Großbritannien: Mehr Menschen über Falun Gong informieren und an den 25. April erinnern

3. Mai 2016

(Minghui.org) Im Geist des friedlichen Protestes von über 10.000 Praktizierenden am 25. April 1999 in Peking bauten Falun Gong-Praktizierende aus Sheffield, Barnsley und Leeds am Montag, dem 25.April einen Informationsstand vor dem Rathaus Sheffield auf.

Viele Menschen im geschäftigen Stadtzentrum blieben stehen und schauten der Übungsvorführung zu, lasen die Plakate und Flyer und unterschrieben die Petition, die eine Beendigung der brutalen Verfolgung in China fordert, die seit 17 Jahren in Gang ist.

Ein junges Paar, das die Petition unterschrieb, hatte vor vielen Jahren von Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) gehört. Die beiden freuten sich, als sie hörten, dass sich in ihrer Gegend regelmäßig eine Übungsgruppe trifft, an der sie teilnehmen können. Die Frau hatte häufig den Videos in YouTube folgend die Übungen nachgemacht. Sie war interessiert, die Übungen in einer Gruppe zu machen. Die Praktizierenden erklärten ihnen, dass sie auf www.falundafa.org die Übungsplätze finden könnten und auch das Hauptbuch der Lehre: Zhuan Falun. Die beiden gingen dankbar und energiegeladen weg.

Ein Student der Politikwissenschaften an der örtlichen Universität Hallam unterschrieb die Petition der Organisation Doctors Against Forced Organ Harvesting [1]. Diese Petition richtet sich an die Vereinten Nationen und fordert unter anderem, dass die chinesische Regierung aufgefordert wird, sofort die brutale Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Sie ist nämlich die eigentliche Ursache für den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Der Student nahm sich eine Handvoll Flyer über diese Praktik und die Verfolgung mit und sagte, dass er sie an seine Studienkollegen verteilen werde.

Anmerkung
[1]DAFOH, Ärzte gegen erzwungene Organentnahmen

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/5/2/156497.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 25. April

Inspirierende Güte: Rückblick auf den 25. April 1999

Wiederholung – Erstveröffentlichung am 28. April 2014

25. April 2016 | Von Fei Ming

(Minghui.org) Während der Weihnachtsfeiertage 2011 berichteten mehrere Hongkonger Zeitungen von einer inspirierenden Geschichte: Einem 41 Jahre alten Kassierer eines kleinen Lebensmittelladens drohte ein Dieb mit vorgehaltener Pistole mit einer Bombe. Der Kassierer überredete den Dieb, seine räuberischen Absichten aufzugeben und aus dem Laden zu verschwinden. Die Leute wunderten sich, woher der Kassierer diese Stärke und diesen Mut nahm.

Der Kassierer war Falun Gong-Praktizierender. Sein Beweggrund: „Als Praktizierender kann ich solche kriminellen Taten nicht zulassen. Ich bin der Gesellschaft gegenüber verantwortlich. Mein Meister lehrt mich, ein guter Mensch zu sein und mein Leben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht auszurichten. Ich wollte nicht, dass sich der Dieb selbst schadet, wenn er einen Raub begeht.“

Dieser Vorfall war keine Ausnahmeerscheinung. Die friedliche Meinungsäußerung von Falun Gong-Praktizierenden am 25. April 1999 war von einem ähnlichen logischen Grundprinzip getragen.

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An jenem Tag demonstrierten mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende in Peking. Sie hatten drei Forderungen: Freilassung der inhaftierten Praktizierenden in Tianjin; Anerkennung des ihnen zustehenden Rechts, Falun Gong zu praktizieren und Aufhebung des Verbots, Falun Gong-Materialien zu drucken. Die 10.000 Praktizierenden gingen noch am selben Tag friedlich weg, nachdem der damalige chinesische Premierminister Zhu Rongji sich mit Vertretern von Falun Gong getroffen hatte. Zhu stimmte einer Freilassung der Praktizierenden in Tianjin zu und versicherte, dass sich die Regierung nicht gegen Falun Gong stellen werde.

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Grund der Zusammenkunft: Verhaftung von 45 Praktizierenden in Tianjin

Der unmittelbare Grund dafür, dass die Praktizierenden nach Peking fuhren, war die Verhaftung und Inhaftierung von 45 Praktizierenden in Tianjin. Andere Praktizierende erfuhren von der Regierung von Tianjin, einer regierungsunmittelbaren Stadt, dass der Minister für öffentliche Sicherheit mit der Angelegenheit zu tun habe und sie daher nur mit einer Genehmigung Pekings gelöst werden könne.

Am 11. April 1999 erschien im Youth Reader-Magazin der Hochschule für Bildung in Tianjin ein Artikel mit dem Titel: „Ich bin dagegen, dass Jugendliche Qigong praktizieren“. Es wurden Beispiele aufgeführt, mit denen Falun Gong verleumdet wurde. Es waren die gleichen Beispiele, die bereits 1998 von einem Pekinger Fernsehsender vorgebracht worden waren. Jene Beispiele waren jedoch kurz nach der Fernsehsendung in dem Jahr zuvor in Peking vollständig korrigiert worden.

