New York: Die Teilnehmer der internationalen Falun Dafa Parade 2013 in Manhattan erzählen ihre Geschichten (Fotos)

(Minghui.org) Am 18. Mai nahmen mehr als 7.000 Falun Dafa-Praktizierende aus der ganzen Welt anlässlich der Feier des 21. Jahrestages der Verbreitung von Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) in der Welt an einer großen Parade in Manhattan teil.

Falun Dafa veränderte mein Leben


Alex Nadal und seine Frau Zulema Nunez aus Spanien

Alex Nadal und seine Frau Zulema Nunez kommen aus Madrid, Spanien. Alex sagte, dass sie gekommen seien, um sich anderen Praktizierenden anzuschließen, mit ihnen zusammen den 21. Jahrestag zu feiern und diese Freude zu teilen. Alex sagte: „Falun Dafa hat mein Leben verändert. Ich hatte vor dem Praktizieren eine Menge an schlechten Gewohnheiten. Ich war Alkoholiker und konsumierte Drogen. Mein Leben war deprimierend und hoffnungslos. 2005 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Als ich zum ersten Mal das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi) las, sagte ich mir: ‚Das ist es, was ich gesucht habe.’ Seitdem hat sich mein Leben dramatisch verändert. In nur ein paar Monaten gab ich all die schlechten Gewohnheiten auf. Ich fing an, die Schönheit des Lebens zu fühlen. Mein Leben war voller Sonnenschein. Dafa öffnete meinen Geist und lehrte mich, wie ich leben soll. Ich bin dankbar, und ich will meine Freude mit anderen Menschen teilen. So ist diese Veranstaltung sehr wichtig und wertvoll für mich. Ich komme auch hierher, weil andere Praktizierende ihre Kultivierungserfahrungen auf der Konferenz mitteilen wollen, die mir helfen werden, mich zu verbessern.“

„Falun Dafa gibt mir inneren Frieden”


Tatianna Skulkina aus der Ukraine

Tatianna Skulkina kommt aus der Ukraine. Sie begann mit dem Praktizieren von Falun Dafa im Jahr 2000. Sie kam nach New York, um den Menschen zu sagen, dass die Verfolgung von Falun Dafa in China noch im Gange ist. „Ich möchte mit anderen Praktizierenden aus der ganzen Welt zusammenstehen und unsere Stimmen für ein Ende der Verfolgung erheben“, sagte sie.

Tatianna sagte: „Ich habe innere Ruhe und Weisheit aus der Kultivierung von Falun Dafa gewonnen. Ich fand die Wahrheit des Lebens. Mein Leben wurde friedlich und sinnvoll. Ich weiß jetzt, was ich wirklich will. Oberflächliche Dinge in meinem Leben können mich nicht mehr verwirren. In meinem Herzen habe ich wahre Harmonie.“

„Jetzt kann ich gut schlafen”


Ding Kaiting aus Taiwan

Ding Kaiting aus Taiwan begann mit dem Praktizieren von Falun Dafa im Jahr 2004, als er ein College-Neuling war. Er studierte Medizin, was eine sehr stressige Arbeit war. Vor den Prüfungen konnte er nicht einschlafen. Eines Tages entdeckte er in der Nähe seines Hauses einen Falun Dafa Übungsplatz, den er aufsuchte. Nach dem Üben hatte er nie wieder Schlafprobleme.

Kaiting sagte: „Für uns junge Menschen gibt es eine Menge an schlechten Einflüssen aus der Gesellschaft. Viele meiner Studienkameraden haben schlimme Angewohnheiten, wie Alkohol trinken, Drogen konsumieren oder Pornografie betrachten. Allerdings sind die Falun Dafa-Praktizierenden rein. Wir vermeiden diese Dinge.“ Dies ist Kaitings erster Besuch in New York. Er ist froh, die anderen Praktizierenden zu treffen, um dieses Fest zu feiern.

