Bulgarien: Falun Gong-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft

29. Juli 2015

(Minghui.org) Am 20. Juli 2015 versammelten sich die Falun Gong-Praktizierenden vor der chinesischen Botschaft in Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien, um gegen die anhaltende Verfolgung in China zu protestieren.

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Friedlicher Protest der Praktizierenden vor der chinesischen Botschaft

Die Praktizierenden verteilten Flugblätter mit Informationen über die Praktik an Polizisten und Passanten und zeigten Spruchbänder von Falun Gong, die auch für die Mitarbeiter der Botschaft gut sichtbar waren.

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Seitdem Falun Gong im Jahr 2001 in Bulgarien eingeführt wurde, haben die örtlichen Praktizierenden jedes Jahr in Sofia Veranstaltungen und einen friedlichen Protest vor der chinesischen Botschaft ausgerichtet, um des Beginns der Unterdrückung der Praktik – am 20. Juli 1999 – in China zu gedenken.

Unter anderen berichteten die bulgarischen Medien Standartnews und BGNES über die Veranstaltung und interviewten dort die Praktizierenden.

Die Koordinatorin der Veranstaltung und Vertreterin des bulgarischen Falun Dafa-Vereins, Milena Atanassova, sprach in einem Video-Interview der bulgarischen Nachrichtenagentur BGNES. Sie erklärte, dass die Praktizierenden sich vor der chinesischen Botschaft versammelt hätten, um gegen die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China zu protestieren.

Sie erwähnte auch, dass unter der Regie der Kommunistischen Partei Chinas weiterhin der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China begangen werde – trotz der Forderungen der internationalen Gemeinschaft, diese Gräueltaten zu beenden.

Frau Atanassova wies darauf hin, dass das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet habe, die ein Ende der Verfolgung verlange. Auch das kanadische Parlament habe dazu eine Resolution verabschiedet. Der US-Kongress wird in Kürze über eine ähnliche Resolution entscheiden.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/25/151728.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 20. Juli

Menschen werden Zeuge von der Kraft des Dafa

29. Juli 2015 | Von einem Dafa-Praktizierenden aus China

(Minghui.org) Am 31. Mai 2015 gab es in einem Dorf im Nordosten Chinas einen starken Sturm, der fast alle Gewächshäuser im Dorf zerstörte. Die sechs Gewächshäuser der dort lebenden Dafa-Praktizierenden blieben jedoch verschont und erlitten keinerlei Schäden.

Viele Dorfbewohner wunderten sich über diesen Umstand und fragten mich, wie es dazu kommen konnte. Ich sagte zu ihnen: „Wir sind Dafa-Praktizierende und richten uns nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Wir werden von Meister Li Hongzhi angeleitet und helfen dabei, alle Lebewesen zu erretten. Aus diesem Grund werden wir von Meister Li beschützt.“

Die Dorfbewohner fragten sich, ob diejenigen, die wirklich an Falun Dafa glauben, von göttlichen Wesen beschützt werden und fragten mich: „Ist es jetzt schon zu spät, an Meister Li zu glauben?“

Ich antwortete: „Nein, ist es nicht. Falun Dafa ist hier, um die Lebewesen zu erretten. Wenn ihr aus tiefem Herzen die Worte ‚Falun Dafa ist gut‘ rezitiert und zudem aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den angegliederten Unterorganisationen austretet, wird Meister Li euch vielleicht auch beschützen.“ Sie stimmten alle zu und sagten: „Wir haben es ja alle miterlebt, dass diejenigen, die Falun Dafa praktizieren, beschützt werden. Es muss wahr sein. Worauf warten wir denn noch?“

Auf diese Weise traten auf einmal mehr als 100 Bewohner des Dorfes aus der KPCh aus.

Magenkrebs im Endstadium

Dean ist ein ganz gewöhnlicher Bauer aus der Region des Yimeng Berges in der Provinz Shandong. Er ist einfach, ehrlich und zuvorkommend, liebt es jedoch, Alkohol zu trinken.

Eine Zeitlang musste er sich immer übergeben, sobald er Alkohol trank. Er ging zur Untersuchung ins Krankenhaus, wo man bei ihm Magenkrebs im Endstadium diagnostizierte. In einer Notoperation wurde ihm mehr als die Hälfte des Magens entfernt. Weder das Krankenhaus noch die Familie erzählten ihm von seiner Krankheit. Stattdessen sagten sie ihm, dass er einen gutartigen Tumor hätte und nun regelmäßig zur Chemotherapie gehen sollte.