Als der Artikel in Tianjin erschien, waren einige Praktizierende der Meinung, dass sie einfach den Verantwortlichen in Tianjin die Fakten genau erklären sollten. Sie hofften auch, die negative Auswirkung des Artikels dadurch zu reduzieren, dass sie Kontakt mit den Redakteuren des Magazins aufnahmen.

Zwischen dem 18. und 24. April 1999 besuchten Praktizierende die Hochschule für Bildung in Tianjin und maßgebliche Regierungseinrichtungen, um eine Lösung zu erreichen.

Am 23. und 24. April 1999 entsandte das Büro für öffentliche Sicherheit in Tianjin Bereitschaftspolizei, um die Praktizierenden zu verprügeln, die gekommen waren, um mit offiziellen Vertretern von Tianjin zu sprechen. Das Ergebnis war, dass Praktizierende verletzt und 45 von ihnen verhaftet wurden.

Von den Angriffen in den Medien in den zurückliegenden Jahren angefangen bis zur physischen Gewalt gegen Praktizierende in Tianjin, war die Eskalation der Verfolgung alarmierend. Die Kunde von dem „Vorfall in Tianjin“ verbreitete sich rasch im ganzen Land.

Muster der Schikane gerät in Bewegung

Guangming Daily, das Sprachrohr des Staatsrats, veröffentlichte am 17. Juni 1996 den Artikel eines Kolumnisten, in dem Falun Gong verleumdet wurde. Am 24. Juli 1996 verkündete das chinesische Büro für Nachrichtenveröffentlichung, dass die Verteilung aller Falun Gong-Publikationen landesweit verboten sei.

Anfang 1997 fing das Büro für öffentliche Sicherheit mit einer landesweiten Untersuchung an, in der Hoffnung Beweise zu erhalten, um Falun Gong als einen „bösartigen Kult“ anprangern zu können. Alle Polizeiwachen im ganzen Land berichteten jedoch nach umfangreichen Recherchen: „bis jetzt keine Beweise gefunden“. So wurden die Untersuchungen eingestellt.

Ende Mai 1998 brandmarkte He Zuoxiu in einem Interview im Pekinger Fernsehen Falun Gong als schädlich. Als Nächstes wurde ein Interview auf einem Übungsplatz von Falun Gong gezeigt und in der Sendung hieß es, dass Falun Gong „feudalistischer Aberglaube“ sei.

Nach Ausstrahlung der Sendung wiesen Praktizierende ihn und den Fernsehsender darauf hin, dass die Sendung sachlich nicht richtig gewesen war, weil die genannten Personen gar keine Falun Gong-Praktizierenden waren. Die Praktizierenden kannten nämlich die Leute, die von He Zuoxiu als Beispiele in der Sendung aufgeführt worden waren.

Bald darauf korrigierte sich der Fernsehsender, indem er eine positive Sendung über Falun Gong brachte.

Die erste Abteilung des Büros für öffentliche Sicherheit veröffentlichte am 21. Juli 1998 das Rundschreiben 1998-Nr. 555 mit dem Titel „Bekanntmachung über den Beginn einer Untersuchung von Falun Gong“. In der „Bekanntmachung“ wurde behauptet, dass einige Praktizierende im Namen von Falun Gong in rechtswidrigen Aktivitäten engagiert seien. Infolge dieser Meldung überfielen die örtlichen Abteilungen für öffentliche Sicherheit in einigen Gebieten des Landes Übungsgruppen von Falun Gong, scheuchten die Praktizierenden auseinander, durchsuchten ihre Wohnungen, brachen in ihre Wohnstätten ein, konfiszierten Privateigentum und vieles mehr.

Ursache und Wirkung

Viele denken, dass diese friedliche Demonstration am 25. April die Verfolgung von Falun Gong herbeigeführt habe, die offiziell am 20. Juli 1999 begann. Wenn man dieses Muster der eskalierenden Schikanen in den drei Jahren vor dem 25. April 1999 betrachtet, dann suchte die KPCh in Wirklichkeit bereits nach einer Möglichkeit, die Verfolgung rechtfertigen zu können.

Die Demonstration war die Bemühung der Praktizierenden, einer im Entstehen befindlichen brutalen Niederschlagung entgegenzuwirken. Es war ein Versuch, allen Mitgliedern der Gesellschaft, einschließlich der Kommunistischen Partei Chinas, Nutzen zu bringen.

Wenn unschuldigen Menschen Leid zugefügt wird, ist jeder dafür verantwortlich, dass das beendet wird. Die Ereignisse des 25. April 1999 stellten die Würde einer Gruppe von Chinesen heraus und ihr Engagement zur Aufrechterhaltung ihres Glaubens und der Gerechtigkeit.