Neuer Praktizierender: „Es ist ein Glück, Falun Dafa zu praktizieren“


Herr Su und Frau Xing

Herr Su ist ein neuer Praktizierender. Er begann mit der Kultivierung im Jahr 2012. Er nimmt zum ersten Mal an einer Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch teil. Herr Su pflegte früher Kampfkunst zu üben. In den letzten Monaten profitierte er sehr durch das Praktizieren von Falun Dafa, sowohl körperlich als auch geistig. Er lernte, wie im täglichen Leben Probleme mit der Mentalität eines Kultivierenden behandelt werden. So fing er an, zuerst an seine Mitmenschen zu denken und versucht, die Probleme aus der Perspektive anderer zu betrachten.

Frau Xing begann im Jahr 2010 zu praktizieren. Sie nimmt bereits zum zweiten Mal an einer New Yorker Konferenz zum Erfahrungsaustausch teil. Frau Xing ist froh, eine Chance zum Austausch mit anderen Praktizierenden zu haben, was ihr hilft, sich beim Kultivieren zu verbessern. „Es ist wirklich Glück, Falun Dafa praktizieren zu können“, sagte Frau Xing.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/5/24/140111.html
Chinesische Version:
七千名法轮功学员在曼哈顿举行盛大游行(图)
Veröffentlicht am:
27.05.2013

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Hohn auf die Justiz: Massenverhaftungen von Falun Gong-Praktizierenden in der Stadt Dalian, Anwalt geschlagen

Von einem Minghui Korrespondenten in der Provinz Liaoning, Festlandchina

(Minghui.org)

„Seit 14 Jahren ertragen sie das Leid, dass sie von ihren Familien auseinandergerissen wurden und ihre Liebsten ihr Leben verloren haben, und doch haben sie nie ihren Glauben aufgegeben“

„Seit 14 Jahren leben sie in Angst, dass sie jederzeit verhaftet, gefoltert, in Zwangsarbeitslager oder Gefängnisse geschickt werden könnten, aber sie haben nie die Hoffnung aufgegeben“

„Seit 14 Jahren werden sie mit Unverständnis und Kälte von Menschen, die durch Lügen getäuscht wurden, behandelt, und doch hegen sie ihnen gegenüber keinen Groll oder Hass.“

Auszug vom Blog vom Rechtsanwalt Liang Xiaojun


Das Gericht im Bezirk Zhongshan in der Stadt Dalian, Provinz Liaoning, plante für den 12. April 2013 eine illegale Gerichtsverhandlung über 13 Falun Gong-Praktizierende. Am Vorabend der Verhandlung erhielten die Verteidiger jedoch eine Mitteilung, dass die Gerichtssitzung abgesagt wurde.

Am Morgen des 12. April verhaftete eine große Anzahl von Polizisten die Familienangehörigen der Falun Gong-Praktizierenden sowie weitere Praktizierende, die gekommen waren, um die Gerichtsverhandlung beizuwohnen. Zwei Anwälte wurden ebenfalls festgenommen und inhaftiert. Einer von ihnen, Rechtsanwalt Cheng Hai, wurde von der Polizei geschlagen.

Die ausländischen Medien berichteten von diesem Vorfall, der eine eindeutige eklatante Missachtung der Justiz durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) gegen friedliche Falun Gong-Praktizierende darstellte sowie gegen die mutigen Anwälte, die Zivilcourage zeigen, um sie vor Gericht zu verteidigen.

In den folgenden Berichten werden die Ereignisse, die vor und am 12. April stattfanden, von Falun Gong-Praktizierenden und ihren Anwälten berichtet. Der Bericht enthält auch einen bewegenden Blogeintrag von Rechtsanwalt Liang Xiaojun, der von der anhaltenden Ungerechtigkeit gegenüber verfolgten Falun Gong-Praktizierenden und deren Verteidigungsanwälten spricht.

Massenverhaftungen vor dem Gerichtshof

Unter der Anleitung des Komitees für Politik- und Recht und des Büro 610 plante das Gericht im Zhongshan Bezirk in Dalian eine Gerichtsverhandlung von 13 Falun Gong-Praktizierenden, die für den 12. April 2013 angesetzt war. Mindestens fünf Verteidiger wollten „nicht schuldig“ plädieren. Am 11. April, nur 12 Stunden vor der Gerichtsverhandlung, teilte das Gericht den Anwälten jedoch mit, dass die Verhandlung abgesagt worden sei. Am darauffolgenden Tag fanden Massenverhaftungen außerhalb des Gerichtshofs statt.