Weil er glaubte, dass es ein gutartiger Tumor sei, ging er kein einziges Mal zur Chemotherapie.

Etwas später hatte Dean drei Tage lang starken Durchfall und ging erneut ins Krankenhaus. Die Ärzte teilten ihm mit, dass die vom Krebs beschädigten Zellen sich bis zu seinen Gedärmen ausgedehnt hätten und seine Überlebenschancen auch mit einer Chemotherapie schlecht aussähen. Als Dean dies hörte, entschied er sich dazu, nicht den Rest seines Lebens mit Chemotherapie zu verbringen und ging nach Hause.

Zuhause angekommen schlugen ihm seine Familienmitglieder folgendes vor: „Du solltest Falun Dafa praktizieren. Nur Falun Dafa kann dich noch retten.“ Dean hatte bereits zuvor die wahren Hintergründe über die Praktik erfahren und stimmte zu. Er hörte auf zu rauchen und zu trinken und begann mit dem Praktizieren des Falun Dafa.

Genau wie viele Millionen andere Falun Dafa-Praktizierende vor ihm, wurde auch er schnell gesund. Kurz danach suchte die Kohlefabrik Arbeiter und Dean wurde angestellt. Die Arbeit in der Kohlefabrik ist sehr hart. Wenn es draußen heiß wird, kommen die Arbeiter ganz schön ins Schwitzen. Das Wasser in der Fabrik muss vor dem Verzehr abgekocht werden. Weil Dean oft nicht warten wollte, bis das Wasser wieder abgekühlt war, trank er das Brunnenwasser einfach so, ohne es vorher abzukochen.

Viele Menschen fürchten sich vor Krankheiten, wenn sie das Brunnenwasser ungekocht zu sich nehmen. Jedoch hatte Dean niemals Probleme bekommen, obwohl er zuvor an Krebs gelitten und eine Magenoperation hinter sich hatte.

Auch heute ist Dean noch kerngesund.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/18/151605.html

Chinesische Version vorhanden
百年一遇狂风过后 全村百多人三退

Rubrik: Falun Dafas göttliche Kraft

Über 103.000 Menschen haben Strafanzeige gegen Jiang Zemin erhoben

29. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Zwischen Ende Mai und 23. Juli 2015 haben über 103.000 Menschen Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Parteivorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas, erhoben. Sie drängen die Oberste Volksstaatsanwaltschaft und das Oberste Volksgericht darauf, Jiang für seinen Machtmissbrauch seiner gerechten Strafe zuzuführen.

Die Ankläger zeigen Jiang an, weil dieser neben vielen anderen Verbrechen Menschen rechtswidrig inhaftierte, das Verfassungsrecht der Bürger auf Glaubensfreiheit aberkannte und seine Macht missbrauchte. Jiang setzte am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong in Gang und richtete das Büro 610 ein. Er gab dieser Institution die Macht, die Polizei und das Rechtssystem außer Kraft zu setzen, damit es seine Befehle ausführen kann.

In den vergangenen 16 Jahren gab es über 3.800 bestätigte Fälle von Falun Gong-Praktizierenden, die zu Tode gefoltert wurden. Die tatsächliche Anzahl liegt sehr wahrscheinlich viel höher, da diese Informationen in China streng zensiert werden.

Zwischen 17. und 23. Juli wurden 18.306 Kopien von Strafanzeigen von 21.389 Menschen an die Minghui-Webseite übermittelt.

Insgesamt sind seit Ende Mai bis 23. Juli 84.835 Strafanzeigen von 103.605 Falun Gong-Praktizierenden und ihren Familienangehörigen an die Minghui-Webseite geschickt worden.

Unter den Klägern sind 1.078 Falun Gong-Praktizierende, die China verlassen haben, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Sie leben gegenwärtig in 24 verschiedenen Ländern. Auch sie haben Strafanzeige gegen Jiang bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft eingereicht.


Die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin sind seit Ende Mai 2015 signifikant angestiegen.