In den letzten 15 Jahren haben Praktizierende bei der Aufklärung über die Fakten von Falun Gong und die Verfolgung ständig den gleichen Geist gezeigt und sie gewinnen wachsende Unterstützung an der Basis in China. Diese Bürger, die nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leben, sind zu Eckpfeilern der chinesischen Gesellschaft geworden.

(Link zur Erstveröffentlichung: http://de.minghui.org/html/articles/2014/4/28/78469.html)

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2014/4/26/356.html

Chinesische Version vorhanden
回顾四•二五 扬善抑恶 道德基石

Rubrik: Offenes Meinungsforum

New York City: Große Kundgebung erinnert an den Protest am 25. April 1999 in Peking

28. April 2016 | Von Cai Ju

(Minghui.org) Fast 1.000 Falun Gong-Praktizierende haben sich am 23. April 2016 nach einer Parade einer großen Kundgebung in der New Yorker Chinatown Flushing angeschlossen. Bei den Veranstaltungen haben sie an einen friedlichen Protest in Peking am 25. April 1999 erinnert. Drei Monate danach hat das kommunistische Regime die brutale Verfolgung von Falun Gong in China begonnen.

Mit Transparenten, auf denen die Worte „Falun Dafa ist gut“, „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“ und „Austritt aus der KPCh“ standen, zog die Veranstaltung viel Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Seit Mai 2015 wurden beim Obersten Gericht in China mehr als 200.000 Strafanzeigen gegen das ehemalige Oberhaupt der kommunistischen Partei Jiang Zemin eingereicht, der die Verfolgung von Falun Gong angeordnet hatte, die nun schon 17 Jahre dauert.

Unser Gewissen bewahren

Die Kundgebung begann mit einem Auftritt der Tian Guo Marching Band. Zhang Erping, Sprecher des Falun Dafa Informationszentrums, erinnerte an den friedlichen Appell des 25. April 1999.

„Der Frieden und das Mitgefühl des Ereignisses repräsentieren den festen Glauben der Falun Gong-Praktizierenden an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Wir sind stolz auf das, was sie taten, weil sie dadurch die innersten Werte der chinesischen Zivilisation gesichert haben, etwas das eng mit den grundlegenden Prinzipien der Menschheit zusammenhängt“, sagte er.

Zhang hoffte, dass noch mehr Menschen sich den Bemühungen der Praktizierenden anschließen würden, um die Verfolgung in China zu beenden. „Indem wir unser Gewissen bewahren, werden wir uns selbst, China und der ganzen Welt eine bessere Zukunft bringen“, sagte er.

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Zhang Erping, Sprecher des Falun Dafa Informationszentrums, erinnert an den friedlichen Protest im Jahr 1999.

Ruhig und vernünftig

Yao Jie war Betreuerin eines Übungsplatzes einer Falun Gong-Gruppe in Peking gewesen, bevor die Verfolgung begann. Sie hatte an dem Appell im Jahr 1999 teilgenommen. Die Behörden klagten sie im Dezember 1999 mit der Beschuldigung „Angriff auf Zhongnanhai“ (das Gelände der Zentralregierung) an und verurteilten sie zu sieben Jahren Haft.

Derzeit lebt Yao in den Vereinigten Staaten und erinnerte sich daran, warum sie und andere Praktizierende nach Peking gegangen waren und appellierten. „Nachdem ein Magazin der Stadt Tianjin Falun Gong verleumdete, gingen einige Praktizierende zu dem Verlag, um die Sache klarzustellen. Doch dort trafen sie die Bereitschaftspolizei an. 45 Praktizierende wurden ohne Grund festgenommen.“ Weil ihnen in Tianjin ihre Rechte entzogen wurden, war die einzige Möglichkeit, nach Peking zu gehen und mit höheren Beamten zu sprechen. So ist es auch vom Gesetz her erlaubt.

Am 25. April 1999 gegen 20:00 Uhr verließen alle Praktizierenden innerhalb einer halben Stunde das Gelände, nachdem sie erfahren hatten, dass ihre Forderung angesprochen worden war. „Sie machten auch freiwillig den Ort sauber, hoben sogar Zigarettenstummel auf, die Polizisten hingeworfen hatten“, sagte Yao.

Während Außenstehende von dem ruhigen und vernünftigen Verhalten der Praktizierenden in dem ganzen Prozess beeindruckt waren, sagte Yao, dass es die Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – waren, die den hohen moralischen Charakter der Praktizierenden geformt hatte.

Jeder bezieht Stellung

Li Tianxiao, politischer Analytiker an der Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Columbia, sagte, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in den letzten 17 Jahren alle Mittel erschöpft habe, um Falun Gong zu attackieren, doch ohne Erfolg.

„Der Grund liegt in den Prinzipien von Falun Gong. Weil Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht Tugend und das Gemeinwohl repräsentieren, ist jeder, der sie herausfordert zum Scheitern verurteilt“, sagte Li.

