeheuerlich: Die Behörden picken in chinesischen Gefängnissen Häftlinge wegen ihrer religiösen Überzeugungen heraus und betreiben mit deren Organen einen lukrativen Handel. Ich kann mir kaum etwas Abscheulicheres vorstellen.“

Chris Smith aus New Jersey nannte den Organraub „das vielleicht größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts“ und zitierte Analysen, die schätzen, dass „45.000 bis 65.000 Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe getötet wurden“.

In der Resolution 343 äußert das US-Repräsentantenhaus Sorge „bezüglich der anhaltenden und glaubwürdigen Berichte über systematische, staatlich organisierte Organentnahmen bei Gewissensgefangenen der Volksrepublik China ohne deren Zustimmung, darin eingeschlossen eine große Anzahl Falun Gong-Praktizierender und Mitglieder anderer religiöser und ethnischer Minderheiten.“

Weiter heißt es darin: „Die Tötung von religiösen oder politischen Gefangenen zum Zweck, ihre Organe für Transplantationen zu verkaufen, ist eine unerhörte und nicht tolerierbare Verletzung des Grundrechts auf Leben.“

Die Resolution:

• Verurteilt die staatlich sanktionierten erzwungenen Organentnahmen in China.
• Fordert Chinas kommunistisches Regime auf, die erzwungenen Organentnahmen an Gewissensgefangenen sofort zu beenden.
• Fordert ein sofortiges Ende der Verfolgung von Falun Gong, einschließlich der Freilassung aller Falun Gong-Praktizierender oder anderer Gewissensgefangener.
• Ermutigt US-Mediziner über die unethische Praxis der Organtransplantation in China aufzuklären.
• Fordert China auf, eine glaubwürdige, transparente und unabhängige Untersuchung zu ermöglichen.
• Fordert das US-State Department auf, das Thema detailliert in seinem jährlichen Menschenrechtsbericht zu behandeln und den Kongress über die Umsetzung eines bereits bestehenden Gesetzes zu informieren, welches ein Einreise-Verbot für alle chinesischen und sonstigen Staatsangehörigen vorsieht, die in erzwungene Organtransplantationen verwickelt sind

Die House Resolution 343 ist der fünfte Beschluss des US-Kongresses gegen die 1999 vom Kommunistischen Regime in China in Gang gesetzte Verfolgung von Falun Gong. Zum ersten Mal aber konzentriert sich eine amerikanische Resolution ausdrücklich auf den Organraub- und -handel. Eine ähnliche Resolution wurde im Dezember 2013 vom Europäischen Parlament beschlossen (Bericht). Außerdem gab es Gesetzesinitiativen in Israel, Taiwan und andernorts gegen den „Transplantations-Tourismus“ nach China.

„Diese Resolution ist ein weiterer wichtiger Schritt in den weltweiten Anstrengungen, eines der schlimmsten Verbrechen unserer Zeit zu beenden: den staatlich sanktionierten Organraub an unschuldigen Gewissensgefangenen in China, die meisten von ihnen sind Falun Gong-Praktizierende“, so der Sprecher des Falun Dafa Informationcenters in New York, Erping Zhang. „Wir fordern die Obama-Regierung und den künftigen US-Präsidenten auf, sich diesen Beschluss zu Herzen zu nehmen und in die Tat umzusetzen. Die Vereinigten Staaten müssen konkrete Schritte zur Umsetzung unternehmen und gewährleisten, dass ihre Bürger sich bei den Menschenrechtsverbrechen der Kommunistischen Partei nicht zum Komplizen machen.“

http://de.faluninfo.eu/2016/06/22/u-s-kongress-verurteilt-organraub-an-falun-gong-in-china

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

http://de.minghui.org/html/articles/2016/6/25/121620.html

[Ausgewählter Beitrag] Falun Dafa rettet das Leben von drei Schwestern

30. Mai 2016 | Von einer Falun Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) An diesem wunderschönen Frühlingstag wünschen meine Schwestern und ich mit Freuden dem Meister alles Gute zu seinem 65. Geburtstag. In aufrichtiger Würdigung des Welt-Falun-Dafa-Tages teile ich gerne mit, wie Falun Dafa unser Leben gerettet hat.

Eierstockkrebs überlebt

Eines Tages wurde bei mir Eierstockkrebs in fortgeschrittenem Stadium festgestellt. Deswegen entfernte man zwischen 2006 und 2009 meinen Uterus und meine Eierstöcke in zwei Operationen. Leider entdeckten die Ärzte bei einer Untersuchung im Jahr 2010 eine Wucherung in der Größe von einem Ei.

Ein Mediziner meinte, dass ich nur noch zwei Monate zu leben hätte. Selbst mit einer Operation würden meine Überlebenschancen nach zwei bis drei Jahren bei unter 50 % liegen.

Mit geringer Hoffnung bat ich um eine Behandlung bei der Klinik Zhenguo in Shanghai, die auf eine Kombination von westlicher und chinesischer Behandlung spezialisiert ist. Mir wurde gesagt, dass die erste Behandlungsphase sechs Monate dauern und monatlich 30.000 Yuan (ca. 4.100,- € ) [1] kosten würde. Selbst dann wäre es nicht sicher, ob ich länger als zwei Jahre leben würde.

Da ich arbeitslos und geschieden war, konnte ich diese hohen medizinischen Kosten nicht aufbringen. Traurig verließ ich die Klinik. Verzweifelt kehrte ich nach Hause zurück und bereitete mich auf meine letzten Tage vor.