Verteilung der Kläger nach Provinzen und Stadtbezirken

Die Menschen benutzen ihren richtigen Namen, um Strafanzeige zu erheben

Falun Gong-Praktizierende und ihre Familienangehörigen beschreiben, wie sie durch das Praktizieren von Falun Gong profitiert und wie sie durch die brutale Verfolgung gelitten haben. Trotz der anhaltenden Verfolgung in China benutzen sie ihren richtigen Namen. Die Kläger sind Regierungsbeamte, Manager, Techniker, Ärzte, Anwälte, Professoren, Arbeiter, Landwirte und Geschäftsinhaber.

Von den über 103.000 Anzeigeerstattern• sind 2.721 nun behindert oder ein Familienangehöriger wurde zu Tode gefoltert• wurden 465 in Nervenheilanstalten eingesperrt• wurden 37.633 in Untersuchungsgefängnisse oder Gehirnwäsche-Einrichtungen gesperrt• erlitten 19.590 wirtschaftlichen Verlust durch Erpressung, Verlust des Jobs oder weil ihr Gehalt oder ihre Pension gekürzt oder ausgesetzt wurde• haben 5.523 Familienangehörige, die ihren Job verloren haben, von der Schule entlassen wurden, oder die infolge der Verfolgung einen Nervenzusammenbruch erlitten haben oder gestorben sind.• Bei 13.058 wurden mehrere Familienangehörige verfolgt

Auswirkung der Flut von Strafanzeigen gegen Jiang in China

Die weit verbreiteten Strafanzeigen gegen Jiang haben die Verfolgung von Falun Gong in die Öffentlichkeit gebracht und Aufsehen erregt.

Ein örtlicher Verwalter in Maoming, Provinz Guangdong besuchte am 17. Juli 2015 einen Falun Gong-Praktizierenden, um ihn nach der Strafanzeige zu fragen. Viele Menschen begleiteten ihn, darunter auch Polizisten. Der Praktizierende erklärte ihm den Grund für seine Anzeige. Der Verwalter bat den Praktizierenden um eine Ausgabe des Hauptbuches von Falun Gong, des Zhuan Falun.

Nachdem er einige Seiten gelesen hatte, sagte er: „Wenn jeder gutherzig sein könnte, würden die Menschen in Frieden leben und arbeiten und die Moral würde steigen.“ Der Verwalter fragte: „Können Sie mir das Buch borgen?“ Der Praktizierende stimmte zu.

Vor Kurzem wurde ein Praktizierender in der Provinz Henan zu einer Polizeinebenstelle gebracht, weil er Informationsmaterial über Falun Gong verteilt hatte. Er erklärte den Beamten: „Falun Gong ist eine aufrichtige Praktik. In der Geschichte wurden diejenigen, die eine aufrichtige Praktik verfolgt haben, bestraft. Ich hoffe, dass Sie nicht auf der falschen Seite stehen.“ Einige nickten und stellten keine Fragen. Später schickte ein Beamter den Praktizierenden alleine zum Essen hinaus. Nach dem Essen kam er zurück. Der Beamte bellte ihn an: „Ich habe gesagt, Sie sollen zum Essen gehen!“ und fügte dann mit leiser Stimme hinzu: „und nicht mehr zurückkommen!“

Acht Praktizierende in Weiliang, Provinz Gansu – Zhao Zengcheng, Xu Jinbiao, Wu Jiamiao, Lei Penghe, Wu Lanfang, He Cunmei, Tai Meihua und Bai Qunying – die 13 Monate lang in Haft waren, wurden am 17. Juli 2015 freigelassen. Eigentlich war gesagt worden, dass man sie zu Gefängnis verurteilen würde.

Stimmen der Unterstützung für die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin


Der Abgeordnete Ted Poe (R-Texas) spricht am 16. Juli 2015 am West Rasen des US-Kapitols in Washington DC.

Der Abgeordnete Ted Poe (R-Texas) sagte, dass Glaubensfreiheit und den eigenen Glauben auszuüben ein Grundrecht des Menschen sei und dass es nichts Wichtigeres gäbe. Zu den Bestrebungen, Jiang Zemin seiner gerechten Strafe zuzuführen, sagte er: „Was ich von Jiang weiß, sollte er im Gefängnis sein und nicht Falun Gong.“ Abgeordneter Poe war vor seiner Wahl in den Kongress Richter gewesen.

Ungefähr 700 Falun Gong-Praktizierende veranstalteten am 18. Juli 2015 einen Marsch durch Hongkong, um gegen die Verfolgung zu protestieren und die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin zu unterstützen. Jemand, der den Marsch sah, sagte: „Er sollte bald seiner gerechten Strafe zugeführt werden!“


Am 18. Juli 2015 marschieren die Falun Gong-Praktizierenden durch Hongkong, um gegen die Verfolgung in China zu protestieren und die Strafanzeigen gegen Jiang zu unterstützen. Auf dem großen Transparent steht: „Unterstützt die 80.000 Chinesen, die Jiang angezeigt haben“. Das große Schriftzeichen bedeutet: „Zeigt Jiang an.“

Hongkongs Abgeordnete, Wu Chi-wai, Leung Kwok-hung, Lee Cheuk-yan, Leung Yiu-chung und Albert Chan, brachten ihre Unterstützung für die Strafanzeigen zum Ausdruck.

Am 18. Juli 2015 marschierten Über 2.000 Praktizierende in Taiwan, um die Welle von Strafanzeigen in China zu unterstützen und zogen damit die Aufmerksamkeit von Bewohner und Touristen auf sich.


5.000 Falun Gong-Praktizierende in Taiwan versammelten sich am Ketagalan Boulevard vor dem Bürogebäude des Präsidenten, um die Strafanzeigen gegen Jiang in China zu unterstützen. Auf dem großen Transparent steht: „Unterstützt jene 80.000, die wegen der Verfolgung von Falun Gong Strafanzeige gegen Jiang erhoben haben.“

Der Abgeordnete Jack MacLaren aus Ontario sprach am 15. Juli 2015 bei einer Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Ottawa, Kanada. Er sagte: „Die Praktizierenden sind eingesperrt und gefoltert worden, sie wurden getötet und ihnen wurden Organe geraubt, ein abscheuliches Verbrechen. Es ist die empörendste Menschenrechtsverletzung, die wir auf der Welt finden können.“


Der Abgeordnete Jack MacLaren aus Ontario spricht am 15. Juli 2015 bei einer Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Ottawa, Kanada.

Australische Medien haben begonnen, der Verfolgung von Falun Gong in China immer mehr Beachtung zu schenken. Der AAP-Bericht über die Strafanzeigen von Falun Gong-Praktizierenden gegen Jiang Zemin in Australien wurden rasch von vielen Medien, wie den Zeitungen The Australian, The Daily Telegraph, The Daily Mercury, Gold Coast Gazette, Cairns Post, Herald Sun, Geelong Advertiser, The Advertiser und The Sunday Times sowie von Fernsehnetzwerken wie The Nine Network und The Seven Network berichtet. Die Mehrheit der Medien bezeichnete den Bericht als „Schlagzeile“. Auch wurde er als „die meist gelesene Nachricht des Tages“ auf news.com.au gewertet.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/26/151742.html

Chinesische Version vorhanden
十万三千人控告江泽民 各界声援

Rubrik: Ex-Staatsoberhaupt Jiang Zemin vor Gericht bringen

Stadt Qiqihar: Polizisten bedrohen Familie einer Falun Gong-Praktizierenden

28. Juli 2015

(Minghui.org) Vor drei Jahren wurde die Falun Gong-Praktizierende Frau Chen Hong in der Stadt Qiqihar, Provinz Heilongjiang, verhaftet. Es gelang ihr zu entkommen. Danach bedrohten Polizisten ihre Familienangehörigen, um Frau Chen zur Rückkehr zu bewegen.

Polizisten überlisten Familienangehörige zur Mithilfe

Am 27. September 2013, gegen 22:00 Uhr, brachen acht Zivilpolizisten in Frau Chen Hongs Wohnung ein und begannen eine rücksichtslose Durchsuchung. Die Polizisten kamen angeblich von der Polizeistation Jianshe.

Einige Tage später kamen die Beamten erneut in die Wohnung und informierten ihre Angehörigen, dass sie in der Nacht vom 30. September aus der Polizeistation Xinhua entkommen war.

Einen Monat später, am Morgen des 29. Oktober 2014, nahm der stellvertretende Leiter der Polizeistation Jianshe Frau Chens Mann und ihren Sohn für eine Besprechung mit auf das Bezirkspolizeiamt Jianhua. Anwesend waren Yang Zhonghua, Leiter des Bezirkspolizeiamtes, Sun, Leiter der Staatssicherheit, Xu Yixin und weitere Personen. Han Shuchun, Frau Chens Bruder, war ebenfalls dabei.

Die Beamten drohten, dass wenn Frau Chen nicht zurückkomme, würden sie jeden in der Familie bestrafen und dafür sorgen, dass ihr Sohn seinen Arbeitsplatz verliert. Sie behaupteten, dass ihr nichts weiter geschehen würde, wenn sie zurückkäme. Frau Chens Sohn nahm alles, was die die Polizisten sagten, mit seinem Handy auf.

Frau Chens Mann gab nach und rief sie am 29. Oktober 2014 an. Er drohte ihr an, sich scheiden zu lassen, wenn sie nicht nach Hause käme. Als sie wieder daheim war, wurde sie sofort verhaftet und eingesperrt. Man durchwühlte die Wohnung, beschlagnahmte das Handy ihres Sohnes und löschte die Aufzeichnung.

Mann protestiert gegen „Umerziehung“

Der Familie wurde klar, dass sie hintergangen worden war. Frau Chens Mann ging viele Male zum Bezirkspolizeiamt und zum Büro 610, um ihre Freilassung zu erwirken, doch man hielt ihn immer nur hin. Man sagte ihm, dass man seine Frau nur freilassen würde, wenn sie „umerzogen“ geworden sei.

„Wie ‘erziehen’ sie sie ‘um’?“, fragte ihr Mann. „Bevor sie Falun Gong praktizierte, rauchte meine Frau, trank Alkohol und hatte viele Krankheiten. Falun Gong half ihr schließlich, mit dem Rauchen und Trinken aufzuhören und sie wurde gesund. Also Sie wollen, dass sie wieder zu ihren Lastern zurückkehrt und krank wird?“

Am 29. Oktober 2014 wurde Frau Chen in Untersuchungshaft gesperrt. Ihre Familie engagierte einen Anwalt. Der Anwalt fand heraus, dass man ihr Fußfesseln und Handschellen angelegt hatte. Aus Protest gegen ihre Inhaftierung war sie in einen Hungerstreik getreten und bestand darauf, die Falun Gong-Übungen zu machen.

An der Verfolgung von Frau Chen beteiligte Personen:

Yang Zhonghua, Leiter des Bezirkspolizeiamtes JianhuaZhang Chunbo, Leiter der Straßenpolizei Jianshe: +86-13354521996Zhang Zhijian, Polizeistation Jianshe: +86-13895991968

Im chinesischen Originalartikel finden sich weitere an der Verfolgung beteiligte Personen und Büros.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/20/151633.html

Chinesische Version vorhanden
齐齐哈尔警察诱骗绑架陈宏的经过

Rubrik: Augenzeugenberichte

Fest in York, Kanada: „Ihre Anwesenheit bringt uns immer wieder gute Energie“ (Fotos)

28. Juli 2015 | Von einem Falun Gong-Praktizierenden in Toronto, Kanada

(Minghui.org) Am 11. Juli 2015 nahmen Praktizierende in Toronto an dem Roh/Vegan-Festival in Newmarket in York teil. Diese Stadt befindet sich etwas nördlich von Toronto. Die Praktizierenden nahmen drinnen und draußen an Aktivitäten teil und sprachen mit vielen Menschen über Falun Gong und dessen positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Außerdem informierten sie sie über die noch immer stattfindende Verfolgung von Falun Gong in China.

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Der Stand der Praktizierenden beim Roh/Vegan-Festival in York am 11. Juli 2015

Jane Kabarguina, die Veranstalterin des Festivals, lobte die Praktizierenden für ihre Bemühungen: „Ihre Anwesenheit bringt uns immer wieder gute Energie. Ich mag Falun Gong sehr. Kommen Sie bitte nächstes Jahr wieder!“

Die schlimmste Sache, von der ich je gehört habe!“

Michael Sizer aus Bradford sagte, dass er bereits von Falun Gong und der Verfolgung gehört habe. Er sagte: „Ich weiß, dass es wahr ist, aber ich wusste nicht, dass es so schlimm ist. Organraub an Lebenden – das ist die schlimmste Sache, von der ich je gehört habe!“ Er unterschrieb die Petition mit dem Aufruf, diese Grausamkeit zu beenden.

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Michael Sizer, Einwohner von Bradford, bekundet seine Unterstützung für Falun Gong.

Der Musiker John Calery war mit seinem Fahrrad zum Festival gekommen. Er war erschüttert über die Geschehnisse in China, besonders über den Organraub. „Das ist furchtbar – die chinesische Regierung kann doch lebenden Menschen keine Organe entnehmen“, sagte er, als er von seinem Rad stieg, um die Petition zu unterschreiben.

Eine Dame ging an dem Stand vorbei und sagte, dass sie im Jahr 2000 von Falun Gong erfahren habe, als sie an der Concordia Universität in Montreal studiert habe. „Ich habe Falun Gong als Thema für meine Forschungsarbeit ausgewählt. Ich habe sehr viel recherchiert und viele Leute befragt.“ Sie sagte, sie sei zu dem Schluss gekommen, dass Falun Gong für die Menschen und die Gesellschaft gut sei. „Später ist anhand der Forschungsarbeit ein Film entstanden, den viele Menschen gesehen haben.“

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Die Menschen erfahren die wahren Umstände über Falun Gong und die Verfolgung und unterschreiben die Petition.

Ich hoffe, meine Unterschrift hilft Ihnen

Jade Nguyen aus Thailand und ihr Mann unterschrieben beide die Petition. „Das ist Unrecht, es verletzt die Menschenrechte“, sagte sie. „Ich hoffe, meine Unterschrift hilft Ihnen.“

Ein älterer Chinese, der mit seinem Enkel zu dem Festival gekommen war, sagte, dass er auf Besuch aus China sei. „Ich bin hier, um meinen Sohn zu besuchen. Haben Sie Informationen auf Chinesisch?“, fragte er.

„Sicher“, antwortete ein Praktizierender und gab ihm mehrere Broschüren und Mitteilungsblätter auf Chinesisch.

Er warf einen Blick darauf und fragte den Praktizierenden, wie viel man ihm dafür bezahle, dass er hier sei. Nachdem der Praktizierende ihm erklärt hatte, dass er freiwillig hier sei und anderen lediglich helfen wollte, nickte der Mann respektvoll und sagte, dass er sich die Informationen sorgfältig durchlesen würde.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/19/151619.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/7/13/312376.html

Rubrik: Weltweite Nachrichten und andere Veranstaltungen

Mittelschullehrerin erhebt Strafanzeige gegen Jiang Zemin wegen geistiger und körperlicher Folterung

28. Juli 2015 | Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Ou-yang Rurun, eine Mittelschullehrerin, erhob am 30. Mai 2015 Strafanzeige gegen den Ex-Diktator Jiang Zemin, weil dieser die Verfolgung von Falun Gong in Gang gesetzt hat. Dadurch war sie in den vergangenen 16 Jahren rechtswidrig verhaftet, eingesperrt und geistig und körperlich gefoltert worden. Sie forderte den Richter auf, gegen Jiang Zemin zu ermitteln und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen.

Nachstehend befindet sich eine Abschrift ihrer Anzeige.

Im Juli 2000 wurde ich auf meinem Weg nach Peking, wo ich für das Recht, Falun Gong zu praktizieren, appellieren wollte, am Bahnhof Hankou aufgehalten. Am folgenden Tag brachte man mich in die Nervenheilanstalt der Stadt Wuhan.

Dort wurde ich an ein Bett gefesselt und mir wurden Medikamente verabreicht, die das Zentralnervensystem schädigen. Nachdem ich eine Spritze bekommen hatte, begann ich zu sabbern, meine Hände zitterten, meine Zunge wurde steif und ich verlor das Gleichgewicht beim Gehen.

Sie untersuchten mein Herz, meine Leber, meine Nieren, das Blut und den Stuhl, was mich heute an das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden denken lässt.

Die Ärzte in der Nervenheilanstalt bestimmten später zwei „Spezialisten“, die mit mir sprechen sollten. Nach der Diskussion meinten diese, dass ich an einer paranoiden Psychose leiden würde.

Ich wurde gegen meinen Willen fotografiert

Im März 2001 musste ich mein Zuhause verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen. Unglücklicherweise wurde unser Telefon abgehört und andere Praktizierende und ich wurden verhaftet. Durch die Brutalität während unserer Verhaftung erlitt ich eine Kopfverletzung und Knochenbrüche.

Ich verbrachte drei Monate im Krankenhaus. Weil ich mich weigerte, Fotos von mir machen zu lassen, ergriffen sechs starke Männer mein Haar, hielten meine Arme und Beine fest und machten gegen meinen Willen ein Foto.

Folterungen und Zwangsarbeit

Im Mai 2002 wurde ich erneut verhaftet, als mein Handy abgehört wurde. Während des Verhörs auf der Polizeiwache war ich mit Handschellen an ein Metallgitter gefesselt. Die Polizisten machten die Handschellen so fest, dass sie in mein Gelenk schnitten.

Auch gossen sie Wasser in meine Nase. Ich wurde gegen die Wand geschleudert und mir wurde wiederholt ins Gesicht geschlagen.

Am nächsten Tag kam ich in das erste Untersuchungsgefängnis Wuhan. Einige Insassen weinten, als sie sahen, wie geschwollen und verletzt mein Gesicht war.

Ich musste die meiste Zeit harte Arbeit verrichten. Einige Tag mussten wir über 21 Stunden lang arbeiten, während die Insassen, die für die Wärter arbeiteten, uns schikanierten.

Gedächtnisverlust und Symptome eines Schlaganfalls

Als Folge der Folterungen schnellte mein Blutdruck in die Höhe. Die Führung des Untersuchungsgefängnisses wollte für nichts, was mit mir passierte, verantwortlich sein, deshalb brachten sie das Büro 610 dazu, mich im April 2003 in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen. Während ich dort war, benötigte ich jeden Tag Sauerstoff und Infusionen.

Als sich mein Zustand weiter verschlechterte kam ich in ein örtliches Krankenhaus. Zwei Menschen dort waren dazu bestimmt, mich rund um die Uhr zu überwachen. Man stellte Gedächtnisverlust, Symptome eines Schlaganfalls und Probleme der Leber, des Herzens, der Lungen und der Nieren fest. Um im Falle meines Todes die Verantwortung nicht übernehmen zu müssen, informierte die Polizei meine Familie, damit diese mich abholte. Zu der Zeit hatte ich die Hälfte meines früheren Gewichts verloren.

Hintergrundinformationen

Im Juli 1999 setzte der Ex-Diktator Jiang Zemin die Verfolgung von Falun Gong in Gang. Seitdem sind Millionen von Falun Gong-Praktizierenden verhaftet, gefoltert und sogar ihrer Organe beraubt worden.

Laut der Minghui-Webseite ist bestätigt, dass mehrere Tausend Praktizierende bis dato zu Tode gefoltert wurden.

In den vergangenen Wochen haben über 80.000 Menschen [Stand: Juli 2015] Strafanzeige gegen Jiang Zemin eingereicht.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/23/151683.html

Chinesische Version vorhanden
遭精神病院迫害 武汉高中教师控告元凶江泽民

Rubrik: Menschen erkennen die Wahrheit

Göteborg, Schweden: Falun Gong-Praktizierende machen auf die Verfolgung aufmerksam (Fotos)

27. Juli 2015

(Minghui.org) Am 20. Juli 2015 versammelten sich Falun Gong-Praktizierende in Göteborg, der zweitgrößten Stadt Schwedens. Sie demonstrierten friedlich vor dem chinesischen Konsulat in der Nähe des Stadtzentrums.

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Ihre Demonstration fand an dem Tag statt, an dem vor 16 Jahren das chinesische Regime mit der Verfolgung der spirituellen Praktik Falun Gong in China begonnen hatte.

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Die Praktizierenden zeigten die sanften Meditationsübungen und verteilten Informationsmaterialien über die Verfolgung, die 1999 begann und bis zum heutigen Tage anhält.

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Unter den Passanten befand sich eine Gruppe Touristen aus Süd-Afrika. Sie waren schockiert von der Inhaftierung, der körperlichen und geistigen Folter und der gewaltsamen Organentnahme am lebendigen Leib, denen Falun Gong-Praktizierende ausgesetzt sind. Sie sagten, dass sie in ihrem eigenen Land Gräueltaten bei Menschenrechtsverstößen erlebt hätten, doch nichts Vergleichbares mit dem, was die Falun Gong-Praktizierenden in China erleiden müssten.

Die Praktizierenden in Göteborg demonstrieren seit Beginn der Verfolgung wöchentlich vor dem chinesischen Konsulat und wollen das bis zum Ende der Verfolgung fortsetzen. Durch ihre friedlichen und beständigen Bemühungen haben bereits viele der 550.000 Einwohner von der Verfolgung erfahren.

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/25/151730.html

Rubrik: Veranstaltungen zum 20. Juli