Das Regime eskalierte die bundesweite Unterdrückungskampagne und entnimmt sogar lebenden Falun Gong-Praktizierenden die Organe, die wegen ihres Glaubens eingesperrt sind. „Am Anfang dachten wir, dass nur wenige Krankenhäuser daran beteiligt seien. Doch nun wissen wir, dass die Situation viel schlimmer ist, als wir gedacht haben. Tausende von Fällen oder Zehntausende von Fällen, die Anzahl ist viel höher als wir uns vorgestellt haben“, erklärte Damon Noto, Sprecher für Ärzte gegen Zwangsorganentnahmen (DAFOH).

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Damon Noto von Ärzte gegen Zwangsorganentnahmen (DAFOH) berichtet dem Publikum über den Organraub an lebenden Praktizierenden in China durch das kommunistische Regime Chinas.

Wang Zhiyuan, Sprecher der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG), zeigte auf, dass wegen dem brutalen Vorgehen des Regimes während der Verfolgung von Falun Gong und seinen früheren politischen Kampagnen, nun jeder zu diesem kritischen Thema Stellung beziehen müsse und dass jegliche Hoffnung in die KPCh zu nichts führen würde.

Aus der KPCh austreten ist der einzige Ausweg

Die Mehrheit der Chinesen war früher mit der Kommunistischen Partei verbunden. Anders als die Partei selbst, wird von den meisten Jugendlichen und Kindern verlangt, der Jugendliga und Jungen Pioniere der KPCh beizutreten.

Yu Chunguang, ein ehemaliger Englischlehrer an einer Hochschule in der Provinz Guangdong konkretisierte, dass die Partei effektiv mehrere Generationen von Chinesen gehirngewaschen habe. „Es waren die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei, die mir geholfen haben zu verstehen, was die KPCh ist und wie sie Falun Gong verleumdet hat und Praktizierende so schrecklich verfolgt.“

Zwei Beschlüsse, die kürzlich vom Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses verabschiedet wurden, H.R.1150 und H.R.3694, erklären ihre Unterstützung für Religionsfreiheit und verurteilen den Organhandel. Bei beiden Beschlüssen geht es um die anhaltende Menschenrechtsverletzungen in China.

„Als ich im letzten Monat nach Washington D. C. reiste, traf ich auf eine Gruppe Chinesen, die bezahlt worden war, um besuchende chinesische Führer willkommen zu heißen. Ich kann mir nicht vorstellen, warum diese Menschen ihre Würde für 80 Yuan (ca.10,88 Euro) verkaufen“, sagte Yu.

Laut Yi Rong, Präsident des Weltweiten Service-Zentrums für Austrittserklärungen aus der KPCh, sind mehr als 230 Millionen Menschen aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen ausgetreten.

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Yi Rong, Präsidentin des Weltweiten Service-Zentrums für Austrittserklärungen aus der KPCh, berichtet, dass über
230 Millionen Chinesen sich von den KPCh Organisationen getrennt haben.

„Indem sie sich von der Kommunistischen Partei trennen, werden die Menschen ein besseres Verständnis von sich selbst und der Gesellschaft haben. All dies wird zu einer höheren moralischen Ebene in der Gesellschaft führen“, legte David Tompkins, ein Ansprechpartner für das Service-Zentrum, dar.

Positive Rückmeldungen von chinesischen Touristen

Viele Fußgänger hielten an, um über Falun Gong und die Verfolgung zu erfahren, einschließlich derjenigen, die in den nahe gelegenen Restaurants und Geschäften arbeiteten.

Einige von ihnen machten den Praktizierenden verständlich, dass sie aus der Kommunistischen Partei Chinas austreten wollten. Wu, ein Tourist, der zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten war, berichtete, dass er zuvor Videos über Aktionen der Falun Gong-Praktizierenden gesehen habe. „Aber diese Kundgebung ist viel besser als das, was ich im Computer gesehen habe“, sagte er.

Angeregt durch die Parade und die Kundgebung der Praktizierenden, meinte Wu, die Chinesen würden ihm leidtun, denn „in China haben wir kaum einen Ort, wo wir sagen können, was wir wirklich denken.“ Wenn er wieder in China sei, würde er anderen über Falun Gong erzählen, sagte er.

Martha Flores-Vazquez, Gemeindeführerin in Flushing, verkündete, dass sie stolz auf die Falun Gong-Praktizierenden sei, für das was sie für die Gemeinde und Gesellschaft geleistet hätten. „Es erfordert, dass wir alle eine sichere und friedliche Gesellschaft mit Gerechtigkeit aufrechterhalten“, sagte sie.