Laut vorliegenden Quellen war der Prozess in Wirklichkeit nicht abgesagt worden, sondern wurde um 9:30 Uhr heimlich durchgeführt. Diese Information muss noch verifiziert werden. Die inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden, Familienangehörigen und Anwälte wurden außerhalb des Gerichts oder in Polizeifahrzeugen festgehalten.

Eine große Anzahl von uniformierten Polizisten und Polizisten in Zivil waren vom Komitee für Politik- und Recht von Dalian, dem Büro 610 geschickt worden. Die Justizbehörde der Abteilung für Staatssicherheit sperrte alle Verkehrs-Knotenpunkte. Die Parkanlagen in der Nähe des Hafens waren gesäumt von Polizeiwagen. Die Zivilpolizisten hielten Passanten an, befragten sie und durchsuchten Fahrzeuge. Sogar die Anwohner mit privaten Autos durften sich nicht in den Bezirk begeben, wo sich ihre Häuser befanden. Zivilpolizisten standen überall in der Nähe des örtlichen Krankenhauses und des öffentlichen Bus-Terminals. Sie belogen die Passanten und begründeten die schwere Polizeipräsenz damit, dass ein „Prozess gegen die Verbrecherwelt Krimineller“ durchgeführt werde.

Mehr als 20 Polizeiautos, Feuerwehrautos und Busse parkierten am Straßenrand. Die Polizei durchsuchte die Taschen der Passanten. Wenn sie Flyer oder Aufkleber über Falun Gong in einer Tasche fanden, wurde diese Person in einen Bus gezerrt.

Die Mutter des Falun Gong-Praktizierenden She Yue wurde in der Nähe des Gerichts verhaftet. Die Polizei verhaftete eine Frau in den Vierzigern, nachdem sie gezwungen worden war, sich einer Leibesvisitation zu unterziehen. Eine große Anzahl von Praktizierenden wurde verhaftet und in Busse gezerrt. Die Polizei belästigte auch die Anwohner. Als die Polizisten grundlos die Tasche einer älteren Dame durchsuchte, wurden sie von den Umstehenden beschimpft.

Am 11. April 2013 schickte die Dalian Polizeiwache gegen 11.00 Uhr zwei Mannschaftswagen mit Beamten zu Liu Yanhuas, der Frau des Falun Gong-Praktizierenden Wang Shouchen mit dem Ziel, in ihr Haus einzubrechen und sie zu verhaften. Zu dem Zeitpunkt, als dieser Artikel geschrieben wurde, wurde ihr Haus immer noch von der Polizei umstellt.

Die genaue Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden, die am 12. April 2013 verhaftet und festgenommen wurden, ist noch nicht bekannt. Zu den Personen, die bereits bestätigt sind, zählen: Wang Ruiping, Meng Xiangling, Zhao Zhenhua, Tian Yuhua, Bi Xiufeng, Qi Shuxian, Yu Tianjian und drei weitere, deren Namen noch nicht bekannt sind. Diese zehn Praktizierenden wurden in die Haftanstalt Jinanlu (auch bekannt als Dalian Drug Rehabilitations-Zentrum) gebracht. Fünf weitere Falun Gong-Praktizierende, die vorher schon inhaftiert worden waren, heißen: Song Weidong, Wang Lei, ein Lehrer namens Wang, Lao Dong und Xu Xiao.

Die Mutter des Falun Gong-Praktizierenden She Yue wurde am Nachmittag des Tages, an dem die Verhaftung erfolgte, wieder freigelassen, nachdem sie einen Herzinfarkt erlitten hatte. She Yues Frau, Hua Caixia, wurde ebenfalls am gleichen Tag um 19:00 Uhr wieder freigelassen. Die Frau des Praktizierenden Wang Linkai wurde am Abend des 12. April 2013 freigelassen.

Die 13 Falun Gong-Praktizierenden, deren Gerichtstermin an diesem Tag geplant war, sind: Herr Che Zhongshan, Herr Zhu Chengqian, Herr Wang Shouchen, Herr Wang Tao, Herr She Yue, Herr Shi Zhanshun, Herr Pei Zhenbo, Frau Pan Xiuqing, Frau Lin Lihong, Frau Bai Ruyu, Frau Li Shengjie, Herr Guo Song und Herr Yu Bo.