Am 10. August 2010 gab mir dann eine Falun Dafa-Praktizierende das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi) und sagte: „Versuch dieses Buch zu lesen! Von ihm könntest du ein neues Leben erhalten.“

Ich setzte mich hin und las 60 Seiten in etwa 90 Minuten. In dieser Nacht schlief ich so gut geschlafen wie schon seit Jahren nicht mehr.

Am nächsten Morgen las ich das Buch weiter. Ich erkannte, dass dieses Buch mich lehrte, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht zu leben, um ein besserer Mensch zu werden und zu meinem ursprünglichen, wahren Selbst zurückzukehren.

Die darauffolgenden sieben Tage vergingen wie im Flug. Plötzlich bekam ich hohes Fieber. Ich ging schnell in eine Klinik. Nach einer Injektion stieg das Fieber noch weiter an. Außerdem bekam ich Durchfall. In einer Nacht musste ich 13-mal die Toilette aufsuchen. Ich stellte fest, dass sich nach jedem Toilettengang mein Rücken ein Stück weiter aufrichtete.

Die Praktizierende, die mir das Buch gegeben hatte, besuchte mich in der Klinik. Sie sagte mir, dass der Meister meinen Körper reinige. Ich kniete mich im Bett hin, dankte dem Meister und entschuldigte mich bei ihm für meinen Unverstand.

Als der Arzt am nächsten Tag meine Geschwulst untersuchte, war er ganz erstaunt. Er fragte mich, welches Wundermittel ich eingenommen hätte, um die Geschwulst auf die Hälfte seiner ursprünglichen Größe zu verkleinern. Mit Tränen in den Augen sagte ich ihm: „Bitte entlassen Sie mich aus der Klinik. Ich will dem Meister zurück zu meinem Ursprung folgen!“

Der barmherzige Meister hatte meinen Körper gereinigt. Seitdem habe ich keinerlei Medikamente mehr eingenommen. Alle meine Krankheiten – der Eierstockkrebs, die koronare Herzerkrankung, Gallensteine, Kopfschmerzen, Arthritis und weitere – sind verschwunden. Ich bin wieder vollkommen gesund.

Nun arbeite ich sehr hart, um die Schulden für die früheren Operationen zurückzahlen zu können.

Die drittälteste Schwester überlebt ebenfalls Krebs

Meine dritte Schwester ist 65 Jahre alt, energiegeladen und gutherzig. Wo sie kann, hilft sie anderen. Sie hat die Kraft von Falun Dafa miterlebt und erzählt den Menschen immer, dass sie aufrichtig ,Falun Dafa ist gutʻ und ,Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht sind gutʻ rezitieren sollen.

Für meine Schwester und ihre zwei Töchter ist es schwer, über die Runden zu kommen. Als ihr Mann im Jahr 2009 verstarb, verschlechterte sich ihre finanzielle Situation. Nach ihrer Operation wegen des Eierstockkrebs im Jahre 2009 wurde die Situation noch schlimmer.

Um ihre Arztkosten bezahlen zu können, arbeitete sie bereits drei Monate nach ihrer Operation weiter. Zu allem Übel schnitt eine Maschine an ihrem Arbeitsplatz vier Finger ihrer linken Hand ab.

Im Jahr 2011 wurden ihr Brustkrebszellen operativ entfernt. Zudem hatte sie Herzprobleme und Gleichgewichtsstörungen. Sechs Monate nach ihrer Brustkrebsoperation wurde ihr gesagt, dass der Krebs gestreut hätte.

„Hab keine Angst, Schwester,“ sagte ich zu ihr. „Nur Meister Li kann dich jetzt noch retten. Lass uns nach Hause gehen, um Falun Dafa zu praktizieren.“

Als wir zuhause ankamen, keuchte meine Schwester schwer. Ich bat sie und ihre Tochter, ,Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht sind gut!ʻ zu rezitieren.

Dann spielte ich die Lektionen des Meisters in Guangzhou auf meinem MP3-Player für sie ab. Ich bat den Meister, sie zu retten. Schon kurz darauf schlief meine Schwester ein und atmete gleichmäßig. Auf ihrem blassen Gesicht erschien ein Lächeln.

Sie las das Zhuan Falun und praktizierte die Übungen und schon bald hatte sie wieder Lebenskraft und war wieder gesund.

Das Bandscheiben-Problem der ältesten Schwester verschwindet

Meine älteste Schwester hatte an Lumbarstenose und an einem Bandscheibenvorfall gelitten. Sie probierte viele chinesische und westliche Medikamente und Volksheilmittel aus, aber nichts half. Wenn der Schmerz sehr heftig wurde, konnte sie sich nicht bewegen und musste im Bett bleiben.

Sie sah, dass mein Krebs geheilt war und begann, den Menschen von Falun Dafa zu erzählen. Sie regte die Menschen an, Falun Dafa zu praktizieren oder riet ihnen, ,Falun Dafa ist gutʻ und ,Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht sind gutʻ zu rezitieren.

Als ich bei ihr zuhause unseren Verwandten und Freunden die Fakten über Falun Dafa erklärte, half sie mir, sie zu überzeugen, aus der Chinesischen Kommunistischen Partei und ihren Unterorganisationen auszutreten.

Die Zeit verging. Sie hat schon seit langer Zeit nicht mehr über Schmerzen geklagt. Als sie letztes Jahr ihre Tochter besuchte, brachte ihre Tochter sie zu einer Untersuchung in die Klinik. Der Arzt sagte, dass sie absolut gesund wäre und kein Bandscheibenvorfall festgestellt werden könnte.