“Siebzehn Jahre Verfolgung ist viel zu lang”, fügte sie hinzu. „Wir müssen das stoppen.“

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Martha Flores-Vazquez, Gemeindeführerin in Flushing, fordert mehr Menschen dazu auf, sich den Bemühungen der Praktizierenden für ein Ende der Verfolgung in China anzuschließen.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/27/156441.html

Chinesische Version vorhanden
纽约集会赞颂四二五精神 华人三退(图)

Rubrik: Veranstaltungen zum 25. April

Voice of America: Resolution zur Beendigung des Organhandels im US-Repräsentantenhaus führt Falun Gong-Praktizierende an

27. April 2016

(Minghui.org) Die Resolution H.R. 3694, das „Gesetz zur BEENDIGUNG des Organhandels“, war laut eines Berichts in Voice of America (VOA) vom 22. April 2016 eine der Resolutionen, die der Ausschuss für Auslandsangelegenheiten im US-Repräsentantenhaus am Tag zuvor verabschiedet hatte.

Es folgen Äußerungen von Journalisten und Ermittlern zu dieser Resolution, die am 6. Oktober 2015 vor den Ausschuss eingebracht worden war. Nach ihrer Verabschiedung wird sie nun allen Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses zur Abstimmung vorgelegt.

Ed Royce, der Vorsitzende des Ausschusses für Auslandsangelegenheiten im US-Repräsentantenhaus, erklärt, dass der Organhandel in über 20 Nationen existiere. Kriminelle und terroristische Organisationen seien auf diesem ungefähr eine Milliarde Dollar umfassenden Schwarzmarkt aktiv tätig.

Der Abgeordnete Dave Trott merkt an, dass der Organhandel ein schwerwiegendes Verbrechen sei. Es existiere schon seit langer Zeit. Die Vereinigten Staaten hätten jedoch nicht rechtzeitig eine Politik oder Gesetze geschaffen, um dagegen anzukämpfen.

Ein Satz in der Resolution lautet: „Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden nahezu zehn Prozent aller transplantierten Nieren weltweit rechtswidrig bezogen, ob von schutzlosen, verarmten Personen oder von Gefangenen.“ Ferner wird in der Resolution darauf hingewiesen, dass wohl Falun Gong-Praktizierende Opfer des Organraubs in China seien.

Dazu erklärt der Abgeordnete Trott, dass Falun Gong seit vielen Jahren in China verfolgt werde.

Der Forscher und Journalist Ethan Gutmann schätzt, dass „in der Zeit von 2000 bis 2008 ungefähr 65.000 Falun Gong-Anhänger um ihrer Organe willen getötet wurden. Auch eine Anzahl anderer religiöser und ethnischer Minderheiten war aller Wahrscheinlichkeit nach Zielgruppe.“

Der Abgeordnete Dave Trott fordert daher eindringlich von der US-Regierung, etwas gegen diesen Organhandel zu unternehmen. Er sagt, dass die US-Regierung bei den Bemühungen, dieses offenkundige Verbrechen zu beenden, die Führung übernehmen solle. Sie solle denen beistehen, die in der Welt am verletzlichsten seien.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/23/156397.html

Chinesische Version vorhanden
美国之音 美国会法案指中共可能摘取法轮功人士器官

Rubrik: Medienberichte

Taipei, Taiwan: Imposante Gruppenübung in Gedenken an den Protest in Peking vor 17 Jahren

26. April 2016 | Von Minghui-Korrespondent Liu Wenxin

(Minghui.org) Über 1.000 Falun Gong-Praktizierende nahmen am 24. April 2016 an einer großen Gruppenübung beim Rathausplatz von Taipei teil. Der taiwanische Falun Dafa-Verein hatte diese Veranstaltung organisiert, um an den friedlichen Protest in Peking am 25. April vor 17 Jahren zu erinnern und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufzufordern, die Unterdrückung zu beenden.

Kurz nachdem im April 1999 Falun Gong-Praktizierende rechtswidrig in Tianjin, einer Großstadt in der Nähe von Peking, festgenommen worden waren, beteiligten sich über 10.000 Falun Gong-Praktizierende am 25. April an diesem friedlichen Appell in Peking. Jiang Zemin, das damalige Oberhaupt der KPCh ordnete im Juli das Verbot von Falun Gong an. Dem Verbot folgten landesweite Festnahmen, Inhaftierungen und Folter von unschuldigen Praktizierenden.

Praktizierende in vielen Regionen weltweit haben seitdem jedes Jahr Aktionen geplant, um das Bewusstsein für die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen zu schärfen. Mehrere Stadträte aus Taipei und Kaohsiung, den beiden größten Städten in Taiwan, nahmen an der Veranstaltung am 24. April beim Rathausplatz von Taipei teil.

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Über 1.000 Falun Gong-Praktizierende nahmen am 24. April 2016 an einer großen Gruppenübung
in Taipei teil.