Es handelt sich nur um einige der Namen der insgesamt 79 Falun Gong-Praktizierenden, die am 6. Juli 2012 festgenommen wurden.

Fünf Verteidigungsanwälte von der Polizei angehalten, Anwalt Cheng Hai geschlagen

Am frühen Morgen des 11. April 2013 kamen fünf Verteidigungsanwälte nach Dalian, die von den Familienangehörigen der inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden engagiert worden waren. Die Rechtsanwälte Cheng Hai und Wang Quanzhang begaben sich zum Zhongshan Bezirksgericht, um am Morgen nach ihrer Ankunft die Dokumente der Fälle zu lesen. Alle fünf Anwälte suchten die Dalian Strafanstalt auf, um sich mit ihren Mandanten am Nachmittag zu treffen.

Die Wachen der Haftanstalt verweigerten ihnen das Recht, ihre Mandanten zu treffen mit der Ausrede, dass sie keine Fotokopie ID-Karten ihrer Kunden und keine Vollmacht mit ihrem Kanzlei-Siegel hätten. Nach einigen Verhandlungen lenkten die Wachen ein und gestatten den Anwälten ein Treffen.

Doch um 08.00 Uhr abends erhielten die Anwälte plötzlich einen Anruf vom Gericht, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass die offene Sitzung am nächsten Tag abgesagt worden sei. Das Gerichtspersonal behauptete, dass einige der Verteidiger vom Fall zurückgetreten seien und dass sie später benachrichtigt würden, wann der Prozess durchgeführt werde.

Die fünf Anwälte beschlossen, am nächsten Tag zum Gericht zu gehen, um die Mitteilung der Absage abzuholen. So wollten sie sicherstellen, dass die offene Sitzung in der Tat annulliert wurde und die Nachricht als rechtliches Beweisstück für ihr Nicht-Erscheinen vor Gericht verwendet werden konnte. Andernfalls hätten sie wegen grober Fahrlässigkeit ihrer Pflicht zur Verantwortung gezogen werden können.

Am Morgen des 12. April gingen die fünf Anwälte mit zwei Autos zum Gericht. Die Rechtsanwälte Liang Xiaojun, Wang Quanzhang und Guo Yuehai wurden an einer Kreuzung außerhalb von Polizisten in Zivil angehalten, während Cheng Hai und Han Zhiqiang durchfahren durften. Sobald sie durch das Tor des Gerichtshofs fuhren, kamen ihnen mehrere Polizisten entgegen und führten sie zu einem Bus, der in der Nähe des Gerichts geparkt war. Sie wurden in eine Schule des Jugendverbands der Kommunistischen Partei Chinas von Dalian gebracht, wo sie sich einer Leibesvisitation unterziehen mussten. Eine Weile später wurden die Anwälte entlassen, während andere Inhaftierte weiterhin in Polizeigewahrsam blieben.

Rechtsanwalt Cheng Hai, in den Sechzigern, akzeptierte ein Interview mit „Voice of America“ und beschrieb die Situation im Bus folgendermaßen: „Ein Polizeibeamte mittleren Alters befahl drei jungen Polizisten, sich mein Handy zu schnappen. Ich weigerte mich, es ihnen auszuhändigen, woraufhin sie begannen, mich an der Kehle zu packen und meine Hände zu fassen. Zum Schluss wurde mir mein Handy gewaltsam weggenommen“.

„Als sie sahen, dass ich ihrem rechtswidriges Verhalten widerstand, fingen sie an, mich zu schlagen. Ein Polizist mit der ID Nr. 202297 verdrehte heftig meinen linken Arm, während ein anderer, etwa 1,8 m hoch, mich zweimal auf die rechte Wange schlug. Sie schlugen mich etwa 20 Minuten lang. “

Später ging der Anwalt Cheng Hai in ein Krankenhaus zur Untersuchung. Die Diagnose ergab, dass die Weichteile im Schulterbereich verletzt waren. Jetzt hat er Schwierigkeiten den rechten Arm hochzuheben. Außerdem sind sein Gesicht und seine Lippen verletzt.