Meine älteste Schwester ist nun 73 Jahre alt, 18 Jahre älter als ich. Sie ist gesund und energiegeladen. Mit ihrem friedlichen Lächeln sieht sie aus als wäre sie nur etwas über 60 Jahre alt.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines chinesischen Arbeiters beträgt monatlich umgerechnet etwa 300,- €.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/28/157185.html

Chinesische Version vorhanden
【庆祝513】姐妹三人感恩法轮大法

Rubrik: Ausgewählte Beiträge zum Welt Falun Dafa Tag

US-Kongress: Folter und sexuelle Gewalt im chinesischen Strafrechtssystem im Fokus der CECC

20. April 2016 | Von Minghui-Korrespondent Li Jingfei

(Minghui.org) Die Congressional-Executive Commission on China (CECC) [1] berief eine Anhörung ein mit dem Titel „Chinas weit verbreitete Anwendung von Folter“. Die Anhörung sollte Chinas systematische Anwendung von Folter und Misshandlung im Strafrechtssystem prüfen. Mehrere Zeugen sagten aus.

Yin Liping, eine Falun Gong-Praktizierende, die aus China in die Vereinigten Staaten gerettet wurde, berichtete bei der Anhörung als Zeugin von ihren erschütternden Erlebnissen. Im berüchtigten Arbeitslager Masanjia in der Provinz Liaoning war sie Folter und gruppensexueller Gewalt ausgesetzt gewesen. Wegen ihres Glaubens an Falun Gong inhaftiert, hatte man sie dort mehrmals bis an den Rand des Todes gefoltert.

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Die Falun Gong-Praktizierende Yin Liping zeigt den Kongress-Repräsentanten ein Foto vom Arbeitslager Masanjia.

Yin Liping zeigte bei der Anhörung Fotos. Tränen liefen ihr über die Wangen, als sie von ihren Erlebnissen berichtete. Sie hatte mitangesehen, wie Mitpraktizierende gefoltert wurden und dann an den Folgen starben. Sie sagte: „Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wer auch immer von uns überlebt, diese Verfolgung der Welt aufzeigt. Heute spreche ich für sie, für diese für immer verstummten Opfer.“

Sie übergab an die CECC eine Liste der Haupttäter, die für ihre Verfolgung verantwortlich sind. Die CECC wird eine Kopie dieser Liste an das US-Außenministerium weiterleiten. Auf der Liste der 41 Personen standen Jiang Zemin, Bo Xilai, Wang Lijun, Wen Shizhen und die Namen von Polizisten in Masanjia sowie an anderen Orten.

Die CECC setzt sich aus 22 US-amerikanischen Regierungsvertretern zusammen. Darunter sind neun Senatoren, acht Abgeordnete des Repräsentantenhauses und fünf Vertreter der Exekutive.

US-Kongress-Repräsentanten: Lob für den Mut der Praktizierenden, die Verfolgung aufzudecken

Die Vertreter des US-Kongresses, die an der Anhörung teilnahmen, lobten den Mut der Falun Gong-Praktizierenden, diese unmenschliche Verfolgung aufzudecken. Sie gaben zu verstehen, dass der Haupttäter Jiang Zemin und seine Anhänger vor Gericht gebracht werden müssen.

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Abgeordneter Chris Smith, Vorsitzender der CECC.

Der Abgeordnete Chris Smith ist Vorsitzender der CECC. Er wies in der Anhörung darauf hin, dass all die Täter des chinesischen Regimes ermittelt werden müssten, die sexuelle Gewalt anwenden würden. Ihnen dürfe nicht erlaubt werden, ihre Misshandlungen an Falun Gong-Praktizierenden und anderen weiter fortzusetzen.

Barmherzigkeit und Engagement für die Menschlichkeit

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Abgeordneter Trent Frank, Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungs- und Zivilrecht.

Der Abgeordnete Trent Frank ist Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungs- und Zivilrecht. Er sagte: „Ihre Anstrengungen sind hier nicht umsonst. Gott allein weiß, welche Früchte dieses Gespräch hier tragen wird. Sie sind verantwortlich. Ihre Barmherzigkeit und ihr Engagement für die Menschlichkeit mögen in diesem Forum vorherrschen.“

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Der Abgeordnete Tim Walz dankt den Zeugen für die Schilderung ihrer schmerzhaften Erfahrungen.

Der Abgeordnete Tim Walz sagte: „Danke, dass Sie Ihre schmerzhaften Erfahrungen mitgeteilt haben. Es ist wichtig, dass die Menschen über die Folter Bescheid wissen. Ich hätte mir im Leben nicht träumen lassen, dass ich als Kongressabgeordneter der Vereinigten Staaten die Position der Vereinigten Staaten verteidigen muss, die besagt, dass Folter in allen Formen und allen Situationen unakzeptabel ist.“

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Der Abgeordnete Randy Hultgren würdigt die Praktizierende Yin für ihren Mut.

Der Abgeordnete Randy Hultgren fragte die Praktizierende Yin während der Anhörung: „Ist Masanjia heute noch in Betrieb? Wird es benutzt, um Falun Gong-Praktizierende zu inhaftieren? Wissen Sie, ob derzeit Falun Gong-Praktizierende dort eingesperrt sind und sie die gleiche Art Folter und Missbrauch erleiden müssen wie Sie damals?

Die Praktizierende Yin erwiderte darauf: „Ja, die Falun Gong-Praktizierende Li Zhongyuan aus meiner Heimatstadt wurde erst vor einem halben Monat zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hatte. Meine Schwägerin Liu Qingxiang wurde am 10. April 2014 vom Bezirksgericht Qinghe zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie über die Verfolgung aufgeklärt hatte. Viele Praktizierende leiden unter der Verfolgung im Gefängnis Masanjia.“

Bis an den Rand des Todes gefoltert

Die Praktizierende Yin wurde sieben Mal festgenommen. Von diesen sieben Mal wurde sie sechs Mal bis an den Rand des Todes gefoltert. Davon war sie dreimal in Arbeitslagern eingesperrt.