Die Stimme für Gerechtigkeit erheben

Chang Chin-hwa, die Präsidentin des taiwanischen Falun Dafa Vereins, sagte, dass sich der chinesische Premierminister Zhu Rongji damals mit einigen Praktizierenden getroffen habe und auf ihre Forderung eingegangen sei. „Diese friedliche Lösung beeindruckte die westliche Gesellschaft und internationale Nachrichtenmedien. Jiang entschied sich jedoch trotzdem dafür, drei Monate später Falun Gong zu unterdrücken. Zu den Gräueltaten, die seit nunmehr 17 Jahren andauern, gehört auch der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, der jegliche Vorstellungskraft übersteigt.“

Die Falun Gong-Praktizierenden sind nicht die einzigen Opfer des totalitären KPCh Regimes. Um die 80 Millionen Chinesen starben während der verschiedenen politischen Kampagnen, die die Partei in den letzten Jahrzehnten durchführte. Über 230 Millionen Chinesen haben ihre Mitgliedschaft in der KPCh und deren untergeordneten Organisationen aufgekündigt, seitdem die Neun Kommentare über die kommunistische Partei im Jahr 2004 veröffentlicht wurden.

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Chang Chin-hwa, die Präsidentin des taiwanischen Falun Dafa-Vereins, sprach bei der Veranstaltung. Die drei chinesischen Schriftzeichen auf den runden Tafeln vor ihr bedeuten:
„Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“.

Sie sagten, dass die Praktizierenden in Taiwan, sich an den Bemühungen beteiligen, die Verfolgung von Falun Gong in China zu Ende zu bringen und Jiang für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. „Wir müssen unsere Stimme für die Gerechtigkeit erheben und die Brutalität der KPCh beenden“, bemerkte Chang.

Eine bessere Welt

Chen Lina, Mitglied des Stadtrats Kaohsiung, war nach Taipei gereist, um die Falun Gong-Praktizierenden zu unterstützen. Ihrer Beobachtung nach seien Falun Gong-Praktizierende nette Menschen. Sie brächten positive Energie und außerdem Hoffnung in die Gesellschaft.

Weil Falun Gong positive Veränderungen gebracht hat, sagte sie: „Ich möchte meinen Freunden Falun Gong empfehlen“.

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Chen Lina, Mitglied des Stadtrats Kaohsiung, spricht bei der Veranstaltung.

Im Rückblick auf die Ereignisse vor 17 Jahren sagte Chen, dass sie ein Wendepunkt in der Geschichte waren. Man müsse Anstrengungen unternehmen, um Dinge zu tun, die für die gesamte Gesellschaft vorteilhaft sind. Die Falun Gong-Praktizierenden hätten das getan, und zwar mit Entschlossenheit und Beständigkeit. Sie sei der Meinung, dass dies zu einer besseren Welt und zu einer prächtigeren Zukunft für alle führen werde.

Unterdrückung wird enden

Hung Chien-yi, Stadtrat von Taipei sagte, dass er zur Veranstaltung gekommen sein, um mitzuhelfen, dass die Chinesen Freiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit bekommen. „Das kommunistische chinesische Regime ist eines der wenigen Regime, die die Menschen so heftig unterdrücken.“ Er sagte, dass dies gegen die Gesellschaft gerichtet sei und rief dazu auf, dass mehr Menschen, einschließlich der Touristen aus Festlandchina, das Direktorat Jiangs und den Schaden, den er dem Volk zugefügt hat, verurteilten.

Hung sagte, dass trotz der derzeitigen Verfolgung die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht siegen würden und die Unterdrückung zu Ende gehen werde.

Chang Mao-nan, ein weiterer Stadtrat von Taipei, lobte die Falun Gong Praktizierenden für ihr beständiges Festhalten an der Glaubensfreiheit: „Was ich nicht verstehe ist, was die KPCh so sehr fürchtet und welche Grundlage sie hat, um Falun Gong zu unterdrücken?“ Er ermutigte die Touristen aus China, sich auf ihrer Reise über die Fakten von Falun Gong zu informieren und bei ihrer Rückkehr diese Informationen weiterzugeben.

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Chang Mao-nan, Stadtrat von Taipei, sagt, dass er glaube, dass Falun Gong in der Zukunft in Festlandchina frei praktiziert werden könne.

Chang wiederholte immer wieder, dass Falun Gong-Praktizierende unschuldig seien und friedlich. Es seien Jiang und die Kommunistische Partei, die gegen den Willen des Volkes handelten und damit den Chinesen Schaden zufügten. Er erwarte, dass in Zukunft Falun Gong in China wieder weit verbreitet sein werde.

Hung und Chang hofften beide, eine Resolution im Stadtrat von Taipei einbringen zu können, in der Jiang für die schweren Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werde.

Tsai Shou-jen, ein Praktizierender, der an der Veranstaltung teilnahm, sagte, dass viele taiwanische Bürger während der Ereignisses vor 17 Jahren das erste Mal von Falun Gong gehört hätten. „Es war erstaunlich, dass die Gruppe so friedlich war. Was uns noch mehr beeindruckte war, dass die Praktizierenden freiwillig den Platz säuberten und sogar die von den Polizisten zurückgelassenen Zigarettenkippen aufsammelten, als sie den Platz verließen.“

Tsai sagte, dass damals, einen Tag später, am 26. April 1999, mehr als 20 Menschen zu einem Gruppenübungsplatz gekommen seien, der in der Nähe seiner Wohnung lag, um die Übungen zu lernen. Derzeit praktizieren in Taiwan Hunderttausende von Menschen Falun Gong.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/26/156431.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 25. April

Hamburg: Im Gedenken an den „25. April“ – Beendet den Organraub! Beendet die Verfolgung!