Anwalt Liang Xiaojun, der außerhalb des Gerichtshofs stand, beschrieb später in seinem Blog, was er beobachtet hatte: „Ich sah Gruppen von Polizisten und Polizisten in Zivil, die öfters vorpreschten und Frauen und weißhaarige alte Damen packten und diese in den Bus zwangen. Im Bus waren Polizisten, die die Opfer übernahmen, nachdem sie in den Bus gezerrt worden waren.“

„Während der 14-jährigen Verfolgung haben sie ihren Glauben nie aufgegeben“

In seinem Blog schrieb Anwalt Liang Xiaojun:

„Was geschehen war, war kein Zufall. Zuvor war der Anwalt Wang Quanzhang festgenommen worden und jetzt wurde der Anwalt Cheng Hai verprügelt. Es gab auch eine Reihe von Verstößen gegen Menschenrechte und die Rechte als Anwälte. Rechtsanwalt Gao Zhisheng ist noch immer im Gefängnis Shaya in Xinjiang inhaftiert. Anwalt Teng Biao wurde durch die Polizei aus dem Gericht rausgeworfen. Die Anwaltskanzlei-Lizenzen der Rechtsanwälte Tang Jitian und Li Wei wurden einkassiert. Die Anwälte Zhang Kai und Li Chunfu waren in Jiangjin in Chongqing in einem eisernen Käfig gefesselt. In der Nacht vor der Eröffnung der Gerichtsverhandlung in der Mandschurei wurde der Rechtsanwalt Li Jinglin in seinem Hotel ausgeraubt. Mir wurde die Einreise in die Haftanstalt in Zhaoyuan, wo eine Gerichtverhandlung stattfand, verweigert und ich wurde von Schlägern rumgeschoben …“

„Der Grund, warum diese Anwälte illegal von den Behörden misshandelt wurden, ist, dass sie sich alle mit Gerichtsfällen mit derselben Anklage beschäftigten – ‚Sabotage rechtlicher Durchsetzung durch Organisieren und Anwendung einer häretischen Religion‘. Im Schatten dieser Anklage befindet sich eine Gruppe von gutherzigen Menschen, die von der Propaganda dämonisiert und seit 14 Jahren verfolgt wird.“

„Es sind die Organe der öffentlichen Sicherheit (Polizei), öffentliche staatsanwaltschaftliche Organe und Gerichte unter der Leitung des Komitees für Politik und Recht, die die Durchsetzung der Strafprozessordnung mit Füßen treten. Sie wurden für ihr Fehlverhalten nie zur Rechenschaft gezogen, im Gegenteil, sie wurden ausgezeichnet, gefördert und verdienten damit Geld. Deshalb wurden sie noch bösartiger bei der Unterdrückung der Anwälte, die hervortraten, um diese Gruppe von unschuldigen Menschen zu verteidigen. Sie handeln nach dem Willen ihrer Vorgesetzten und denken, dass ihre Unterdrückung von Anwälten gerechtfertigt ist.“

„Das Leid dieser Verteidiger ist nur ein Spiegelbild der Leiden dieser Menschengruppe. Was diese Anwälte erlebt haben, ist nichts im Vergleich mit dem, was diese Menschengruppe durchgemacht hat.“

„Seit 14 Jahren ertragen sie das Leid, dass sie von ihren Familien auseinandergerissen wurden und ihre Liebsten ihr Leben verloren, und doch haben sie nie ihren Glauben aufgegeben.“

„Seit 14 Jahren leben sie in Angst, dass sie jederzeit verhaftet, gefoltert, in Zwangsarbeitslager oder Gefängnisse geschickt werden könnten, aber sie haben nie die Hoffnung aufgegeben.“

„Seit 14 Jahren werden sie mit Unverständnis und Kälte von Menschen, die durch Lügen getäuscht wurden, behandelt, und doch haben sie ihnen gegenüber keinen Groll oder Hass.“.