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Folternachstellung: Injektion mit schädigenden Medikamenten.

Sie berichtete: „In Masanjia wurde ich auf ein Bett gefesselt. Man spritzte mir über zwei Monate lang unbekannte Medikamente. Die Folge war, dass ich eine kurze Zeit lang nicht sehen konnte. Viele Male wurde ich zwangsernährt, wodurch ich beinahe gestorben wäre.

Von Januar bis September 2000 war ich neun Monate lang im Zwangsarbeitslager Liaoyang eingesperrt. Nach drei Tagen Zwangsarbeit ergrauten meine Haare. Meine Menstruation hörte nach drei Monaten Haft auf.

Wir mussten in einer Gruppe von vier Personen acht Tonnen Stahlstangen auf Laster aufladen. Ich befestigte auch Eisenbahnstrecken und arbeitete ohne Schutzmaske mit Asbest und Zementsäcken. Am Abend durften wir uns nicht ausruhen. Bis 02:00 Uhr morgens banden wir Blumen. Meine Hände waren so schwer verletzt, dass meine Fingerabdrücke nicht mehr zu sehen waren. Mein gesamter Körper schmerzte so sehr, dass ich nachts nicht einmal mehr ins Bett klettern konnte.“

Gruppensexuelle Gewalt erlitten

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Die Praktizierende Yin Liping berichtet von ihrem erschütternden Erlebnis gruppensexueller Gewalt im „schwarzen Gefängnis“ von Shenyang.

Die Praktizierende Yin Liping berichtete: „Ich und acht andere Falun Gong-Praktizierende wurden am 19. April 2001 aus dem Zwangsarbeitslager weggebracht. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Das schwarze Gefängnis war speziell für männliche Häftlinge. Man wies uns neun Frauen neun einzelne Räume zu. Ich wurde in den ersten Raum gesperrt. Dort gab es ein großes Bett und einen Bodenbügel. Vier Männer warteten in dem Zimmer.

Die vier Männer warfen mich auf das Bett und hielten meine Arme und Beine fest. Ein um die 30 Jahre alter Mann setzte sich auf mich und schlug heftig auf meinen Kopf ein. Mir wurde schwindlig und ich verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, lagen drei Männer neben mir. Ich erkannte, dass diese verbrecherartigen Häftlinge mich sexuell überfallen und erniedrigt hatten und das Ganze auch noch gefilmt worden war.“

Zehn Praktizierende, die Yin persönlich kannte, starben durch die Verfolgung

Yin Liping berichtete weiter: „Von den Praktizierenden, die ich persönlich kannte, starben zehn an den Folgen der Verfolgung. Dreißig trugen von den Folterungen psychische Störungen davon. Frau Wang Jie war eine von ihnen. Sie starb am 21. April 2012 in meinen Armen.“

Sie zeigte das Foto von Frau Wang Jie: „Sie wurde festgenommen und beschuldigt, Beweise für die Verfolgung von Falun Gong gesammelt zu haben. Sie wurde am 5. März 2003 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr Fall wurde von der UN-Kommission für Menschenrechte dokumentiert. Nach den Folterungen in der siebenjährigen Gefängnishaft litt sie an Blasenkrebs. Einen Tag bevor sie starb, hatte ihre Tochter Geburtstag. Ihre Schwester rief sie ein paarmal an und sagte: ‚Wang Jie, bitte stirb nicht heute. Heute hat deine Tochter Geburtstag. Wie kann sie weiterleben, wenn du heute stirbst?‘ Ich weiß nicht, ob es der Wille des Himmels oder ihr Wille war, aber sie starb am darauffolgenden Morgen gegen 09:00 Uhr in meinen Armen.“

Strafanzeige gegen Jiang Zemin und seine Gefolgsleute

Yin erklärte: „Jiang Zemin hat Völkermordpolitik gegen Falun Gong betrieben. Diejenigen, die ihren Glauben nicht aufgaben und durch Prügel ums Leben kamen, wurden nämlich als Selbstmord gezählt. Jiang missbrauchte seine Macht, um die brutale Verfolgung zu initiieren und fortzusetzen.“

Sie überreichte eine Liste der Täter, die an ihrer Verfolgung beteiligt waren, an die CECC. Sie sagte: „Alle beteiligten Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Sie hat eine Strafanzeige gegen Jiang an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft in Peking geschickt.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

[1] Anmerkung der Redaktion: Die CECC ist eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission mit dem Regierungsauftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtstaatlichkeit in China zu überwachen und dem Präsidenten und dem Kongress einen Jahresbericht vorzulegen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/17/156319.html

Chinesische Version vorhanden
美国会听证会聚焦马三家酷刑及性迫害

Rubrik: Weltweite Unterstützung

Halten sich die Richter in China mit harten Verurteilungen zurück?

13. April 2016 | Von Ta Shan

(Minghui.org) Die Artikel auf der chinesischen Minghui-Website lassen Anzeichen dafür erkennen, dass zunehmend mehr Rechtsfachleute in China ihre Einstellung Falun Gong gegenüber geändert haben. Sie folgen nicht mehr streng den Befehlen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Bezug auf die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden.

Nachfolgend sind mehrere Beispiele aufgeführt.