25. April 2016 | Von einer deutschen Minghui-Reporterin

(Minghui.org) Auch in Hamburg finden Veranstaltungen im Gedenken an das „Ereignis vom 25. April“ statt: mit einer Informationsveranstaltung in Hamburgs Innenstadt vor zwei Tagen sowie heute mit einer Mahnwache vor dem Konsulat.

Mit einem großen Transparent auf Chinesisch und Deutsch machten am letzten Samstag, dem 23. April, die Hamburger Falun Gong-Praktizierenden auf diesen Gedenktag aufmerksam: den 17. Jahrestag einer friedlichen Petition der Falun Gong-Praktizierenden. Es war der größte friedliche Protest in der chinesischen Geschichte der Neuzeit.

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Transparent macht auf der Reesedamm-Brücke in Hamburgs Innenstadt auf den Gedenktag aufmerksam

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Im Gedenken an den 25. April – Forderung nach Beendigung der Verfolgung und ihrer Verbrechen: vor allem des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden

Damals am 25. April waren Falun Gong-Praktizierende aus ganz China in Peking angekommen, um Gehör für ihr Anliegen zu bekommen. Beunruhigt von der verleumdenden Berichterstattung und angestoßen von den ungerechtfertigten Verhaftungen von Dutzenden von Praktizierenden im nahegelegenen Tianjin hatten sich an die 10.000 von ihnen in Chinas Hauptstadt begeben, um den Behörden dort zu berichten, dass Falun Gong ein friedlicher Kultivierungsweg ist, der ihnen Gesundheit und hohe moralische Prinzipien geschenkt habe.

Diese Menschen hatten sich mutig auf den Weg begeben, um für ihren Glauben an die universellen Prinzipien von Falun Gong „Wahrhaftigkeit–Barmherzigkeit–Nachsicht“ einzutreten.

Dieser Protest in den Straßen Pekings war der Beginn einer Reihe von bedeutsamen Ereignissen, die immer noch Auswirkungen auf ganz China haben. Er ging in Chinas Geschichte ein als das „25. April Ereignis“.

Hamburg: 17 Jahre nach dem „25. April Ereignis“

Seit nunmehr 17 Jahren setzen sich auch die Hamburger Falun Gong-Praktizierenden dafür ein, dass die Öffentlichkeit erfährt, wofür Falun Gong steht: für einen Übungsweg, mit dem man sich kultivieren kann [1], ohne sich dafür in die Berge, in tiefe Wälder oder ins Kloster zurückziehen zu müssen.

Und dass in China seit Juli 1999 Völkermord an den Falun Gong-Praktizierenden stattfindet.

Für ein Interview stand die Hamburgerin Nina Akbar zur Verfügung. Sie praktiziert seit 1998 Falun Gong und erinnert sich noch gut an die Anfänge in Hamburg nach dem 25. April.

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Nina Akbar auf der Reesedammbrücke in Hamburgs Innenstadt

Reporterin: Wann habt ihr angefangen, hier in Hamburg auf die Verfolgung aufmerksam zu machen?

Nina: „Die erste Aktivität war damals eine deutschlandweite Aktivität vor dem chinesischen Konsulat in Bonn. Wir haben damals einfach eine Mahnwache gemacht und Flyer verteilt, da waren wir noch nicht so gut aufgestellt mit einem Infotisch usw. Und wir haben versucht, mit dem chinesischen Konsul zu sprechen. Das war gleich nach dem Verbot 1999. Danach haben wir auch hier in Hamburg verschiedene Aktivitäten gemacht. Wir sind auch zum chinesischen Generalkonsulat gegangen.“

Die ersten beiden Male wurden sie sogar vom Konsul empfangen.

Nina: „Der damalige Generalkonsul war selber ganz interessiert an der gesundheitlichen Wirkung von Falun Gong, er hatte selber das Buch gelesen. Als später der Druck seitens der KP Chinas auf die Konsulate größer wurde, hatten wir keine Chance mehr, mit dem Konsul persönlich zu sprechen.

Dann kamen die ersten Medienberichte zu dem Thema, was in China passiert und was Falun Gong ist. Als es die ersten Verhaftungen in China gab, kam die Hamburger Morgenpost zu unserem Übungsplatz. Wir gaben unser erstes Interview. Wir wollten zeigen, was Falun Gong ist, weil wir sehr viel davon profitiert hatten und weil wir ihnen die Wahrheit erklären wollten. Die Menschen hier und in China konnten ja bis dahin nur das erfahren, was in China als Propaganda in den Medien dazu stand – nämlich dass Falun Gong ein Kult ist, eine Sekte usw.

Später haben wir angefangen, regelmäßig Infostände in Hamburg zu machen – jede Woche.