„Seit 14 Jahren werden ihre Häuser durchsucht, geplündert und beraubt, ihre Familien werden schikaniert und verfolgt, und doch haben sie sich nie mit Gewalt gewehrt.“

„Vielleicht kennen Sie sie nicht, aber sie leben um uns herum im gleichen autokratischen Staat, sie teilen das gleiche Schicksal und atmen die gleiche Luft wie wir!“

„Sie leben an Orten, wo wir nie in unserem Leben hingehen wie illegale Gefängnisse, Zwangsarbeitslager, Haftanstalten und Gefängnisse, wo sie beharrlich in ihrem Glauben zusammenhalten und anderen helfen.“

„Ich habe viele Freunde getroffen, die an diesen Orten gewesen waren. Wenn sie über diese Menschengruppe sprechen, tun sie dies mit einer tiefen Bewunderung. Als ich Hua Yong (ein Künstler, der die Zahl ’64‘ mit Blut auf seine Stirn schrieb und deswegen inhaftiert wurde) im Xin’an Zwangsarbeitslager in Daxing, Peking besuchte, sagte er mir, dass er nicht viel über diese Gruppe von Kultivierenden wisse. Aber durch seine Erfahrung in der Haftanstalt wurde ihm bewusst, wie liebenswürdig diese Menschengruppe ist. Solange sie etwas Geld haben, helfen sie denjenigen, die kein Einkommen haben.“

„Seit 14 Jahren gab es immer wieder Anwälte, die versuchten, dieser Menschengruppe zu helfen und in ihrem Namen auf „nicht schuldig“ plädierten. Sie betonten immer wieder, dass nach dem Gesetz und in der Realität der Glaube dieser Menschengruppe und ihr friedlicher Widerstand gegen die Verfolgung weder jemandem schaden noch eine Bedrohung für die Gesellschaft darstellen würden. Sie sind unschuldig bezüglich der Vorwürfe, die gegen sie erhoben werden.“

Bei der Menschengruppe, die von Anwalt Liang Xiaojun erwähnt wird, die schon 14 Jahre lang verfolgt wird und immer noch an einem friedlichen Widerstand festhält und den Menschen Hoffnung bringt, handelt es sich keine anderen als den Falun Gong-Praktizierenden.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.05.2013

Herr Zhang Shijiang aus Shuangcheng in der Provinz Heilongjiang gefoltert

(Minghui.org) Es war bereits 23:00 Uhr, als ich am 4. November 2004 aus der Stadt Harbin nach Hause kam. Als ich die Wohnungstür öffnete, stürzten drei Leute auf mich zu, drückten mich auf den Boden und legten mir Handschellen an. Ohne einen Durchsuchungs- oder Haftbefehl brachten mich diese Zivilagenten zum Polizeiamt Yangming in der Stadt Mudanjiang.

Erlebnis im Polizeiamt Yangming

Im Polizeiamt Yangming wurde ich von Polizeibeamten schwer geschlagen. Sie versuchten mich dazu zu zwingen, auf Falun Gong und dessen Gründer zu schimpfen und zu sagen, dass die Verfolgung legal sei.

Auf Tigerbank gefesselt und geschlagen

Ich war drei Tage lang mit Handschellen auf dem Folterinstrument, das Tigerbank genannt wird, gefesselt und durfte nicht schlafen. Agenten schlugen mit Eisenstangen auf mich ein, was dazu führte, dass meine Unterschenkel und Knöchel so dick wie meine Oberschenkel anschwollen. Nachdem sie verschiedene Foltermethoden benutzt hatten, brachten sie mich am 7. November 2004 ins Büro 610 in Mudanjiang. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich wegen der Folter nicht mehr gehen.

Mit Senföl und scharfem Pfeffer zwangsernährt

Zwei Beamte zerrten mich am 7. November 2004 gegen 10:00 Uhr in den Verhörraum des Büros 610. Qiao Ping, ein Agent dieses Büros, fesselte mich mit Handschellen auf eine Tigerbank und flößte mir mit Gewalt durch meine Nase Senföl ein, danach wickelte er meinen Kopf in eine Plastiktüte. Durch den Schleim und die Tränen, die wegen dem stechenden Geruch flossen, wäre ich in der Plastiktüte fast erstickt. Kurz darauf verlor ich das Bewusstsein.

Polizeibeamte schütteten kaltes Wasser über mich, damit ich aufwachte. Sie folterten mich auf diese Weise mehrere Male. Qiao schlug dann Meerrettich vor, der viel schärfer als Senföl ist. Danach schoben sie mir gewaltsam Meerrettich in meine Nase. Qiao legte mich in Handschellen auf meinen Rücken, fesselte mich auf die Tigerbank und schob Steine unter meine Füße. Dadurch wölbte sich mein Körper und hing ohne Halt in der Luft, die Schmerzen waren unerträglich. Ich verlor wieder das Bewusstsein.

Zwei Tage später erzählte mir Qiao, dass Li Fu, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Mudanjiang, und ein Leiter des Büros 610 vorbeikommen würden. Er warnte mich, nichts zu sagen, sonst würde ich bestraft werden.

Nach einer Weile kam Li Fu in Begleitung von drei Beamten in den Verhörraum. Ich sagte zu ihm: „Ich werde meinen Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht nicht aufgeben, denn ich muss gesund bleiben, um meine Familie ernähren zu können. Durch Falun Gong wurde mein Bandscheibenvorfall, Bronchitis und rheumatoide Arthritis geheilt. Falun Gong lehrte mich auch, nachsichtig zu sein, wenn ich mit anderen auf Konflikte stoße oder wenn andere mich ausnutzen. Ich bin unschuldig. Ich habe kein Verbrechen begangen und sollte nicht eingesperrt sein, geschweige denn so geschlagen zu werden. Ich hoffe, die Beamten von Mudanjiang werden diese Angelegenheit vor Gericht bringen.“ Nachdem er dies gehört hatte, schaute Li Fu sich die Wunden an, die meinen Körper bedeckten und ging, ohne etwas zu sagen. Ich wurde noch an diesem Abend um 10:00 Uhr zur Strafanstalt Mudanjiang gebracht.

Erlebnis im Gefängnis Mudanjiang

Beamte brachten mich am 26. Februar 2005 ins Gefängnis Mudanjiang. Tang Xiaohui (Abteilungsleiter), Chen Zhanfeng (politischer Leiter der Abteilung) und andere Beamte begannen am 3. Juni 2006 eine Kampagne, um alle Praktizierenden, die in dieser Abteilung inhaftiert waren, massiv zu foltern. Mindestens sieben Praktizierende wurden gezwungen, Sklavenarbeit zu verrichten, darunter waren Huang Guodong, Xu Xiangdong, Guan Wenlong, Lu Zhenjiang, Cheng Zhongqiang, Shen Jinxiang und ich.

Mit Elektrostäben misshandelt

Unter der Anleitung der Beamten Tang Xiaohui und Chen Zhanfeng, fesselte mir der Wärter Zhang Shengli um 9:00 Uhr meine Hände mit Handschellen auf meinen Rücken und befestigte mich an ein Heizungsrohr. Zhang befahl Insassen, die elektrischen Schlagstöcke voll aufzuladen und mich ins Bad zu schleppen. Sieben Insassen, darunter Wang Lijun und Xu Ming, drückten mich auf den Boden, zogen meine Kleider aus und schlugen mich mit vier Elektrostäben gleichzeitig auf meinem Rücken und Kopf.

Der starke elektrische Strom, der durch meinen Körper floss, ließ mich unwillkürlich erzittern. Sie fuhren fort, mich auf diese Weise zu misshandeln, bis die elektrischen Schlagstöcke keinen Strom mehr hatten, außer einem. Meine Glieder zuckten unkontrolliert, mein Rücken war komplett mit Verbrennungen und Blasen bedeckt und ich hatte unerträgliche Schmerzen.

Beim Schlafen führte eine Mischung aus Blut und Eiter dazu, dass ich am Bett festklebte. Als ich am nächsten Morgen aufstand, war Haut von meinem Rücken gerissen und am Bett haften geblieben, während gelbe Flüssigkeit aus meinem Rücken sickerte. Dennoch befahl der Wärter Zhang Shengli kriminellen Insassen, mich zur Zwangsarbeit zu tragen.

Der Praktizierende, der am schlimmsten gefoltert wurde, war Herr Huang Guodong aus der Stadt Mudanjiang. Der Wärter Wu Xuejun misshandelte ihn mit vier elektrischen Schlagstöcken und legte ihn in eine Einzelzelle. Um den Effekt zu verstärken, goss Wu kaltes Wasser auf den Boden, auf dem Herr Huang lag und schockte ihn mit mehreren elektrischen Schlagstöcken, vor allem seine sensiblen Bereiche wie Penis und Anus. Folglich verlor Herr Huang die Kontrolle über seine Eingeweide.

Als sie am 6. Juni 2006 die Zelle durchsuchten, fanden die Wärter Zhang Shengli und Jiang Lei Falun Gong Materialien auf meinem Bett. Am nächsten Tag brachten sie mich ins Büro der Wärter und folterten mich mit zwei elektrischen Schlagstöcken. Zhang misshandelte absichtlich den verwundeten Bereich auf meinem Rücken.

Kurz vor den Olympischen Spielen in Peking im August 2008, starteten Behörden des Gefängnisses Mudanjiang eine weitere Runde von Folterungen an Praktizierenden. Bewaffnete Polizisten durchsuchten jeden Praktizierenden und überprüften jede Zelle. Sie zerrissen die ganze Bettwäsche und Winterkleidung und suchten nach Falun Gong Materialien. Zwei Insassen wurden angewiesen mich die ganze Zeit zu überwachen, auch wenn ich auf die Toilette ging. Ich ging in einen Hungerstreik, um gegen diese Misshandlung zu protestieren.

30 Tage eingesperrt

Der Beamte Xu Huijun steckte mich am 31. Juli in eine Einzelzelle. Wärter nahmen mir meine gesamte Kleidung weg und gaben mir einen Mantel, der speziell in der Einzelhaftzelle verwendet wurde. Die Zelle war sehr dunkel und nur eine trübe Lampe befand sich an der Decke. Eine dünne Laminatplatte lag auf dem kalten Boden, die als Bett diente und ein Behälter stand daneben, der als Toilette benutzt werden sollte. Wärter zwangen mich, auf dem Boden zu sitzen. Nach einer Weile fror ich am ganzen Körper und es fühlte sich so an, als ob ich auf Eis sitzen würde.

Es gab nur zwei Mahlzeiten pro Tag, die jeweils aus einem halben faustgroßen Brötchen bestand. Wasser bekamen wir nur einmal pro Tag. Wegen der Kälte und dem Hunger konnte ich die härtesten 30 Tage meines Lebens in dieser Zelle kaum überleben. Ich wurde sehr dünn.

Als sie sahen, dass ich dem Tode nahe war, beendete Xu Huijun meine Einzelhaft, nachdem er die Genehmigung des Abteilungsleiters Liu Minghua einholte. Nachdem ich 30 Tage auf dem kaltem Betonboden verbrachte, konnte ich mich anschließend kaum bewegen.

Am 26. Oktober 2010 wurde ich unter Anleitung des Abteilungsleiters Du Gang und dem politischen Leiter Zhou Chen von vier Insassen (einschließlich Shi Fu Qiang und Baoquan) in einem anderen Raum gefoltert. Sie zwangen mich, auf dem Betonboden zu sitzen und Shi Qiang öffnete die Fenster, es schneite draußen. Shi sagte: „Wir wissen, dass ihr Falun Gong-Praktizierenden gute Menschen seid, nicht so wie wir. Wir haben schlechte Taten begangen und würden es verdienen, in Gewahrsam genommen zu werden, doch du hast nichts Falsches gemacht und die Kommunistische Partei Chinas hält dich trotzdem hier fest. Außerdem zwingen sie uns Insassen, euch zu foltern, damit sie selbst nicht dafür verantwortlich gemacht werden können. Wir haben keine andere Wahl, als ihre Befehle zu befolgen. Das ist wirklich verrückt!“

Dies ist meine persönliche Erfahrung. Hoffentlich kann dies einen Einblick geben, wie Falun Gong-Praktizierende in China durch das kommunistische Regime behandelt werden.

  • Veröffentlicht am:
  • 28.05.2013