Fall für eine neue Verhandlung wieder eröffnet

Tianjin: Die Falun Gong-Praktizierenden Zhou Xiangyang und Li Shanshan wurden vor Gericht gestellt und im Volksgericht des Bezirks Dongli verurteilt. Ihre Anwälte und Familien erstatteten gegen den Richter Anzeige, weil er in der Verhandlung gegen rechtliche Verfahrensweisen verstoßen hatte. Das Gericht beschloss danach eine neue Verhandlung.

So etwas wäre in der Vergangenheit normalerweise nicht möglich gewesen. Laut Analytikern könnte es zwei Gründe für diese neue Verhandlung geben: 1) Der Richter hat Angst, wegen seines Verstoßes gegen rechtliche Regularien zur Verantwortung gezogen zu werden. 2) Diejenigen, die an der ersten Verhandlung beteiligt waren, versuchen nun zu zeigen, dass sie dem Rechtsstaatsprinzip folgen. Sie versuchen, für den vorhergehenden Rechtsverstoß nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können, sobald die Verfolgung von Falun Gong endet und die Täter vor Gericht gebracht werden.

Staatsanwaltschaft gibt eingereichten Fall zurück

Autonome Region Ningxia: Die Falun Gong-Praktizierenden Gao Jianping, Wei Ningju und Wu Jinlan waren am 10. November 2015 von Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Litong in der Stadt Wuzhong festgenommen worden. Der Grund für ihre Festnahme war, dass sie gegen Jiang Zemin Strafanzeige eingereicht hatten. Jiang, der ehemalige Chef der KPCh, hatte 1999 die brutale Verfolgung von Falun Gong angeordnet. Der Fall wurde zur Staatsanwaltschaft geschickt, doch ging er zwei Mal an die Staatssicherheitsabteilung zurück.

Staatsanwalt: „Ich hoffe, der Fall wird nachsichtig behandelt“

Provinz Hebei: Im Fall des Falun Gong-Praktizierenden Zhang Jinsheng kam es im Gericht Hengshui des Landkreises Gucheng zu einer zweiten Verhandlung. Die Anklage lautete wie üblich nach Paragraph 300 des chinesischen StGB: „Verwendung einer Kultorganisation, um den Gesetzesvollzugs zu unterminieren.“ Der Verteidiger focht die Anklage an und wies darauf hin, dass Herr Zhang von der Polizei gefoltert worden war.

Der Staatsanwalt holte die CD über Falun Gong, die Herr Zhang verteilt hatte, als „Beweis“ hervor. Herr Zhang verlangte, sie im Gericht abzuspielen, der Richter stimmte zu. Der Staatsanwalt wollte das nicht zulassen, musste jedoch dem Befehl des Richters folgen. Die CD beinhaltete u. a. Informationen wie „Bringt Jiang vor Gericht“, „Weltweite Verhandlung gegen Jiang Zemin“, ein Brief an Qu Hongjun und einen Artikel mit dem Titel „Die Parteikultur auflösen“.

Zhangs Anwalt argumentierte, dass der Inhalt der CD beweise, dass Herr Zhang nicht schuldig sei, irgendwelche kriminellen Aktivitäten begangen zu haben. Er zeige nur die Barmherzigkeit der Falun Gong-Praktizierenden für das chinesische Volk.

Als der Richter den Staatsanwalt fragte, ob er noch etwas hinzuzufügen habe, erwiderte der Staatsanwalt: „Ich habe nichts hinzuzufügen. Ich hoffe, der Fall wird nachsichtig behandelt!“

Richter hält Urteil nicht aufrecht

Provinz Jiangsu: Die Anhörung der Falun Gong-Praktizierenden Cai Suping fand am 25. März 2016 das dritte Mal im Gericht des Industrieparks von Suzhou statt. Ihr Anwalt argumentierte, dass sie unschuldig sei. Der Richter verkündete schließlich das Urteil: 8 Monate Gefängnis. Am 7. April benachrichtigte er Frau Cais Mann, er solle sie nach Hause holen.

Gericht weigert sich, gegen Praktizierenden zu verhandeln

Provinz Shanxi: Eine Praktizierende wurde vor Kurzem freigelassen, nachdem Beamte des lokalen Gerichts sich geweigert hatten, ihr den Prozess zu machen.

Frau Li Meiling ist Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Houma. Sie wurde am 25. September 2015 festgenommen, während sie Informationsmaterialien über die Verfolgung verteilte. Die lokale Staatsanwaltschaft gab am 30. Oktober einen offiziellen Haftbefehl heraus und leitete ihren Fall an das lokale Gericht weiter.

Das Gericht lehnte jedoch eine Anklage gegen Frau Li ab. Auch das örtliche Justizamt war nicht interessiert, sich daran zu beteiligen.

Die Polizei hatte keine andere Wahl, als Frau Li eine rückwirkende sechs Monate lange Haft zu bescheinigen, und ließ sie am 25. März 2016 frei.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/10/156222.html

Chinesische Version vorhanden
各级官员都在撒手 终止迫害已成趋势

Rubrik: Offenes Meinungsforum

Resolution verurteilt den Organraub in China – verabschiedet vom United States House Committee on Foreign Affairs

21. März 2016

(Minghui.org) Das United States House Committee on Foreign Affairs [1] hat am 13. März 2016 die Resolution 343 verabschiedet. Darin wird das chinesische Regime aufgerufen, den staatlich geförderten Organraub an Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden und mit den Ermittlern dieser Verbrechen zu kooperieren. Derzeit hat die Resolution 166 parteiübergreifende Mitsponsoren.

Bei der Anhörung am Mittwoch sagte Chris Smith, Kongressabgeordneter der Republikaner von New Jersey: „Ich bin überzeugt, dass diese Resolution ein wichtiger Schritt ist, ein Maß an Verantwortlichkeit und Transparenz in etwas zu bringen, das vielleicht das größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts darstellt: das 17-jährige Bestreben, Falun Gong in China auszulöschen.“

In diesem Jahr sind neue Beweise aufgetaucht, die direkt von chinesischen medizinischen Datenbanken und Websites von Krankenhäusern stammen. Sie zeigen zweifelsfrei, dass das Ausmaß der Organtransplantationen in der Volksrepublik China weit entfernt von dem ist, was zuvor vereinbart wurde. Mit der begrenzten Anzahl an Todeskandidaten und extrem niedrigen freiwilligen Spendern könnte die Anzahl an Falun Gong-Praktizierenden und Gefangenen aus Gewissensgründen, die wegen ihrer Organe getötet werden, viel höher liegen als ursprünglich vermutet.

Dana Rohrabacher, Kongressabgeordneter der Republikaner Kalifornien, verwies bei der Anhörung auf die detaillierten Untersuchungen von David Kilgour, David Matas und Ethan Gutmann. Er schätzte, dass zwischen 45.000 und 65.000 Falun Gong-Praktizierende getötet wurden, deren Organe dann gegen Gewinn verkauft werden. „Ich habe solche Berichte gelesen und sie sind erschreckend“, sagte Rohrabacher. „Jene Schätzungen sind jetzt – laut in Kürze erscheinenden Bericht dieser drei Ermittler – vielleicht noch viel höher.“

Eliot Engel, Kongressabgeordneter der Demokraten von New York, beschrieb den Organhandel in China als „etwas aus einer Horrorgeschichte“. Außerdem meinte er, dass „eine unfreiwillige Organentnahme eine grobe Verletzung der Menschenrechte darstellt. Und als ob diese schreckliche Misshandlung nicht schon genug sei, hören wir von Opfern, die wegen ihrer religiösen Überzeugung zum Ziel wurden und dass chinesische Gefängnisse durch den Organraub Gewinne erzielen.“ „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Verbrechen weiterhin begangen werden“, erklärte Ileana Ros-Lehtinen, Kongressabgeordnete der Republikaner in Florida. Sie ist gemeinsam mit Gerry Connolly, Kongressabgeordneter der Demokraten von Virginia, Initiatorin der Resolution 343.

Ros-Lehtinen sagte: „Mit dieser Resolution können wir an das chinesische Regime, an die Ärzte-Gemeinschaft der USA und an unser Außenministerium eine Botschaft schicken, nämlich, dass wir den Organraub in China verurteilen. Wir wissen, dass es ihn noch gibt und dass wir mehr unternehmen müssen, um ein sofortiges Ende zu erwirken.“


[1] Das United States House Committee on Foreign Affairs ist ein ständiger Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten. Der Ausschuss befasst sich mit Gesetzesentwürfen und Untersuchungen, die mit den internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten in Verbindung stehen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/3/19/155969.html

Chinesische Version vorhanden
美国众议院外交委员会通过决议案谴责中共活摘器官

Rubrik: Weltweite Unterstützung

Transparente in verschiedenen Regionen Chinas fordern, Jiang Zemin vor Gericht zu stellen

13. März 2016

(Minghui.org) China ist ein großes Land und erstreckt sich über ca. 5.500 Kilometer von Norden bis in den Süden. Etwas kann man dort überall sehen.

Von der Stadt Harbin im Norden bis zur Stadt Dalian im Süden konnten in den letzten Ferienmonaten Transparente gesehen werden. Sie beschrieben die Vorteile von Falun Dafa und seine Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“, lenkten die Aufmerksamkeit auf die Verfolgung und baten die Menschen um dringende Unterstützung, Jiang Zemin wegen der Verfolgung von Falun Dafa vor Gericht zu bringen.

Seit Mai 2015 wurden mindestens 200.000 Strafanzeigen gegen Jiang erstattet, der 1999 die Unterdrückung von Falun Dafa befahl.

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Ein Transparent in der Stadt Harbin zeigt die Brutalität gegen Praktizierende in China.

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„Falun Dafa ist gut”, ist neben einer Straße in der Provinz Jilin zu lesen.

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„Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut“ ist in der Stadt Dandong, Provinz Liaoning zu lesen.

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„Falun Dafa ist gut” ist in der Stadt Hengshui, Provinz Hebei in der Nähe von Peking zu lesen.

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Passanten lesen das Transparent in der Stadt Dezhou, Provinz Shandong.

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Ein Transparent mit Informationen über die Strafanzeigen gegen Jiang in der Stadt Dali, Provinz Yunnan

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Eine Fußgängerin liest das Transparent in der Stadt Baoji, Provinz Shaanxi.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/3/10/155860.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2016/3/1/-324755.html

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Unvergessliche Erinnerungen an die Vorträge von Meister Li Hongzhi in China

5. Januar 2016 | Von einer Falun Dafa-Praktizierenden in der chinesischen Stadt Changchun

(Minghui.org) Ich bin 79 Jahre alt und von koreanischer Herkunft. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Gelegenheit gehabt hatte, viele Vorträge von Meister Li in China zu besuchen. Als ich fast 60 Jahre alt war, begann ich im Jahr 1993, Falun Dafa zu praktizieren. Nach dem Tod meines Mann im selben Jahr beschloss ich, Sport zu treiben, um meine Gesundheit zu verbessern. Ich wollte für meinen Sohn keine finanzielle Belastung sein.

Eines Tages spazierte ich zum Kinderpark. Es war kurz nach 05:00 Uhr. Ich war überrascht, eine Gruppe von Menschen mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen dort stehen zu sehen. Ein paar Meter weiter sah ich ein Transparent mit einem runden Symbol an einem Baum hängen.

Ich dachte: „Diese Praktik sieht aus, als ob sie sich gut für mich eignen würde.” So schloss ich mich der Gruppe an und hob meine Arme. Plötzlich bemerkte ich, dass sich das runde Symbol auf dem Transparent zu drehen begann! Später bestätigte ein Praktizierender, dass das Symbol ein Falun war und dass die Praktik Falun Gong oder auch Falun Dafa genannt wird.

Nach einiger Zeit lieh ich mir das Buch Der chinesische Falun Gong (Li Hongzhi) aus und erkannte, dass Falun Gong eine sehr, sehr gute Praktik ist. Als ich hörte, dass der Meister Li eine Serie von Vorträgen im Hörsaal von Songliao halten würde, beschloss ich hinzugehen.

Bei der Ankunft sah ich einige Personen durch den vorderen Eingang der Vortragshalle spähen. Neugierig schaute ich auch hin. Ich war so abgelenkt von dem, was ich tat, dass ich nicht bemerkte, dass alle um mich herum gegangen waren. Als der Meister den Vortrag beendet hatte, öffnete jemand die Tür und ließ mich hinein.

Ich sah viele Menschen in einer Schlange stehen, um ihr Notizbuch von Meister Li signieren zu lassen. So nahm ich einen kleinen Block aus meiner Tasche und wartete, bis ich an der Reihe war. Meister Li war zu jedem sehr freundlich und zuvorkommend.

Als ich erfuhr, dass der Meister die nächsten Vorträge in der Stadt Anhui halten würde, reiste ich mit zehn anderen mit dem Zug dort hin. Der Meister hielt die Vorträge vom 21. November bis zum 01. Dezember 1993.

Der Meister reinigte die Körper jedes Teilnehmers

Meister Li reinigte die Körper von jedem der Anwesenden. Ich sah einen Mann mit stark gebeugtem Rücken auf die Bühne gehen und vor Meister Li treten. Nachdem der Meister seine Hand über den Rückenbereich des Mannes bewegt hatte, ging der Mann anschließend in aufrechter Haltung die Treppe hinunter. Alle Anwesenden waren Zeugen dieses Wunders und applaudierten herzlich.

Einmal bat der Meister Li alle Teilnehmer, ihre Hände mit der Handfläche nach oben vor ihren Körper zu halten. Dann ließ er sie alle das Drehen eines Faluns erleben. Einige neue Schüler sahen, wie sich ein Falun auf ihrer Handfläche drehte, während andere warme oder kalte Hände hatten. Später erfuhr ich, dass all jene, deren Hände sich kalt anfühlten, krank waren.

Ein Teilnehmer sagte, dass er besessen sei. Daraufhin führte der Meister eine Greifbewegung aus und entfernte die Besessenheit für ihn. Die Person war glücklich und schätzte aufrichtig die Gutherzigkeit des Meisters.

Der Meister bat auch jeden, sich auf einen Körperteil zu konzentrieren, an dem er eine Krankheit habe. Dann sollten alle gleichzeitig mit den Füßen aufstampfen. Sofort war jeder von seiner Krankheit befreit. Der Meister benutzte verschiedene Methoden, um unsere Körper zu reinigen. Ich spürte Meister Lis grenzenlose Barmherzigkeit.

Im April 1994 besuchte ich die Vorträge von Meister Li in der Stadt Jinzhou. Als ich erfuhr, dass noch eine weitere Vortragsreihe für den 29. April in Changchun angesetzt war, plante ich mit einer Gruppe von Praktizierenden, dort hinzugehen und bei der Organisation der Veranstaltung mitzuhelfen.

Vortragsreihe 1994 in Changchun

Wir versammelten uns alle im Bahnhof von Changchun und hielten Schilder, um die Teilnehmer von außerhalb zu uns zu führen und mit uns zu reden. Wir taten unser Bestes, um für jeden den Transport zum und vom Hörsaal sowie Unterkunft und Verpflegung bereitzustellen.

Es war ein besonders windiger Tag, und Staub und Abfälle flogen umher. Zu unserer Überraschung rief der Meister Li uns zu: „Ihr arbeitet hart! Habt ihr schon etwas gegessen? Habt ihr Schwierigkeiten? Das Wetter ist nicht gut, seid bitte vorsichtig!“ Wir alle waren von seiner warmherzigen Begrüßung sehr berührt.

Mehr als 3.000 Personen besuchten diesen Vortrag, der im Hörsaal Mingfanggong an der Universität von Jilin gehalten wurde. Ich erlebte viele wundersame Dinge. Über die meisten von ihnen wurde bereits von anderen berichtet.

Vortrag in Jinan 1994

Der Meister Li hielt Ende Juni noch einen Vortrag in Jinan. Das Folgende sind einige Erfahrungen, an die ich mich noch lebhaft erinnere.

Mehrere tausend Menschen füllten das Gymnasium Huangting. Innen war es sehr heiß und schwül. Viele Personen benutzten kleine Handfächer, um sich abzukühlen.

Der Meister Li unterbrach seinen Vortrag und sagte: „Bitte hört alle auf, euch zu befächern. Sobald ihr aufhört, werdet ihr eine kalte Brise spüren.“ Jeder legte sofort seinen Fächer weg. „Habt ihr schon die kalte Brise gespürt?“, fragte der Meister. „Ja!“, antworteten alle wie aus einem Mund. Wir waren ganz begeistert und applaudierten dem Meister.

Am Ende des letzten Vortrags sagte der Meister uns: „Alle diejenigen, die planen, meinen Vortrag in Dalian zu besuchen, sollen mit dem Bus oder Zug anreisen, nicht mit dem Flugzeug. Denkt daran, eurer Flugticket zu stornieren.“ Später stand der Meister Li an der Ausgangstür und sagte zu einem Fahrer, dass er jeden, der nach Dalian wolle, zum örtlichen Bahnhof bringen solle.

Sieben von uns hatten zuvor ein Flugticket nach Dalian gebucht. Als wir Meister Lis Warnung hörten, stornierten wir unsere Flüge und reisten mit dem Bus nach Dalian. Später erfuhren wir, dass das Flugzeug in einen sehr starken Regen geraten war.

Wunder beim Vortrag in Dalian 1994

Während des zweiten Vortrags des Meisters am 01. Juli 1994 in Dalian durfte ich viele Wunder miterleben.

Der Betreuer des Übungsplatzes in Dalian erzählte mir, dass zwei Franzosen nach Dalian gekommen seien, um den Meister Li zu bitten, ihr bettlägeriges Kind in Frankreich zu heilen. Aufgrund einer seltsamen Krankheit könne sich das Kind weder bewegen noch reden. Nachdem der Vater und der Sohn die Symptome des Kindes beschrieben hatten, zeichnete der Meister Li eine menschliche Figur in die Luft und verkündete: „Das Kind ist jetzt in Ordnung.“

Da es in der Nähe keine Telefonzellen gab, gingen der Vater und sein Sohn am Nachmittag zurück in ihr Hotel und riefen sofort zu Hause an. Die Mutter des Kindes war am Telefon und sagte ganz aufgeregt: „Heute Morgen sah ich einen goldenem Lichtblitz auf unseren Sohn scheinen. Ein paar Sekunden später öffnete er seine Augen und ging im Zimmer umher!“ Der Vater und sein Sohn waren begeistert und sehr dankbar für die Gutherzigkeit des Meisters.

Als nächstes besuchte ich Meister Lis Vortrag vom 05. bis 12. August in der Stadt Harbin. Auch in der Stadt Yanbian begannen viele Menschen Falun Gong zu praktizieren. Etliche Praktizierende fragten den Meister, ob er dorthin gehen werde, um einen Vortrag zu halten. So arrangierte der Meister vom 20. bis 27. August 1994 eine Vortragsreihe in Yanbian. Ich fuhr dort hin, um bei der Organisation der Veranstaltung zu helfen.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Yanbian ist koreanischer Abstammung. Die Praktizierenden dort trugen bunte koreanische Folklorekostüme. Sie begrüßten den Meister feierlich und später machten sie zusammen mit dem Meister Gruppenaufnahmen.

Während einer kurzen Zeremonie spendete Meister Li 7.000 Yuan (ca. 1.000 Euro[1]) an das Rote Kreuz von Yanji. Die Mittel stammten aus den Eintrittspreisen der Vortragsreihe. Später nahm Meister Li ein Taxi zum Bahnhof in Yanji. Als andere anboten, die Taxikosten zu übernehmen, sagte der Meister: „Ich werde die Taxigebühr selbst bezahlen.“

Als das Hauptbuch von Falun Gong Zhuan Falun (Li Hongzhi) im Jahr 1995 veröffentlicht wurde, ging Meister Li anschließend ins Ausland, um dort Vorträge zu halten.

1998 in Changchun

Am 26. Juli 1998 kehrte Meister Li nach Changchun zurück und hielt im Hotel Shangri-La einen Vortrag ausschließlich für Betreuer. Als ich in den Konferenzsaal kam, erhielt ich einen Platz am Gang. Der Meister betrat den Saal durch eine Tür, die in der Nähe meines Platzes war. Alle standen auf und applaudierten.

Als der Meister an meinem Platz vorbeikam, begrüßte ich ihn. Er lächelte und schüttelte meine Hand. Ich war sehr glücklich und aufgeregt. Es war Meister Lis letzter Vortrag in China, bevor im Jahr 1999 die Verfolgung begann.

Am nächsten Tag aß der Meister Li mit über einem Dutzend Praktizierenden zu Mittag. Ich saß rechts vom Meister. Er lächelte und fragte: „Magst du kein Fleisch?“, während er mir ein Stück von einem Gericht anbot. Als ich es aß, lächelte er. Ich verstand, dass ich während der Kultivierung in der alltäglichen Gesellschaft aufhören sollte, so entschieden gegen das Fleischessen zu sein.

Ich bin dem Meister viele Jahre gefolgt und habe noch nie gesehen, dass er nach dem Essen einen Bissen auf dem Teller zurückgelassen hat. Wir waren alle davon berührt und beschlossen, es ihm gleich zu tun.

Es sind schon 16 Jahre her, dass ich den Meister persönlich gesehen habe. Ich bin jetzt Ende siebzig. Natürlich habe ich viele Details der Vorträge des Meisters vergessen, aber nicht das Wesentliche.

Es war wie der Meister im Zhuan Falun sagte:

„Ich finde, diejenigen, die direkt hören können, wie ich den Kultivierungsweg verbreite und das Fa erkläre, ich sage, das ist wirklich … Später wirst du es wissen, du wirst diese Zeit für sehr erfreulich halten. Natürlich sprechen wir von Schicksalsverbindungen. Dass ihr alle hier sitzt, ist Schicksalsverbindung.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, 2012, Seite 2)

Anmerkungen:
[1] Im Jahr 1994 betrug das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 50,- €.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/11/17/153704.html

Chinesische Version vorhanden
听师父在传法班讲法的那段日子

Rubrik: Rückschau auf die Fa-Verbreitung in China