Jetzt ist der Schwerpunkt der Organraub. Es ist die neue Form des Bösen, wie David Kilgour [2] das einmal ausgedrückt hat: dass Menschen auf Abruf getötet werden und die Organe verkauft werden, um daraus einen Markt zu machen.“

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Entsetzen (Passant in grauer Jacke) angesichts der Fakten des Organraubs

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Unterschrift für ein Ende des Organraubs

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Drei Festlandchinesen fotografieren die Informationen über Falun Gong.

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Anmerkungen:

[1] Kultivieren heißt, die eigene Herzensnatur zu veredeln und sich auf den Weg zum Buddha zu begeben.

[2] David Kilgour ist kanadischer Staatsanwalt und ehemaliger Staatssekretär für die Region Asien und Pazifik. Er ist Mitautor eines Berichtes, der am 6. Juli 2009 in Ottawa veröffentlicht wurde. Darin wird mit detaillierten Aussagen der großangelegte, staatlich geförderte Organraub an Falun Gong-Praktizierenden belegt.

Rubrik: Veranstaltungen zum 25. April

Regierungsbeamter Chinas gibt zu: „Falun Gong wurde Unrecht getan“

23. April 2016

(Minghui.org) Am Vorabend des 17. Jahrestages des friedlichen Protestes vom 25. April 1999 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende in Macau Aktivitäten vor der Sankt Dominikus Kirche, einem beliebten Touristenziel.

Sie wollten die Anwohner und die Touristen aus Festlandchina darüber informieren, was Falun Gong wirklich ist und was damals am 25. April 1999 tatsächlich in Peking geschah. Außerdem wollten sie die Chinesen davon überzeugen, aus der Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auszutreten.

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Der Stand der Falun Gong-Praktizierenden vor der St. Dominikus Kirche in Macau

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Chinesische Touristen lesen die Informationsmaterialien über Falun Gong.

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Ein chinesischer Tourist macht Fotos von der Veranstaltung.

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Chinesische Touristen lesen über Falun Gong.

Gelegenheit zum Parteiaustritt

An diesem Nachmittag zeigten Praktizierende Spruchbänder mit den Worten: „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“, „Falun Dafa ist großartig“, „Zur Erinnerung an den friedlichen Protest vom 25. April“ und „Bringt die Mörder der Verfolgungskampagne vor Gericht“. Viele Touristen hielten an, schauten sich alles an und machten Fotos.

Mehrere Chinesen aus Schanghai, die noch Parteimitglieder waren, schienen sich über die Gelegenheit zu freuen, aus der Partei auszutreten. Eine Praktizierende sagte zu ihnen: „Sie müssen sich etwas wirklich Wichtiges merken: Beteiligen Sie sich nicht an der Verfolgung von Falun Gong! Falun Gong ist eine friedliche Gruppe!“

Darauf erwiderte einer der Touristen aus Schanghai: „Ich habe mich noch nie an der Verfolgung beteiligt. Ich habe sogar versucht, die örtlichen Praktizierenden zu beschützen.“ Dann berichtete er den Praktizierenden, dass er Regierungsbeamter sei und wisse, dass die Regierung Falun Gong Unrecht getan habe. „Die Partei ist jetzt so korrupt“, fügte er noch hinzu und nahm noch einige Materialien über Falun Gong für seine Enkelkinder mit.

Mehrere Passanten sagten, sie hätten in vielen anderen Städten in der ganzen Welt Veranstaltungen von Falun Gong-Praktizierenden gesehen. „Ich bin überrascht und freue mich, euch auch in Macau zu sehen“, meinte ein Chinese.

Eine Frau war neugierig zu erfahren, was Praktizierende machen. Sie wurde gefragt, ob sie Mitglied der KPCh oder deren untergeordneten Organisationen sei. Als die Dame antwortete, sie sei der Jugendliga beigetreten, erkundigte sich eine Praktizierende, ob die Dame jemals von der Bewegung der Parteiaustritte gehört habe. Sie hatte noch nichts davon gehört.

Die Praktizierende erklärte ihr daraufhin, dass die Partei seit einer sehr langen Zeit Falun Gong-Praktizierende und andere unschuldige Menschen verfolge. Sie sprach mit ihr auch über den Organraub und dass unter dem Schutz des chinesischen Regimes aus Profitgier Organe von lebenden Praktizierenden entnommen würden.

„Die Partei hat unverzeihliche Verbrechen begangen. Sie wird dafür bestraft werden. Wenn dieser Tag kommt, werden ihre Mitglieder mit ihr untergehen. Deshalb versuchen wir, den Parteimitgliedern zu sagen, sie sollen die Bösartigkeit der Partei erkennen, sich auf die Seite der Gerechtigkeit stellen und aus der Partei austreten, um ihre Zukunft zu sichern“, schloss die Praktizierende.

Die Dame nickte zustimmend und trat anschließend ohne ein Zögern aus der Jugendliga aus.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2016/4/21/156370.html

Chinesische Version vorhanden
四二五上访17周年 大陆游客澳门三退

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen